DE2344567A1 - Trockenelektrolytkondensator - Google Patents
TrockenelektrolytkondensatorInfo
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- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
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- H01G9/012—Terminals specially adapted for solid capacitors
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Description
9161-73/sch/hö . 234A567
File No. 248-4
Japanische Anmeldung
Nr. SHO 47-108377 vom
18. September 1972
Japanische Anmeldung
Nr. SHO 47-108377 vom
18. September 1972
Matsuo Electric'Company, Limited,
3-5-3t Sennari-cho, Toyonaka-shi, Osaka, Japan
Trockenelektrolytkondensator
Die Erfindung betrifft einen Trockenelektrolytkondensator und insbesondere eine verbesserte Leiterverbindung
bei einem derartigen Kondensator.
Ein solcher Kondensator enthält ein Kondensatorelement mit einem Anodenkörper, der aus einem filmbildenden
Metall wie Tantal, Aluminium, Niob oder Titan und einer Oxydschicht, sowie einer Halbleiterschicht und einer
Kathodenschicht besteht, die nacheinander auf der Oberfläche des Anodenkörpers ausgebildet werden. Bei einem
bekannten solchen Kondensator war der drahtförmige Kathodenleiter durch Anschweißen oder Anlöten mit der
Kathodenschicht verbunden. Jedoch sind die Kathodenschicht
Α09815/072Λ
und der Leiter so dünn und zerbrechlich, daß es eine schwierige und mühselige Arbeit ist, eine gute Verbindung
für einen ausreichenden elektrischen Kontakt herzustellen. Infolge schlechter Leiterverbindungen haben diese bekannten
Elektrolytkondensatoren einen großen Schwankungsbereich ihrer Eigenschaften gehabt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Verbesserung des Leiterverbindungsaufbaus bei einem
Kondensator, bei dem die vorstehend erwähnten Nachteile vermieden sind und die Eigenschaften verbessert sind.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Kathodenleiter an einem Ende einen flachen und breiten Abschnitt aufweist,
der mit der Kathodenschicht des Kondensatorelementes verschweißt oder verlötet ist.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Darstellung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt:
Pig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Kondensatorelementes, auf welches die Erfindung angewendet ist;
Fig. 2(1) und 2(2) Seitenansichten zur Veranschaulichung zweier Beispiele von Leiterverbindungen nach
dem Stande der Technik;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
einer Leiterverbindung nach der Erfindung;
Pig. 4 eine Kurvendarstellung von Meßergebnissen der Prequenzabhängigkeit der Impedanz einiger bekannter
Kondensatoren; und
Pig. 5 die Darstellung der entsprechenden Kurven von nach der Erfindung ausgebildeten Kondensatoren.
409815/0724
Das in Fig. 1 dargestellte Kondensatorelement 1 weist einen Anodenkörper 11 und eine Kathodenschicht 12 auf.
Der Anodenkörper 11 besteht beispielsweise aus gesintertem
Pulver filmbildenden Materials wie Tantal, Aluminium, Niob oder Titan, in dem ein stabförmiger Anodenanschluß 2 eingebettet
ist. Zwischen dem Anodenkörper 11 und der Kathodenschicht
12 sind nacheinander eine Oxydschicht des Anodenmetalles und eine Halbleiterschicht aus Mangandioxyd auf der
Oberfläche des Anodenkörpers 11 ausgebildet, was jedoch in der Zeichnung nicht zu sehen ist.
Bei den bekannten Kondensatoren dieser Art ist ein drahtförmiger Kathodenleiter 3 durch Schweißen oder Löten
mit der Kathodenschicht auf einer Seite des Kondensatorelementes verbunden, wie Fig. 2 zeigt. Entsprechend ist ein
Anodenleiter 4 an einem Anodenanschluß 2 befestigt, wie die Zeichnungen in den beiden Beispielen erkennen lassen. Derartige
Kathodenleiterverbindungen ergeben jedoch ungenügenden elektrischen Kontakt und führen zu nachteiligen Eigenschaften.
In Pig. 3 ist ein Kondensatorelement 1 dargestellt, welches denen in fig. 1 ähnelt und einen Anodenanschluß 2,
einen Kathodenleiter 3 sowie einen Anodenleiter 4 aufweist. Der Kathodenleiter 3 ist aus einem Stück, lötbaren Metalls wie
Nickel, Kovar, Kupfer oder Eisen, welches mit Lötmittel oder Zinn platiert ist, ausgestanzt und hat einen erweiterten
Endabsohnitt 31 sowie einen längsgestreckten Leiterteil 32.
Der Endabschnitt 31 ist plattenförmig ausgebildet und hat dieselbe Form wie die Hauptflächen des Kondensatorelementes
und ist fest mit dessen Oberfläche verlötet. Der Anodenleiter 4 ist ebenfalls aus einem ähnlichen Metallblech herausgestanzt
und hat einen etwas verbreiterten Endabsciinitt 41 sowie einen längsgestreckten Leiterteil 42. Der Anodenleiter
4 ist am Endabschnitt 41 an den Anodenanschluß 2 derart angeschweißt, daß er ihn rechtwinklig kreuzt. Der Fußteil 33
des Leiterteiles 32 des Kathodenleiters 3 ist zuvor so gebogen
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worden, daß die beiden Leiter 3 und 4 in ihrer Lage miteinander
ausgerichtet sind. Der gesamte Aufbau ist dann in einem Plastikgehäuse 5 gekapselt, welches gestrichelt angedeutet
ist.
Die Fig. 4 und 5 zeigen über der Frequenz aufgenommene Impedanzdiagramme, zweier Gruppen von Kondensatoren.
In Pig. 4 sind die Kurven von elf Kondensatoren nach dem Stande der Technik aufgezeichnet, deren Betriebsspannung
mit 25 Volt und deren elektrostatische Kapazität mit 4,7 /ul1 bemessen war. Fig. 5 zeigt dagegen die Hüllkurven
der Kennlinien von zehn Kondensatoren, die nach der Erfindung ausgebildet sind und für eine Betriebsspannung von
35 Volt sowie eine elektrostatische Kapazität von 3,3 /uF
bemessen sind. Im letzteren Falle liegen die Kurven sämtlicher Kondensatoren zwischen den beiden Einhüllenden der
Fig. 5. In den Fig. 4 und 5 stellt die Linie A eine kapazitive Reaktanz i/o? C in Abhängigkeit von der Kapazität C
des Kondensators dar, während die Linie B die induktive Reaktanz ωL in Abhängigkeit von der Induktivität darstellt.
Wie aus beiden Fig. 4 und 5 eindeutig hervorgeht, sind die Impedanzänderungen der nach der Erfindung ausgebildeten
Kondensatoren wesentlich geringer als diejenigen der bekannten Kondensatoren, und auch die Widerstandskomponente
der Impedanz ist bei den nach der Erfindung ausgebildeten Kondensatoren kleiner als bei den bekannten.
Durch die Erfindung wird somit nicht nur die Kathodenleiterkontaktierung vereinfacht, sondern auch das
Impedanz-Freouenz-Verhalten wird erheblich verbessert.
409815/0724
Claims (1)
1. Trockenelektrolytkondensator mit einem Kapazitätselement, das einen Anodenkörper und eine auf diesem ausgebildete
Kathodenschient sowie an dem Anodenkörper und der
Kathodenschicht befestigte Anoden- und Kathodenleiter aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kathodenleiter (3) an einem Ende einen flachen und erweiterten Abschnitt (31) aufweist, der mit der
Kathodenschicht (12) an einer Hauptfläche des Kapazitätselementes (1) verbunden ist.
AQ9815/Q724
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP10837772U JPS547549Y2 (de) | 1972-09-18 | 1972-09-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2344567A1 true DE2344567A1 (de) | 1974-04-11 |
Family
ID=14483214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732344567 Pending DE2344567A1 (de) | 1972-09-18 | 1973-09-04 | Trockenelektrolytkondensator |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS547549Y2 (de) |
| DE (1) | DE2344567A1 (de) |
| FR (1) | FR2200601A1 (de) |
| IT (1) | IT996620B (de) |
| NL (1) | NL7311933A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH0325396Y2 (de) * | 1984-11-07 | 1991-06-03 |
-
1972
- 1972-09-18 JP JP10837772U patent/JPS547549Y2/ja not_active Expired
-
1973
- 1973-08-27 IT IT6955173A patent/IT996620B/it active
- 1973-08-30 NL NL7311933A patent/NL7311933A/xx unknown
- 1973-09-04 DE DE19732344567 patent/DE2344567A1/de active Pending
- 1973-09-18 FR FR7333391A patent/FR2200601A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS4964737U (de) | 1974-06-06 |
| IT996620B (it) | 1975-12-10 |
| FR2200601A1 (de) | 1974-04-19 |
| JPS547549Y2 (de) | 1979-04-09 |
| NL7311933A (de) | 1974-03-20 |
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