DE2017894C3 - Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung für magnetische Aufzeichnungsträger mit spiralförmigen Spuren - Google Patents
Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung für magnetische Aufzeichnungsträger mit spiralförmigen SpurenInfo
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Description
Gattung. , . , ....
Es sind magnetische Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräte bekannt, die mit einem preiswerten, leicht
handhabbaren schichtförmigen magnetischen Aufzeichnungsträger arbeiten. Dabei ist ein Drehteller vorgesehen,
der sich relativ zu dem feststehend gehaltenen Aufzeichnungsträger dreht und einen Magnetkopf für
Aufzeichnung und Wiedergabe trägt Bei einer Drehung des Tellers kann sich der Kopf ähnlich wie der Arm
eines Plattenspielers zum Aufzeichnen oder Abspielen längs einer kontinuierlichen Spiralspur über den
Aufzeichnungsträger bewegen. Ein solches Gerät ist einfach sowohl im Aufbau als auch im Betneb und nicht
kostspielig, so daß es sich sehr gut als Lehrgerät eignet
Aus der DT-AS JI 59 510 ist eine Halterung des
Magnetkopfes für magnetische Aufnahme- und Wiedergabegeräte bekannt, mit der die Spaltsenkrechtstellung
zur Spur gesichert werden soll, ohne daß eine elektrische Justierung erforderlich ist Dazu wird der
Magnetkopf durch Löten oder Kitten in definierter Lage zwischen drei Paßstücken angebracht, die auf dem
Auflajeteller vorgesehen sind. Mit diesem bekannten
Gerät läßt sich jedoch nur eine Spur zur Aufnahme bzw. Wiedergabe verwenden.
Aus der CH-PS 3 84 233 ist eine Vorrichtung für magnetische Tonaufnahme und -wiedergabe bekannt,
bei der mehrere Magnetköpfe vorgesehen sind, die sich auf einer gemeinsamen Trageeinrichtung befinden.
Dabei werden jedoch kreisbogenförmige Spuren verwendet Außerdem besitzen die Magnetköpfe einen
konstanten Abstand von der Drehachse des Drehtellers, auf dem sie gehalten sind. Schließlich läßt sich
gleichzeitig nur jeweils ein Aufzeichnungs- und/odei Wiedergabevorgang durchführen.
Aus der DT-AS 11 24 255 ist noch eine Aufzeichnungs-
und/oder Wiedergabevorrichtung der angegebenen Gattung bekannt, bei der mit Hilfe eines
Magnetkopfes entweder die Aufzeichnung oder die Wiedergabe erfolgt. Bei vielen Anwendungsfällen wäre
es jedoch zweckmäßig, zwei verschiedene Tonsignale gleichzeitig aufzeichnen oder wiedergeben zu können
oder aber ein Tonsignal aufzuzeichnen, während eir vorher aufgezeichnetes Signal wiedergegeben wird.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtunj
der angegebenen Gattung zu schaffen, mit der bei einen magnetischen Aufzeichnungsträger gleichzeitig zwe
Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorgänge durch geführt werden können, wobei jedoch eine Überschnei
dung der beiden Spuren für die zwei Aufzeichnungs und/oder Wiedergabevorgänge verhindert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführte!
Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegei insbesondere darin, da3 die Aufzeichnungs- und/ode
Wiedergabevorrichtung einfach im Aufbau und ir Betrieb sowie preisgünstig herzustellen ist, so daß si
sehr gut als Lehrgerät verwendbar ist. In diesem Fa kann also z. B. der Schüler seine eigene Stimm
aufzeichnen, während er gleichzeitig die Wiedergab der zuvor vom Lehrer aufgenommenen Informatione
abhört. Wenn sich ein Magnetkopf der Spur des jeweil anderen Kopfes nähert, werden die beiden Magnetköf
selbsttätig angehalten und können in ihre Ausgangse
n zurückgebracht werden. Weiterhin lassen sich die
kreisförmigen Aufzeichnungsspuren auftretenden f-fersteUungs- un(j Betriebsschwierigkeiten vermeiden.
[i d schließlich arbeiten die beiden Magnetköpfe Vollständig unabhängig voneinander, so daß zu unterschiedlichen
Eigenschaften der Magnetköpfe führende nerstellungstoleranzen nicht den Gesamtbetrieb beein-
Wenn die gleichzeitige Aufzeichnung oder Wiedergabe nicht erforderlich und es auch nicht notwendig ist,
' £Opf für die Aufzeichnung und den anderen für
Hie Wiedergabe zu benutzen^ kann nach einer
bevorzugten Ausbildung dieser Vorrichtung der Anschlag der das Rückstellglied betätigt, in eine Lage
geschwenkt werden, in der er nicht mit dem Rückstellglied in Eingriff kommen kann. Dadurch lassen
sich die Köpfe längs der Spiralspur von der Ausgangsla- se des einen Kopfes zu der des anderen Kopfes
bewegen, so daß einer der Köpfe zur Aufzeichnung oder Wiedergabe über die gesamte, zur Verfügung stehende
Soiralspur des magnetischen Aufzeichnungsträgers verwendet werden kann. Die Begrenzung dieser
Bewegung über den gesamten Aufzeichnungsträger erfolgt dann durch einen zweiten, festen Anschlag.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung lassen sich die
beiden Magnetköpfe von der Oberfläche des Aufzeichnungsträgers weg verschwenken, so daß sie zu
beliebigen Stellen auf den spiralförmigen Spuren, beispielsweise in ihre Ausgangslagen, zurückbewegt
werden können, ohne mit der Oberfläche des Aufzeichnungsträgers in Kontakt zu sein. Auf diese Weise
werden sowohl die empfindliche Oberfläche des Aufzeichnungsträgers als auch die Magnetköpfe geschont
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig 1 eine Draufsicht auf eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung, wobei nur die für die
Erläuterung der Erfindung wesentlichen Teile dargestellt sind, .
Fig.2 eine perspektivische, auseinandergezogene Ansicht von Einzelteilen einer Einrichtung mit der sich
die Vorrichtung vom Zweikopfbetrieb auf Einkopfbetrieb umstellen läßt,
Fig.3 eine Draufsicht auf einen Teil dieser
Einrichtung zur Erläuterung ihrer Funktionsweise,
F i g. 4 eine schematische Schnittansicht zur Erläuterung eines Mechanismus, mit dem die beiden Magnetköpfe
in ihre Ausgangslage zurückgebracht werden
können, ... r,· · .
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht einer Einrichtung zur Verschwenkung der Magnetköpfe und Unterbrechung
der Antriebsverbindung, und
F i g. 6 eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Funktionsweise der Aufzeichnungs- und/oder
Wiedergabevorrichtung an Hand der spiralförmigen Spuren des magnetischen Aufzeichnungsträgers.
Wie sich F i g. 1 entnehmen läßt, ist ein Drehteller auf einer feststehenden Achse 2 drehbar gelagert, die
ihrerseits am (nicht dargestellten) Rahmen eines magnetischen Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerätes
befestigt ist. Ein Antriebsreibrad 3, das von einem (nicht gezeigten) Motor in Richtung des dargestellten
Pfeiles gedreht wird, steht in Berührung mit dem inneren Rand la des Drehtellers 1, dreht diesen also in
der gleichen Richtung.
Ein am oberen Ende der Achse 2 montiertes Schrägzahnrad 4 kämmt rechtwinklig mit einem
weiteren Schrägzahnrad 6, das an einer Gewindespindel 5 befestigt ist, die zur Verschiebung der Magnetköpfe
dient; die Gewindespindel 5 ist ihrerseits drehbar in zwei am Drehteller 1 im Abstand zueinander befestigten
Lagern 7 und 8 gelagert Eine von einem Arm 10a, der sich von einem Verriegelungsglied 10 erstreckt,
ίο getragene kegelstumpfförmige Rolle 9 steht im Eingriff
mit dem Gewinde, der Spindel 5, wobei sich bei einer vollen Umdrehung des Drehtellers 1 um die Achse 2 das
Schrägzahnrad 6 um das feststehende Schrägzahnrad 4 herumdreht Dadurch wird die Gewindespindel 5
gedreht, was zur Folge hat, daß die Rolle 9 längs des
Spindelgewindes radial nach innen verschoben wird.
Der die Rolle 9 tragende Arm 10a ist einstückig mit einem sich quer erstreckenden Arm 10b des Verriegelungsgliedes
10 ausgebildet (siehe Fig. 5). An beiden Enden weist das Verriegelungsglied 10 eine öse 10c
bzw. 1Od auf. Diese ösen sitzen lose auf einer relativ langen Führungsstange 11, die parallel zur Gewindespindel
5 angeordnet ist, so daß das Verriegelungsglied 10 um die Führungsstange 11 geschwenkt werden kann.
Das Verriegelungsglied 10 ist mit einem weiteren Arm 1Oe versehen, der sich quer in die gleiche Richtung wie
der Arm 10b erstreckt Die Führungsstange It ist im Lager 8 und in einem weiteren, am Drehteller 1
befestigten Lager 12 gehaltert
Eine Gleitplatte 14 mit einer relativ breiten öffnung
13 und mit ösen 14a und 14b ist lose über die Führungsstange 11 geschoben. Eine weitere öse 14c der
Gleitplatte 14, die von der dritten Ecke vorsteht, sitzt lose auf einer kürzeren Führungsstange 15. Die
Gleitplatte 14 kann dadurch in Achsrichtung der Gewindespindel 5 verschoben werden, wenn das
Verriegelungsglied 10 über die auf dem Spindelgewinde laufende Rolle 9 verschoben wird. Die ösen 1Od und 10c
des Verriegelungsgliedes 10 sind so zwischen den ösen 14a und 14b der Gleitplatte 14 angeordnet, daß in
Achsrichtung der Gewindespindel 5 kein Spiel zwischen der Gleitplatte 14 und dem Verriegelungsglied 10
auftreten kann. Die Führungsstange 15 wird mittels des Lagers 8 und eines am Drehteller 1 befestigten Arms
oder Bügels 16 gehaltert
Ein äußerer Magnetkopf Ho und ein innerer Magnetkopf Hi sind in vertikaler Richtung beweglich an
der Gleitplatte 14 befestigt und liegen einander im Abstand gegenüber. Der innere Magnetkopf Hi wird
von einer Tragplatte 17 gehaltert, die mittels eines Loches und einer Nut lose auf einen Bolzen 18 bzw.
einen Stift 19 aufgesetzt und normalerweise mittels einer (nicht dargestellten) Expansionsfeder derart
vorgespannt ist, daß sie sich von der Gleitplatte 14 fort bewegen will. Ein Hebel 20, welcher d;.e Tragplatte
mit dem Arm 1Oe des Verriegelungsgliedes 10 verbindet ist mittels eines Stiftes 22 schwenkbar an einem
vertikalen Teil eines kurbel- oder winkelförmiger Traggliedes 21 befestigt. Die Tragplatte 17 wird geger
die untere Seite eines abgebogenen Teiles 20a an einen
Ende des Hebels 20 gedrückt, während der Arm 1Oi gegen das andere Ende 20b des Hebels 20 gedrück
wird. Die Drehung des Verriegelungsgliedes K aufgrund der Berührung seines Armes 1Oe mit den
65 Hebel 20 wird begrenzt, wenn sein nach unten ragende Teil 10/(F i g. 5) die Oberseite des Drehtellers 1 berührt
Der andere Magnetkopf Ho wird in entsprechende Weise von einer Tragplatte 23 und mittels eines Bolzen
24 und eines Stiftes 25 gehaltert. Ein Betätigungshebe!
26, welcher die Tragplatte 23 mit dem Arm 106 des Verriegelungsgliedes 10 verbindet, ist schwenkbar
mittels eines Stiftes 28 an einem L-förmigen Teil 27 befestigt, das seinerseits am Drehteller 1 befestigt ist.
Ein Ende 26a des Hebels 26 ist gabelförmig ausgebildet, wie am besten in F i g. 5 zu erkennen ist, und umfaßt lose
den Arm 106. Ein Vorsprung 23a der Tragplatte 23 wird gegen den unteren Seitenrand eines abgebogenen Teiles
266 des Hebels 26 gedrückt. Die Tragplatte 23 ist ferner mittels einer (nicht dargestellten) Feder so vorgespannt,
daß sie sich in Bezug auf die Gleitplatte 14 nach oben bewegen will.
Wenn ein Fingeranschlag 26c des Betätigungshebels 26 nach unten gedrückt wird, so daß sich der Hebel 26
um den Stift 28 dreht, wird die Tragplatte 23 von dem abgebogenen Teil 26b nach unten gedrückt, während
der Arm 106 des Verriegelungsgliedes 10 nach oben gedrückt wird. Dadurch wird das Verriegelungsglied 10
so um die Führungsstange 11 geschwenkt, daß die Rolle
9 von der Gewindespindel 5 abgehoben wird. Gleichzeitig hebt bei dieser Schwenkbewegung des Verriegelungsgliedes
10 sein Ansatz lOedas Ende 206des Hebels 20 so an, daß der Hebel 20 um den Stift 22 gedreht wird,
um mit seinem anderen Ende 20a die Tragplatte 17 nach unten zu drücken.
In dieser Weise kann also durch Betätigung des Hebels 26 über den Fingeranschlag 266 einerseits die
Rolle von der Gewindespindel 5 abgehoben werden, so daß keine Antriebsverbindung für das Verriegelungsglied 10 und damit für die Gleitplatte 14 mehr besteht.
D. h. also, daß die beiden Magnetköpfe Ho und Hi in jede beliebige radiale Lage verschoben werden können.
Gleichzeitig werden durch die Schwenkbewegung des Verriegelungsteils 10 die Tragplatten 17 bzw. 23 für die
beiden Magnetköpfe Hound ///nach unten gedrückt, so
daß sie nicht mehr in Berührung mit der Oberfläche des magnetischen Aufzeichnungsträgers sind. Bei der freien
Radialbewegung nach der Trennung von der Antriebseinheit sind also die Magnetköpfe nicht mehr im
Kontakt mit der Oberfläche des Aufzeichnungsträgers, so daß Magnetköpfe und Aufzeichnungsträger geschont
werden.
Zur Umstellung der Betriebsweise von Zweikopf- auf Einkopfbetrieb ist eine Betätigungswelle 31, die in ihrem
oberen Ende einen Schlitz 30 aufweist, in der Nähe des inneren Magnetkopfes Hi drehbar am L-förmigen
Tragglied 21 angebracht Ein Bereich 31a mit verringertem Durchmesser der Welle 31 (vgl. F i g. 2) ist lose in
«in Loch 14d eingesetzt, das sich in der Gleitplatte 14
befindet Eine Nocken- oder Kurvenscheibe 32, die von der Welle 31 getragen wird, weist einen gebogenen
Schlitz 33 auf, dessen Krümmungszentrum auf der Achse der Welle 31 liegt Em vom Seitenrand eines
Eingriffgliedes 34 vorstehender Ansatz 34a ist lose in diesen Schlitz 33 eingesetzt Das Eingreifglied 34 hat
U-Form und ist drehbar auf der Welle 31 gelagert Es besitzt einen als Steuerkurve dienenden Arm 346,
dessen Dicke oder Höhe sich in Achsrichtung der WeDe 31 ändert, sowie eine erste Eingreifstufe 34c und eine
zweite Eingreifstufe 34d Von einer (nicht dargestellten) Feder wird das Eingreifglied 34 normalerweise gemäß
der Darstellung in Fig. 1 im Uhrzeigersinn vorgespannt, doch wird die entsprechende Drehbewegung
dadurch begrenzt daß die erste Stufe 34c gegen einen Betätigungshebel 35 für einen Schalter stößt Der
Betätigungshebel 35 ist schwenkbar mittels eines Stiftes 36 an der Gleitplatte 14 montiert und durch eine Feder
37 gemäß der Darstellung in F i g. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt.
Ein Kurvenfolgeglied 38, das mittels eines Stiftes 40
schwenkbar an einem L-förmigen, an der Gleitplatte 14 befestigten Teil 38 angebracht ist, wird gegen den
Kurvenarm 346 des Eingreifgliedes 34 gedrückt. Das als Anschlag 38a dienende vordere Ende des Folgegliedes
38 ist lose in einen Schlitz 41 der Gleitplatte 14 und ein Loch 51 des Drehtellers 1 eingesetzt, wie in Fig.4
ίο dargestellt ist. Die Drehung des Eingreifgliedes 34 durch
die oben erwähnte Feder wird auch dadurch beschränkt, daß die Kurvenscheibe 32 gegen einen Anschlag 21a des
plattenförmigen Traggliedes 21 stößt.
Wenn die Kurvenscheibe 32 gemäß der Darstellung in Fig. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn in die in Fig.3
dargestellte Lage gedreht wird, wozu eine Münze oder ein Schraubenzieher in den Schlitz 30 der Welle 31
eingesetzt wird, wird auch der Ansatz 34a gedreht, weil das eine Ende des gekrümmten Schlitzes 33 gegen den
Ansatz 34a stößt. Das Eingreifglied 34 wird also in die gleiche Richtung gedreht wie die Kurvenscheibe 32,
wobei das vordere Ende des Betätigungshebels 35 für den Schalter in Eingriff mit der zweiten Stufe 34a
kommt Infolgedessen wird der Hebel 35 von der Feder 37 um den Stift 36 so gedreht, daß sein Ansatz 35a ein
Betätigungselement SA eines Mikroschalters S herunterdrückt.
Dadurch wird ein elektrischer, den inneren Magnetkopf Hi enthaltender Schaltkreis geschlossen.
Bei der Drehung des Gliedes 34 drückt der Kurvenarm 346 das Folgeglied 38 nach unten, so daß sein als
Anschlag 38a dienende vorderes Ende in der Weise nach unten über den Drehteller 1 vorsteht, wie es durch
die unterbrochene Linie 38,4 in F i g. 4 dargestellt ist.
Wenn der Drehteller 1 eine volle Umdrehung ausführt, während der Anschlag 38a unter den
Drehteller ausgefahren bleibt, wird die Gleitplatte 14 gemäß der Darstellung in F i g. 4 nach links verschoben.
Dadurch kommt der Anschlag 38a in Eingriff mit dem aufrechten Teil 52a eines schwenkbar am Geräterahmen
montierten Rückstellgliedes 52 für den Magnetkopf, wie in Fig.4 mit der gestrichelten Linie 38fi
dargestellt ist. Hierdurch wird ein Rückstellmechanismus für den Magnetkopf betätigt der in Antriebsverbindung
mit dem Glied 52 steht.
Wenn ein Kurvenfolgeglied 38 nicht unter der Wirkung des Armes 346 steht so daß sich der Anschlag
38a in seiner oberen Stellung befindet, während die Gleitplatte 14 bei der Drehung des Drehtellers 1 gemäC
der Darstellung in Fig.4 nach links verschoben wird
läuft der Anschlag 38a des Kurvenfolgegliedes 38 übei das Rückstellglied 52 hinweg. In diesem Fall kommt dei
durch die öse 14egebildete, nach unten ragende Teil dei
Gleitplatte 14 in Eingriff mit dem Rückstellglied 52, uir
die Gleitplatte 14 und damit die Magnetköpfe in ihn Ausgangslagen zurückzuführen.
Es gibt also zwei Stelhingen und damit Zeitpunkte, be
denen die Gleitplatte 14 und damit die Magnetkopf« zurückgeführt werden; der Zeitpunkt der Rückführunj
hängt jeweils davon ab, ob der Anschlag 38a de:
Kurvenfolgegliedes 38 oder die nach unten ragende ös< 14e der Gleitplatte 14 das Rückstellglied 52 erfaßt da!
seinerseits ein Signal für den Rückstellmechanismus füi die Magnetköpfe erzeugt Welcher der beiden Teile
also Anschlag 38a oder öse 14e, mit dem Rückstellgliet
52 in Eingriff kommt, hängt wiederum von dei ausgewählten Betriebsart der Aufzeichnungs- und/odei
Wiedergabevorrichtung ab, wie im folgenden erläuter werden solL
In F i g. 6 ist mit 53 eine magnetische Aufzeichnungsspur des äußeren Magnetkopfes Ho und mit 54 eine
Aufzeichnungsspur des inneren Magnetkopfes Hi bezeichnet. Die beiden Spuren 53 und 54 sind von einer
fiktiven Linie 55 getrennt. Wenn sich der Drehteller 1 im Uhrzeigersinn dreht, führt der äußere Magnetkopf Ho
eine spiralförmige Bewegung, ausgehend von der in F i g. 6 mit Ho bezeichneten Stelle, radial nach innen in
Richtung zur Drehachse des Tellers aus, während der innere Magnetkopf Hi sich in ähnlicher Weise
spiralförmig radial nach außen bewegt. Wenn die Betätigungswelle 31 in ihre Schaltstellung gebracht
wird, bei der der Anschlag 38a das Rückstellglied 52 erfaßt, stößt der Anschlag 38a gegen das Rückstellglied,
wenn sich die beiden Magnetköpfe Ho und ///der Linie
55 nähern. Dadurch werden die beiden Magnetköpfe in ihre jeweiligen Ausgangslagen (Ho bzw. Hi in Fig.6)
zurückgeführt. Anschließend wird der Drehteller 1 angehalten.
Beispielsweise kann die Sprache eines Lehrers in der äußeren Spur aufgezeichnet sein und vom äußeren
Magnetkopf Ho wiedergegeben werden, während ein Student zuhört und das Gehörte nachspricht, so daß es
auf der inneren Spur aufgezeichnet wird. In diesem Fall wählt der Schüler nur einen solchen vorbespielten
magnetischen Aufzeichnungsträger, dessen äußere Spur besprochen ist. Er kann dann seine eigene Sprache für
Vergleichszwecke in der inneren Spur aufzeichnen. Wenn aber beide Spuren, also die äußere und die innere
Spur, gleichzeitig abgespielt werden, ist es schwierig, die beiden abgespielten Stimmen oder dergleichen voneinander
zu unterscheiden. Vorzugsweise wird deshalb die Stimme des Schülers während der Sprechpausen des
Lehrers aufgezeichnet. Die Stimmen des Lehrers und des Schülers werden dann abwechselnd wiedergegeben,
so daß sich eine bessere Vergleichsmöglichkeit ergibt.
Die Stimme des Lehrers kann auch auf der inneren Spur aufgezeichnet werden. Die äußere Spur wird
hierfür aber wegen der höheren Wiedergabequalität bevorzugt, weil sich der äußere Magnetkopf Ho relativ
zur äußeren Spur schneller bewegt als der innere Magnetkopf ///relativ zur inneren Spur.
Um die Kurvenscheibe 32 aus der in Fig.3 dargestellten Lage in die Lage gemäß F i g. 1 zurückzuführen,
kann die Betätigungswelle 31 im Uhrzeigersinn gedreht werden. In diesem Falle führt die Kurvenscheibe
32 eine Winkeldrehung aus, bei der der Ansatz 34a sich relativ zur Kurvenscheibe 32 durch den Schlitz 33
hindurchbewegt hat und von dessen anderem Ende erfaßt wird. Nun bewegt sich der aufrechte Teil 35a des
Betätigungshebels 35 von dem Mikroschalter 5 fort, und
der Hebel 35 wird aus der zweiten Stufe 34d(F i g. 2) des Eingreifgliedes 34 gelöst Anschließend kann das
Eingreifglied 34 durch eine Feder oder von Hand in die Lage gemäß F i g. 1 zurückgestellt werden.
Nach seiner Drehung wird das Eingreifglied 34 angehalten, wenn der Betätigungshebel 35 in der ersten
Stufe 34c einrastet Das Kurvenfolgeglied 38 wird entsprechend dem Profil des Kurvenarmes 346 durch
eine (nicht dargestellte) Feder so verschoben, daß der Anschlag 38a nach oben bewegt wird, wie in F i g. 4
dargestellt ist. Wenn die Vorrichtung in diesem Zustand betätigt wird, kann der Magnetkopf verschoben werden,
bis der nach unten ragende, von der öse gebildete Teil 14e(Fig. 4) in der weiter oben beschriebenen Weise
gegen das Rückstellglied 52 stößt. Es kann also entweder der äußere Magnetkopf oder der innere
Magnetkopf zum Besprechen sowohl der äußeren wie ίο auch der inneren Spur eines unbespielten Aufzeichnungsträgers
oder zur Wiedergabe benutzt werden. Damit kann also eine solche Vorrichtung in ähnlicher
Weise benutzt werden, wie ein herkömmliches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät, bei dem eine
spiralförmige Spur auf einem schichtförmigen Aufzeichnungsträger
aufgezeichnet wird. Zu diesem Zweck wird die Betätigungswelle aus einer Lage in die andere Lage
verstellt.
Wenn die Gleitplatte 14 von Hand gemäß der Darstellung in F i g. 1 nach oben bewegt wird, während
der Betätigungshebel 35 für den Schalter in der in F i g. 3 gezeigten Betätigungsstellung bleibt, kommt ein Stift 56,
der vom Hebel 35 absteht, in Eingriff mit einem schrägen Rand 57a eines Kurvengliedes 57, das am
Drehteller 1 befestigt ist. Der Stift 56 wird dadurch gemäß der Darstellung :n F i g. 1 nach rechts verschoben.
Infolgedessen wird der Betätigungshebel 35 im Uhrzeigersinn gedreht, so daß er sich aus der zweiten
Stufe 34ddes Eingreifgliedes 34 löst. Dabei werden das
Eingreifglied 34 zurückgestellt und der Schalter S geöffnet.
Zur selbsttätigen Unterbrechung der Aufzeichnung oder Wiedergabe, wenn beispielsweise der innere
Magnetkopf sich der äußeren Aufzeichnungsspur nähert wird beim beschriebenen Ausführungsbeispiel
das Kurvenfolgeglied 38 verwendet. Selbstverständlich könnte aber auch eine andere Einrichtung benutzt
werden, wie sie etwa aus üblichen Geräten bekannt ist.
Es wird also eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung
geschaffen, bei der ein schichtförmiger, magnetischer Aufzeichnungsträger mit spiralförmigen
Magnetspuren verwendet wird. Zwei Magnetköpfe sind vorgesehen, die gleichzeitig zur Aufzeichnung oder
Wiedergabe dienen, oder von denen einer zur Aufzeichnung und der andere gleichzeitig zur Wiedergabe
verwendet wird. Die beiden Magnetköpfe sind beweglich einander gegenüber auf einem Drehteller
angeordnet und bewegen sich bei einer Drehung des Drehtellers radial nach innen bzw. nach außen längs der
spiralförmigen Spuren über den Aufzeichnungsträger, der relativ zum Drehteller ortsfest gehalten ist Diese
Magnetköpfe können selbsttätig angehalten werden, wenn sich ein Magnetkopf der Spur des anderen
Magnetkopfes nähert und in ihre Ausgangslagen zurückgebracht werdea Weiterhin kann sich nach
entsprechender Umstellung ein Magnetkopf aus seiner Ausgangslage in die des anderen Magnetkopfes
bewegen. Schließlich können die Magnetköpfe auch vor
Hand an eine beliebige radiale Stelle gebracht werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung für feste, unbewegliche magnetische Auf zeichnungsträger
mit spiralförmigen Spuren mit einem parallel zu dem Aufzeichnungsträger Hegenden
Drehteller, auf dem ein durch eine Gewindespindel verschiebbarer Magnetkopf an einer Führungseinrichtung
derart gelagert ist, daß er zusammen mit dem Drehteller bewegt und längs einer Geraden, die
durch die .Drehachse des Drehtellers verläuft,
synchron^ mit seiner Drehung verschoben wird,
gekennzeichnet durch eine an der Führungseinrichtung angebrachte Gleitplatte (14), auf
der zwei Magnetköpfe (Ho, Hi) fest beabstandet ■montiert sind, wobei die beiden Magnetköpfe (Ho,
Hi) bei der Drehung des Drehtellers (1) jeweils über verschiedene Hälften des Aufzeichnungsträgers und
radial längs der gleichen Geraden verschiebbar sind, und durch ein im Bereich der Bahn der Gleitplatte
(14) angeordnetes, mit dem Anschlag (38a) in Eingriff kommendes Rückstellglied (52) für die Magnetkopfe.
2. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetköpfe (Ho, Hi) auf der Gleitplatte (14) in
einem solchen Abstand montiert sind, daß bei Verschiebung der Gleitplatte (14) in einer Richtung
sich ein Magnetkopf (Ho) vom Außenrand des Aufzeichnungsträgers nach innen und der andere
Magnetkopf (Hi) vom Innenrand des Aufzeichnungsträgers nach außen bewegt.
3. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rückstellglied (52) durch einen schwenkbaren Anschlag (38a) betätigbar ist,
der an der Gleitplatte (14) befestigt ist
4. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet daß zur Führung eines Magnetkopfes (Ho, /Zauber den gesamten Aufzeichnungsträger
der Anschlag (38a) in der Lage verschwenkbar ist, in der er nicht mit dem Rückstellglied (52) in Eingriff
kommt, wobei diese Bewegung durch einen zweiten, festen Anschlag (14e) begrenzbar ist.
5. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlag (38a) durch Betätigung einer Welle (31) verschwenkbar ist
6. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Magnetköpfe (Ho, Hi) zur Rückführung in ihre Ausgangslagen von der
Oberfläche des Aufzeichnungsträgers weg verschwenkbar sind.
7. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Magnetköpfe (Ho, Hi) durch Herunterdrücken eines Fingeranschlags (26c) verschwenkbar sind.
8. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Schwenkbewegung der Magnetköpfe (Ho, Hi) die Antriebsverbindung mit der Gewindespindel (5) unterbrochen
wird.
Die Erfindung betrifft eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung für feste, unbewegliche magnetische
Aufzeichnungsträger rait spiralförmigen Spuren der im Obergriff des Anspruchs 1 angegebenen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP44029208A JPS4915481B1 (de) | 1969-04-15 | 1969-04-15 | |
| JP2920869 | 1969-04-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2017894A1 DE2017894A1 (de) | 1970-10-29 |
| DE2017894B2 DE2017894B2 (de) | 1976-05-20 |
| DE2017894C3 true DE2017894C3 (de) | 1976-12-23 |
Family
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