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DE1081752B - Photographischer Objektivverschluss mit loesbarer Kupplung der Einstellringe - Google Patents

Photographischer Objektivverschluss mit loesbarer Kupplung der Einstellringe

Info

Publication number
DE1081752B
DE1081752B DEG23317A DEG0023317A DE1081752B DE 1081752 B DE1081752 B DE 1081752B DE G23317 A DEG23317 A DE G23317A DE G0023317 A DEG0023317 A DE G0023317A DE 1081752 B DE1081752 B DE 1081752B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
toothing
clutch
coupling
setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG23317A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Barth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Gauthier GmbH filed Critical Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEG23317A priority Critical patent/DE1081752B/de
Publication of DE1081752B publication Critical patent/DE1081752B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/003Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly setting of both shutter and diaphragm

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen photographischen Ohjektivverschluß mit einer lösbaren Kupplung zwischen den gleichachsig zur Verschlußachse angeordneten Einstellringen für Blende und Belichtungszeit, an welchen einander übergreifende Zylindermantel ausgebildet sind.
Es sind bereits eine Vielzahl von Einrichtungen zum Kuppeln des Belichtungszeit-Einstellrings mit dem Blenden-Einstellring bekannt. In einigen Fällen handelt es sich dabei um Kupplungen mit einer Rastenteilung an einem der beiden Einstellringe und einem mit dieser zusammenarbeitenden, am anderen Einstellring angeordneten und unter Federwirkung stehenden Kupplungsglied. Zur Erzielung einer sicheren Verbindung der Ringe hat es sich hierbei als besonders zweckmäßig erwiesen, den Rastzähnen des Einstellrings, eine rechteckige Form zu geben, in die eine entsprechende Klaue des Kupplungsglieds eingreift. Infolge der bei Objektivverschlüssen beengten baulichen Verhältnisse sowie aus herstellungstech- ao nischen Gründen ist bei derartigen Kupplungen jedoch nur eine Zwei- oder Dreiteilung der Skalenteilung für Blende bzw. Belichtungszeit durchführbar. Bei einer feineren Unterteilung müßten die Rastzähne des Einstellrings und die Klaue des Kupplungsglieds eine Formgebung erfahren, die außerhalb der zulässigen Belastbarkeit und Fertigungsmöglichkeit dieser Teile Hegt.
Eine nur zwei- -oder dreifache Unterteilung eines Skalenintervalls vermag indessen nicht in allen Fällen den in der Praxis auftretenden Bedingungen gerecht zu werden, da hierdurch keine hinreichend genaue Anpassung an die mit einem Belichtungsmesser ermittelten und für ein optimal belichtetes Negativ erforderlichen Belichtungswerte erreicht wird. Dies macht sich vornehmlich bei Filmen mit geringem Belichtungsspielrauni, wie ihn z. B. Farbfilme aufweisen, nachteilig bemerkbar. Außerdem wird sich bei mit solchen Kupplungen ausgestatteten Verschlüssen, die mit einem Belichtungsmesser gekuppelt sind, nur in wenigen Fällen eine genaue Deckung des Nachführzeigers mit dem Meßwerkzeiger des Belichtungsmessers erreichen lassen, was in psychologischer Hinsicht von erheblichem Nachteil ist.
Außer diesen mit einer Rastenteilung versehenen Zeit-Blende-Kupplungen sind ferner Reibungskupplungen bekannt. Diese bieten gegenüber Kupplungen der oben: beschriebenen Art den Vorteil einer stufenlosen Relativverstellung der Einstellorgane und ermöglichen somit in allen Fällen eine genaue Anpassung des Zeit-Blende-Verhältnisses an den jeweils ermittelten Belichtungswert. Solche Kupplungen haben jedoch zum einen den· Nachteil einer etwas ungünstigen, insbesondere mit erheblichem Kraftaufwand Photographischer Ob j ektivversctiluß
mit lösbarer Kupplung der Einstellringe
Anmelder:
Alfred Gauthier G. m. b. H.,
Calmbach (Schwarzw.), Gauthierstr. 309
Fritz Barth, Calmbach (Schwarzw.),
ist als Erfinder genannt worden
verbundenen Bedienung, während zum anderen, die Herstellung der aus räumlichen Gründen nur schwach dimensionierbaren Kupplungsteile mit Schwierigkeiten verbunden ist. Ferner sind diese Kupplungen gegen ein unbeabsichtigtes Lösen nicht in gleicher Weise gesichert wie die erstgenannten.
Zur Erzielung einer leichten und schnellen Bedienbarkeit eines mit Zeit-Blende-Kupplung ausgerüsteten Verschlusses ist es weiterhin wünschenswert, den entkuppelten Zustand der beiden Einstellorgane auch ohne manuelles Zutun aufrechterhalten zu können. Dies ist beispielsweise von besonderer Bedeutung bei Blitzlichtaufnahmen, bei denen die Belichtungszeit im allgemeinen konstant eingestellt bleibt und Entfernungsänderungen zum Objekt allein durch entsprechende Verstellung der Blende ausgeglichen werden.
Bei einigen der an sich bekannten Rastkupplungen ist eine Arretierung des Kupplungsglieds in entkuppelter Stellung nicht vorhanden; die Anordnung einer entsprechenden Arretiervorrichtung würde hier einen erheblichen zusätzlichen Aufwand verursachen. Bei anderen Kupplungsvorrichtungen, die eine Arretierung des KuppluHgsglieds in entkuppelter Stellung besitzen, erweist es sich dagegen als nachteilig, daß bei Betätigung des betreffenden Einstellorgans sich die Sperre des Kupplungsglieds leicht lösen kann, so daß eine unbeabsichtigte Wiederherstellung der Kupplung der beiden. Einstellringe die Folge ist.
Ähnliche Schwierigkeiten und Nachteile in dieser Hinsicht liegen auch bei Reibungskupplungen vor.
Demgegenüber liegt der Erfindung, die Aufgabe zugrunde^ eine Kupplung zwischen den gleichachsig zur Verschluß achse angeordneten Emstellrmgen für Blende- und Belichtungszeit zu schaffen, die frei von; den vorerwähnten Nachteilen ist. Insbesondere soll" sie unter Zugrundelegung eines raumsparenden Aufbaus, einer leichten und übersichtlichen Bedienbarkeit
009 509/1OT
3 4
und einer hohen Arbeitssicherheit eine hinreichend sichtlichen "Bedienungsweise kann weiterhin eine in genaue Anpassung des Zeit-Blende-Verhältnisses an den Anschlagstellungen der Walze zur Wirkung geeinen vorgegebenen Belichtungswert gewährleisten langende Rastvorrichtung angeordnet sein,
sowie die Beibehaltung ihrer Kupplungs-Endlagen In den Fdg. ist die Erfindung an zwei Ausführungsohne manuelles Zutun und ohne besonderen Aufwand 5 beispielen gezeigt. Auf die Darstellung aller nicht gestatten. zum Erfindungsgegenstand gehörenden Teile wurde
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet,
gelöst, daß auf dem Außenumfang des den kleineren Fig. 1 zeigt eine auseinandergezogene Darstellung
Durchmesser besitzenden Zylindermantels eine fein- der Kupplungseinrichtung gemäß der Erfindung in
gewindeartige Verzahnung-, ausgebildet ist, mit der io perspektivischer Sicht;
eine am Zylindermantel des anderen Einstellrings in Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des Verschlusses Umfangsrichtung desselben angeordnete, zwischen mit eingebauter Kupplungseinrichtung;
zwei Anschlagstellungen schwenkbare und auf einem Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Verschluß geTeil ihres Umfangs mit gleicher Verzahnung ver- maß Fig. 2 mit den einander übergreifenden Zylindersehene Kupplungswalze in oder außer Eingriff bring- 15 mänteln der kuppelbaren Einstellringe für Blende und bar ist. Belichtungszeit;
Ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Verschluß Fig. 4 zeigt die erfindungsgemäße Kupplungsein-
besiitzt gegenüber den an sich bekannten Rastkupp- richtung im Längsschnitt. Die beiden Einstellringe
lungen den Vorteil einer über das Zwei- oder Drei- befinden sich im entkuppelten Zustand;
fache hinausgehenden Unterteilung der Zeit- oder 20 Fig. 5 zeigt dieselbe Ansicht wie Fig. 4, jedoch im
Blenden-S'kalenintervalle; die erzielbare Unterteilung gekuppelten Zustand der beiden Einstellringe für
ist kleiner als der Ablese- oder Einstellfehler eines Blende und Belichtungszeit;
Belichtungsmessers. Weiterhin ist infolge des zwi- Fig. 6 zeigt gegenüber Fig. 1 eine andere Ausfüh-
schen der Kupplungswalze und der feingewindeartigen rungsform der Lagerung der Kupplungswalze im
Verzahnung des anderen Einstellrings hergestellten 25 Schnitt. Die Gewindegänge der Kupplungswalze be-
formschlüssigen Eingriffs eine sichere schlupffreie finden sich außer Eingriff mit der feingewindeartigen
Verbindung zwischen den beiden Einstellringen ge- Verzahnung des den kleineren Durchmesser besitzen-
währleistet, und außerdem erfordert sowohl dieBedie- den Zylindermantels;
nung der Kupplung als auch die getrennte Verstellung Fig. 7 zeigt eine Ausbildung der Kupplungswalze
eines der beiden Einstellringe nur einen geringen 30 im Querschnitt.
Kraftaufwand. Damit ist die erfindungsgemäße Kupp- Das mit 1 bezeichnete Verschlußgehäuse (Fig. 4
lung auch den Reibungskupplungen in entscheidender und 5) ist in an sich bekannter Weise ausgebildet.
Weise überlegen. Auf dem äußeren Umfang der Gehäuse-Seitenwand 2
Ferner, gestattet ein gemäß der Erfindung ausge- ist ein mit einem übergreifenden Zylindermantel 3 bildeter Verschluß ohne zusätzlichen Aufwand die 35 versehener Belichtungszeit-Einstellring 4 drehbar geBeibehaltung der Kupplungs-Endstellungen auch ohne lagert, der gegen axiale Verschiebung mittels einer manuelles Zutun. Frontplatte 5 gehalten ist. Diese ist ihrerseits durch
Ein vorteilhafter Aufbau einer Kupplungsvorrich- einen Gewindering 6 gesichert, der auf dem vorderen
tung gemäß der Erfindung unter Verwendiuig nur Rohrstutzen 7 einer an sich bekannten, nicht weiter
weniger, einfach gestalteter Bauteile läßt sich dadurch 40 gezeigten Grundplatte aufgeschraubt ist. Zur besseren
erzielen, daß an dem der Kupplungswalze zugeord- Handhabung ist am Belichtungszeit-Einstellring 4 in
neten Einstellring zwei radial gerichtete Lagerböcke an sich bekannter Weise eine Rändelung 8 ausgebildet,
befestigt sind, in welchen Lagerbohrungen für die Auf der Rückseite des Gehäusebodens 9 ist am
Walze ausgebildet sind. Rohrstutzen 10 ein Lageransatz 11 ausgebildet, auf
Um das Eindringen von Schmutz und Staub in das 45 dem ein Blenden-Einstellring 12 drehbar angeordnet
Verschlußinnere zu vermeiden und außerdem eine und gegen axiale Verschiebung gesichert ist. Dieser
günstige Bedienung der Walze zu erzielen, kann, die Einstellring 12 weist ebenfalls einen Zylindermantel
Lagerung derselben durch ein auf den Zylindermantel 13 auf, der sowohl das Verschlußgehäuse als auch den
aufsetzbares Teil abgedeckt sein, das eine den Ab- Einstellring 4 übergreift. Auf den Zylindermänteln 3,
messungen der Walze entsprechende Ausnehmung be- 5° 13 der Einstellringe 4, 12 sind in Ausnehmungen 14,
sitzt. Wird darüber hinaus an der Oberfläche des auf- 14 α mit einer Blenden- bzw. Belichtungszeitskala
setzbaren Teils eine Griffrändelung ausgebildet, so versehene Skalenbogen 15,16 befestigt, deren in glei-
ergibt sich hierdurch eine besonders griffgünstige chem Abstand aufgetragene Werte mit einer mit der
Betätigung des Einstellrings. Kamera fest verbundenen Marke 17 zusammen-
In anderer Ausbildung der Erfindung kann zur La- 55 arbeiten.
gerung der Kupplungswalze ein aufsetzbares Teil der Gemäß der Erfindung ist auf dem Außenumfang vorgenannten Art Verwendung finden. Diese Anord- des den kleineren Durchmesser besitzenden Zylindernung bietet den Vorteil eines besonders günstigen, mantels 3 des Belichtungszeit-Einstellrings 4 eine feinZeit und Arbeit sparenden Zusammenbaus. gewindeartige Verzahnung 18 ausgebildet, mit der
Die Gewähr für einen stets sicheren Eingriff der 60 eine am Zylindermantel 13 des Blenden-Einstellrings
Verzahnung der Walze in diejenige des anderen Ein- 12 in Umfangsrichtung desselben angeordnete, zwi-
stellrings ergibt sich mit besonderem Vorteil dadurch, sehen zwei Anschlagstellungen schwenkbare und auf
daß die Drehachse der Kupplungswalze exzentrisch einem Teil ihres Umfangs mit gleicher Verzahnung
zu ihrem Außendurchmesser angeordnet ist. Hier- 23 versehene Kupplungswalze 19 in oder außer Ein-
durch ergeben sich vor allem bei einer Serienfertigung 65 griff bringbar ist.
wesentliche herstellungstechnische Vorteile, da keine Zur Erzielung einer möglichst weitgehenden Unterallzuengen Toleranzen hinsichtlich der gleichachsigen teilung der Zeit- bzw. Blendenskalenintervalle ist die Lagerung der beiden Einstellringe erforderlich sind. feingewindeartige Verzahnung des Einstellrings 4 und
Zur Vermeidung eines unbeabsichtigten Versteilens der Kupplungswalze 19 erfindungsgemäß mit einer
der Kupplungswalze und zur Erzielung einer über- 7° Teilung versehen, die einer über das Dreifache hinaus-

Claims (6)

  1. 5 6
    gehenden Unterteilung des Intervalls der einzelnen umfaßt einen von einer Feder 34 beeinflußten Stift 29, Skalenwerte entspricht. Durch eine derartige Teilung der mit entsprechenden Rastausnehmungen 30 der ergibt sich der entscheidende Vorteil einer weitgehen- Lagerböckchen 21 zusammenarbeitet,
    den und hinreichend genauen Anpassung an die mit Die Wirkungsweise der in den Fig. 1 bis 5 dargeeinem Belichtungsmesser ermittelten Belichtungs- 5 stellten Kupplungseinrichtung ist folgende:
    werte. Nach erfolgter Einzelverstellung der beiden Ein-Zur Aufnahme der Kupplungswalze 19 ist der Zy- stellringe- für Blende und Belichtungszeit 4, 12 auf die lindermantel 13 des Einstellrings 12 mit einer Aus- von dem Belichtungsmesser ermittelten Zeit-Blendenehmung 20 versehen, die im Bereich der Verzahnung Werte werden die Einstellringe miteinander gekup-
    18 des Einstellrings 4 liegt. Auf beiden Seiten der io pelt. Dies geschieht durch Drehen der Kupplungswalze Ausnehmung 20 sind zwei radial gerichtete Lager- 19 im Uhrzeigersinn (Fig. 4), wodurch aus der entböcke21 befestigt, in welchen Lagerbohrungen 22 für kuppelten Stellung der Walze 19 heraus zunächst die die Kupplungswalze 19 ausgebildet sind. Sperrwirkung der Rasteinrichtung 29, 30 überwunden
    Hierdurch ergibt sich ein besonders vorteilhafter wird. Bei einer Weiterdrehung bewegt sich der mit
    und unkomplizierter Aufbau einer Kupplungsvorrich- 15 einer feingewindeartigen Verzahnung 23 versehene tung, da nur wenige und einfach gestaltete Bauteile Teil der Kupplungswalze 19 in einer Bogenbewegung
    Verwendung finden. - in die Verzahnung 18 des Zylindermantels 3. Die Ein-
    Zur Erzielung eines sicheren Eingriffs der Verzah- führung der Walze ist beendet und ein sicherer form-
    nung 23 der Kupplungswalze 19 in die Verzahnung 18 schlüssiger Eingriff mit der Verzahnung 18 des Be-
    des Zylindermantels 3 ist die Drehachse 24 der Kupp- 20 lichtungszeit-Einstellrings 4 hergestellt, wenn die vor-
    lungswalze 19 im Ausführungsbeispiel um einen Be- springenden Enden 25 der Walze 19 in ihrer entspre-
    trag »X« (Fig. 7) exzentrisch zu ihrem Außendurch- chenden Anschlagstellung an den Lagerböckchen 21
    messer angeordnet. Die Verzahnung 23 der Kupp- anliegen (Fig. 5); hierbei ist der Stift 29 in eine
    lungswalze soll annähernd oder genau rechtwinklig zu zweite Rastausnehmung 30 eingefallen. Beide Einstell-
    ihrer Achse verlaufen; eine besonders leichte Einfüh- 25 ringe können nunmehr unter Beibehaltung des einge-
    rung der Walze 19 in die Verzahnung 18 läßt sich je- stellten Zeit-Blende-Verhältnisses gemeinsam verstellt
    doch dadurch erreichen, daß die Verzahnung 23 der werden.
    Kupplungswalze 19 in Form eines mit kleiner Stei- Die vorbeschriebene Anordnung zeigt deutlich die
    gung versehenen Feingewindes ausgebildet ist. durch die Erfindung erzielten Vorteile, die eine allen
    Durch die exzentrische Lagerung der Kupplungs- 30 Erfordernissen gerecht werdende, hinreichend genaue walze 19 ergeben sich außerdem wesentliche herstel- Anpassung des Zeit-Blende-Verhältnisses: an einen lungstechnische Vorteile, insbesondere bei einer Serien- vorgegebenen Belichtungswert sowie einen raumspafertigung, da hinsichtlich der gleichachsigen Lagerung renden Aufbau, eine leichte und übersichtliche Beder beiden Einstellringe keine allzuengen Toleranzen dienbarkeit und eine hohe Arbeitssicherheit gewährmehr erforderlich sind. 35 leisten. Eine derartige Kupplungseinrichtung gestattet
    Während die feingewindeartige Verzahnung 23 der ferner die Beibehaltung der Kupplungsendlagen ohne
    Kupplungswalze 19 nur auf einem Teil ihres Umfangs manuelles Zutun und ohne besonderen Aufwand,
    ausgebildet ist, ist zur griffgünstigen Betätigung der In Fig. 6 ist eine andere Ausführung der Lagerung
    Walze der andere Teil mit einer Griffrändelung 44 der Kupplungswalze gezeigt.
    versehen, die seitlich über die Lagerböcke 21 hinaus- 40 Während im vorhergehenden Beispiel die Walze 19 ragt. Die gegenüber dem verzahnten Teil 23 vorste- in den auf dem Umfang des Zylindermantels 13 behenden Enden 25 der Walze 19 stützen sich mit ent- festigten Lagerböckchen 21 lagert, ist im vorliegenden sprechend ausgebildeten Anschlagflächen im entkup- Fall die Drehachse 24 der Walze unmittelbar in einem pelten und gekuppelten Zustand der Walze in ihren auf den Zylindermantel 13 aufsetzbaren Teil 31 gela-Endstellungen gegen die Lagerböcke 21 ab. Sie ver- 45 gert. Eine axiale Verschiebung der Walze 19 ist durch hindern dadurch eine über diese Stellungen hinaus- eine paßgerechte Ausnehmung 32 des Teils 31 verhingehende Verdrehung. Selbst bei Anwendung eines re- dert, während in radialer Richtung die Walze 19 lativ großen Kraftaufwands wird durch diese Anord- durch lose eingefügte Distanzstücke 33 gehalten wird, nung beim Einkuppeln vermieden, daß die radial die sich gegen den Zylindermantel 13 abstützen,
    gerichteten Kupplungskräfte ein zulässiges Maß über- 50 Die Befestigung des Teils 31 am Zylindermantel 13 schreiten und zu einer Deformierung der Einstellringe ist in gleicher Weise wie die Befestigung des Teils 4 und 12 führen. Der Anschlagpunkt kann dank der 26 im vorhergehenden Ausführungsbeispiel mittels exzentrisch verlaufenden Einführbewegung der Walze Schrauben vorgenommen, die in Fig. 6 mit 35 bezeich-
    19 ohne weiteres so gewählt werden, daß eine an- net sind.
    nähernd spielfreie Verbindung zwischen dem mit 55 Wie ersichtlich, bietet die Ausführung gemäß
    gewindeartiger Verzahnung 23 versehenen Teil der Fig. 6 den Vorteil eines besonders günstigen, Zeit
    Walze 19 und der Verzahnung 18 des mit ihr zusam- "und Arbeit sparenden Zusammenbaus,
    menarbeitenden Einstellrings 4 erzielt wird.
    Um das Eindringen von Verunreinigungen in das Patentansprüche:
    Innere des Verschlußgehäuses zu vermeiden, ist die 60
    Lagerung der Walze 19 durch ein auf den Zylinder- 1. Photographischer Objektivverschluß mit einer
    mantel 13 aufgesetztes Teil 26 abgedeckt, das eine den lösbaren Kupplung zwischen den gleichachsig zur
    Abmessungen der Walze 19 entsprechende Ausneh- Verschlußachse angeordneten Einstellringen für
    mung27 besitzt. Durch eine an der Oberfläche des Blende und Belichtungszeit, an welchen einander
    Teils 26 ausgebildete Griffrändelung 28 wird eine be- 65 übergreifende Zylindermäntel ausgebildet sind, da-
    sonders griffgünstige Betätigung des Einstellrings 12 durch gekennzeichnet, daß auf dem Außenumfang
    und der Kupplungswalze 19 ermöglicht. des den kleineren Durchmesser besitzenden Zylin-
    Die Kupplungswalze 19 weist schließlich zur Ver- dernrantels (3) eine feingewindeartige Verzahnung
    meidung eines unbeabsichtigten Verstellens in den (18) ausgebildet ist, mit der eine am Zylinder-
    Anschlagstellungen eine Rastvorrichtung auf. Diese 70 mantel (13) des anderen Einstellrings (12) in Um-
    fangsrichtung desselben angeordnete, zwischen zwei Anschlagstellungen schwenkbare und auf einem Teil ihres Umfangs mit gleicher Verzahnung (23) versehene Kupplungswalze (19) in oder außer Eingriff bringbar 'ist.
  2. 2. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der Kupplungswalze (19) zugeordneten Einstellring (12) zwei radial gerichtete Lagerböcke (21) befestigt sind, in welchen Lagerbohrungen (22) für die Walze (19) ausgebildet sind.
  3. 3. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung der Kupplungswalze (19) durch ein auf den Zylindermantel (13) aufsetzbares Teil (26) abgedeckt ist, das eine den Abmessungen der Walze (19) entsprechende Ausnehmung (27) besitzt und dessen Oberfläche vorzugsweise mit einer Griffrändelung (28) versehen 'ist.
  4. 4. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung der Kupplungswalze (19) auf den ihr zugeordneten Einstellring (12,13) ein Teil (31) aufgesetzt ist, das eine den Abmessungen der Walze (19) entsprechende Ausnehmung (32) besitzt und dessen Oberfläche vorzugsweise mit einer Griffrändelung (28) versehen ist.
  5. 5. Photographischer Objektiwer.schluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (24) der Kupplungswalze (19) exzentrisch zu ihrem Außendurchmesser liegt.
  6. 6. Photographischer Objektivverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rastvorrichtung (29, 30) ■angeordnet ist, mittels welcher die Kupplungswalze (19) in ihren Ansehlagstellungen sioherbar dat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 009509/134 5.60
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