DE526303C - Verfahren und Vorrichtung zur elektrophoretischen Abscheidung von Kautschuk aus Kautschukdispersionen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur elektrophoretischen Abscheidung von Kautschuk aus KautschukdispersionenInfo
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- DE526303C DE526303C DES84592D DES0084592D DE526303C DE 526303 C DE526303 C DE 526303C DE S84592 D DES84592 D DE S84592D DE S0084592 D DES0084592 D DE S0084592D DE 526303 C DE526303 C DE 526303C
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- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08C—TREATMENT OR CHEMICAL MODIFICATION OF RUBBERS
- C08C1/00—Treatment of rubber latex
- C08C1/14—Coagulation
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C09D—COATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
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- C09D5/44—Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes for electrophoretic applications
- C09D5/4403—Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes for electrophoretic applications with rubbers
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Description
Es ist an sich bekannt, Kautschuk aus Kautschukdispersionen elektrophoretisch unter
Verwendung eines Diaphragmas als Abscheidungsunterlage abzuscheiden. Man hat bei diesem bekannten Verfahren bisher die
Kautschukdispersion in den einen Elektrodenraum und einen Elektrolyten in den zweiten
Elektrodenraum zu beiden Seiten des Diaphragmas eingebracht.
Gemäß der Erfindung wird die eine Elektrode in einer dielektrischen und praktisch
wasserfreien Flüssigkeit angeordnet und an diese Elektrode und die in die Kautschukdispersion
eintauchende zweite Elektrode eine Gleichstromhochspannung angeschlossen, d. h. eine Spannung über 250 Volt. Durch die Verwendung
einer dielektrischen Flüssigkeit auf der einen Seite des Diaphragmas hat man die
Möglichkeit, durch Veränderung des Abstan-
ao des der in diesem Raum befindlichen Elektrode von dem als Abscheidungsunterlage dienenden
Diaphragma den Widerstand der zwischen den Elektroden befindlichen Flüssigkeitsschicht in
sehr weiten Grenzen so einzustellen, wie er für den jeweiligen Zweck am günstigsten ist.
Eine derartige Möglichkeit besteht bei dem bekannten Verfahren nicht. Ein weiterer Vorteil
des neuen Verfahrens besteht darin, daß praktisch kein irgendwie wesentlicher Verlust
an dielektrischer Flüssigkeit eintritt, so daß diese lange Zeit benutzt werden kann. Im
Gegensatz dazu wird naturgemäß infolge der bei dem bekannten Verfahren eintretenden
Abwanderung der Anionen des Elektrolyten eine Erneuerung des Elektrolyten unbedingt
von Zeit zu Zeit erforderlich. Außerdem fehlt auch bei dem bekannten Verfahren die
Möglichkeit der Anwendung einer Gleichstromhochspannung. Das neue Verfahren erreicht
also einerseits den gleichen Vorteil der Abhaltung der Gase, die an der Kathode entstehen,
von der sich anodisch abscheidenden Kautschukmasse durch die Anordnung des Diaphragmas und bringt andererseits auch
noch praktisch sehr wesentliche Vorteile mit sich.
In den Abbildungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der neuen Einrichtung dargestellt.
In Abb. ι ist die Kautschukdispersion in einen Raum α eingebracht, der durch ein
Diaphragma b von einem Raum c getrennt ist, in dem sich eine dielektrische Flüssigkeit,
z. B. Transformatorenöl, befindet. Das Diaphragma kann beispielsweise im wesentlichen
aus Chromoxydpulver bestehen. Auch Pergament-Diaphragmen liefern gute Ergebnisse.
In dem Raum α befindet sich außerdem die Kathode d, während in dem Raum c die
Anode β angeordnet ist. Zur Abscheidung wird eine Gleichstromhochspannung verwen-
*) Vom Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Nikolaus Schönfeldt in Berlin-Charlottenburg.
det, deren Höhe von den Abmessungen der beiden Räume α und c abhängt.
In Abb. 2 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die sich von der
nach Abb. ι dadurch unterscheidet, daß die zu behandelnden Kautschukdispersion in
einem Raum α angeordnet ist, der zu beiden Seiten durch Diaphragmen ^1 und b2 von zwei
Räumen C1 und C2 getrennt ist, in denen sich
ίο eine dielektrische Flüssigkeit befindet.
In Abb. 3 ist ein schlauchartiges Diaphragma bs verwendet; außerdem dient ein
an das Badgefäß angelegtes Drahtnetz f als Elektrode. Wird in den inneren von dem
Diaphragma bs umschlossenen Raum C3 eine
dielektrische Flüssigkeit eingebracht und in den äußeren Raum a3 z. B. ammoniakalische
Kautschukmilch, so wird der Kautschuk auf der äußeren Oberfläche des Diaphragmas bs
zo abgeschieden in einer durch das Diaphragma bestimmten Form. Wenn man dafür Sorge
trägt, daß zwischen den Elektroden eine vollkommen gleichmäßige Stromverteilung vorhanden
ist, gelingt es, auf diese Weise einen Kautschukschlauch von überall gleicher Dicke
abzuscheiden.
Die neue Einrichtung läßt sich auch für solche Verfahren anwenden, bei denen ursprünglich
anodisch wandernde Teilchen durch Zusatz von mehrwertige Kationen enthaltenden Lösungen oder von geeigneten Kolloiden
zur Kathode wandern.
Claims (2)
- Patentansprüche:.1. Verfahren zur elektrophoretischen Abscheidung von Kautschuk aus Kautschukdispersionen unter Verwendung eines Diaphragmas als Abscheidungsunterlage, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden beiderseits des Diaphragmas angeordneten Elektroden die eine in einer dielektrischen und praktisch wasserfreien Flüssigkeit sich befindet und daß diese Elektrode und die zweite in der üblichen Weise in die Kautschukdispersion eintauchende Elektrode an eine Gleichstromhochspannung angeschlossen sind.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den mit der dielektrischen Flüssigkeit gefüllten Raum abgrenzende Diaphragma eine schlauchartige Form hat.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES84592D DE526303C (de) | 1928-02-08 | 1928-03-16 | Verfahren und Vorrichtung zur elektrophoretischen Abscheidung von Kautschuk aus Kautschukdispersionen |
| GB3923/29A GB307912A (en) | 1928-02-08 | 1929-02-05 | Improvements in or relating to electrophoretic deposition of solids from dispersions, for example caoutchouc from latex |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE305630X | 1928-02-08 | ||
| DES84592D DE526303C (de) | 1928-02-08 | 1928-03-16 | Verfahren und Vorrichtung zur elektrophoretischen Abscheidung von Kautschuk aus Kautschukdispersionen |
| DE307912X | 1928-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE526303C true DE526303C (de) | 1931-06-04 |
Family
ID=32397377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES84592D Expired DE526303C (de) | 1928-02-08 | 1928-03-16 | Verfahren und Vorrichtung zur elektrophoretischen Abscheidung von Kautschuk aus Kautschukdispersionen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE526303C (de) |
| GB (1) | GB307912A (de) |
-
1928
- 1928-03-16 DE DES84592D patent/DE526303C/de not_active Expired
-
1929
- 1929-02-05 GB GB3923/29A patent/GB307912A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB307912A (en) | 1930-05-05 |
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