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DE4243929A1 - - Google Patents

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Publication number
DE4243929A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
beginning
tape
spool
suction
coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4243929A
Other languages
English (en)
Inventor
Fiorenzo Draghetti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GD SpA
Original Assignee
GD SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GD SpA filed Critical GD SpA
Publication of DE4243929A1 publication Critical patent/DE4243929A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/10Changing the web roll in unwinding mechanisms or in connection with unwinding operations
    • B65H19/18Attaching, e.g. pasting, the replacement web to the expiring web
    • B65H19/1857Support arrangement of web rolls
    • B65H19/1868The roll support being of the turret type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/10Changing the web roll in unwinding mechanisms or in connection with unwinding operations
    • B65H19/18Attaching, e.g. pasting, the replacement web to the expiring web
    • B65H19/1805Flying splicing, i.e. the expiring web moving during splicing contact
    • B65H19/1826Flying splicing, i.e. the expiring web moving during splicing contact taking place at a distance from the replacement roll
    • B65H19/1836Flying splicing, i.e. the expiring web moving during splicing contact taking place at a distance from the replacement roll the replacement web being accelerated or running prior to splicing contact
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/46Splicing
    • B65H2301/461Processing webs in splicing process
    • B65H2301/4611Processing webs in splicing process before splicing
    • B65H2301/46115Processing webs in splicing process before splicing by bringing leading edge to splicing station, e.g. by chain or belt

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine Vorrichtung zur Übernahme des Anfangs des Bandes einer neuen Spule und dessen Übergabe an eine anschließende Verarbeitungsstation.
In der italienischen Patentanmeldung Nr. 3334A/83 wird eine Maschine beschrieben, die in der Lage ist, automatisch eine erste Bandmaterialspule gegen eine zweite neue Spule auszutauschen, wobei von der Annahme ausgegangen wird, daß der Bandanfang letzterer von Hand in eine korrekte Übernahmepositioin gebracht wird.
Um eine höhere Automatisierung der Maschine zu ermöglichen, ist es jedoch notwendig, daß diese in der Lage ist, den Bandanfang der neuen Spule allein in die Übernahmeposition zu bringen.
Zu diesem Zweck sind heute verschiedene Geräte bekannt, die fähig sind, diesen Vorgang automatisch auszuführen. Eine erste Vorrichtung dieser Art, beschrieben und beansprucht in dem US-Patent Nr. 46 95 007, enthält eine rotierende Scheibe als Support für ein Paar parallele und im Verhältnis zu der Achse der Scheibe diametral angeordnete Spulen, eine Schneidvorrichtung für einen Aufkleber zum Verschließen der neuen Spule, also des Aufklebers, der den Bandanfang der neuen Spule an der zylindrischen Oberfläche derselben hält, Vorschub- und Positioniermittel des Bandanfangs der neuen Spule sowie ein Element zum eigentlichen Verbinden des Anfangs des neuen Bandes mit dem Ende des ablaufenden Bandes.
Die Spulen, von denen eine normalerweise abläuft und die andere zum Austausch gegen die ablaufende bereitsteht, können um ihre Trägerachse angetrieben werden, und zwar parallel zu der Drehachse der Trägerscheibe in beiden Richtungen in Übereinstimmung mit den Vorschub- und Positioniermitteln, die aus einer Anzahl von Transportriemen bestehen, welche mit ihrem einen Ende unterhalb der neuen Spule angeordnet sind. Unterhalb und dicht an der neuen Spule ist die Schneidvorrichtung angeordnet, die aus einem ersten Arm besteht, der um eine Achse parallel zu der der Trägerscheibe schwingt und eine Rolle trägt, die dazu bestimmt ist, sich tangential an die neue Spule anzulegen, sowie aus Abtastmitteln, in der Lage, das Vorhandensein des Verschlußaufklebers zu erfassen. An den ersten Arm ist ein zweiter Arm angelenkt, welcher um eine rechtwinklig zu der Drehachse des ersten Armes verlaufenden Achse schwingt und mit einem Messer versehen ist, welches in einer im wesentlichen tangential zu der neuen Spule verlaufenden Ebene beweglich ist, so daß es den Verschlußaufkleber abfangen und schneiden kann.
Als Verlängerung des von der neuen Spule entfernten Endes der Transportriemen ist ein Verbindungselement angeordnet, das aus einer quer zu der Bewegungsrichtung der Transportriemen selbstschwingenden Stange besteht. Diese Stange weist eine Anzahl von Bohrungen auf, die mit einer Unterdruckquelle verbunden sind, und ist unter der Einwirkung der entsprechenden Tragarme zwischen einer gesenkten Aufnahmeposition, in welcher sie als Verlängerung der Transportriemen dient, und einer angehobenen Betriebsposition, in welcher sie den Bandanfang der neuen Spule gegen das Bandende der ablaufenden Spule im Anschlag gegen eine beheizte Stange drückt, beweglich. In der Nähe letzterer ist ein Schneidmesser vorgesehen, das im Verhältnis zu der Vorschubrichtung des ablaufenden Bandes selbst vor der beheizten Stange angeordnet ist und an diesem arbeitet.
Im Augenblick des Spulenwechsels schwingt der erste Arm, um die Rolle wie auch das Messer mit der umlaufenden Oberfläche der neuen Spule in Kontakt zu bringen, die Abtastmittel werden aktiviert und die neue Spule wird in Wickelrichtung in Umdrehung versetzt, und zwar so, daß die Spule von dem Messer berührt wird. Sobald die Abtastmittel das Vorhandensein des Aufklebers erfaßt haben, wird die Drehrichtung der neuen Spule umgekehrt. Auf diese Weise bewegt sich die neue Spule in Richtung der Schneide des Messers, welches sich zwischen den Bandanfang der neuen Spule und letzterer einfügt.
Der Antrieb des zweiten schwingenden Armes bewirkt, daß das Messer den Verschlußaufkleber schneidet und somit den Bandanfang der neuen Spule freilegt, welche, nachdem der erste Arm wieder in seine Ruhestellung entfernt von der neuen Spule selbst gebracht ist, weiter in Abwickelrichtung zum Drehen gebracht wird. Gleichzeitig werden die Transportriemen in übereinstimmender Richtung und synchron in Bewegung gesetzt, so daß die Spule nach und nach abgewickelt wird, und der Bandanfang wird durch die Transportriemen gehalten und vorgezogen bis zu dem Augenblick, in dem er von weiteren Abtastmitteln erfaßt wird. Die Spule wie auch die Transportriemen erhalten dann eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung zu der vorherigen, um den Bandanfang korrekt auf der Stange zu positionieren, welche nach Aktivierung der Unterdruckquelle, um der Stange zu erlauben, den neuen Bandanfang festzuhalten, angehoben wird bis sie mit der beheizten Stange zusammenarbeitet und der Anfang des neuen Bandes mit dem Ende des ablaufenden Bandes miteinander verbunden wird. Schließlich wird das Messer aktiviert, welches das Ende des ablaufenden Bandes abschneidet.
Eine zweite Vorrichtung dieser berücksichtigten Art ist in der deutschen Patentanmeldung Nr. 35 38 893 beschrieben, in welcher die neue Spule einen Bandanfang aufweist, der statt von einem Verschlußaufkleber durch Zwischensetzen von Klebepunkten gehalten wird. Diese Vorrichtung enthält Mittel zum Lösen der Klebepunkte sowie zum Halten und Vorziehen des Bandanfanges der neuen Spule. Diese Mittel bestehen aus einer Einführzange, deren Backen jeweils entsprechenden Federn unterliegen, und von denen eine mit einem verjüngten Ende versehen ist und einen Schaber bildet und die andere dazu bestimmt ist, auf das verjüngte Ende der ersten zu treffen. Die erste Backe weist einen Sitz zur Aufnahme eines Endes der zweiten Backe auf, welche durch die Wirkung der Federn die erste Backe selbst in einer bestimmten Position hält.
Die Einführzange ist zwischen einer ersten Position, in welcher ein Kipphebel, der eine neue und eine ablaufende Spule trägt, die neue Spule bis zum Kontakt mit der ersten Backe bewegt, und einer zweiten Position beweglich, in welcher diese den Bandanfang an eine Halte- und Vorschubvorrichtung übergibt, die den Bandanfang selbst in Richtung einer Verbindungsvorrichtung des Anfangs des neuen Bandes mit dem Ende des ablaufenden Bandes vorzieht. Im Augenblick des Spulenwechsels wird die neue Spule an die Einführzange herangeführt, die sich in ihrer ersten Positioin befindet, und wird anschließend um ihre Achse in Abwickelrichtung in Umdrehung versetzt. Die erste Backe befindet sich mit ihrem verjüngten Ende im Kontakt mit der umlaufenden Oberfläche der Spule bis zu dem Augenblick, in dem sie auf den Bandanfang trifft. An diesem Punkt schiebt sich das verjüngte Ende der ersten Backe unter den aufgeklebten Bandanfang und löst diesen, indem es den die Backen in ihrer Position haltenden Federn entgegenwirkt.
Nun springt die zweite Backe unter der Wirkung der entsprechenden Feder in Richtung der anderen Backe und spannt den Bandanfang ein. Anschließend wird die Einführzange in ihre zweite Position bewegt, in welcher sie den Bandanfang an die Halte- und Vorschubvorrichtung übergibt.
Diese bekannten Vorrichtungen erweisen sich jedoch als sehr kompliziert, sei es in struktureller wie auch in betrieblicher Hinsicht.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der beschriebenen Art zu liefern, die sich in struktureller wie auch in betrieblicher Hinsicht als einfach und wirtschaftlich erweist.
Nach der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zur Übernahme des Bandanfangs einer neuen Spule und dessen Übergabe an eine anschließende Verarbeitungsstation hergestellt, bei welcher die genannte Spule sich leerlaufend um ihre Drehachse drehend getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß sie erste Ansaugmittel enthält, die um eine Achse parallel zu der Drehachse der Spule drehbar sind, Mittel zum Bewegen der Spule selbst und zur Übernahme, zum Halten und zur Übergabe des Bandanfangs der neuen Spule; zweite Ansaugmittel zur Übernahme, zum Halten und zum Vorziehen des Bandanfangs selbst in Richtung einer anschließenden Verarbeitungsstation; wobei die ersten Ansaugmittel durch einen Befehl seitens der Abtastmittel für das Vorhandensein des genannten Bandanfangs beweglich sind, und zwar wenigstens zwischen einer ersten Betriebsposition, in welcher sie tangential und im Kontakt mit der genannten Spule angeordnet sind, so daß diese in Umdrehung gesetzt wird, und den Anfang des genannten Bandes übernehmen und halten, und einer zweiten Betriebsposition, in welcher der genannte Bandanfang der Wirkung von Schneidmitteln unterzogen und der neue Bandanfang von zweiten Ansaugmitteln übernommen wird, welche ihn in Richtung der anschließenden Verarbeitungsstation mitziehen.
Die vorliegende Erfindung wird nun rein als Beispiel und nicht begrenzend beschrieben, und zwar unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, von denen
Abb. 1 bis 3 mit einigen Teilen entfernt, um andere deutlicher hervorzuheben, eine schematische Frontalansicht der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung in drei verschiedenen, aufeinanderfolgenden Darstellungen zeigen; und
Abb. 4 eine schematische Plandarstellung der Vorrichtung aus Abb. 1 zeigt, und zwar mit einigen Teilen entfernt, um andere deutlicher hervorzuheben.
Unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen ist die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichnet und ist einer Vorrichtung zum Austausch einer ersten ablaufenden Spule mit Bandmaterial gegen eine zweite neue Spule zugeordnet. Diese Vorrichtung besteht aus einem scheibenförmig ausgebildeten Trägerelement 16, das drehbar auf einem zentralen Zapfen (nicht gezeigt) montiert ist und die beiden Zapfen 35 und 36 für zwei Spulen trägt, die jeweils mit 2 und 23 bezeichnet sind, und deren Drehachsen parallel zu dem zentralen Trägerzapfen verlaufen und diametral entgegensetzt im Verhältnis zu diesem angeordnet sind.
Die Spule 23, die in Abb. 1 rechts angeordnet ist, wird verarbeitet, während sich die Spule 2 auf ihrem Trägerzapfen in Wartestellung befindet. Die Spulen 2 und 23 bestehen aus entsprechenden Bändern 3 und 24, von denen das zweite über eine leerlaufende Umlenkrolle 22 in eine Schneide- und Verbindungsstation 21 geführt wird, in deren Bereich eine Rolle 32 zur Mitnahmebeschleunigung, ein rotierendes Messer 33 und ein Aufkleberausgeber 34 von an und für sich bekannter Art vorgesehen sind.
Das Band 3 der Spule 2 ist normalerweise mit seinem Anfang 4 frei aufgewickelt oder durch einen Aufkleber auf der umlaufenden Oberfläche der Spule 2 selbst befestigt angeordnet. Das Trägerelement 16 trägt zwei Paare von leerlaufenden Rollen 19, 25, die auf entgegengesetzten Seiten des zentralen Zapfens des Trägerelementes 16 und zwischen den Spulen 2 und 23 angeordnet sind. Die leerlaufende Rolle 25 leitet das entsprechende Band 24 zu der leerlaufenden Rolle 22.
Die Spulen 2 und 23 werden leerlaufend drehbar von den entsprechenden Zapfen 35 und 36 getragen.
Die Vorrichtung 1 besteht aus Ansaugmitteln 9 zum Bewegen der Spule 2 und zur Übernahme, zum Halten und zur Übergabe des Bandanfangs 4 an Ansaugmitteln 8 zur Aufnahme, zum Halten und zum Vorziehen des Bandanfangs 4 zu der Verarbeitungsstation 21.
Falls der Bandanfang 4 durch einen Aufkleber 5 an der umlaufenden Oberfläche der Spule 2 gehalten wird, sind auch Mittel 6 zum Lösen des Anfangs 4 des Bandes 3 von der Spule 2 und zum Abschneiden des Aufklebers 5 vorgesehen. Die Schneidmittel 6, vom Typ wie beispielsweise in dem italienischen Patent Nr. B091A 0 00 051 beschrieben. bestehen aus einem Messer 14, das im Kontakt mit der Spule 2 angeordnet ist, versehen mit einem "V"-förmig ausgearbeiteten Schneidprofil und mit diesem dem Anfang 4 des Bandes 3 zugewandt. Auf diese Weise fügt sich das Messer 14, wenn die Spule 2 eine Bewegung in Abwickelrichtung ausführt, mit den entgegengesetzten Enden seines Schneidprofils unterhalb des Anfangs 4 des Bandes 3 ein, trifft auf den Aufkleber 5 und schneidet diesen ab.
Sollte kein Aufkleber 5 vorhanden sein, so hebt das Messer 14 nur den Bandanfang 4 an. Das Messer 14 ist dicht an den Ansaugmitteln 9 und unmittelbar im Anschluß an diese angeordnet, wenn man die Drehrichtung der sich bewegenden Spule 2 betrachtet, und zwar auf eine Weise, die nachstehend näher beschrieben wird.
Die Ansaugmittel 9 bestehen aus einer zylindrischen Ansaugrolle 18, die umlaufend mit Ansaugöffnungen 31 versehen ist und durch einen Motor 29 angetrieben wird (s. Abb. 4), und zwar um ihre Drehachse parallel zu der Achse der Spule 2. Die Ansaugrolle 18 und der Motor 29 werden von einem Ende eines Armes 15 getragen, der fest mit einer Stange 13 verbunden ist, welche von einem an dem Sockel der Spulenwechselvorrichtung befestigten Rahmen 30 getragen wird. Die Stange 13 verläuft parallel zu der Drehachse der Spule 2 und ist durch die Wirkung der hier nicht gezeigten Antriebsmittel axial wie auch um ihre eigene Achse beweglich. Insbesondere bewirkt die Umdrehung der Stange 13, daß der Arm 15 zwischen einer ersten extremen Position der Übernahme, in welcher er die Ansaugrolle 18 im Kontakt mit der umlaufenden Oberfläche der Spule 2 hält, und einer zweiten extremen Position des Schneidens und der Freigabe beweglich ist. Die axiale Bewegung derselben Stange 13 bewirkt dagegen, daß die Ansaugrolle 18 bis zum Kontakt mit der umlaufenden Oberfläche der Spule 2 (s. Abb. 4 in durchgehender Linie) genähert und von dieser entfernt werden kann, um es dem Trägerelement 16 zu ermöglichen, sich zu drehen und die Spulen 2 und 23 gegeneinander auszutauschen (Abb. 4 in gestrichelter Linie). Die Stange 13 befindet sich in der Nähe der leerlaufenden Rolle 19, welche auf einer geringeren Höhe und in einer solchen Position angeordnet ist, daß, wenn die Ansaugrolle 18 durch die Stange 13 zwischen ihrer ersten und der zweiten extremen Position bewegt wird, der Anfang 4 des Bandes 3 auf die leerlaufende Rolle 19 gewickelt wird, wie in den Abb. 2 und 3 sichtbar ist.
Zwischen der tieferliegenden leerlaufenden Rolle 19 und der Ansaugrolle 18, die sich in ihrer zweiten extremen Position befindet, sind Schneidmittel 10 angeordnet, die aus einem Messer 17 bestehen, auf dessen Schneide der Bandanfang 4 während der Bewegung der Ansaugrolle 18 in Richtung ihrer zweiten extremen Position trifft (s. Abb. 2).
Unterhalb der tieferliegenden leerlaufenden Rolle 19 sind Ansaugmittel 8 angeordnet, die aus einem ansaugenden und über Riemenscheiben 26 laufenden Transportband 11 bestehen, von denen eine angetrieben und die andere in der Nähe des Eingangs in die Schneide- und Verbindungsstation 21 angeordnet ist. Die Riemenscheiben 26 befinden sich mit ihren Achsen parallel zu der Drehachse des Trägerelementes 16 und werden von einem Rahmen gehalten, der hier nicht gezeigt und mit einem Ende um die Drehachse der Riemenscheibe 26 in der Nähe des Eingangs in die Schneid- und Verbindungsstation 21 angelenkt ist, wie aus den Abb. von 1 bis 3 gesehen werden kann. Das ansaugende Band 11 ist mit einer hier nicht gezeigten Saugquelle verbunden und wird durch ebenfalls hier nicht gezeigte Antriebsmittel angetrieben.
Der Tragrahmen des ansaugenden Bandes 11 wird zwischen einer extremen gesenkten Position, die in Abb. 1 dargestellt ist, und einer extremen angehobenen Position bewegt, die in den Abb. 2 und 3 gezeigt wird.
Der Motor 29 und die die Stange 13 und den Tragrahmen des ansaugenden Bandes 11 antreibenden Mittel werden durch Abtastmittel 12 verriegelt, die dicht an der umlaufenden Oberfläche der Spule 2 angeordnet sind und arbeiten, und zwar vor der Ansaugrolle 18, die sich in ihrer ersten extremen Position befindet, wenn man die Drehrichtung der von der Ansaugrolle 18 bewegten Spule 2 betrachtet. Die Abtastmittel 12 sind in der Lage, das Vorhandensein des Bandanfangs 4 und/oder des Aufklebers 5 zu erfassen.
Zum besseren Greifen des Bandanfangs 4 durch die Ansaugrolle 18 trägt der Arm 15 einen Nebenarm 27, der parallel zu der Stange 13 verläuft und eine elastische Trägerlamelle 28 für ein Paar von leerlaufenden kleinen Rollen 20 hält, welche im Kontakt mit der Ansaugrolle 18 angeordnet sind. Diese leerlaufenden kleinen Rollen 20 befinden sich, wenn die Ansaugrolle 18 mit der Spule 2 Kontakt hat, im Kontakt mit einer Erzeugenden, die geringer als die Ansaugrolle 18 selbst ist.
Unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen ist der Betrieb der Vorrichtung 1 der nachstehend beschriebene, wobei angenommen wird, daß sich die ablaufende Spule 23 auf der Seite der Station 21 befindet, und daß eine neue Spule 2 bereits auf ihren Zapfen 35 auf dem Trägerelement 16 gesetzt ist.
In dieser Darstellung hält die Stange 13 die Ansaugrolle 18 in ihrer zweiten extremen Position und von dem Trägerelement 16 entfernt. Sobald die bekannten und nicht gezeigten Abtastmittel, die zu der Spulenwechselvorrichtung gehören, einen bestimmten Grad der Entleerung der Spule 23 erfaßt haben, sorgen nicht gezeigte Steuer- und Antriebsmittel dafür, daß die Abtastmittel 12 aktiviert und die Bewegungen der Stange 13 ausgelöst werden, um die Ansaugrolle 18 und eventuell das Messer 14 mit der umlaufenden Oberfläche der Spule 2 in Kontakt zu bringen. Anschließend wird die Ansaugrolle 18 in Umdrehung versetzt und zwingt die Spule 2, sich zusammen mit ihr in Abwickelrichtung zu drehen, welche in Abb. 1 durch den Pfeil F angezeigt wird.
Nachdem das Vorhandensein des Bandanfangs 4 oder des Aufklebers 5 erfaßt wurde und eine gewisse Zeitspanne verstrichen ist, die für den Bandanfang 4 oder den Aufkleber 5 fast ausreichend ist, an die Ansaugrolle 18 zu gelangen, sorgen die Abtastmittel 12 dafür, daß die Ansaugrolle 18 mit den entsprechenden Saugquellen in Verbindung gesetzt wird. Der Bandanfang 4 gelangt also in Kontakt mit der Ansaugrolle 18 und beginnt, nachdem ein eventueller Aufkleber 5 durch das Messer 14 erfaßt und abgeschnitten worden ist, sich um die Ansaugrolle 18 zu wickeln. Nachdem letztere in Zusammenarbeit mit den leerlaufenden kleinen Rollen 20 den Bandanfang um sich aufgewickelt hat , so daß eine bestimmte Zahl von Wicklungen (s. Abb. 2 und 3) gebildet werden, wird die Stange 13 um ihre Achse gedreht, um die Ansaugrolle 18 zwischen ihrer ersten und ihrer zweiten extremen Position zu bewegen.
Während dieser Bewegung wird der Bandanfang 4 um die leerlaufende Rolle gewickelt und wird, im wesentlichen am Ende dieser Bewegung selbst, bis zum Auftreffen auf das Messer 17 geführt, während gleichzeitig das ansaugende Band 11 angehoben und in Kontakt mit der leerlaufenden Rolle 19 gebracht wird. Sobald der Bandanfang 4 abgeschnitten ist, wird der neue Bandanfang 4 unverzüglich von dem ansaugenden Band 11 angesaugt, gehalten und vorgezogen, und zwar bis zu der beschleunigenden Mitnehmerrolle 32, wie durch den Pfeil F1 in den Abb. 2 und 3 gezeigt wird.
Das Band 3 kann auch aus ziemlich empfindlichem Material hergestellt sein, beispielsweise solches für Zigarettenpapier, da die Spule 2 durch Kontakt mit der Ansaugrolle 18 in Umdrehung versetzt wird und der anschließende, auf das Band 3 ausgeübte Zug nur dazu dient, die Spule 2 in Umdrehung zu halten.
Der deutlichste Vorteil der vorliegenden Erfindung ist deren strukturelle und funktionale Einfachheit.

Claims (8)

1. Vorrichtung zur Übernahme des Anfangs (4) des Bandes (3) einer neuen Spule (2) und dessen Übergabe an eine anschließende Verarbeitungsstation (21), bei welcher die genannte Spule (2) sich leerlaufend um ihre Drehachse drehend getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß sie erste Ansaugmittel (9) enthält, die um eine Achse parallel zu der Drehachse der Spule (2) drehbar sind, Mittel zum Bewegen der Spule (2) selbst und zur Übernahme, zum Halten und zur Übergabe des Anfangs (4) des Bandes (3) der neuen Spule (2); zweite Ansaugmittel (8) zur Übernahme, zum Halten und zum Vorziehen des Bandanfangs (4) selbst in Richtung einer anschließenden Verarbeitungsstation (21); wobei die ersten Ansaugmittel (9) durch einen Befehl seitens der Abtastmittel (12) für das Vorhandensein des genannten Bandanfangs (4) beweglich sind, und zwar wenigstens zwischen einer ersten Betriebsposition, in welcher sie tangential und im Kontakt mit der genannten Spule (2) angeordnet sind, so daß diese in Umdrehung versetzt wird, und den Anfang (4) des genannten Bandes (3) übernehmen und halten, und einer zweiten Betriebsposition, in welcher der genannte Bandanfang (4) der Wirkung von Schneidmitteln (10) unterzogen und der neue Bandanfang (4) von zweiten Ansaugmitteln (8) übernommen wird, welche ihn in Richtung der anschließenden Verarbeitungsstation (21) mitziehen.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten ersten Ansaugmittel (9) aus einer zylindrischen Rolle (18) bestehen, die parallel zu der Umdrehungsachse der genannten Spule (2) verläuft und umlaufend mit Ansaugöffnungen (31) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie leerlaufende Rollenmittel (19) enthält, dazu dienend, das genannte Band (3) abzufangen, während es durch die ansaugende Rolle (18) während deren Bewegung zwischen ihrer ersten und ihrer zweiten Betriebsposition in einer kreisförmigen Bahn, mit der Achse parallel zu der Umdrehungsachse der genannten Spule (2), weitergeleitet wird; wobei die zweiten Ansaugmittel (8) zwischen einer Ruhestellung entfernt von den leerlaufenden Rollenmitteln (19), und in welcher sie den Durchlauf der genannten Ansaugrolle (18) erlauben, und einer an die leerlaufenden Rollenmittel (19) selbst angenäherten Position beweglich sind.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Ansaugmittel (8) aus einem ansaugenden Band bestehen, welches in seiner Betriebsposition verbleibend, mit den genannten leerlaufenden Rollenmitteln (19) in Kontakt ist.
5. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Ansaugmittel (9) mit einer leerlaufenden Rolle (20) zusammenarbeiten, die elastisch mit diesen im Kontakt gehalten wird.
6. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, bei welcher die genannte Spule (2) durch ein Trägerelement (16) gehalten wird, welches ein Paar von parallel zueinander angeordneten Spulen (23, 2) trägt, und zwar eine ablaufende und einen neue, und das sich um eine Achse parallel zu den Umdrehungsachsen der Spulen (23, 2) dreht, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die genannten ersten Ansaugmittel (9) zwischen einer dem Trägerelement (16) nahen und einer von diesem entfernten Position, jeweils entsprechend dem Abfangen der neuen Spule (2) oder der Freigabe derselben, beweglich sind.
7. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, verwendbar für Spulen (2), deren Bandanfang (4) durch einen Aufkleber (5) gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel (6) zum Lösen des Anfangs (4) des Bandes (3) von der Spule (2) und zum Abschneiden des Aufklebers (5) enthält, die in einem bestimmten Abstand von der Achse der genannten Spule (2) angeordnet sind, und zwar dicht an den genannten ersten Ansaugmitteln (9) und entlang der Bahn, die von dem genannten Aufkleber (5) durchlaufen wird, welcher somit während der Bewegung, die der Spule (2) selbst durch die mit letzterer sich im Kontakt befindlichen genannten ersten Ansaugmittel (9) aufgezwungen ist, automatisch abgeschnitten wird.
8. Vorrichtung zur Übernahme des Anfangs des Bandes einer neuen Spule und dessen Übergabe an eine anschließende Verarbeitungsstation, im wesentlichen wie unter Bezugnahme auf die Abbildungen in den beiliegenden Zeichnungen beschrieben wurde.
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