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DE1075732B - Anordnung an Zweiphastn motoren - Google Patents

Anordnung an Zweiphastn motoren

Info

Publication number
DE1075732B
DE1075732B DENDAT1075732D DE1075732DA DE1075732B DE 1075732 B DE1075732 B DE 1075732B DE NDAT1075732 D DENDAT1075732 D DE NDAT1075732D DE 1075732D A DE1075732D A DE 1075732DA DE 1075732 B DE1075732 B DE 1075732B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phase
voltage
bridge
arrangement according
motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1075732D
Other languages
English (en)
Inventor
-Ing Gert Zoege von Manteuffel Nürnberg Dipl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date
Publication of DE1075732B publication Critical patent/DE1075732B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K24/00Machines adapted for the instantaneous transmission or reception of the angular displacement of rotating parts, e.g. synchro, selsyn
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P6/00Arrangements for controlling synchronous motors or other dynamo-electric motors using electronic commutation dependent on the rotor position; Electronic commutators therefor
    • H02P6/04Arrangements for controlling or regulating the speed or torque of more than one motor
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

  • Anordnung an Zweiphasenmotoren Bei verschiedenen industriellen Antrieben ist es erwünscht, ein der Geschwindigkeit des Motors proportionales Signal für Meß-, Steuer- oder Regelzwecke zu gewinnen. Bei Gleichstrommotoren kann zu diesem Zweck die Ankerspannung herangezogen werden. Handelt es sich dagegen um Wechselstrommaschinen, so ist meist die Verwendung eines besonderen Tachometergenerators erforderlich, wenn man eine Gleichrichtung der Motorspannung zur Speisung eines Differenziergliedes vermeiden will.
  • Besondere Bedeutung hat ein solches geschwindigkeitsabhängiges Signal bei Regelantrieben, wo es bei spielsweise für Dämpfungszwecke Verwendung findet. Es seien hier die bekannten Drehmeldersysteme genannt, bei denen auf der Empfängerseite ein derartiger Stellmotor von der Regelabweichung beeinflußt wird; die sich aus dem Unterschied der Stellungen des Drehmeldergebers und des Drehmelderempfängers ergibt.
  • Da man hier im allgemeinen .einen dreiphasigen Netzanschluß vermeidet, werden diese Stellmotoren meist als Zweiphasenmotoren ausgebildet, bei denen eine Phase über einen Kondensator oder ein anderes phasendrehendes Glied direkt aus dem Netz gespeist wird, während die zweite Phase, die sogenannte Steuerphase, an den Ausgang eines Regelverstärkers angeschlossen ist. Ist keine Verstärkung nötig, können auch beide Phasen an ein gesteuertes Netz angeschlossen sein. Zur Gewinnung des geschwindigkeitsproportionalen Signals wird eine ähnlich aufgebaute Maschine als Generator verwendet und mit dem Motor gekuppelt. Für derartige Zwecke haben sich die bekannten Ferraris-Maschinen wegen ihrer kleinen Zeitkonstanten vorzüglich bewährt.
  • Bei solchen Regeleinrichtungen ist jedoch wegen des Erfordernisses zweier gleichartiger Maschinen ein erheblicher Aufwand gegeben, der besonders dann sehr stark ins Gewicht fällt, wenn es sich um die Verstellung von Belastungen mit nur kleinem Drehmoment handelt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zweite, als Tachometergenerator dienende Zweiphasenmaschine entbehrlich zu machen. Sie betrifft eine Anordnung an Zweiphasenmotoren zum Anschluß an ein Einphasennetz und ist dadurch gekennzeichnet, daß eine der Motorphasen in einen Zweig einer Wechselspannungsbrücke eingebaut ist, so daß an deren Diagonale eine geschwindigkeitsproportionale Spannung entsteht.
  • Bei einer derartigen Einrichtung spielt sowohl die Größe als auch die Phasenlage der Brückendiagonalspannung eine wesentliche Rolle, sobald es sich nicht ausschließlich um Meßzwecke handelt. Soll die Diagonalspannung als Gegenkopplung in den Steuer- bzw. Regelvorgang eingreifen, so muß sie im wesentlichen mit der Steuerspannung gleich- bzw. gegenphasig sein. Da die Spannung in der Steuerphase gegen die Spannung der Primär- oder Erregerphase vorteilhaft um etwa 90° verschoben ist, soll auch der Phasenwinkel zwischen der geschwindigkeitsproportionalen Spannung und der Primärspannung etwa die Größe von 90° aufweisen. Es wird daher günstig sein, wenn die Diagonalspannung der Brücke ohne weiteres bereits die gewünschte Phasenlage besitzt und nicht erst selbst wieder in der Phase gedreht werden muß.
  • Diese Forderung scheint zunächst bei Zweiphasenmäschinen nicht erfüllbar zu sein, da die generatorisch erzeugte Spannung in der Phase im wesentlichen mit der Phasenlage der Primärspannung übereinstimmt. Dieselbe Erscheinung tritt auch dann auf, wenn man gemäß der Erfindung die Steuerphase in einen Zweig einer Wechselspannungsbrücke einbaut wie bei dem Ausführungsbeispiel, das in Fig. 1 schematisch dargestellt ist.
  • In Fig. 1 ist M ein Zweiphasenmötor, dessen vier Wicklungen im Beispiel in bekannter Weise im Viereck, d. h. als Brücke geschaltet sind. An'de_ eine-Diagonale (1, 3) wird die- Primärs2annüäg, an die. andere Diagonale (2, 4) ie Steuerspannung angeschlossen. Die Primärspannung wird Tiber einen Phasenschieber, der im Beispiel als Kondensator C,yj ausgebildet ist, von der Netzspannung UN gespeist. Die Steuerphase, gespeist von US, liegt mit einem Kondensator C in Reihe und bildet mit einem Widerstand R und den beiden Hälften der Impedanz Z beliebigen Charakters eine Brückenschaltung, an deren Diagonale die geschwindigkeitsproportionale Spannung UV auftritt.
  • Die Fig.3 zeigt das Vektordiagramm dieser Einrichtung. Zur Platzersparnis sind die Spannungen UN und UCM nur teilweise dargestellt. Ihre Differenz U1,3 ist die Erregerspannung der Maschine. Die Steuerspannung U2,4 setzt sich aus der Spannung UR, der Spannung UC und der Spannung US zusammen. Die ausgezogenen Vektoren gelten für den Stillstand der Maschine, die gestrichelten für eine bestimmte Drehzahl. Die hierfür gültigen Spannungen sind mit U' bezeichnet: Wie aus dem Diagramm ersichtlich, entsteht während des Laufes der Maschine eine geschwindigkeitsproportionale Spannung UV', die mit der Erregerspannung U'1,3 im wesentlichen in Phase liegt. Für Steuer- oder Regelzwecke wäre demnach noch ein besonderes phasendrehendes Glied für die Spannung UV' erforderlich.
  • Für den Fall der Speisung der Steuerphase aus einem besonderen Verstärker kann es unerwünscht sein, daß die Wechselspannungsbrücke den Verstärker mit etwa der doppelten Leistung belastet wie die Steuerphase allein. Man wird es dann vorziehen, nicht die Steuer-, sondern die Primärphase in eine Brükkenschaltung zu legen, so daß der Leistungsverbrauch der Brücke aus .dem Netz gedeckt werden kann. Für diesen Fall ist es beispielsweise möglich, die Primärphase und den Phasenschieberkondensator CM in einem Brückenzweig zusammenzufassen und die Brücke durch zwei weitere Kondensatoren und einen Widerstand zu ergänzen. Der Widerstand entspricht dem Realteil der Reihenschaltung von Primärphase und Phasenschieberkondensator.
  • Eine weitere Möglichkeit, die Primärphase in eine Brücke zu legen, ist schematisch in Fig. 2 dargestellt, bei der übereinstimmende Teile gleiche Bezugszeichen wie in Fig. 1 erhalten haben. Die Primärphase und der Phasenschieberkondensator Cm bilden nunmehr den einen Parallelpfad der Brücke, während im anderen eine die Motorphase nachbildende Impedanz (Widerstand R1 und Drossel L) sowie ein Kondensator C1 liegen.
  • Eine nach Fig.2 aufgebaute Schaltung weist eine Reihe von bedeutenden Vorteilen auf. Zunächst ist ihr Spannungsbedarf relativ niedrig, und man erzielt eine sehr hohe Brückendiagonalspannung. Oberwellen treten nur sehr wenig in Erscheinung. Außerdem aber besitzt die Diagonalspannung eine verhältnismäßig große Komponente senkrecht zur Primärspannung, die unmittelbar zur Beeinflussung des Regelverstärkers im Sinne eines D-Einflusses herangezogen werden kann.
  • In Fig.4 ist ein gemessenes Vektordiagramm der Spannungen in der Schaltung nach Fig. 2 dargestellt. Die Primärspannung U1,3, die bei richtigem Abgleich der Spannung an der Reihenschaltung von R1 und L entspricht, ergibß sich aus der Vektordifferenz der Netzspannung UN und der Spannung des Phasenschieberkondensators CM, die mit der Spannung übereinstimmt. Diese Verhältnisse gelten für den Stillstand. Im Laufe der Maschine tritt, wie aus den gestrichelten Vektoren der Spannungen U' erkennbar, in der Brückendiagonale eine Spannung Uv' auf, die mit der Erregerspannung U'1,3 einen Winkel von etwa 60° einschließt. Für die geschwindigkeitsproportionale Spannung sind also keine besonderen Phasenschieber nötig, um sie für Dämpfungszwecke heranzuziehen. Sie ist auch absolut wesentlich größer als die mit der Schaltung nach Fig. 1 erreichbare, obwohl die Netzspannung UN nur etwa ein Viertel der bei Fig. 1 benötigten beträgt.
  • Die Frage nach der Empfindlichkeit der Brückenschaltung läßt sich in Anlehnung an die für Gleichstrombrücken bekannten Ableitungen beantworten. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, ob die Brückendiagonale leistungsmäßig belastet wird oder nur eine Spannung abgeben soll. Im ersten Fall erreicht man bekanntlich die größte Empfindlichkeit dann, wenn alle vier Brückenglieder und die Diagonale den gleichen Widerstand besitzen. Man kann jedoch ohne erhebliche Empfindlichkeitseinbuß edenj enigen Brückenpfad, der nicht die - Motorphase enthält und daher nutzlose Leistung verbraucht, um einen erheblichen Betrag höherohmig machen. Noch größere Freizügigkeit in dieser Richtung besteht selbstverständlich bei nur spannungsabgebenden Brücken, wo der Diagonalwiderstand sehr hoch ist und daher auch der Nebenpfad der Brücke hochohmig gemacht werden kann.
  • Zur Erhöhung der effektiven Empfindlichkeit tragen auch Maßnahmen zur Senkung der unabgeglichenen Restspannung der Brücke bei, die im wesentlichen der 3. Harmonischen angehört. Zu diesem Zweck wird man etwa im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 die Kennlinie der Drossel L möglichst weitgehend dem induktiven Verhalten der Primärphase anpassen.
  • Die Erfindung ist nicht auf Zweiphasenmotoren mit der dargestellten Viereckschaltung der Erregerwicklungen beschränkt, sondern kann auch bei anderer Wicklungsbauart, insbesondere bei galvanisch getrennten Wicklungen, mit Vorteil verwendet werden. Es ist dann nur jeweils erforderlich, auf die richtige Phasenlage der geschwindigkeitsproportionalen Spannung zu achten, wenn sie nicht nur für Meßzwecke dient.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung an Zweiphasenmotoren zum Anschluß an ein Einphasennetz, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Motorphasen in einen Zweig einer Wechselspannungsbrücke so eingebaut ist, daß an deren Diagonale eine geschwindigkeitsproportionale Spannung für Meß-, Steuer- oder Regelzwecke entsteht.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Phase des Motors mit einem Reihenkondensator einen Brückenzweig bildet (Fig. 1).
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Motorphase einen Brückenzweig bildet und die Brücke außerdem eine die Motorphase nachbildende Impedanz sowie zwei Kondensatoren enthält, von denen einer als Phasenschieber mit der Motorphase in Reihe liegt (Fig. 2).
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3 an gesteuerten Stellmotoren, bei denen eine Phase als Steuerkreis, insbesondere aus einem Verstärker, gespeist wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Primärkreis in der Brücke liegt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die geschwindigkeitsproportionale Spannung im Sinne eines D-Einflusses in den Verstärker eingeführt ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor in Abhängigkeit von der Fehlerspannung eines Drehmeldersystems gesteuert ist, wobei die geschwindigkeitsproportionale Spannung zur Dämpfung des Regelkreises dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1682 730.
DENDAT1075732D Anordnung an Zweiphastn motoren Pending DE1075732B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1075732B true DE1075732B (de) 1960-02-18

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DENDAT1075732D Pending DE1075732B (de) Anordnung an Zweiphastn motoren

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DE (1) DE1075732B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1682730U (de) * 1954-02-09 1954-09-02 Saba Gmbh Motor fuer steuerzwecke, insbesondere zur selbsttaetigen einstellung von hochfrequenzempfangsgeraeten.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1682730U (de) * 1954-02-09 1954-09-02 Saba Gmbh Motor fuer steuerzwecke, insbesondere zur selbsttaetigen einstellung von hochfrequenzempfangsgeraeten.

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