CH327485A - Elektrolytkondensator - Google Patents
ElektrolytkondensatorInfo
- Publication number
- CH327485A CH327485A CH327485DA CH327485A CH 327485 A CH327485 A CH 327485A CH 327485D A CH327485D A CH 327485DA CH 327485 A CH327485 A CH 327485A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- electrolytic capacitor
- housing
- metal
- valve
- sintered
- Prior art date
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 title claims description 18
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 20
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 20
- GUVRBAGPIYLISA-UHFFFAOYSA-N tantalum atom Chemical compound [Ta] GUVRBAGPIYLISA-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 9
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 8
- 229910052715 tantalum Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 7
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000010949 copper Substances 0.000 claims description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 2
- 239000011491 glass wool Substances 0.000 claims description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims 1
- 239000003792 electrolyte Substances 0.000 description 9
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 5
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N Sulfuric acid Chemical compound OS(O)(=O)=O QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 2
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 101100327917 Caenorhabditis elegans chup-1 gene Proteins 0.000 description 1
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000007747 plating Methods 0.000 description 1
- 238000004382 potting Methods 0.000 description 1
- 239000003566 sealing material Substances 0.000 description 1
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004332 silver Substances 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 238000007740 vapor deposition Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
- H01G9/00—Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
- H01G9/145—Liquid electrolytic capacitors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
Description
Elektrolytkondensator Die Neuerung bezieht sich auf einen Elek trolytkondensator, bei dem die Anode durch einen Sinterkörper, vorzugsweise aus Tantal, gebildet wird.
Es ist bereits bekannt, zur Erzielung einer grossen Kapazität auf kleinem Raum als An ode in elektrolyisehen Kondensatoren Sinter körper aus Ventilmetall zu verwenden. Hier bei ist es wichtig, dass einerseits der Sinter körper vollkommen in den Elektrolyten ein taucht, damit dessen ganze Oberfläche zur Kapazitätsbildung ausgenützt wird und dass anderseits die mit dem Elektrolyten in Berüh rung kommenden Metallteile von diesem nicht angegriffen werden. Es treten dabei insbeson dere Schwierigkeiten auf, den Anodenkörper aus Ventilmetall mit einer elektrischen Zulei tung zu versehen, die möglichst lötfähig ist und flüssigkeitsdicht aus dem Gehäuse heraus geführt werden muss.
Hierbei ist besonders die Verbindungsstelle zwischen dem Ventilmetall und dem lötfähigen Metall der Zuleitung ge fährdet, wenn Spuren von Feuchtigkeit oder Elektrolyt an diese Stelle gelangen.
Man hat daher vorgeschlagen, diese Stelle besonders durch isolierende und vom Elektro lyten nicht angreifbare Überzüge zu schützen oder sie in eine geeignete Vergussmasse einzu betten.
Die bekannten Lösungen befriedigen je doch in der Praxis nicht. Es ist besonders bei Tautal als Ventilmetall schwierig, eine gute elektrische Verbindung mit einem lötfähigen Metall herzustellen.
Der erfindungsgemässe Elektrolytkonden sator mit einer Anode aus gesintertem Ventil metall ist gegenüber den die vorgenannten Schwierigkeiten aufweisenden Lösungen da durch gekennzeichnet, dass der Abschlussdek- kel des Gehäuses als Zuleitung dient und aus einem lötfähigen, an der Gehäuseinnenseite mit Ventilmetall. überzogenen yletall. besteht, gegen das Gehäuse flüssigkeitsdicht abgedich tet und elektrisch isoliert ist und an der mit dem Überzug versehenen Seite den Sinterkör- per trägt.
Nachstehend ist. die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeich nung schematisch dargestellt ist, ausführlich ,beschrieben.
Der Kondensatorbecher 1, der die Kathode bildet, besteht aus einem geeigneten, gegen den Elektrolyten inerten Metall. So wird für Kondensatoren mit Aliuniniumanode vorzugs weise ein Becher aus Aluminium verwendet, für Kondensatoren mit Tantalanode ein Be cher aus reinem Silber. Der Becher trägt. an einer geeigneten Stelle eine elektrische Zu leitung 7, die beispielsweise. durch Anlöten, wie dies bei 8 angedeutet ist, mit dem Becher 1 verbunden ist. Der Becher kann aber auch schon bei seiner Herstellung mit einem ent sprechenden Ansatz versehen werden, der als Zuleitung dienen kann.
Der Becher ist durch eine Platte 3 aus lötfähigem Metall abgeschlos sen, die an ihrer Innenseite einen Überzug 2 aus geeignetem Ventilmetall trägt. Bei Ver wendung einer Anode aus Aluminium wird vorzugsweise Aluminium für den Überzug 2 verwendet, bei Kondensatoren mit Tantal anode ein Überzug aus Tautal. Dieser Überzug wird auf die Platte 3, die vorzugsweise aus Kupfer oder Messing besteht, auf irgendeine bekannte Weise, z. B. durch Aufdampfen, Auf spritzen, Plattieren oder dergleichen, aufge bracht. Es ist wichtig, dass der Überzug 2 vollkommen dicht und porenfrei ist, damit der Elektrolyt nicht zur Grenzschicht zwischen '' und 3 gelangen kann.
Bei Kondensatoren mit Tantalanode haben sieh für den Abschlussdek- kel besonders mit Tautal plattierte Kupfer platten bewährt. Der Deckel 3 ist gegen das Gehäuse 1 durch eine Dichtung 10 flüssig- keitsdicbt abgedichtet und auf diese Weise auch gegen das Gehäuse isoliert. Als Dich tungswerkstoff kann beispielsweise Gummi ver wendet werden. An der Platte 3 ist ein ent sprechender Anschlussdraht 7a durch Löten befestigt, wie dies bei 8a angedeutet ist. Der Sinterkörper aus Ventilmetall 4, beispiels weise aus Aluminium oder Tautal, enthält einen Draht oder ein Band aus Ventilmetall, mit welchem er an der Innenseite des Deckels befestigt ist.
Bei Tantalelektrolytkondensato ren haben sich insbesondere Tantaldrähte und -bänder 5 bewährt, auf die der Sinterkörper 4 aus Tantalpulver aufgepresst ist. Mittels des Bandes 5 aus Ventilmetall wird der Sinterkör- per freischwebend im Gehäuse aufgehängt. Hierzu werden die Enden des Bandes 5 an zwei Stellen 6 an der Innenseite des Deckels 3, also an dem Überzug 2, durch ein geeigne tes Verfahren befestigt, beispielsweise ange schweisst. Dadurch wird einerseits die necla- nisehe und anderseits die elektrische Verbin dung mit dem Gehäusedeckel hergestellt.
Da mit der Sinterkörper 4 oder das Band 5 bei Erschütterungen nicht die Gehäusewand 1 be rühren, ist der Sinterkörper im Gehäuse durch geeignete poröse oder schwammartige Isolier stoffkörper 12 festgelegt. Diese müssen voll- kommen unempfindlich gegenüber dem Elek trolyten 9 sein, der das ganze Gehäuse aus füllt und vermittels ihrer Poren dem Elek- trolvten Zutritt zum Sinterkörper gestatten. Bei Elektrolytkondensatoren mit Tantalsinter körpern, für die sieh ein Elektrolyt aus Schwe felsäure besonders eignet, haben sieh Glas wolle und Glasgewebe zu diesem Zweck gut bewährt.
Wie in der Figur dargestellt, wird der Deckel am einfachsten durch Umbördeln des Gehäuserandes am Gehäuse befestigt und durch eine geeignete Sicke oder dergleichen eine Verschiebung des Deckels nach innen ver hindert.
Auf diese Weise werden durch die Neue rung die erwähnten Schwierigkeiten des An- odenansehlusses vermieden. Die Kondensato ren sind einfaeh und billig herzustellen und robust im Betrieb.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrolytkondensator mit einer Anode aus gesintertem Ventilmetall, dadurch gekenn zeichnet, dass der Absehlussdeckel des Gehäu ses als Zuleitung dient und aus einem lötfäli- gen, an der Gehäuseinnenseite mit Ventil metall überzogenen Metall besteht, gegen das Gehäuse flüssigkeitsdicht abgedichtet und elektriseh isoliert ist und an der mit dem Überzug versehenen Seite den Sinterkörper trägt. UNTER AN SPRÜ CHE 1. 1;lektrolytkondensator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der G#,- lräusedeckel aus einer mit Tautal plattierten Kupferplatte besteht.2. Elektrolytkondensator nach Patentan spruch und Unteransprrieh 1, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Sinterkörper ein länglicher Körper aus dem deichen Ventil metall eingepresst ist, der an der mit. Ventil metall überzogenen Seite des Abschlussdeekels durch Sehweissen befestigt ist.3, Elektrolytkondensator nach Patentan- spruelr und den -Unteranspriiehen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Sinter- körper und eingepresstem Körper einerseits und Kondensatorgehäuse anderseits poröse Isolierkörper, vorzugsweise Glaswolle oder Glasgewebe, eingelegt sind, die eine Berührung zwischen Kathode und Anode verhindern. 4. Elektrolytkondensator nach Patentan spruch, dadurcli gekennzeichnet, dass er eine Anode aus gesintertem Tantal aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE327485X | 1953-09-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH327485A true CH327485A (de) | 1958-01-31 |
Family
ID=6185012
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH327485D CH327485A (de) | 1953-09-23 | 1954-09-09 | Elektrolytkondensator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH327485A (de) |
-
1954
- 1954-09-09 CH CH327485D patent/CH327485A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2623592C2 (de) | Festelektrolyt-Kondensator und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1110313B (de) | Elektrolytkondensator mit Tantalanode | |
| DE2109619A1 (de) | Verfahren zum Kapseln eines Fest elektrolytkondensators und danach her gestellter Kondensator | |
| DE1614224A1 (de) | Elektrolytischer Kondensator | |
| CH327485A (de) | Elektrolytkondensator | |
| DE1677546U (de) | Elektrolytkondensator. | |
| DE2557201A1 (de) | Elektrisches bauelement, insbesondere trocken-elektrolytkondensator, und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE1771450A1 (de) | Metallisches fadenfoermiges Netzwerk und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE2234618A1 (de) | Kondensator und verfahren zur herstellung seiner elektroden | |
| DE2631776C3 (de) | Elektrolytkondensator | |
| CH243214A (de) | Elektrolytischer Kondensator mit einer oder mehreren, aus filmbildendem Stoff bestehenden Elektroden, an denen Anschlussorgane aus filmbildendem Stoff angeordnet sind und Verfahren zur Herstellung eines derartigen Kondensators. | |
| DE2728092A1 (de) | Feuchtigkeitssensor fuer ein elektrisches hygrometer und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE1078694B (de) | Elektrolytkondensator | |
| AT202239B (de) | Elektrolytkondensator | |
| CH231348A (de) | Elektrolytischer Kondensator mit Metallgefäss, das durch einen scheibenförmigen Körper aus Isolierstoff abgedichtet ist. | |
| DE2518866C2 (de) | Elektrischer Wickelkondensator | |
| DE2347410B2 (de) | Elektrolytkondensator mit einer glashuelle | |
| DE948991C (de) | Elektrolytischer Kondensator | |
| DE658557C (de) | Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Kondensators in Rohrform | |
| DE975381C (de) | Elektrolytischer Kondensator | |
| DE914521C (de) | Glimmentladungsroehre zur Gleichspannungsregelung | |
| DE628283C (de) | Litze oder Mehrfachdraht fuer elektrische Verbindungen bei Elektrolytkondensatoren | |
| DE861136C (de) | Verfahren zur Herstellung von Elektroden, insbesondere fuer Elektrolytkondensatoren, und Elektrolytkondensator | |
| AT246295B (de) | Trockenelektrolytkondensator und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE3618929A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines festkoerper-elektrolytkondensators |