DE1118252B - Vorrichtung zur Steuerung des Farbsynchronisiersystems eines Farbfernsehempfaengers - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung des Farbsynchronisiersystems eines FarbfernsehempfaengersInfo
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N9/00—Details of colour television systems
- H04N9/44—Colour synchronisation
- H04N9/455—Generation of colour burst signals; Insertion of colour burst signals in colour picture signals or separation of colour burst signals from colour picture signals
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Description
Die amerikanische Farbfemsehnorm sieht eine sehr
große Genauigkeit für das Eintreffen des Farbsynchronzeichens auf der hinteren Schwarztreppe des
Videosignals vor. Bisher wurde das Farbsynchronzeichen mittels eines auf den Zeilenrücklaufimpuls
ansprechenden Torkreises dem Farbsynchronisiersystem zugeführt. Dieses Verfahren bietet keine Gewähr
für eine einwandfreie Beseitigung anderer Signalbestandteile, z. B. des Anfangsteils des Bildinhaltsignals.
Die Erfindung bezweckt eine Festlegung des Tastintervalls, währenddessen das Farbsynchronzeichen
übertragen wird, in solcher Weise, daß unerwünschte Signalteile ohne Wirkung bleiben.
Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung wurde die Erkenntnis gewonnen, daß viele Störungen
in der Arbeitsweise der Farbfernsehempfänger auf während der Rücklaufintervalle oder der Anfangsteile der Vorlaufintervalle eintreffende hochfrequente
Schwingungszüge zurückzuführen sind. Beim Schwarzweißempfang
können solche Schwingungszüge wegen ungenauer Abstimmung des Empfängers entstehen,
insbesondere an der Vor- oder Rückflanke der Schwarzschultern und der Zeilensynchronimpulse,
wie in der Fig. 2 durch gestrichelte Linien angedeutet. Obwohl diese Schwingungszüge sich auf die Qualität
des Schwarzweißbildes meistens nicht nachteilig auswirken, können sie in anderen Teilen des Empfängers
Störschwingungen etwa von dem in der Fig. 2 mit W bezeichneten, dem Farbsynchronzeichen ähnlichen
Typ auslösen. Diese Störschwingungen können ein unerwünschtes Ansprechen des Farbkanals des Empfängers
veranlassen, wodurch Störungen im wiedergegebenen Schwarzweißbild entstehen können.
Beim farbigen Empfang können die genannten Schwingungen ins Farbsynchronisiersystem hineingelangen
und dort den Phasendetektor in ähnlicher Weise wie das Farbsynchronzeichen beeinflussen, so
daß die durch den Phasenvergleich erzeugte Regelspannung zur Steuerung des örtlichen Oszillators
einen falschen Wert erhält. Einen ähnlichen ungünstigen Einfluß können die Störschwingungen auch auf
einen zweiten Phasendetektor des Empfängers ausüben, in dem ein Phasenvergleich mit anderer gegenseitiger
Phasenlage zwischen dem Farbsynchronzeichen und der Schwingung des örtlichen Oszillators
durchgeführt wird, um eine zweite Regelspannung zu erzeugen, durch die der Farbkanal während des Synchronisiervorganges
gesteuert oder in Abwesenheit eines Farbsynchronzeichens gesperrt wird. Die Vorrichtung
zur Steuerung des Farbsynchronisiersystems eines Farbfernsehempfängers nach der Erfindung soll
die genannten Nachteile möglichst beseitigen. Sie um-Vorrichtung zur Steuerung
des Farbsynchronisiersystems
eines Farbfernsehempfängers
des Farbsynchronisiersystems
eines Farbfernsehempfängers
Anmelder:
Hazeltine Corporation,
Washington, D. C. (V. St. A.)
Washington, D. C. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Mouths, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Krögerstr. 5
Frankfurt/M., Krögerstr. 5
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 20. Juni 1958 (Nr. 743 396)
V. St. v. Amerika vom 20. Juni 1958 (Nr. 743 396)
Donald Richman, Fresh Meadows, N. Y. (V. St. Α.), ist als Erfinder genannt worden
faßt einen während des Farbsynchronzeichens durchlässig werdenden Torkreis zur Übertragung des Farbsynchronzeichens
und mit einem auf den Zeilensynchronimpuls ansprechenden Schwingungskreis zur Erzeugung einer Steuerschwingung, die dem Torkreis
zur Steuerung seiner Durchlässigkeit zugeführt wird, und ist dadurch gekennzeichnet, daß das Durchlässigkeitsintervall
des Torkreises nur einen Teil des Intervalls des Farbsynchronzeichens umfaßt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in der
Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild eines nach der Erfindung ausgebildeten Empfängers,
Fig. 2 und 3 Kurven zur Erläuterung der Wirkungsweise.
Die in der Fig. 1 als Blöcke dargestellten Teile des Empfängers können in bekannter Weise ausgebildet
sein und dienen nur zur Erläuterung des Zusammenhangs mit der innerhalb des gestrichelt gezeichneten
Rechtecks 26 dargestellten Vorrichtung nach der Erfindung zur Steuerung des Farbsynchronisiersystems.
Es sei daher nur kurz vorübergehend erwähnt, daß der Empfänger einen an eine Antenne 11 angeschlossenen
Eingangsteil 10 umfaßt, in dem in bekannter Weise eine videofrequente Ausgangsspannung erzeugt
wird. Diese Spannung gelangt über einen einen Helligkeitsverstärkerl2
und einen Verzögerer 13 umfassenden Helligkeitskanal zum Eingang eines Bildwiedergabegeräts
14. Der Helligkeitsverstärker kann einen
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Durchlaßbereich von 0 bis 3 MHz besitzen. Der Verzögerer dient zum Ausgleich der Verzögerung mit
Bezug auf den Farbkanal.
Die Ausgangsspannung des Teils 10 wird außerdem über einen Farbkanal dem Gerät 14 zugeführt. Der
Farbkanal umfaßt ~ einen Farbverstärker 15, einen Farbmodulator und Matrizenkreis 16. Der Farbverstärker
kann einen Durchlaßbereich von ungefähr 2,4 bis 4,2 MHz haben. In der Einheit 16 werden die
Farbdifferenzspannungen R-Y, B-Y und G-Y gewonnen. Von einem örtlichen Oszillator 17 zur Erzeugung
der Farbträgerwelle gelangen Ausgangsspannungen mit passender Phase zum Eingang der Einheit 16
und dienen zur Demodulation des Farbträgers.
Die Ausgangsspannung des Oszillators 17 gelangt auch zu einem Phasendetektor 18, der einen Teil der
Vorrichtung nach der Erfindung bildet. Der Phasendetektor 18 kann von dem im Januarheft für 1954,
S. 288 bis 299, der Zeitschrift »Proceedings of the I. R. Ε.« beschriebenen Typ sein. Die Vorrichtung 26
hat auch eine Eingangsklemme 27, der die Ausgangsspannung des Farbverstärkers 15 zugeführt wird. Die
Ausgangsspannung des Detektors 18 wird einem Reaktanzkreis 19 zugeführt, der zur Beeinflussung der
Schwingungsfrequenz des Oszillators 17 dient. Eine andere Ausgangsspannung des Detektors 18 wird
außerdem einem Farbsperrkreis 21 zugeführt, dessen Ausgangsspannung zum Farbverstärker 15 gelangt
und denselben in einer im genanntenZeitschriftartikel erläuterten Weise steuert.
Die videofrequente Ausgangsspannung des Teils 10 wird auch einem Syrichronisierimpulstrenner23 zugeführt,
von dem Ausgangsspannungen zum Generator 25 für die vertikale und zum Generator 24 für die
horizontale Ablenkung des Bildwiedergabegeräts 14 gelangen. Von einem Ausgangskreis des Generators
24 gelangt zu einer Eingangsklemme 29 der Vorrichtung26 derZeilensynchronimpuls, während von einem
zweiten Ausgangskreis, z. B. einer Wicklung des Ablenkungstransformators, ein Rücklauf impuls einer
Eingangsklemme 30 zugeführt wird.
Die videofrequente Spannung wird auch dem üblichen Tonwiedergabeteil 20 des Empfängers zugeführt.
Bevor auf die Einzelheiten der Vorrichtung 26 eingegangen wird, soll die Art und Weise, in der sie mit
den übrigen Teilen des Empfängers funktioniert, kurz erläutert werden. Das Farbsynchronzeichen gelangt
über die Klemme 27 zum Eingang des Phasendetektors 18. Der Phasendetektor wird durch die den
Klemmen 29 und 30 zugeführten Zeilensynchronimpulse und Rücklaufimpulse, die als Tastimpulse
dienen, durchlässig gemacht. Der Rücklaufimpuls bewirkt eine Herabminderung der Störempfindlichkeit
zwischen den Zeilenimpulsen. Im Phasendetektor findet ein Phasenvergleich zwischen dem Farbsynchronzeichen
und der örtlich erzeugten Schwingung derselben Frequenz statt, und eine etwaige Abweichung
vom erwünschten Phasenverhältnis, z. B. dem rechtwinkligen Verhältnis, ergibt eine Steuerspannung,
die dem Reaktanzkreis 19 zur Steuerung des Oszillators 17 zugeführt wird. Der Farbsperrkreis
21 wird auch durch den Phasendetektor gesteuert und erzeugt eine Steuerspannung zur Steuerung der Verstärkung
des Farbverstärkers 15, so daß dieser in Abwesenheit eines Farbsynchronzeichens oder bei
mangelndem Synchronismus des Oszillators 17 undurchlässig gemacht wird.
Die Vorrichtung-26 umfaßt einen Schwingungskreis 33 zur Erzeugung einer Steuerschwingung eines Torkreises
50. Der Schwingungskreis enthält eine Triode 34, deren Steuergitter mit den Eingangsklemmen 29
und 30 in Verbindung steht und in dessen Ausgangs-
" kreis ein Resonanzkreis 35 eingeschaltet ist, der durch
die Zeilensynchronimpulse in Stoßerregung versetzt wird. Die Klemme 29 ist über einen Kondensator 36
und einen Widerstand 37 mit dem Steuergitter verbunden. Die Rücklaufimpulse gelangen vom Generator
24 über die Klemme 30, einen Kondensator 38 und einen Widerstand 39. Die Kathode liegt an Masse,
und die Anode ist über einen Widerstand 41 mit dem positiven Pol einer Spannungsquelle B verbunden.
Zwischen Steuergitter und Masse liegt ein Widerstand 40. Der Schwingungskreis 35 kann z. B. eine Resonanzfrequenz
gleich dem 13fachen der Zeilenfrequenz haben. Er umfaßt eine Spule 43 mit parallel dazu
liegendem Kondensator 44 und Dämpfungswiderstand
45. Das eine Ende des Parallelkreises liegt an Masse, während das andere Ende über einen Kondensator 42
mit der Anode verbunden ist. Die Schaltung ist derart bemessen, daß die Zeilensynchronimpulse einen
Gitterstrom in der Röhre auslösen, durch den der Kondensator 36 mit negativer Polarität aufgeladen
wird, damit das Steuergitter zwischen den Zeilensynchronimpulsen die Röhre im undurchlässigen Zustand
hält.
Der Torkreis 50 ist mit der Klemme 27 verbunden.
Der Torkreis umfaßt eine Triode 51 mit einem Steuergitter, das auf vorbestimmte Amplitudenteile
der im Schwingungskreis 35 erzeugten Steuerschwingung anspricht, so daß der Torkreis dann durchlässig
wird. Durch den während dieser Intervalle fließenden Gitterstrom wird eine negative Gittervorspannung
erzeugt, durch die die Triode 51 normalerweise gesperrt bleibt. Der Eingangskreis umfaßt einen Kondensator
46 in Reihenschaltung mit einer Hochfrequenzdrossel 52, über die die Spannung am oberen
Ende des Schwingungskreises 35 zum Steuergitter der Triode 51 gelangt. Die Kathode der Triode liegt an
Masse und ebenso der Verbindungspunkt des Kondensators 46 mit der Drossel 52 über einen Widerstand
53. Die negative Vorspannung wird über den Kondensator 46 durch den Gitterstrom der Triode 51
erzeugt. Die Klemme 27 steht über einen Kondensator 54 mit dem Steuergitter in Verbindung.
Die Anode der Triode 51 ist durch die Primärwicklung 55 eines Transformators 56 und einen BeIastungswiderstand
57 an den positiven Pol einer Spannungsquelle B angeschlossen. Das andere Ende des
Widerstandes liegt über einen Kondensator 58 an Masse. Eine Anzapfung der Wicklung 55 ist über
einen Kondensator 62 an einen Eingangskreis des Detektors 18 angeschlossen. Die Sekundärwicklung
59 des Transformators 56 steht über einen Kondensator 61 mit einem anderen Eingangskreis des Detektors
in Verbindung. Ein Dämpfungswiderstand 60 liegt parallel zur Wicklung 59.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung 26 ist folgende: Die Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab im Vergleich
zur Fig. 3 einen Abschnitt des videofrequenten Farbfernsehsignals mit Bildinhalt V, vordere und hintere
Schwarzschultern A bzw. B, letztere mit überlagertem
Farbsynchronisierzeichen B1 in der Form von etwa acht Hochfrequenzschwingungen, sowie
einen einfachen Zeilensynchronimpuls S. Im Signal können, wie eingangs erwähnt wurde, z. B. durch Ein-
Schwingungsvorgänge erzeugte Störschwingungen O,
die in der Zeichnung mit gestrichelten Linien dargestellt wurden, im Anschluß an die Vor- und Rückflanke
der Schwarzschultern und des Zeilensynchronimpulses auftreten. Hierdurch entstehen in anderen
Teilen Störschwingungen W, die annähernd die Frequenz des Farbträgers haben können.
Die Fig. 3 zeigt die an verschiedenen Punkten der Vorrichtung 26 auftretenden Spannungen. Die
Kurve M zeigt zwei der an der Klemme 29 auftretenden Zeilensynchronimpulse, während die Kurve iV ein
Paar an der Klemme 30 auftretender Rücklaufimpulse zeigt. Die am Gitter der Röhre 34 auftretende Spannung
setzt sich aus diesen beiden Spannungen gemäß der Kurve X zusammen. Zur Zeit t0 setzt der Stromfluß
in der Röhre 34 ein, wodurch die Anodenspannung herabgesetzt wird. Die Spannung über den
Schwingungskreis 35 macht während dieser Zeit eine negative Schwingung gemäß der Kurve Y durch. Diese
Schwingung wird vor dem Zeitpunkt tt durch den inneren Widerstand der Röhre gedämpft. Im Zeitpunkt
tx erfolgt wegen des augenblicküchen Spannungsabfalls
gemäß der Kurve X eine Stoßerregung des Schwingungskreises 35. Die hierdurch entstehende
Schwingung wird durch den Widerstand 45 nach etwa einer Periode ausgedämpft, wie durch die Kurve Y
gezeigt wird. Die Vorflanke des positiven Impulses gemäß der Kurve Y, der den Zeitabschnitt t1-ti umfaßt,
wird somit zeitlich durch die Rückflanke des Impulses M festgelegt. Die Schaltung ist derart bemessen,
daß dieser positive Impuls unter Überwindung der durch die vorhergehenden Impulse erzeugten
negativen Vorspannung am Steuergitter der Triode 51 diese durchlässig macht. Der Schwellenwert, bei
dem die Röhre durchlässig wird, ist in der Fig. 3 durch die punktgestrichelte Linie r angedeutet. Dieser
Schwellenwert wird während des Zeitabschnitts t2-ts
überschritten, so daß der durch die Kurve Z der Fig. 3 dargestellte entsprechende Abschnitt des Farbsynchronzeichens
durch den Torkreis übertragen wird. Dieser Abschnitt umfaßt zumindest einige der acht
oder mehr vom Sender her übertragenen Schwingungen mit der Frequenz des Farbträgers, z.B. 3,58 MHz.
Die Schwingung tritt, wie schon erwähnt wurde, an der Klemme 27 auf. Die Einwirkung der schon erwähnten
Störschwingungen kann dadurch beseitigt werden, daß der Zeitabschnitt t2-t3 nur das Farbsynchronzeichen
bzw. einen Teil davon umfaßt, was durch das genaue zeitliche Festlegen des Zeitabschnitts
ίΓί4 erreicht wird. Das Farbsynchronzeichen
gelangt in dieser Weise zur Wicklung 59 und über den Kondensator 61 zum Phasendetektor. Es gelangt
außerdem mit verschiedenem Phasenwinkel über den Kondensator 62 zu einem anderen Eingangskreis des
Phasendetektors.
Die bisher bekannten Vorrichtungen zur Steuerung des Farbsynchronisiersystems eines Farbfernsehempfängers
weisen kein derart genaues zeitliches Festlegen des Tastimpulses für den Torkreis auf, wie es
durch die vorliegende Erfindung gewährleistet wird. Die gezeigte Vorrichtung hat auch den Vorteil, daß
ein Teil der Farbsynchronimpulse, aus denen das Farbsynchronisierzeichen zusammengesetzt ist, am
Anfang oder am Ende des Zeichens unterdrückt werden kann. Hierdurch wird eine noch weitergehende
Unempfindlichkeit gegenüber den genannten Störerscheinungen herbeigeführt.
Ein zusätzlicher Vorteil ist darin zu erblicken, daß
die Zeitspanne ts-ts immer mit Bezug auf die Rück-
flanke des Impulses M genau festgelegt ist, so daß immer ein bestimmter Abschnitt des Farbsynchronisierzeichens
übertragen wird.
Im Betrieb des Empfängers kann es vorkommen, daß die Zeilensynchronimpulse an der Klemme 29
ίο zeitweise ausbleiben. Die Zuführung der Rücklaufimpulse
zur Klemme 30 erzeugt dabei eine ausreichende negative Vorspannung für das Steuergitter der
Triode 34, damit diese dabei undurchlässig bleibt. Wenn der Röhre weder Zeilensynchron- noch Rücklaufimpulse
zugeführt würden, würde ein hoher Anodenstrom fließen, der die Röhre beschädigen könnte.
Abgesehen hiervon könnte die Vorrichtung auch durch die Zeilensynchronimpulse allein betrieben
werden. Die Rücklaufimpulse tragen jedoch auch zur Herabsetzung der Störanfälligkeit bei, da sie die
Empfindlichkeit der Schaltung in den Zwischenzeiten zwischen den Synchronisierimpulsen M herabsetzen.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Steuerung des Farbsynchronisiersystems
eines Farbfernsehempfängers mit einem während des Farbsynchronzeichens durchlässig
werdenden Torkreis zur Übertragung des Farbsynchronzeichens und mit einem auf den Zeilensynchronimpuls
ansprechenden Schwingungskreis zur Erzeugung einer Steuerschwingung, die dem Torkreis zur Steuerung der Durchlässigkeit
desselben zugeführt wird, dadurch gekenn zeichnet, daß das Durchlässigkeitsintervall des
Torkreises nur einen Teil des Intervalls des Farbsynchronzeichens umfaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungskreis zusätzlich
auf die im Empfänger erzeugten Zeilenrücklaufimpulse anspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stoßerregung des
Schwingungskreises durch die Rückflanke des Zeilensynchronimpulses ausgelöst wird.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwingungskreis an der Anode einer Röhre liegt, der die Zeilensynchronimpulse eingangsseitig
zugeführt werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre normalerweise gesperrt
ist und durch die Zeilensynchronimpulse durchlässig gemacht wird.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonanzfrequenz
des Schwingungskreises etwa das 13fache der Zeilenfrequenz beträgt.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2726 282;
»Television Engineering Handbook« von Fink, McGraw-Hill Book Comp. Inc., 1957, S. 15/40 und
16/153.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US743396A US2976350A (en) | 1958-06-20 | 1958-06-20 | Control apparatus for color synchronization in color television |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1118252B true DE1118252B (de) | 1961-11-30 |
Family
ID=24988626
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH36465A Pending DE1118252B (de) | 1958-06-20 | 1959-05-23 | Vorrichtung zur Steuerung des Farbsynchronisiersystems eines Farbfernsehempfaengers |
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| DE (1) | DE1118252B (de) |
| FR (1) | FR1226940A (de) |
| GB (1) | GB882234A (de) |
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