DE875493C - Schlossspannvorrichtung zum gleichmaessigen Setzen verstellbarer staehlerner Grubenstempel - Google Patents
Schlossspannvorrichtung zum gleichmaessigen Setzen verstellbarer staehlerner GrubenstempelInfo
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- DE875493C DE875493C DEE1913A DEE0001913A DE875493C DE 875493 C DE875493 C DE 875493C DE E1913 A DEE1913 A DE E1913A DE E0001913 A DEE0001913 A DE E0001913A DE 875493 C DE875493 C DE 875493C
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/58—Devices for setting props or chocks
- E21D15/584—Devices for setting props or chocks in which a series of similarly shaped props obtain an almost equal load capacity by removable devices
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- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/14—Telescopic props
- E21D15/28—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
- E21D15/36—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by a tiltable collar surrounding one or both parts
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- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/58—Devices for setting props or chocks
- E21D15/585—Devices for setting props or chocks by means of hydraulically operated devices for mechanical props, or hydraulic props in which the hydraulic part is not important
- E21D15/589—Devices for setting props or chocks by means of hydraulically operated devices for mechanical props, or hydraulic props in which the hydraulic part is not important in which a series of similarly shaped props are given almost equal load capacity by removable devices
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Description
- Schloßspannvorrichtung zum gleichmäßigen Setzen verstellbarer stählerner Grubenstempel Die Erfindung bezieht sich auf das Setzen verstell-Iri:rer stählerner Grttb°ns:tempel und in Sonderheit auf eine hierzu l;znatzte Schloßspannvor richtung. die es, ermöglicht, ohne Rücksicht auf einen durch im Betriebszustand hervorgerufenen etwaigen Verschleiß im Bereich des Stempelschlosses die Stempel immer mit der gleichen Schloß-spannun.g zu.@et-ren. indem mittels der Setzvorrichtung mit dem Einbring-en der für die Schloßspannung erforderlichen Kraft -gleichzeitig auch eine allseitige Auflastung d-es Schlosses erfolgt und die Setzkraft ausgeschalt., t wird, sobald im Schloß die gewünschte Spannkraft aufgenommen ist.
- leim Ausbau eines Strebes im Grubenbetrieb unter Tage mittels verstellbarer s,täh.lerner Grubenst; mpel muß angestrebt werden, alle Stempel nach 2 iiI-lichkeit für eine gleichmäßige Druckaufnahme
einer üngleiblirriäßIgen Schlaßspannung beim Setzen der Stempel besonders groß ist. Eine gleichmäßige Bemessung der Schloßkräfte spielt also, beim Setzen der Stempel eine große Rolle.heranzuziehen. um eine Überlastung einzelner St;,-ml)-e1 und damit ein Zu:bruehgehen. des Strebes zu verhindern. Dies bedingt, daß die Stempel mit gl:ichmäßige;r Srhlo:Sspannung.gesetzt werden, und zwar zweckmäßig mittels eihier ohne, besondere Um- stände und in einfacher Weise zu liandhahenden Schloßspann.vorvichtung, bei der die den einzelnen Stempeln verliehene Spannkraft auch hei etwaigen durch Verschleiß des. Innenstempe 1s oder der Reib- einlagen oder auch durch Aufweitun:g des.. Schlosses hervorgerufenem Änderungen im Stempelsch:loß immer die- gileiche nst, die also eine ungewollte Ver- schiedenarüge Sc:hloßspannung nicht zuläßt. Dies gilt i.nsbesonderie füir sogernannte T amelleinstempel mit ihren vielen gegeneinander hewe:glichen. Rei- Lun.gsfläch:en:, bei denen. an sich nur geringe Schloß- kräfte benötigt werden, bei denen aber die Gefahr - Beim Setzen verstellbarer stählerner Grubenstempel hat man, bereits vorgeschlagen, zum Zweck der Esnbiri.ngung einer gleichmäßigen I3'raft für die Schläßspannung die Stempel mittels eines Exzenters zu setzen, bei dessen Umlegen in die, Spannstellun.g sich stets, eine gleiche durch dass Au.smaß dies. Exzenters -gegebene Spannkraft für die Schloßspannung auswirkt. Dabei hat man aber außer acht gelaissen, daß der Innenstempel und auch die Schlaß#beil.agen während des Betriebszustandes einem Verschleiß unterliegen, da;ß sfkh das, Stempelsichloß aufweitet oder sonstige Veränderungen im Schloß -auftreten, die such beim Einsetzen der Spannkraft erst atusgleichen, bevor die Schloßtaile, unt.Qr Spannung zueinander versetzt werden. Da, diese Veränderungen in den. einzelnen Stempeln verschieden groß sind und unter Talge nicht kontrolliert werden können, kann es vorkommen, da,ß eine Anzahl der gesetzten Stempel trotz der eingebrachten gleichmäßig aufgewandten Kraft nur noch einen Bruchteil .der Soll-Last aufnimmt, ohne da,ß der Hauer unter Tage dies wahrnimmt und in der Lage 'Ist, "diesen für ihn unsicheren Zuistand zu beleben. Diie Folge davon ist, daß einzelne Stempel durch Übermäßige Druckaufnahme eine Überlastung erfahren, ivas die Gefahr einer Zerstörung der überlasteten Stempel und damit des Zubruchgehens lag Strebes. bedeutet.
- Die Erfindung schlägt nun vor, beim Setzen verstellbarer stählerner Grubenstempel den vorerwähnten, Nachteil dex ungleichmäßigen Schloßspannung in den einzelnen Stempeln dadurch zu vermeiden, daß für das Setzen eine unmittelbar oder mittelbar .auf die Schloßteile-- wirkende, mit Gleitflächen oder sonstigen Sicherheitselementen versehene Vorrichtung verwendet wird, bei deren Betätigung die gewollte S_chloßspannung dem Stempelschloß auf jeden Fall verliehen wird, also auch dann, wenn nach mehrmaligem Einsatz während des Betriebszustandes im Stempelschloß Veränderungeneingetreten sind. Dabei sind die Gleitflächen oder sonstigen Sicherheitselemente so bemessen bzw. eingestellt, daß die sich für die Schloßspannung auswirkende Kraft selbsttätig ausgeschaltet wird; sobald. das Schloß die durch die -Gleitflächen oder Sicherheitselemente-festgelegte Schloßspannung besitzt: .
- Ire der Zeichnung ist der erfindungsgemäße Vorschlag in'zvvei verschiedenen Ausführungsbeispielen jeweils in Seitenansicht bzw: in Draufsicht veranschaulicht, wobei die Abb. i und 2 die erste Ausführung - und die Abb: 3 und q. die zweite Aus führung'wiedergeben.
- - In beiden Ausführungen ist i der Außenstempel mit dem 'Hierin gleitenden Innenstempel :2 und, dem die Stempelteile miteihiander verspannenden Stempelschlöß 3;-während 5 die Reitfläche vergrößernde Beilagen. beispielsweise' in'Form-von-Lamellen sind.
- Bei' der Ausführung-gernH' Abb. i und 2 ist erfiriduügsgemäß dem Setzkeil q.- eine -ihn in das Schloß eintreibende,. in einem auf dem Stempelschloß 3 aufgesetzten Gehäuse 6 arbeitende Schraube 7 zugeordnet, die durch einen Momenten-Schlüssel 8 betätigt wird und dabei den Setzkeil 4 so lange in das Stempelschloß 3 eintreibt, bis der sich dem Keil q. entgegenstellende wachsende Widerstand den Reibungsschluß im Momenten-Schlüssel 8 überwindet und der Schlüssel 8 rutscht, der Keil also nicht mehr weiter eingetrieben wird. Das ist der Fall, wenn eine bestimmte, durch den Reibungsschluß des Momentenschlüssels 8 festgelegte Klemmung im Schloß hervorgerufen wurde. Es kann natürlich die Einrichtung auch so getroffen werden; daß die durch den Momentenschlüssel 8 betätigte Schraube 7 unmittelbar die Verspannung der Schloßteile bewirkt, der Setzkeil q. also ausgeschaltet ist. ; Bei der Ausführung gemäß Abb. 3 und q. ist die in dem vom Stempelschloß 3 getragenen Gehäuse 6 drehbar gelagerte und durch den Momentenschlüssel 8 betätigte Schraube 7 einem hier zum Setzen dienenden Exzenter 9 über einen Übersetzungshaken iö hinweg zugeordnet, in dem die Schraube 7 arbeitet und die nach Umlegen des Exzenters, der dabei noch nicht in seiner Totlege sein darf, betätigt wird. Eine derartige Anordnung erleichtert die Herstellung der Schloßspannung sehr wesentlich. Durch das Umlegen des Exzenters 9 von Hand in die Verschlußstellung wird unter geringer Schrägstellung des Übersetzungshakens io ein erster Anpressungsdruck der Teile im Stempelschloß 3 bewirkt, während der endgültig gewollte Anpressungsdruck durch Verdrehen der Schraube 7 mittels des Momentenschlüssels 8 hervorgerufen wird'. Der den Stempel setzende Arbeiter hat es nach Umlegen des Exzenters. 9 in der Hand, nur durch Drehen des Momentensehlü'ssels 8 die für die gewollte Schloßspannung erforderliche Kraft einzubringen. Er braucht nur den Momentenschlüssel 8 so lange zu betätigen, bis dieser rutscht. Das ist wiederum der Fall, wenn der sich im Stempelschloß einstellende wachsende Widerstand den Reibungsschluß im Momentenschlüssel8 bei der gewollten festgelegten Klemmung im Schloß übersteigt.
- Neben der erzielten Sicherheit der Setzung aller Stempel mit ein und derselben Schloßspannung besteht bei dem erfindungsgemäßen Verfahren noch ein gehr wesentlicher Vorteil darin, daß für die Kontrolle des die Sicherheit bewirkenden Reibungsschlusses und dessen etwaigen Neueinstellung nur der Momentenschlüssel über Tage geschafft zu werden braucht, während Stempel und Setzvorrichtung unter Tage bleiben. können. Dies stellt eine sehr wesentliche Erleichterung beim Setzen der Stempel mit einer gleichmäßigen Schloßspannung dar.
- Mit den: dargestellten Ausführungen ist die Verwirklichung des Erfindungsgedankens keineswegs erschöpft, sondern es sollen auch alle äquivalenten Einrichtungen. unter Schutz fallen, mittels denen der Erfindungsgedanke verwirklicht werden kann. So kann z. B. an Stelle der zusätzlichen Schraube ein Doppelexzenter Verwendung finden, der ein besonders leichtes Anziehen der Schloßteile zueinander ermöglicht. Auch kann die durch den Momentenschlüssel betätigte Schraube durch andere Mittel ersetzt werden, die einen ziemlich konstanten Wirkungsgrad aufweisen. Beispielsweise kann das Einbringen der für die Schloßspannung erforderlichen Kraft anstatt mechanisch hydraulisch erfolgen. Zu diesem Zweck kann beispielsweise der Setzkeil unter dem Einfluß eines in einem mit Regelventil ausgerüsteten Preßzylinder arbeitenden Kolbens gebracht werden, wobei das Regelventil so eingestellt ist, daß es bei Erreichung des gewollten Spanndruckes den Druck im Zylinder auslöst.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schloßspannvorrichtung zum gleichmäßigen Setzen verstellbarer stählerner Grubenstempel, bei denen eine bestimmte Last für die Schloßspannung eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß sie Reibungsflächen oder sonstige Sicherheitselemente aufweist, über die hinweg unmittelbar oder mittelbar das Schloß spannbar ist und die bei Erreichung der gewollten Schloßspannung die die Schloßspannung bewirkende Kraft ausschalten.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einem Setzkeil (4) eine ihn treibende, in einem auf dem Stempelschloß (3) aufgesetzten Gehäuse (6) arbeitende Schraube (7) zugeordnet ist, die durch einen Momentenschlüssel (8) verstellbar ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einem Setzexzenter (9) über einen Übersetzungshaken (io) hinweg eine in einem auf dem Stempelschloß (3) aufgebrachten Gehäuse (6) gelagerte, im Übersetzungshaken (io) arbeitende Schraube (7) nachgeschaltet ist, die nach erfolgter Exzenterwirkung mittels eines Momentenschlüssels (8) betätigt wird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer hydraulischen, mit Regelventil versehenen. Druckvorrichtung, die unmittelbar oder mittelbar dem Schloß (3) die Spannkraft verleiht. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 484 239, 670 093; F. S p r u t h : Strebausbau in Stahl, i9.18, S.121.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE1913A DE875493C (de) | 1950-08-08 | 1950-08-08 | Schlossspannvorrichtung zum gleichmaessigen Setzen verstellbarer staehlerner Grubenstempel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE1913A DE875493C (de) | 1950-08-08 | 1950-08-08 | Schlossspannvorrichtung zum gleichmaessigen Setzen verstellbarer staehlerner Grubenstempel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE875493C true DE875493C (de) | 1953-05-04 |
Family
ID=7065450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE1913A Expired DE875493C (de) | 1950-08-08 | 1950-08-08 | Schlossspannvorrichtung zum gleichmaessigen Setzen verstellbarer staehlerner Grubenstempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE875493C (de) |
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1950
- 1950-08-08 DE DEE1913A patent/DE875493C/de not_active Expired
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