DE2438541B2 - Elektronenblitzgeraet - Google Patents
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
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- H05B41/30—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
- H05B41/32—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation
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Description
Die Erfindung betrifft ein Elektronenblitzgerät mit automatischer Belichtungsmessung und Blitzbegrenzung,
das eine Blitzröhre, einen in Reihe mit der Blitzröhre zwischen Blitzröhrenkathode und Nullpoten- «
tial geschalteten Thyristor, eine Lichtmeßeinrichtung und eine über die Lichtmeßeinrichtung auslösbare
Vorrichtung zum Sperren des Thyristors enthält.
Bei einem bekannten Elektronenblitzgerät dieser Art besteht die Vorrichtung zum Sperren des Thyristors aus r>o
einem aufgeladenen Kondensator, der über einen elektronischen Schalter dem stromführenden Thyristor
so zugeschaltet wird, daß dessen Anoden-Kathoden-Strom unter den Wert des Haltestroms absinkt und
damit der Thyristor in seine Sperrphase übergeht. Zum « Aktivieren der Sperrvorrichtung ist die Steuerelektrode
des elektronischen Schalters mit der Lichtmeßeinrichtung verbunden, in welcher das von dem Aufnahmeobjekt
reflektierte Licht gemessen und bei Erreichen eines bestimmten Wertes ein Signal zum Ansteuern des ω
elektronischen Schalters der Sperrvorrichtung erzeugt wird.
Um dem Fotografierenden ständig die Kontrolle der Funktion der Sperrvorrichtung einschließlich der
Lichtmeßeinrichtung zu ermöglichen, ist in dem fes bekannten Elektroneblitzgerät der elektronische Schalter
als ein sichtbares Licht aussendendes elektronisches Bauelement, beispielsweise als gasgefüllte Kurzschlußröhre
oder Thyratron, ausgebildet. Das von dem elektronischen Schalter ausgesandte Licht wird über
einen Lichtleitstab durch das Gehäuse des Blitzlichtgerätes geführt, so daß der Fotografierende beobachten
kann, wann der elektronische Schalter aufleuchtet. Da die Aufleuchtzeit eines solchen Thyratron oder einer
gasgefüllten Röhre nur wenige Millisekunden beträgt, ist am Ende des Lichtleitstabes an der Oberfläche des
Blitzgehäuses eine fluoriszende, luminiszende oder phosphoriszende Scheibe vorgesehen. Durch das
Nachleuchten dieser Scheibe kann der Fotografierende auch nach Beendigung des Blitzvorgangs noch sehen, ob
die Sperrvorrichtung bei der vorangegangenen Blitzausstrahlung in Tätigkeit getreten ist.
Diese Funktionsanzeige für die Lichtmeßeinrichtung und die Sperrvorrichtung des Thyristors, dem sog.
Computerteil des Blitzgerätes haftet ein entscheidender Nachteil an. Durch das Nachleuchten der fluoriszenden
Scheibe wird dem Bedienenden zwar angezeigt, daß die Sperrvorrichtung für den Thyristor einmal in Funktion
getreten ist, bei einer Vielzahl rasch aufeinanderfolgender Blitzauslösungen kann er jedoch nicht feststellen, ob
in jedem einzelnen Fall der Computer gearbeitet hat. Er kann somit auch nicht feststellen, wann der Computer
zum ersten Mal ausgefallen ist. Darüber hinaus ist eine solche Anzeigevorrichtung mit Lichtleitstab relativ
teuer und bei sog. Kompaktblitzgeräten, in welchen alle Bauelemente auf engstem Raum untergebracht sind,
wegen des erforderlichen Platzbedarfes nicht zu verwenden.
Des weiteren ist eine solche Anzeigevorrichtung immer darauf angewiesen, daß der elektronische
Schalter als ein sichtbares Licht aussendendes Bauelement ausgebildet ist. In bestimmten Anwendungsfällen,
insbesondere zum Erzielen hoher Blitzfolgezeiten, muß jedoch eine solche gasgefüllte Schaltröhre, die nur
dadurch zu löschen ist, daß die Spannung an ihrer Anoden-Kathoden-Strecke zusammenbricht, durch ein
Halbleiterelement, vorzugsweise einen Thyristor, ersetzt werden, der trotz an seiner Anoden-Kathoden-Strecke
anliegender Spannung zwangsweise gesperrt werden kann. Ein solcher Thyristor sendet jedoch
kein sichtbares Licht aus, so da3 in diesen Fällen die Basis für solch eine Anzeigevorrichtung vollkommen
fehlt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem Elektronenblitzgerät der anfangs genannten Art
eine Anzeigevorrichtung für die Funktion des Computerteils des Blitzgerätes zu schaffen, welche unabhängig
davon ist, daß das in der Vorrichtung zum Sperren des Thyristors eingesetzte Schaltelement sichtbares
Licht aussendet oder nicht, und welches dem Fotografierenden gestattet, auch bei schneller Blitzfolge nach
jeder Blitzauslösung zu kontrollieren, ob das Computerteil des Blitzgerätes in Tätigkeit getreten ist.
Diese Aufgabe ist gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß ein zwischen dem Verbindungspunkt von Blitzröhre und Thyristor und dem Null-Potential
angeschlossener Kondensator und einer Anzeigevorrichtung für den Ladezustand des Kondensators
vorgesehen sind, die ein Signal abgibt, sobald und solange die Ladespannung des Kondensators größer als
ein vorgegebener Wert ist.
in zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung
besteht dabei die Anzeigevorrichtung für den Ladezustand des Kondensators aus einem dem Kondensator
parallelgeschalteten Spannungsteiler und einer an dessen Teilerspannung angeschlossenen Glimmlampe.
Die Glimmlampe leuchtet auf, sobald die Kondensatorspannung
einen bestimmten, eingestellten Wert überschreitet und erlischt, sobald sich e'er Kondensator
soweit entladen hat, daß differ Spannungswert
unterschritten wird. Entsprechend der Bemessung der Kapazität des Kondensators und der Widerstände des
Spannungsteilers kann die Entladezeit des Kondensators so gewählt werden, daß der Fotografierende nach
Beendigung der Blitzaufnahme und Absetzen der Kamera an dem Leuchten der Glimmlampe erkennen
kann, ob der Computer gearbeitet hat oder nicht. In dem Augenblick, in weichem für eine erneute Aufnahme die
Blitzröhre und der Thyristor gezündet werden, wird der Kondensator über den Thyristor schlagartig entladen,
so daß die Glimmlampe erlischt und erst wieder nach Sperren des Thyristors aufleuchtet. Wird der Thyristor
nicht gesperrt, sondern nichtleitend erst nach völliger Entladung des Speicherkondensators, wird der Kondensator
nicht geladen und die Glimmlampe bleibt dunkel, so daß der Fotografierende sehen kann, daß das
Computerteil nicht in Tätigkeit getreten ist, das Blitzgerät also Voll- oder Maximallicht abgegeben hat.
Bei einem Elektronenblitzgerät, das eine Zündvorrichtung für den Thyristor aufweist, die direkt auf die
Ionisation der Blitzröhre anspricht, ist zur Einhaltung eines definierten Zündzeitpunktes dem Thyristor ein
Widerstand parallel geschaltet. In diesem Fall muß die erfindungsgemäße Schaltanordnung zum Anzeigen der
Funktion des Computers des Blitzgerätes nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung dahin abgeändert
werden, daß zwischen dem Verbindungspunkt von Thyristor und Blitzröhre und dem Kondensator eine
Diode derart eingeschaltet ist, daß die Anode der Diode mit dem Kondensator verbunden ist. Durch diese Diode
wird ein Entladen des Kondensators über dem dem Thyristor parallelliegenden Widerstand verhindert. Um
in diesem Fall zu gewährleisten, daß der Kondensator bei jedem Zünden der Blitzröhre entladen wird und
damit die Glimmlampe erlischt, ist nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung der Verbindungspunkt
von Diode und Kondensator über eine weitere Diode mit der Anode der Blitzröhre verbunden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Schaltanordnung für ein Blitzgerät, in welcher Blitzröhre und Thyristor gemeinsam und
gleichzeitig gezündet werden, und
Fig.2 eine Schaltanordnung für ein Blitzgerät, in welcher die Zündvorrichtung für den Thyristor direkt
auf die Ionisation der Ekktronenblitzröhre anspricht.
Das Elektronenblitzgerät in F i g. t weist einen Speicherkondensator 1, eine Blitzröhre 2 und einen
Thyristor 3 auf, die in Reihe geschaltet sind, wobei die Anode des Thyristors mit der Kathode der Blitzröhre
und die Kathode des Thyristors mit dem Nullpotential des Speicherkondensators 1 verbunden ist. Der
Speicherkondensator 1 ist über einen Spannungswandler oder Spannungsumformer 4 auf eine Betriebsspannung
von beispielsweise 360 V Gleichspannung aufladbar.
Die Blitzröhre wird über ihre Zündelektrode von einer Zündvorrichtung gezündet, die an den Synchronkontakt
der Kamera angeschlossen ist. In F i g. 1 besteht die Zündvorrichtung für die Flektronenblitzröhre 2 aus
einem Kondensatorenentladungskreis mit einem Kondensator 5,der Primärwicklung6a eines Impulstransformators
6 und dem Synchronkontakt 7. Die Reihenschaltung von Kondensator 5 und Primärwicklung 6a ist in
Reihe mit einem Widerstand 8 oem Speicherkondensator
1 parallel geschaltet. Die Sekundärseite des Impulstransformator 6 weist zwei Sekundärwicklungen
6b und 6c auf, wobei die Sekundärwicklung bb mit der
*> Zündelektrode der Blitzröhre 2 und die Sekundärwicklung
6c mit der Steuerelektrode des Thyristors 3 verbunden ist.
Die Sperrvorrichtung für den Thyristor 3 besteht aus der Reihenschaltung eines Kondensators 9 und eines
"> Thyristors 10, die der Anoden-Kathoden-Strecke des
Thyristors 3 parallel geschaltet ist. Der Verbindungspunkt von Kondensator und Anode des Thyristors 10 ist
über einen Widerstand 11 mit dem positiven Pol des Speicherkondensators 1 verbunden. Die Steuerelektro-
'■> de des Thyristors 10 ist an eine allseits bekannte
Lichtmeßeinrichtung 16 angeschlossen.
Ein Kondensator 12 ist einerseits an den Verbindungspunkt von Blitzröhre 2 und Thyristor 3 und
andererseits an das Nullpotential und damit an die negative Platte des Speicherkondensators 1 angeschlossen,
liegt also parallel zur Anoden-Kathoden-Strecke des Thyristors 3. Dem Kondensator 12 ist ein aus der,
Widerständen 13 und 14 bestehender Spannungsteiler parailel geschaltet. Parallel zu dem Widerstand 14 des
Spannungsteilers ist eine Glimmlampe 15 angeordnet.
Die Funktion der Schaltanordnung gemäß F i g. 1 ist wie folgt:
Im betriebsbereiten Zustand ist der Speicherkondensator 1, der Zündkondensator 5 und der Löschkondensator
9 auf Betriebsspannung aufgeladen. Wird nunmehr der Synchronkontakt 7 geschlossen, so entlädt sich der
Kondensator 5 über die Primärwicklung 6a des Impulstransformators 6. In den beiden Sekundärwicklungen
6b und 6c des Impulstransformators entsteht je
ir- ein Impuls, die ein gleichzeitiges Durchzünden von
Blitzröhre 2 und Thyristor 3 bewirken. Der Speicherkondensator 1 entlädt sich über die Blitzröhre 2 und den
Thyristor 3, wobei die Blitzröhre Licht ausstrahlt.
Das von der Blitzröhre auf das Aufnahmeobjekt auftreffende Licht wird von diesem teilweise reflektiert,
und das reflektierte Licht wird von der Lichtmeßeinrichtung 16 erfaßt. Beim Erreichen eines vorgegebenen
Wertes des gemessenen Lichtes gelangt ein positiver Steuerimpuls an die Steuerelektrode des Thyristors 10,
4·; so daß diese durchzündet und die positive Platte des
Löschkondensators 9 schlagartig an Nullpotential gelegt wird. Damit liegt während der Dauer des
Entladens des Kondensators 9 eine negative Spannung an der Anoden-Kathoden-Strecke des Thyristors 3,
ν, wodurch dieser sperrt. Da die Zeit zum Sperren des
Thyristors 3 wesentlich kleiner ist als die Löschzeit der Blitzröhre 2, wird die Blitzröhre 2 zunächst weiter
Strom führen, bis der Kondensator 12 aufgeladen ist. In diesem Moment sperrt die Blitzröhre, und der
S5 Biitzvorgang ist beendet.
Sobald die Spannung am Kondensator 12 einen bestimmten Wert übersteigt, beginnt die Glimmlampe
15 zu brennen und zeigt die vorausgegangene Tätigkeil des Computers (Lichtmeßeinrichtung 16 und Sperrvor-
Wi richtung 9,10) an. Die Glimmlampe leuchtet so lange, bis
sich der Kondensator 12 über die Widerstände 13 und 14 so weit entladen hat, daß die am Widerstand 14
abfallende Betriebsspannung der Glimmlampe 15 unterschritten wird. Durch geeignete Wahl der Kapazitiv
tat des Kondensators 12 und der Widerstände des
Spannungsteilers 13 und 14 kann die Entladungszeit des Kondensators 12 und damit die Dauer des Aufleuchtens
der Glimmlampe 15 so bemessen werden, daß nach
Absetzen der Kamera der Fotografierende mit einem Blick auf die durch das Gehäuse des Blitzgerätes
sichtbare Glimmlampe 15 sich davon überzeugen kann, ob der Computer bei der vorangegangenen Blitzaufnahme
gearbeitet hat. Sobald ein neuer Blitz durch Schließen des Synchronkontaktes 7 ausgelöst und damit
der Thyristor 3 leitend wird, wird der Kondensator 12 schlagartig kurzgeschlossen und die Glimmlampe 15
erlischt. Auf diese Weise kann bei jeder Blitzlichtaufnahme kontrolliert werden, ob der Computer des
Blitzgerätes einwandfrei arbeitet.
Die Schaltungsanordnung des Blitzgerätes nach F i g. 2 unterscheidet sich von der in F i g. 1 lediglich
dadurch, daß Thyristor und Elektronenblitzröhre nicht gleichzeitig gezündet werden, sondern mit Schließen
des Synchronkontaktes 7 die Blitzröhre durchzündet und der Thyristor über eine weitere Zündvorrichtung,
die auf die Ionisation der Elektronenblitzröhre 2 anspricht, gezündet wird. Ebenso wie in F i g. 1 weist die
Schaltungsanordnung eine Reihenschaltung eines Speicherkondensators 21, einer Elektronenblitzröhre 22
und eines Thyristors 23 auf. Der Thyristor 23 ist zwischen Kathode der Blitzröhre und dem Nullpotential,
also der negativen Platte des Speicherkondensators 21 eingeschaltet. Der Speicherkondensator 21 ist über
einen Spannungsumformer 24 oder Spannungswandler auf eine Betriebsspannung von beispielsweise 360 V
Gleichspannung aufladbar. Die Zündvorrichtung für die Elektronenblitzröhre 22 besteht aus einem Entladungskreis, in welchem ein Kondensator 25, die Primärwicklung
eines Impulstransformators 26 und ein Synchronkonatakt 27 angeordnet sind. Die Reihenschaltung von
Kondensator 25 und Primärwicklung des Impulstransformators 26 ist in Reihe mit einem Widerstand 28 dem
Speicherkondensator 21 parallel geschaltet. An die Sekundärwicklung des Impulstransformators 26 ist die
Zündelektrode des Elektronenblitzgerätes 22 angeschlossen.
Die Löschvorrichtung für den Thyristor 23 besteht aus der Reihenschaltung eines Kondensators 29 und
eines elektronischen Schalters, hier einer gasgefüllten Schaltröhre 30, die der Anoden-Kathoden-Strecke des
Thyristors 23 parallel geschaltet ist. Zum Aufladen des Kondensators 29 ist der Verbindungspunkt von
Kondensator und Schaltröhre über einen Widerstand 31 mit dem positiven Pol des Speicherkondensators 21
verbunden. Die Zündelektrode der Schaltröhre ist an eine allseits bekannte Lichtmeßeinrichtung 36 angeschlossen.
Die Zündvorrichtung für den Thyristor 23 weist einen Widerstand 32 auf, der der Anoden-Kathoden-Strecke
des Thyristors 23 unmittelbar parallel geschaltet ist. Des weiteren enthält sie die Reihenschaltung eines Kondensators
33 und eines aus den Widerständen 34 und 35 bestehenden Spannungsteilers, dessen Teilerabgriff mit
der Steuerelektrode des Thyristors 23 verbunden ist. Diese Reihenschaltung ist zwischen dem Verbindungspunkt vom Widerstand 31 und Kondensator 29 und dem
s Nullpotential eingeschaltet.
Eine Reihenschaltung aus einer Diode 37 und einem Kondensator 38 ist einerseits an den Verbindungspunkt
zwischen Thyristor 23 und Elektronenblitzröhre 22 und andererseits an dem Nullpotential, also der negativen
ίο Platte des Speicherkondensators 21 angeschlossen, so
daß diese Reihenschaltung aus Diode 37 und Kondensator 38 dem Thyristor 23 bzw. dem Widerstand 32
parallel geschaltet ist. Parallel zu dem Widerstand 38 ist wiederum ein aus den Widerständen 39 und 40
ι "> bestehender Spannungsteiler angeschlossen, wobei dem
Widerstand 40 eine Glimmlampe 41 parallel geschaltet ist. Der Verbindungspunkt zwischen Diode 37 und
Kondensator 38 ist über eine weitere Diode 42 mit der Anode der Blitzröhre 22 verbunden.
Die Wirkungsweise der Schaltanordnung gemäß Fi g. 2 ist wie folgt:
Im betriebsbereiten Zustand des Elektronenblitzgerätes ist der Speicherkondensator 21, der Zündkondensator
25, der Löschkondensator 29 und der Kondensator 33 auf Betriebsspannung aufgeladen. Mit Schließen des
Synchronschalters 27 entsteht, wie zu F i g. 1 beschrieben, in der Sekundärwicklung des Impulstransformators
26 ein Impuls, der über die Zündelektrode die Blitzröhre 22 zündet. Mit Ionisation der Blitzröhre steigt das
Potential an der Anode des Thyristors 23 schlagartig an, wodurch das Potential an der mit dem Nullpotential 20
über die Widerstände 34 und 35 verbundenen Platte des Kondensators 33 ebenfalls ansteigt, so daß über den
Widerstand 35 zum Nullpotential hin eine Spannung abfällt. Dieser Spannungsabfall bewirkt über die
Steuerelektrode das Zünden des Thyristors 23.
Sobald von der Lichtmeßeinrichtung 36 ein Signal in Form eines positiven Impulses an die Zündelektrode der
Schaltröhre 30 gelangt, zündet diese durch, und die Kondensatoren 29 und 33 entladen sich über die
durchgeschaltete Schaltröhre, wodurch, wie vorstehend beschrieben, der Thyristor 23 sperrt. Nach Sperren des
Thyristors 23 wird durch das Nachbrennen der Blitzröhre 22 der Kondensator 38 aufgeladen. Ab eines
gewissen Spannungspegels des Kondensators 38 an beginnt die Glimmlampe 41 zu leuchten und erlischt,
sobald die Spannung am Kondensator 38 infolge des Entladens des Kondensators 38 über die Widerstände 39
und 40 unter diesen Pegel absinkt. Sobald bei einem
■jo nächsten Blitzvorgang die Elektronenblitzröhre 22 und
der Thyristor 23 durchgezündet sind, entlädt sich der Kondensator 38 über die Diode 42 und die evtl. noch
brennende Glimmlampe wird gelöscht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Elektronenblitzgerät mit automatischer Belichtungsmessung
und Blitzbegrenzung, das eine Blitz- "> röhre, einen in Reihe mit der Blitzröhre zwischen
Blitzröhrenkathode und Nullpotential eingeschalteten Thyristor, eine Lichtmeßeinrichtung und eine
über die Lichtmeßeiinrichtung auslösbare Vorrichtung zum Sperren des Thyrostors enthält, ge- ι«
kennzeichnet durch einen zwischen dem
Verbindungspunkt von Blitzröhre (2, 22) und Thyristor (3, 23) und dem Nullpotential angeschlossenen
Kondensator (12, 3£) und eine Anzeigevorrichtung für den Ladezustand des Kondensators, die
ein Signal abgibt, sobald und solange die Ladespannung des Kondensators größer als ein vorgegebener
Wert ist.
2. Elektronenblitzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung für den
Ladezustand des Kondensators aus einem dem Kondensator (12, 38) parallelgeschalteten Spannungsteiler
(13, 14;; 39, 40) und einer an dessen Teilerspannung angeschlossenen Glimmlampe (15,
41) besteht.
3. Elektronenblitzgerät nach Anspruch 1 oder 2, mit einem parallel ;:um Thyristor liegenden Widerstand,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Verbindungspunkt von Thyristor (23) und Blitzröhre
(22) und dem Kondensator (38) eine Diode (37) derart eingeschaltet ist, daß die Anode der Diode mit
dem Verbindungspunkt und die Kathode der Diode mit dem Kondensator verbunden ist.
4. Elektronenblitzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungspunkt von π
Diode (37) und Kondensator (38) über eine weitere Diode (42) mit der Anode der Blitzröhre (22)
verbunden ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8230 | Patent withdrawn |