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CH327485A - Elektrolytkondensator - Google Patents

Elektrolytkondensator

Info

Publication number
CH327485A
CH327485A CH327485DA CH327485A CH 327485 A CH327485 A CH 327485A CH 327485D A CH327485D A CH 327485DA CH 327485 A CH327485 A CH 327485A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
electrolytic capacitor
housing
metal
valve
sintered
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wagner Manfred
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Telephon & Radio Ag filed Critical Standard Telephon & Radio Ag
Publication of CH327485A publication Critical patent/CH327485A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/145Liquid electrolytic capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


      Elektrolytkondensator       Die Neuerung bezieht sich auf einen Elek  trolytkondensator, bei dem die Anode durch  einen Sinterkörper, vorzugsweise aus Tantal,  gebildet wird.  



  Es ist bereits bekannt, zur Erzielung einer  grossen Kapazität auf kleinem Raum als An  ode in elektrolyisehen Kondensatoren Sinter  körper aus Ventilmetall zu verwenden. Hier  bei ist es wichtig, dass einerseits der Sinter  körper vollkommen in den Elektrolyten ein  taucht, damit dessen ganze Oberfläche zur  Kapazitätsbildung ausgenützt wird und dass       anderseits    die mit dem Elektrolyten in Berüh  rung kommenden Metallteile von diesem nicht  angegriffen werden. Es treten dabei insbeson  dere Schwierigkeiten auf, den     Anodenkörper     aus Ventilmetall mit einer elektrischen Zulei  tung zu versehen, die möglichst lötfähig ist  und flüssigkeitsdicht aus dem Gehäuse heraus  geführt werden muss.

   Hierbei ist besonders die  Verbindungsstelle zwischen dem Ventilmetall  und dem lötfähigen Metall der Zuleitung ge  fährdet, wenn Spuren von Feuchtigkeit oder  Elektrolyt an diese Stelle gelangen.  



  Man hat daher vorgeschlagen, diese Stelle  besonders durch isolierende und vom Elektro  lyten nicht angreifbare Überzüge zu schützen  oder sie in eine geeignete Vergussmasse einzu  betten.  



  Die bekannten Lösungen befriedigen je  doch in der Praxis nicht. Es ist besonders bei  Tautal als Ventilmetall schwierig, eine gute    elektrische Verbindung mit einem lötfähigen  Metall herzustellen.  



  Der erfindungsgemässe Elektrolytkonden  sator mit einer Anode aus gesintertem Ventil  metall ist gegenüber den die vorgenannten  Schwierigkeiten aufweisenden Lösungen da  durch gekennzeichnet, dass der     Abschlussdek-          kel    des     Gehäuses    als Zuleitung dient und aus  einem     lötfähigen,    an der Gehäuseinnenseite  mit Ventilmetall. überzogenen     yletall.    besteht,  gegen das Gehäuse flüssigkeitsdicht abgedich  tet und elektrisch isoliert ist und an der mit  dem Überzug versehenen Seite den     Sinterkör-          per    trägt.  



  Nachstehend ist. die Erfindung an Hand  eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeich  nung schematisch dargestellt ist, ausführlich       ,beschrieben.     



  Der     Kondensatorbecher    1, der die Kathode  bildet, besteht aus einem geeigneten, gegen  den Elektrolyten     inerten    Metall. So wird für  Kondensatoren mit     Aliuniniumanode    vorzugs  weise ein Becher aus     Aluminium    verwendet,  für Kondensatoren mit     Tantalanode    ein Be  cher aus reinem Silber. Der Becher trägt. an  einer geeigneten Stelle eine elektrische Zu  leitung 7, die beispielsweise. durch Anlöten,  wie dies bei 8 angedeutet ist, mit dem Becher  1 verbunden ist. Der Becher kann aber auch  schon bei seiner Herstellung mit einem ent  sprechenden Ansatz versehen werden, der als      Zuleitung dienen kann.

   Der Becher ist durch  eine Platte 3 aus lötfähigem Metall abgeschlos  sen, die an ihrer Innenseite einen Überzug 2  aus geeignetem Ventilmetall trägt. Bei Ver  wendung einer Anode aus Aluminium wird       vorzugsweise    Aluminium für den Überzug 2  verwendet, bei Kondensatoren mit Tantal  anode ein Überzug aus Tautal. Dieser Überzug  wird auf die Platte 3, die vorzugsweise aus  Kupfer oder Messing besteht, auf irgendeine  bekannte Weise, z. B. durch Aufdampfen, Auf  spritzen, Plattieren oder dergleichen, aufge  bracht. Es ist wichtig, dass der Überzug 2  vollkommen dicht und porenfrei ist, damit der  Elektrolyt nicht zur Grenzschicht zwischen ''  und 3 gelangen kann.

   Bei Kondensatoren mit  Tantalanode haben sieh für den     Abschlussdek-          kel    besonders mit Tautal plattierte Kupfer  platten bewährt. Der Deckel 3 ist gegen das  Gehäuse 1 durch eine Dichtung 10     flüssig-          keitsdicbt    abgedichtet und auf diese Weise  auch gegen das Gehäuse isoliert. Als Dich  tungswerkstoff kann beispielsweise Gummi ver  wendet werden. An der Platte 3 ist ein ent  sprechender Anschlussdraht 7a durch Löten  befestigt, wie dies bei 8a angedeutet ist. Der  Sinterkörper aus Ventilmetall 4, beispiels  weise aus Aluminium oder Tautal, enthält  einen Draht oder ein Band aus Ventilmetall,  mit welchem er an der Innenseite des Deckels  befestigt ist.

   Bei Tantalelektrolytkondensato  ren haben sich insbesondere Tantaldrähte und  -bänder 5 bewährt, auf die der Sinterkörper 4  aus Tantalpulver aufgepresst ist. Mittels des  Bandes 5 aus Ventilmetall wird der     Sinterkör-          per        freischwebend    im Gehäuse aufgehängt.  Hierzu werden die Enden des Bandes 5 an  zwei Stellen 6 an der     Innenseite    des Deckels  3, also an dem Überzug 2, durch ein geeigne  tes Verfahren befestigt, beispielsweise ange  schweisst. Dadurch wird einerseits die     necla-          nisehe    und anderseits die elektrische Verbin  dung mit dem Gehäusedeckel hergestellt.

   Da  mit der Sinterkörper 4 oder das Band 5 bei  Erschütterungen nicht die Gehäusewand 1 be  rühren, ist der     Sinterkörper    im Gehäuse durch  geeignete poröse oder schwammartige Isolier  stoffkörper 12 festgelegt. Diese müssen voll-    kommen unempfindlich gegenüber dem Elek  trolyten 9 sein, der das ganze Gehäuse aus  füllt und vermittels ihrer Poren dem     Elek-          trolvten    Zutritt zum Sinterkörper gestatten.  Bei Elektrolytkondensatoren mit Tantalsinter  körpern, für die sieh ein Elektrolyt aus Schwe  felsäure besonders eignet, haben sieh Glas  wolle und Glasgewebe zu diesem Zweck gut  bewährt.

   Wie in der Figur dargestellt, wird  der Deckel am einfachsten durch Umbördeln  des Gehäuserandes am Gehäuse befestigt und  durch eine geeignete Sicke oder dergleichen  eine Verschiebung des Deckels nach innen ver  hindert.  



  Auf diese Weise werden durch die Neue  rung die erwähnten Schwierigkeiten des     An-          odenansehlusses    vermieden. Die Kondensato  ren sind einfaeh und billig herzustellen und  robust im Betrieb.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrolytkondensator mit einer Anode aus gesintertem Ventilmetall, dadurch gekenn zeichnet, dass der Absehlussdeckel des Gehäu ses als Zuleitung dient und aus einem lötfäli- gen, an der Gehäuseinnenseite mit Ventil metall überzogenen Metall besteht, gegen das Gehäuse flüssigkeitsdicht abgedichtet und elektriseh isoliert ist und an der mit dem Überzug versehenen Seite den Sinterkörper trägt. UNTER AN SPRÜ CHE 1. 1;lektrolytkondensator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der G#,- lräusedeckel aus einer mit Tautal plattierten Kupferplatte besteht.
    2. Elektrolytkondensator nach Patentan spruch und Unteransprrieh 1, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Sinterkörper ein länglicher Körper aus dem deichen Ventil metall eingepresst ist, der an der mit. Ventil metall überzogenen Seite des Abschlussdeekels durch Sehweissen befestigt ist.
    3, Elektrolytkondensator nach Patentan- spruelr und den -Unteranspriiehen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Sinter- körper und eingepresstem Körper einerseits und Kondensatorgehäuse anderseits poröse Isolierkörper, vorzugsweise Glaswolle oder Glasgewebe, eingelegt sind, die eine Berührung zwischen Kathode und Anode verhindern. 4. Elektrolytkondensator nach Patentan spruch, dadurcli gekennzeichnet, dass er eine Anode aus gesintertem Tantal aufweist.
CH327485D 1953-09-23 1954-09-09 Elektrolytkondensator CH327485A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE327485X 1953-09-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH327485A true CH327485A (de) 1958-01-31

Family

ID=6185012

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH327485D CH327485A (de) 1953-09-23 1954-09-09 Elektrolytkondensator

Country Status (1)

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