DE1078706B - Vorrichtung zum Synchronisieren eines Kippschwingungsgenerators - Google Patents
Vorrichtung zum Synchronisieren eines KippschwingungsgeneratorsInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/04—Synchronising
- H04N5/12—Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising
- H04N5/123—Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising whereby the synchronisation signal directly commands a frequency generator
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Description
DEUTSCHES
kl.
INTERNAT. KL. H 03 k
PATENTAMT
ANMELDETAG: 21.JULI1959
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
31.MÄRZ1960
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Synchronisieren eines Kippschwingungsgenerators,
bei der die Synchronisierimpulse über eine Elektronenröhre dem Synchronisierkreis des Generators
zugeführt werden und diesem Generator eine Spannung entnommen wird, die einer Elektrode der erwähnten
Elektronenröhre derart zugeführt wird, daß, sobald ein Synchronisierimpuls eine neue Periode der
Kippschwingung eingeleitet hat, dieser Impuls wenigstens während einer dem Anfang einer solchen Periode
unmittelbar anschließenden Zeit in dem erwähnten Synchronisierkreis unwirksam gemacht wird.
Solche Vorrichtungen werden unter anderem bei den Kippschwingungsgeneratoren verwendet, die
einen Teil der Bildablenkschaltungen für Elektronenstrahlröhren in z. B. Fernsehempfängern bilden und
zur Verringerung der Störungen, dienen, die ein Synchronisierimpuls,
nachdem er eine neue Periode der Kippschwingung eingeleitet hat, in der Form der
Kippschwingung hervorrufen kann.
Die Synchronisierung erfolgt meistens in der Weise, daß eine neue Periode der Kippschwingung zu
einem Zeitpunkt eingeleitet wird, der vor dem Ende eines auftretenden Synchronisierimpulses liegt, und die
Teile der Synchronisierimpulse, die nach diesen Zeitpunkten liegen und die bei den aufeinanderfolgenden
Synchronisierimpulsen im allgemeinen überdies verschieden sein können, in dem Synchronisierkreis des
Generators gerade während Zeitabschnitte wirksam sind, wo der Generator noch sehr empfindlich ist für
Erscheinungen in dem Synchronisierkreis; da somit die erwähnten Teile verschieden sein können, unter
anderem deshalb, weil die Form der Synchronisiersignale, wenn für die verschiedenen Teilraster das
Zeilensprungverfahren durchgeführt wird, im allgemeinen verschiedentlich zusammengesetzt ist, und
auch deshalb, weil Störsignale am Eingang eines Fernsehempfängers auftreten, können die verschiedenen
Perioden des Ausgangssignals des Generators auch verschieden sein, was selbstverständlich im allgemeinen
unerwünscht ist.
Die erwähnte Unterdrückung dieser Teile im Synchronisierkreis
des Generators verringert jedoch in hohem Maße den Einfluß der Form der Synchronisierimpulse
auf das Ausgangssignal des Kippschwingungsgenerators.
Bei einer bekannten Vorrichtung der erwähnten Art werden die Synchronisierimpulse mit negativer Polarität
dem Steuergitter einer Elektronenröhre zugeführt, und die der Anode dieser Röhre entnommenen Impulse
werden mit der im allgemeinen für den Generator gewünschten positiven Polarität in dem Synchronisierkreis
des Generators wirksam gemacht. Der beim Einsetzen einer neuen Periode im Generator er-Vorrichtung
zum Synchronisieren,
eines Kippschwingimgsgenerators
eines Kippschwingimgsgenerators
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. E. Walther, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 24. Juli 1958
Niederlande vom 24. Juli 1958
Wouter Smeulers, Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
zeugte Rückschlagimpuls wird bei dieser bekannten Vorrichtung mit negativer Polarität der Anode der
Röhre zugeführt.
Diese bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß die Synchronisierimpulse mit negativer Polarität dem
Steuergitter zugeführt werden müssen, während bei Fernsehempfängern die Synchronisierimpulse dem
Ausgangsverstärker der Stufe, in der sie von dem eigentlichen Videosignal getrennt werden, mit positiver
Polarität erscheinen, so daß eine Umkehrstufe unerläßlich ist, während der Rückschlagimpuls von
dem Kippschwingungsgenerator seine Unterdrükkungsfunktion unverstärkt ausüben muß.
Letzteres trifft in etwas geringerem Maße zu bei einer anderen bekannten Vorrichtung, bei der dieser
Rückschlagimpuls einem zweiten Steuergitter der Elektronenröhre zugeführt wird; aber der Nachteil,
daß die Synchronisierimpulse mit negativer Polarität an dem ersten Steuergitter der Röhre zugeführt werden
müssen, besteht nach wie vor.
Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung werden die Synchronisierimpulse mit positiver Polarität der
Kathode einer Diode zugeführt, deren Anode geerdet ist. Die erwähnte Kathode ist mit dem Synchronisierkreis
des Kippschwingungsgenerators verbunden. Diese Vorrichtung hat zwar den Vorteil, daß keine Umkehrstufe
erforderlich ist; aber sie hat den Nachteil, daß die Rückschlagimpulse unverstärkt ihre Unterdrückungsfunktion
durchführen müssen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung bezweckt, eine Möglichkeit zu schaffen, sowohl die Synchronisier-
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impulse mit positiver Polarität einer Elektrode der Elektronenröhre zuzuführen, als auch die Rückschlagimpulse
verstärkt ihre Unterdrückungsfunktion im Synchronisierkreis ausüben zu lassen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierimpulse mit
positiver Polarität der Anode einer Elektronenröhre zugeführt werden, deren Kathode mit dem Synchronisierkreis
des Kippschwingungsgenerators verbunden ist, und daß die erwähnte, dem Generator entnommene
Spannung mit einer die Röhre sperrenden Polarität dem Steuergitter dieser Röhre zugeführt wird.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Figuren näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 und 4 Ausführungsbeispiele einer Vorrichtung nach der Erfindung, und
Fig. 2 und 3 zeigen Kurven zur weiteren Erläuterung der Erfindung.
In. Fig. 1 bezeichnet 1 den Ausgangsverstärker einer Trennstufe in einem Fernsehempfänger, in der
die Synchronisiersignale von dem Videosignal getrennt werden. Am Ausgang 24 dieses Verstärkers
sind die Synchronisiersignale positiv.
Die Bildsynchronisierimpulse werden von den Zeilensynchronisierimpulsen mittels eines geeigneten
Netzwerkes getrennt, das bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in Form eines doppelten Integrierungsnetzwerkes
aus den Kondensatoren 2 und 3 und den Widerständen 4 und 5 gebildet ist. Ein am Ausgang dieses Netzwerkes auftretender Synchronisierimpuls
hat als Funktion der Zeit annähernd die in Fig. 2 angegebene Form.
Dieses Signal, das somit positive Polarität hat, wird der Anode 6 der Elektronenröhre 7 zugeführt,
deren Kathode 8 über einen Widerstand 9 geerdet ist und deren Steuergitter 10 über die Reihenschaltung
■eines Widerstandes 11 und des erwähnten Widerstandes 9 mit Erde verbunden ist.
Der nicht geerdete Teil dieser Reihenschaltung ist mit dem Synchronisierkreis eines Kippschwingungsgenerators
verbunden, der in dem veranschaulichten Fall ein Sperrschwinger ist und aus einer Elektronenröhre
12 besteht, deren Kathode geerdet ist und deren Anode über die Primärwicklung 14 eines Transformators
13 und einen Widerstand 16 mit der Plusklemme einer nicht dargestellten Spannungsquelle verbunden
ist. Das Steuergitter dieser Röhre ist über einen Widerstand 17 und einen Kondensator 18 mit
der Sekundärwicklung des Transformators 13 verbunden.
Der aus der Sekundärwicklung 15, dem Kondensator 18 und dem Widerstand 17 bestehende Kreis bildet
den Synchronisierkreis des Kippschwingungsgenerators. Der Widerstand 17 wird im allgemeinen
veränderlich ausgebildet. Durch Änderung des Wertes dieses Widerstandes kann die Eigenfrequenz des
Generators eingestellt werden. Die Ausgangsspannung des Generators kann über dem Widerstand 16 abgegriffen
werden.
Wenn das in Fig. 2 angegebene Signal der Anode der Röhre 7 zugeführt wird, wird über dem Widerstand9
ein Signal ähnlicher Gestalt aufgebaut bis zu dem Zeitpunkt i0 (s. Fig. 2), wo letzteres Signal einen
selchen Wert V0 erreicht hat, daß der Kippschwingungsgenerator
zwangsweise eine neue Periode anfängt. Bei diesem Übergang von einer Periode auf die
andere tritt über der Sekundärwicklung des Transformators 13 ein negativer Impuls auf, der über dem
Widerstand 11 eine Spannung erzeugt, die das Steuergitter 10 der Röhre stark negativ macht gegen
die Kathode 8 dieser Röhre, wodurch diese Röhre, die beim Fehlen dieser Spannung leitend ist, gesperrt
wird.
Fig. 3 zeigt diese negative Spannung über dem Widerstand 11 in Form der Kurve b. Die Kurve a
stellt das Ausgangssignal des doppelten Integrierungsnetzwerkes dar. Sobald dieses Signal einen Übergang
von einer Periode auf die folgende in der Generatorschaltung bewerkstelligt hat, wird infolge der Sperre
ίο der Röhre 7 eine weitere Wirksamkeit dieses Signals
wenigstens während hinreichend langer Zeit nach f0
im Synchronisierkreis des Generators verhütet, was bekanntlich auf die Gleichförmigkeit der von dem
Generator erzeugten Kippschwingungen einen günstigen Einfluß ausübt. Der nicht wirksame Teil des Synchronisierimpulses
ist in Fig. 3 gestrichelt angegeben. Es sei bemerkt, daß es zur Verringerung des Einflusses
der Störungen im Synchronisierkreis des Generators, die in der Zeitspanne zwischen zwei Syn-
ao chronisierimpulsen auftreten, wie dies in Fig. 2 angegeben ist, empfehlenswert ist, die Anode der Röhre 7
eine geringe negative Vorspannung führen zu lassen in der Weise, daß nur diejenigen Teile des Synchronisierimpulses,
die oberhalb des Pegels V1 liegen, in den Synchronisierkreis eindringen. Diese negative Vorspannung
kann z. B. dadurch erzeugt werden, daß die Ausgangsklemme 24 der Ausgangsstufe 1 über den
Widerstand 25 mit der Minusklemme einer nicht dargestellten Spannungsquelle verbunden wird.
Es ist empfehlenswert, die Reihenschaltung der Widerstände 9 und 11 durch einen Kondensator 26 zu
überbrücken, der gemeinsam mit der erwähnten Reihenschaltung noch eine zusätzliche integrierende
Wirkung auf den dem Synchronisierkreis zugeführten Synchronisierimpuls ausübt und der außerdem die
verzögernde Wirkung der Reihenschaltung auf dem Rückschlag verringert.
Es wird einleuchten, daß die Elektronenröhre nach Fig. 1 durch einen Transistor ersetzt werden kann,
der auf gleiche Weise wie die Röhre 7 in die Schaltung aufgenommen werden soll, wenn dieselben Vorteile
wie bei der Vorrichtung nach Fig. 1 erzielt werden sollen.
Dies bedeutet somit, daß die Anode 6 der Röhre 7 dem Kollektor 20 des Transistors 19 entspricht
(s. Fig. 4), die Kathode 8 dem Emitter 21 und das Steuergitter 10 der Basis 22 dieses Transistors.
Soll der Transistor, ähnlich wie die Röhre 7, gut leitend sein beim Fehlen der negativen Spannung über
dem Widerstand 11, so ist es vorzuziehen, wenigstens während des Auftretens eines Synchronisierimpulses
die Basis des Transistors eine geringe Vorwärtsspannung gegen den Emitter führen zu lassen. Dies kann
z.B. mittels eines Widerstandes 23 zwischen Kollektor und Basis durchgeführt werden, der dafür sorgt,
daß während des Auftretens eines Synchronisierimpulses ein geringer positiver Strom durch die
Reihenschaltung der Widerstände 11 und 9 fließt, wodurch die Basis eine geringe Vorwärtsspannung gegen
den Emitter empfängt.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Synchronisieren eines Kippschwingungsgenerators
(12), bei der die Synchronisierimpulse über eine Elektronenröhre (7) dem Synchronisierkreis (15., 17, 18) des Generators
zugeführt werden und diesem Generator eine Spannung entnommen wird, die einer Elektrode
der Elektronenröhre (7) derart zugeführt wird, daß, sobald ein Synchronisierimpuls eine
neue Periode der Kippschwingung eingeleitet hat, dieser Impuls wenigstens während einer Zeit unmittelbar
nach dem Beginn einer solchen Periode in dem erwähnten Synchronisierkreis unwirksam
gemacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Syn- g chronisierimpulse mit positiver Polarität der
Anode (6) der Elektronenröhre (7) zugeführt werden, deren Kathode (8) mit dem Synchronisierkreis
des Kippschwingungsgenerators verbunden ist, und daß die erwähnte, dem Generator entnommene
Spannung mit einer die Röhre sperrenden Polarität dem Steuergitter (10) dieser__Röhre
(7) zugeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß der Synchronisierkreis sowohl
mit der Reihenschaltung von zwei Widerständen (9, 11) als auch mit dem Steuergitter (10) der
Elektronenröhre (7) verbunden ist und daß der Verbindungspunkt der zwei erwähnten Widerstände
(9, 11) mit der Kathode (8) der Elektronenröhre (7) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte Reihenschaltung
(9, 11) durch einen Kondensator (26) überbrückt ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode
(6) der Elektronenröhre (7) eine geringe Sperrspannung gegen die Kathode (8) hat.
5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß statt einer Elektronenröhre
ein Transistor (19) verwendet wird, dessen Kollektor (20) auf entsprechende Weise wie
die Anode (6) der Röhre (7), dessen Emitter (21) auf die Weise der Kathode (8) und dessen Basis
(22) wie das Steuergitter (10) geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 768/347 3.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEN16997A Pending DE1078706B (de) | 1958-07-24 | 1959-07-21 | Vorrichtung zum Synchronisieren eines Kippschwingungsgenerators |
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| FR (1) | FR1230931A (de) |
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1959
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Also Published As
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| FR1230931A (fr) | 1960-09-21 |
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