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DE1016315B - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1016315B
DE1016315B DEST10660A DEST010660A DE1016315B DE 1016315 B DE1016315 B DE 1016315B DE ST10660 A DEST10660 A DE ST10660A DE ST010660 A DEST010660 A DE ST010660A DE 1016315 B DE1016315 B DE 1016315B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
setting
circuit arrangement
magnets
relay
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST10660A
Other languages
English (en)
Inventor
Nikolaus Lewen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Standard Elektrik AG
Original Assignee
Standard Elektrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik AG filed Critical Standard Elektrik AG
Priority to DEST10660A priority Critical patent/DE1016315B/de
Publication of DE1016315B publication Critical patent/DE1016315B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

Landscapes

  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, deren Verbindungsorgane als Mehrfachschalter nach dem Kreuzschienenprinzip ausgebildet sind, bei welchen bei einem Einstellvorgang sowohl ein erster Einstellmagnet wirksam wird, welcher bei seiner Betätigung eine Anzahl jeweils verschiedenen Gruppen zugehöriger Leitungen kennzeichnet, als auch außerdem Schaltmittel zur Steuerung weiterer, der Gruppenausscheidung dienender Einstellmagnete betätigt werden.
Mehrfachschalter nach dem Kreuzschienenprinzip besitzen bekanntlich Einstellschienen und senkrecht dazu angeordnete Andrückschienen. Durch die Einstellschienen, welchen jeweils zwei Magnete zugeordnet sind, werden die belegten Leitungen oder Teilnehmer mit Hilfe von Markierfedern, die an den Einstellschienen befestigt sind, in der Weise markiert, daß die Einstellschienen mit Hilfe der Einstellmagnete in der einen oder anderen Richtung gedreht und die Markierfedern vor die zugehörigen Kontaktsätze geschwenkt werden. Die Durchschaltung der markierten Leitungen bzw. der Federsätze erfolgt durch Andrückschienen mit Hilfe von Andrück- oder Brückenmagneten. Dabei werden die in der Markierstellung befindlichen Markierfedern erfaßt und die zugeordneten Kontaktsätze betätigt.
Nun ist bereits bekannt, zwei Leitungen durch einen Einstellmagnet gleichzeitig zu markieren und die Auswahl einer Leitung durch eine weitere, als Umschaltschiene wirkende Einstellschiene mit Hilfe besonderer Auswahlschaltmittel vorzunehmen. Zu diesem Zweck werden die Leitungen in verschiedene Gruppen, z. B. »gerade« und »ungerade«, eingeteilt, so daß beim Anzug eines der beiden zu einer Einstellschiene gehörigen Einstellmagnete jeweils eine »gerade« und »ungerade« Leitung markiert wird. Die Gruppenausscheidung bzw. die Wahl einer der beiden Leitungen erfolgt dann durch eine Umschaltschiene, welche durch besondere Schaltmittel, z. B. Relais, gesteuert wird, die ihrerseits durch den Leitungen zugeordnete Kennzeichnungsorgane betätigt werden.
Werden mehrere Leitungen gleichzeitig belegt, so erfolgt die Markierung der einzelnen Leitungen 4-5 nacheinander, da in einer Zeiteinheit immer nur eine Markierung vorgenommen werden kann. Zu diesem Zweck sind die Einstellmagnete derart in Kettenschaltung angeordnet, daß sie sich gegenseitig abschalten und immer nur ein Einstellmagnet sich in angezogenem Zustand befinden kann. Um jedoch zu verhindern, daß bei gleichzeitiger Belegung von mehreren Leitungen, die jeweils durch eine Einstellschiene markiert werden, gleichzeitig beide Einstell-Schaltungsanordnung für Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen
Anmelder:
Standard Elektrik Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Nikolaus Lewen, Stuttgart,
ist als Erfinder genannt worden
magnete der betreffenden Schiene unter Strom kommen, so daß keiner der beiden Magnete anziehen könnte, sind besondere Schaltmaßnahmen zu treffen. Es werden beispielsweise die die einzelnen Gruppen kennzeichnenden Schaltmittel, welche zur Steuerung der die Umschaltung bewirkenden Einstellschienen dienen, ebenfalls in einer weiteren getrennten Kettenschaltung angeordnet. Diese Schaltmaßnahmen, bedeuten jedoch einen erheblichen Aufwand an Schaltmitteln. So ist es bekannt, die Anlassung beispielsweise einer Anrufsucherstufe aus der Teilnehmerschaltung heraus mit Hilfe von zwei Relais vorzunehmen. Dies bedeutet jedoch einen relativ hohen Aufwand, der insbesondere dann unerwünscht ist, wenn die Anlassung aus einer Verbindungsleitung heraus vorgenommen werden soll, jedoch andererseits die Kontaktbeschaffung besondere Schwierigkeiten bereitet.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, die Anlassung bzw. die Kennzeichnung der jeweils belegten Leitung mit einem möglichst geringen Aufwand unter Verwendung bereits vorhandener Schaltmittel durchzuführen. Dies wird dadurch erreicht, daß die ersten, eine Kette für sich bildenden Einstellmagnete und die ebenfalls in einer besonderen Kette angeordneten Schaltmittel zur Steuerung der Gruppenausscheidungsmagnete zu einer gemeinsamen Kettenschaltung in der Weise zusammengefaßt werden, daß beide Ketten mit Hilfe von Schaltmitteln der Belegungs- und Prüforgane gekoppelt werden.
Durch diese doppelte Ausnutzung der ohnehin schon vorhandenen Belegungs- und Prüforgane ergibt sich der Vorteil, daß keine weiteren Schaltmittel benötigt werden und außerdem die Zahl der Ketten-
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glieder und insbesondere, die Zahl der benötigten Kontakte gegenüber den bisherigen Ausführungen etwa auf die Hälfte verringert wird. Ein weiterer bemerkenswerter Vorteil besteht darin, daß die Durchschaltung schneller erfolgen kann, da ein Anzucken der Einstellmagnete, hervorgerufen durch gleichzeitige Erregung zweier Magnete einer Stange, vermieden und somit keine Beruhigungszeit für die Markierfedern bis zum Anzug der Brückenmagnete eingeschaltet werden muß.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Zuhilfenahme der Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt zugehörigen Magnete SU bzw. SG gesteuert. Die Ausscheidung nach Einstellmagneten verhütet die gleichzeitige Erregung beider Magnete einer Einstellschiene. Dies wird dadurch ermöglicht, daß die belegte ungeradzahlige Leitung (z. B. Leitung 1) des ersten Magneten (z. B. S1/2) einer Einstellschiene das Ausscheidungsrelais Ul und die ungeradzahlige Leitung (z. B. Leitung 3) des zweiten Einstellmagneten (z. B. 5 3/4) dieser Schiene das Relais t/2 ίο zum Anzug bringt. Die Relais Ul und i/2 scheiden ihre Stromkreise gegenseitig aus.
Dasselbe Verfahren wird für die geradzahligen Leitungen in Verbindung mit den Relais Gl und G 2 angewendet und für alle Einstellschienen wiederholt.
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Beschattung der Brücken eines Mehrfachschalters nach dem 15 Dadurch ergibt sich folgende Gruppenaufteilung:
Kreuzschienenprinzip, Ankommende Leitungen
Fig. 2 die Durchschaltung eines Mehrfachschalters mit Hilfe einer freien Brücke (BRl, BR2,.. .),
Fig. 3 die erfmdungsgemäße Anordnung der Einstellmagnete (S 112, S3/4:,...) und der Schaltmittel (Gruppenausscheidungsrelais U1, U 2, Gl, G 2) zur Steuerung der Umschalte- oder Gruppenausscheidungsmagnete in einer gemeinsamen Kettenschaltung.
Dem Ausführungsbeispiel liegt eine Suchwähleranordnung zur Verbindung von belegten vorgeordneten Verbindungsorganen mit nachgeordneten freien Verbindungsorganen zugrunde.
Die Fig. 1 zeigt die Beschaltung der Mehrfachschalterbrücken und die mit ihnen zusammenarbeitenden horizontalen Einstellschienen S und S'. Eine abgehende Leitung, die der Einfachheit halber nur einadrig gezeichnet sei, jedoch mehradrig zu denken ist, führt über zwei Umschaltepunkte auf zwei vertikale Vielfache Va und Vg, von denen das linke ankommenden Leitungen mit ungeraden Nummern und das rechte ankommenden Leitungen mit geraden Nummern zugehörig ist. Die Auswahl dieser Vielfache geschieht mit Hilfe der obersten Einstell- bzw. Umschaltschiene SUM, die bei. der Erregung der zugehörigen
1, 5, 9 ... über ί/1-Relais (1. Untergruppe der ungeraden Leitungen)
3, 7,11... über (72-Relais (2. Untergruppe der ungeraden Leitungen)
2, 6,10 ... über Gl-Relais (1. Untergruppe der geraden Leitungen)
4 8,12 ... über G2-Relais (2. Untergruppe der geraden Leitungen)
Die Relais Ul, U2 und Gl, G2 sprechen über eine hochohmige Wicklung an und halten sich niederohmig weiter.
Die Einstellmagnete 51/2,... werden über eine Anzugswicklung der Ausscheidungsrelais vormagnetisiert, d. h. verbleiben im Fehlstrom, und erhalten erst nach dem Umschalten auf die nicht dargestellte niederohmige Haltewicklung ihre volle Anzugssicherheit. Damit ist gewährleistet, daß die Einstellmagnete erst nach der Gruppenausscheidung anziehen können.
Im folgenden wird die Durchschaltung an Hand der Stromkreise der Fig. 2 und 3 näher beschrieben. Bei Belegung, beispielsweise der ankommenden Leitung 1 (Fig. 1), wird das Cl-Relais (Fig. 2) er-
Einstellmagnete SU (für ungeradzahlige Leitungen) 40 regt, welches mit seinem Kontakt elII (Fig. 3) fol-
bzw. SG (für geradzahlige Leitungen) die Markierfedern mit den entsprechenden Kontaktsätzen in Eingriff bringt. Um eine ankommende Leitung- (ank. Ltg) mit einer abgehenden Leitung (dbg. Ltg.) zu verbinden, ist noch die Betätigung einer weiteren Einstellschiene 61 durch Erregung des einer ankommenden Leitung zugehörigen Einstellmagneten (S 1/2, S3/4:,...) erforderlich. Dadurch werden die Markieriedern vor die Kontaktsätze der betreffenden Leitungen gebracht.
Bei der sich daran anschließenden Erregung eines Brückenmagneten Si? (Fig. 2), deren Zahl der Anzahl der abgehenden Leitung bzw. senkrechten Einheiten des Mehrfachschalters entspricht, werden über genden Stromkreis schließt:
+ , Kette der Einstellmagnetkontakte sl/2', s3/4',..., Einstellmagnet Sl/2, el II, pi, μ III, WicklungI (hochohmig) des f/l-Relais, Kontaktkette MlIII, gllll, «2III, £2111, -·
Über diesen Stromkreis besitzt der Einstellmagnet Sl/2 Fehlstrom, während das {71-Relais anzieht und 50 sich über seinen Kontakt u 1II und die Wicklung II in einen niederohmigen Haltekreis legt. Durch das Umschalten auf die niederohmige Wicklung II erhält der Einstellmagnet einen erhöhten Strom und zieht an, wodurch die Einstellschiene (S in Fig. 1) in die die beiden eingestellten Markierfedern die zugehöri- 55 Markierstellung gebracht wird. Gleichzeitig wird mit gen Kontaktsätze geschaltet und die Verbindung der dem u 11-Kontakt der Einstell- oder Gruppenausschei-
ankommenden Leitung mit einer abgehenden Leitung hergestellt. Danach werden die Einstellmagnete .wieder- ausgeschaltet und_ können beliebig anderweitig eingestellt werden. Die durch einen Brückenmagnet einmal angeschalteten Kontaktsätze bleiben bis zu dessen Auslösung gehalten.
Die Schaltungsanordnung der Fig. 3 zeigt die Kombination einer Einstellmagnetkette mit einer vierteiligen Relaiskette, die nach gerad- und ungeradzahligen Leitungen und. nach den beiden Einstellmagneten einer Stange unterscheidet.
Entsprechend der Ausscheidung nach »geraden« oder »ungeraden« (U- und G-Relais) wird die Umdungsmagnete SU (Fig. 2) der Umschalteschiene (SUM in Fig. 1) erregt, so daß diese ebenfalls ihre Markierfedern ausschwenkt. Sobald der Magnet SU angezogen hat, wird ein freier Andrück- oder Brückenmagnet (z.B. BRl) über folgenden Stromkreis (Fig. 2) erregt:
+ , su, brl, Brückenmagnet BRl, —.
. Der Brückenmagnet betätigt seine Andrückschiene und schaltet die durch die Einstell- und Umschalteschiene markierten Kontaktsätze, so daß die ankommende Leitung 1 zur abgehenden Leitung I (Fig. 1) durchgeschaltet ist. Über den Kontakt brl
schalteschiene (SUM in Fig. 1) durch Erregung der 70 wird der Anzug des nächstfreien Brückenmagneten
BR2 vorbereitet, während der MagnetBRl sich in Reihe mit den Prüf relais Pl über folgenden Stromkreis hält:_
+ , c II, Pl-Relais, Brückenkontakt br, Brückenmagnet 52? 1 (II), -.
In diesem Stromkreis zieht das Prüfrelais Pl an und unterbricht mit seinem Kontakt p 1 (Fig. 3) den Haltestromkreis des Einstellmagneten S1/2 und des Ausscheidungsrelais Ul, so daß das Relais Ul1 die Einstell- und die Umschalteschiene wieder in die Ruhestellung gelangen. Der Brückenmagnet BRl bleibt bis zur Auslösung des vorgeordneten Verbindungsorganes und dem darauffolgenden Abfall des Cl-Relais gehalten.
Wird nun die ankommende Leitung 4 belegt, so spricht das zugehörige Relais (C4) an und schließt mit seinem Kontakte4II folgenden Stromkreis:
20
-I-, Kette der Einstellmagnetkontakte λ· 1/2', j3/4', ..., Einstellmagnet 53/4, c4II, £4, £211, G 2 (I)-Relais, Kontaktkette μ Uli, g-lIII, u2III, g-2111, -.
25
Bis zum Anzug des Relais G 2 hat der Einstellmagnet 53/4 wieder Fehlstrom und zieht erst durch, wenn sich das Relais G2 mit seinem Kontakt ^2II an die niederohmige Haltewicklung G 2 (II) gelegt hat. Über den Kontakt g 21 wird der Gruppenausscheidungsmagnet SG (Fig. 2) der Umschalteschiene erregt, welcher mit dem Kontakt sg den nächsten freien Brückenmagnet BR2 über folgenden Stromkreis zum Anzug bringt:
+ , sg, brl, br2, BrückenmagnetBR2 (I), —.
Der Brückenmagnet schaltet nun mit Hilfe seiner Andrückschiene in bereits beschriebener Weise die ankommende Leitung 4 zur abgehenden Leitung II über die durch die Einstellmagnete 6*3/4 und SG markierten Kontaktsätze durch.
Sollte nun der Fall eintreten, daß die ankommenden Leitungen 5 und 7 zu gleicher Zeit belegt werden, so sprechen die Relais (C 5) und (C 7) an und schließen über die Kontakte c 5II und c7II die An-Sprechstromkreise der Ausscheidungsrelais Ul und t/2. Da sich aber die Einstellmagnete in diesen Stromkreisen ohnehin im Fehlstrom befinden, dieRelais Ul und U 2 sich aber gegenseitig ausscheiden, kann nur eines der beiden Relais anziehen und daraufhin den zugehörigen Einstellmagnet voll erregen. Die Markierung und Durchschaltung eine der beiden ankommenden Leitungen auf eine abgehende Leitung erfolgt dann, wie bereits beschrieben. Dadurch wird die Gruppenausscheidung vor dem Anzug der Einstellmagnete getroffen und somit in einfachster Weise ein Nichtanziehen der zu einer Einstellschiene gehörigen Einstellmagnete infolge beiderseitiger Erregung und Ausbildung einer Gleichgewichtszustandes verhindert. Gleichzeitig kann die Durchschaltung schnell, d. h. ohne Verzögerung erfolgen.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, deren Verbindungsorgane als Mehrfachschalter nach dem Kreuzschienenprinzip ausgebildet sind, bei welchen bei einem Einstellvorgang sowohl ein erster Einstellmagnet, welcher bei seiner Betätigung eine Anzahl jeweils verschiedenen Gruppen zugehörige Leitungen kennzeichnet, als auch außerdem Schaltmittel zur Steuerung weiterer, der Gruppenausscheidung dienenden Einstellmagnete betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten, eine Kette für sich bildenden Einstellmagnete (S 112, 53/4, Fig. 3) und die ebenfalls in einer besonderen Kette angeordneten Schaltmittel (Ausscheidungsrelais Ul, U2, Gl, G2) zur Steuerung der Gruppenausscheidungsmagnete (SU, SG, Fig. 2) zu einer gemeinsamen Kettenschaltung in der Weise zusammengefaßt werden, daß beide Ketten mit Hilfe von Schaltmitteln (elII, c2II,..., pl, p2, . . .) der Belegungs- und Prüforgane gekoppelt werden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Steuerung der Gruppenausscheidungsmagnete (SU, SG) dienenden Schaltmittel (171, U2, Gl, G 2), welche die einzelnen Gruppen kennzeichnen, in einer vierteiligen Relaiskette angeordnet sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Relaispaar (!71, U2, Gl, C-2) der Relaiskette die geraden und ungeraden Leitungsgruppen kennzeichnet.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Relais eines Relaispaares eine Untergruppe der zugehörigen geraden oder ungeraden Leitungsgruppe kennzeichnet.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ungeraden Untergruppen aus den Leitungen (1, 5, 9, ... und 3, 7, 11, . . .) und die geraden Untergruppen aus den Leitungen (2, 6, 10, ... und 4, 8, 12,. . .) zusammengesetzt sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Belegung einer Leitung (z. B. 1) das zur betreffenden Untergruppe gehörige Relais (Ul) über eine hochohmige Wicklung in Reihe mit dem der belegten Leitung zugeordneten Einstellorgan (51/2) erregt und über eine niederohmige Wicklung gehalten wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmagnete (51/2, 53/4) über die Anzugswicklung (I, hochohmig) der Untergruppenrelais (Ul, U2, Gl, G 2) Fehlstrom besitzen und über deren Haltewicklung (II, niederohmig) anziehen.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergruppenrelais (Ul, t/2, Gi, G2) die Betätigung der Einstellmagnete (5t/, SG) zur Gruppenausscheidung veranlassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709698/147 9.57
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1196714B (de) * 1961-09-20 1965-07-15 Automatic Telephone & Elect Koordinatenmehrfachschalter fuer Fernmelde-vermittlungsanlagen
DE1204276B (de) * 1959-05-09 1965-11-04 Automatic Telephone & Elect Schaltungsanordnung zur Steuerung von Koordinatenmehrfachschaltern
DE1562269B1 (de) * 1964-03-23 1971-02-11 Arnstadt Fernmeldewerk Schaltungsanordnung zur Teilnehmeridentifizierung und zur Steuerung der Durchschaltung abgehender Verbindungen in Fernsprechvermittlungsanlagen mit Koordinatenmehrfachschaltern

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