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DE1075215B - Anord nung zum Drehzahlvergleich von Elektnzitatszahlern - Google Patents

Anord nung zum Drehzahlvergleich von Elektnzitatszahlern

Info

Publication number
DE1075215B
DE1075215B DENDAT1075215D DE1075215DA DE1075215B DE 1075215 B DE1075215 B DE 1075215B DE NDAT1075215 D DENDAT1075215 D DE NDAT1075215D DE 1075215D A DE1075215D A DE 1075215DA DE 1075215 B DE1075215 B DE 1075215B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
standard
gear
sun gear
differential
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1075215D
Other languages
English (en)
Inventor
Berlin Wittenau Dipl -Ing Ernst Schone
Original Assignee
LICENTIA Patent-Verwaltungs GmbH, Frankfurt/M
Publication date
Publication of DE1075215B publication Critical patent/DE1075215B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R35/00Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass
    • G01R35/04Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass of instruments for measuring time integral of power or current

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

  • Anordnung zum Drehzahlvergleich von Elektrizitätszählern Durch das Patent 888 475 ist eine Anordnung zum Drehzahlvergleich von Elektrizitätszählern durch Abtastung geschützt. Diese Prüfanordnung besteht im wesentlichen aus einem Differentialgetriebe, dessen eines Sonnenrad mittelbar vom Normal, während das andere mittelbar vom Prüfling verstellt wird. Diese Verstellung findet während einer oder mehrerer ganzer Umdrehungen des betreffenden Zählers statt. Da die Verstellung in entgegengesetzten Drehrichtungen erfolgt, bewegt sich die Planetenradachse nur dann, wenn ein Unterschied im Verstellwinkel der beiden Sonnenräder vorhanden ist, d. h. also, wenn Prüfling und Normal im Zählergebnis voneinander abweichen. Diese Abweichung wird nun durch einen mit der Planetenradachse verbundenen Zeiger über einer in Fehlerprozenten geeichten Skala angegeben. Eine günstige Ausführungsform des Gegenstandes des Hauptpatents besteht darin, daß die von dem impulsgesteuerten Zähler gesendeten Impulse Kupplungen betätigen, welche das betreffende Sonnenrad an einen durchlaufenden Motor anschließen.
  • Bei der Prüfung von mehr als einem Zähler wird bei dieser Anordnung jedem Prüfling ein Normal zugeordnet bzw., wenn nur ein Normal zur Verfügung ist, die zu prüfenden Zähler an dasselbe zeitlich hintereinander angeschlossen. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, das Prüfverfahren mit der im Hauptpatent beschriebenen Anordnung zu verbilligen, denn beiZählerprüfanordnungenmittelsDrehzahlvergleich ist der Normalzähler der bei weitem kostspieligste Teil der Ausrüstung. Wenn man daher eine größere Zahl von Prüflingen gleichzeitig mittels eines einzigen Normalzählers eicht, kann man die Kosten der Anordnung im Verhältnis zur Zahl der an einem Tage geeichten Zähler erheblich. herabsetzen.
  • Der Gedanke, mehrere Zähler durch ein einziges Normal zu überprüfen, ist an sich nicht neu. Es ist eine Anordnung bekanntgeworden, bei welcher die Eichung mehrerer Prüflinge durch mechanischen Drehzahlvergleich mit einem einzigen Normal bewerkstelligt wurde. Der Normalzähler ist an das Sonnenrad einesDifferentialgetriebes angeschlossen, andessen anderem Sonnenrad ein eine Transmissionswelle treibender Motor liegt. Das Planetenrad des Differentialgetriebes steuert die Geschwindigkeit des Motors in Abhängigkeit von einer Abweichung zwischen der Geschwindigkeit des Normals und der Motorgeschwindigkeit, so daß die Transmissionswelle die gleiche Geschwindigkeit hat wie die Welle des Normalzählers. Von der Transmissionswelle werden nun die Sonnenräder mehrerer Differentialgetriebe bewegt, wobei die freien Sonnenräder der betreffenden Differentialgetriebe mit den Prüflingen in Verbindung stehen. Die Planetenräder zeigen die Abweichung der Drehzahl zwischen jedem Prüfling und der in Abhängigkeit vom Normal angetriebenen Transmissionswellean.
  • Die geschilderte Mehrfachprüfeinrichtung konnte in derPraxis keineBedeutung erlangen. Die mechanische Beanspruchung des Normalzählers durch das Zusammenwirken seiner Welle mit dem Differentialgetriebe und dem Transmissionswellenmotor sowie durch die vom Planetenrad zu leistende Regeltätigkeit ist so erheblich, daß die Genauigkeit des Normalzählers nicht mehr gewährleistet ist. Damit ist aber auch der ganze Eichvorgang in Frage gestellt. Die bekannte Anordnung hat daher der Technik keinen gangbaren Weg gezeigt, wie die Aufgabe der Vielfacheichung bei Drehzahlvergleich gelöst werden kann.
  • Bei der Anordnung nach dem Hauptpatent 888 475 wird der zum Vergleich verwendete Normalzähler mechanisch nicht beansprucht. Der Antrieb der zum Vergleich dienenden Differentialgetriebe erfolgt durch einen mechanischen, vom Normalzähler (und auch vom Prüfling unabhängigen Hilfsmotor. Aber auch für dieses neue System kann die vorstehend erwähnte bekannte Vielfacheichänordnung nicht als Vorbild dienen. Wollte man die durch diese gegebene Lehre auf die Eicheinrichtung nach dem Hauptpatent anwenden, dann müßte man zwei Tränsmissionswelienmit dem Hilfsmotor kombinieren. Eine dieser Wellen müßte dann durch die vom Normal gesteuerte Kupplung an den Hilfsmotor angeschlossen bzw. von diesem abgeschaltet werden. Auf dieser Welle müßte eine der Zahl der Prüflinge entsprechende Zahl von Zahnrädern sitzen, welche die einen Sonnenräder der vergleichenden Differentialgetriebe antreiben. Die zweite Transmissionswelle müßte dauernd mit dem Hilfsmotor verbunden sein und müßte eine der Zahl der Prüflinge entsprechende Zahl von Kupplungen besitzen, welche von den Prüflingen gesteuert werden und jeweils das betreffende Sonnenrad am zugehörigen vergleichenden Differentialgetriebe mit der Transmissionswelle verbinden.
  • Die bekannte Anordnung auf den Gegenstand des Hauptpatentes übertragen würde also eine schwer übersehbare mechanische Zusammenstellung von Wellen, Rädern, Differentialgetrieben erfordern, bei welcher jeweils nur eine beschränkte Zahl von Prüflingen geeicht werden könnte; abgesehen davon wäre eine derartige Anlage störanfällig, da Störungen in nur einem Teil oftmals zu vollständiger Stillsetzung der Eichanordnung führen würden.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt einen neuen Weg, wie eine Vielfachzählerprüfung mittels vergleichender Differentialgetriebe durchgeführt werden kann. Die Anordnung zum Drehzahlvergleich von Elektrizitätszählern durch elektrische, mechanische oder akustische Abtastung, bei der vom Normal und vom Prüfling während einer oder mehrerer Umdrehungen je ein Sonnenrad eines Differentialgetriebes in entgegengesetzten Richtungen mittelbar sich verstellt, dessen Planetenradachse mit einem über einer in Fehlerprozenten geeichten Skala angeordneten Zeiger verbunden ist, und bei der die bei der Abtastung abgeleiteten Impulse einen mit konstanter Drehzahl laufenden Hilfsmotor an das zugehörige Sonnenrad mittels impulsbetätigter elektrischer Kupplungen anschließen bzw. von dem Sonnenrad entkuppeln, nach Patent 888 475 ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise ein Normal eine Mehrzahl von Prüflingen dadurch in der Drehzahl vergleicht, daß diese mit je einem Differentialgetriebe versehen sind, deren eines Sonnenrad mit dem Normal in Wirkverbindung steht, und daß dabei jedem Differentialgetriebe ein Hilfsmotor mit Kupplung zugeordnet ist und die vom Normal abgeleiteten Impulse die einen Kupplungen sämtlicher Differentialgetriebe beeinflussen.
  • Es wird also eine beliebige Anzahl von Prüflingen mit den zugehörigen Differentialgetrieben, deren Antriebsmotoren und Kupplungen mit einem Normal an die zu messende Leistung angeschlossen, und hierauf werden die Eichergebnisse von den betreffenden Skalen abgelesen.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Läuferscheibe des Normals mit 1 bezeichnet, während die Läuferscheiben dreier Prüflinge mit 2, 3 und 4 bezeichnet sind. Jede Läuferscheibe besitzt eine Abtastmarke 11 bzw. 21, 31, 41. Die von den Lichtquellen 12 bzw. 22, 32, 42 ausgesendeten Lichtstrahlen werden von den Abtastköpfen 13 bzw. 23, 33, 43 abgetastet und als Stromimpulse den Verstärkern 14 bzw. 24, 34, 44 zugeführt.
  • Den Prüflingen sind nun Anordnungen zugeordnet, welche im wesentlichen aus den Differentialgetrieben 25 bzw. 35, 45 bestehen. Das Differentialgetriebe 25 besteht aus den Sonnenrädern 26 und 27, welche über elektrisch gesteuerte Kupplungen 28 bzw. 29 an einen durchlaufenden Synchronmotor-5 angeschlossen sind. Die erforderlichen Getriebe sind der Einfachheit halber nicht dargestellt, und die mechanischen Verbindungen zwischen Sonnenrädern, Kupplungen und dem Motor werden durch gestrichelte Linien angedeutet. Das Planetenrad mit dem Zeiger ist mit 6 bezeichnet. Die den übrigen .zwei Prüflingen zugeordneten Eichvorrichtungen sind, wie in der Zeichnung angedeutet, in genau der gleichen Weise ausgeführt. Die Kupplungen 39 und 49, welche zur Verbindung des einen Sonnenrades mit dem jeweiligen Synchronmotor dienen, sind mit ihren einen Kupplungen der Wicklung der Kupplung 29 parallel geschaltet, so daß alle drei Kupplungswicklungen am Verstärker 14 liegen.
  • Nachdem die Verbindungen der Zählerspulen, des Normals und der Prüflinge hergestellt sind, wird ein Hauptschalter geschlossen, und die Zählerscheiben 1, 2, 3 und 4 beginnen sich zu drehen. Beim ersten Vorbeigang der Abtastmarke 11 an dem von der Lichtquelle 12 aus gesendeten Lichtstrahl wird vom Abtastkopf 13 über den Verstärker 14 ein Impuls an die Spulen der Kupplungen 29, 39, 49 weitergegeben. Die drei Kupplungen schalten nun die betreffenden Sonnenräder an die zugehörigen Synchronmotoren, so daß sich die Sonnenräder so lange drehen, bis die Kupplungen wieder ausgeschaltet werden. Dies geschieht dann, wenn die Marke 11 beispielsweise nach einer Umdrehung an der Lichtquelle vorbeiläuft und damit ein Ausschaltimpuls an die drei Kupplungen 29, 39, 49 weitergegeben wird.
  • Durch die Drehung der Scheiben 2, 3 und 4 sind in ähnlicher Weise wie beim Normal mit Hilfe der Lichtquellen, Abtastköpfe und Verstärker an die Kupplungen 28 bzw. 38, 48 Einschaltimpulse weitergegeben worden, so daß die betreffenden Sonnenräder sich so lange drehten, bis nach einer Umdrehung jeweils die Abtastmarken 21 bzw. 31, 41 wieder am Abtastkopf vorbeiliefen. Jedes der Sonnenräder 26 bzw. 36, 46 hat also eine Drehbewegung ausgeführt, welche jeweils der Umlaufzeit der zugehörigen Läuferscheibe 2 bzw. 3, 4 entsprach, und zwar waren diese Drehbewegungen entgegengesetzt den Bewegungen der entsprechenden Sonnenräder 27 bzw. 37, 47. Es wurden also die Zählungen verschiedener Zähler mit einem einzigen Normal verglichen, und in entsprechender Weise zeigt nun jedes der drei Planetenräder auf der zugehörigen Skala den dem betreffenden Zähler entsprechenden Abweichungswinkel in Fehlerprozenten an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Drehzahlvergleich von Elektrizitätszählern durch elektrische, mechanische oder akustische Abtastung, bei der vom Normal und vom Prüfling während einer oder mehrerer Umdrehungen je ein Sonnenrad eines Differentialgetriebes in entgegengesetzten Drehrichtungen mittelbar sich verstellt, dessen Planetenradachse mit einem über einer' in Fehlerprozenten geeichten Skala angeordneten Zeiger verbunden ist, und bei der die bei der Abtastung abgeleiteten Impulse einen mit konstanter Drehzahl laufenden Hilfsmotor an das zugehörige Sonnenrad mittels impulsbetätigter elektrischer Kupplungen anschließen bzw. von dem Sonnenrad entkuppeln, nach Patent 888 475, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise ein Normal -eine Mehrzahl von Prüflingen dadurch in der Drehzahl vergleicht, daß diese mit je einem Differentialgetriebe versehen sind, deren eines Sonnenrad mit dem Normal in Wirkverbindung steht, und daB dabei jedem Differentialgetriebe ein Hilfsmotor mit Kupplung zugeordnet ist und die vom Normal abgeleiteten Impulse die einen Kupplungen sämtlicher Differentialgetriebe beeinflussen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 281142.
DENDAT1075215D Anord nung zum Drehzahlvergleich von Elektnzitatszahlern Pending DE1075215B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1075215B true DE1075215B (de) 1960-02-11

Family

ID=599105

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1075215D Pending DE1075215B (de) Anord nung zum Drehzahlvergleich von Elektnzitatszahlern

Country Status (1)

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DE (1) DE1075215B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4766370A (en) * 1984-04-12 1988-08-23 The Eastern Specialty Company System and method for calibrating an energy meter

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE281142C (de) *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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