DE1078694B - Elektrolytkondensator - Google Patents
ElektrolytkondensatorInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01G9/00—Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
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- H01G9/052—Sintered electrodes
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Description
Die Erfindung bezieht sich -auf einen Elektrolytkondensator
mit in einem den Elektrolyten enthaltenden zylindrischen Gehäuse angeordneten porösen, z. B.
gesinterten Elektroden, von denen mindestens eine aus einem mit einer das- Dielektrikum bildenden
Oxydhaut versehenen .Metall, vorzugsweise Tantal, besteht. ------
Es ist bekannt, Elektroden für einen Elektrolytkondensator aus einer -gesinterten Metallmasse herzustellen,
die infolge ,der. Sinterung eine-große wirksame
Oberfläche aufweist.· Bine solche große Oberfläche ist nicht nur für "diejenige Elektrode von Bedeutung,
die mit einer dielektrischen Haut versehen ist, sondern auch die Elektrode, die bei polarisierten
Kondensatoren die Kathode 'bildet, wird vorzugsweise mit solch großer wirksamer Oberfläche versehen, um
Käpäzitäts- und Wideistaridswirkung in der Grenzfläche
zwischen Kathode "und Elektrolyt zu verringern.
Die Erfindung feezw-eckt, eine 'einfache und somit
billige Bauart eines EJelcfrolytkondensators der eingangs-erwähnten
Art"'zu-schaffen.
Gemäß der Erfindung besteht eine der Elektroden
aus einem gesonderten, in das Gehäuse passenden Rohr aus gesintertem Materaal,' vorzugsweise aus
Silber, in dessen Innerem die mit einem aus dem Gehäuse herausragenden Zuführungsdraht versehene^),
andere(n) Elektrode(n), vorzugsweise aus Tantal, an-*
geordnet ist (sind), wobei mindestens ein Ende des Rohres als Anschlag für eine isolierende Verschlußplatte
dient, auf deren von dem Rohr abgewendeten Seite eine das betreffende Ende des Gehäuses auffüllende,
isolierende Abdichtungsmasse, z. B. ein Gießharz, aufgebracht ist.
Vorzugsweise bestehen Rohr und Gehäuse aus demselben Metall und sind miteinander elektrisch gutleitend verbunden, wobei das Gehäuse die Stromzuführung
zu dem Rohr übernimmt, z. B. indem das Rohr mit enger Passung in das Gehäuse eingesetzt
ist. Das Gehäuse kann jedoch auch aus einem nicht leitenden Stoff, z. B. einem thermoerhärtenden Kunstharz,
bestehen, daß im Innern mit einer Metallschicht überzogen ist, die mit dem Rohr in inniger Berührung
steht; in diesem Falle ist für das Rohr eine gesonderte Stromzuführungsleitung vorgesehen.
Es sei bemerkt, daß es bei einem Elektrolytkondensator, bei dem die Anode aus einer in einem mit
Elektrolyt gefüllten Gehäuse zentral angeordneten, gesinterten Tantalmasse besteht, bekannt ist, als
Kathode eine nicht poröse, dünne Silberschicht von maximal etwa 0,1 mm Stärke zu verwenden, die
galvanoplastisch auf der Innenwand eines aus Kupfer bestehenden Gehäuses angebracht ist. Die wirksame
Oberfläche dieser Kathode ist aber nicht, wie bei der gesinterten, buchsenförmigen Elektrode beim Konden-Elektrolytkondensator
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
: ...'' Niederlande vom 14. Aprill954
: ...'' Niederlande vom 14. Aprill954
Roelof Dirk Bügel, Eindhoven (Niederlande),,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
satpr nach der Erfindung, wesentlich größer als die ,-. geometrische Kathodenoberfläche. Bei dem bekannten
Kondensator wird ferner eine Verschhißplatte, die außenseitig keine Abdichtungsmasse aufweist, auf
einem Flansch des Gehäuses abgestützt, da die Silberschicht als Tragorgan für die Verschlußplatte zu dünn
ist. Demgegenüber wird beim Kondensator nach der Erfindung die Verschlußplatte unmittelbar von einem
Ende der buchsenförmigen Elektrode getragen; dies hat den Vorteil, daß einerseits das Gehäuse glatt und
einfach ausgebildet werden kann und andererseits der für den Elektrolyten verfügbare Raum innerhalb des
Gehäuses genau definiert ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, von
dem die Figur einen Längsschnitt zeigt.
Ein rundes, zylindrisches Gehäuse 1 aus Silber ist am Boden 2 mit einem Ansatz 3 versehen, in dem ein
Stromzuführungsdraht 4 befestigt ist.
Im Innern des Gehäuses 1 befindet sich ein an seiner Innenwand anliegendes, die Kathode des Kondensators
bildendes zylindrisches Rohr 5 aus gesintertem Silber. Infolge der Sinterung ist das Rohr 5 sehr
porös und bietet somit dem im Gehäuse enthaltenen Elektrolyt 6 eine große Oberfläche. Dieser Elektrolyt
kann z. B. aus einer Lösung von Lithiumchlorid oder aus verdünnter Schwefelsäure bestehen. Das Rohr 5
ruht mit seinem unteren Rand auf der oberen von zwei Isolierscheiben 7 und 8 auf, die z. B. aus polymerisiertem
Tetrafluoräthylen oder Glimmer bestehen.
909 768/335
Die Scheibe 7 besitzt eine Mittelöffnung für die Aufnahme des Endes eines sich durch das Gehäuse zentral
erstreckenden Tantaldrahts 9; die Scheibe 8 isoliert das Ende des Drahtes 9 gegen den Boden des Gehäuses 1. .
Der Draht 9 trägt -in der Höhe des Rohres 5 eine die Anode bildende, gesinterte Tantalmasse 10, die
ähnlich wie der Draht 9 durch Formierung mit einer das Dielektrikum bildenden Oxydhaut versehen ist.
Das Innere des Gehäuses ist auf der oberen Seite mittels einer Isolierplatte 11, ζ. B. aus Glimmer oder
polymerisiertem Tetrafluoräthylen, verschlossen, die auf dem oberen Rand des Rohres 5 aufliegt und in
der Mitte mit einer Öffnung für den Zuführungsdraht 9 versehen ist. Der Teil des Gehäuses 1 oberhalb
der Verschlußplatte 11 ist durch eine den Zuführungsdraht 9 umgebende Abdichtungsmasse 12
verschlossen, die z. B. aus einem sich erhärtenden Äthoxylingießharz besteht. Der obere Rand 13 des
Gehäuses 1 ist nach innen abgebogen, wodurch die Masse 12 festgehalten wird.
Die Figur zeigt ein Ausführungsbeiispiel des Elektrolytkondensators
nach der Erfindung im Maßstab 10:1. Die Abmessungen des Kondensators, der sich bei einer Kapazität von etwa 4 μΕ für eine Spannung
von 12 V eignet, sind also sehr gering.
Bei dem geschilderten Beispiel ist das Gehäuse aus Metall; es ist jedoch möglich, auch ein Gehäuse aus
Isolierstoff, z. B. einem thermoerhärtenden Kunstharz, zu verwenden. In diesem Falle ist es erforderlich, die
rohrförmige Elektrode 5 mit einer durch das Gehäuse hindurch nach außen führenden Stromzuführungsleitung
zu versehen, die z.B. durch den Baden oder längs der Verschlußplatte 11 und der Masse 12 geführt
werden kann.
Es ist möglich, eine Durchführungsledtung in den Boden des isolierenden Gehäuses einzufügen und zur
Verbindung zwischen dieser Leitung und des Rohres 5 eine Metallschicht, ζ. B. eine vorher auf der Innenwand
des ^Gehäuses angebrachte Silberschicht, vorzusehen.
Claims (3)
1. Elektrolytkondensator mit in einem den Elektrolyten enthaltenden zylindrischen Gehäuse angeordneten
porösen, z.B. gesinterten Elektroden, von denen mindestens eine aus einem mit einer das
Dielektrikum bildenden Oxydhaut versehenen Metall, vorzugsweise Tantal, besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Elektroden (5) aus einem gesonderten, in das Gehäuse (1) passenden Rohr aus
gesintertem Material, vorzugsweise aus Silber, besteht, in dessen Innerm die mit einem aus dem Gehäuse
herausragenden Zuführungsdraht (9) versehene^), andere (η) Elektrode (η) (10), vorzugsweise
aus Tantal, angeordnet ist (sind), wobei mindestens ein Ende des Rohres als Anschlag für
eine isolierende Verschlußplatte (11) dient, auf deren von dem Rohr abgewendeten Seite eine das
betreffende Ende des Gehäuses auffüllende, isolierende Abdichtungsmasse (12), z. B. ein Gießharz,
aufgebracht ist.
2. Elektrolytkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) und
das Rohr (5) aus dem gleichen Metall bestehen und einander innig berühren.
3. Elektrolytkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) aus
einem Isoliermaterial, z. B. einem thermoerhärtenden Kunstharz, besteht, das im Innern mit einer
Metallschicht überzogen ist, die mit dem Rohr (5) in inniger Berührung steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 837 538;
britische Patentschriften Nr. 671809, 675 353;
USA.-Patentschriften Nr. 2 283 723, 2 299 228,
688; 2-558172.
Französische Patentschrift Nr. 837 538;
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 768/335 3.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL772555X | 1954-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1078694B true DE1078694B (de) | 1960-03-31 |
Family
ID=19829898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN10474A Pending DE1078694B (de) | 1954-04-14 | 1955-04-09 | Elektrolytkondensator |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1078694B (de) |
| GB (1) | GB772555A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1184868B (de) * | 1961-04-24 | 1965-01-07 | Int Standard Electric Corp | Elektrolytkondensator |
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-
1955
- 1955-04-09 DE DEN10474A patent/DE1078694B/de active Pending
- 1955-04-12 GB GB10469/55A patent/GB772555A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB772555A (en) | 1957-04-17 |
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