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DE1080402B - Vorrichtung zum Verdampfen von Ammoniak-Loesung - Google Patents

Vorrichtung zum Verdampfen von Ammoniak-Loesung

Info

Publication number
DE1080402B
DE1080402B DEM33936A DEM0033936A DE1080402B DE 1080402 B DE1080402 B DE 1080402B DE M33936 A DEM33936 A DE M33936A DE M0033936 A DEM0033936 A DE M0033936A DE 1080402 B DE1080402 B DE 1080402B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ammonia solution
evaporator
metallic
metallic tube
tubular
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM33936A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Waldemar Dickler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
METEOR APPARATEBAU PAUL SCHMECK GmbH
Original Assignee
METEOR APPARATEBAU PAUL SCHMECK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by METEOR APPARATEBAU PAUL SCHMECK GmbH filed Critical METEOR APPARATEBAU PAUL SCHMECK GmbH
Priority to DEM33936A priority Critical patent/DE1080402B/de
Publication of DE1080402B publication Critical patent/DE1080402B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D7/00Gas processing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verdampfen von .Ammoniak-Lösung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Verdampfen von Ammoniak-Lösung für das Entwickeln von Lichtpausen nach Anspruch 1 oder 2 des Patents 1012 823 für Maschinen mit einem .gelochte Seitenflächen aufweisenden Gasraum und einem sich über die gesamte Arbeitsfläche der Maschine erstreckenden Verdampfer, wie sie bei größeren Maschinen und kombinierten L ichtpaus- und Entwicklungsmaschinen bekannt sind.
  • Im Hauptpatent ist ein elektrolytisches Verdampfung:sverfahren zum Verdampfen von Ammoniak-Lösung für die Entwicklung von Lichtpausen, und zwar durch elektrolytische Erwärmung der Lösung, und eine zur Durchführung dieses Verfahrens bestimmte Vorrichtung beschrieben. Die im Hauptpatent beschriebene Vorrichtung besteht aus einem Kolben, mit einem sich verjüngenden Unterteil, in das die beiden die elektrolytische Verdampfung der Lösung bewirkenden Elektroden eintauchen. Der Kolben weist in seinem Oberteil ein Gasabzugsrohr auf, das nach einem mit gelochten Wänden versehenen Gasraum üblicher Bauart führt. Derartige Vorrichtungen eignen sich nur für kleinere und mittlere Lichtpausmaschinen.
  • Für größere Maschinen ist es bereits bekannt, rinnenförmige Verdampfer zu verwenden, die sich über die gesamte Breite des mit Löchern versehenen Verdampfungsraumes erstrecken und bei welchen die Ammoniakflüssigkeit durch Heizkörper mittels Wärmewirkung verdampft werden. Die konzentrierte Entwicklerflüssigkeit wird dabei in genau abgemessenen Mengen der Rinne zugeführt. Solche Anlagen neigen jedoch zu Störungen, die durch den Verschleiß einzelner Teile bedingt sind.
  • Bei großen Maschinen nimmt die Druckverteilung längs des Gasrohres im Gasramm bei längeren Gasrohren allmählich ab, so daß sich eine ungleichmäßige Ausströmgeschwindigkeit für die einzelnen Teile des Gasraumes ergibt. Um das Verfahren gemäß dem Hauptpatent auch für größere Maschinen, insbesondere aber für kombinierte Uchtpaus- und Entwicklungsmaschinen brauchbar zu machen, wird eine Vorrichtung zum Verdampfen von Ammoniak-Lösung vorgeschlagen, bei der erfindungsgemäß der sich über die gesamte Breite der Lochwand erstreckende Verdampfer als ein mit Austritts- und überlauflöchern versehenes metallisches Rohr ausgebildet ist, in welchem ein durch Isolierperlen von der metallischen Rohrwandung isolierter, elektrisch leitender Draht angeordnet ist, derart, :daß das metallische Rohr und der isoliert angebrachte Draht die beiden Elektroden für die elektrolytische Erwärmung der in das Rohr einströmenden Ammoniak-Lösung bilden.
  • Besonders vorteilhaft isst es, die den Elektroden zugeführte Elektrolysespannung der Sekundärwicklung eines Transformators zu entnehmen, dessen Primärspannung :durch einen im Primärstromkreis liegenden Regelwiderstand einstellbar ist. Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Abbildungen näher beschrieben. Dabei zeigt Abb. 1 eine schematische Skizze der Vorrichtung gemäß der Erfindung und Abb. 2 einen Verdampfer gemäß der Erfindung.
  • In Abb.l ist ein in üblicher Weise aufgebauter Gasraum 1 dargestellt, dessen Wände mit Bohrungen oder Löchern versehen sind. In diesem Gasraum befindet sich der in Abb.2 im einzelnen dargestellte rohrförmige Verdampfer 2, .der in seiner oberen Hälfte mit mindestens einer Reihe von Löchern 3 und an seinem durch einen Plattei a verschlossenen Ende mit einer Mittelbohrung versehen ist. Der rohrförmige Verdampfer 2 ist an seiner Eingangsseite durch einen isolierenden Stopfen 4 feuchtigkeitsdicht abgeschlossen. Der Stopfen 4 weist eine Mittelbohrung auf, durch die ein elektrisch leitender Draht 5 in das Rohr abgedichtet eingeführt ist, der konzentrisch in dem metallischen Verdampferrohr 2 liegt und von diesem Rohr durch Isolierperlen 6 oder keramische Abstandsstücke isoliert ist. In der Nähe des vorderen Endes des Verdampferrohres ist ein senkrecht nach oben verlaufender Einlaßstutzen 7 angebracht, durch den die konzentrierte Ammoniaklösung vorzugsweise über eine Tropfanzeigevorrichtung zugeführt wird. Am Boden des Gasraumes ist ein Abflußrohr 8 angebracht, durch das die am Ende des Verdampfers 2 durch die Mittelbohrung der Abschlußplatte 3 ca auslaufende entgaste Ammoniakflüssigkeit sowie das Kondenswasser in ein Auffanggefäß abfließen können.
  • Das metallische Rohr des Verdampfers 2 und der als Gegenelektrode dienende konzentrisch zum metallischen Rohr angeordnete Draht 5 sind mit den Klemmen der Sekundärwicklung 9 eines Transformators 10 verbunden. Der Transformator liegt mit seiner Primärwicklung mit einem Ende an einer Stromquelle, beispielsweise am Lichtnetz, während die andere Klemme über einen einstellbaren Regelwiderstand 11 mit der gleichen Stromquelle verbunden ist.
  • Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß zwischen Außenelektrode, d. h. dem metallischen Verdampferrohr, und Innenelektrode, d. h. dem elektrisch leitenden Draht, maximal eine Spannung von etwa 100 Volt liegt, die der Sekundärwicklung 9 des Transformators 10 entnommen wird.
  • Das metallische Rohr selbst und auch die Innenelektrode, d. h. der elektrisch leitende Draht, sind aus rostfreiem Material ausgeführt, das durch die konzentrierte Ammoniak-Lösung, durch Wasserdampf und durch die Ammoniakdämpfe nicht angegriffen wird.
  • Durch die neue Vorrichtung läßt sich erreichen, daß bei Einschalten der Maschine die Gaserzeugung sofort auf der gesamten Arbeitsbreite der Maschine einsetzt und daß sich auch eine bedeutend bessere Gasausbeute ergibt als dies bisher mit aufgeheizten Rinnen oder anderen bekannten Vorrichtungen möglich war.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Verdampfen von Ammoniak-Lösung für die Entwicklung von Lichtpausen durch elektrolytische Erwärmung der Ammoniak-Lösung nach Anspruch 1 oder 2 des Patents 1012 823, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich in an sich bekannter Weise über die gesamte Breite der Lochwand der Maschine erstreckender, mit mindestens einer Lochreihe (3) versehener Verdampfer (2) als rohrförmiger metallischer Körper ausgebildet ist, in dem ein durch Isolierperlen von der metallischen Rohrwandung isolierter elektrisch leitender Draht angeordnet ist, und daß das metallische Rohr und der isoliert angebrachte Draht die beiden Elektroden für die elektrolytische Erwärmung der in -den Verdampfer eingeleiteten Ammoniak-Lösung bilden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das im Gasraum befindliche freie Ende -des rohrförmigen Verdampfers (2) durch eine mit einer Mittelbohrung versehene Platte (3a) verschlossen ist.
DEM33936A 1957-04-18 1957-04-18 Vorrichtung zum Verdampfen von Ammoniak-Loesung Pending DE1080402B (de)

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