DE1080688B - Zuendsteuerung eines Blitzgeraets - Google Patents
Zuendsteuerung eines BlitzgeraetsInfo
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/30—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
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Description
Für Blitzgeräte gibt es viele Anwendungen in den heutigen Rechenanlagen, insbesondere bei solchen Anlagen,
die eine Kathodenstrahlröhren-Ausgabeeinheit enthalten. Die Ausgangsinformationen der Rechenanlagen
werden auf dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre sichtbar gemacht und dann photographisch auf
einem Film aufgezeichnet. Häufig ergibt sich hierbei die Forderung, auf dem Film an bestimmten Stellen
einen Rahmen oder Umriß aufzuzeichnen, worin die Informationen der Rechenanlage eingetragen werden
sollen. Der Seitenumriß wird im allgemeinen mit Hilfe eines Blitzgerätes aufgezeichnet, das unter der
Steuerung eines Signals von der Rechenanlage gezündet wird. Wenn das Gerät aus irgendeinem
Grunde, z. B. wegen Alterung oder Überheizung der Blitzlichtentladungslampe, nicht durch das Signal gezündet
wurde, war bisher die Rechenänlage sofort gesperrt.
Bei einer Blitzlichtentladungslampe kann einer von 100 000 Blitzen ausfallen, aber das bedeutet nicht unbedingt,
daß die Lampe ersetzt werden muß oder daß sie nicht weitere 100 000 Blitze ausführen kann. Es
wäre deshalb vorzuziehen, die Rechenanlage beim Versagen der Blitzlampe nicht zu sperren, sondern statt
dessen zu versuchen, die Lampe je nachdem ein zweites oder drittes Mal zu zünden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Steuerschaltung zum Zünden eines Blitzgerätes
zu schaffen, durch welche automatisch beim Versagen der Lampe die Zündung wiederholt wird.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Steuern der Zündung einer Blitzentladungslampe durch Stufen
eines Spannungsimpulses besteht darin, daß ein Impulsgenerator (Tl, Rl, 12, 14, Ria, 19, 21 bis 23)
zur wiederholten Erzeugung von Zündungsimpulsen durch die Spannungsstufe (:—30, +10) eingeschaltet
und der Impuls durch eine durch den Entladungsstrom der Blitzlampe (L) hervorgerufene Spannungsstufe .
(+ 10, —30) entgegengesetzter Richtung abgeschaltet wird. Durch die Entladung eines einer Blitzentladungs-
elektrode zugeordneten Kondensators bei der Zündung
der Blitzlampe wird ein Ausgangssignal erzeugt, das die Abschaltung -des Impulsgenerators steuert. Der —
Impulsgenerator besteht aus einem Oszillator mit einem nachgeschalteten Impulstransformator, der
durch einen vom Oszillator über ein Relais gesteuerten Schalter betätigt wird. Der Oszillator enthält seinerseits
eine durch die Spannungsstufen gesteuerte Eingangsröhre, dessen Anodenkreis das Relais enthält
und einen weiteren Schalter beim Leitendwerden der Eingangsröhre betätigt. Dieser Schalter entlädt einen
Oszillatorkondensator, wodurch eine Glimmstrecke gelöscht wird und damit die Eingangsröhre gesperrt
wird. Die Steuerung eines Impulsgenerators bis zum Zündsteuerüng eines Blitzgeräts
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H.,
Sindelfingen (Württ), Tübinger Alle 49
Sindelfingen (Württ), Tübinger Alle 49
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 9. September 1957
V. St. v. Amerika vom 9. September 1957
Edwin Joseph Srmua, Apalachin, N. Y.,
und Richard Joseph Carnevale, Endicott, N. Y.
und Richard Joseph Carnevale, Endicott, N. Y.
(V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Zünden einer Gasentladungslampe ist an sich bekannt, ebenso die Verwendung von Relais zum Schalten des
Zündkreises und für die Herleitung eines Steuerimpulses aus dem Entladungsstrom von Gasentladungslampen.
Die Erfindung sei nunmehr durch ein Ausführungsbeispiel
an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Ein positives Eingangssignal (z. B. —30 bis + 10 Volt) wird von einer Rechenanlage oder einer
anderen Signalquelle an die Eingangsklemme 10 angelegt. Das Potential des Steuergitters 11 wird erhöht
und die Röhre Tl leitend. An den Ausgang der Röhre Tl- ist ein Relais Rl angeschlossen, das bei
seiner Erregung die Kontakte Ria und RIb schließt.
Parallel mit dem Kontakt Rl α ist ein Kondensator 12 so zwischen Erde und eine 300-Volt-Spannung gelegt,
daß er-normalerweise auf 300 Volt aufgeladen ist und
sich beim Schließen des Kontaktes Ria über die Primärwicklung 13 eines Impulstransformators 14
entlädt. Dadurch wird eine hohe Spannung in die Sekundärwicklung 15 induziert, die die Zündung der
Blitzlichtentladungslampe L bewirkt. Ein einer Lampenelektrode zugeordneter Kondensator 16 zwischen
Erde und einer 800-Volt-Spannung entlädt sich nun über die Blitzlampe und bewirkt einen sehr
starken Blitz. Mit dem über die Entladungsstrecke fließenden Strom erzeugt ein mit der Lampe in Reihe
geschalteter Widerstand 17 ein Erkennungssignal, das über die Klemme 18 zur Signalquelle zurückgesendet
009 507/187
wird, um anzuzeigen, daß die Lampe geblitzt hat, und außerdem bewirkt, daß das an die Klemme 10 angelegte
Eingangssignal wieder auf — 30 Volt abfällt.
Zusammen mit dem Kontakt Ria schließt auch der
Kontakt RIb, und dadurch wird ein zum Kontakt RIb paralleler Kondensator 19, der ebenfalls
zwischen Erde und der 300-Volt-Spannung liegt, entladen und senkt das Potential an Punkt 20. Zwischen
Punkt 20 und das Steuergitter 21 eines Kathodenverstärkers 22 sind normalerweise leitende Glimmlampen
23 geschaltet, die bei der Entladung des Kondensators 19 gelöscht werden und dadurch das Potential
am Steuergitter 21 senken. Der Ausgang des Kathodenverstärkers ist an das Schirmgitter 24 der Röhre Tl
angeschlossen. Durch die Senkung des Potentials am Gitter 21 wird der Ausgang des Kathodenverstärkers
so reduziert, daß das Schirmgitter 24 die Röhre Tl sperrt. Dadurch wird das Relais R1 abgeschaltet und
die Kontakte Ria und RIb geöffnet.
Der Wert des Kondensators 19 ist in bezug auf den Wert des Ladewiderstandes so gewählt, daß es etwa
100 Millisekunden dauert, bis sich nach dem Öffnen des Kontaktes RIb der Kondensator wieder auf
300 Volt aufgeladen hat. Damit erhöht sich der Ausgang des Kathodenverstärkers 22 wieder, so daß das
Potential am Schirmgitter 24 die Röhre Tl zum Leitendwerden vorbereitet. Während dieser Zeit laden
sich auch die Kondensatoren 12 und 16 wieder auf, um die Schaltung ansprechbereit zu machen. Die Verzögerung
von 100 Millisekunden soll die Zahl von Blitzen in der Sekunde auf zehn beschränken, damit
die Leistung der Blitzlichtlampe nicht überschritten wird.
Wenn die Lampe einmal nicht aufblitzt, wie es z. B. bei Alterung oder Erhitzung der Lampe vorkommen
kann, dann steht kein Erkennungssignal an der Klemme 18 zur Rückübertragung an die Rechenanlage
zur Verfügung. Damit wird aber das Signal an der Klemme 10 nicht gesenkt, sondern bleibt bei
+10 Volt. Nach der Verzögerung von 100 Milli-Sekunden
wird das Relais R1 wieder erregt und der Zündvorgang wiederholt.
In der beispielsweisen Ausführung der Erfindung wird der Impulstransformator von einer Relaisschaltung
anstatt von der herkömmlichen Thyratronentladung gespeist. Das Relais läßt den Impulstransformator
mit seiner Eigenfrequenz schwingen. So werden mehrere Impulse abgegeben und eine größere
Zündzuverlässigkeit der Blitzlichtlampen sichergestellt.
Claims (7)
- Patentansprüche:Impulsgenerator (Tl, Rl, 12, 14, Ria, 19, 21 bis 23) zur wiederholten Erzeugung von Zündungsimpulsen durch die Spannungsstufe (— 30, + 10) eingeschaltet und durch eine durch den Entladungsstrom der Blitzlampe (L) hervorgerufene Spannungsstufe (+10, — 30) entgegengesetzter Richtung abgeschaltet wird.
- 2. Anordnung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zündung der Blitzentladungslampe (L) ein einer Blitzentladungselektrode zugeordneter Kondensator (16) entladen wird und damit ein Ausgangssignal (18) erzeugt wird, das die Spannungsstufe entgegengesetzter Richtung zur Abschaltung des Impulsgenerators (Tl, Rl, 12, 14, Ria, 19, 21 bis 23) bewirkt.
- 3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgenerator aus einem Oszillator (Tl, Rl, 19, 21 bis 23) mit einem Impulstransformator (14) besteht, der durch einen vom Oszillator (Tl, Rl, 19, 21 bis 23) gesteuerten Schalter (Ria) betätigt wird.
- 4. Anordnung nach dem Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator (Tl, Rl, 19, 21 bis 23) aus einer durch die Spannungsstufen gesteuerten Eingangsröhre (Tl) besteht, deren Anodenkreis einen weiteren gesteuerten Schalter (R 1 b) betätigt, der beim Leitendwerden der Eingangsröhre (Tl) einen Oszillatorkondensator (19) entlädt, dessen Ladezeitkonstante 0,1 Sekunde beträgt, und damit eine zwischen diesem Kondensator (19) und dem Gitter (21) einer Kathodenverstärkerstufe liegende Glimmentladungsstrecke (23) nichtleitend macht, wodurch diese Kathodenverstärkerstufe, deren Ausgang mit dem Schirmgitter (24) der Eingangsröhre (Tl) verbunden ist, und die Eingangsröhre (Tl) gesperrt werden.
- 5. Anordnung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gesteuerten Schalter (R 1 α und RIb) über eine Relais wicklung (Rl) im Anodenkreis der Eingangsröhre (Tl) betätigt werden.
- 6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladezeitkonstanten eines weiteren dem Impulstransformator (14) im Betriebszustand parallel geschalteten Kondensators (12) und des der einen Elektrode der Blitzentladungslampe (L) zugeordneten Kondensators (16) ebenfalls 0,1 Sekunde beträgt.
- 7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung in Rechenmaschinenausgabeeinheiten mit Kathodenstrahlröhren.1. Anordnung zum Steuern der Zündung einer In Betracht gezogene Druckschriften:Blitzentladungslampe durch Stufen eines Span- 55 Deutsche Patentschriften Nr. 947 993, 1 002 465, nungsimpulses, dadurch gekennzeichnet, daß' ein 864 805.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen•® 009 507/1&7 *.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US855941XA | 1957-09-09 | 1957-09-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1080688B true DE1080688B (de) | 1960-04-28 |
Family
ID=22192674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI15364A Pending DE1080688B (de) | 1957-09-09 | 1958-09-06 | Zuendsteuerung eines Blitzgeraets |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1080688B (de) |
| GB (1) | GB855941A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3209251A (en) * | 1961-10-23 | 1965-09-28 | Ibm | Period-to-rate converter having means for summing capacitor discharge curves |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE864805C (de) * | 1951-04-14 | 1953-01-29 | Blaupunkt Elektronik G M B H | Elektrische Blitzlichteinrichtung mit mehreren Gasentladungsstrecken |
| DE947993C (de) * | 1953-06-09 | 1956-08-23 | Siemens Ag | Zuendgeraet fuer Entladungslampen |
| DE1002465B (de) | 1951-10-14 | 1957-02-14 | Herbert Kunz Dipl Phys | Blitzroehrengeraet, insbesondere fuer photographische Zwecke |
-
1958
- 1958-09-05 GB GB28592/58A patent/GB855941A/en not_active Expired
- 1958-09-06 DE DEI15364A patent/DE1080688B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE864805C (de) * | 1951-04-14 | 1953-01-29 | Blaupunkt Elektronik G M B H | Elektrische Blitzlichteinrichtung mit mehreren Gasentladungsstrecken |
| DE1002465B (de) | 1951-10-14 | 1957-02-14 | Herbert Kunz Dipl Phys | Blitzroehrengeraet, insbesondere fuer photographische Zwecke |
| DE947993C (de) * | 1953-06-09 | 1956-08-23 | Siemens Ag | Zuendgeraet fuer Entladungslampen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB855941A (en) | 1960-12-14 |
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