DE1204724B - Kabelentmantelungszange - Google Patents
KabelentmantelungszangeInfo
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- DE1204724B DE1204724B DED35452A DED0035452A DE1204724B DE 1204724 B DE1204724 B DE 1204724B DE D35452 A DED35452 A DE D35452A DE D0035452 A DED0035452 A DE D0035452A DE 1204724 B DE1204724 B DE 1204724B
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G1/00—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
- H02G1/12—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
- H02G1/1202—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
- H02G1/1204—Hand-held tools
- H02G1/1207—Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable
- H02G1/1217—Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable making a longitudinal cut
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- Removal Of Insulation Or Armoring From Wires Or Cables (AREA)
Description
- Kabelentmantelungszange Die Erfindung betrifft eine Kabelentmantelungszange mit beidseitig der Zangenbackenebenen durch einfache Schrauben-Mutter-Verbindung anbaubarer Aufschlitzeinrichtung.
- Kabelentmantelungszangen dienen dazu, Kabel mit einem Blei- oder Kunststoffmantel, die in ihrem Inneren einen oder mehrere Kabel oder Drähte bergen, beim Anschluß an Verteilerschienen oder Verteilerdosen sowie beim Anschluß an Geräte und Netzstecker und auch Kabelendverschlüsse von der Umhüllung frei zu machen und das blanke Kabel zum Anschluß freizulegen. Derartige Kabelentmantelungszangen sind seit langem für diese Zwecke gebräuchlich. Sie müssen jedoch bei den bisher bekannten Bauarten über das zu entmantelnde Kabelstück geschoben werden und sind meist nur für bestimmte Kabeldurchmesser verwendbar. Dadurch ist es notwendig, für mehrere Kabelgrößen verschiedene Zangen im Lager zu halten oder auf Montage mitzunehmen. Das bedeutet nicht nur einen hohen Kapitalaufwand für das Werkzeug, sondern auch eine entsprechende Werkzeugpflege, die mit entsprechenden Kosten verbunden ist.
- Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, eine Kabelentmantelungszange zu schaffen, die praktisch für alle vorkommenden Kabelgrößen verwendbar ist. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß die Aufschlitzeinrichtung aus zwei gegeneinander in den Zangenbacken einzeln verschiebbar gelagerten und wahlweise rechts- oder linksseitig anbaubaren Rollenpaaren besteht, wobei der Schneidstift in an sich bekannter Weise zwischen den Rollen tiefenverstellbar gelagert ist. Gemäß einer Weiterbildung nach der Erfindung wird ein Rollenpaar in an sich bekannter Weise zur Zentrierung des Kabels doppelkonisch ausgebildet, während das andere Rollenpaar einen durchgehend gleichen Durchmesser aufweist, um eine ebene Auflage des Kabels auf diesem Rollenpaar zu ermöglichen. Bei der Kabelentmantelungszange nach der Erfindung ist die Einstellung der Zange auf unterschiedliche Kabeldurchmesser durch einfaches Verschieben und anschließendes Arretieren der Aufschlitzeinrichtung an den Zangenbacken möglich. Bei der Bearbeitung eines größeren Kabels wird dabei in einfachster Weise die Schneidevorrichtung innerhalb der Zangenbacken nach außen geschoben und in der Lage durch Anziehen der Muttern fixiert. Die seitliche Verschiebung entsprechend dem größeren Durchmesser des zu entmantelnden Kabels kann dadurch erreicht werden, daß ein Zwischenstück auf die Welle, die die Rollen trägt, vor den Rollen aufgeschoben wird, so daß die Rollen am höchsten Punkt des Querschnittes des Kabels liegen, wie es aus den Zeichnungen näher zu ersehen ist.
- Die neue Kabelentmantelungszange hat den Vorteil, daß durch das Verstellen der Bolzen Kabel in der Größenordnung von 8 bis 80 mm Durchmesser entmantelt werden können und die Vorrichtung trotzdem für den Arbeiter in handlicher Stellung bleibt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß beim genauen Einstellen des Schneidmessers ein Verletzen der Adern vollständig unmöglich ist, auch wenn die Zange in ihre innere Endlage gepreßt wird.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und vereinfacht dargestellt. Es bedeutet F i g. 1 eine Kabelentmantelungszange ohne Aufschlitzeinrichtung, F i g. 2 eine Aufschlitzeinrichtung beim Entmanteln von Kabeln mit kleinem Durchmesser und F i g. 3 die gleiche Aufschlitzeinrichtung beim Entmanteln eines großen Kabels.
- Die Kabelentrnantelungszange besteht aus den beiden Hälften 1 und 2, die durch Bolzen 3 verbunden sind und an ihrem oberen Ende die Zangenbacken 4 und 5 tragen. Die Zangenhälften 1 und 2 liegen in der Hand des Arbeiters und können, wie es bei Zangen üblich ist, geöffnet und geschlossen werden. In den Zangenbacken 4 und 5 sind Schlitze 6 und 7 zur Aufnahme der in den folgenden Figuren gezeigten Aufschlitzeinrichtung angebracht.
- Im Schlitz 6 ist der Bolzen 8, im Schlitz 7 der Bolzen 9 als Vierkant gelagert (vgl. F i g. 2). Die Bolzen werden durch die Muttern 10 bzw. 11 frei gegen die mit den Bolzen verbundenen Auflagescheiben 12 bzw. 13 angezogen. Der Bolzen 8 trägt in der Nähe der Zangenbacke 4 die Buchse 14, die zur Distanzierung dient. Anschließend ist das Rollenpaar 15 und 16 auf diesen Bolzen gelagert, das zwischen sich das Schneidmesser 17 einschließt. Um ein leichtes Drehen der Rollen 15 und 16 zu gewährleisten und ihr Anpressen gegen den Schneidstift 17 zu verhindern, sind an den an den Schneidstift angrenzenden und an den äußeren Flanken der Rollen Sprengringe angebracht. Das Schneidmesser 17 ist höhen- und tiefenverstellbar in einer Bohrung senkrecht zum Bolzen 8 gelagert und wird durch Anziehen der Rändelschraube 18 fixiert. Das Gegenlager wird durch die beiden Rollen 19 und 20, die so konisch ausgebildet sind, daß das Kabel 21 jeweils an der tiefsten Stelle liegt, gebildet. Durch Sprengringe werden die Rollen 19 und 20 in bekannter Weise am seitlichen Herunterrutschen von ihrem Laufbolzen 9 gehindert. Um einen gleichen Abstand von der Zangenbacke 5 zu erzielen, ist auch hier wieder eine Buchse 22 zwischengelagert. Das Entmanteln des Kabels geschieht in der Weise, daß die Zange geöffnet wird und an der Stelle über das Kabel geschoben wird, von der aus die Umhüllung 23 (s. F i g. 3) aufgeschlitzt werden soll.
- Wie es aus F i g. 3 ersichtlich ist, werden bei einem größeren Kabel die Bolzen 8 und 9 durch Lockern der Muttern 10 und 11 in den Schlitzen 6 und 7 nach außen geschoben und durch Anziehen der Muttern wieder in ihrer Lage frei gehalten. Sodann ist es in gleicher Weise möglich, größere Kabel 24 durch Aufschlitzen der Umhüllung 23 freizulegen und an die innenliegenden Litzen 25 zu kommen.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Kabelentmantelungszange mit beidseitig der Zangenbackenebenen durch einfache Schrauben-Mutter-Verbindung anbaubarer Aufschlitzeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschlitzeinrichtung aus zwei gegeneinander in den Zangenbacken (4, 5) einzeln verschiebbar gelagerten und wahlweise rechts- oder linksseitig anbaubaren Rollenpaaren (15, 16 und 19, 20) besteht, wobei der Schneidstift (17) in an sich bekannter Weise zwischen den Rollen (15, 16) tiefenverstellbar gelagert ist.
- 2. Kabelentmantelungszange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rollenpaar (19, 20) in an sich bekannter Weise zur Zentrierung des Kabels doppelkonisch ausgebildet ist, während das andere Rollenpaar (15, 16) einen durchgehend gleichen Durchmesser aufweist.
- 3. Kabelentmantelungszange nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Zange auf unterschiedliche Kabeldurchmesser durch einfaches Verschieben und anschließendes Arretieren der Aufschlitzeinrichtung an den Zangenbacken erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1080 647; britische Patentschrift Nr. 580 954.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED35452A DE1204724B (de) | 1961-02-21 | 1961-02-21 | Kabelentmantelungszange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED35452A DE1204724B (de) | 1961-02-21 | 1961-02-21 | Kabelentmantelungszange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1204724B true DE1204724B (de) | 1965-11-11 |
Family
ID=7042643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED35452A Pending DE1204724B (de) | 1961-02-21 | 1961-02-21 | Kabelentmantelungszange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1204724B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB580954A (en) * | 1944-08-04 | 1946-09-25 | Anthony Peter Anello | Improvements in and relating to electric marine cable strippers |
| DE1080647B (de) * | 1958-05-02 | 1960-04-28 | Carl Sauer | Abmantelungszange |
-
1961
- 1961-02-21 DE DED35452A patent/DE1204724B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB580954A (en) * | 1944-08-04 | 1946-09-25 | Anthony Peter Anello | Improvements in and relating to electric marine cable strippers |
| DE1080647B (de) * | 1958-05-02 | 1960-04-28 | Carl Sauer | Abmantelungszange |
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