DE1077083B - Schaltvorrichtung fuer Fern- und Abblendlicht bei Kraftfahrzeugen - Google Patents
Schaltvorrichtung fuer Fern- und Abblendlicht bei KraftfahrzeugenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60Q1/02—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
- B60Q1/04—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
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Description
- Schaltvorrichtung für Fern- und Abblendlicht bei Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft die Ausgestaltung solcher elektrischer Schaltvorrichtungen für die Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen, die bewirken, daß beim Einschalten der Scheinwerfer stets das Abblendlicht aufleuchtet.
- Es ist eine Schaltvorrichtung bekannt, bei der dies in einfacher Weise dadurch erzielt wird, daß der üb- liche Fußschalter für das Fernlicht eine Rückstellfeder aufweist, die ihn beim Loslassen in der Fernlicht-Schaltstellung stets in die Abblendstellung zurückbringt. Der Fuß muß deshalb den Fußschalter so lange niedergedrückt halten, wie das Fernlicht brennen soll, so daß der im allgemeinen übliche Fußhebel für die Kupplung nicht gleichzeitig während der Fernlichteinschaltung betätigt werden kann.
- Die Erfindung will eine Schaltvorrichtung schaffen, bei der das Einschalten und das Abschalten des Fernlichtes wie bisher getrennte Schaltvorgänge bleiben, jedoch mit dem wesentlichen Unterschied, daß beim Abschalten der Wagenbeleuchtungsanlage das Fernlicht stets auf das Abblendlicht umgeschaltet wird. Es wird nämlich häufig vergessen, das Fernlicht vor dem Parken des Wagens abzuschalten, insbesondere wenn es beim Parken benötigt wurde, und es ist nicht nur störend, sondern sogar gefährlich, wenn bei einem erneuten Start, also beim Einschalten der Beleuchtungsanlage, das Fernlicht sofort aufleuchtet.
- Die Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus zwei an einem Handschaltglied angeordneten Kontakten und einem sich ihnen gegenüber nach jeder Schaltbetätigung wechselnd einstellenden Gegenkontakt sowie aus einem zum Umschalten der Scheinwerfer von Fern- auf Abblendlicht und umgekehrt dienenden Relais mit zwei Wicklungen, von denen die eine Über den einen Kontakt des Handschaltgliedes einen Selbsthaltestromkreis für das Relais und einen Stromkreis für das Fernlicht schafft, sobald das Handschaltglied betätigt wird, während die andere, entgegengesetzt wirkende Wicklung bei einer wiederholten Einschaltbetätigung des Handschaltgliedes durch den zweiten Kontakt erregt wird und die Haltewirkung des Relais aufhebt. Die Schaltvorrichtung ist also wie bei den bisher bekannten Fußschaltern so eingerichtet, daß das Schaltglied zweimal in gleicher Weise betätigt werden muß, um das Ein- und Abschalten des Fernlichtes zu bewirken. Das Fernlicht kann jedoch beim Umschalten des Zündschlosses auf Standlicht nicht eingeschaltet bleiben, da hierbei der Beleuchtungsstromkreis unterbrochen und damit das Relais stromlos wird. Dies hat dann auch eine Unterbrechung des Fernlichtstromkreises zur Folge.
- Am Relais ist ein zweiter Anker vorgesehen, der den Gegenkontakt zu den beiden am Schaltglied angebrachten Kontakten trägt und der in der Einschaltstellung des Relais durch Änderung seiner Lage nach dem Einschalten den Stromkreis für die Gegenwicklung des Relais vorbereitet.
- Vorteilhaft ist es, die Schaltvorrichtung mit dem Fahrtrichtungsschalter an der Lenksäule zu vereinigen. Der Finger kann dann den Fahrtrichtungsanzeiger in üblicher Weise betätigen, während mit einem Druck auf das Handschaltglied gleichzeitig ein Auf-und Abblenden möglich ist.
- Als Handschaltglied kann ein für den gleichen Zweck bereits bekannter Lenkstockschalter verwendet werden, indem sein Schalthebel in waagerechter Ebene die Fahrrichtungssignale und in der senkrechten Bewegungsebene das Fern- und Abblendlicht schaltet. Während der für diesen Zweck bekannte Schalter zwei getrennte Schaltvorrichtungen aufweist, ist es bei der Ausbildung der Schaltvorrichtung gemäß der Erfind dung möglich, die vom Handschaltglied zu betätigenden Kontakte im Fahrtrichtungsschalter selbst unterzubringen. Da ein Relais den Fernlichtstromkreis schaltet, kann das Handschaltglied aus Fahrtrichtungsschaltstellungen zum Schalten der Relais gekippt werden, wonach es selbsttätig in die Fahrtrichtungsschaltstellung zurückkehrt.
- Die Zeichnung und ihre Beschreibung erläutern die Erfindun- an einem als Ausführungsbeispiel gezeigten Lenkstockschalter, und zwar zeigt Abb. 1 das Handschaltglied des Lenkstockschalters in seinen sechs möglichen Schaltstellungen und Abb. 2 eine schematische Darstellung der Schaltvorrichtung und der Schaltung einer Fernlicht-Abblendlicht-Schaltvorrichtung.
- Das Handschaltglied eines Lenkstockschalters mit zwei Schaltaufgaben, und zwar für die Fahrtrichtungsanzeige sowie für das Einschalten des Fernlichtes, ist in seiner Ruhestellung 1 ohne Kontaktgabe, in Einschaltstellung2 auf Signalgabe für Rechtsfahrt, in Schaltstellung 3 auf Signalgabe für Linksfahrt, in Schaltstellung 4 auf Fernlicht bzw. Abblendlicht bei Linksfahrtschaltung, in Schaltstellung5 auf Fernlicht bzw. Abblendlicht ohne Signalgabe und in Schaltstellung 6 auf Fernlicht bzw. Abblendlicht bei Rechtsfahrtschaltungl.
- Der Schaltarm betätigt, wie noch später erläutert wird, außer den Signalkontakten für die Fahrtrichtungsanzeige in jeder seiner Stellun 'gen 4, 5 und 6 zwei weitere Kontakte 7 und 8, denen gegenüber ein beweglicher Kontakt 9 angeordnet ist. Der Kontakt 12 eines Relaisankers ist zwi--chen zwei festen Kontakten 10 und 11 umschaltbar. Der Kontakt 10 ist mit den Fernlichtfäden und der Kontakt 11 mit den Abblendlichtfäden schematisch dargestellter Fahrzeugscheinwerfer verbunden.
- Mit dem Schalterkontakt7 ist eine Relaiswicklung 13 und mit dem Relaiskontakt 10 eine der Wirkung derWicklung13 entgegenwirkende zweiteRelaiswicklung 14 verbunden. Der Beleuchtungsschalter 15 ist im allgemeinen im schließbaren Fahrzeugschalter (Zündschalter) untergebracht und verbindet die Batterie mit den Kontakteng und 12.
- Beim Start eines Wagens ist der Schalter 15 geschlossen und das Abblendlicht über den Kontalt11, 12 eingeschaltet. Wird nun das Handschaltglied des Lenkstockschalters aus einer der Stellungen 1 oder 2 oder 3 in eine der Stellungen 4 oder 5 oder 6 gebracht, so berührt der mit ihm verbundene Schalterkontakt 8 den zunächst in seiner Ruhestellung befindlichen Kontakt 9. Hierdurch entsteht sofort eine Verbindung zu den Fernlichtfäden und parallel dazu ein Stromfluß durch die Relaiswicklung 14 hindurch. Das Relais zieht seine Anker mit dem Kontakt 12 an, der sich auf den Kontakt 10 umlegt, wodurch ein Haltestromkreis für das Relais und ein Dauerstromkreis für das Fernlicht geschlossen werden. Das Handschaltglied ist danach sofort wieder für eine weitere Betätigung frei.
- Der ebenfalls an einem kelaisanker befestigte Kontakt 9 wird erst nach Rückführung des Schaltarmes in eine der Stellungen 1 bis 3 freigegeben, da er während des Einschaltvorganges für das Fernlicht unter dem Druck des Kontaktes 8 festgehalten wurde. Da das Relais zunächst eingeschaltet bleibt, zieht es auch seinen zweiten Anker an, und der Kontakt 9 gelangt unter den Kontakt 7. Bei erneutem Niederdrücken der Kontakte 7 und 8 wird jetzt über Kontakt 9 und Kontakt 7 ein Stromkreis für die zweite Relaisspule 13 geschlossen, die als Gegenspule den Magnetfluß aufhebt und den Anker mit dem Kontakt 12 zum Abfallen bringt. Das Fernlicht wird damit abgeschaltet, und der Kontakt 12 schaltet das Abblendlicht wieder ein. Beim Abheben der Kontakte 7 und 8 durch den Schaltarm geht auch der Kontakt 9 durch Abfallen des zweiten Ankers in seine Ausgangsstellung zurück. Der Ein- und Ausschaltvorgang kann entsprechend der erläuterten Wirkungsweise der Schaltvorrichtung beliebig oft wiederholt werden, wobei jedem Schaltvorgang einmal das Aufblenden und einmal das Ab- blenden folgt.
- Ist nun das Relais beim Parken in seiner Einschaltstellung stehen geblieben, so daß das Fernlicht brennt, und wird beim Umschalten der Beleuchtungsanlage auf Standlicht der Schalter 15 geöffnet, so wird das Relais stromlos, und sein Anker geht in die Einschaltstellung für das Abblendlicht zurück. Ebenso nimmt der am anderen Anker befindliche Kontakt 9 seine Ausgangsstellung für die Vorbereitung eines neuen Einschaltvorganges ein. Wird jetzt der Schalter 15 erneut geschlossen, so kann nur das Abblendlicht, niemals aber das Fernlicht aufleuchten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE-1. Schaltvorrichtunu für Fern- und Abblendlicht bei Kraftfahrzeugen, durch die bewirkt wird, daß beim Einschalten der Scheinwerfer stets das Ab- blendlicht aufleuchtet, -ekennzeichnet durch zwei an einem Handschaltglied angeordnete Kontakte (7 und 8) und einen sich ihnen gegenüber nach jeder Schaltbetätigung wechselnd einstellenden Gegenkontakt (9) sowie durch ein zum Umschalten der Scheinwerfer von Fern- auf Abblendlicht und umgekehrt dienenden Relais mit zwei Wicklungen, von denen die eine (14) über den einen Kontakt (8) des Handschaltgliedes einen Selbsthaltestromkreis für das Relais und einen Stromkreis für das Fernlicht schafft, sobald das Flandschaltglied betätigt wird, während die andere, entgegengesetzt wirkende Wicklung (13) bei einer wiederholten Einschaltbetätigung des Handschaltgliedes über den zweiten Kontakt (7) erregt wird und die Haltewirkung des Relais aufhebt.
- 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ge-enkontakt (9) zu den 5 t' beiden am Handschaltglied angeordneten Kontakten (7 und 8) an einem zweiten Anker des Relais angebracht ist. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Handschaltglied mit den von ihm betätigten Kontakten (7 und 8) ein Teil eines an der Lenksäule des Fahrzeuges befestigten Lenkstockschalters ist. 4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 3,- .dadurch gekennzeichnet, daß der Lenkstockschalter in an sich bekannter Weise durch Hin- und Herbeweggen seines Griffes in einer Ebene die Fahrtrichtungsanzeiger und durch Niederdrücken des Griffes das Fern- und Abblendlicht schaltet. In Betracht gezogene Druckschriften-. Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1679 264; britische Patentschrift Nr. 730618.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB41369A DE1077083B (de) | 1956-08-13 | 1956-08-13 | Schaltvorrichtung fuer Fern- und Abblendlicht bei Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB41369A DE1077083B (de) | 1956-08-13 | 1956-08-13 | Schaltvorrichtung fuer Fern- und Abblendlicht bei Kraftfahrzeugen |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1077083B true DE1077083B (de) | 1960-03-03 |
Family
ID=6966369
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB41369A Pending DE1077083B (de) | 1956-08-13 | 1956-08-13 | Schaltvorrichtung fuer Fern- und Abblendlicht bei Kraftfahrzeugen |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE1077083B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1679264U (de) * | 1952-07-12 | 1954-07-08 | Westfaelische Metall Industrie | Mehrzweckeschaltvorrichtung, insbesondere fuer elektrische anlagen bei kraftfahrzeugen. |
| GB730618A (en) * | 1953-03-17 | 1955-05-25 | Hollins J R | Improvements in and relating to vehicle headlamp circuits |
-
1956
- 1956-08-13 DE DEB41369A patent/DE1077083B/de active Pending
Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1679264U (de) * | 1952-07-12 | 1954-07-08 | Westfaelische Metall Industrie | Mehrzweckeschaltvorrichtung, insbesondere fuer elektrische anlagen bei kraftfahrzeugen. |
| GB730618A (en) * | 1953-03-17 | 1955-05-25 | Hollins J R | Improvements in and relating to vehicle headlamp circuits |
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