DE1148695B - Vorrichtung und Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von kuenstlichen Faeden - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von kuenstlichen FaedenInfo
- Publication number
- DE1148695B DE1148695B DEV8351A DEV0008351A DE1148695B DE 1148695 B DE1148695 B DE 1148695B DE V8351 A DEV8351 A DE V8351A DE V0008351 A DEV0008351 A DE V0008351A DE 1148695 B DE1148695 B DE 1148695B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bobbin
- empty
- drive roller
- lever
- full
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H67/00—Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
- B65H67/04—Arrangements for removing completed take-up packages and or replacing by cores, formers, or empty receptacles at winding or depositing stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
- B65H67/044—Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession
- B65H67/048—Continuous winding apparatus for winding on two or more winding heads in succession having winding heads arranged on rotary capstan head
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
- Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von künstlichen
Fäden, wobei mittels eines bei jedem Spulenwechsel um 180° gedrehten Doppelhebels die Vollspule
von der Treibwalze weg- und die Leerspule zur Treibwalze hinbewegt wird.
Es ist bekannt, beim Aufwickeln künstlicher Fäden die volle Arbeitsspule während des Wegschwenkens
von der Treibwalze gleichzeitig durch eine Leerspule zu ersetzen. Bei den üblichen Vorrichtungen sind die
beiden Spulen, also Arbeits- und Leerspule, an einem zweiarmigen Hebel oder diametral an einer Drehscheibe
befestigt, welcher bzw. welche drehbar an einem einarmigen Hebel gelagert sind. Der Spulenwechsel
geschieht dadurch, daß der einarmige Hebel zunächst von der Treibwalze zurückgezogen wird,
um die Vollspule von dieser abzuheben, und unmittelbar danach der zweiarmige Hebel um 180° gedreht
und verriegelt wird, wobei die Leerspule an die Stelle der Vollspule getreten ist, und dann der einarmige
Hebel wieder zurückgeschwenkt wird, wobei sich nun die Leerspule an die Treibwalze anlegt. Der Faden
wird beim Spulenwechseln von Hand auf die einschwenkende Leerspule aufgelegt, so daß kaum
Materialverlust eintritt.
Bei dieser Vorrichtung ist durch die Lagerung der beiden Spulen am starren Doppelhebel das Abheben
der vollen Spule von ihrer Halterung und das Auswechseln gegen eine leere Spule in der Ruhestellung
nur dann möglich, wenn die volle Spule in Achsrichtung von dem Spannfutter abgezogen werden kann.
Sie erfordert viel Platz in Längsrichtung der Maschine, da der Abstand zweier Spinnstellen gleich
der doppelten Spulenlänge zusätzlich dem Platzbedarf der seitlich angebrachten Hebel, also insgesamt etwa
gleich der dreifachen Spulenlänge sein muß. Außerdem darf der einarmige Hebel bzw. der die Spule
tragende zweiarmige Hebel in Betriebsstellung nicht fest verriegelt werden, damit die Spule sich entsprechend
dem Anwachsen ihres Durchmessers im Laufe des Aufwickelvorgangs verschieben kann. Infolge
der starren Verbindung mit der Leerspule können sich daher Störungen, die z. B. beim Auswechseln
der vollen Spule in der Ruhestellung durch ungeschickte Bedienung verursacht werden, auf die
Arbeitsspule auswirken und zum Abreißen des Fadens führen.
Der Erfindungsgegenstand behandelt diese Mängel dadurch, daß Voll- und Leerspule an je einem Einarmhebel
angeordnet und beide Einarmhebel am Doppelhebel mit Hilfe von an sich bekannten Getrieben,
wie beispielsweise Zahnradumlaufgetrieben Vorrichtung und Verfahren
zum fortlaufenden Aufwickeln
von künstlichen Fäden
Anmelder:
Vereinigte Glanzstoff-Fabriken A. G.,
Wuppertal-Elberfeld, Glanzstoff-Haus
Wuppertal-Elberfeld, Glanzstoff-Haus
Dipl.-Ing. Ernst Föller, Sulzbach/M.,
und Dipl.-Ing. Dietrich Störiko, Köln-Deutz,
sind als Erfinder genannt worden
oder Parallellenkern, so gelagert sind, daß sie während des gesamten Wechselvorgangs, ohne Eingriff
von außen, zu ihrer ursprünglichen Richtung parallel bleiben, jedoch durch Eingriff von außen in der der
Drehrichtung des Doppelhebels entgegengesetzten Drehrichtung jeder für sich in einem begrenzten
Bereich schwenkbar sind. Die zwischen Doppelhebel und Spulen geschalteten Einarmhebel ermöglichen es,
bei arretiertem Doppelhebel die Spule aus der normalen Lage heraus zu verschwenken, um sie aus dem
Bereich der Spulen der Nachbarspinnstellen entfernen, von ihrer Halterung abnehmen und durch
eine Leerhülse ersetzen zu können, ohne daß der andere Einarmhebel, der sich gerade in Arbeitsstellung
an der Treibwalze befindet, dadurch behindert oder beim Aufwickelvorgang gestört wird.
Es ist nun zwar bei Spulenspinnmaschinen mit schwenkbaren Spulenträgem, bei denen die Spulen
unmittelbar über Getrieberäder angetrieben sind, bekannt, durch Anordnung der Spulenachsen quer zur
Maschinenlängsachse eine Platzeinsparung in dieser Richtung zu erzielen. Derartige Maßnahmen sind
jedoch bei einer Treibwalzenspulenspinnmaschine, deren Treibwalze in Längsrichtung der Maschine verläuft,
nicht anwendbar.
Die Anordnung von Getrieben in Spulenwechselvorrichtungen ähnlich den in der erfindungsgemäßen
Vorrichtung beschriebenen ist an sich bekannt. Es ergeben sich jedoch erst durch die Kombination der
309 580/312
3 4
Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung die In Fig. 1 und 2 bedeutet 1 den Maschinenrahmen,
Eigenschaften, welche allein geeignet sind, die bisher 2 die Treibwalze, oberhalb welcher der nicht eingebeobachteten
Nachteile solcher Wechselvorrichtungen zeichnete Fadenführer angeordnet ist, welcher den
zu beseitigen. . von oben anlaufenden Faden 3 auf der Arbeitsspule
Wegen der erfindungsgemäßen beweglich am 5 verlegt. Am Maschinenrahmen 1 ist ein Arm 4 be-Doppelhebel
gelagerten Einarmhebel kann der dreh- festigt, der einen Zapfen 5 trägt, auf welchem der
bare Doppelhebel in einfacher Weise an einem fest- Doppelhebel 6 gelagert ist. An den Lagerpunkten 7
stehenden Zapfen angeordnet werden. Von wesent- und 8 am Doppelhebel sind die beiden einarmigen
licher Bedeutung bei der erfindungsgemäßen Aus- Hebel 9 und 10 für die Spulenhalter, welche die
führung ist die Stellung der beiden Einarmhebel vor, io Leerspule 11 und die Arbeitsspule 12 tragen, angewährend
und nach dem Verschwenken des Doppel- lenkt. Die beiden Einarmhebel 9 und 10 sind gegen
hebeis, welche von dem Getriebe im Doppelhebel in Anschläge 15 — nur am Einarmhebel 9 eingezeichjeder
Schwenkstellung gesichert und gesteuert wird. net — unter ihrem Eigengewicht unter einem Winkel
Die Einarmhebel nehmen dabei unter ihrem Eigen- von etwa 15 bis 20° in Richtung zur Treibwalze hin
gewicht eine Neigung ein, welche so gewählt ist, daß 15 geneigt gehalten. Jeder Einarmhebel kann in Pfeilder
in Arbeitsstellung befindliche Hebel mit aus- richtung 13 verschwenkt werden, wobei der jeweils
reichendem Druck gegen die Treibwalze gepreßt wird. in Ruhestellung befindliche Einarmhebel — hier mit
Entsprechend dem Anwachsen des Wickels kann 9 beziffert — von Hand in die gestrichelt gezeichsich
dann der Einarmhebel in seiner Lagerung am nete Stellung 14 zum Auswechseln der vollen gegen
Doppelhebel entgegen der Drehrichtung desselben 20 eine Leerspule gebracht werden kann. Der in Arbeitsderart
verschwenken, daß der Anlagedruck der Ar- stellung befindliche Einarmhebel führt unter dem
beitsspule gegen die Treibwalze in festlegbarem Maße Druck des anwachsenden Wickels ebenfalls eine
verändert wird. Unbeeinflußt von der Stellung der Schwenkbewegung aus. Die Anschläge 15 für die
Arbeitsspule wird die Vollspule am anderen Einarm- Einarmhebel 9 und 10 sind durch Zahnradgetriebe
hebel von Hand in ähnlicher Weise, jedoch bis zu 25 in bestimmter Stellung gehalten und behalten ihre
einem Winkel von etwa 90° verschwenkt, wobei sie Lage im Raum und damit auch die der anliegenden
aus dem Bereich der Vorrichtungen der Nachbar- Einarmhebel beim Verschwenken des Doppelhebels 6
spinnstellen herausragt und leicht gegen eine neue bei. Zu diesem Zweck ist auf dem Zapfen 5 ein fest-Leerspule
ausgetauscht werden kann. stehendes Zahnrad 16 angeordnet, welches mit Zwi-
Der Übergang des Fadens von der Vollspule auf 30 schenrädem 17 und 18 im Doppelhebel 6 und diese
die Leerspule geschieht selbsttätig beim Verschwen- wiederum mit den Rädern 19 und 20, welche über
ken des Doppelhebels. Der Faden wird im Verlauf die Anschläge 15 mit den Einarmhebeln 9 und 10
dieser Schwenkbewegung mit der Leerspule etwa in verbunden sind, kämmen. Die Zahnräder 16,19 und
deren höchster Stellung in Berührung gebracht und 20 besitzen die gleiche Zähnezahl, so daß die Stelvon
ihr, sofern sie eine über der Fadengeschwindig- 35 lung der Planetenräder 19 und 20 im Raum beim
keit liegende Umfangsgeschwindigkeit aufweist, er- Verschwenken des Doppelhebels gewahrt bleibt,
faßt und selbsttätig durch Abreißen von der Voll- Der Spulenwechsel, d. h. das Wegführen der Vollspule
getrennt. spule von der Treibwalze und das Heranführen einer
Die Umfangsgeschwindigkeit der Leerspule liegt Leerspule an dieselbe mit Übernahme des Fadens
über derjenigen der Treibwalze, bei vollsynthetischen 40 von der Vollspule auf die Leerspule, vollzieht sich
Fäden beispielsweise um etwa 30%, da hier der dann wie folgt:
Fadenübergang und das Abreißen von der Vollspule Der Doppelhebel 6 wird durch ein Schwenksegwegen
der hohen Festigkeit und großen Dehnfähig- ment 21 um 180° entgegen dem Uhrzeigerlauf verkeit
im frisch gesponnenen Zustand erst dann mit schwenkt. Dabei wandert die jeweilige Leerspule 11
Sicherheit zu erreichen ist. Die Leerspulen werden 45 bei gleichbleibender Neigung ihres Einarmhebels 9
dabei vor Einleitung des Wechselvorgangs durch An- auf einem nach oben geschlossenen Halbkreis in die
werfen auf die erforderliche Drehzahl gebracht, die Arbeitsstellung, während gleichzeitig und entsprechend
hierzu verwendete Abwurfvorrichtung ist jedoch nicht die Vollspule 12 auf einem nach oben offenen HaIb-Gegenstand
der erfindungsgemäßen Vorrichtung. kreis — also unterhalb der Leerspule 11 hindurch —
Um einen sicheren Fadenübergang mit sicherem 5° aus der Arbeitsstellung in die Ruhestellung gebracht
Abreißen von der Vollspule zu erzielen und ein zu wird.
hartes Anschlagen der Leerspule an die Treibwalze Es sind Vorrichtungen angeordnet, die die Ver-
zu vermeiden, empfiehlt es sich überdies, die Leer- riegelung 22 des Doppelhebels beim Einleiten des
spule bzw. den sie tragenden Einarmhebel unmittel- Schwenkvorganges zunächst lösen, dann die Zahnbar vor dem Anlegen an die Treibwalze abzufangen. 55 schiene 23 des Schwenksegments mit einem am Dop-
Vorteilhafterweise kann man diese den Aufprall pelhebel 6 befestigten Zahnrad 24 in Verbindung
dämpfende Abfangeinrichtung gleichzeitig benutzen, bringen, wodurch das Drehen des Doppelhebels vorum
die Neigungsänderung des in Arbeitsstellung be- genommen wird, der dann nach Erreichen der um
findlichen Einarmhebels bei größer werdendem 180° veränderten Stellung wieder von der Verriege-Wickel
abzutasten und damit die Changierweite des 60 lung 22 gestoppt wird. Das Schwenksegment 21 kehrt
Fadenführers zu steuern. selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurück, was
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an durch eine Freilaufkupplung im mit dem Doppelhebel
Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt verbundenen Zahnrad 24 ermöglicht wird.
Fig. 1 die Schwenkeinrichtung, angebaut an die Die Leerspule kommt vor Erreichen der Treibwalze
Spinnmaschine, 65 etwa in ihrer höchsten Stellung mit dem Faden in
Fig. 2 die Seitenansicht der Schwenkeinrichtung, Berührung, welcher an ihrer Mantelfläche mehr und
Fig. 3 die besondere Führung der Leerspule vor mehr abgelenkt wird. Da die Leerspule nach dem
dem Aufsetzen auf die Treibwalze. Anwerfen eine um etwa 30% höhere Umfangsge-
schwindigkeit als die Treibwalze bzw. Vollspule aufweist,
zieht sie bei infolge der Ablenkung anwachsendem Reibungsschluß in verstärktem Maße Fadenmaterial
ab, welches aber von der auslaufenden Vollspule nicht in gleichem Maße aufgewickelt werden
kann, so daß es sich um die Leerspule zu schlingen beginnt, was wiederum dazu führt, daß der Faden
zwischen Leerspule und Vollspule zerreißt. Die nunmehr den Faden führende Leerspule trifft unmittelbar
vor der Treibwalze auf eine aus einem gewichts- oder federbelasteten Anlagepuffer 25 bestehende
Dämpfungseinrichtung und wird dort abgefangen, um nicht mit voller Wucht an die Treibwalze 2 anzuschlagen.
Es hat sich weiterhin gezeigt, daß in besonderen Fällen die Neigung des Einarmhebels, welcher mit
seiner Leerspule gerade in Arbeitsstellung gebracht wird, geändert werden muß, weil sonst die Leerspule
gegen Teile der Spinnmaschine, z. B. den Fadenführer u. ä. anstoßen könnte. Zu diesem Zweck empfiehlt
es sich, wie in Fig. 3 dargestellt, Gleitbahnen oder Führungsschienen 26 am Maschinenrahmen anzubringen,
gegen welche sich der Einarmhebel oder ein mit ihm verbundener Führungszapfen legt und
welche ihn während des Spulenwechsels aus seiner normalen, durch den Anschlag 15 am Planetenrad 19
oder 20 bestimmten Neigung herausführen.
An Stelle des Planetengetriebes im Doppelhebel ist es auch möglich, andere Steuerungen, wie z. B. eine
Parallellenkeranordnung, zur Festlegung der Einarmhebelstellung zu benutzen.
Mittels der vorbeschriebenen Vorrichtung zum fortlaufenden Aufwickeln von künstlichen Fäden ist
es möglich, bei vorherigem Anwerfen der Leerspule auf die gewünschte, um 30% über derjenigen der
Treibwalze liegende Umfangsgeschwindigkeit einen verlustlosen und vollkommen selbsttätigen Übergang
des Fadens von der Vollspule zur Leerspule zu erreichen. Das Abnehmen der Vollspule vom Spulenhalter
kann nach dem Herausschwenken des betreffenden Einarmhebels außerhalb des Bereiches der
Nachbarspulen erfolgen, so daß die Maschinenteilung um ein Wesentliches gegenüber den vorbekannten
Vorrichtungen herabgesetzt werden kann. Durch die getrennte Lagerung von Leer- und Vollspule bzw.
Arbeits- und Ruhespule am Doppelhebel und die Arretierung des Doppelhebels nach dem Verschwenken
können Störbewegungen aus Arbeiten am in Ruhestellung befindlichen Einarmhebel nicht auf den
in Arbeitsstellung befindlichen Einarmhebel übertragen werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum fortlaufenden Aufwickeln von künstlichen Fäden, bei der mittels eines bei
jedem Spulenwechsel um 180° gedrehten Doppelhebels die Vollspule von der Treibwalze weg-
und die Leerspule zur Treibwalze hinbewegt wird,
ίο dadurch gekennzeichnet, daß Voll- und Leerspule
(11,12) an je einem Einarmhebel (9,10)
angeordnet und beide Einarmhebel am Doppelhebel (6) mit Hilfe von Getrieben, wie beispielsweise
Zahnradumlaufgetrieben oder Parallellenkern, so gelagert sind, daß sie während des gesamten
Wechselvorgangs zu ihrer ursprünglichen Richtung parallel bleiben, jedoch durch Eingriff
von außen in der der Drehrichtung des Doppelhebels entgegengesetzten Drehrichtung jeder für
sich in einem begrenzten Bereich schwenkbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Leerspule tragende
Einarmhebel kurz vor dem Anlegen an die Treibwalze (2) durch einen gewichts- oder federbelasteten
Puffer (25) abgebremst wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Leerspule tragende
Einarmhebel vor dem Anlegen an die Treibwalze (2) an oder in einer Führungsschiene (26)
geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gewichts- oder federbelastete
Anlagepuffer (25) gleichzeitig als Tastorgan für die Verstellung des Fadenführerhubes
dient.
5. Verfahren zum Übernehmen des Fadens von der vollen Spule auf die Leerspule unter Verwendung
der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leerspule (12)
beim Spulenwechsel den noch der ausgeschwenkten Vollspule zulaufenden Faden (3) mit
einer Umfangsgeschwindigkeit erfaßt, welche diejenige der Treibwalze (2) um etwa 3O°/o über-
steigt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 556 770, 565 985, 379, 664 676, 912 992.
Deutsche Patentschriften Nr. 556 770, 565 985, 379, 664 676, 912 992.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE543441D BE543441A (de) | 1955-01-19 | ||
| NL105874D NL105874C (de) | 1955-01-19 | ||
| DEV8351A DE1148695B (de) | 1955-01-19 | 1955-01-19 | Vorrichtung und Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von kuenstlichen Faeden |
| CH338270D CH338270A (de) | 1955-01-19 | 1955-12-29 | Vorrichtung zum fortlaufenden Aufwickeln von künstlichen Fäden |
| FR1140100D FR1140100A (fr) | 1955-01-19 | 1956-01-10 | Dispositif pour le bobinage continu de fils artificiels |
| US559945A US2905402A (en) | 1955-01-19 | 1956-01-18 | Bobbin changing apparatus |
| GB1857/56A GB806151A (en) | 1955-01-19 | 1956-01-19 | Device for continuously winding artificial yarns |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV8351A DE1148695B (de) | 1955-01-19 | 1955-01-19 | Vorrichtung und Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von kuenstlichen Faeden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1148695B true DE1148695B (de) | 1963-05-16 |
Family
ID=7572246
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV8351A Pending DE1148695B (de) | 1955-01-19 | 1955-01-19 | Vorrichtung und Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von kuenstlichen Faeden |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2905402A (de) |
| BE (1) | BE543441A (de) |
| CH (1) | CH338270A (de) |
| DE (1) | DE1148695B (de) |
| FR (1) | FR1140100A (de) |
| GB (1) | GB806151A (de) |
| NL (1) | NL105874C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1560615B1 (de) * | 1964-01-29 | 1970-12-23 | Toray Industries | Vorrichtung zum UEberfuehren eines mittels Changierung aufzuwickelnden Fadens von einer rotierenden Vollspule auf eine rotierende Leerspule |
Families Citing this family (20)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL265658A (de) * | 1960-06-08 | |||
| US3292871A (en) * | 1963-11-18 | 1966-12-20 | Owens Corning Fiberglass Corp | Apparatus for forming and collecting filaments |
| DE1256030B (de) * | 1964-01-25 | 1967-12-07 | Paul Charles Riegger | Vorrichtung zum Ab- bzw. Aufwickeln von Baendern oder Bahnen aus Papier, Zellulosefilmen oder anderen biegsamen Werkstoffen |
| AT273742B (de) * | 1965-12-01 | 1969-08-25 | Vyzk Ustav Bavlnarsky | Vorrichtung zum automatischen Wechsel der Auflaufspule bei Spulmaschinen |
| US3409238A (en) * | 1967-03-28 | 1968-11-05 | Du Pont | Continuous yarn windup apparatus |
| CH463342A (de) * | 1967-08-11 | 1968-09-30 | Heberlein & Co Ag | Kontinuierlich arbeitender Spulenwechsler für Faden- und Garnaufwickelmaschinen mit halbautomatischer Wechselvorrichtung |
| GB1213980A (en) * | 1967-12-15 | 1970-11-25 | Molins Machine Co Ltd | Improvements in or relating to bobbin-changing devices |
| US3758042A (en) * | 1971-10-14 | 1973-09-11 | Petty Machine Co | Continuous yarn winding apparatus |
| CS167565B1 (de) * | 1972-09-25 | 1976-04-29 | ||
| CH574865A5 (de) * | 1973-12-13 | 1976-04-30 | Rieter Ag Maschf | |
| JPS5417860B2 (de) * | 1973-12-24 | 1979-07-03 | ||
| US4114820A (en) * | 1974-05-28 | 1978-09-19 | Imperial Chemical Industries Limited | Yarn winding apparatus |
| GB1546182A (en) * | 1976-06-21 | 1979-05-16 | Bekaert Sa Nv | Winding of wire on a bobbin |
| GB1546183A (en) * | 1976-06-21 | 1979-05-16 | Bekaert Sa Nv | Handling of bobbins |
| DE2655544C2 (de) * | 1976-12-08 | 1978-07-20 | Barmag Barmer Maschinenfabrik Ag, 5630 Remscheid | Spulvorrichtung mit Umfangsantrieb zum Aufspulen von Chemiefasern |
| DE3769763D1 (de) * | 1986-12-02 | 1991-06-06 | Rieter Ag Maschf | Schwenkmechanismus fuer spulendorn. |
| DE3711893A1 (de) * | 1987-04-08 | 1988-10-27 | Barmag Barmer Maschf | Verfahren zum anlegen eines mit konstanter geschwindigkeit angelieferten fadens an eine spulhuelse |
| US5308004A (en) * | 1988-09-06 | 1994-05-03 | Asahi Kasei Kogyo Kabushiki Kaisha | Method of automatically transferring an elastic yarn from a full-bobbin to an empty-bobbin |
| US5246178A (en) * | 1989-12-12 | 1993-09-21 | Savio S.P.A. | Device for anchoring thread to the surface of a winding bobbin |
| JP2004517017A (ja) * | 2001-01-20 | 2004-06-10 | バルマーク アクチエンゲゼルシヤフト | 巻取り機 |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE556770C (de) * | 1930-04-23 | 1932-08-16 | Malcolm Hain | Spulenbankauswechselvorrichtung |
| DE565985C (de) * | 1931-06-19 | 1933-02-01 | Oscar Kohorn & Co | Kunstseidenspinnmaschine mit schwenkbaren Spulentraegern |
| DE633379C (de) * | 1930-10-18 | 1936-07-25 | Snia Viscosa Societa Naz Ind A | Spulenspinnmaschine fuer kuenstliche Faeden mit um 180íÒ schwenkbaren Spulentraegern |
| DE664676C (de) * | 1938-09-02 | Thür. Dr. Ewald Pferdekämpfer in Weida | Spulenbankwechselvorrichtung für Spinn- und Zwirnmaschinen | |
| DE912992C (de) * | 1950-03-02 | 1954-06-08 | Bayer Ag | Vorrichtung zum verlustlosen Aufwinden der Faeden an Spinn- und Spulmaschinen |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1345900A (en) * | 1919-10-11 | 1920-07-06 | Draper Corp | Loom |
| US2060360A (en) * | 1932-02-25 | 1936-11-10 | Wood Newspaper Mach Corp | Web roll support |
| US2150951A (en) * | 1936-01-15 | 1939-03-21 | Du Pont | Apparatus for the production of artificial thread |
| US2120944A (en) * | 1936-07-30 | 1938-06-14 | Pugsley Edwin | Reeling mechanism |
-
0
- BE BE543441D patent/BE543441A/xx unknown
- NL NL105874D patent/NL105874C/xx active
-
1955
- 1955-01-19 DE DEV8351A patent/DE1148695B/de active Pending
- 1955-12-29 CH CH338270D patent/CH338270A/de unknown
-
1956
- 1956-01-10 FR FR1140100D patent/FR1140100A/fr not_active Expired
- 1956-01-18 US US559945A patent/US2905402A/en not_active Expired - Lifetime
- 1956-01-19 GB GB1857/56A patent/GB806151A/en not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE664676C (de) * | 1938-09-02 | Thür. Dr. Ewald Pferdekämpfer in Weida | Spulenbankwechselvorrichtung für Spinn- und Zwirnmaschinen | |
| DE556770C (de) * | 1930-04-23 | 1932-08-16 | Malcolm Hain | Spulenbankauswechselvorrichtung |
| DE633379C (de) * | 1930-10-18 | 1936-07-25 | Snia Viscosa Societa Naz Ind A | Spulenspinnmaschine fuer kuenstliche Faeden mit um 180íÒ schwenkbaren Spulentraegern |
| DE565985C (de) * | 1931-06-19 | 1933-02-01 | Oscar Kohorn & Co | Kunstseidenspinnmaschine mit schwenkbaren Spulentraegern |
| DE912992C (de) * | 1950-03-02 | 1954-06-08 | Bayer Ag | Vorrichtung zum verlustlosen Aufwinden der Faeden an Spinn- und Spulmaschinen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1560615B1 (de) * | 1964-01-29 | 1970-12-23 | Toray Industries | Vorrichtung zum UEberfuehren eines mittels Changierung aufzuwickelnden Fadens von einer rotierenden Vollspule auf eine rotierende Leerspule |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB806151A (en) | 1958-12-17 |
| US2905402A (en) | 1959-09-22 |
| FR1140100A (fr) | 1957-07-11 |
| NL105874C (de) | |
| CH338270A (de) | 1959-05-15 |
| BE543441A (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1148695B (de) | Vorrichtung und Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von kuenstlichen Faeden | |
| EP0374536B1 (de) | Aufspulmaschine | |
| DE617345C (de) | Vorrichtung zum Auswechseln einer Gruppe bewickelter Spulen gegen leere Huelsen an Koetzerspulmaschinen | |
| DE1685943B2 (de) | ||
| DE2004669C3 (de) | Fahrbare Vorrichtung zum Ansetzen von Fäden an Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen | |
| DE1710098A1 (de) | Abzugsvorrichtung fuer Spulmaschinen | |
| DE2811128A1 (de) | Automatische spulenwechselvorrichtung | |
| DE2920511C2 (de) | ||
| DE2051311B2 (de) | Vorrichtung zur automatischen Verlegung einer Fadenreserve auf eine Spulenhülse außerhalb des Spulbereiches | |
| CH679594A5 (de) | ||
| DE3831341C2 (de) | Aufspulmaschine | |
| DE623793C (de) | ||
| DE3729776C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entnehmen von Kreuzspulen aus dem Spulenrahmen und zum Ablegen auf eine Kreuzspulenempfangsvorrichtung | |
| DE2018785A1 (de) | Verfahren zur Steuerung des Knüpfvorganges auf Textilmaschinen, insbesondere automatischen Spulmaschinen und pneumatischer Kreis zu dessen Durchführung | |
| DE2727813C2 (de) | Vorrichtung zum Abspulen von Schweißdraht | |
| DE3446692C2 (de) | ||
| DE1760457B2 (de) | Vorrichtung an einer doppeldrahtzwirnmaschine zum bestuecken der spulenaufnehmer mit lieferspulen | |
| DE568039C (de) | Antrieb fuer Kunstseiden-Spulenspinnmaschinen | |
| DE686055C (de) | Vorrichtung zum spannungslosen Einlegen von Gummifaeden auf der flachen Kulierwirkmaschine | |
| DE3031797A1 (de) | Einrichtung an einer spulmaschine zum unterbrechen des spulvorganges bei fadenbruch | |
| DE955484C (de) | Ausschaltvorrichtung fuer Zwirn-Spul-Einheiten an Etagenzwirnmaschinen | |
| DE870662C (de) | Koetzerspulmaschine od. dgl. | |
| DE1100867B (de) | Spulenhalter fuer Kunstfaden-Spulmaschinen | |
| DE585759C (de) | Spulen-Spinnmaschine fuer Kunstseide mit um 180íÒschwenkbaren Spulentraegern | |
| DE2365384C2 (de) | Spulmaschine mit Spulenrevolver und Ausgleichsgewichtseinrichtung für das Spulengewicht |