DE1114934B - Filterkondensator fuer gedruckte Schaltungen - Google Patents
Filterkondensator fuer gedruckte SchaltungenInfo
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- DE1114934B DE1114934B DET14276A DET0014276A DE1114934B DE 1114934 B DE1114934 B DE 1114934B DE T14276 A DET14276 A DE T14276A DE T0014276 A DET0014276 A DE T0014276A DE 1114934 B DE1114934 B DE 1114934B
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- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
- H01G2/00—Details of capacitors not covered by a single one of groups H01G4/00-H01G11/00
- H01G2/02—Mountings
- H01G2/06—Mountings specially adapted for mounting on a printed-circuit support
- H01G2/065—Mountings specially adapted for mounting on a printed-circuit support for surface mounting, e.g. chip capacitors
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Description
- Filterkondensator für gedruckte Schaltungen Die Erfindung befaßt sich mit einem Filterkondensator für gedruckte Schaltungen. Die Anordnung ermöglicht die gleichzeitige Verblockung und Verdrosselung einer Leitung durch ein einziges Bauteil, das in einfacher Weise in gedruckte Schaltungen eingelötet werden kann.
- Gedruckte Schaltungen werden in absehbarer Zeit nicht nur in Rundfunkgeräten eine entscheidende Bedeutung erlangen, sondern auch im Gebiet der hohen Frequenzen, z. B. der Dezimeterwellentechnik. Gegenüber der bisher üblichen Verdrahtungstechnik besitzt eine gedruckte Schaltung besonders in der Massenfertigung große Vorteile. Bei der normalen Verdrahtungstechnik sind bereits Filterkondensatoren bekannt, deren Innenleiter so ausgebildet ist, daß er bei hohen Frequenzen eine entsprechende Induktivität besitzt. Mit diesem Bauelement können z. B. die Zuleitungen für die Betriebsspannungen von Verstärkerstufen verblockt werden, wobei die Anordnung wegen der vorhandenen Induktivität als LC-Siebkette wirkt. Es sind auch bereits Filterkondensatoren bekannt, die aus einem Keramikhohlkörper mit einem Außenbelag und hiervon und voneinander isolierten zwei Innenbelägen bestehen. Zur Erzielung der erforderlichen Induktivität dient hierbei eine Drossel. Bei entsprechend hoch gewählten Frequenzen ist es außerdem bereits bekannt, daß der gegebenenfalls gewendelte Innenleiter von Kondensatoren bereits als ausreichende Induktivität wirksam ist. Die erwähnten Filterkondensatoren wirken wie ein z-Glied, welches aus einzelnen konzentrierten Schaltelementen aufgebaut ist. Die bekannten Filteranordnungen können jedoch nicht ohne weiteres in eine gedruckte Schaltung eingebaut werden. Ziel der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Filterkondensator so auszubilden, daß er direkt in die gedruckte Schaltung eingefügt werden kann.
- Bei einem Filterkondensator für gedruckte Schaltungen, bestehend aus einem Keramikhohlkörper, der einen Außenbelag und hiervon isoliert zwei ebenfalls voneinander isolierte Innenbeläge besitzt, und einem metallischen Innenleiter entsprechender Länge, der an seinem einen Ende mit dem einen Innenbelag des Keramikhohlkörpers und an seinem anderen Ende mit dem anderen Innenbelag leitend verbunden, im übrigen auf seiner ganzen Länge jedoch frei geführt ist, wird deshalb erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das fußartig ausgebildete Ende des Keramikhohlkörpers, das auf die gedruckte Schaltung aufgesetzt wird, so geformt ist, daß durch entsprechende Aussparung der Seitenwand dieses Teiles die gedruckte Schaltung von der Endfläche dieses Teiles nur stellenweise berührt wird und der Außenbelag des Keramikhohlkörpers sich bis zu diesen Berührungsstellen erstreckt, und daß ferner der Innenleiter eine solche Länge besitzt, daß er an seinem einen Ende ebenfalls die gedruckte Schaltung berührt, während das andere Ende als Lötanschluß ausgebildet ist.
- Die Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
- Fig. 1 zeigt einen solchen Filterkondensator im Schnitt; Fig. 2 stellt eine Draufsicht dar auf den Fuß dieses Filterkondensators; Fig. 3 ist das elektrische Ersatzbild der Anordnung. In Fig. 1 ist ein Teil einer gedruckten Schaltung dargestellt. Hierbei ist 1 die isolierende Montageplatte, auf der zwei leitende Folien 2 bzw. 3 der gedruckten Schaltung eingezeichnet sind. Der metallische Innenleiter 4 des Filterkondensators ist am oberen Ende als Lötanschluß ausgebildet. 5 ist der Keramikhohlkörper, der einen Außenbelag 6 und zwei getrennte Innenbeläge 7 und 8 besitzt. Am oberen Ende wird der Filterkondensator durch eine metallische Haube 9 abgeschlossen, während eine ähnliche Haube 10 die Anordnung nach unten abdichtet. Der Keramikhohlkörper ist an seinem der gedruckten Schaltung zugekehrten Ende 11 fußartig verbreitert. Damit bei der heute üblichen Tauchlötung das Lötzinn an die Stellen fließen kann, an der der Innenleiter 4 mit dem Teil 3 der gedruckten Schaltung verlötet werden soll, wie dies bei 13 angedeutet wurde, besitzt der Keramikhohlkörper eine hierfür geeignete Form. Sein unteres fußartiges Ende 11 ist durch entsprechende Aussparung so ausgebildet, daß die gedruckte Schaltung von der Endfläche nur teilweise berührt wird. Der Außenbelag 6 reicht bis zu diesen Berührungsstellen und ist bei 12 mit der Folie 2 der gedruckten Schaltung verlötet. Der Innenleiter 4 besitzt eine solche Länge, daß er mit seinem unteren Ende die gedruckte Schaltung berührt. Die haubenähnlichen Teile 9 und 10 sind mit dem jeweiligen Innenbelag des Kondensators bei 14 bzw. 15 verlötet. Außerdem ist die obere Haube 9 bei 17 und die untere Haube 10 bei 13 mit dem Innenleiter 4 leitend verbunden.
- Bei hohen Frequenzen wirkt der Innenleiter auf Grund seiner Länge und Formgebung als Induktivität. Die ganze Anordnung läßt sich deshalb im Ersatzschaltbild der Fig.3 als LC-Siebkette darstellen.
- In Weiterführung des Erfindungsgedankens läßt sich der Filterkondensator so aufbauen, daß der zwischen dem Innenleiter 4 und den voneinander isolierten Innenbelägen 7 und 8 bestehende Hohlraum 16 in an sich bekannter Weise mit einem Kern aus ferromagnetischem Material ausgefüllt wird, so daß die Induktivität des Innenleiters erhöht wird. Dies bringt eine wesentliche Verbesserung der Drosselwirkung des Filterkondensators.
- Der Filterkondensator gemäß der Erfindung kann aber auch so ausgebildet sein, daß der Keramikhohlkörper selbst in ebenfalls an sich bekannter Weise aus einem Isoliermaterial mit ferromagnetischen Eigenschaften besteht.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Filterkondensator für gedruckte Schaltungen, bestehend aus einem Keramikhohlkörper, der einen Außenbelag und hiervon isoliert zwei ebenfalls voneinander isolierte Innenbeläge besitzt, und einem metallischen Innenleiter entsprechender Länge, der an seinem einen Ende mit dem einen Innenbelag des Keramikhohlkörpers und an seinem anderen Ende mit dem anderen Innenbelag leitend verbunden, im übrigen auf seiner ganzen Länge aber frei geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das fußartig ausgebildete Ende (11) des Keramikhohlkörpers (5), das auf die gedruckte Schaltung aufgesetzt wird, so geformt ist, daß durch entsprechende Aussparung der Seitenwand dieses Teiles (11) die gedruckte Schaltung von der Endfläche dieses Teiles nur stellenweise berührt wird und der Außenbelag (6) des Keramikhohlkörpers sich bis zu diesen Berührungsstellen erstreckt, ferner gekennzeichnet durch eine solche Länge des Innenleiters (4), daß dieser an seinem einen Ende ebenfalls die gedruckte Schaltung berührt, während das andere Ende als Lötanschluß ausgebildet ist.
- 2. Filterkondensator für gedruckte Schaltungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum zwischen dem metallischen Innenleiter und den Innenbelägen des Keramikhohlkörpers mit einem ferromagnetischen Körper ganz oder teilweise ausgefüllt ist.
- 3. Filterkondensator für gedruckte Schaltungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleiter gewendelt ist.
- 4. Filterkondensator für gedruckte Schaltungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Keramikhohlkörper aus einem Isoliermaterial besteht, das ferromagnetische Eigenschaften besitzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 873 110, 897 861; britische Patentschrift Nr. 649 398.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET14276A DE1114934B (de) | 1957-10-16 | 1957-10-16 | Filterkondensator fuer gedruckte Schaltungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET14276A DE1114934B (de) | 1957-10-16 | 1957-10-16 | Filterkondensator fuer gedruckte Schaltungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1114934B true DE1114934B (de) | 1961-10-12 |
Family
ID=7547593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET14276A Pending DE1114934B (de) | 1957-10-16 | 1957-10-16 | Filterkondensator fuer gedruckte Schaltungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1114934B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1764214B1 (de) * | 1967-04-26 | 1972-07-27 | Erie Technological Prod Inc | Kondensator |
| DE2925374A1 (de) * | 1978-06-22 | 1980-01-10 | Taiyo Yuden Kk | Elektrische mehrfach-filteranordnung und verfahren zu ihrer herstellung |
| DE3048170A1 (de) * | 1979-12-20 | 1981-08-27 | Murata Manufacturing Co. Ltd., Nagaokakyo, Kyoto | Elektrisches filter |
| DE3432670A1 (de) * | 1983-07-28 | 1985-04-04 | Murata Manufacturing Co., Ltd., Nagaokakyo, Kyoto | Rauschunterdrueckungsfilter |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB649398A (en) * | 1948-08-11 | 1951-01-24 | Wikkiam Dubilier | Improvements in or relating to electromagnetic devices |
| DE873110C (de) * | 1941-07-26 | 1953-04-09 | Siemens Ag | Anordnung zur Abfuehrung unerwuenschter Hochfrequenzstroeme von einem elektrischen Leiter, insbesondere fuer Entstoerungszwecke |
| DE897861C (de) * | 1951-06-29 | 1953-11-26 | Siemens Ag | Elektrischer Durchfuehrungskondensator |
-
1957
- 1957-10-16 DE DET14276A patent/DE1114934B/de active Pending
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