DE1078669B - Widerstandsblock fuer UEberspannungs-ableiter - Google Patents
Widerstandsblock fuer UEberspannungs-ableiterInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung befaßt sich mit einem Widerstandsblock
aus einem mit einer Ummantelung versehenen Widerstandsmaterial mit spannungsabhängigem Widerstand,
insbesondere mit einem aus Siliziumkarbid bestehenden Widerstandsblock, für Überspannungsableiter.
Widerstände für Überspannungsableiter bestehen aus einem Widerstandsmaterial, dessen Widerstandswert
stark von der angelegten Spannung abhängt, und zwar in dem Sinne, daß sich der Widerstand mit
steigender Spannung verringert. Beim Auftreten einer Überspannung können daher große Ströme abgeleitet
werden. Wenn die Spannung auf ihren normalen Wert absinkt, erhöht sich der Widerstandswert wiederum
und verringert den Strom, so daß nur ein sehr kleiner Reststrom durch den Widerstand fließt.
Widerstandsblöcke für Überspannungsableiter werden gegenwärtig meist aus körnigem Siliziumkarbid
hergestellt, dem ein geeignetes Bindemittel, wie z.B. Natriumsilikat, zugesetzt wird. Die Widerstandsblocke
erhalten eine geeignete Form und werden danach gebacken, um die überschüssige Feuchtigkeit zu
entfernen. Nach diesem ersten Trocknen werden die Seitenflächen der Blöcke mit einem harten Material
großen Widerstandes überzogen. Der Überzug, der bisher im allgemeinen verwendet wurde, besteht aus
einer wasserlöslichen Mischung aus Talkum und Natriumsilikat. Diese Mischung ist zunächst zähflüssig.
In dieser Form wird sie auf die Oberfläche aufgebracht, die ummantelt werden soll, und anschließend
erhitzt, um das Wasser zu entfernen. Es ergeben sich dabei jedoch Schwierigkeiten, da durch eine fehlerhafte
Ummantelung Ausschuß verursacht wird. Der Talkumüberzug unterliegt nämlich starken Schwankungen
seiner physikalischen Eigenschaften, woraus sich Herstellungsschwierigkeiten ergeben. Der Talkumüberzug
bildet beim Mischvorgang Kügelchen, so daß es schwierig ist, einen gleichmäßigen Fluß aus
der Auslaßöffnung des Mixers zu erhalten. Die Ummantelung trocknet mit einer Vielzahl kleiner, auf der
Oberfläche sichtbarer Blasen und ergibt dadurch eine unebene, rauhe Oberfläche. Da die mit dem Überzug
versehenen Widerstandsscheiben bei dem üblichen Herstellungsverfahren vielen Hantierungen unterworfen
sind, kommt es auch leicht zum Abplatzen der Ummantelung.
Eine wesentliche Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine feste, harte Ummantelung für beispielsweise
scheibenförmige Widerstandsblöcke von Überspannungsableitern oder Überspannungseinrichtungen
zu schaffen, die verbesserte Isoliereigenschaften besitzt. Weiterhin soll eine feste, harte und stoßfeste
Ummantelung für einen Widerstandsblock eines Überspannungsableiters geschaffen werden, die äußerlich
Widerstandsblock für überspannungsableiter
Anmelder:
Westinghouse Electric Corporation,
East Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
East Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. P. Ohrt, Patentanwalt,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 30. August 1957
V. St. v. Amerika vom 30. August 1957
Norman K. Osmundsen und Philip W. Bogner,
Wilkins Township, Pa. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
Wilkins Township, Pa. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
glatt ist sowie frei von Klümpchen und Luftblasen. Schließlich soll eine verbesserte Ummantelung für
Widerstandsblöcke von Überspannungsableitern dadurch geschaffen werden, daß ein Füllmaterial verwendet
wird, das eine nadlige Struktur besitzt. Dadurch ergibt sich eine sehr feste innere Bindung der
Ummantelung und auch eine verbesserte dielektrische Festigkeit sowie eine große Zerreißfestigkeit bei
Überschlägen.
Diese Aufgaben werden gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Ummantelung Wollastonit (Kalziummetasilikat)
enthält.
Die Erfindung sei an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Widerstandsblock für einen Überspannungsableiter gemäß der Erfindung
und
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II der Fig. 1.
In der Darstellung wurde die Stärke der verschiedenen Ummantelungen der besseren Übersichtlichkeit
wegen beträchtlich übertrieben. Der gezeichnete Widerstandsblock besteht aus spannungsabhängigem
Widerstandsmaterial 1. Der dargestellte Block ist etwa zylindrisch. Die Erfindung ist aber nicht auf
irgendeine Größe oder Form des Blockes beschränkt. Das Widerstandsmaterial 1 besteht vorzugsweise aus
körnigem Siliziumkarbid, das mit einem Bindemittel aus Natriumsilikat und, falls erforderlich, einer geringen
Menge Wasser gemischt ist. Natriumsilikat ist als Bindemittel zu bevorzugen, jedoch können auch
andere wasserlösliche Silikate oder ähnliche Stoffe
STO 768/327
I 078
verwendet werden. Die Mischung· wird" dann in die gewünschte Form und Größe gebracht und'-gebacken,
um das Wasser auszutreiben. Auf diese Weise ergibt sich ein festes Widerstandsmaterial, das, wie oben erklärt
wurde, für die Verwendung als Überspannungsschutzeinrichtung sehr geeignet ist. Um den elektrischen
Anschluß des Blockes zu erleichtern, können Zinküberzüge 2 auf die gegenüberliegenden Endflächen
des Blockes aufgebracht werden. Vorzugsweise wird Zink direkt auf den Block aufgespritzt.
Eine harte, feste Ummantelung 3 hohen Widerstandes wird insbesondere auf die Seitenflächen des
Blockes aufgebracht, um Überschläge außen entlang des Blockes zu vermeiden sowie eine große Festigkeit
gegen Abplatzen und überhaupt eine große mechanische Festigkeit des Blockes zu erreichen. Die Ummantelung
3 enthält erfindungsgemäß Wollastonit. Der Überzug kann in Ausbildung der Erfindung auch
aus einer Mischung aus Wollastonit und in an sich bekannter Weise aus einem wasserlöslichen Silikat,
insbesondere Natriumsilikat, bestehen. Eine besonders günstige Mischung für diesen Überzug besteht aus
annähernd 49 Gewichtsprozent Wollastonit und 51 Gewichtsprozent wasserlöslichem Silikat, vorzugsweise
Natriumsilikat. Das Mischungsverhältnis kann zwisehen 35 und 65 Gewichtsprozent Wollastonit schwanken.
Der Rest ist Natriumsilikat oder ein anderes wasserlösliches Silikat. Das Wollastonit und Natriumsilikat
werden in wäßriger Lösung zu einem zähflüssigen Stoff gemischt. Diese Paste wird auf die
Seitenflächen des Widerstandsblockes aufgebracht. Der überzogene Block wird dann gebacken, um die
Flüssigkeit aus dem Überzug 3 auszutreiben und den Überzug in eine harte, mechanisch feste Ummantelung
umzuwandeln, die einen sehr großen elektrischen Widerstand hat, verglichen mit dem des Widerstandsmaterials
1. Die nadelähnliche Struktur des Wollastonits ergibt eine feste, verfilzte Bindung und eine in
dielektrischer Hinsicht überlegene Ummantelung mit einer vergrößerten Festigkeit gegen Oberflächenüberschlage.
Die Ummantelung ist wesentlich glatter, weißer und gleichmäßiger und besser zur Ummantelung
geeignet als die bisher für diesen Zweck bekannten Überzüge. Sie besitzt keine Blasen oder Löcher,
wie sie in den bekannten Überzügen häufig gefunden werden. Die Ummantelung 3 gibt dem Widerstandsmaterial!
zusätzliche mechanische Festigkeit und schützt gegen die bei abzuleitenden Strömen im Block
auftretenden Beanspruchungen. Außerdem verhindert sie das Abplatzen, beim Hantieren während der Herstellung.
Das Wollastonitfüllmittel vergrößert die Isolationsfestigkeit des Überzuges gegenüber Überzügen
mit einem Talkumfüllmittel, wodurch Überschläge außen am Block entlang vermieden werden.
Die Erfindung ergibt eine Verringerung der Fehler bei Widerstandsblöcken für -Überspannungsableiter,
ohne die Einsatzspannung oder die Schließspannung der Widerstandsblöcke zu beeinträchtigen. Die Einsatzspannung
ist dabei diejenige Spannung, bei der der Widerstandsblock leitend wird und bei einer ansteigenden
Spannung als Ableiter wirkt. Die Schließspannung ist diejenige Spannung, bei der der Widerstand
den Ableiterstrom im Rücken einer Überspannungswelle unterbricht.
Claims (3)
1. Widerstandsblock aus einem mit einer Ummantelung versehenen Widerstandsmaterial mit
spannungsabhängigem Widerstand, insbesondere aus Siliziumkarbid bestehender Widerstandsblock,
für Überspannungsableiter, dadurch gekennzeichnet, daß die Ummantelung Wollastonit (Kalziummetasilikat)
enthält.
2. Widerstandsblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ummantelung aus
Wollastonit und in an sich bekannter Weise aus einem wasserlöslichen Silikat, insbesondere Natriumsilikat,
besteht.
3. Widerstandsblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ummantelung aus einer
Mischung von 35 bis 65 Gewichtsprozent, vorzugsweise 49 Gewichtsprozent, Wollastonit besteht,
während der Rest im wesentlichen ein wasserlösliches Silikat ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 768/327 3.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US570736XA | 1957-08-30 | 1957-08-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=32867434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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Families Citing this family (2)
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| FR3104000B1 (fr) | 2019-12-06 | 2021-11-05 | Oeliatec | Dispositif hydraulique de motorisation d’une pompe à eau contenue dans un appareil de désherbage eau chaude installé sur un véhicule agricole aux fins de réguler la température de l’eau |
-
1958
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR1201913A (fr) | 1960-01-06 |
| BE570736A (de) | 1961-11-03 |
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