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DE1081648B - Pressenaggregat zum Spannen und Verkeilen von Einzeldraehten oder Drahtbuendeln fuer Spannbeton - Google Patents

Pressenaggregat zum Spannen und Verkeilen von Einzeldraehten oder Drahtbuendeln fuer Spannbeton

Info

Publication number
DE1081648B
DE1081648B DEH19206A DEH0019206A DE1081648B DE 1081648 B DE1081648 B DE 1081648B DE H19206 A DEH19206 A DE H19206A DE H0019206 A DEH0019206 A DE H0019206A DE 1081648 B DE1081648 B DE 1081648B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
clamping
piston
wedge
holding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH19206A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Hilbert
Dipl-Ing Gerhard Kiessling
Johann Lexa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH19206A priority Critical patent/DE1081648B/de
Publication of DE1081648B publication Critical patent/DE1081648B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/12Mounting of reinforcing inserts; Prestressing
    • E04G21/121Construction of stressing jacks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

  • Pressenaggregat zum Spannen und Verkeilen von Einzeldrähten oder Drahtbündeln für Spannbeton Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spannen und Verkeilen von Einzeldrähten oder Drahtbündeln als Vorspannglieder in Tragkonstruktionen, insbesondere in solchen aus Spannbeton. Derartige Vorrichtungen bestehen in der Regel aus einer hydraulisch betätigten Spannpresse, in deren Spannkopf die zu spannenden Drähte eingeführt und durch von Hand einzeln zu betätigende mechanische Mittel festgehalten werden. Das Einlegen und Verkeilen der Festlialteglieder von Hand gibt aber insbesondere beim Vorliegen von Drahtbündeln, bei denen die Drähte einzeln oder paarweise festgeklemmt werden, keine Gewähr dafür, daß alle Drähte gleichmäßig festgehalten sind, um dann, bei dem sich anschließenden Spannvorgang, gleichmäßig angespannt zu werden. Auch beim Vorliegen nur eines Drahtes geben die von Hand, d. h. gefühlsmäßig zu bedienenden Festhalteglieder, keine Gewähr dafür, daß sich nicht beim Anspannen zunächst ein mehr oder weniger großer Schlupf des Drahtes in der Festhalteeinrichtung einstellt.
  • Auch arbeiten diese Vorspannpressen vielfach mit Übergangsgliedern, deren Herstellung und Einbau in (las Bauwerk nach dem Anspannen der Drähte aufwendig, umständlich und zeitraubend ist.
  • Die Erfindung betrifft eine neue Ausbildung eines Pressenaggregates zum Spannen und Verkeilen von Einzeldrähten oder Drahtbündeln, insbesondere für Spannbeton-Tragkonstruktionen, bei welcher diese Mängel ausgeschaltet sind.
  • Erfindungsgemäß sind eine Spannpresse, eine Festbaltepresse und eine Verkeilpresse hintereinander angeordnet, wobei die Festhaltepresse in einem mit dein Spannkolben verbundenen Spannkopf untergebracht ist, der sich in einem Stützrohr -bewegt und die Spanndrahtenden in einer Keilhülse mit Keilen unter dem Druck der Festhaltepresse einklemmt, und wobei ferner der Zylinderraum der Festhaltepresse durch eine Bohrung im Spannkolbenschaft mit dem Zylinderraum der Spannpresse in Verbindung steht, so daß beim Spannen die Festhaltekeile mit steigendem Druck in die Keilhülse gepreßt werden.
  • Die Verwendung der Festhaltepresse führt zu einem gleichmäßigen Einklemmen aller Drähte des Drahtbündels, und ein Schlupf der Drähte in der Festhaltepresse ist durch den mit dem Spannen der Drähte sich erhöhenden Einspanndruck ausgeschlossen.
  • Bei Verwendung einer mit der Kolbenstange der Spannpresse verbundenen Festklemmeinrichtung, wobei die Festhaltepresse mit Keilhülse und Keilen im Spannkopf dieser Einrichtung untergebracht ist, sind die Keile der Festhaitepresse zweckmäßig über einen unter der Wirkung einer Rückholfeder stehenden Kolben von dem die Spannpresse beeinflussenden Druckmittel beaufschlagbar. Der Kolben der Festklemmeinrichtung ist dabei von einem Zylinderende des Kolbenschaftes der Spannpresse aufgenommen, wobei das Zylinderende den Spannkopf trägt, der in der Keilhülse den aus Sektoren gebildeten Keilsatz für die Drähte aufnimmt. Dieser Keilsatz wird von einem mit einem Druckring versehenen Stempel des Kolbens in die Keilhülse eingepreßt. Die Sektorenkeile ergänzen sich zu einem Ringkörper und sind mit halbrunden Aussparungen zur allseitigen Umschließung der zwischen ihnen hindurchgeführten Drähte versehen. Sie sind durch ringförmige Druckfedern gegeneinander abgestützt und durch Stifte im Boden einer die Rückliolfeder abstützenden Büchse des Spannkopfes gehalten.
  • Die neue Ausbildung ist mit weiteren Merkmalen nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt nach der Linie I-1 von Fig.2 durch die vollständige Spannvorrichtung in Ausgangsstellung vor dem Aufschieben auf die Drahtenden des Spannglieds; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie II-II von Fig. 1 und 3, und Fig. 3 zeigt im Längsschnitt nach der Linie I-I von Fig. 2 den vorderen Teil der Spannvorrichtung in Arbeitsstellung, und zwar nach Einführung der Drahtenden des Spannglieds.
  • Die Spannvorrichtung enthält nach Fig. 1 drei hydraulische Pressen verschiedener Größe. Die Verkeilpresse V besteht aus dem Zylinder 1 und dem Kolben 2. Der Kolben ist mit Bohrungen 3 parallel zur Längsachse der Vorrichtung versehen. Die Anzahl und kreisförmige Anordnung der Bohrungen entspricht der Anzahl und Anordnung der Einzeldrähte des Spannglieds.
  • In einem an die V erkeilpresse anschließenden Führungs- und Stützrohr 4 befindet sich die Festhaltepresse F mit dem Spannkopf 5, der durch eine Leiste 6 gegen Verdrehen gesichert ist. Der Spannkopf 5 ist durch- einen mehrfach geteilten Scherring 7 und eine Spezialmutter 8 mit öer Kolbenstange 9 der Hauptpresse H verbunden. Diese Kolbenstange ist an ihrem in den Spannkopf 5 hineinragenden Ende zu einem Zylinder 10 ausgebildet, dessen Druckraum 11 durch eine Bohrung 12 in der Achse der Kolbenstange 9 mit dem Arbeitsdruckraum 13 des Zylinders 14 der Hauptpresse H verbunden ist.
  • Der Kolben 15 des Zylinders 14 der Hauptpresse TI kann in beiden Richtungen bewegt werden. Der Weg des Kolbens 15 und damit auch der Weg des mit ihm durch die Kolbenstange 9 verbundenen Spannkopfes 5 der Festhaltepresse F wird durch einen in Kolbenachse angeordneten Meßstab 16 an einer Meßvorrichtung 17 angezeigt.
  • Das Ende des Spannkopfes 5 der Festhaltepresse F ist kegelförmig ausgebohrt. In der Kegelhülse 18 bewegt sich ein Sektorkeilsatz, dessen einzelne Sektorkeile 19 durch Stifte 20 im Boden einer Büchse 21 geführt sind. Die Sektorkeile mit Führungsstiften sind ringförmig angeordnet.
  • Die Sektorkeile erhalten nach Fig.2 halbrunde Ausnehmungen 22, die nach Fig. 1 und 3 parallel zur Kegelachse und damit in Spannrichtung verlaufen. In den Ausnehmungen 22 liegen die Drähte 23 des Spannglieds auf die ganze Länge der Sektorkeile eingebettet. Druckfedern 24, die ebenfalls ringförmig in Vertiefungen der Sektorkeile außerhalb der Ausnehmungen für die Drähte angeordnet sind, stützen die Keile 19 gegeneinander ab.
  • In der Festhaltepresse F befindet sich noch nach Fig. 1 der Kolben 25, dessen Stempel 26 sich mit dem Druckring 27 gegen den Keilsatz legt und mit der pilzförmigen Verlängerung 28 etwas über den Keilsatz hinausragt. Der Druckstempelring dient zurr Einpressen der Keile in die Kegelhülse, die Verlängerung 28 -zum Zurückschieben der Keile nach dem Spannen und Verankern der Drähte am Bauwerk. Das Zurückschieben der Keile bewirkt die Rückholfeder 29, die beim Einpressen der Keile durch den Kolben 25 gespannt wird, sich beimAblassen desKolbendrucks wieder entspannt und mittels des Bunds 30 der Verlängerung 28 den Keilsatz zurückholt, wobei der Keilsatz sich öffnet und die Drahtenden freigibt. Die Druckfedern 24 bewirken ein gleichmäßiges Spreizen der Keile und damit ein allseitiges Freigeben der Drahtenden.
  • In d, b und c sind die Ventile, d. h. Ein- und Auslaßöffnungen der Flüssigkeit, zur Erzeugung des Pressendrucks angeordnet.
  • Das Spannen sowie Verkeilen der Drähte am Bauwerk mittels der beschriebenen Vorrichtung wird nun folgendermaßen durchgeführt: Vor dem Aufschieben der Spannvorrichtung auf die aus dem Bauwerksbeton 31 herausragenden abgelängten Enden der Einzeldrähte 23 des Spannglieds wird in die gegen das Bauwerk abgestützte Keilhülse 32 der Keilsatz 33 lose eingesetzt. Die Drähte sind parallel geführt, so daß nunmehr das Aufschieben der Spannvorrichtung erfolgen kann (Fig.3). Das Einführen. der Drähte 23 wird noch erleichtert durch trichterförmige Erweiterungen 34 und 35 der Bohrungen auf der Einführseite sowohl des Kolbens der Verkeilpresse L' als auch des Keilsatzes im Spannkopf der Festhältepi#esse F. Die Drähte sind so abgelängt, daß sie beim Aufschieben der Vorrichtung gegen den Druckstempelring 27 stoßen und somit auf die ganze Länge der Sektorkeile 19 gefaßt werden. Wie Ver-:.:uche ergeben haben, ist jedoch schon bei einer Eingreiflänge der Drähte von, nur 2 bis 3 Zentimetern die Einspannwirkung der Festhaltevorrichtung eine vollständige.
  • In der Ausgangsstellung ist der Kolben 15 im Zylinder 14 der Hauptpresse H, die mit Preßflüssigkeit gefüllt ist, bis zum Druckraum 13 nach links geschoben (Fig. 1). Das Ventil d ist geschlossen. Durch das Ventil b wird nun im ersten Arbeitsgang der hydraulische Druck über den Druckraum 13 und die Bohrung 12 in den Druckraum 11 geleitet. Dadurch wird der Kolben 25 der Festhaltepresse F in Bewegung gesetzt. Sein Stempel 26 preßt den Druckring 27 gegen die Sektorkeile 19 unter gleichzeitigem Spaniien der Rückholfeder 29.
  • Gleichzeitig mit dem Einpressen der Sektorkeile 19 in die Keilhülse 18 des Spannkopfes der Festhaltepresse F werden die Einzeldrähte 23 des Spannglieds fest zwischen die Keile eingeklemmt. Der dabei entstehende Ringdruck verteilt sich gleichmäßig über die Keile und Drähte. Sein Kraftlinienfluß verläuft infolge der parallelen Lage aller Einzeldrähte im Spannkopf in Form eines Zylindermantels. Es ist also keine Kraftkomponente vorhanden, welche die Einklemmung lockern könnte. Zahlreiche Versuche haben ergeben, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung ein unbeweglich festes Einklemmen der Drähte bis zum Zerreißen derselben nach Überschreitung der Bruchlast gewährleistet.
  • Nach Erreichen eines bestimmten Kolbendrucks in der Festhaltepresse F wird das Ventil d des Zylinders 14 der Hauptpresse H geöffnet, so daß sich nun mit Beginn des zweiten Arbeitsgangs der Kolben 15 nach rechts, d. h. von dem Bauwerk weg, bewegen kann. Gleichzeitig mit dem Kolben 15 werden auch der Spannkopf 5 und die in demselben eingeklemmten Drähte 23 des Spannglieds nach rechts gezogen, nachdem sich die Spannvorrichtung mittels des Stützrings 36 fest gegen die Keilhülse 32 und somit gegen den Bauwerksbeton 31 abgestützt hat. Mit Aufbringen des zum Spannen der Drähte erforderlichen Drucks im Zylinderraum 13 zieht sich der Sektorkeilsatz 19 im Spannkopf 5 der Festhaltepresse F durch den Zug des Spannglieds und zusätzlich durch den wachsenden Druck des Kolbens 25 immer fester in die Kegelhülse 18 des Spannkopfs 5. Nach Erreichen der Sollspannung wird der Druck in der Hauptpresse H durch Schließen des Ventils b vorerst gehalten.
  • Im dritten Arbeitsgang wird nun durch Öffnen des Ventils c der Druckraum 37 der Verkeilpresse V und damit deren Kolben 2 unter Druck gesetzt. Dieser Kolben - pr eßt die Keile 33 mit einem bestimmten Druck fest in die Keilhülse 32 der im Bauwerk verbleibenden Verankerung. Die bauwerksseitige Stirnfläche des Kolbens 2 ermöglicht ein gleichmäßiges Einpressen des Keilsatzes 33. Während des vorausgehenden Ziehens der Drähte verhinderte diese Stirnfläche den Keilsatz 33 am Herausfallen aus der Keilhülse 32.
  • Durch Öffnen des Ventils b wird der Druck auf den Kolben 15 der Hauptpresse und damit zugleich auf den Kolben 25 der Festhaltepresse F abgelassen. Die frei werdende Spannkraft der Rückholfeder 29 drückt nun den Kolben 25 zurück und zieht mittels der Verlängerung 28 und des Bundes 30 die Keile 19, die nicht selbsthemmend ausgebildet sind, aus der Keilhülse 18 des Spannkopfs 5 zurück, wodurch die Fest-Idemmung der Drähte 23 gelöst wird. Die Spannvorrichtung kann nun leicht von den inzwischen im Bauwerk fest verankerten Drähten 23 abgezogen werden.
  • Nach Öffnen des Ventils a kehrt der Kolben 15 der Hauptpresse H in seine Ausgangsstellung zurück, und die Spannvorrichtung ist dann zum Aufsetzen auf das nächste Spannglied bereit.
  • Die vorbcschriebene erfindungsgemäße Spannvorrichtung bietet die Möglichkeit des Nachfassens und Nachspannens der Drähte 23. Es kann beispielsweise vorkommen, daß die Drähte 23 versehentlich zu kurz abgelängt wurden und nur noch mit 1 bis 2 Zentimetern Eingreiflänge vom Keilsatz 19 des Spannkopfs 5 der Festhaltepresse F gefaßt werden. Diese Eingreiflänge genügt zur teilweisen Vorspannung der Drähte im ersten Arbeitsabschnitt der Spannvorrichtung. Hierbei vergrößert sich nun das Überstandsmaß der Drähte aus dem Bauwerk so, daß im folgenden Arbeitsabschnitt die Drähte bei größerer Eingreiflänge von der Spannvorrichtung nachgefaßt und auf ihre Sollspannung gebracht werden können.
  • Handelt es sich darum, entsprechend der Länge des vorzuspannenden Bauwerks einen größeren Spannweg der Drähte zu bewältigen, als die Spannvorrichtung in einem einzigen Arbeitsabschnitt zu leisten vermag, so läßt sich dies mit der Spannvorrichtung nach der Erfindung unter beliebig oft wiederholter Anwendung des beschriebenen Verfahrens mühelos und kurzfristig erzielen. Die Drahtenden werden dabei jeweils um das beim Nachspannen erreichte Verlängerungsmaß gekürzt, damit die Drähte 23 nach dem Wiederaufschieben der Spannvorrichtung mit ihren Enden nicht über den Keilsatz 19 hinausragen.
  • Ein besonderer Vorzug der Erfindung besteht darin, daß zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens für die ausschließlich hydraulisch betätigten Arbeitsgänge nur 70 Sekunden erforderlich sind. Einschließiich des Umsetzens und aller Nebenarbeiten benötigt das Spannen eines Spannglieds nur 3 Minuten gegenüber einem Vielfachen dieser Zeit bei allen übrigen bisher bekannten Verfahren.
  • Abschließend sei darauf hingewiesen, daß die Vorrichtung nach der Erfindung ein handliches, allseitig geschlossenes und dadurch vor Verschmutzung, Witterungseinflüssen usw. geschütztes Gerät darstellt, wie es in dieser einheitlichen Zuammenfassung und technischen Vollendung bisher nicht bekannt war.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Pressenaggregat zum Spannen und Verkeilen von Einzeldrähten oder Drahtbündeln für Spannbeton, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannpresse (H), eine Festhaltepresse (F) und eine Verkeilpresse (Tl) hintereinander angeordnet sind, daß die Festhaltepresse in einem mit dem Spannkolben (15) verbundenen Spannkopf (5) untergebracht ist, der sich in einem Stützrohr (4) bewegt und die Spanndrahtenden (23) in einer Keilhülse (18) mit Keilen (19) unter dem Druck der Festhaltepresse einklemmt, und daß der Zylinderraum (11) der Festhaltepresse durch eine Bohrung (12) im Spannkolbenschaft (9) mit dem Zylinderraum (13) der Spannpresse in Verbindung steht, so daß beim Spannen die Festhaltekeile (19) mit steigendem Druck in die Keilhülse (18) gepreßt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (25) der Festhaltepresse unter der Wirkung einer Rückholfeder (29) steht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (25) der Festhaltepresse von einem Zylinderende (10) des Kolbenschaftes (9) der Spannpresse (H) aufgenommen ist und einen mit einem Druckring (27) versehenen Stempel (26) zum Einpressen der Keile in die Keilhülse (18) der Festhaltepresse trägt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Festhaltekeile (19) aus einzelnen sich zu einem Ringkörper ergänzenden Sektorenkeilen bestehen, die mit halbrunden Aussparungen (22) zur allseitigen Umschließung der zwischen ihnen hindurchgeführten Drähte (23) versehen, durch ringförmige Druckfedern (24) gegeneinander abgestützt und durch Stifte (20) im Boden einer die Rückholfeder (29) abstützenden Büchse (21) des Spannkopfes (5) geführt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (26) des Kolbens (25) mit einer Verlängerung (28) durch den Keilsatz der Festhaltekeile (19) hindurchgeführt ist und die Stirnfläche des Keilsatzes mit einem Pilzkopf (30) hintergreift.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkopf (5) durch eine Führungsleiste (6) in dem Stützrohr (4) der Spannpresse (H) gegen Verdrehen gesichert und durch einen geteilten Scherring (7) an dem Zylinderende (10) des Spannkolbenschaftes (9) der Spannpresse (H) gehalten ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückholfeder (29) der Festhaltepresse (F) über den Pilzkopf (30) die Festhaltekeile (19) nach dem Ablassen des Druckes löst. B. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkeilpresse (V) einen Kolben (2) besitzt, der mit Längsbohrungen (3) parallel der Spannrichtung und entsprechend der Anordnung der Drähte (23) des Spanngliedes versehen und am bauteilseitigen Ende trichterförmige Erweiterungen (34) der Längsbohrungen (3) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1034 552; Zeitschrift »Der Bau und die Bauindustrie«, 10/1951, S. 267.
DEH19206A 1954-02-04 1954-02-04 Pressenaggregat zum Spannen und Verkeilen von Einzeldraehten oder Drahtbuendeln fuer Spannbeton Pending DE1081648B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3184219A (en) * 1963-06-11 1965-05-18 James S Simms Tensioning units
DE1247757B (de) 1962-04-24 1967-08-17 Berthold Franz Holicki Stangenkupplung, insbesondere fuer hydraulische Pressen zum Spannen von Betonbewehrungen oder zum Verbinden von axial hintereinander angeordneten Stangen oder Wellen
DE2707910A1 (de) * 1977-02-24 1978-08-31 Losinger Ag Vorrichtung zum ergreifen eines oder mehrerer mehrteiliger klemmkeile verankerter spannglieder

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1034552A (fr) * 1946-06-24 1953-07-27 Ile De Rech S Pour L Etude De Dispositif tendeur utilisable notamment pour la mise sous tension des fils métalliques de pièces en béton précontraint

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