DE1079093B - Ladeausruestung fuer Transportfahrzeuge - Google Patents
Ladeausruestung fuer TransportfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P7/00—Securing or covering of load on vehicles
- B60P7/06—Securing of load
- B60P7/135—Securing or supporting by load bracing means
- B60P7/15—Securing or supporting by load bracing means the load bracing means comprising a movable bar
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D45/00—Means or devices for securing or supporting the cargo, including protection against shocks
- B61D45/008—Shock absorbing devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine für Transportfahrzeuge, insbesondere Eisenbahngüterwagen, bestimmte
Ladeausrüstung, die im Bereich, der Seitenwände des Laderaumes angeordnete senkrechte Stützen
in Form von Rastschienen aufweist, die sowohl 5 den Laderaum durchquerende Holme als auch entlang
den Innenwänden horizontal verlaufende Träger einstellbar tragen, wobei die Rastschienen einen T-Querschnitt
aufweisen, dessen Steg sich quer zu den Seitenwänden in den Laderaum erstreckt und eine Reihe von
wandparallel gerichteten Löchern trägt, gemäß Patentanmeldung D 2181011/20 c.
Derartige Ladeausrüstungen haben sich für mannigfaltige Zwecke einwandfrei bewährt. Bei großen Türöffnungen
oder Schiebewänden ist es aber nicht immer möglich, feststehende Rastschienen in für ihre Belastbarkeit
oder die Knickfestigkeit von waagerechten Lochschienen günstigen Abständen voneinander anzuordnen.
Daraus 'können Unzuträgliohkeiten entstehen, wenn bei zu großen Abständen unter Zugrundelegung
der normalen Querschnittsabmessungen die Tragfähigkeit zu gering wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Gegenstand der Hauptpatentanmeldung derart auszugestalten,
daß auch bei breiten Türöffnungen, Schiebewänden u. dgl. die Ladung zuverlässig abgestützt werden
kann.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß an sich bekannte, längs 'der beiden Seiten des Laderaumes
an beliebigen Stellen zu befestigende senkrechte Stützen angeordnet sind, die laderaumseitig als
Rastschienen ausgebildet sind. Die Ausrüstung von an sich bekannten, bisher nur zum Schutz der Seitenwände
gegen den Druck des Ladegutes bestimmten verstellbaren aufrechten Stützen mit in den Laderaum
vorragenden, eine Reihe von wandparallelen Durchbrüchen tragenden Stegen, die die Stützen, wie vorstehend
gesagt, zu Rastschienen ausgestalten, bereitet praktisch keinerlei Schwierigkeiten, da die Stege den
Stützen unmittelbar angeformt bzw. angeschlossen werden können, so daß sie mit diesen organische
Einheiten bilden.
Die laderaumseitig als Rastschienen ausgebildeten Stützen lassen sich dann entsprechend den jeweiligen
Ladegegebenheiten !beliebig anordnen, also in Abständen anbringen, die zur zuverlässigen Halterung von
Lochschienen bzw. zur Unterstützung von Zwischenboden günstig sind. Dabei besteht die Möglichkeit, die
als Rastschienen ausgestalteten senkrechten Stützen zum Be- bzw. Entladen des Fahrzeuges leicht zu lösen
bzw. zu verschieben, so daß diese Arbeiten nicht behindert werden.
Die Stützen können verschiedenartig angeschlossen werden. Vorzugsweise ist vorgesehen, die Stützen an
Ladeausrüstung für Transportfahrzeuge
Zusatz zur Patentanmeldung D 21810 11/20c
(Auslegeschrift 1 076 726)
(Auslegeschrift 1 076 726)
Anmelder:
Deutsche Bundesbahnr
vertreten durch das
Bundesbahn-Zentralamt Minden,
Minden (Westf.), Weserglacis 2
Dr.-Ing. Karl Raab, Minden (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
dem Kastengerippe oben oder unten in der Längsachse des Wagens klappbar oder an wenigstens einem Ende
verschiebbar zu befestigen. Statt dessen könnten die Stützen auch so ausgestaltet sein, daß ,sie sich von
dem Kastengerippe des Wagens bedarfsweise vollständig lösen lassen.
Gemäß einer besonders einfachen Ausführungsform der Erfindung tragen die Stützen ein Flächeisen oder
ein U-förmig gebogenes Blech mit ausgestanzten Rastlöchern, das der dem Laderaum zugewandten Seite
der Stütze aufgesetzt wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht.
Fig. 1 und 2 zeigen die Anordnung der Stützen an verschiedenen Wagenkästen;
Fig. 3 bis 7 stellen Befestigungsmöglichkeiten der Stützen dar, während
Fig. 8 bis 10 verschiedene Ausführungsformen der Stützen wiedergeben.
In einen Wagenkasten 1 (Fig. 1) sind in dessen Türöffnung 2 senkrechte, als Rastschienen ausgestaltete
Stützen 3 eingesetzt, die oben und unten durch Riegel 4 mit dem Dachrahmen 5 und dem Bodenrahmen
6 des Fahrzeuges verbunden sind. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Schiebewandwagen 7 können dessen
Seitenwandhälften wechselweise übereinandergesohoben
werden. Gemäß der Zeichnung ist die linke Schiebewandhälfte 8 über die rechte Seitenwandhälfte
geschoben, so daß eine breite Öffnung 9 gebildet wird. In diese sind zwei aufrechte, als Rastschienen ausgestaltete
Stützen 3 eingesetzt. Die Befestigung dieser Stützen 3 am Wagenkasten kann wie bei dem in Fig. 1
dargestellten Ausführungsbeispiel ausgebildet sein.
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Den Fig. 1 und 2 sind überdies in den Tür- bzw. Wandöffnungen zwischen benachbarte Stützen 3 eingesetzte
waagerechte Lochschienen 10 zu entnehmen, die zum Haltern von Querstegen bzw. zur Abstützung
der Ladung nach außen dienen, so daß auch z. B. bei mit Stückgut beladenen Wagen die Türen oder Wandhälften
sich stets störungsfrei öffnen lassen, weil die Stützen 3 in Verbindung mit den Lochschienen 10
Verlagerungen des Gutes gegen die Türen oder Schiebewandhälften ausschließen.
Fig. 3 und 4 lassen erkennen, daß die als Rastschienen ausgestalteten Stützen 3 mittels Gelenken 11
nach oben bzw. nach unten in der Längsachse des Wagens klappbar angeordnet werden können, wobei
ein vollständiges Versenken der Stützen im Dachrahmen 5 oder im Bodenrahmen 6 anzustreben ist.
Fig. 5 bis 7 liegt eine Ausbildung zugrunde, bei der die Stützen 3 mit dem Kastengerippe so verbunden
sind, daß sie nach der Seite verschoben werden können. Auch hier ist ein vollständiges Verschwinden
hinter der Ecksäule 12 des Wagenkastens anzustreben, damit das Be- bzw. Entladen des Fahrzeuges nicht
behindert wird. Während bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel die Stützen 3 oben und
unten in sich in der Längsrichtung des Wagens erstreckenden Führungen 13 aufgenommen sind, ist dies
bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 nur oben der Fall. Die Stützen 3 können beim Bewegen unterendig
herausgeschwenkt werden, wie Fig. 7 im Querschnitt zeigt. Bei den Ausbildungen nach Fig. 5 -bis 7 müssen
die Stützen 3 in der Gebrauchsstellung durch die angedeuteten Riegel 4 mit dem Dachrahmen 5 und dem
Bodenrahmen 6 fest verbunden sein.
Fig. 8 zeigt einen Aufriß und Seitenriß einer gemäß Fig. 1 und 2 mit dem Kastengerippe des Wagens
durch Riegel verbundenen, als Rastschiene ausgestalteten Stütze 3. In Fig. 9 sind solche Stützen 3 im
Querschnitt dargestellt, an denen Rastschienen mit T-Querschnitt, die als Leichtmetallgußstücke hergestellt
wurden und in solcher Ausführung auch an den Innenwänden von plattenbekleideten Wagenkasten
befestigt werden können, durch Schrauben 14 angeschlossen sind. Gemäß Fig. 10 ist die laderaumsei
tige Rastschienenausbildung der Stütze 3 auch unter Verwendung nur des Steges einer Rastschiene
möglich, wobei die laderaumseitige Grundplatte der Stütze 3 den Steg der Rastschiene bildet. Zu diesem
Zweck werden mit der Stütze 3 nur ein Flacheisen 16
oder die Schenkel eines U-förmig gebogenen Bleches verschweißt, wobei das Flaoheisen 16 bzw. das
Blech 17 ausgestanzte, wandparallel gerichtete Rastlöcher 18 aufweist.
Sofern die als Rastschienen ausgebildeten Stützen, wie beispielsweise Fig. 1 und 2 zeigen, lose Teile des
Wagens bilden, empfiehlt es sich, im oder unter dem Wagenkasten Taschen vorzusehen, um die Stützen bei
Nichtbenutzung dort aufbewahren zu können. In der ίο Regel sind allerdings Ausführungen nach Fig. 3 bis 7
zweckmäßiger, um einen Verlust der Stützen auszuschließen.
Die Ansprüche 2 und 3 sind reine Unteransprüche, die nur in Verbindung mit Anspruch 1 gelten.
Claims (3)
1. Ladeausrüstung für Transportfahrzeuge, insbesondere
Eisenbahngüterwagen, die im Bereich der Seitenwände des Laderaumes angeordnete, senkrechte Stützen in Form von Rastschienen aufweist,
die sowohl den Laderaum durchquerende Holme als auch entlang den Innenwänden horizontal
verlaufende Träger einstellbar tragen, wobei die Rastschienen einen T-Querschnitt aufweisen,
dessen Steg sich quer zu den Seitenwänden in den Laderaum erstreckt und eine Reihe von
wandparallel gerichteten Löchern trägt, gemäß Patentanmeldung D 2181011/20c, dadurch gekennzeichnet,
daß an sich bekannte, längs der Seiten des Laderaumes an beliebigen Stellen zu befestigende
senkrechte Stützen (3) angeordnet sind, die laderaumseitig als Rastschienen ausgebildet
sind. '
2. Ladeausrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (3) an dem
Kastengerippe (Dachrahmen 5 bzw. Bodenrahmen 6) oben oder unten in der Längsachse des
Wagens klappbar oder an wenigstens einem Ende verschiebbar befestigt sind.
3. Ladeausrüstung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (3) ein
Flacheisen (16) oder ein U-förmig gebogeneis Blech (17) mit ausgestanzten Rastlöchern (18) tragen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 756 694, 2679214,
612122.
USA.-Patentschriften Nr. 2 756 694, 2679214,
612122.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 90J 769/9 3.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED24300A DE1079093B (de) | 1955-11-29 | 1956-11-15 | Ladeausruestung fuer Transportfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE841535X | 1955-11-29 | ||
| DED24300A DE1079093B (de) | 1955-11-29 | 1956-11-15 | Ladeausruestung fuer Transportfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1079093B true DE1079093B (de) | 1960-04-07 |
Family
ID=25949936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED24300A Pending DE1079093B (de) | 1955-11-29 | 1956-11-15 | Ladeausruestung fuer Transportfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1079093B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4074634A (en) * | 1976-03-22 | 1978-02-21 | Brooks & Perkins, Incorporated | Cargo container with a cargo restraint system having adjustable panels |
| DE3327787A1 (de) * | 1983-08-02 | 1985-02-14 | Conver Ingenieur-Technik Gmbh & Co Kg, 2800 Bremen | Transportfahrzeug mit zellgeruest zur aufnahme von containern |
| DE3343070A1 (de) * | 1983-11-29 | 1985-06-20 | Wackenhut, Ernst, 7270 Nagold | Lkw oder anhaenger |
| DE202008015816U1 (de) * | 2008-11-28 | 2010-04-15 | Brüggen Oberflächen- und Systemlieferant GmbH | Laderaum eines Transportfahrzeugs mit Doppelboden |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2612122A (en) * | 1948-10-27 | 1952-09-30 | Edward M Peterson | Center door bulkhead bracing |
| US2679214A (en) * | 1949-10-14 | 1954-05-25 | Evans Prod Co | Freight loading |
| US2756694A (en) * | 1954-06-11 | 1956-07-31 | Wardein Vincent Joseph | Boxcar and adaptations therefor |
-
1956
- 1956-11-15 DE DED24300A patent/DE1079093B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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