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DE1770480U - Photographischer objektivverschluss. - Google Patents

Photographischer objektivverschluss.

Info

Publication number
DE1770480U
DE1770480U DEG16627U DEG0016627U DE1770480U DE 1770480 U DE1770480 U DE 1770480U DE G16627 U DEG16627 U DE G16627U DE G0016627 U DEG0016627 U DE G0016627U DE 1770480 U DE1770480 U DE 1770480U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
photographic lens
setting
lens shutter
notch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG16627U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Gauthier GmbH filed Critical Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEG16627U priority Critical patent/DE1770480U/de
Publication of DE1770480U publication Critical patent/DE1770480U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

  • Bezeichnung : Photographischer Objektivverschluß.
    ----------------------------------------------------------------------
    Die Erfindung bezieht sich auf einen Objektivverschluß mit einer lösbaren Kupplung zwischen den gleichachsig zur Verschlußachse angeordneten Einstellringen für Blende und Belichtungszeit.
  • Einrichtungen zum Kuppeln der Einstellringe sind bereits in verschiedenen Ausführungsarten bekannt. In der Mehrzahl aller Fälle handelt es sich hierbei um Rastkupplungen, da bei diesen durch entsprechende Ausbildung ihrer Kupplungsglieder eine sichere, formschlüssige Verbindung der beiden Einstellringe erzielbar ist. Diese bekannten Kupplungen haben jedoch den Nachteil, daß nur eine Zwei-oder Dreiteilung des Skalenintervalls für Blende bzw. Belichtungszeit möglich ist, da die bei Objektiv-Verschlüssen beengten baulichen Verhältnisse und herstellung technische Gründe eine feinere Unterteilung nicht'zulassen.
  • Außerdem würden die zusammenarbeitenden Teile der Kupplungvorrichtung'eine derartige Schwächung ihrer Querschnitte erfahren, daß selbst eine verhältnismässig geringe Belastung, wie sie durch das Anschlagen gekuppelter Einstellringe in den Endlagen auftritt, zu einer Beschädigung der Kupplungsglieder führen würde.
    s
    Indessen wird jedoch eine zwei-oder dreifache Unterteilung
    eines Skalenintervalls den in der Praxis auftretenden Erforder-
    nissen nicht in allen Fällen gerechte da keine ausreichend genaue Anpassung an die durch einen Belichtungsmesser ermittelten Belichtungswerte, die für ein optimal belichtetes Negativ erforderlich sind, erreicht wird. Dieser Nachteil macht sich'besonders bei Filmen mit geringem Belichtungs-Spielraum, wie ihn z. B. Farbfilme aufweisen, bemerkbar. Außerdem wird bei Verschlüssen, die mit derartigen Kupplungen ausgerüstet sind und mit einem Belichtungsmesser zusammenarbeiten, nur in einigen Fällen eine genaue Überdeckung des-achführzeigers mit dem Meßwerkzeiger des Be-'' lichtungsmessers möglich sein. Diese Tatsache ist in psychologischer Hinsicht von erheblichem Nachteil.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Kupplung zwischen den gleichachsig zur Verschlußachse angeordneten Einstellringen für Blende und Belichtungseit zu schaffen, die frei von den vorerwähnten Nachteilen ist. Insbesondere soll sie unter Zugrundelegung einer sicheren und formschlüssigen Verbindung der beiden Einstellringe eine hinreichend genaue Anpassung des Zeit-Blende-Verhältnisses an einen ermittelten Beliohtungswert gewährleisten sowie eine leichte und übersichtliche Bedienbarkeit, eine hohe Arbeitssicherheit und einen raumsparenden Aufbau vor allem in radialer Richtung aufweisen, Weiterhin soll durch sie ein sicherer, formschlüssiger Eingriff der Kupplungsglieder auch in solchen Fällen gewährleistet sein, in denen die, Einstellringe in axialer Richtung verhältnismässig weit auseinanderliegen und keine einander übergreifenden Teile aufweisen.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe'dadurch gelöst, daß an einem der beiden Einstellringe ein mit einer äquidistanten Einkerbung versehener,-in axialer Richtung zwischen zwei Anschlagstellungen bewegbarer Schieber angeordnet ist, der mit einer am anderen Einstellring ausgebildeten gleichartigen Kerbung in oder ausser Eingriff bringbar ist.
  • Einem gemäß der Erfindung ausgebildeten Verschluß kommt
    geGenüber den an sich bekannten Rastkupplungen der bedeutsame
    u
    Vorteil einer über das Z. wei- bzw. Dreifache hinausgehenden Unter-
    teilung der Zeit-bzw. Blendenskalenintervalle zu, wobei die
    erzielbare Unterteilung kleiner ist', als der Ablese-bzw. Ein-
    stellfehler eines Belichtungsmessers. Infolge des zwischen dem
    Schieber und der äquidistanten Feinkerbung des anderen Ein-
    stellrings hergestellten formschlüssigen Eingriffs ist hierbei eine sichere Verbindung der beiden Einstellringe gewährleistet. außerdem stellt eine Kupplung mit den Merkmalen der Erfindung auch für in axialer Richtung relativ weit auseinanderliegende und ohne übergreifende Teile versehene Einstellringe eine sichere, formschlüssige Verbindung dar. Schließlich zeichnet sich ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Verschluß durch einen insbesondere in radialer Richtung raumsparenden Aufbau, sowie durch eine leichte und übersichtliche Bedienbarkeit aus.
  • Besondere Ausgestaltungen der Erfindung, sowie die hierdurch geschaffenen Vorteile sind aus der nachstehenden Beschreibung eines Auführungsbeispiels ersichtlich.
  • Dieses betrifft einen zur Aufnahme von Wechselobjektiven ausgebildeten Verschluß.
  • Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen Kupplungseinrichtung. Die beiden Einstellringe für Blende und Belichtungszeit befinden sich im gekuppelten Zustand, Fig. 2 zeigt dieselbe. Ansicht wie Fig. 1, jedoch im entkuppelten Zustand der Einstellringe.
  • Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht eines Teils des Verschlusses mit teilweisem Schnitt durch die Kupplungseinrichtung.
  • Fiß. 4 zeigt eine Ansicht des in eine Kamera eingesetzten Verschlusses mit eingebauter Kupplungseinrichtung sowie dem ab genommenen Wechselobjektiv.
  • Das mit 1 bezeichnete Verschlußgehäuse ist in an sich bekannter Weise ausgebildet und am Kameragehäuse 2 (Fig. 4) befestigt.
  • An einer an sich bekannten und im Verschlußgehäuse eingebauten, nicht dargestellten Grundplatte ist ein Rohrstutzen 3 ausgebildet, auf dessen objektivseitigem, verstärkten Ende 4 eine an sich ebenfalls bekannte, ringförmige Steuerkurvenscheibe 5 zur Einstellung der Belichtungszeit drehbar gelagert ist. Diese stützt sich gegen die Verschlußgehäusewand 6 ab ; gegen axiale Verschiebung ist sie von einem auf der Gehäusewand 6 befestigten Deckel 7 gehalten. Auf dem Umfang des Gehäusedeckels 7 ist der mit einer Skala 8 (Fig. 4) versehene äussere Belichtungszeit-Einstellring 9 drehbar gelagert. Am inneren Umfang seines die Verschlußgehäusewand 6 übergreifenden Endes 10 ist eine Aus-'' nehmung 11 ausgebildet, in die ein an der Steuerkurvenscheibe'5 vorstehender Mitnehmerlappen 12 formschlüssig eingreift. Am Gehäusedeckel 7 ist weiterhin ein Bajonettflansch 13 befestigt, an dem ein Lageransatz 14 zur Führung des Blenden-Einstellrings 15 ausgebildet ist. Letzterer hat auf seinem Aussenumfang eine flache Eindrehung 16, in der ein Skalenbogen 17 mit der Blendeskala 18 (Fig. 4) angeordnet ist. Zur Zusammenarbeit sowohl mit der Blendenskala als auch mit der Belichtungszeit-Skala 8 dient eine am Kameragehäuse 2 befindliche Einstellmarke 23.
  • Gegen axiale Verschiebung ist der Blenden-Einstellring 15 einerseits durch seine Anlage am Gehäusedeckel 7 und andererseits durch den Bajonettflansch 13 gesichert. Zur Verstellung der in einem Wechselobjektiv 19 (ffig. 4) angeordneten, an sich bekannten und unter Federwirkung in einer Endlage gehaltenen Blende ist mit dieser ein aus der Rückseite des Objektivs austretender und längs eines Kreisbogens bewegbarer Mitnehmer 22 verbunden.
  • Bei angekuppeltem Wechselobjektiv legt sich der Mitnehmer 22 unter der erwähnten Federwirkung gegen eine Mitnahmekante 21 des Blenden-Einstellrings an, wobei sein Durchtritt durch den Bajonettflansch 13 in an sich bekannter Weise durch eine Ausnehmung 20 erfolgt. Damit ist zwischen dem Blenden-Einstellring'15 und der im Objektiv angeordneten Blende eine kraftschlüssige Verbindung hergestellt, so daß bei einer Verstellung des Einstellrings 15 in an sich bekannter Weise eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Blendenöffnung stattfindet.
  • Gemäß der Erfindung ist nunmehr zur Kupplung der beiden Einstellringe 9 und 15 am Blenden-Einstellring 15 ein mit einer äquidistanten Feinkerbung 24 versehener, in axialer Richtung zwischen zwei Anschlagstellungen bewegbarer Schieber 25 angeordnet, der mit einer am Belichtungszeit-Einstellring 9 ausgebildeten, gleichartigen Kerbung 26 in oder ausser Eingriff bringbar ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Anwendung von Einkerbungen als zusammenarbeitende Teile einer Zeit-Blende-Kupplungsvorrichtung wird eine weit über das Zwei-bzw. Dreifache hinausgehende, allen Erfordernissen der Praxis gerechtwerdende Unterteilung der Skalenintervalle der beiden Einstellringe erreicht. Hierdurch ist es nunmehr möglich, auch für Filme mit geringem Belichtungs-Spielraum, wie ihn z. B. Farbfilme aufweisen, stets den zur Erzielung eines'optimal belichteten Negativs erforderlichen Belichtungswert einzustellen. Ferner bieten Verschlüsse, die mit einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Kupplung ausgerüstet sind und mit einem Belichtungsmesser zusammenarbeiten, auch einen wesentlichen Vorteil in psychologischer Hinsicht, da nunmehr eine hinreichend genaue Uberdeckung des Nachführzeigers mit dem Meßwerkzeiger des Belichtungsmessers erzielbar ist.
  • Schließlich gewährleistet eine gemäß der Erfindung ausgebildete Kupplung ausser einer sicheren Verbindung auch eine gute Übersichtlichkeit und einfache Bedienbarkeit der beiden Einstellringe. Im Gegensatz zu dreh-oder schwingbar ausgebildeten Kuppluhgsgliedern zeichnet sich eine mit einem flachen Schieber ausgerüstete Kupplung im besonderen Maße durch einen raumgünstigen Aufbau aus. Dies ist bei den beengten baulichen Verhältnissen, wie sie Verschlüssen im allgemeinen eigen sind, von erheblicher Bedeutung.
  • Durch die Anordnung eines in axialer Richtung bewegbaren Schiebers lassen sich ausserdem auch relativ weit auseinanderliegende Einstellringe miteinander-kuppeln, ohne in radialer Richtung zusätzlichen Raum zu beanspruchen.
  • Zur Lagesicherung des Schiebers 25 in axialer und Umfangsrichtung ist am inneren Umfang des Blenden-Einstellrings 15 ein mit - einer Passführung 27 versehenes Führungsteil 28 mittels Schrauben 29 befestigt.
  • Eine derartige Führung verhindert ein Ausweichen des Schiebers 25 sowohl in axialer als auch in Umfangsrichtung. Ins-' besondere ist dies auch bei verhältnismässig geringer Dicke des Schiebers gewährleistet, Zur Erzielung eines sicheren Eingriffs des gekerbten Teils 24 des Schiebers 25 in die Kerbung 26 des Belichtungszeit-Einstellrings 9 ist eine der Kerbung 26 gegenüberliegende Abstützung' angeordnet, deren Abstand voneinander der Dicke des Schiebers 25 entspricht. Als eine solche Abstützung dient das Endstück 30 des Führungsteils 28, welches sich durchgehend von der Stirnfläche des Blenden-Einstellrings 15 bis unter die Kerbung 26 des Belichtungszeit-Einstellrings erstreckt. Hierdurch ist eine absolut sichere, formschlüssige Verbindung der beiden Einstellringe gegeben.
  • Eine Abstützung gemäß der Erfindung gestattet ferner, eine gewisse Mittenversetzung der Einstellringe zu überbrücken, ohne daß zwischen den Kerbungen 24 und 26 ein unzulässiges Spiel auftritt. Da in diesen Fällen der Schieber 25 mit einem leichten Druck in die Eingriffslage geführt werden muß, hat es sich im Interesse eines günstigen Einkuppelns als vorteilhaft erwiesen, die Stirnfläche der Kerbung 24 des Schiebers 25 mit einer Schräge 31 zu versehen und die Kanten der Kerben im Bereich der Schräge zu brechen.
  • Anstelle der durch das durchgehende Führungsteil 28 gebildeten Abstützung 30 könnte diese auch unmittelbar am Belichtungzeit-Einstellring 9 oder am Gehäusedeckel ausgebildet sein.
  • Hierbei könnte die untere Kante des gekerbten Schieberteils zweckmässigerweise mit einer die Einführung erleichternden Phase versehen sein. Dadurch fassen sich auch relativ weit auseinanderliegende Einstellrings sicher miteinander kuppeln, ohne daß sich, wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, die Passführung 27 von einem Ring zum anderen zu erstrecken braucht.
    Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbei-
    Bei dem in den Zeichnuni-
    spiel ist das Führungsteil 28 des Schiebers 25 und die mit ihm zusammenarbeitende Kerbung 26 in vorteilhafter Weise am Innenumfang der ihnen zugehörigen Einstellringe angeordnet. Durch diese Anordnung ist ein sicherer Schutz der Kupplungsvorrichtung gegen äussere Einflüsse sowie ein geschlossener Aufbau erreicht.
  • Anstatt die Paßführung 27 am Führungsteil 28 auszubilden, könnte diese auch unmittelbar am Belichtungszeit-Einstellring angeordnet sein, beispielsweise in Form einer Ausfräsung an diesem. Durch eine derartige Anordnung ergibt sich eine Teile sparende, sowie besonders gedrängte Bauweise.
  • Weiterhin ist erfindungsgemäß zur Bewegung des Schiebers 25 zwischen seinen beiden Anschlagstellungen am Blenden-Einstellring 15 ein Betätigungshebel 32 um eine Achse 33 schwenkbar gelagert. An seinem den Blenden-Einstellring 15 in einer Aussparung 34 durchragenden Ende ist ein Schaltstück 35 ausgebildet, das in eine entsprechende Ausnehmung 36 des Schiebers 25 eingreift und mit diesem formschlüssig verbunden ist. An seinem ausserhalb
    des Blenden-Einstellrings liegenden Ende weist der Betätigung-
    CD
    hebel 32 zur besseren Handhabung eine Griffrändelung 37 auf.
  • Durch die Hebelbetätigung des Schiebers ist eine griffgünstige Bedienung desselben erreicht ; ferner läßt sich durch eine zweckmtissige Wahl der Länge der Hebelarme der zum Kuppeln des Schiebers 25 mit der Kerbung 26 erforderliche Kraftaufwand auf ein Minimum herabsetzen. Ausserden ist hierdurch auch bei kleinem Bewegungsweg des Schiebers eine für den Bedienenden besonders deutliche Trennung der beiden Anschlagstellungen des Schiebers 25 erzielbar.
    Im Ausführungsbeispiel ist die Lagerung des Betätigung-
    9
    hebels 32 in einem auf dem Aussenumfang des Blenden-Einstellrings 15 aufsetzbaren Teil 38 vorgenommen, dessen Oberfläche vorzugweise mit einer Griffrändelung 39 versehen ist. Die Befestigung des Teils 38 erfolgt mit den gleichen Schrauben 29, die auch das Führungsteil 28 am inneren Umfang des Blenden-Einstellrings halten.
  • Durch eine derartige Lagerung ergibt sich als wesentlicher Vorteil eine griffgünstige Handhabung des Hebels 32. Dies trifft vornehmlich bei Verschlüssen mit Wechselobjektiven zu, da diese mit besonders grossen Einstell-bzw. Schraubringen ausgebildet sind, so daß ein zwischen ihnen angeordnetes, verhältnismässig flach ausgebildetes Betätigungsglied für den Schieber 25 nur schwer zu handhaben wäre. Die Anordnung eines am Umfang des Blende-Einstellrings befestigten Teils bietet weiterhin-den Vorteil, daß alle Kupplungsglieder, und von diesen im besonderen der unterhalb der Ausnehmung 34 liegende Schieber 25 und die Passführung 27 gegen das Eindringen von Verunreinigungen abgedeckt sind. Ausserdem stellt das mit einer Griffrändelung versehene Teil 38 eine günstige Handhabe zur Verstellung des Blenden-Einstellrings 15 dar.
  • Um darüberhinaus einen möglichst Zeit und Arbeit sparenden Aufbau zu erzielen, ist das Teil 38 zweigeteilt. Hierdurch ergeben sich eine einfache montierbarkeit und fertigungstechnische Vorteile ; Insbesondere können die Drehachse 33 und der Betätigungshebel 32 bereits vor dem Befestigen der beiden Teilehälften 38a und 38b am Einstellring 15 zusammengesetzt sein.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist an dem dem Schieber 25 zugeordneten Einstellring 15 eine Feder 40 angeordnet, deren eines Ende durch einen Federbolzen 41 mit dem Einstellring verbunden ist und deren um einen weiteren Bolzen 42 umgelenktes, freies Ende in einer Ausnehmung 43 des Schaltstücks 35 liegt. je nach Führung der Feder 40 vor oder hinter ihrem Umlenkbolzen 42 und dementsprechender Anordnung des freien Federendes am Schaltstück 35, läßt sich entweder die gekuppelte oder ungekuppelte Lage der beiden Einstellringe als Normalzustand aufrechterhalten.
  • Im Ausführungsbeispiel hat die Feder 40 das Bestreben, den Schieber 25 in gekuppelter Stellung mit der Kerbung 26 zu halten. Da der Belichtungszeit-Einstellring 9 in seinen Stellungen durch eine an sich bekannte Rasteinrichtung gehalten und über den Schieber 25 eine Verbindung mit dem Blendeneinstellring 15 besteht, wird hierdurch die im Wechselobjektiv eingebaute, unter Federwirkung stehende Blende in den durch den Ring 15 bestimmten Einstellagen gesichert.
  • In anderen Fällen kann es zweckmässig sein, die Feder 40 auf den Schieber 25 so einwirken zu lassen, daß sich die beiden Einstellringe für Blende und Belichtungszeit normalerweise im entkuppelten Zustand befinden. Dadurch ergibt sich der Vorteil einer Einzelverstellung der Einstellringe auch ohne eine zusätzliche manuelle Betätigung der Kupplungsglieder.
  • Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte Kupplungseinrichtung arbeitet wie folgt : Durch Schwenken des Betätigungshebels 32 in Pfeilrichtung (Fig. 1) wird zunächst der Schieber 25 aus seinem Kupplungseingriff mit der Kerbung 26 gelöst und in die entgegengesetzte, in Fig. 2 dargestellte Anschlagstellung geführt. Beide Einstellringe 9 und 15 für Belichtungszeit ung Blende befinden sich nunmehr im entkuppelten Zustand. Unter Festhaltung des Betätigungshebels 32 werden die beiden Einstellringe soweit einzeln verdreht, bis die zur Erzielung eines optimal belichteten Negativs ermittelten Einstellwerte mit der Einstellmarke 23 an der Kamera 2 übereinstimmen. Nach Freigabe des Betätigungshebels 32 führt nunmehr das unter dem Einfluß der Feder 40 stehende Schaltstück 35 den Schieber 25 mit der Kerbung 26 des Belichtungszeit-Einstellrings'9'in'Eingriff und stellt somit wieder eine sichere Verbindung zwischen den beiden Einstellringen her.

Claims (8)

  1. Schutzansprüche ----------------
    1) Photographischer Objektivverschluß mit einer lösbaren Kupplung zwischen den gleichachsig zur Verschlußachse angeordneten Einstellringen für Blende und Belichtungszeit, dadurch gekennzeichniete daß an einem (15) der beiden Einstellringe (9,15) ein mit einer äquidistante Feinkerbung (24) versehener, in axialer Richtung zwischen zwei Anschlagstellungen bewegbarer Schieber (25) angeordnet ist, der mit einer am anderen Einstellring (9) ausgebildeten gleichartigen Kerbung (26) in oder ausser Eingriff bringbar ist.
  2. 2) Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagesicherung des Schiebers (25) in axialer und Umfangsrichtung an dem ihn tragenden Einstellring (15) eine Passführung (27) ausgebildet bzw. angeordnet ist.
  3. 3) Photographischer Objelctivverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines sicheren Eingriffs des gekerbten Teils (24) des Schiebers (25) in die Kerbung (26) des anderen Einstellring (9) letzterer gegenüberliegend eine Abstützung (30) angeordnet ist, deren Abstand von der Kerbung (26) der Dicke des Schiebers (25) entspricht.
  4. 4) Photographischer Objektivverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (25) und die mit ihm zusammenarbeitende Kerbung (26) am Innenumfang der Einstellringe (9, 15) angeordnet sind.
  5. 5) Photographischer Objektivverschluß nach einem der vorhergehendden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (25) mittels eines Betätigungshebels (32) bewegbar ist, welcher an dem den Schieber (25) tragenden Einstellring (15) schwenkbar gelagert ist.
  6. 6) Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (32) in einem auf den Außenumfang des Einstellring (15) aufsetzbaren Teil (38) gelagert ist, dessen Oberfläche mit einer Griffrändelung (39) versehen ist.
  7. 7) Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das aufsetzbare Teil (38) zweigeteilt ist.
  8. 8) Photographischer Objektivverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (25) unter der Wirkung einer Feder (40) in einer seiner beiden Endstellungen gehalten ist.
DEG16627U 1957-11-14 1957-11-14 Photographischer objektivverschluss. Expired DE1770480U (de)

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