DE1081901B - Verfahren und Vorrichtung zum Ankleben einer von einer Rolle auslaufenden Papierbahn an eine in Drehung versetzte, neue Papierrolle, insbesondere fuer Rotationsdruckmaschinen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Ankleben einer von einer Rolle auslaufenden Papierbahn an eine in Drehung versetzte, neue Papierrolle, insbesondere fuer RotationsdruckmaschinenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Ankleben einer von einer Rolle auslaufenden Papierbahn an eine in Drehung versetzte
neue Papierrolle, insbesondere für Rotationsdruckmaschinen.
Für diesen Zweck ist bereits ein Verfahren bekannt, bei welchem zur Bestimmung des Zeitpunktes für das
Ankleben der laufenden Papierbahn an die neue Papierrolle jedoch ausschließlich der Durchmesser der
auflaufenden Rolle herangezogen wird, wenn diese ihrem Papiervorrat nahezu abgegeben hat und durch
eine neue Papierrolle ersetzt werden soll, ohne daß die Papierzuführung zur Druckmaschine eine Unterbrechung
erfährt. Für die Durchführung dieses bekannten Verfahrens sind verschiedene Vorrichtungen
vorgeschlagen worden, denen eine verschwenkbare Rollentragvorrichtung, ein die Papierrollen antreibender
Riemen, eine Klebebürste und ein Trennmesser für das Abtrennen der zur auslaufenden Rolle gehörigen
Papierbahn nach dem Ankleben gemeinsam ist. Eine bekannte Vorrichtung verwendet einen auf der
auslaufenden Papierrolle liegenden verschwenkbaren Fühlhebel, der nach Maßgabe einer bestimmten Durchmesserverringerung
dieser Rolle das Verschwenken der Rollentragvorrichtung sowie das Betätigen von Klebebürsten und Trennmesser steuert. Bei einer anderen
bekannten Ausführung werden diese Vorrichtungsteile auf lichtelektrische Weise durch eine auf
die Durchmesserverringerung ansprechende Lichtstrahlabtastung gesteuert.
Das bekannte Verfahren besitzt jedoch einen erheblichen Nachteil, der ursächlich auf die ausschließlich
auf die Durchmesserverringerung der auslaufenden Rolle ansprechenden Steuerungseinrichtungen zurückzuführen
ist, und einen erheblichen Verlust an wertvollem Druckpapier hervorruft. Dieser Verlust entsteht
durch die mit abnehmendem Rollendurchmesser zunehmende Querschnittsverzerrung der Rolle, deren
ursprünglich kreisförmiger Querschnitt sich mehr und mehr einer ovalen Form nähert, die ein zu frühzeitiges
Ansprechen der Steuerungseinrichtungen verursacht, wodurch der Anklebe- und Abtrennvorgang
schon einsetzt, wenn der Papiervorrat der auslaufenden Rolle noch nicht erschöpft ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß zunächst die auslaufende Rolle
bis auf einen vorbestimmten Durchmesser abläuft und danach noch eine vorbestimmte Bahnlänge von der
auslaufenden Rolle zum Ablaufen gebracht wird, bevor der Anklebevorgang erfolgt. Bei diesem Verfahren
erfolgt der durchmesserabhängige Abtastvorgang schon zu einem Zeitpunkt, wo der Querschnitt
der Rolle noch kreisförmig ist und daher einen sicheren Rückschluß auf den noch vorhandenen Papier-Verfahren
und Vorrichtung
zum Ankleben einer von einer Rolle
zum Ankleben einer von einer Rolle
auslaufenden Papierbahn
an eine in Drehung versetzte,
an eine in Drehung versetzte,
neue Papierrolle,
insbesondere für Rotationsdruckmaschinen
insbesondere für Rotationsdruckmaschinen
Anmelder:
R. W. Crabtree & Sons Limited,
Leeds, Yorkshire (Großbritannien)
Leeds, Yorkshire (Großbritannien)
Vertreter: Dr. K.-R. Eikenberg, Patentanwalt,
Hannover, Am Klagesmarkt 10-11
Hannover, Am Klagesmarkt 10-11
Beanspruchte Priorität r
Großbritannien vom 25. Februar 1955
Großbritannien vom 25. Februar 1955
Thomas Richard Bennett, Kingsbury, London
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
vorrat erlaubt; dabei setzt die Abtastvorrichtung eine Meßvorrichtung in Tätigkeit, die noch das Ablaufen
einer vorbestimmten Bahnlänge zuläßt. Diese Bahnlänge ist so bemessen, daß der Papiervorrat praktisch
verbraucht wird, bevor die Bahn an eine neue Papierrolle angeklebt wird. Durch das erfindungsgemäße
Verfahren wird also im erheblichen Maße Papier eingespart, was bislang nicht der Fall war.
Die mit der Erfindung vorgeschlagene Vorrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens sieht
unter Benutzung des bekannten Fühlhebels eine von der auslaufenden Papierbahn eine bestimmte Länge
abmessende Meßvorrichtung vor, die mittels einer von dem mit einer Rolle auf der Innenfläche des Antriebsriemens
liegenden Fühlhebel auslösbaren Schwenkvorrichtung auf eine mit den Riemenantriebsrollen umlaufende
Rolle senkbar ist, wobei die Meßvorrichtung beim Absenken mittels eines Armes das Verschwenken
der Rollentragvorrichtung sowie das Absenken von Klebebürste und Trennmesser in eine Bereitschaftsstellung und nach Ablauf der abgemessenen Papier-
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bahnlänge mittels eines weiteren Armes das Betätigen von Klebebürste und Trennmesser bewirkt.
In Verfolgung des Erfindungsgedankens besteht die Meßvorrichtung vorteilhaft aus einer den Steg eines
Umlaufrädergetriebes bildenden Meßrolle und einem in der Meßrolle angeordneten Untersetzungsgetriebe,
das den Arm verdreht, wobei die Meßrolle in einem verschwenkbaren Rahmen gelagert ist.
Zweckmäßig sind Klebebürste und Trennmesser nach Beendigung ihrer Tätigkeit vermittels eines Getriebes
in eine Ruhestellung bewegbar, wobei die Meßrolle über Nocken und Hebel außer Eingriff mit der
mit den Riemenantriebsrollen umlaufenden Rolle kommt, wenn die Klebe- und Schneidwerkzeuge ihre
Ruhestellung erreicht haben.
Die Erfindung wird nun an einem Ausführungsbeispiel mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines dreiarmigen Rollenständers mit einer Rolle, die von einem Paar
der drei Armpaare getragen wird, in ihrer normalen Lauf stellung;
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht, zeigt jedoch den Rollenständer in einer Stellung, in der er für den
Anklebevorgang der Papierbahn bereit ist;
Fig. 3 ist ein Ausschnitt aus Fig. 2 in einem vergrößerten Maßstab;
Fig. 4 ist eine Seitenansicht mit Blickrichtung in Richtung des Pfeils IV der Fig. 3, und
Fig. 5 ist eine teilweise Ansicht im vergrößerten Maßstab des Zählerteils der Vorrichtung.
Mit Bezug auf die Zeichnungen hat die dreiarmige Rollentragvorrichtung Armpaare 1, 2, 3 und kann um
eine Tragspindel 4 gedreht werden. Dieser Träger trägt drei Papierrollen 5, 6, 7, von denen die Papierrolle
5 verbraucht wird, wogegen die andere Papierrolle 6 die Ersatzrolle und die dritte Papierrolle 7
frisch eingehängt ist.
Bei der ablaufenden Papierrolle 5 liegen endlose Riemen 8, die über Laufrollen 9, 10, 11 laufen, von
denen die Laufrolle 11 von einem Rahmen 12 getragen wird, der um die Achse der Laufrolle 10 schwingen
kann, während die Laufrolle 9 von der Druckmaschine angetrieben wird und normalerweise einen geringen
Zug auf die laufende Papierrolle ausübt, um deren Papierbahn zu spannen, die bei W angedeutet ist. Die
Riemen werden mit Bezug auf Geschwindigkeit oder Reibung an der Papierrolle gesteuert, um eine empfindliche,
konstante Spannung in der Papierbahn W aufrechtzuerhalten. Der Riemenrahmen 12 und die
Riemen können so schwingen, daß sie der Abnahme des Durchmessers der laufenden Papierrolle 5 folgen.
Die Vorrichtung hat auch Einrichtungen, um die Teile für den Anklebevorgang vorzubereiten, d. h. den
Riemenrahmen 12 zu heben, den Träger I1 2, 3 zu
drehen, um die Ersatzrolle 6, die auf ihrem Umfang bereits mit Klebstoff versehen ist, in eine Anklebestellung
unterhalb der angehobenen Riemen 8 zu bringen, den Riemenrahmen 12 zu senken, damit die
Riemen 8 die Ersatzrolle 6 erfassen und auf eine Umfangsgeschwindigkeit bringen, die gleich der Geschwindigkeit
der Papierbahn W ist, die noch von der laufenden Papierrolle 5 abläuft, die aus ihrer normalen
Ablaufstellung gemäß Fig. 1 in die Anklebestellung gemäß Fig. 2 bewegt worden ist, so daß deren
Papierbahn W ganz in der Nähe der Ersatzrolle 6 vorbeiläuft. Schließlich ist noch eine Einrichtung vorgesehen,
die eine Anklebevorrichtung aus ihrer Ruhestellung in eine Bereitschaftsstellung bewegt, wobei
diese Anklebevorrichtung eine die laufende Papierbahn W in Richtung auf die Peripherie der Ersatzrolle
6 zu ablenkende Bürste 13 und ein die laufende Papierbahn W zu zerschneidendes Messer 14 umfaßt.
Die Bürste und das Messer werden von einer Schwingarmanordnung 15 getragen.
Eine solche Papierbahnklebevorrichtung ist bekannt und im allgemeinen Gebrauch, so daß eine weitere,
in die Einzelheiten gehende Beschreibung als überflüssig angesehen wird. Der Zweck der Erfindung ist
es nun, Mittel vorzusehen, um die Betätigung der Anklebevorrichtung unter automatische Steuerung zu
stellen, die von dem zu Ende gehenden Ablauf der Papierbahn der laufenden Papierrolle 5 gesteuert
wird.
Zu diesem Zweck wird eine Auslösung durch den Durchmesser der laufenden Papierrolle 5 hervorgerufen,
während diese sich in ihrer Laufstellung befindet. Diese Auslösung wird mittels eines Hebels 16
bewirkt, der auf einer Schwingwelle 17 sitzt, die in Konsolen 18 gelagert ist. Der Hebel 16 trägt eine
Rolle 19, die auf der inneren Fläche eines der endlosen Riemen 8 liegt, so daß, wenn der Riemen dem abnehmenden
Durchmesser der laufenden Papierrolle 5 folgt, der Hebel 16 eine Schwingbewegung ausführt.
AVenn die Papierrolle 5 sich bis auf einen bestimmten
Durchmesser verringert hat, setzt der Hebel 16 eine Vorrichtung in Betrieb, die nicht auf den Rollendurchmesser,
sondern auf die Länge der nach der Inbetriebsetzung der Vorrichtung von der Papierrolle 5
noch abgezogenen Papierbahn W anspricht. Die Auslösung durch den Hebel 16 auf Grund des Durchmessers
der Papierrolle bereitet die Anklebevorrichtung für ihre Tätigkeit vor. Die Tätigkeit findet jedoch
erst dann statt, wenn eine bestimmte Papierlänge von der verringerten Papierrolle 5 abgelaufen ist.
Die Vorrichtung zum Abmessen der Papierbahnlänge W, die von der Papierrolle 5 abläuft, wird von
einer Meß rolle 20 gebildet, die auf einer Spindel 21 rotiert, die zwischen Armen 22,23 getragen wird, die
auf der Schwingwelle 17 befestigt sind. Somit kann die Meßrolle 20 in und außer Eingriff mit der Peripherie
einer Rolle 24 auf der Spindel 25 der den Riemen antreibenden Rolle 9 gebracht werden. Die
Konsole, die von den beiden Armen 22, 23 gebildet wird, befindet sich normalerweise im Eingriff mit
einer Klinke 27, die sich an einen Arm 28 anlegen kann, der auf der Schwingwelle 17 ruht, so daß die
Meßwelle 20 außer Berührung mit der Rolle 24 gehalten wird. Der auf den Durchmesser ansprechende
Hebel 16 hat einen Anschlagarm 29, der so liegt, daß, wenn der Hebel 16 sich zufolge der Verringerung des
Durchmessers der laufenden Papierrolle 5 auf ein bestimmtes Maß in eine bestimmte Stellung bewegt, ein
Anschlag 30 auf dem Anschlagarm 29 einen Arm 31 erfaßt, der mit der Klinke 27 verbunden ist und diese
auslöst, wodurch die Meßrolle 20 in Eingriff mit der Rolle 24 kommt und von dieser angetrieben wird, wobei
die Meßrolle 20 durch eine Feder 32 gegen die Rolle 24 gepreßt wird.
Der Arm 23, der die Meßrolle 20 trägt, trägt einen ersten Steuerarm 39. Die Meßrolle 20 ist hohl und
bildet einen rotierenden Käfig eines epizyklischen Getriebes mit Planetenrädern 33, 34. Das Rad 34 kämmt
mit einem Sonnenrad 36, das auf dem Arm 23 sitzt, und das Rad 33 kämmt mit einem Rad 35, das auf
einem kurzen Schaft 37 befestigt ist. Diese kurze Welle trägt einen zweiten Steuerarm 38.
Die Arme 39 und 38 arbeiten mit entsprechenden Schaltern 40, 41 zusammen, die den Anklebemechanismus
für seine Tätigkeit vorbereiten und schließlich den Anklebevorg'ang auslösen.
Der Arm 39 betätigt den Schalter 40, sobald als die Konsole, die die Meßrolle 20 trägt, so bewegt wird,
daß die Rollen 20 und 24 miteinander in Berührung treten (was dadurch geschieht, daß die Papierrolle 5
den bestimmten Durchmesser erreicht hat). Der Arm 38, der mit einer geringen Geschwindigkeit getrieben
wird, betätigt den Schalter 41, wenn die Meßrolle 20 eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen gelaufen
ist, was dem Durchgang einer bestimmten Papierlänge von der Papierrolle 5 entspricht.
Die Betätigung des Schalters 40 bewirkt eine Drehung des Trägers 1, 2, 3, um die Ersatzpapierrolle 6
in die Anklebestellung, die in Fig. 2 gezeigt ist, zu bringen, was durch einen Begrenzungsschalter bestimmt
wird, der so gelagert ist, daß er von dem Umfang der Ersatzpapierrolle 6 an der Stelle betätigt
werden kann, in der sich die Ersatzrolle 6 nahe der laufenden Papierbahn W in der in Fig. 2 gezeigten
Stellung befindet. Dieser Begrenzungsschalter bringt so den Träger 1, 2, 3 in der Anklebestellung zum Stillstand,
in der sich die Peripherie der Ersatzrolle 6 in einer festen Entfernung von der laufenden Papierbahn
W befindet. Auf Grund dieser Anordnung ist diese feste Entfernung unabhängig von dem Durchmesser
der Ersatzrolle 6.
Die Betätigung des Schalters 40 bewirkt auch, daß sich der Riemenrahmen 12 senkt, wodurch eine Rotation
der Ersatzrolle 6 herbeigeführt wird und wodurch der Bürsten- und Messerarm aus der Ruhestellung,
wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, in eine Bereitschaftsstellung, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, gesenkt wird.
Der andere Schalter 41 wird von dem Arm 38 betätigt, nachdem sich der Arm über ungefähr 360° bewegt
hat. Dieser Schalter 41 bewirkt ein Ablenken der Papierbahn W durch die Bürste und bringt sie in
Berührung mit der jetzt umlaufenden Ersatzrolle 6, so daß die laufende Papierbahn durch den Klebstoff
mit der Papierbahn dieser Rolle verbunden wird und diese Papierbahn abzieht, worauf dann das Messer 14
in Tätigkeit tritt und die laufende Papierbahn W durchschneidet.
Dieser zweite Arm 38 wird in Schaltstellung bewegt, nachdem die Meßrolle 20 eine bestimmte Anzahl von
Umdrehungen gemacht hat, was von einer bestimmten Länge der Papierbahn abhängt.
Es kann Vorkehrung getroffen werden, wodurch, wenn das Schneidmesser 14 betätigt wird, um die
laufende, zu Ende gehende Bahn W durchzuschneiden, die Anklebevorrichtung durch Kraft in ihre Ruhestellung
zurückbewegt wird. Wie gezeigt, kann das durch ein Getriebe 44, 45, 46 erfolgen, das mit einer Kraftquelle
verbunden ist, die wirksam wird, wenn das Messer 14 arbeitet. Die Bewegung der Armanordnung
15 wird verwendet, um einen klinkenartig ausgebildeten Nocken 47 zu betätigen, der auf dem Rad 46 befestigt
ist und mit einem Arm 48 in Eingriff kommt, der mit den Armen 22, 23 fest verbunden ist. Der
Nocken 47 bewegt die Meßrolle 20 von der Rolle 24 weg. Die Meßrolle 20 wird dann in ihrer Ruhestellung
durch die Klinke 27 gehalten. Der Arm 38 befindet sich jetzt in einer Bereitschaftsstellung für eine
Wiederholung des Arbeitsspiels, wenn die neue Papierbahn 6 in ihrem Durchmesser verringert worden ist.
Eine Dämpfungsbremse 49 ist an der Meßrolle 20 angeordnet, um sie am Umlaufen durch ihr Trägheitsmoment
zu hindern.
Im vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die Meßrolle 20 von der auf der Antriebswelle 25
für die Laufrolle 9 befestigten Rolle 24 angetrieben; es ist jedoch auch möglich, für den Antrieb der Meßrolle
20 die Papierbahn W selbst oder einen Vorrichtungsteil zu benutzen, der sich gleichmäßig mit der
Papierbahn bewegt.
Claims (4)
1. Verfahren zum Ankleben einer von einer Rolle auslaufenden Papierbahn an eine in Drehung
versetzte neue Papierrolle, insbesondere für Rotationsdruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß
zunächst die auslaufende Rolle bis auf einen vorbestimmten Durchmesser abläuft und danach noch
eine vorbestimmte Bahnlänge von der auslaufenden Rolle zum Ablaufen gebracht wird, bevor der
Anklebevorgang erfolgt.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, enthaltend eine verschwenkbare
Rollentragvorrichtung, einen die Papierrollen antreibenden Riemen, eine Klebebürste
und ein Trennmesser, wobei ein auf der auslaufenden Papierrolle liegender, verschwenkbarer
Fühlhebel nach Maßgabe einer bestimmten Durchmesserverringerung das Verschwenken der
Rollentragvorrichtung sowie das Betätigen von Klebebürste und Trennmesser steuert, dadurch
gekennzeichnet, daß eine von der auslaufenden Papierbahn eine bestimmte Länge abmessende Meßvorrichtung
(20, 33, 34, 35, 36) vorgesehen ist, die mittels einer von dem mit einer Rolle (19) auf der
Innenfläche des Antriebsriemens (8) liegenden Fühlhebel (16) auslösbaren Schwenkvorrichtung
(27, 28, 31) auf eine mit den Riemenantriebsrollen (9) umlaufende Rolle (24) senkbar ist, wobei die
Meßvorrichtung beim Absenken mittels eines Armes (39) das Verschwenken der Rollentragvorrichtung
sowie das Absenken von Klebebürste (13) und Trennmesser (14) in eine Bereitschaftsstellung und nach Ablauf der abgemessenen
Papierbahnlänge mittels eines weiteren Armes (38) das Betätigen von Klebebürste (13) und
Trennmesser (14) bewirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßvorrichtung aus einer
den Steg eines Umlaufrädergetriebes bildenden Meß rolle (20) und einem in der Meß rolle (20) angeordneten
Untersetzungsgetriebe (33, 34, 35, 36) besteht, das den Arm (38) verdreht, wobei die
Meßrolle (20) in einem verschwenkbaren Rahmen (22, 23) gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebebürste (13) und das
Trennmesser (14) nach Beendigung ihrer Tätigkeit vermittels eines Getriebes (44, 45, 46) in eine
Ruhestellung bewegbar sind, wobei die Meßrolle (20) über Nocken und Hebel (47, 48, 27) außer
Eingriff mit der mit den Riemenantriebsrollen (9) umlaufenden Rolle (24) kommt, wenn die Klebe-
und Schneidwerkzeuge (13, 14) ihre Ruhestellung erreicht haben.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 870 859, 668 530, 516, 614944, 598 597;
Deutsche Patentschriften Nr. 870 859, 668 530, 516, 614944, 598 597;
britische Patentschrift Nr. 348 658.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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| CH331233A (fr) | 1958-07-15 |
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