DE1081542B - Elektrischer Schalter mit einem gasdichten Gehaeuse - Google Patents
Elektrischer Schalter mit einem gasdichten GehaeuseInfo
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- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
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- H01H33/53—Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
- H01H33/56—Gas reservoirs
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
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- H01H33/88—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts
- H01H33/90—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism
- H01H33/91—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism the arc-extinguishing fluid being air or gas
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Description
- Elektrischer Schalter mit einem gasdichten Gehäuse Es ist bekannt, elektronegative Gase, vor allem Schwefelhexafluorid (SFs) als Löschmittel in elektrischen Schaltern zu verwenden. Zumeist umgibt man dabei die Schaltstücke des Schalters mit einem geschlossenen Gehäuse, das mit dem Gas gefüllt ist. Beim Ausschalten wird das. Gas z. B. durch eine geeignete Pumpeinrichtung gegen den Lichtbogen gedrückt. Der gasdichte Abschluß eines solchen Gehäuses macht jedoch Schwierigkeiten. Insbesondere an der Stelle, an der ein bewegliches Antriebsglied in das gasdichte Gehäuse eingeführt ist, das das bewegliche Schaltstück oder die Pumpeinrichtung betätigt, treten Leckverluste auf, die die Betriebstüchtigkeit des Schalters beeinträchtigen können. Man hat bereits versucht, mit Hilfe von Metallbälgen, die einerseits an dem beweglichen Antriebsglied und andererseits an dem gasdichten Gehäuse angelötet sind, einen völlig gasdichten Abschluß zu erreichen. Diese Faltenbälge sind aber für die bei Schaltern benötigten längsbeweglichen Antriebsglieder, die einen verhältnismäßig großen Hub ausführen, nur schlecht ge= eignet.
- Durch die Erfindung wird hier in der Weise Abhilfe geschaffen, daß die Abdichtung des Gehäuses an der Einführungsstelle des Antriebsgliedes mit Hilfe einer Flüssigkeit erfolgt. Dadurch wird statt der schwierigen Gasdichtung nur noch eine einfachere Flüssigkeitsdichtung benötigt.
- Bei kleinen Gasdrücken innerhalb des geschlossenen Schaltergehäuses kann man eine genügende Dichtung bereits durch einen außerhalb des gasdichten Gehäuses gelegenen flüssigkeitsgefüllten Raum erreichen, dessen Wandung teilweise von dem von denn Antriebsglied durchsetzten Gehäusebereich gebildet wird. Eine besonders günstige Ausführung erhält man z. B., wenn man das gasdichte Gehäuse an der Einführungsstelle des Antriebsgliedes mit einem das Antriebsglied vorzugsweise konzentrisch umgebenden Ansatz versieht, über den eine mit einer Flüssigkeit gefüllte Kappe greift. Die Kappe muß so weit mit Flüssigkeit gefüllt sein, daß der Ansatz des Gehäuses mit seiner Stirnfläche, aus der das Antriebsglied austritt, unter den Flüssigkeitsspiegel reicht.
- Eine andere Möglichkeit besteht darin, den flüssigkeitsgefüllten Raum im Inneren des Schalters vorzusehen, wobei sich unter Umständen zusätzliche Wandteile vermeiden lassen. Man muß aber bei einer solchen Anordnung darauf achten, daß die Flüssigkeit mit dem elektronegativen Gas nicht in nachteiliger Weise reagiert.
- Für Schalter, in denen das elektronegative Gas unter einem höheren Druck steht, wodurch bekanntlich die elektrische Festigkeit des Gases noch erhöht wird, wird man auch die zur Abdichtung dienende Flüssigkeit unter Druck verwenden. Zweckmäßig wird man den Druck der Flüssigkeit etwas größer wählen als den Druck des Gases im Schaltergehäuse. Man kann die Dichtungsstelle zu diesem Zweck in der Weise ausführen, daß die Flüssigkeit durch Kanäle in der Gehäusewand gegen die Durchführungsstelle gedrückt wird, wobei unter Umständen eine Rückführung der Flüssigkeit, die aus den Spalten längs des Antriebsgliedes austritt, angebracht sein kann.
- In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
- In Fig. 1 ist mit 1 das gasdichte Gehäuse eines Leistungsschalters bezeichnet, in dem das feststehende Schaltstück 2 und der Schaltstift 3 angeordnet sind. Das Gehäuse besteht aus Isolierstoff. Es ist mit einem elektronegativen Gas, nämlich mit Schwefelhexafluorid (S Fs), gefüllt. Mit dem Schaltstift ist ein Zylinder 4 fest verbunden, dessen oberes Ende 5 sich düsenförmig verengt. Der Zylinder 4 gleitet über einen Kolben 6, der mit einem Rohr 7 gegen das Gehäuse abgestützt ist. Eine Verlängerung des Schalt-Stiftes 3 nach unten dient als Antriebsglied 8, das längsbeweglich ausgebildet und gasdicht in das Gehäuse eingeführt ist. Der gasdichte Abschluß wird in einfacher Weise mit Hilfe der Flüssigkeit im Raum 9 erreicht. Der obere Teil der Wandung dieses Raumes wird von dem Bereich 10 des Gehäuses gebildet, der von dem Antriebsglied durchsetzt wird. Den übrigen Teil der Wand des flüssigkeitsgefüllten Raumes bildet die Kappe 13, die mit dem Bereich 10 des Gehäuses 1 verschraubt ist. Das Gehäuse ist im Bereich 10 mit einem Ansatz 11 versehen, der das Antriebsglied konzentrisch umgibt. Dieser Ansatz ragt in die Flüssigkeit im Raum 9 hinein. Dadurch wird ein Austreten der Gase längs der Schaltstange 8 vermieden. Statt der sonst erforderlichen gasdichten Einführung des Schaltgliedes wird nur noch eine Flüssigkeitsdichtung 12 benötigt, die bekanntlich wesentlich einfacher herzustellen ist.
- Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das gasdichte, ebenfalls mit Schwefelhexafluorid gefüllte Gehäuse aus einem im wesentlichen zylindrischen Teil 20; auf den zwei Stirnteile 21 bzw. 22 aufgesetzt sind. In den Stirnteilen sitzen Bolzen 23, 24, die zum Anschluß der äußeren Leitung und mit ihrem im Inneren des Gehäuses liegenden Teil als feststehende Schaltstücke dienen. Die beweglichen Schaltstücke sind mit 25 und 26 bezeichnet. Mit ihnen sind Kolben 27, 28 verbunden, deren den feststehenden Schaltstücken zugekehrte Stirnflächen 29 und 30 zugleich als Düsen ausgebildet sind, mit denen das Löschmittel gegen den Aussehaltliehtbogen geführt wird. Zum Betätigen der beweglichen Schaltstücke sind mit einem Doppelhebel 31 zwei Stangen 32 und 33 gekoppelt, die an den beweglichen Schaltstücken angreifen. Der Doppelhebel 31 sitzt auf der Antriebswelle 35, die mit Hilfe der Flüssigkeit 36 gasdicht in das Schaltergehäuse eingeführt ist. Die Flüssigkeit 36 befindet sich in einer Ausnehmung, die zum Teil von dem zylindrischen Gehäuse 20 und zum Teil von einem Stützisolator 37 gebildet wird. Durch sie wird erreicht, daß die Antriebswelle 35 bei 38 nur flüssigkeitsdicht; nicht aber gasdicht in das Gehäuse eingeführt werden. muß. Mit der Abdeckkappe 40 ist der mit der Flüssigkeit 36 gefüllte Raum verschlossen. Dabei ist in der Platte 40 außerdem noch ein Lager 41 zur Führung der Welle 35 vorgesehen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Schalter mit einem geschlossenen Gehäuse, das mit einem elektronegativen Gas, vorzugsweise Schwefelhexafluorid (S FC,), gefüllt ist, und mit einem in das Gehäuse gasdicht eingeführten, insbesondere längsbeweglichen Antriebsglied, insbesondere zum Betätigen des beweglichen Schaltstückes, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung des Gehäuses an der Einführungsstelle des Antriebsgliedes mit Hilfe einer Flüssigkeit erfolgt.
- 2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb des gasdichten Gehäuses ein flüssigkeitsgefüllter Raum vorgesehen ist, dessen Wandung teilweise von dem von dem Antriebsglied durchsetzten Gehäusebereich gebildet wird.
- 3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gasdichte Gehäuse an der Einführungsstelle des Antriebsgliedes einen das Antriebsglied vorzugsweise konzentrisch umgebenden Ansatz aufweist, über den eine mit einer Flüssigkeit gefüllte Kappe greift.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DES64119A DE1081542B (de) | 1959-07-27 | 1959-07-27 | Elektrischer Schalter mit einem gasdichten Gehaeuse |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DES64119A DE1081542B (de) | 1959-07-27 | 1959-07-27 | Elektrischer Schalter mit einem gasdichten Gehaeuse |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2513338A1 (de) * | 1974-04-10 | 1975-11-06 | Merlin Gerin | Abdichtungsvorrichtung eines elektrischen gehaeuses |
| US4394550A (en) | 1980-07-04 | 1983-07-19 | Sprecher & Schuh Ag | Gas-blast switch actuatable by a mechanical drive by means of a drive element |
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Families Citing this family (3)
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