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DE644401C - Kontaktanordnung fuer Installationsapparate - Google Patents

Kontaktanordnung fuer Installationsapparate

Info

Publication number
DE644401C
DE644401C DER85828D DER0085828D DE644401C DE 644401 C DE644401 C DE 644401C DE R85828 D DER85828 D DE R85828D DE R0085828 D DER0085828 D DE R0085828D DE 644401 C DE644401 C DE 644401C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
capsule
contact arrangement
extinguishing agent
interruption
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER85828D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER85828D priority Critical patent/DE644401C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE644401C publication Critical patent/DE644401C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/88Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts
    • H01H33/90Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism
    • H01H33/92Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected by or in conjunction with the contact-operating mechanism the arc-extinguishing fluid being liquid, e.g. oil

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Circuit Breakers (AREA)

Description

Im Hauptpatent ist eine Kontaktanordnung für Installationsapparate beschrieben, bei welcher die Schaltkontakte für sich in isolierender oder schlechtleitender Flüssigkeit innerhalb eines völlig gasdicht geschlossenen Behälters mit nachgiebigen Wänden, z. B. einer kleinen Kapsel, angeordnet und von außen durch die Bewegung einer oder mehrerer Behälterwände betätigt werden, wobei beim Ausschalten der Schaltraum vergrößert wird.
Die Erfindung bezweckt eine weitere Ausgestaltung dieser Anordnung und besteht darin, daß Pumpvorrichtungen vorgesehen sind, die bei der Schaltbewegung bewegt werden und dabei das in der Kapsel befindliche Medium umwälzen. Hierdurch wird die Löschung des Unterbrechungslichtbogens und die Reinigung der Schaltstrecke von leitenden
ao Lichtbogenprodukten wesentlich'verbessert.
Eine besonders sichere Löschung und Reinigung ergibt sich, wenn der bewegliche Kontakt selbst bei der Trennung das isolierende Medium zwischen die Kontakte treibt und es umwälzt. Statt mit öl oder sonstiger Flüssigkeit kann die Kapsel auch mit besonderen Gasen, wie Kohlensäure, Stickstoff, Wasserstoff u. dgl. bzw. verschiedenen Gasen gemischt, gefüllt werden. Auch können besondere Gase zur Verhinderung von Verbrennungen und zur Reinigung mit in die Kapsel eingefüllt werden.
Soll nur wenig Isolierfüllung in die Kapsel eingebracht werden (kleine Kapsel), so kann die Kapsel mit einem Ausgleichsgefäß verbunden sein, so daß sich das Isoliermittel regenerieren und Verunreinigungen absetzen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und zwar in Form einer Schaltkapsel, bei welcher mit der Kontakttrennung ein Löschmittelstrahl auf die Unterbrechungsstelle gerichtet wird. Die Abbildung zeigt eine Anordnung, durch welche sich die Schaltleistung der vollständig geschlossenen Kapsel erhöhen läßt, nur schematisch. Der feststehende Kontakt 196 ist in das Isoliergehäuse 189 dicht eingepreßt und gehalten. Das Isoliergehäuse 189 besitzt mehrere Bohrungen 190, durch welche der Schaltraum 197 mit dem Raum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in Verbindung steht. Im Innern des Isolierstückes 189 ist ein zylindrischer Hohlraum 191 angeordnet, der nach unten durch die Bohrung 198 und nach oben durch die Bohrung 199 mit dem ölraum in Verbindung steht. Innerhalb dieses Hohlraumes 191 gleitet gedichtet der bewegliche Kontakt 193, der an seiner oberen Seite zu einem Kolben 195 erweitert ist. Der bewegliehe Kontakt ist hohl und über Rippen 192 mit dem Stift 194 verbunden. Dieser Stift gleitet gedichtet in der Bohrung 199, während das zylindrische Ende 193 des bewegten Kon-
taktes in der Bohrung 198 gleitet. Der Kapselraum wird durch die Membrane 13, die auf der Armatur 14 befestigt ist, verschlossen. Die Membrane 13 ist mit dem Schaltstift i0^ verbunden. ϊϊ^->Λ
Die Anordnung ist in der eingeschalteten,-' Stellung gezeichnet. Wird nun zur Ausschal-'' tung die Membrane 13 nach oben durchgebogen, so wird der Stift 194 nach oben bewegt. Gleichzeitig wird dadurch der bewegte Kontakt mit dem kolbenförmigen Ansatz 195 nach oben bewegt. Dadurch wird der Kontakt zwischen 193 und 196 getrennt und das Löschmittel in dem Raum 191 durch den bewegten Kontakt hindurch nach der Unterbrechungsstelle gedrückt. Gleichzeitig wird durch die Bewegung der Membrane der Raum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels erweitert, so daß ein Unterdruck entsteht. Dies begünstigt das Abströmen des Löschmittels durch die Bohrungen 190 aus dem Schaltraum 197. Der Löschmittelstrahl bespült sowohl das Ende des beweglichen Kontaktes als auch den feststehenden Kontakt 196. Der bewegte Kontakt kann bis in die Bohrung 198 hineingezogen werden, so daß seine Außenseite von dem Isolierstoff umhüllt ist. Der Löschmittelstrahl ist senkrecht zum Lichtbogen gerichtet und bewirkt eine kräftige Kühlung der Kontakte und der Lichtbogenbahn. Statt den Schaltraum 197 durch die Bohrungen 190 mit dem Raum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels zu verbinden, kann man auch zwei verschiedene Isolierhüllen vorsehen, von denen die innere den Ölraum 191 enthält und konzentrisch in das Isoliergefäß, welches die eigentliche Kapsel bildet, eingesetzt wird. Der Löschmittelraum 191 kann über kleine Bohrungen mit dem Kanal 190 in Verbindung stehen, um ein Wiederfüllen des Raumes 191 nach der Ausschaltung zu erleichtern. Diese Bohrungen können so angeordnet sein, daß sie am Anfang des Hubes des kolbenförmigen Ansatzes 195 verschlossen werden. Der Löschmittelstrahl kann in besonderer Weise zur Erzielung einer leichten Unterbrechung gelenkt sein.
An Stelle der gezeichneten Anordnung kann die Löschmittelströmung auch auf beliebige andere Weise erreicht werden. Auch lassen sich die baulichen Eigenheiten der gezeichneten Kapsel in beliebiger Weise abwandeln. Statt nur einen Löschmittelstrahl vorzusehen, kann man auch zwei oder mehrere Strahlen vorsehen, die in gewünschter Weise zusammenwirken. So kann man z. B. beide Kontakte der Kapsel bewegen und zwei gegenläufige Löschmittelstrahlen vorsehen, die in entsprechender Weise in der Unterbrechungsstelle selbst abgelenkt werden. Die Erzeugung des Löschmittel Strahles kann durch die Be- βο -Mregung des oder der Kontakte oder aber auch Unabhängig von deren Bewegung vorgenommen werden. Die Kontakttrennung kann durch das Strömen des Löschmittels eingeleitet bzw. gesteuert werden.
Statt der dargestellten Druckkontakte können auch Schleifkontakte <o. dgl. verwendet werden. Der feststehende Kontakt kann federnd ausgebildet sein und bei der Einschaltung um ein gewisses Stück nachgeben. Die Kontaktbewegung kann senkrecht oder horizontal erfolgen. Auch eine Drehbewegung der Kontakte kann angewendet werden. Die Membrane, die den Schaltraum abschließt, kann dabei in sich verdreht werden; sie kann auch entsprechend gefaltet sein.
Wenn in der Schaltkapsel eine Feder angeordnet ist, welche die Kontakte trägt, so ist es zweckmäßig, die Feder so auszubilden, daß sie bei der Ausschaltbewegung eine ölströmung nach der Unterbrechungsstelle hin bewirkt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Kontaktanordnung für Installationsapparate nach Patent 621 590, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Schaltbewegung bewegte Pumpvorrichtungen (195) vorgesehen sind, durch die das in der Kapsel befindliche Medium (Flüssigkeit oder Gas) derart umgewälzt wird, daß es die Unterbrechungsstrecke durchströmt.
2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpvorrichtung (195) mit dem bewegten Kontakt (193) verbunden ist.
3. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpvorrichtung von der Kontaktbewegung unabhängig ist.
4. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schaltkapsel eine Feder derart angeordnet ■ ist, daß sie eine Strömung des Löschmittels nach der Unterbrechungsstelle hin bewirkt.
5. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegte Kontakt (193) rohrförmig ausgebildet ist, derart, daß das durch einen mit dem Kontakt (193) verbundenen Kolben (195) verdrängte Löschmittel aus der öffnung des Rohrkontaktes in den Unterbrechungslichtbogen getrieben wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
BfcHI-I.V. GEDRUCKT IN DEK
DER85828D 1932-09-07 1932-09-07 Kontaktanordnung fuer Installationsapparate Expired DE644401C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER85828D DE644401C (de) 1932-09-07 1932-09-07 Kontaktanordnung fuer Installationsapparate

Applications Claiming Priority (1)

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DER85828D DE644401C (de) 1932-09-07 1932-09-07 Kontaktanordnung fuer Installationsapparate

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE644401C true DE644401C (de) 1937-04-30

Family

ID=7417426

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER85828D Expired DE644401C (de) 1932-09-07 1932-09-07 Kontaktanordnung fuer Installationsapparate

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE644401C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126967B (de) * 1957-08-29 1962-04-05 Honeywell Regulator Co Schlagwettersicheres, in einem ein gasundurchlaessiges Medium enthaltenden Gehaeuse eingekapseltes elektrisches Geraet, insbesondere Potentiometer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1126967B (de) * 1957-08-29 1962-04-05 Honeywell Regulator Co Schlagwettersicheres, in einem ein gasundurchlaessiges Medium enthaltenden Gehaeuse eingekapseltes elektrisches Geraet, insbesondere Potentiometer

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