DE1077168B - Verbolzung fuer den staehlernen Grubenausbau - Google Patents
Verbolzung fuer den staehlernen GrubenausbauInfo
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- DE1077168B DE1077168B DEST15415A DEST015415A DE1077168B DE 1077168 B DE1077168 B DE 1077168B DE ST15415 A DEST15415 A DE ST15415A DE ST015415 A DEST015415 A DE ST015415A DE 1077168 B DE1077168 B DE 1077168B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/28—Longitudinal struts, i.e. longitudinal connections between adjoining arches
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Description
- Verbolzung für den stählernen Grubenausbau Die Patentanmeldung R 3182 VI / 5 c betrifft eine Verbolzung für den stählernen Grubenausbau, die als Hammerschlagbolzen bekannt ist. Die Enden der Bolzen umfassen die Profile der Grubenausbaurahmen. Die Bolzen sind vor den umzubiegenden Enden mit Aussparungen versehen., in denen sich auch die Innenseiten der Ausbauprofile abstützen. Die inneren Seitenflächen der Aussparungen sind unterschnitten ausgebildet. Das an die Aussparung anschließende, umzubiegende Bolzenende weist im Längsschnitt einen Winkel von über 90° auf.
- Die freien Enden der Hammerschlagbolzen werden um die Profile der Grubenaushaurahmen durch Schlag herumgebogen. Die aufeinanderfolgenden Rahmen sind durch mehrere parallele Reihen, deren Anzahl sich nach den Gebirgsverhältnissen richtet, von Hammerschlagbolzen gegeneinander verbolzt. Die in einer Reihe aufeinanderfolgenden Hammerschlagbolzen sind an den Grubenausbaurahmen jeweils um ihre Breite wechselweise gegeneinander versetzt angebracht. Die Enden dieser aufeinanderfolgenden Bolzen umgreifen also den Rahmen abwechselnd über- und untereinander bzw. nebeneinander. Auf jeder Seite des Rahmens stehen also ein umgebogenes Bolzenende und ein durchlaufender gerader Bolzen nebeneinander.
- Die Erfindung löst die Aufgabe, die Belastbarkeit der Hammerschlagbolzen gemäß der Hauptpatentanmeldung auf Zug derart zu erhöhen, daß sie auch den neuesten bergbehördlichen Bestimmungen entspricht.
- Bei einer bekannten Ausführungsform sind das Verblecken bewirkende Haltestücke, vorzugsweise Profilabschnitte, an den Hammerschlagbolzen über deren Profil hinaus befestigt. Durch Zusammenschieben zweier aufeinanderfolgender Hammerschlagbolzen kommen die Haltestücke an deren umgebogenen Enden zur Anlage. Zum Verblocken der umgebogenen Enden werden also die vorspringenden Enden der Haltestücke in das jeweils benachbarte Bolzenprofil eingeschoben. Die Hammerschlagbolzen sind damit ausreichend auf Zug und auf Druck gesichert. Beim Rauben müssen die Hammerschlagbolzen wieder auseinandergeschoben werden, so daß die Haltestücke außer Eingriff kommen.
- Erfindungsgemäß ist auf dem Hammerschlagbolzen im Bereich der Aussparung ein Flachstahl hochkant angeschweißt mit einem Fortsatzstück, das im Anlieferungszustand abgebogen und im Einbauzustand über das freie Ende des Hammerschlagbolzens zurückgebogen ist. Im Anlieferungszustand ist das freie Ende des Hammerschlagbolzens nach oben gebogen, um diesen auf das Grubenausbauprofil aufsetzen zu können. Das Fortsatzstück ist nun so weit abgebogen, daß es nicht im Bereich des aufgebogenen Endes des Hammerschlagbolzens liegt, in der Regel um 90°. 2 Beim Einbau wird das Fortsatzstück bis zum Fluchten mit dem Flachstahl zurückgebogen. Seine Auflagefläche ruht dann auf dem Hammerschlagbolzen und blockiert bei Zugbeanspruchung dessen freies Ende gegen Aufbiegen.
- Mit Vorzug ist das freie Ende des Hammerschlagbolzens über dessen Fluchtlinie hinaus gebogen, und die Anlageflächen des Fortsatzstücks sind mit gleicher Neigung abgeschrägt. Es ergibt sich eine günstigere Krafteinleitung bei Zugbeanspruchung.
- Es ist vorteilhaft, das Fortsatzstück an der Biegestelle mit einer Aussparung zu versehen. Durch diese wird sein Querschnitt unmittelbar an der Schweißnaht des Flachstahls geschwächt. Das Fortsatzstück kann leichter gebogen werden. Die Schweißnaht wird geringer beansprucht.
- Die Zeichnung zeigt zwei Verbolzungen gemäß der Erfindung.
- Abb. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein I-förmiges Grubenausbauprofil mit zwei aufeinanderfolgenden Hammerschlagbolzen, deren einer im Anlieferungszustand, der andere eingebaut dargestellt ist, Abb. 2 die Draufsicht nach Abb. 1, Abb.3 einen Querschnitt durch ein Rinnenprofil, im übrigen wie Abb. 1, Abb. 4 die Draufsicht nach Abb. 3.
- Um das Grubenausbauprofil i sind im Einbauzustand die freien Enden der beiden aufeinanderfolgenden Hammerschlagbolzen 2 von T-förmigem Querschnitt gebogen. Das Grubenausbauprofil 1 ruht in den Aussparungen 3 der Hammerschlagbolzen 2. Deren umgebogene Enden sind mit 4 bezeichnet. Auf den Hammerschlagbolzen 2 sind die Flachstahlabschnitte 5 aufgeschweißt. Deren Fortsatzstücke 6 sind mit den Aussparungen 7 versehen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verbolzung für den stählernen Grubenausbau nach Patentanmeldung R 3132 VIl5 c, bei der die umgebogenen Enden der Hammerschlagbolzen derart verblockt sind, daß sie sich bei Zugbeanspruchung nicht zurückbiegen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Hammerschlagbolzen (2) ein Flachstahl (5) hochkant im Bereich der Aussparung (3) befestigt ist mit einem Fortsatzstück (6), das im Anlieferungszustand abgebogen und im Einbauzustand über das freie Ende des Hammerschlagbolzens (2) zurückgebogen ist.
- 2. Verbolzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Hammerschlagbolzens (2) über dessen Fluchtlinie hinaus gebogen und die Anlagefläche des Fortsatzstücks (6) mit gleicher Neigung abgeschrägt ist.
- 3. Verbolzung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fortsatzstück (6) an der Biegestelle mit einer Aussparung (7) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST15415A DE1077168B (de) | 1959-08-01 | 1959-08-01 | Verbolzung fuer den staehlernen Grubenausbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST15415A DE1077168B (de) | 1959-08-01 | 1959-08-01 | Verbolzung fuer den staehlernen Grubenausbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1077168B true DE1077168B (de) | 1960-03-10 |
Family
ID=7456691
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST15415A Pending DE1077168B (de) | 1959-08-01 | 1959-08-01 | Verbolzung fuer den staehlernen Grubenausbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1077168B (de) |
-
1959
- 1959-08-01 DE DEST15415A patent/DE1077168B/de active Pending
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