DE1076393B - Plattenwechsler - Google Patents
PlattenwechslerInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Plattenwechsler für Schallplatten mit verschiedenem Durchmesser mit
einer Abtastvorrichtung zur Feststellung des Durchmessers der jeweils abzuwerfenden Schallplatte mit
einem in die Abwurfbahn dieser Schallplatte ragenden, durch die Schallplatte nach unten abklappbaren
Fühler, der jeweils dem Durchmesser der Schallplatte entsprechend verschwenkt wird und damit eine Steuerkulisse
verstellt, welche die von dem Wechselwert gesteuerte Einwärtsschwenkung des Tonarmes so begrenzt,
daß die Abtastnadel in die Einlaufrille der abgeworfenen Schallplatte abgesenkt wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der man eine
vorher ausgewählte Stelle der Schallplatte genau einstellen kann. Die bisher bekannten Einrichtungen weisen
Einstellmittel auf, die einen radialen Abstand der Abtastnadel einstellen. Dieser Abstand ist bei Plattenspielern
zum Abspielen von Schallplatten mit gleichem Durchmesser unveränderlich. Bei Plattenspielern
für Platten mit verschiedenen Durchmessern schwankt dieser Abstand in Abhängigkeit vom Durchmesser der
Schallplatte, und er wird durch die Schallplatte selbsttätig eingestellt. Es ist jedoch immer so, daß diese
Mittel lediglich zur Auswahl des Anfangspunktes der Schallplatte dienen.
Die Einstellung der Abtastnadel auf einen radialen Abstand vom Plattenmittelpunkt, der kleiner ist als
der Abstand der Einlaufrille, läßt die Auswahl einer beliebigen Stelle auf der Schallplatte zu. Dabei ist
vorausgesetzt, daß die Einstellung der gewünschten Stelle entweder durch Versuch festgestellt oder vom
Hersteller der Schallplatten festgelegt wurde.
Erfindungsgemäß wird durch Betätigung einer mit der Kupplung versehenen Handhabe die Abtasteinrichtung
mit Fühlhebel von der Tonarmsteuerung entkuppelt, und über eine Handhabe mit Einstellskala kann
der Einschwenkwinkel des Tonarmes bis in das Aufzeichnungsfeld der Schallplatte durch Einstellung von
mit dieser Handhabe in Wirkungsverbindung stehenden Anschlägen beliebig begrenzt und verändert werden.
Die Erfindung ist an Hand von zwei Ausführungsbeispielen erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt
sind. Es bedeutet
Fig. 1 Grundriß eines Plattenwechslers für Platten verschiedener Größen,
Fig. 2 Ansicht der Fig. 1 von unten mit dem für das Verständnis der Erfindung notwendigen Teile,
Fig. 3 Schnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 Teilansicht ähnlich wie Fig. 2, jedoch in größerem Maßstab,
Fig. 5 ein Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 4,
Fig. 6 Ansicht, ähnlich wie Fig. 5, bei welcher jedoch einzelne Teile andere Arbeitsstellungen haben,
Anmelder:
Tesla Radio Corporation of South Africa
(Proprietary) Ltd.,
Johannesburg (Südafrikanische Union)
Johannesburg (Südafrikanische Union)
Vertreter: Dr. F. Zumstein
und Dipl.-Chem, Dr. rer, nat, E. Assmann,
Patentanwälte, München 2, Bräuhausstr. 4
und Dipl.-Chem, Dr. rer, nat, E. Assmann,
Patentanwälte, München 2, Bräuhausstr. 4
Beanspruchte Priorität:
Südafrikanische Union vom 10. Juli und 26. Juli 1955
Südafrikanische Union vom 10. Juli und 26. Juli 1955
Herbert Sübermann, Johannesburg
(Südafrikanische Union),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 7 Seitenriß der Anschlageinrichtung des Plattenwechslers,
Fig. 8 Ansicht wie Fig. 7, jedoch in einer anderen Ausbildung,
Fig. 9 Grundriß einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 10 von unten gesehener Teilgrundriß des in Fig. 9 gezeigten Plattenwechslers,
Fig. 11 weiterer von unten gesehener Teilgrundriß, Fig. 12 Schnitt längs der Linie 12-12 der Fig. 11,
Fig. 13 Teilansicht nach Fig. 11 mit anderen Arbeitsstellungen,
Fig. 14 vergrößerter Grundriß der Einstelleinrichtung,
Fig. 15 Schnitt längs der Linie 15-15 der Fig. 14.
Fig. 15 Schnitt längs der Linie 15-15 der Fig. 14.
Die in den Fig. 1 bis 7 dargestellte Vorrichtung stellt einen Plattenwechsler für Platten verschiedener
Größen dar.
Der in Fig. 1 dargestellte Plattenwechsler zeigt eine in ihren Umrißlinien dargestellte Montageplatte 20,
einen Plattenteller 21, einen Tonarm 22, eine Stapelachse 23, einen Knopf 24 zum Wechsel der Drehgeschwindigkeit,
einen Bedienungsknopf 28 und einen Fühlhebel 25 zur Anzeige der Schallplattengröße. Von
außen gesehen sind die einzigen Teile, die gemäß der vorliegenden Erfindung hinzugefügt wurden, ein
Kupplungsknopf 26 und ein Wählknopf 27.
Wenn der Wählknopf nicht betätigt wird, arbeitet der Plattenwechsler folgendermaßen:
909 757/247
Zuerst wird ein Stapel von Schallplatten unterschiedlicher Größen, in diesem Falle von Schallplatten
mit 18 cm, 25 cm und 30 cm (7, 10 oder 12 Zoll), auf die Stapelachse 23 gesteckt, und der Bedienungsknopf
28 wird eingeschaltet, und der Plattenwechsler beginnt zu laufen. Die Stapelachse gibt selbsttätig eine Schallplatte
frei und läßt sie auf den Plattenteller fallen. Während des Herabfallens drückt die Schallplatte,
wenn es sich um eine Platte der beiden oberen Größen handelt, den Fühlhebel 25 nach unten. Dieser letztere
stellt dann einen der drei Anschläge 29 ein. Gleichzeitig wird der Tonarm selbsttätig aus seiner Ruhestellung
angehoben, und er wird durch die Nockenplatte 30 gedreht, die unter der Einwirkung einer
Schraubenfeder 31 steht. Die Nockenplatte 30 hat drei Absätze 32, die an den drei Anschlägen 29 anliegen
können und die vorher in ihrer Bahn eingestellt wurden. Wenn der Absatz 32 mit dem Anschlag 29 zum
Eingriff kommt, dann wird die Bewegung des Tonarmes so lange unterbrochen, bis er durch an sich bekannte
Mittel selbsttätig aiif eine auf dem Plattenteller 21 liegende Schallplatte gesenkt wird. Daraufhin
wird die Schallplatte abgespielt. Er kann ungehindert schwenken, da zwischen der Spindel 33 und der
Nockenplatte 30 eine Leerlaufbewegung möglich ist, dabei greift dieser Vorsprung 94 an der Nockenscheibe
34 ein, die fest mit der Spindel 33 verbunden ist.
Wenn der Tonarm das Ende einer Schallplatte erreicht, dann wird er selbsttätig angehoben, und alle
Teile werden in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt. In der Ausgangsstellung ist einer der Anschläge 29
immer in der Bahn eines dieser Absätze 32, der den Tonarm an der, Einsatzstelle für eine 18-cm- (7-ZoIl-)
Schallplatte anhält. Der Arbeitskreislauf, der soeben beschrieben wurde, beginnt von neuem, wenn man
eine weitere Schallplatte von dem Stapel herabläßt.
Der Fühlhebel 25 kann die Anschläge 29 so einstellen, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist, beispielsweise
dadurch, daß er drehbar an einem Hebel 35 befestigt ist, der seinerseits wieder an dem senkrechten Teil 36
angelenkt ist, und ein Ende 37 des Hebels 35 in einen der drei Absätze 39 eines Schiebers 38 eingreift. Der
Schieber wird durch eine Feder 40 zum Drehpunkt des Hebels 35 hingedrückt, so daß diese Feder einen Arm
des Hebels 35 mit dem Schieber 38 verbindet. Dieser Schieber ist mit den Anschlägen 29 ausgestattet.
Nach einer anderen Ausführungsform kann der Fühlhebel 25 die Anschläge in einer anderen, bereits
bekannten Weise einstellen. In diesem Falle (vgl. Fig. 8) ist der Fühlhebel 25 an der Stelle 41 drehbar
an dem senkrechten Teil 36 angelenkt, und er ist drehbar an dem Kniehebel 42 befestigt, der seinerseits wiederum
bei 43 an dem senkrechten Teil 36 befestigt ist. Die Nocken 44 oder 45 greifen in einen Zapfen 46 des
Kniehebels ein, der den Schieber 38 betätigt. In Grundstellung oder in der Stellung für die 7-Zoll-Platten
greift der Vorsprung 48 am Fühlhebel 25 in einen am Kniehebel angeordneten Absatz 49 ein.
Die bis jetzt beschriebene Ausbildung ist bekannt. Das wesentliche dieser Einrichtungen besteht darin,
daß sich der Tonarm 22 immer zur Einlaufrille einer Schallplatte bestimmter Größe bewegt.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung kann der Tonarm an einer beliebigen Stelle der Schallplatte auf
den Plattenteller herabgelassen werden.
Dazu benutzt die Erfindung eine Kupplung. Diese Kupplung weist einen Kupplungsknopf 26 auf, bei dessen
Drehung ein Hebel 50 betätigt wird, der mit einem an einer Welle 52 befestigten Arm 51 verbunden ist
(Fig. 2). Des weiteren ist eine Steuereinrichtung erforderlich, die einen Wählknopf 27 aufweist, mit dem
an der Unterseite der Montageplatte 20 ein Zahnrad 53 verbunden ist (Fig. 2). Dieses Zahnrad 53 greift in
den Quadranten 54 eines Rudimentzahnrades ein, das drehbar an der Montageplatte befestigt ist. Ein Hebel
55 verbindet den Quadranten 54 mit einem Kurbelhebel 56, der drehbar an der Montageplatte 20 befestigt
ist. Ein kurzer Hebel 57 verbindet den Kurbelhebel 56 mit einem Hebel 95, der ebenfalls drehbar an
ίο der Montageplatte 20 befestigt ist. Der Hebel 95 trägt
an einem freien Ende einen Gleitanschlag 58, der in vertikaler Richtung Spiel hat. Die Stellung des Gleitanschlages
58 in der Bahn der Nockenplatte 30 kann, in der Ebene des Grundrisses gesehen, durch Drehung
des Wählknopfes 27 eingestellt werden.
Beim normalen Arbeitskreislauf ist der Gleitanschlag 58 in der in Fig. 5 dargestellten Stellung, d. h.,
er ist unterhalb der Bahn der Nockenplatte 30. Bei einer Betätigung der Kupplung wird die Welle 52 gedreht,
und ein Hebelarm 60 betätigt mit seinem freien Ende vermittels eines Hebels 61 einen Anschlag 62,
der die Führung 63 anhebt. Die Führung 63 ist drehbar zwischen der Montageplatte 20 und einer festen
Platte 64 angeordnet, und sie wird durch die Druckfeder 65 nach unten gedrückt. Die Welle 52 trägt ferner
einen Arm 66, der um 90° gebogen und am Ende gabelförmig ausgebildet ist und eine Verlängerung des
Schiebers 38 umgreift. Bei einer Drehung der Welle 52 greift der gabelförmige Teil des Armes in einen
Stift 67 ein und zieht den Schieber 38 nach unten in die in Fig. 6 dargestellte Stellung, d. h., die Anschläge
29 sind nun nicht mehr in der Bahn der Nockenplatte 30. Gleichzeitig liegt jetzt der Gleitanschlag 58 in der
Bahn der Nockenplatte 30.
Wenn jetzt eine Schallplatte auf den Plattenteller herabgelassen wird, dann wird der Fühlhebel 25 nicht
mehr betätigt, da er durch die Abwärtsbewegung des Schiebers 38 aus der Bahn der Platten gezogen wurde.
Der Arbeitskreislauf läuft jedoch in normaler Weise ab, außer daß die Bewegung des Tonarmes vor seiner
Absenkung auf die Einlaufrille nur dann angehalten wird, wenn der Schieber 38 den Gleitanschlag 58 berührt.
Durch eine Bewegung des Kupplungsknopfes 26 in die entgegengesetzte Richtung wird die in
Fig. 5 dargestellte Stellung wieder erreicht, und man kann die nächsten Schallplatten in normaler Weise abspielen.
Während des Abspielens einer Schallplatte wird der Bedienungsknopf 28 für die nächstfolgende Schallplatte
auf eine vorbestimmte Stelle dieser Platte eingestellt, vorausgesetzt, daß der Gleitanschlag 58 nicht
über eine Stellung hinausgeführt wird, an der sich der Tonarm in diesem Augenblick befindet.
Grundsätzlich besteht auch die zweite, in den Fig. 9 ff. dargestellte Ausführungsform aus an sich
bekannten Elementen. Der in den Figuren dargestellte Plattenwechsler hat eine Montageplatte 70, einen Plattenteller
71, eine Stapelachse 72, einen Tonarm 73, einen Bedienungsknopf 74, einen Knopf 75 zum Einstellen
der Geschwindigkeit und einen Fühlhebel 76.
Bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform kommt hinzu ein Kupplungsknopf 77 und ein Anzeigeschieber
78. Durch eine Rändelscheibe 79 kann eine Feineinstellung des Anzeigeschiebers 78 vorgenommen
werden.
Die bereits bekannten Elemente des Plattenspielers bestehen aus einer Nockenscheibe (von der in Fig. 10
ein Teil 69 dargestellt ist), durch die verschiedene Arbeitsgänge während des Plattenwechsels eingeleitet
und unterbrochen werden. Im folgenden werden nur
solche Arbeitsgänge besprochen, die für die Erfindung von Bedeutung sind. Nach Einstellung des Bedienungsknopfes
74 in die Stellung »Ein« beginnt der Plattenteller zu laufen, und der Nocken tritt in Tätigkeit.
Der erste unabhängige Arbeitsgang, der durch den Nocken ausgelöst wird, besteht im Loslassen eines
durch Reibung gehaltenen Anschlaghebels 80 vermittels eines Hebels 81, an dessen einem Ende ein Nokkenstift
82 befestigt ist. Anschließend werden Mittel zum Heben des Tonarmes ausgelöst, und der Tonarm
wird angehoben und ist bereit für eine Schwenkbewegung.
Beim nächsten Arbeitsgang bewegt der Nocken einen Hebel 68, der wiederum den Anschlaghebel 80 in eine
Lage einstellt, die für die größte Schallplatte paßt, für die der Plattenspieler bestimmt ist. Darauf betätigt
der Nocken einen Hebel 83, der durch eine Feder 84 einen Hebel 85, der mit der Spindel 120 des Fühlhebels
76 verbunden ist, so lange verschiebt, bis der Wählarm den Rand der abzuspielenden Platte berührt.
Die Feder 84 entspannt sich und läßt den Hebel 83 sich so weit bewegen, wie es der Nocken erlaubt. Der
Hebel 85 drückt auf einen Stift 86 am Anschlaghebel 80, so daß dieser, wenn der Fühlhebel 76 die Platte
berührt, in einer der drei Stellungen ist, die durch die Größen der auf der Stapelachse 72 angeordneten
Schallplatten festgelegt werden. Die Schallplatte wird nun durch den Nocken, der die Stapelachse 72 betätigt,
herabgelassen.
Der Nockenstift 82 tritt jetzt in eine Vertiefung des Nockens ein, und der Hebel 81 kann sich unter der Wirkung
einer Feder 121 drehen, um die Rolle 87 aus der Bahn der mit dem Tonarm verbundenen Platte 88 herauszuführen.
Diese Platte wird durch einen Hebel 89 betätigt, der sich unter der Wirkung der Zugfeder 90
bewegen muß. Sobald ein federnder Anschlag91 am Hebel 89 gegen den Anschlaghebel 80 anstößt, wird
eine weitere Bewegung des Tonarmes unterbrochen, und bei einer weiteren Drehung des Nockens wird der
Tonarm auf die Platte herabgelassen.
Der Plattenspieler ist mit bekannten, nicht dargestellten Mitteln ausgestattet, um den Tonarm in die
Anfangsstellung zurückzuführen und alle Hebel in ihre Ausgangsstellung zu bringen.
Die Stelle, an der der Tonarm herabgelassen wird, hängt in erster Linie von der Einstellung des Anschlaghebels
80 ab (vgl. Fig. 10).
Wenn der Hebel 89 am Hebel 80 anliegt, dann bewegt sich die mit dem Tonarm verbundene Platte
unter der Wirkung der Rillen der Schallplatte und führt den Arbeitsgang zu Ende. Die Platte 88 ist mit
der Spindel 122 des Tonarmes vermittels einer geschlitzten Platte 93 und eines Zapfens 92 verbunden,
so daß während des Hebens und Senkens des Tonarmes eine Leerbewegung erfolgen kann.
Die zusätzliche vorgesehene Einrichtung nützt die Leerbewegung zwischen Hebel 89 und Platte 88 in
vorteilhafter Weise aus. Dies ist vor allem in den Fig. 11 und 13 dargestellt.
Ein zusätzlicher Hebel 100 ist mit einem Zapfen 101 drehbar an der Montageplatte 70 befestigt. Ein
Ende des Hebels 100 steht unter der Wirkung einer Zugfeder 102, während das andere Ende in eine an der
Platte 88 befestigte Rolle 103 eingreifen kann. Ein weiterer Hebel 104 ist an einem Ende gleitend und
drehbar an der Montageplatte 70 befestigt, und er, hat
einen Vorsprung 105, der in der Bahn eines einstellbaren, mit Schraubengewinde versehenen, am Hebel 100
angeordneten Anschlages 106 liegt. Das andere Ende des Hebels 104 ist drehbar an der Schraubhülse 99 angelenkt,
die auf einer Schraubenspindel 107 läuft, die durch die Rändelscheibe 79 gedreht werden kann.
An der Unterseite der Montageplatte 70 ist der Kupplungsknopf 77 mit einem Hebel 108 verbunden,
der in der in Fig. 11 dargestellten Stellung den Hebel 100 außer Betrieb hält und in der in Fig. 13 dargestellten
Stellung den Hebel 100 auf die Platte 88 wirken läßt. Beim Drehen der Rändelscheibe 79 kann der
Vorsprung 105 den Hebel 100 in irgendeiner der zahlreichen
möglichen Stellungen anhalten. Danach ist die Platte 88 frei beweglich, als ob der Hebel 100 nicht
auf sie einwirken würde.
Der Anzeigeschieber 78 dient zur leichteren Einstellung und Ablesung. Die Schraubhülse 99 ist in zwei
1-5 Hälften aufgeteilt, die über das Scharnier 110 (Fig. 14
und 15) gelenkig miteinander verbunden sind. Die Hälften werden durch eine in einer rings um eine
Schraube 112, die in die untere Hälfte eingeschraubt ist, vorgesehenen Aussparung 111 untergebrachten,
Druckfeder gegeneinandergedrückt. Wenn der Anzeigeschieber 78 angehoben wird, dann werden die
Hälften getrennt, und die Schraubhülse 99 ist nicht mehr im Eingriff mit der Schraubenspindel 107, so daß
die Lage des Vorsprunges 105 grob eingestellt werden kann. Der Zeiger des Schiebers kann auf der Skala
113 vermittels der Rändelschraube 79 fein eingestellt werden.
Beim normalen Spielen, d. h. in der in Fig. 12 dargestellten Stellung, wird die Größe der Platten, die
auf den Plattenteller herabgelassen werden, durch den Fühlhebel 76 gemessen und der Anschlaghebel 80 eingestellt.
An einer geeigneten Stelle im Umlauf des Nokkens senkt sich der Tonarm auf die Kante der Schallplatte
herab. Wenn aber die Einstellmittel, die gemäß der Erfindung vorgesehen sind, in Betrieb sind
(Fig. 13), dann ist der Vorsprung 105 in einer solchen Lage eingestellt, daß der Tonarm unter der Wirkung
des Hebels 100 in eine innerhalb des Umfanges der Schallplatte liegende Stellung gedrückt wird. Diese
Stellung kann auf der Skala 113 durch den Anzeigeschieber 78 und durch die Rändelschraube 79 genau
eingestellt werden. Hierzu ist es nur erforderlich, daß die Lage einer bestimmten Stelle auf der Schallplatte
auf der Skala 113 eingestellt wird. Derartige Angaben für Einstellungen können zusammen mit dem Plattenspieler
geliefert werden, oder sie können durch ein besonderes Meßgerät gemessen oder durch Versuch festgestellt
werden.
Die Erfindung wurde an Hand von zwei bekannten Plattenwechslern beschrieben, jedoch können die meisten
der bekannten Plattenwechsler in ähnlicher Weise abgeändert werden, indem man die Anhalteeinrichtung
für den Tonarm in Betrieb nimmt und eine Einstellvorrichtung vorsieht, durch welche der Tonarm angehalten
werden kann und der an die Stelle der üblichen Einstelleinrichtung tritt, wobei der Punkt,
an dem der Tonarm angehalten wird, innerhalb der Stelle liegt, an der der Tonarm normalerweise angehalten
wird. Die Erfindung ist auch mit Vorteil beim Spielen von Schallplatten verwendbar, deren Größen
nicht genormt sind, somit spielt die Größe der Schallplatten innerhalb der vorgegebenen Grenzen keine wesentliche
Rolle.
Die Erfindung kann in gleicher Weise auch für Plattenwechsler verwendet werden, bei denen die Platten
nicht notwendigerweise der Reihe nach von einem Stapel abgespielt werden.
Jede der hier gezeigten Ausführungsformen kann leicht so abgeändert werden, daß ein einfacher Plattenspieler
entsteht. Bei der in in den Fig. 1 bis 8 gezeig-
ten Ausführungsform muß die Stapelachse 23 nur auf dem Plattenteller befestigt werden, und der Teil
der Einrichtung, der zum Herablassen der Schallplatten dient, kann weggelassen werden. In gleicher Weise
kann man auch den Fühlhebel 25 und die damit verbundenen Teile weglassen. Der Kupplungsknopf 26
und die damit verbundenen Teile können entfernt werden, und es ist nur noch der einstellbare Gleitanschlag
58 vorhanden, der jedoch nicht unbedingt in senkrechter Richtung bewegt werden muß. Der Wählknopf 27
hat dann Marken, die die Größen der Schallplatten angeben, und Zwischenmarken zur Einstellung des
Tonarmes auf ausgewählte Stellen der Schallplatten. In diesem Fall wird einfach der Bedienungsknopf 28
betätigt, um einen Arbeitskreislauf einzuleiten, bei dem eine bereits auf dem Plattenspieler liegende Platte
abgespielt wird. Durch die Einstellung des Wählknopfes 27 wird die Stellung festgelegt, bei der der
Tonarm in an sich bekannter Weise abgesenkt wird.
Eine ähnliche Änderung kann auch bei der in den ao Fig. 9 bis 15 dargestellten Ausführungsform vorgenommen
werden. In diesem Fall können der Fühlhebel 76 und die damit verbundenen Teile weggenommen
werden. Die Stellung, bei welcher der Tonarm herabgelassen wird, wird durch die Stelle festgelegt, bis zu
der man den Hebel 100 vorrücken läßt. Die Skala 113 hat dan geeignete Kennzeichen für die Normgrößen
der Schallplatten für den Fall, daß man eine solche Platte von Anfang an abspielen will.
Claims (7)
1. Plattenwechsler für Schallplatten mit verschiedenem Durchmesser mit einer Abtastvorrichtung
zur Feststellung des Durchmessers der jeweils abzuwerfenden Schallplatte mit einem in die Abwurfbahn
dieser Schallplatte ragenden, durch die Schallplatte nach unten abklappbaren Fühler, der
jeweils dem Durchmesser der Schallplatte entsprechend verschwenkt wird und damit eine Steuerkulisse
verstellt, welche die vom Wechselwerk gesteuerte Einwärtsschwenkung des Tonarmes so begrenzt,
daß die Abtastnadel in die Einlaufrille der abgeworfenen Schallplatte abgesenkt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß durch Betätigung einer mit einer Kupplung verbundenen Handhabe (26; 77)
die Abtasteinrichtung mit Fühlhebel (25; 76) von der Tonarmsteuerung entkuppelt wird und über
eine Handhabe (27; 79) mit Einstellskala der Einschwenkwinkel des Tonarmes bis in das Aufzeichnungsfeld
der Schallplatte durch Einstellung von mit dieser Handhabe in Wirkungsverbindung stehenden
Anschlägen beliebig begrenzt und verändert werden kann.
2. Plattenwechsler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Sperreinrichtung (26,50 bis 52,
66, 67), durch die wenigstens ein Teil der Wähleinrichtung (25,29,30) außer Betrieb gesetzt wird.
3. Plattenwechsler nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen einstellbaren Gleitanschlag
(58), der bei einer Betätigung der Sperreinrichtung einen oder mehrere Anschläge (32) der Wähleinrichtung
außer Betrieb setzt.
4. Plattenwechsler nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Schraubenspindel (107), die
durch einen Bedienungsknopf (79) betätigt wird, durch eine an dieser Spindel befestigte Schraubhülse
(99) und durch eine Einrichtung (104) zur Übertragung der Bewegung zwischen der Schraubhülse
und dem einstellbaren Anschlag.
5. Plattenwechsler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubhülse (99) aus-Backen
besteht, die durch Federdruck an die Spindel (107) angeklemmt werden, und daß Mittel (78)
zum Öffnen dieser Backen zur Vornahme einer Grobeinstellung des Anschlages vorgesehen sind.
6. Plattenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Anzeigeeinrichtung
(27; 79) die Wähleinrichtung (25, 29, 30; 76) so weit gesperrt wird, wie es der Einstellung der
Anzeigeeinrichtung entspricht, wenn diese in Betrieb ist.
7. Plattenwechsler nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Kupplung (78) zum Ein- oder
Ausschalten der Anzeigeeinrichtung.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr. 617 821, 584 747,
389.
Britische Patentschriften Nr. 617 821, 584 747,
389.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 909 757/247 2.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET12430A DE1076393B (de) | 1956-07-10 | 1956-07-10 | Plattenwechsler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET12430A DE1076393B (de) | 1956-07-10 | 1956-07-10 | Plattenwechsler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1076393B true DE1076393B (de) | 1960-02-25 |
Family
ID=7547017
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET12430A Pending DE1076393B (de) | 1956-07-10 | 1956-07-10 | Plattenwechsler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1076393B (de) |
Citations (3)
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| GB584747A (en) * | 1943-12-02 | 1947-01-22 | Thorens Hermann Sa | Improvements in and relating to talking machines with automatic record changer for playing records of different diameters |
| GB617821A (en) * | 1943-01-27 | 1949-02-11 | Philips Nv | Improvements in or relating to the reproduction of gramophone records |
-
1956
- 1956-07-10 DE DET12430A patent/DE1076393B/de active Pending
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