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DE1078694B - Elektrolytkondensator - Google Patents

Elektrolytkondensator

Info

Publication number
DE1078694B
DE1078694B DEN10474A DEN0010474A DE1078694B DE 1078694 B DE1078694 B DE 1078694B DE N10474 A DEN10474 A DE N10474A DE N0010474 A DEN0010474 A DE N0010474A DE 1078694 B DE1078694 B DE 1078694B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
tube
electrolytic capacitor
insulating
tantalum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN10474A
Other languages
English (en)
Inventor
Roelof Dirk Bugel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1078694B publication Critical patent/DE1078694B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/004Details
    • H01G9/04Electrodes or formation of dielectric layers thereon
    • H01G9/048Electrodes or formation of dielectric layers thereon characterised by their structure
    • H01G9/052Sintered electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
  • Electric Double-Layer Capacitors Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich -auf einen Elektrolytkondensator mit in einem den Elektrolyten enthaltenden zylindrischen Gehäuse angeordneten porösen, z. B. gesinterten Elektroden, von denen mindestens eine aus einem mit einer das- Dielektrikum bildenden Oxydhaut versehenen .Metall, vorzugsweise Tantal, besteht. ------
Es ist bekannt, Elektroden für einen Elektrolytkondensator aus einer -gesinterten Metallmasse herzustellen, die infolge ,der. Sinterung eine-große wirksame Oberfläche aufweist.· Bine solche große Oberfläche ist nicht nur für "diejenige Elektrode von Bedeutung, die mit einer dielektrischen Haut versehen ist, sondern auch die Elektrode, die bei polarisierten Kondensatoren die Kathode 'bildet, wird vorzugsweise mit solch großer wirksamer Oberfläche versehen, um Käpäzitäts- und Wideistaridswirkung in der Grenzfläche zwischen Kathode "und Elektrolyt zu verringern.
Die Erfindung feezw-eckt, eine 'einfache und somit billige Bauart eines EJelcfrolytkondensators der eingangs-erwähnten Art"'zu-schaffen.
Gemäß der Erfindung besteht eine der Elektroden aus einem gesonderten, in das Gehäuse passenden Rohr aus gesintertem Materaal,' vorzugsweise aus Silber, in dessen Innerem die mit einem aus dem Gehäuse herausragenden Zuführungsdraht versehene^), andere(n) Elektrode(n), vorzugsweise aus Tantal, an-* geordnet ist (sind), wobei mindestens ein Ende des Rohres als Anschlag für eine isolierende Verschlußplatte dient, auf deren von dem Rohr abgewendeten Seite eine das betreffende Ende des Gehäuses auffüllende, isolierende Abdichtungsmasse, z. B. ein Gießharz, aufgebracht ist.
Vorzugsweise bestehen Rohr und Gehäuse aus demselben Metall und sind miteinander elektrisch gutleitend verbunden, wobei das Gehäuse die Stromzuführung zu dem Rohr übernimmt, z. B. indem das Rohr mit enger Passung in das Gehäuse eingesetzt ist. Das Gehäuse kann jedoch auch aus einem nicht leitenden Stoff, z. B. einem thermoerhärtenden Kunstharz, bestehen, daß im Innern mit einer Metallschicht überzogen ist, die mit dem Rohr in inniger Berührung steht; in diesem Falle ist für das Rohr eine gesonderte Stromzuführungsleitung vorgesehen.
Es sei bemerkt, daß es bei einem Elektrolytkondensator, bei dem die Anode aus einer in einem mit Elektrolyt gefüllten Gehäuse zentral angeordneten, gesinterten Tantalmasse besteht, bekannt ist, als Kathode eine nicht poröse, dünne Silberschicht von maximal etwa 0,1 mm Stärke zu verwenden, die galvanoplastisch auf der Innenwand eines aus Kupfer bestehenden Gehäuses angebracht ist. Die wirksame Oberfläche dieser Kathode ist aber nicht, wie bei der gesinterten, buchsenförmigen Elektrode beim Konden-Elektrolytkondensator
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
: ...'' Niederlande vom 14. Aprill954
Roelof Dirk Bügel, Eindhoven (Niederlande),,
ist als Erfinder genannt worden
satpr nach der Erfindung, wesentlich größer als die ,-. geometrische Kathodenoberfläche. Bei dem bekannten Kondensator wird ferner eine Verschhißplatte, die außenseitig keine Abdichtungsmasse aufweist, auf einem Flansch des Gehäuses abgestützt, da die Silberschicht als Tragorgan für die Verschlußplatte zu dünn ist. Demgegenüber wird beim Kondensator nach der Erfindung die Verschlußplatte unmittelbar von einem Ende der buchsenförmigen Elektrode getragen; dies hat den Vorteil, daß einerseits das Gehäuse glatt und einfach ausgebildet werden kann und andererseits der für den Elektrolyten verfügbare Raum innerhalb des Gehäuses genau definiert ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, von dem die Figur einen Längsschnitt zeigt.
Ein rundes, zylindrisches Gehäuse 1 aus Silber ist am Boden 2 mit einem Ansatz 3 versehen, in dem ein Stromzuführungsdraht 4 befestigt ist.
Im Innern des Gehäuses 1 befindet sich ein an seiner Innenwand anliegendes, die Kathode des Kondensators bildendes zylindrisches Rohr 5 aus gesintertem Silber. Infolge der Sinterung ist das Rohr 5 sehr porös und bietet somit dem im Gehäuse enthaltenen Elektrolyt 6 eine große Oberfläche. Dieser Elektrolyt kann z. B. aus einer Lösung von Lithiumchlorid oder aus verdünnter Schwefelsäure bestehen. Das Rohr 5 ruht mit seinem unteren Rand auf der oberen von zwei Isolierscheiben 7 und 8 auf, die z. B. aus polymerisiertem Tetrafluoräthylen oder Glimmer bestehen.
909 768/335
Die Scheibe 7 besitzt eine Mittelöffnung für die Aufnahme des Endes eines sich durch das Gehäuse zentral erstreckenden Tantaldrahts 9; die Scheibe 8 isoliert das Ende des Drahtes 9 gegen den Boden des Gehäuses 1. .
Der Draht 9 trägt -in der Höhe des Rohres 5 eine die Anode bildende, gesinterte Tantalmasse 10, die ähnlich wie der Draht 9 durch Formierung mit einer das Dielektrikum bildenden Oxydhaut versehen ist.
Das Innere des Gehäuses ist auf der oberen Seite mittels einer Isolierplatte 11, ζ. B. aus Glimmer oder polymerisiertem Tetrafluoräthylen, verschlossen, die auf dem oberen Rand des Rohres 5 aufliegt und in der Mitte mit einer Öffnung für den Zuführungsdraht 9 versehen ist. Der Teil des Gehäuses 1 oberhalb der Verschlußplatte 11 ist durch eine den Zuführungsdraht 9 umgebende Abdichtungsmasse 12 verschlossen, die z. B. aus einem sich erhärtenden Äthoxylingießharz besteht. Der obere Rand 13 des Gehäuses 1 ist nach innen abgebogen, wodurch die Masse 12 festgehalten wird.
Die Figur zeigt ein Ausführungsbeiispiel des Elektrolytkondensators nach der Erfindung im Maßstab 10:1. Die Abmessungen des Kondensators, der sich bei einer Kapazität von etwa 4 μΕ für eine Spannung von 12 V eignet, sind also sehr gering.
Bei dem geschilderten Beispiel ist das Gehäuse aus Metall; es ist jedoch möglich, auch ein Gehäuse aus Isolierstoff, z. B. einem thermoerhärtenden Kunstharz, zu verwenden. In diesem Falle ist es erforderlich, die rohrförmige Elektrode 5 mit einer durch das Gehäuse hindurch nach außen führenden Stromzuführungsleitung zu versehen, die z.B. durch den Baden oder längs der Verschlußplatte 11 und der Masse 12 geführt werden kann.
Es ist möglich, eine Durchführungsledtung in den Boden des isolierenden Gehäuses einzufügen und zur Verbindung zwischen dieser Leitung und des Rohres 5 eine Metallschicht, ζ. B. eine vorher auf der Innenwand des ^Gehäuses angebrachte Silberschicht, vorzusehen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrolytkondensator mit in einem den Elektrolyten enthaltenden zylindrischen Gehäuse angeordneten porösen, z.B. gesinterten Elektroden, von denen mindestens eine aus einem mit einer das Dielektrikum bildenden Oxydhaut versehenen Metall, vorzugsweise Tantal, besteht, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Elektroden (5) aus einem gesonderten, in das Gehäuse (1) passenden Rohr aus gesintertem Material, vorzugsweise aus Silber, besteht, in dessen Innerm die mit einem aus dem Gehäuse herausragenden Zuführungsdraht (9) versehene^), andere (η) Elektrode (η) (10), vorzugsweise aus Tantal, angeordnet ist (sind), wobei mindestens ein Ende des Rohres als Anschlag für eine isolierende Verschlußplatte (11) dient, auf deren von dem Rohr abgewendeten Seite eine das betreffende Ende des Gehäuses auffüllende, isolierende Abdichtungsmasse (12), z. B. ein Gießharz, aufgebracht ist.
2. Elektrolytkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) und das Rohr (5) aus dem gleichen Metall bestehen und einander innig berühren.
3. Elektrolytkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) aus einem Isoliermaterial, z. B. einem thermoerhärtenden Kunstharz, besteht, das im Innern mit einer Metallschicht überzogen ist, die mit dem Rohr (5) in inniger Berührung steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 837 538;
britische Patentschriften Nr. 671809, 675 353;
USA.-Patentschriften Nr. 2 283 723, 2 299 228,
688; 2-558172.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 768/335 3.
DEN10474A 1954-04-14 1955-04-09 Elektrolytkondensator Pending DE1078694B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL772555X 1954-04-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1078694B true DE1078694B (de) 1960-03-31

Family

ID=19829898

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN10474A Pending DE1078694B (de) 1954-04-14 1955-04-09 Elektrolytkondensator

Country Status (2)

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DE (1) DE1078694B (de)
GB (1) GB772555A (de)

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Publication number Publication date
GB772555A (en) 1957-04-17

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