DE1083999B - Verfahren zur Herstellung eines emaillierten Metallgefaesses zum Kochen, Braten oderBacken mit einem rostsicheren Rand - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines emaillierten Metallgefaesses zum Kochen, Braten oderBacken mit einem rostsicheren RandInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D51/00—Making hollow objects
- B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
- B21D51/18—Making hollow objects characterised by the use of the objects vessels, e.g. tubs, vats, tanks, sinks, or the like
- B21D51/22—Making hollow objects characterised by the use of the objects vessels, e.g. tubs, vats, tanks, sinks, or the like pots, e.g. for cooking
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J27/00—Cooking-vessels
- A47J27/002—Construction of cooking-vessels; Methods or processes of manufacturing specially adapted for cooking-vessels
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines emaillierten oder inoxydierten
Metallgefäßes zum Kochen, Braten oder Backen, welches mit einem rostsicheren Rand versehen ist.
Durch die Erfindung wird eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung der im Patent 1 005 246 geschützten
Erfindung bezweckt, gemäß welcher auf dem Gefäßrand ein U-förmiger Profilring aus rostfreiem
Metall durch Löten, Schweißen oder Aufwalzen befestigt ist.
Gemäß dem Hauptpatent kann zur Herstellung des rostsicheren Randes ein fertiger Profilring mit U-förmigem
Querschnitt verwendet werden, welcher dementsprechend etwas über den eigentlichen Gefäßrand
nach außen vorsteht. Bei den bisher bekannten emaillierten Gefäßen dieser Art steht aber der Profilring
nicht weit genug nach außen vor, um einen wirksamen Ausgußrand zu bilden.
Außer den vor allem gemäß dem Hauptpatent zur Anwendung kommenden emaillierten Geschirren mit
geradem oberem Gefäß rand sind im übrigen auch Emailgeschirre bekannt, welche einen nach außen umgelegten
Ausgußrand haben, der aber weder verstärkt noch mit einem rostsicheren Raind versehen ist.
Durch die Erfindung wird ein besonders einfaches und zweckmäßiges Verfahren zur Herstellung eines
emaillierten oder inoxydierten Metallgefäßes mit einem wirksamen rostsicheren Ausgußrand geschaffen.
Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß ein zylindrischer Ring aus
rostfreiem Metall auf ein Winkelprofil gepreßt und auf den flanschartig nach außen gebogenen Rand des
Gefäßes von oben her aufgelegt wird, worauf der frei herabhängende Rand des Winkelprofilringes durch
Walzen gegen die Unterseite des Gefäßrandes angedrückt wird. Der Winkelprofilring kann dabei bereits
vor dem Aufbringen auf den Rand des vorzugsweise zuvor emaillierten Gefäßes poliert werden. Um eine
gute Anlage des vorgearbeiteten Winkelprofilringes am Topfrand zu erzielen, ist es zweckmäßig, den
Winkel des Profilringes kleiner als 90° zu wählen. Gegebenenfalls können etwaige Hohlräume zwischen
dem Profilring und dem Gefäßrand mit einem Füllmittel wie Kitt od. dgl. ausgefüllt werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt einen vorgearbeiteten Winkelprofilring;
Fig. 2 zeigt im Querschnitt einen Topf mit nach außen umgelegtem Ausgußrand;
Fig. 3 zeigt im Querschnitt eine Zwischenstufe der Herstellung, wobei der Winkelprofilring auf den Ausgußrand
aufgesteckt ist;
Verfahren zur Herstellung
eines emaillierten Metallgefäßes
zum Kochen, Braten oder Backen
mit einem rostsicheren Rand
Zusatz zum Patent 1 005 246
Anmelder:
Württembergische Metallwarenfabrik,
Geislingen (Steige)
Geislingen (Steige)
Georg Hof, Kuchen/Fils,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 4 zeigt im Querschnitt den Topf mit fertig aufgewalztem Profilring, und
Fig. 5, 6, 7 und 8 zeigen in vergrößertem Maßstab in abgebrochenen Querschnitten verschiedene Ausführungsformen
von Topfrändern mit aufgebrachten Profilringen.
Als Ausführungsbeispiel für die Erfindung ist in der Zeichnung ein Emailtopf 1 dargestellt, der mit
Henkeln 2 versehen ist. Dieser Topf wird aus Stahlblech mit oder ohne verstärkten Boden hergestellt.
Die Wandung des Topfes wird vollständig ausgewalzt bzw. ausgezogen, so daß kein verstärkter Rand
stehen bleibt. Dafür wird aber der obere Rand des Topfes nach außen umgelegt, so daß ein im wesentlichen
senkrecht zu der Seitenwandung des Topfes stehender Ausgußrand 3 entsteht. Bei einer Topfwandstärke
von beispielsweise etwa 1,2 'mm wird z. B. eine Randbreite von 6 bis 7 mm gewählt. Dais Umlegen
des Randes geschieht beispielsweise mittels einer von außen gegen die Wandung des sich drehenden Topfes
wirkenden Rolle oder auf sonstige Weise, z. B. durch Verwendung des Ziehrandes. Der Außendurchmesser
des auf beliebige Weise gebildeten Ausgußrandes 3 wird zweckmäßig genau auf Maß abgedreht. Gemäß
dem vorzugsweise zur Anwendung gelangenden Herstellungsverfahren wirtl der mit dem Ausguß rand 3
versehene Topf nunmehr zunächst in bekannter Weise geglüht, gebeizt und außen sowie innen emailliert. In
den vergrößerten Detaildarstellungen der Fig. 5, 6, 7 ist die Emailschicht innen und außen mit 4 bezeichnet.
Inzwischen ist ein Profilring 5 aus rostfreiem Stahl oder einer sonstigen rostfreien Legierung vorbereitet
009 547/19
worden. Zu diesem Zweck kann z. B. Bandmaterial von geeigneter Breite und Stärke auf Länge geschnitten,
zu einem zylindrischen Ring gerundet und zusammengeschweißt werden. Dieser zylindrische Ring
wird auf ein winkelförmiges Profil gepreßt, welches aus Fig. 1 ersichtlich ist. Der obere Rand 6 des
Winkelringes 5 wird zweckmäßig in einem Winkel umgebogen, der etwas kleiner als 90° ist, wie Fig. 1
erkennen läßt. In diesem Zustand wird der Winkelring auf einer Spezialmaschine fertig poliert.
Auf den emaillierten Topf 1 wird nun dieser Winkelring 5 vorzugsweise von oben her derart aufgesteckt,
daß sich der umgebogene Rand 6 auf die obere Fläche des Ausgußrandes 3 legt und der restliche,
zylindrische Teil des Ringes 5 seitlich über die abgedrehte Außenkante des Randes 3 herabhängt.
Dieser Zustand ist in Fig. 3 veranschaulicht. Der Winkelprofilring 5 liegt wegen des kleiner als 90° gehaltenen
Winkels etwas hohl auf dem Rand 3 auf. Schließlich wird der Profilring 5 vollständig auf den
Ausgußrand 3 aufgewalzt, was z. B. auf einer Drückbank mittels eines geeigneten Druckstahles oder durch
Umlegen mittels einer Rolle geschehen kann. Der untere, in Fig. 3 noch herabhängende Rand 7 des Profilringes
wird hierbei von unten her gegen die Unterfläche des Ausgußrandes 3 gedrückt, so daß der Ring 5
nunmehr mit U-förmigem Profil von der Außenseite her über den Ausgußrand 3 greift, wie aus Fig. 4 ersichtlich
ist. Gegebenenfalls kann vorher noch etwas Kitt od. dgl. zwischen Ring und Ausgußrand eingebracht
worden sein, um etwaige Zwischenräume auszufüllen.
Fig. 5 zeigt einen Randausschnitt des vorstehend beschriebenen Topfes in vergrößertem Querschnitt.
Die Ränder 6 und 7 des U-förmigen Profilringes 5 haben hier die gleiche Länge. Durch das Aufwalzen
des Ringes ergeben sich abgerundete Ecken des Profils.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher ein U-förmiger Profilring 5' aufgebracht ist, dessen oberer
Rand 6' länger als der untere Rand T gehalten ist.
In Fig. 7 ist dies noch ausgeprägter. Der obere
Rand 6" des Profilringes 5" ist hier erheblich länger als der untere Rand 7", so daß er sich bis auf die Rundung
des Überganges von der Topfseitenwand zu dem Ausgußrand 3 erstreckt.
In allen vorstehenden Fällen ist der Profilring auf das emaillierte Gefäß aufgebracht. Es besteht aber
auch, wie oben erwähnt, die Möglichkeit, den Profilring5
schon vor dem Emaillieren auf den Ausgußrand 3 des Gefäßes 1 aufzubringen. Dies geschieht in
gleicher Weise wie oben beschrieben, nur daß dann der Topf erst später emailliert wird. Es ergibt sich
dann beispielsweise die in Fig. 8 dargestellte Ausführungsform. Der Profilring kann beim Emaillieren abgedeckt
werden, oder das sich darauf absetzende Email wird nachträglich entfernt.
Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf die beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele, sondern sie umfaßt alle Varianten im Rahmen des wesentlichen Erfindungsgedankens.
So kann die Gefäßform abweichend gewählt werden. Es ist insbesondere nicht notwendig,
ίο daß die Wandung des Topfes vollständig ausgezogen
oder ausgewalzt wird, vielmehr kann der Topfrand in der oberen Wandungszone und an dem Ausgußrand
gegenüber der übrigen Wandung in an sich bekannter Weise etwas verstärkt sein, ähnlich wie dies bei
den im Hauptpatent gezeigten Topfen der Fäll ist. Das Profil des rostfreien Ringes kann ebenfalls modifiziert
werden. Das Profil der Ausgußrandkante soll im übrigen möglichst scharf, jedenfalls nicht zu sehr
abgerundet sein, damit die Wirkung des Ausgußrandes, das Hängenbleiben von Tropfen und das
Trielen zu verhindern, nicht beeinträchtigt wird.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung eines emaillierten Metallgefäßes zum Kochen, Braten oder Backen
mit einem rostsicheren Rand, der aus einem auf dem Gefäßrand befestigten U-förmigen Proftlring
aus rostfreiem Metall besteht, nach Patent 1 005 246, dadurch gekennzeichnet, daß ein zylindrischer
Ring (5) aus rostfreiem Metall auf ein Winkelprofil gepreßt und auf den flanschartig
nach außen gebogenen Rand (3) des Gefäßes (1) von oben her aufgelegt wird, worauf der frei herabhängende Rand (7) des Winkelprofilringes (5)
durch Walzen gegen die Unterseite des Gefäßrandes (3) angedrückt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel des Winkelprofilringes
(5) kleiner als 90° gewählt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelprofilring (5) vor
dem Aufbringen auf den Rand (3) des zuvor emaillierten Gefäßes (1) poliert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Profilring (5,
5', 5") und dem Gefäßrand (3) verbleibende Hohlräume mit einem Füllmittel wie Kitt od. dgl. ausgefüllt
werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 36 612.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 005 246.
Deutsches Patent Nr. 1 005 246.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW14466A DE1083999B (de) | 1954-07-21 | 1954-07-21 | Verfahren zur Herstellung eines emaillierten Metallgefaesses zum Kochen, Braten oderBacken mit einem rostsicheren Rand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW14466A DE1083999B (de) | 1954-07-21 | 1954-07-21 | Verfahren zur Herstellung eines emaillierten Metallgefaesses zum Kochen, Braten oderBacken mit einem rostsicheren Rand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1083999B true DE1083999B (de) | 1960-06-23 |
Family
ID=7595288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW14466A Pending DE1083999B (de) | 1954-07-21 | 1954-07-21 | Verfahren zur Herstellung eines emaillierten Metallgefaesses zum Kochen, Braten oderBacken mit einem rostsicheren Rand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1083999B (de) |
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-
1954
- 1954-07-21 DE DEW14466A patent/DE1083999B/de active Pending
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| US10524569B2 (en) | 2002-02-27 | 2020-01-07 | Design Ideas, Ltd. | Method for making mesh containers with a rail and mesh container formed thereform |
| CN101337600B (zh) * | 2002-12-03 | 2011-07-27 | 创意设计有限公司 | 容器 |
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