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DE1148695B - Vorrichtung und Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von kuenstlichen Faeden - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von kuenstlichen Faeden

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Publication number
DE1148695B
DE1148695B DEV8351A DEV0008351A DE1148695B DE 1148695 B DE1148695 B DE 1148695B DE V8351 A DEV8351 A DE V8351A DE V0008351 A DEV0008351 A DE V0008351A DE 1148695 B DE1148695 B DE 1148695B
Authority
DE
Germany
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bobbin
empty
drive roller
lever
full
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Pending
Application number
DEV8351A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Foeller
Dipl-Ing Dietrich Stoeriko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Glanzstoff AG
Original Assignee
Glanzstoff AG
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Publication date
Priority to BE543441D priority Critical patent/BE543441A/xx
Priority to NL105874D priority patent/NL105874C/xx
Application filed by Glanzstoff AG filed Critical Glanzstoff AG
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Priority to CH338270D priority patent/CH338270A/de
Priority to FR1140100D priority patent/FR1140100A/fr
Priority to US559945A priority patent/US2905402A/en
Priority to GB1857/56A priority patent/GB806151A/en
Publication of DE1148695B publication Critical patent/DE1148695B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/04Arrangements for removing completed take-up packages and or replacing by cores, formers, or empty receptacles at winding or depositing stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • B65H67/044Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession
    • B65H67/048Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession having winding heads arranged on rotary capstan head
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von künstlichen Fäden, wobei mittels eines bei jedem Spulenwechsel um 180° gedrehten Doppelhebels die Vollspule von der Treibwalze weg- und die Leerspule zur Treibwalze hinbewegt wird.
Es ist bekannt, beim Aufwickeln künstlicher Fäden die volle Arbeitsspule während des Wegschwenkens von der Treibwalze gleichzeitig durch eine Leerspule zu ersetzen. Bei den üblichen Vorrichtungen sind die beiden Spulen, also Arbeits- und Leerspule, an einem zweiarmigen Hebel oder diametral an einer Drehscheibe befestigt, welcher bzw. welche drehbar an einem einarmigen Hebel gelagert sind. Der Spulenwechsel geschieht dadurch, daß der einarmige Hebel zunächst von der Treibwalze zurückgezogen wird, um die Vollspule von dieser abzuheben, und unmittelbar danach der zweiarmige Hebel um 180° gedreht und verriegelt wird, wobei die Leerspule an die Stelle der Vollspule getreten ist, und dann der einarmige Hebel wieder zurückgeschwenkt wird, wobei sich nun die Leerspule an die Treibwalze anlegt. Der Faden wird beim Spulenwechseln von Hand auf die einschwenkende Leerspule aufgelegt, so daß kaum Materialverlust eintritt.
Bei dieser Vorrichtung ist durch die Lagerung der beiden Spulen am starren Doppelhebel das Abheben der vollen Spule von ihrer Halterung und das Auswechseln gegen eine leere Spule in der Ruhestellung nur dann möglich, wenn die volle Spule in Achsrichtung von dem Spannfutter abgezogen werden kann. Sie erfordert viel Platz in Längsrichtung der Maschine, da der Abstand zweier Spinnstellen gleich der doppelten Spulenlänge zusätzlich dem Platzbedarf der seitlich angebrachten Hebel, also insgesamt etwa gleich der dreifachen Spulenlänge sein muß. Außerdem darf der einarmige Hebel bzw. der die Spule tragende zweiarmige Hebel in Betriebsstellung nicht fest verriegelt werden, damit die Spule sich entsprechend dem Anwachsen ihres Durchmessers im Laufe des Aufwickelvorgangs verschieben kann. Infolge der starren Verbindung mit der Leerspule können sich daher Störungen, die z. B. beim Auswechseln der vollen Spule in der Ruhestellung durch ungeschickte Bedienung verursacht werden, auf die Arbeitsspule auswirken und zum Abreißen des Fadens führen.
Der Erfindungsgegenstand behandelt diese Mängel dadurch, daß Voll- und Leerspule an je einem Einarmhebel angeordnet und beide Einarmhebel am Doppelhebel mit Hilfe von an sich bekannten Getrieben, wie beispielsweise Zahnradumlaufgetrieben Vorrichtung und Verfahren
zum fortlaufenden Aufwickeln
von künstlichen Fäden
Anmelder:
Vereinigte Glanzstoff-Fabriken A. G.,
Wuppertal-Elberfeld, Glanzstoff-Haus
Dipl.-Ing. Ernst Föller, Sulzbach/M.,
und Dipl.-Ing. Dietrich Störiko, Köln-Deutz,
sind als Erfinder genannt worden
oder Parallellenkern, so gelagert sind, daß sie während des gesamten Wechselvorgangs, ohne Eingriff von außen, zu ihrer ursprünglichen Richtung parallel bleiben, jedoch durch Eingriff von außen in der der Drehrichtung des Doppelhebels entgegengesetzten Drehrichtung jeder für sich in einem begrenzten Bereich schwenkbar sind. Die zwischen Doppelhebel und Spulen geschalteten Einarmhebel ermöglichen es, bei arretiertem Doppelhebel die Spule aus der normalen Lage heraus zu verschwenken, um sie aus dem Bereich der Spulen der Nachbarspinnstellen entfernen, von ihrer Halterung abnehmen und durch eine Leerhülse ersetzen zu können, ohne daß der andere Einarmhebel, der sich gerade in Arbeitsstellung an der Treibwalze befindet, dadurch behindert oder beim Aufwickelvorgang gestört wird.
Es ist nun zwar bei Spulenspinnmaschinen mit schwenkbaren Spulenträgem, bei denen die Spulen unmittelbar über Getrieberäder angetrieben sind, bekannt, durch Anordnung der Spulenachsen quer zur Maschinenlängsachse eine Platzeinsparung in dieser Richtung zu erzielen. Derartige Maßnahmen sind jedoch bei einer Treibwalzenspulenspinnmaschine, deren Treibwalze in Längsrichtung der Maschine verläuft, nicht anwendbar.
Die Anordnung von Getrieben in Spulenwechselvorrichtungen ähnlich den in der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschriebenen ist an sich bekannt. Es ergeben sich jedoch erst durch die Kombination der
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3 4
Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung die In Fig. 1 und 2 bedeutet 1 den Maschinenrahmen,
Eigenschaften, welche allein geeignet sind, die bisher 2 die Treibwalze, oberhalb welcher der nicht eingebeobachteten Nachteile solcher Wechselvorrichtungen zeichnete Fadenführer angeordnet ist, welcher den zu beseitigen. . von oben anlaufenden Faden 3 auf der Arbeitsspule
Wegen der erfindungsgemäßen beweglich am 5 verlegt. Am Maschinenrahmen 1 ist ein Arm 4 be-Doppelhebel gelagerten Einarmhebel kann der dreh- festigt, der einen Zapfen 5 trägt, auf welchem der bare Doppelhebel in einfacher Weise an einem fest- Doppelhebel 6 gelagert ist. An den Lagerpunkten 7 stehenden Zapfen angeordnet werden. Von wesent- und 8 am Doppelhebel sind die beiden einarmigen licher Bedeutung bei der erfindungsgemäßen Aus- Hebel 9 und 10 für die Spulenhalter, welche die führung ist die Stellung der beiden Einarmhebel vor, io Leerspule 11 und die Arbeitsspule 12 tragen, angewährend und nach dem Verschwenken des Doppel- lenkt. Die beiden Einarmhebel 9 und 10 sind gegen hebeis, welche von dem Getriebe im Doppelhebel in Anschläge 15 — nur am Einarmhebel 9 eingezeichjeder Schwenkstellung gesichert und gesteuert wird. net — unter ihrem Eigengewicht unter einem Winkel Die Einarmhebel nehmen dabei unter ihrem Eigen- von etwa 15 bis 20° in Richtung zur Treibwalze hin gewicht eine Neigung ein, welche so gewählt ist, daß 15 geneigt gehalten. Jeder Einarmhebel kann in Pfeilder in Arbeitsstellung befindliche Hebel mit aus- richtung 13 verschwenkt werden, wobei der jeweils reichendem Druck gegen die Treibwalze gepreßt wird. in Ruhestellung befindliche Einarmhebel — hier mit Entsprechend dem Anwachsen des Wickels kann 9 beziffert — von Hand in die gestrichelt gezeichsich dann der Einarmhebel in seiner Lagerung am nete Stellung 14 zum Auswechseln der vollen gegen Doppelhebel entgegen der Drehrichtung desselben 20 eine Leerspule gebracht werden kann. Der in Arbeitsderart verschwenken, daß der Anlagedruck der Ar- stellung befindliche Einarmhebel führt unter dem beitsspule gegen die Treibwalze in festlegbarem Maße Druck des anwachsenden Wickels ebenfalls eine verändert wird. Unbeeinflußt von der Stellung der Schwenkbewegung aus. Die Anschläge 15 für die Arbeitsspule wird die Vollspule am anderen Einarm- Einarmhebel 9 und 10 sind durch Zahnradgetriebe hebel von Hand in ähnlicher Weise, jedoch bis zu 25 in bestimmter Stellung gehalten und behalten ihre einem Winkel von etwa 90° verschwenkt, wobei sie Lage im Raum und damit auch die der anliegenden aus dem Bereich der Vorrichtungen der Nachbar- Einarmhebel beim Verschwenken des Doppelhebels 6 spinnstellen herausragt und leicht gegen eine neue bei. Zu diesem Zweck ist auf dem Zapfen 5 ein fest-Leerspule ausgetauscht werden kann. stehendes Zahnrad 16 angeordnet, welches mit Zwi-
Der Übergang des Fadens von der Vollspule auf 30 schenrädem 17 und 18 im Doppelhebel 6 und diese die Leerspule geschieht selbsttätig beim Verschwen- wiederum mit den Rädern 19 und 20, welche über ken des Doppelhebels. Der Faden wird im Verlauf die Anschläge 15 mit den Einarmhebeln 9 und 10 dieser Schwenkbewegung mit der Leerspule etwa in verbunden sind, kämmen. Die Zahnräder 16,19 und deren höchster Stellung in Berührung gebracht und 20 besitzen die gleiche Zähnezahl, so daß die Stelvon ihr, sofern sie eine über der Fadengeschwindig- 35 lung der Planetenräder 19 und 20 im Raum beim keit liegende Umfangsgeschwindigkeit aufweist, er- Verschwenken des Doppelhebels gewahrt bleibt, faßt und selbsttätig durch Abreißen von der Voll- Der Spulenwechsel, d. h. das Wegführen der Vollspule getrennt. spule von der Treibwalze und das Heranführen einer
Die Umfangsgeschwindigkeit der Leerspule liegt Leerspule an dieselbe mit Übernahme des Fadens über derjenigen der Treibwalze, bei vollsynthetischen 40 von der Vollspule auf die Leerspule, vollzieht sich Fäden beispielsweise um etwa 30%, da hier der dann wie folgt:
Fadenübergang und das Abreißen von der Vollspule Der Doppelhebel 6 wird durch ein Schwenksegwegen der hohen Festigkeit und großen Dehnfähig- ment 21 um 180° entgegen dem Uhrzeigerlauf verkeit im frisch gesponnenen Zustand erst dann mit schwenkt. Dabei wandert die jeweilige Leerspule 11 Sicherheit zu erreichen ist. Die Leerspulen werden 45 bei gleichbleibender Neigung ihres Einarmhebels 9 dabei vor Einleitung des Wechselvorgangs durch An- auf einem nach oben geschlossenen Halbkreis in die werfen auf die erforderliche Drehzahl gebracht, die Arbeitsstellung, während gleichzeitig und entsprechend hierzu verwendete Abwurfvorrichtung ist jedoch nicht die Vollspule 12 auf einem nach oben offenen HaIb-Gegenstand der erfindungsgemäßen Vorrichtung. kreis — also unterhalb der Leerspule 11 hindurch —
Um einen sicheren Fadenübergang mit sicherem 5° aus der Arbeitsstellung in die Ruhestellung gebracht Abreißen von der Vollspule zu erzielen und ein zu wird.
hartes Anschlagen der Leerspule an die Treibwalze Es sind Vorrichtungen angeordnet, die die Ver-
zu vermeiden, empfiehlt es sich überdies, die Leer- riegelung 22 des Doppelhebels beim Einleiten des spule bzw. den sie tragenden Einarmhebel unmittel- Schwenkvorganges zunächst lösen, dann die Zahnbar vor dem Anlegen an die Treibwalze abzufangen. 55 schiene 23 des Schwenksegments mit einem am Dop-
Vorteilhafterweise kann man diese den Aufprall pelhebel 6 befestigten Zahnrad 24 in Verbindung dämpfende Abfangeinrichtung gleichzeitig benutzen, bringen, wodurch das Drehen des Doppelhebels vorum die Neigungsänderung des in Arbeitsstellung be- genommen wird, der dann nach Erreichen der um findlichen Einarmhebels bei größer werdendem 180° veränderten Stellung wieder von der Verriege-Wickel abzutasten und damit die Changierweite des 60 lung 22 gestoppt wird. Das Schwenksegment 21 kehrt Fadenführers zu steuern. selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurück, was
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an durch eine Freilaufkupplung im mit dem Doppelhebel Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt verbundenen Zahnrad 24 ermöglicht wird.
Fig. 1 die Schwenkeinrichtung, angebaut an die Die Leerspule kommt vor Erreichen der Treibwalze
Spinnmaschine, 65 etwa in ihrer höchsten Stellung mit dem Faden in
Fig. 2 die Seitenansicht der Schwenkeinrichtung, Berührung, welcher an ihrer Mantelfläche mehr und
Fig. 3 die besondere Führung der Leerspule vor mehr abgelenkt wird. Da die Leerspule nach dem dem Aufsetzen auf die Treibwalze. Anwerfen eine um etwa 30% höhere Umfangsge-
schwindigkeit als die Treibwalze bzw. Vollspule aufweist, zieht sie bei infolge der Ablenkung anwachsendem Reibungsschluß in verstärktem Maße Fadenmaterial ab, welches aber von der auslaufenden Vollspule nicht in gleichem Maße aufgewickelt werden kann, so daß es sich um die Leerspule zu schlingen beginnt, was wiederum dazu führt, daß der Faden zwischen Leerspule und Vollspule zerreißt. Die nunmehr den Faden führende Leerspule trifft unmittelbar vor der Treibwalze auf eine aus einem gewichts- oder federbelasteten Anlagepuffer 25 bestehende Dämpfungseinrichtung und wird dort abgefangen, um nicht mit voller Wucht an die Treibwalze 2 anzuschlagen.
Es hat sich weiterhin gezeigt, daß in besonderen Fällen die Neigung des Einarmhebels, welcher mit seiner Leerspule gerade in Arbeitsstellung gebracht wird, geändert werden muß, weil sonst die Leerspule gegen Teile der Spinnmaschine, z. B. den Fadenführer u. ä. anstoßen könnte. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, wie in Fig. 3 dargestellt, Gleitbahnen oder Führungsschienen 26 am Maschinenrahmen anzubringen, gegen welche sich der Einarmhebel oder ein mit ihm verbundener Führungszapfen legt und welche ihn während des Spulenwechsels aus seiner normalen, durch den Anschlag 15 am Planetenrad 19 oder 20 bestimmten Neigung herausführen.
An Stelle des Planetengetriebes im Doppelhebel ist es auch möglich, andere Steuerungen, wie z. B. eine Parallellenkeranordnung, zur Festlegung der Einarmhebelstellung zu benutzen.
Mittels der vorbeschriebenen Vorrichtung zum fortlaufenden Aufwickeln von künstlichen Fäden ist es möglich, bei vorherigem Anwerfen der Leerspule auf die gewünschte, um 30% über derjenigen der Treibwalze liegende Umfangsgeschwindigkeit einen verlustlosen und vollkommen selbsttätigen Übergang des Fadens von der Vollspule zur Leerspule zu erreichen. Das Abnehmen der Vollspule vom Spulenhalter kann nach dem Herausschwenken des betreffenden Einarmhebels außerhalb des Bereiches der Nachbarspulen erfolgen, so daß die Maschinenteilung um ein Wesentliches gegenüber den vorbekannten Vorrichtungen herabgesetzt werden kann. Durch die getrennte Lagerung von Leer- und Vollspule bzw. Arbeits- und Ruhespule am Doppelhebel und die Arretierung des Doppelhebels nach dem Verschwenken können Störbewegungen aus Arbeiten am in Ruhestellung befindlichen Einarmhebel nicht auf den in Arbeitsstellung befindlichen Einarmhebel übertragen werden.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum fortlaufenden Aufwickeln von künstlichen Fäden, bei der mittels eines bei jedem Spulenwechsel um 180° gedrehten Doppelhebels die Vollspule von der Treibwalze weg- und die Leerspule zur Treibwalze hinbewegt wird,
ίο dadurch gekennzeichnet, daß Voll- und Leerspule (11,12) an je einem Einarmhebel (9,10) angeordnet und beide Einarmhebel am Doppelhebel (6) mit Hilfe von Getrieben, wie beispielsweise Zahnradumlaufgetrieben oder Parallellenkern, so gelagert sind, daß sie während des gesamten Wechselvorgangs zu ihrer ursprünglichen Richtung parallel bleiben, jedoch durch Eingriff von außen in der der Drehrichtung des Doppelhebels entgegengesetzten Drehrichtung jeder für sich in einem begrenzten Bereich schwenkbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Leerspule tragende Einarmhebel kurz vor dem Anlegen an die Treibwalze (2) durch einen gewichts- oder federbelasteten Puffer (25) abgebremst wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Leerspule tragende Einarmhebel vor dem Anlegen an die Treibwalze (2) an oder in einer Führungsschiene (26) geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gewichts- oder federbelastete Anlagepuffer (25) gleichzeitig als Tastorgan für die Verstellung des Fadenführerhubes dient.
5. Verfahren zum Übernehmen des Fadens von der vollen Spule auf die Leerspule unter Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leerspule (12) beim Spulenwechsel den noch der ausgeschwenkten Vollspule zulaufenden Faden (3) mit einer Umfangsgeschwindigkeit erfaßt, welche diejenige der Treibwalze (2) um etwa 3O°/o über-
steigt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 556 770, 565 985, 379, 664 676, 912 992.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV8351A 1955-01-19 1955-01-19 Vorrichtung und Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von kuenstlichen Faeden Pending DE1148695B (de)

Priority Applications (7)

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BE543441D BE543441A (de) 1955-01-19
NL105874D NL105874C (de) 1955-01-19
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