DE644401C - Kontaktanordnung fuer Installationsapparate - Google Patents
Kontaktanordnung fuer InstallationsapparateInfo
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- DE644401C DE644401C DER85828D DER0085828D DE644401C DE 644401 C DE644401 C DE 644401C DE R85828 D DER85828 D DE R85828D DE R0085828 D DER0085828 D DE R0085828D DE 644401 C DE644401 C DE 644401C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
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- H01H33/92—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism the arc-extinguishing fluid being liquid, e.g. oil
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Description
Im Hauptpatent ist eine Kontaktanordnung für Installationsapparate beschrieben, bei
welcher die Schaltkontakte für sich in isolierender oder schlechtleitender Flüssigkeit
innerhalb eines völlig gasdicht geschlossenen Behälters mit nachgiebigen Wänden, z. B.
einer kleinen Kapsel, angeordnet und von außen durch die Bewegung einer oder mehrerer
Behälterwände betätigt werden, wobei beim Ausschalten der Schaltraum vergrößert wird.
Die Erfindung bezweckt eine weitere Ausgestaltung dieser Anordnung und besteht
darin, daß Pumpvorrichtungen vorgesehen sind, die bei der Schaltbewegung bewegt werden und dabei das in der Kapsel befindliche
Medium umwälzen. Hierdurch wird die Löschung des Unterbrechungslichtbogens und die Reinigung der Schaltstrecke von leitenden
ao Lichtbogenprodukten wesentlich'verbessert.
Eine besonders sichere Löschung und Reinigung ergibt sich, wenn der bewegliche Kontakt
selbst bei der Trennung das isolierende Medium zwischen die Kontakte treibt und es
umwälzt. Statt mit öl oder sonstiger Flüssigkeit kann die Kapsel auch mit besonderen
Gasen, wie Kohlensäure, Stickstoff, Wasserstoff u. dgl. bzw. verschiedenen Gasen gemischt,
gefüllt werden. Auch können besondere Gase zur Verhinderung von Verbrennungen und zur Reinigung mit in die Kapsel
eingefüllt werden.
Soll nur wenig Isolierfüllung in die Kapsel eingebracht werden (kleine Kapsel), so kann
die Kapsel mit einem Ausgleichsgefäß verbunden sein, so daß sich das Isoliermittel
regenerieren und Verunreinigungen absetzen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und zwar in
Form einer Schaltkapsel, bei welcher mit der Kontakttrennung ein Löschmittelstrahl auf
die Unterbrechungsstelle gerichtet wird. Die Abbildung zeigt eine Anordnung, durch
welche sich die Schaltleistung der vollständig geschlossenen Kapsel erhöhen läßt, nur schematisch.
Der feststehende Kontakt 196 ist in das Isoliergehäuse 189 dicht eingepreßt und
gehalten. Das Isoliergehäuse 189 besitzt mehrere Bohrungen 190, durch welche der
Schaltraum 197 mit dem Raum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in Verbindung steht. Im
Innern des Isolierstückes 189 ist ein zylindrischer Hohlraum 191 angeordnet, der nach
unten durch die Bohrung 198 und nach oben durch die Bohrung 199 mit dem ölraum in
Verbindung steht. Innerhalb dieses Hohlraumes 191 gleitet gedichtet der bewegliche
Kontakt 193, der an seiner oberen Seite zu einem Kolben 195 erweitert ist. Der bewegliehe
Kontakt ist hohl und über Rippen 192 mit dem Stift 194 verbunden. Dieser Stift
gleitet gedichtet in der Bohrung 199, während das zylindrische Ende 193 des bewegten Kon-
taktes in der Bohrung 198 gleitet. Der Kapselraum wird durch die Membrane 13, die auf
der Armatur 14 befestigt ist, verschlossen. Die Membrane 13 ist mit dem Schaltstift i0^
verbunden. ϊϊ^->Λ
Die Anordnung ist in der eingeschalteten,-'
Stellung gezeichnet. Wird nun zur Ausschal-'' tung die Membrane 13 nach oben durchgebogen,
so wird der Stift 194 nach oben bewegt. Gleichzeitig wird dadurch der bewegte
Kontakt mit dem kolbenförmigen Ansatz 195 nach oben bewegt. Dadurch wird der Kontakt
zwischen 193 und 196 getrennt und das Löschmittel in dem Raum 191 durch den bewegten
Kontakt hindurch nach der Unterbrechungsstelle gedrückt. Gleichzeitig wird durch die
Bewegung der Membrane der Raum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels erweitert, so daß ein
Unterdruck entsteht. Dies begünstigt das Abströmen des Löschmittels durch die Bohrungen
190 aus dem Schaltraum 197. Der Löschmittelstrahl bespült sowohl das Ende des
beweglichen Kontaktes als auch den feststehenden Kontakt 196. Der bewegte Kontakt
kann bis in die Bohrung 198 hineingezogen werden, so daß seine Außenseite von dem
Isolierstoff umhüllt ist. Der Löschmittelstrahl ist senkrecht zum Lichtbogen gerichtet und
bewirkt eine kräftige Kühlung der Kontakte und der Lichtbogenbahn. Statt den Schaltraum
197 durch die Bohrungen 190 mit dem Raum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels zu
verbinden, kann man auch zwei verschiedene Isolierhüllen vorsehen, von denen die innere
den Ölraum 191 enthält und konzentrisch in
das Isoliergefäß, welches die eigentliche Kapsel bildet, eingesetzt wird. Der Löschmittelraum
191 kann über kleine Bohrungen mit dem Kanal 190 in Verbindung stehen, um ein
Wiederfüllen des Raumes 191 nach der Ausschaltung zu erleichtern. Diese Bohrungen
können so angeordnet sein, daß sie am Anfang des Hubes des kolbenförmigen Ansatzes 195
verschlossen werden. Der Löschmittelstrahl kann in besonderer Weise zur Erzielung einer
leichten Unterbrechung gelenkt sein.
An Stelle der gezeichneten Anordnung kann die Löschmittelströmung auch auf beliebige
andere Weise erreicht werden. Auch lassen sich die baulichen Eigenheiten der gezeichneten
Kapsel in beliebiger Weise abwandeln. Statt nur einen Löschmittelstrahl vorzusehen,
kann man auch zwei oder mehrere Strahlen vorsehen, die in gewünschter Weise zusammenwirken.
So kann man z. B. beide Kontakte der Kapsel bewegen und zwei gegenläufige Löschmittelstrahlen vorsehen, die in entsprechender
Weise in der Unterbrechungsstelle selbst abgelenkt werden. Die Erzeugung des Löschmittel Strahles kann durch die Be- βο
-Mregung des oder der Kontakte oder aber auch
Unabhängig von deren Bewegung vorgenommen werden. Die Kontakttrennung kann durch
das Strömen des Löschmittels eingeleitet bzw. gesteuert werden.
Statt der dargestellten Druckkontakte können auch Schleifkontakte <o. dgl. verwendet
werden. Der feststehende Kontakt kann federnd ausgebildet sein und bei der Einschaltung
um ein gewisses Stück nachgeben. Die Kontaktbewegung kann senkrecht oder horizontal
erfolgen. Auch eine Drehbewegung der Kontakte kann angewendet werden. Die Membrane,
die den Schaltraum abschließt, kann dabei in sich verdreht werden; sie kann auch
entsprechend gefaltet sein.
Wenn in der Schaltkapsel eine Feder angeordnet ist, welche die Kontakte trägt, so ist
es zweckmäßig, die Feder so auszubilden, daß sie bei der Ausschaltbewegung eine ölströmung
nach der Unterbrechungsstelle hin bewirkt.
Claims (5)
1. Kontaktanordnung für Installationsapparate nach Patent 621 590, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Schaltbewegung bewegte Pumpvorrichtungen (195) vorgesehen
sind, durch die das in der Kapsel befindliche Medium (Flüssigkeit oder Gas) derart umgewälzt wird, daß es die Unterbrechungsstrecke
durchströmt.
2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpvorrichtung
(195) mit dem bewegten Kontakt (193) verbunden ist.
3. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpvorrichtung
von der Kontaktbewegung unabhängig ist.
4. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Schaltkapsel eine Feder derart angeordnet ■ ist, daß sie eine Strömung des Löschmittels
nach der Unterbrechungsstelle hin bewirkt.
5. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
bewegte Kontakt (193) rohrförmig ausgebildet ist, derart, daß das durch einen mit
dem Kontakt (193) verbundenen Kolben (195) verdrängte Löschmittel aus der
öffnung des Rohrkontaktes in den Unterbrechungslichtbogen getrieben wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
BfcHI-I.V. GEDRUCKT IN DEK
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER85828D DE644401C (de) | 1932-09-07 | 1932-09-07 | Kontaktanordnung fuer Installationsapparate |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER85828D DE644401C (de) | 1932-09-07 | 1932-09-07 | Kontaktanordnung fuer Installationsapparate |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE644401C true DE644401C (de) | 1937-04-30 |
Family
ID=7417426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER85828D Expired DE644401C (de) | 1932-09-07 | 1932-09-07 | Kontaktanordnung fuer Installationsapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE644401C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1126967B (de) * | 1957-08-29 | 1962-04-05 | Honeywell Regulator Co | Schlagwettersicheres, in einem ein gasundurchlaessiges Medium enthaltenden Gehaeuse eingekapseltes elektrisches Geraet, insbesondere Potentiometer |
-
1932
- 1932-09-07 DE DER85828D patent/DE644401C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1126967B (de) * | 1957-08-29 | 1962-04-05 | Honeywell Regulator Co | Schlagwettersicheres, in einem ein gasundurchlaessiges Medium enthaltenden Gehaeuse eingekapseltes elektrisches Geraet, insbesondere Potentiometer |
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