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DE1078306B - Metallgefaess mit rostsicherem Rand - Google Patents

Metallgefaess mit rostsicherem Rand

Info

Publication number
DE1078306B
DE1078306B DEW14950A DEW0014950A DE1078306B DE 1078306 B DE1078306 B DE 1078306B DE W14950 A DEW14950 A DE W14950A DE W0014950 A DEW0014950 A DE W0014950A DE 1078306 B DE1078306 B DE 1078306B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
rim
ring
edge
profile ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW14950A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Kuehnert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WMF Group GmbH
Original Assignee
WMF Group GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WMF Group GmbH filed Critical WMF Group GmbH
Priority to DEW14950A priority Critical patent/DE1078306B/de
Publication of DE1078306B publication Critical patent/DE1078306B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/002Construction of cooking-vessels; Methods or processes of manufacturing specially adapted for cooking-vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Metallgefäß mit rostsicherem Rand Die Erfindung bezieht sich auf ein emailliertes oder inoxydiertes Metallgefäß, insbesondere auf ein Gefäß zum Kochen, Braten oder Backen, welches aus Eisen-bzw. Stahlblech oder Gußeisen besteht und mit einem rostsicheren Rand versehen ist.
  • Durch die Erfindung wird eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung der im Patent 1005 246 geschützten Erfindung bezweckt, gemäß welcher der rostsichere Rand aus einem auf dem Gefäßrand z. B. durch Lcten befestigten Profilring aus rostfreiem Metall besteht.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform des Hauptpatents kann zu diesem Zweck ein flacher Ring von der Breite des Gefäßrandes auf der ebenen Stirnfläche.des Gefäßrandes durch Löten, Schweißen od. dgl. befestigt werden. Dieser Ring schneidet dann beiderseits des Gefäßrandes mit der den Rand bedeckenden. Emailschicht ab. Eine andere zweckmäßige Ausführungsfarm des Hauptpatents verwendet einen flachen Ring von größerer Breite als derjenigen des Gefäßrandes, wobei die überstehenden Ringflächen des Ringes nach dem Aufbringen desselben auf den Gefäßrand, an die Gefäßrandseiten umgelegt werden und die Schenkel eines über den Gefäßrand greifenden U-Profils bilden.
  • Es kann auch ein fertiger Profilring mit U-förmigem Ouerschnitt verwendet werden, welcher dementsprechend etwas über den eigentlichen Gefäßrand nach außen vorsteht. Derartige emaillierte Gefäße mit nach außen vorstehendem Profilring sind an sich bekannt, jedoch, steht der Profilring hierbei nicht genügend weit nach außen vor, um einen wirksamen Ausgußrand zu bilden.
  • Außer den vor allem gemäß dem Hauptpatent zur Anwendung kommenden emaillierten Geschirren mit geradem oberem Gefäßrand sind auch Emailgeschirre bekannt, welche einen nach außen umgelegtenAusgußrand haben, der aber nicht verstärkt ist.
  • Es wurde nun gefunden daß es in weiterer Ausgestaltung der im Hauptpatent geschützten Erfindung möglich ist, ein emailliertes oder inoxydiertes Metallgefäß mit einem rostsicheren Ausgußrand zu schaffen, ohne daß zu diesem Zweck der obere Gefäßrand selbst nach außen umgelegt sein muß.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß der auf dem Gefäßrand befestigte Profilring aus rostfreiem Metall einen über den Gefäßrand um mehr als die Wandstärke des Profilringes nach außen flanschartig überstehenden Ausgußrand hat.
  • Ein solcher Ausgußprofilring kann praktisch auf verschiedene Weise ausgebildet sein. Beispielsweise besteht der Ausgußprofilring -aus einem flachen, auf der Stirnfläche des Gefäßrandes befestigten Ring, dessen Innenkante mit der inneren Emailschicht des Gefäßrandes abschneidet und dessen nach außen überstehende Ringfläche im wesentlichen waagerecht verläuft oder in einem schwachen Winkel nach unten geneigt ist. Man kann ferner einen Ausgußprofilring mit einem L-förinigen Querschnitt verwenden, dessen. senkrecht nach unten gebogener Schenkel an der Innenseite des Gefäßrandes anliegt und dessen über die Außenseite des Gefäßrandes um mehr ass die Wandstärke des Profilringes vorstehender Schenkel waagerecht verläuft oder leicht nach unten geneigt ist.
  • Gemäß einer weiterem. Ausführungsform der Erfindung kann derAusgußprofilring auch einen U-förmigen Querschnitt mit einem über die Basisfläche nach außen vorstehenden Rand haben. Der überstehende Ausgußrand des Ausgußprofilringes kann aus einer doppelten, außen um 180° nach innen umgelegten, Ringfläche gebildet sein. Der Ausgußrand erhält dadurch die doppelte Stärke des Ringmaterials.
  • Das Aufbringen und Befestigen des Ausgußprofilringes kann beispielsweise dadurch geschehen, daß zunächst ein flacher Ring auf der Stirnfläche,des Gefäßrandes befestigt, z. B. aufgelötet wird, worauf der innere Schenkel nach unten an die Innenseite des Gefäßrandes angewalzt wird. Dies kann vor oder nach dem Emaillieren ausgeführt werden.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß ein emailliertes Gefäß mit einem geraden, vorzugsweise verstärkten Gefäßrand gleichzeitig mit einem rostsicheren Rand gemäß dem Hauptpatent und mit einem wirksamen Ausgußrand versehen wird, wobei besonders die Möglichkeit, ein Gefäß mit einem verstärktem oberen Rand verwenden zu können, von besonderer Bedeutung ist. In der Zeichnung ist die Erfindung in. verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt im Schnitt einen Topf mit einem Ausgußprofilring gemäß :der Erfindung; Fig. 2, 3 und 4 zeigen in vergrößertem Maßstab und abgebrochenem Schnift drei Verfahrensstufen zur Herstellung eines Topfes gemäß Fig. 1; Fig.5 zeigt eine Variante des Ausgußprofilringes gemäß Fig. 4, und Fig. 6, 7, 8, 9 und 10 _zeigen ebenfalls in, abgebrochenen Querschnitten -verschiedene weitere Ausführungsformen der Erfindung.
  • Im folgenden wird die Erfindung beispielsweise an Hand eines in Fig. 1 -dargestellten Emailtopfes 1 erläutert. Dei z. B. aus Stahlblech mit oder ohne verstärkten Boden hergestellte- Topf 1 hat Henkel 2 und ist mit einem verstärkten oberen Gefäßrand3 versehen. Die auf den Topf aufgebrachte Emailschicht ist mit 4 bezeichnet.
  • Auf dem Gefäßrand 3 ist gemäß Fig. 1 und 4 beispielsweise ein L-förmig profilierterAusgußprofilring 5 aus rostfreiem Material befestigt, im vorliegenden Falle z. B. aufgelötet. Zu diesem Zweck wird auf die Stirnfläche des Gefäßrandes 3 vor dem Emaillieren des Gefäßes zunächst ein flacher oder ebener, z. B. durch Hochkantrollen hergestellter Ring 5' aus rostfreiem Stahl od. dgl. aufgelötet. Die Lotschicht ist in der Zeichnung mit 6 angedeutet. Sie kann. an sich in beliebiger Weise aufgebracht werden. Vorteilhaft ist die Verwendung eines Ringes 5', welcher einseitig entweder ganz oder wenigstens zonenweise mit einem Lotmaterial wie Kupfer plattiert ist. Der Ring 5' hat eine solche Breite und wird so aufgelötet, daß die seinem Innendurchmesser benachbarte Ringzone 5" nach innen und die seinem Außendurchmesser benachbarte Ringzone 5"' nach außen über den Gefäßrand 3 voarsteht. Sodann wird der Topf 1 innen und außen in üblicher Weise emailliert, wie aus Fig.3 ersichtlich ist. Hiernach wird schließlich die nach innen überstehende Ringzone 5" mit Hilfe eines Druckstahles oder einer Druckrolle an die Innenseite des Gefäßrandes 3 angewalzt. - Die nach außen überstehende Ringzone 5"' dagegen bleibt unverändert und bildet auf diese Weise einen Ausgußrand.
  • Während bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 4 die überstehende Ringzone 5" im wesentlichen waagerecht liegt, ist bei der in Fig. 5 veranschaulichten Variante die entsprechende Ringzone 5 a ` eines Ausgußprofilringes 5 d ein wenig nach unten abgebogen. Dadurch wird ein besseres Ausgießen erzielt und. die Gefahr .des Tropfens und Trielens, d. h. das Herablaufen von Tropfen an der Gefäßwand, vermindert. Im übrigen kann der Ring 5 a genauso wie der Ring 5 befestigt werden.
  • Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform der Erfindung und bei deren in Fig. 7 veranschaulichten Variante wird im Gegensatz zu Fig. 2 und 3 kein flacher, sondern ein bereits fertig L-förmig profilierter Ring 5 b bzw. 5 c auf den verstärkten Gefäßrand 3 aufgelötet. Dieses Winkelprofil wird nicht nur auf die chere Stirnfläche, sondern mit seinem rechtwinklig nach unten gerichteten Schenkel 5 b" bzw. 5 c " auch an die Innenseite des nicht emaillierten Gefäßrandes angelötet. Erst danach wird der Topf emailliert. Man erkennt aus Fig. 6 und 7, daß die Emailschicht4 innen an die Unterkante des Schenkels 5 b" bzw. 5 c" während sie außen bis an die, Unterfläche des überstehenden Ausgußrandes 5 b"' bzw. 5c"" reicht. Der Profilring 5 c unterscheidet sich von dem Profilr:_ g 5 b im übrigen nur dadurch, daß bei dem ersteren die Ringzone 5c"' ähnlich wie bei Fig. 5 in einem schwachen Winkel nach unten geneigt ist.
  • Fig. 8 zeigt eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung. Hier ist auf die Stirnfläche des Gefäßrandes 3 ähnlich Fig. 2 ein im wesentlichen flacher oder nur außen etwas abwärts gebogener Ring 5 d aufgelötet, nur mit dem Unterschied, daß der Innendurchmesser des Ringes 5d gleich dem Innendurchmesser des Gefäßrandes 3 zuzüglich der Emailschicht 4 gewählt ist. Die innere Ringzone 5 d" hat also nur eine der Stärke der Emailschicht 4 entsprechende geringe Breite und wird daher nicht nach unten umgebogen, sondern sie schneidet mit der Emailschicht ab. Die äußere, weiter überstehende Ringzone 5 d" entspricht der Ringzone 5d" in Fig. 5.
  • Gemäß Fig. 9 wird ein -bereits fertig profilierter Ring 5 e verwendet, welcher innen einen rechtwinklig abgebogenen Schenkel 5e" hat, während die äußere, überstehende Ringzone 5 e " um 180° nach innen eingeschlagen und dann rechtwinklig zu einem Schenkel 5 c'"' umgebogen ist. Die Lötung 6 erfolgt hier an der ganzen Anlagefläche des Profilringes 5 e, d. h. an der Stirnfläche und an beiden Seiten des Gefäßrandes 3, sowie zweckmäßig auch zwischen den zusammengefalteten Materiallagen des überstehenden Randes 5 e'".
  • Die in Fig. 10 dargestellte Ausführungsform stellt eine Variante der Fig.9 dar und unterscheidet sich von letzterer nur dadurch, daß der an der Außenseite des Gefäßrandes 3 herunterreichende Schenkel fehlt. Der Ring 5 f hat hier einen rechtwinklig umgebogenen Innenschenkel 5f", und der nach innen eingefaltete Teil des Außenrandes 5r"' stößt stumpf an die Außenseite des Gefäßrandes 3. Das Anlöten des Profilringes 5 f erfolgt allseitig gemäß Fig. 10.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRCUCHE: 1. Emailliertes Metallgefäß zum Kochen, Braten oder Backen mit einem rostsicheren Rand, der aus einem auf dem Gefäßrand z. B. durch Löten befestigten Profilring aus rostfreiem Metall bestellt, nach Patent 1005 246, dadurch gekennzeichnet, daß der Profilring (5) einen über den Gefäßrand um mehr als die Wandstärke des Profilringes nach außen flanschartig überstehenden Ausgußrand (5t'/) hat.
  2. 2. Gefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgußprofilring (5d) aus einem flachen, auf der Stirnflächedes Gefäßrandes (3) befestigten Ring besteht, dessen Innenkante (5 d") mit der inneren Emailschicht (4) abschneidet und dessen nach außen überstehende Ringfläche (5d "') im wesentlichen waagerecht verläuft oder in einem schwachen Winkel nach unten geneigt ist.
  3. 3. Gefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß deir Ausgußprofilring (5, 5 a, 5 b, 5 c) einen L-förmigen Querschnitt hat, dessen senkrecht nach unten gebogener Schenkel (5", 5 ei', 5 b", 5 c") an der Innenseite des Gefäßrandes (3) anliegt und dessen über die Außenseite des Gefäßrandes vorstehender Schenkel (5"', 5d", 5b"', 5c "') waagerecht verläuft oder leicht nach unten geneigt ist.
  4. 4. Gefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgußprofilring (5e) einen U-förmigen Querschnitt mit über die Basisfläche nach außen vorstehendem Rand (5 e"") hat.
  5. 5. Gefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der überstehende Ausgußrand (5 e ", 5f "') des Ausgußpröfilringes (5e, 5f) aus einer doppelten, außen um 180° nach innen umgelegten Ringfläche gebildet ist.
  6. 6. Gefäß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die untere, nach innen gefaltete Lage der Ringfläche (5f") stumpf gegen die Außenseite des Gefäßrandes (3) stößt.
  7. 7. Gefäß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die untere, nach innen gefaltete Lage der Ringfläche (5e "') des Profilringes (5e) einen senkrecht nach unten gebogenen Außenschenkel (5 e"") hat, welcher sich an die Außenseite des Gefäßrandes (3) anlegt. B. Verfahren zur Herstellung eines Gefäßes mit Ausgußprofilring nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein flacher Ring (5') auf der Stirnfläche des Gefäßrandes (3) befestigt und sodann der innere Schenkel (5") nach unten an die Innenseite des Gefäßrandes aasgewalzt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 36 612, 177 215. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1005 246.
DEW14950A 1954-09-22 1954-09-22 Metallgefaess mit rostsicherem Rand Pending DE1078306B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH36612A (de) * 1906-03-13 1907-02-15 Karl Gossweiler Emailliertes Blechgeschirr mit emailfreien Rändern und Kanten
CH177215A (de) * 1933-11-24 1935-05-31 Wmf Wuerttemberg Metallwaren Gefäss, insbesondere Kochgeschirr aus Gusseisen, Eisen- oder Stahlblech, das emailliert oder inoxydiert ist mit rostsicherem Rand, und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE1005246B (de) 1952-11-24 1957-03-28 Wmf Wuerttemberg Metallwaren Metallgefaess mit rostsicherem Rand

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH36612A (de) * 1906-03-13 1907-02-15 Karl Gossweiler Emailliertes Blechgeschirr mit emailfreien Rändern und Kanten
CH177215A (de) * 1933-11-24 1935-05-31 Wmf Wuerttemberg Metallwaren Gefäss, insbesondere Kochgeschirr aus Gusseisen, Eisen- oder Stahlblech, das emailliert oder inoxydiert ist mit rostsicherem Rand, und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE1005246B (de) 1952-11-24 1957-03-28 Wmf Wuerttemberg Metallwaren Metallgefaess mit rostsicherem Rand

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