DE506801C - Zigarrenwickel-Formvorrichtung - Google Patents
Zigarrenwickel-FormvorrichtungInfo
- Publication number
- DE506801C DE506801C DEI36076D DEI0036076D DE506801C DE 506801 C DE506801 C DE 506801C DE I36076 D DEI36076 D DE I36076D DE I0036076 D DEI0036076 D DE I0036076D DE 506801 C DE506801 C DE 506801C
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- Germany
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- cam
- handlebar
- forming device
- molding tool
- molds
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/16—Treating bunches
- A24C1/18—Moulds or presses for cigar bunches
- A24C1/20—Rotating moulds for cigar bunches
Landscapes
- Moulding By Coating Moulds (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zigarrenwickel-Formvorrichtung
mit zwei gegeneinander beweglichen Formwerkzeugen.
Es ist bekannt, die Vorrichtung so zu gestalten, daß die Formwerkzeuge aus der Preßstellung
in Richtungen auseinandergeführt werden, die einen Winkel miteinander bilden. Dabei geschieht das Auseinanderführen nicht
gleichzeitig, sondern die Preßwerkzeuge setzen sich nacheinander in Bewegung. Verläßt also
das erste Formwerkzeug die Zigarre, so erstreckt sich die Abtrennung verhältnismäßig
plötzlich über eine volle Hälfte der Zigarrenoberfläche. Ist daher das Deckblatt klebrig
oder haftet der Wickel aus irgendeinem sonstigen Grunde an den Werkzeugen, so tritt
leicht eine Beschädigung des Wickels ein.
Beim Erfindungsgegenstand sollen diese Nachteile dadurch beseitigt werden, daß die Form-Werkzeuge
beide gleichzeitig auseinandergezogen werden. Dadurch soll eine sanftere Lockerung
zwischen den Flächen erreicht werden, mit dem Erfolg einer geringeren Beschädigungsgefahr.
Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die Mittel, durch welche die Gleichzeitigkeit
der Werkzeugbewegung in besonders brauchbarer Weise erreicht wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Abb.i ist eine Seitenansicht des Wickelformers.
Abb.i ist eine Seitenansicht des Wickelformers.
Abb. 2 und 3 zeigen die Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Abb. 4 ist eine Vorderansicht zu Abb. 1 bis 3, teilweise geschnitten.
Abb. ι zeigt die Formglieder 15 und 15" in
ihrer geschlossenen Stellung, in der sie den Wickel formen. Der Kopf 14 einer Säule 13
trägt die unteren Formglieder 15, die in der Stellung nach Abb. 1 durch einen zum Antrieb
dienenden Lenker 19 angehoben sind; dies geschieht mittels des Stiftes 20, der von dem
unteren Ende eines Längsschlitzes 19* im Ende des Lenkers 19 emporgestoßen wird. Das andere
Ende des Lenkers 19 greift bei 22 an einem schwenkbaren Treibstück 9 an. Das Treibstück
9 wird im richtigen Augenblick um seine Achse 28 geschwenkt. Diese Schwingbewegung
überträgt sich auf den Lenker 19 und senkt den Längsschlitz 19*, bis der in den Schlitz
hineinragende Stift 20 gegen die Stellschraube χψ trifft. Inzwischen läuft eine Rolle 25, die
in einem die oberen Formglieder tragenden Schwingarm 17 gelagert ist, auf der kreisförmigen
Hubfläche 24 und hält die oberen Formglieder in der Wickelformstellung geschlossen,
bis die Rolle die Stellung nach Abb. 2 erreicht.
Wie man sieht, gleitet der Schlitz des Lenkers 19, während die Rolle 25 auf der Hubfläche
24 fortschreitet, wirkungslos auf den Stift 20; die Säule 13 bleibt also in Ruhe, sie wird
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch die Reibung eines Bremsstückes 40 in ihrer
Lage gehalten, das durch eine Feder 41 dagegengedrückt wird (Abb. 2).
Die wirksame Länge des Lenkerschlitzes wird durch die Stellschraube 19** so eingeregelt, daß
der Stift 20 mit der Stellschraube in dem-
jenigen Augenblick in Berührung kommt, wo die Rolle 25 die kreisförmige Hubfiäche 24 verläßt
Und nach der radialen Hubfläche 23 gelangt. Infolge des Auftreffens der Stellschraube
auf den Stift wird die Säule 13 nunmehr gesenkt und zieht dadurch die unteren Formglieder
15 aus ihrer Formstellung nach unten. Gleichzeitig mit der Senkung der Formglieder
15 schwingt der Arm 17 infolge der radial nach
το innen gerichteten Bewegung der Rolle 25 auf
der Hubfläche 23 auswärts und zieht dabei die oberen Formglieder I5a aus ihrer Formstellung
heraus, und zwar in einer Richtung, die zur Bahn der Formglieder 15 etwa im rechten
Winkel steht.
Zur richtigen zeitlichen Abstimmung der Bewegung des einen Formgliedes gegenüber dem
andern ist die Hubfläche 23 gegenüber dem Treibstück 9 winkel verstellbar. Dies wird dadurch
erreicht, daß der Hubkörper 23, 24 lose auf Welle 28 sitzt und einen Vorsprung 44 aufweist
; der Vorsprung 44 steckt zwischen zwei Stellschrauben 45 in den beiden Armen einer
Gabel 46, die auf Welle 28 befestigt ist und
».5 sich daher mit dem gleichfalls auf dieser Welle festsitzenden Treibstück 9 mitbewegt.
Infolge des gleichzeitigen Zurückziehens der Forrnglieder längs im Winkel verschobener Bahnen
wird eine sehr sanfte Lockerung der Formglieder von dem Wickel erreicht und zugleich
eine leichte Rollwirkung auf den Wickel ausgeübt, die die Lockerung unterstützt.
Claims (4)
1. Mit zwei gegeneinander beweglichen Formwerkzeugen versehene Zigarrenwickel-Formvorrichtung,
bei der die Formwerkzeuge aus der Preßstellung in Richtungen auseinandergeführt werden, die einen Winkel
miteinander bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Formwerkzeuge (15, τ$α) gleichzeitig
auseinandergeführt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das eine Formwerkzeug durch einen Lenker,
das andere durch eine Hubkurve bewegt wird, die das Werkzeug bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Preßlage sperrt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (19) durch eine Stift-Schlitz-Führung (19*,
20) mit dem zugehörigen Formwerkzeug (15) 5" derart verbunden ist, daß es zur gleichen
Zeit in Wirkung kommt, wo die Kurvenscheibe (23) die Bewegung des anderen Formwerkzeuges (15s) ermöglicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (23)
auf ihrer Achse (28) winkelverstellbar angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine auf der Achse (28) der
Hubkurve sitzende Gabel (46), an deren Zinken Stellschrauben (45) sitzen, die zwischen
sich einen Ansatz (44) der Kurvenscheibe (23) fassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI36076D DE506801C (de) | 1928-11-14 | 1928-11-14 | Zigarrenwickel-Formvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI36076D DE506801C (de) | 1928-11-14 | 1928-11-14 | Zigarrenwickel-Formvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE506801C true DE506801C (de) | 1930-09-09 |
Family
ID=7189151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI36076D Expired DE506801C (de) | 1928-11-14 | 1928-11-14 | Zigarrenwickel-Formvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE506801C (de) |
-
1928
- 1928-11-14 DE DEI36076D patent/DE506801C/de not_active Expired
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