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DE1075142B - Elektronischer Fernschreiber zum Aussenden und Empfangen von Start-Stop-Fernschreibzeichen - Google Patents

Elektronischer Fernschreiber zum Aussenden und Empfangen von Start-Stop-Fernschreibzeichen

Info

Publication number
DE1075142B
DE1075142B DENDAT1075142D DE1075142DA DE1075142B DE 1075142 B DE1075142 B DE 1075142B DE NDAT1075142 D DENDAT1075142 D DE NDAT1075142D DE 1075142D A DE1075142D A DE 1075142DA DE 1075142 B DE1075142 B DE 1075142B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
memory
circuit
sending
storage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1075142D
Other languages
English (en)
Inventor
Bcllevue und Raymond Chollet Boissy-Saint-Leger Roger Sourgens (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE1075142B publication Critical patent/DE1075142B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/38Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
    • H04L25/40Transmitting circuits; Receiving circuits
    • H04L25/45Transmitting circuits; Receiving circuits using electronic distributors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Übertragungseinrichtungen, wie sie bei Start-Stop-Fernschreibern zum Aussenden und Empfangen der Signale verwendet werden, und insbesondere auf Fernschreibgeräte, bei welchen alle Elemente, außer den Organen zur Übersetzung der Signalimpulse und zum Drucken der Zeichen, aus elektronischen Kreisen und Schaltungen bestehen.
Bei solchen Einrichtungen wird im allgemeinen jedes übertragene Zeichen durch das Aussenden einer Schrittfolge auf der Leitung dargestellt, wobei jeder Schritt grundsätzlich dieselbe Dauer aufweist.
Genauer genommen wird jedes übertragene Zeichen in Form von Stromzuständen so dargestellt, daß zuerst ein Anlaufschritt ausgesendet wird, der dazu dient, den Empfänger auszulösen und den Bezugsoder Nullpunkt für die Zeit festzulegen, worauf fünf vorher in einer Speichervorrichtung gespeicherte Alphabetschritte, deren jeweilige Schritte (Stromoder Pausenschritt) von dem übertragenen Telegrafierzeichen abhängt, sowie ein Sperrschritt ausgesendet wird. Der Sperrschritt kann dieselbe Dauer als die anderen Schritte aufweisen, er kann aber im allgemeinen die gesamte Dauer bis zum Aussenden des Anlaufschrittes des nächsten Schriftzeichens einnehmen. Die Bildung des zu übertragenden Telegrafierzeichens sowie seine Aussendung wird entweder durch das Drücken einer Taste einer Tastatur, die im Fernschreiber eingebaut ist, oder von einem Codegebergerät (Namengeber, Lochstreifentaster usf.) ausgelöst.
Im Falle einer Tastatur ist jede Taste mit einer Schaltvorrichtung verbunden, welche es ermöglicht, die fünf Alphabetschritte festzulegen, die zwischen dem Anlaufschritt und dem Sperrschritt eingeschaltet sind.
Beim Empfang eines Zeichens löst der Anlaufschritt zunächst eine Prüfvorrichtung aus, die die verschiedenen Fernschreibschritte abtastet. Diese Abtastung erfolgt so nah wie möglich in der zeitlichen Mitte der empfangenen Fernschreibschritte. Je kürzer die Dauer dieser Prüfung ist, desto größer ist die Toleranzspanne des Empfängers. Die Schrittfolge wird dann entweder als elektrischer oder als mechanischer Zustand festgelegt, wobei dieser Zustand als Bezugszustand für eine Druckvorrichtung dient, welche die Schriftzeichen, die der empfangenen Tastung entsprechen, auf ein Papierblatt oder auf einen Streifen niederdruckt.
Bei der üblichen Betriebsart, im »Wechselsprechen«, d. h. wenn dasselbe Fernschreibgerät jeweils zum Aussenden und zum Empfangen verwendet wird, wird die Druckvorrichtung sowohl zum Drucken der ausgesandten Schriftzeichen (Kontrolldruck) als zum Drucken der empfangenen Schriftzeichen verwendet.
Elektronischer Fernschreiber
zum Aussenden und Empfangen
von Start-Stop-Fernschreibzeichen
Anmelder:
Roger Sourgens, Bellevue,
und Raymond Chollet, Boissy-Saint-Leger
(Frankreich)
Vertreter: Dr. B. Quarder, Patentanwalt,
Stuttgart O, Richard-Wagner-Str. 16
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 2. August 1956
Roger Sourgens, Bellevue,
und Raymond Chollet, Boissy-Saint-Leger
(Frankreich),
sind als Erfinder genannt worden
Die oben kurz beschriebene Einheit wird durch mechanische oder elektromechanische Vorrichtungen vervollständig^ die verschiedene zweckmäßige oder unbedingt nötige lokale Funktionen verrichten, unter welchen folgende erwähnt werden können:
a) Ein Umschalter »Sendung—Empfang«, welcher die Übertragungsleitung je nachdem entweder mit den Sendeelementen oder mit den Empfangselementen des Gerätes verbindet. Im allgemeinen ist dieser Umschalter in Normalstellung auf »Empfang«. Er wird bei Bedarf automatisch auf »Senden« umgelegt und solange wie nötig in dieser Stellung festgehalten. Im Falle der »Duplex«-Schaltung dient der »Sendung-Empfang«-Umschalter dazu, die Druckvorrichtung entweder an die Sendeorgane (Kontrolle) oder an die Empfangsorgane zu schalten.
b) Die Sperrung der nicht benötigten Tasten während der Aussendung. Sobald eine Taste eingedrückt ist, sind die anderen Tasten in der Ruhestellung gesperrt, so daß die ausgesandte Schrittfolge nicht verzerrt werden kann.
c) Rufvorrichtung. Jedesmal wenn ein Fernschreibgerät die beiden Schrittfolgen »Zahlen-J«, die für den Anruf dienen, empfängt, so wird ein Rufkreis betätigt (mit einer Signallampe oder mit einem Wecker), der nur durch Eingriff der Bedienungsperson auf den Anfangszustand gebracht werden kann.
909 729/179
d) Ein automatischer Namengeber. Jedesmal wenn ein Fernschreiber die doppelte Schrittfolge »Ziffern-D« empfängt, soll er automatisch seinen Rufnamen aussenden, damit der Anrufende nachprüfen kann, wer der Empfänger ist. Diese Äussendung kann auch am eigenen Fernsprecher durch Drücken der Taste oder durch Betätigung eines Hebels ausgelöst werden, der üblicherweise mit »HIER IST« beschriftet ist.
; e) Die Kennzeichnung; und;;Prüfung des Zustandes der Leitung. Unabhängige der oben beschriebenen Funktionen ist der Fernschreiber meist mit einem Fernschaltkasten verbunden,, dessen Organe den Fernschreiber vervollständigen und der dazu dient, Schaltsignale zu empfangen und auszusenden, insbesondere die Signale, welche dem "Frei- oder Besetztzustand der Telegraphenleitung, auf.welcher die Verbindung übertragen wird, entsprechen.
f) Eine Wiederholungsvorrichtung. Oft ist es zweckmäßig (z.B. während der Justierung), daß der Fernschreiber automatisch dasselbe Zeichen aussendet. Üblicherweise drückt die Bedienungsperson nacheinander auf die Taste, welche dem gewünschten Zeichen entspricht, und dann auf die Taste »Wiederholung«, welche die automatische wiederholte Aussendung des Zeichens bewirkt. Die Übertragung dauert, solange die Wiederholungstaste gedruckt bleibt.
g) Eine Sperrvorrichtung. Diese Vorrichtung hat den Zweck, die Inbetriebsetzung des Fernschreibgerätes in gewissen Fällen zu unterbinden. Diese Vorrichtung kann von Hand betätigt werden (z. B. während der Wartungsarbeiten) oder auch automatisch erfolgen, wenn das Gerät nicht mehr empfangen kann (z.B. bei Papiermangel).
h) Eine Testvorrichtung für den eigenen Schreiber. Diese Vorrichtung dient dazu, die Betätigung der Tastatur zu ermöglichen um sie, ohne eigentliche Übertragung, zu kontrollieren, wobei ein Anruf von außen noch wahrgenommen wird.
i) Eine Farbumschaltung. Diese Vorrichtung steuert die Farbe des Farbbandes in Abhängigkeit des empfangenen und des gesendeten Textes, z. B. Druck in schwarzer Farbe für den Empfang, Druck in roter Farbe für die ausgesandten Texte.
Es gibt heutzutage auf zahlreichen Telegraphenverbindungen mechanische Vorrichtungen, die alle obigen Funktionen verrichten. Gewisse Funktionen, wie die Regelung der Bewegungen, ihre zeitliche Verteilung, die Prüfung des Stromzeichens der Tastschritte, die Prüfung der Schrittkombinationen usf., verlangen bei den üblichen Betriebsgeschwindigkeiten und desto mehr noch bei höheren Geschwindigkeiten den Einsatz von teueren, empfindlichen, sperrigen und oft lärmenden mechanischen Präzisionsvorrichtungen. Die Vergrößerung der Betriebsgeschwindigkeit ist durch die Trägheit der mechanischen Bauteile begrenzt. Die Reibungen verursachen einen verhältnismäßig raschen Verschleiß dieser Teile und begrenzen die Lebensdauer solcher Apparate auf einen verhältnismäßig kleinen Wert.
Es sind auch schon elektronische Geräte zu diesem Zweck bekanntgeworden, welche die Fernschreibschritte eines zu übertragenden Zeichens in einer Speichervorrichtung speichern und diese Fernschreibschritte nacheinander mit Hilfe eines »Zeitbasis« genannten Generators aussenden und welche ebenfalls die Tastschritte der empfangenen Zeichen in den Spejchervorrichtungen speichert, um sie mittels von Impulsen, die in der Mitte der Dauer der Fernschreibschritte von der Zeitbasis geliefert werden, abzutasten.
Die Arbeitsweise "dieser .Geräte ist aber nicht ganz zufriedenstellend, wenn gewünscht wird, daß die Zeitbasis gleichzeitig für die Sendung und für den Empfang dient. Dann muß diese nämlich in beiden Fällen eine verschiedene Kreislaufdauer aufweisen. Eine solche Zeitbasis mit einer Sendekreislauf dauer von 150 ms Empfangskreislaufdauer von 130 ms ist in der deutschen Patentanmeldung S 60 890 Villa/21a1 beschrieben.
Damit die Übertragungsgeschwindigkeit von der Anschlagegeschwindigkeit der Tasten unabhängig bleibt, müssen außerdem die übertragenen Zeichen nacheinander in zwei in Kaskade geschalteten Speicherstufen kurzzeitig gespeichert werden.
Die Erfindung entspricht dieser Forderung und vermeidet die vorstehend angeführten Nachteile dadurch, daß die Sende-Empfangs-Kippvorrichtung eine erste Stufe, die mit dem ersten Speicher kombiniert ist, sowie eine zweite Stufe, die mit dem zweiten Speicher kombiniert ist, enthält und daß die Rückführung des primären Speichers von einer primären Rückführvorrichtung besorgt wird, die gleichzeitig von der ersten und der zweiten Stufe des Empfangskippkreises gesteuert wird, was sich dadurch auswirkt, daß die Rückführung zu verschiedenen Zeitpunkten innerhalb des Kreislaufes, je nachdem ob es sich um einen Empfangskreislauf oder um einen Sendekreislauf handelt, erfolgen kann.
Die Speicheranlage umfaßt folgende Vorrichtungen: Eine erste Speichereinrichtung, die dazu dient, die Schrittkombination eines Zeichens provisorisch zu speichern, wobei diese Zeichen im Falle des Empfangskreislaufes von der Prüfeinheit geliefert werden und im Falle des Sendekreislaufes von der Tastatur bzw. von dem Namensgeber, oder eventuell von einem angebauten Lochstreifensender, wobei außerdem die Unterscheidung des Ursprunges der gespeicherten Signale automatisch durch eine geeignete Wahl vorrichtung besorgt wird.
Eine Auslösevorrichtung oder erste Rückstellvorrichtung, die dazu dient, die zuvor in der ersten Speicherstufe gespeicherten Schritte in eine zweite Speicherstufe zu übertragen, wobei diese Übertragung in einem verschiedenen Zeitpunkt des Arbeitskreislaufes erfolgt, je nachdem, ob es sich um einen Sendungsbzw. Empfangskreislauf handelt, wobei die Wahl dieses Zeitpunktes durch die im vorigen Abschnitt erwähnte Wahlvorrichtung und eine ähnliche in der zweiten Speicherstufe eingebaute Vorrichtung erfolgt.
Eine zweite Speicherstufe zum provisorischen Einspeichern der Schrittkombination, die dem zuvor in der ersten Speicherstufe gespeicherten Zeichen entsprechen, wobei diese Speicherstufe ebenfalls eine Ursprungswahlvorrichtung umfaßt, die der Wahlvorrichtung der ersten Speicherstufe entspricht und welche die Ursprungsängabe, die von dieser geliefert wird, übernimmt.
Eine Auslösevorrichtung oder zweite Rückstellvorrichtung, die dazu dient, die in der zweiten Speicherstufe gespeicherten Schritte nach einer vorbestimmten Verzögerung, die groß genug ist, um die Aufschreibung durch die Druckvorrichtung sicherzustellen, zu löschen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen beschrieben.
Fig. la und Ib zeigen eine schematische Darstellung eines elektronischen Fernschreibgerätes, das eine Speichervorrichtung· mit zwei Speicherstufen gemäß der Erfindung umfaßt;
Fig. 2 a und 2b zeigen ein Schaltbild des Teiles der Fig. 1 a und 1 b, die sich auf die zweistufige Speichervorrichtung gemäß der Erfindung bezieht.
1 U7Ö 14Z
Die allgemeine Anordnung des elektronischen Fernschreibgerätes, in welchem die Speichervorrichtung verwendet wird, ist in den Fig. 1 a und 1 b dargestellt, in welchen man folgende Vorrichtung sieht:
A) Eine Zeitbasis, welche folgende Teile umfaßt:
a) einen Generator 1 mit einer Frequenz von 100 Hz, einen Amplitudenbegrenzer 2, einen Impulsverstärker 3, vier binäre Frequenzteiler 4, 5, 6 und T1 eine Verteilermatrix 8., welche die acht Kombinationen der Zustände der Frequenzteiler 5, 6 und 7 auf acht Ausgänge verteilt, eine Verstärkergruppe 9 mit acht Matrizenverstärkern 9X bis 98, welche rechteckige Ausgangsströme liefern, eine Verbindungsleitung 0101 vom Verstärker 98 zu dem binären Kippkreis 4, der, die Kreislaufdauer von 160 ms auf 150 ms herabsetzt, ein zweiter Korrekturkreis 10, der durch den Verstärker 97 gesteuert wird, welcher (über die Verbindungsleitung 0104) von dem Sende-Empfangs-Kippkreis IS1 geschaltet wird und mit dem binären Kippkreis 5 verbunden ist, der bei Empfang die Kreislaufdauer auf 130 ms herabsetzt — eine Sperrvorrichtung 11, welche unter dem Einfluß eines über die Verbindungsleitung 0101 vom Verstärker 98 gelieferten Impulse den Generator 1 am Ende des Kreislaufes sperren kann und die den Generator 1 unter dem Einfluß eines Anlaufschrittes anregen kann, der dem Empfangskippkreis der ankommenden Fernschreibtastung 12 entweder über die Empfangsleitung 29 oder über die Verbindungsleitung 0105 zugeführt wird, wenn der primäre Sende-Empfangs-Kippkreis Ii1 auf Senden umkippt;
b) eine Prüfeinheit 13, welche dazu dient, die von den Kippkreisen 5, 6 und 7 gelieferten und von dem Verteiler 8 den Verstärkern 9X und 9e zugeführten Impulse beim Empfang der primären Speicherstufe 14 zuzuführen oder nicht, je nachdem, ob die empfangene Tastung Arbeitsschritten oder Ruheschritten entspricht;
c) eine Verstärkereinheit 16 zur Versorgung der Elektromagneten zur Steuerung der Schienen der Druckvorrichtung, welche dazu dient, den Elektromagneten eine genügende Leistung für einen einwandfreien Betrieb zu liefern;
d) Steuermagnete, welche die Angaben, die vom obenerwähnten elektronischen Teil der Anlage geliefert werden, in mechanische Zustände umwandeln;
e) eine Tasteinheit 19, welche zugleich das Anschlagen einer Taste kennzeichnet (in anderen Worten den S endezustand kennzeichnet) und die angeschlagene Taste durch Aussendung der betreffenden Schrittfolge bezeichnet; die verschiedenen entsprechenden Schritte werden der' ersten Speicherstufe zugeführt, wobei die Betätigung der Tastatur im übrigen unwirksam wird, wenn die Tasteinheit das der angeschlagenen Taste entsprechende Zeichen nicht übertragen kann bzw. darf, und wobei noch die Tastatur andererseits zwei Spezialtasten umfaßt — wovon eine die automatische Wiederholung des der .gedrückten Taste entsprechenden Zeichens ermöglicht und die andere die selbsttätige Aussendung des eigenen Rufnamens durch den Namengeber auslöst; ■ ■
f) eine Übertragungsvorrichtung 20 zur Steuerung des Senderelais einerseits in Abhängigkeit der Zeit und andererseits in Abhängigkeit der in der sekundären Speicherstufe 15 gespeicherten Schreibschritte, unter dem Einfluß von Hilfsvorrichtungen, • welche den Zustand der Leitung abtasten und gewisse Betriebszustände kennzeichnen;
g) eine Leitungsprüfvorrichtung 21, welche die üblichen Schaltsignale prüft, sie durch Schaltzustände darstellt und weiterleitet und welche im eigenen Fernschreiber die verschiedenen Vorrichtungen steuert, die bei Änderung des Schaltzustandes der Leitung ansprechen sollen, und zwar den Motor 22 und die Meldelampe 23.
Die erste Speicherstufe 14 umfaßt:
fünf binäre Kippkreise 142 bis 146, welche dazu dienen, das Ergebnis der Abtastung zu speichern und durch ihren Schaltzustand die Polarität, d. h. das Zeichen der entsprechenden Schreibschritte, darzustellen.
Die fünf Kippschaltungen werden auch beim Sendekreislauf verwendet, wobei ihre Schaltzustände von der Tastatur 19 über die fünf Verbindungsleitungen 0108 bestimmt werden; .
eine Kippschaltung mit- zwei stabilen Zuständen 14-p deren Rolle darin besteht, anzugeben, ob die in den Kippkreisen 142 bis 146 gespeicherten Telegrafierschritte einer Sendeschrittfolge oder einer ankommenden Schrittfolge angehören;
eine Rückstellvorrichtung 18, welche einen Verstärker 182 enthält, der Rückstellimpulse (einen je Kreislauf) aussendet und der über die Stromtorschaltungen Ie1 und 183 entweder vom Verstärker 9-I^ über die Verbindungsleitung 0110 im Falle eines Sendekreislaufes oder 9e über die Verbindungen leitung 0109 gesteuert wird. Die Wahl zwischen den beiden Steuerkreisen wird durch die Stromtorschaltungen Ie1 bis. I83 getroffen, die je von der Kippschaltung 14Χ über die Verbindungsleitung 0105 bzw. IB1 über die Verbindungsleitung 0104 (Abb. la) bzw. 0104' (Abb. 2b und 2c) betätigt werden.
Eine zweite Speicherstufe 15 umfaßt:
fünf binäre Kippschaltungen 152 bis 156, in welche die zuvor in der ersten Speicherstufe gespeicherten Schritte übertragen werden;
eine binäre Kippschaltung 151; in welche die vorher in der Kippschaltung 14X der ersten Speicherstufe 14 gespeicherte Angabe über den Kreislauf übertragen wird.
Die Rolle der fünf binären Kippschaltungen 152 bis besteht
nach entsprechender Verstärkung der Impulse in der Steuerung der Lage der Elektromagnete 172 bis 176 der Schienen der Druckvorrichtung, um das empfangene Zeichen aufzuzeichnen (beim Empfang) oder das ausgesandte Zeichen (bei der Kontrolle am eigenen Fernschreiber) zu drucken; in der Prüfung der Lage der Schienen beim Senden.
Die zweite Rückstellvorrichtung25 umfaßt zwei unabhängigeEinheiten, deren eine, 252, durch den Matrizenverstärker 98 über die Verbindungsleitung 0121 gesteuert wird und über die Verbindungsleitung 0112 die sofortige Rückstellung der Kippschaltung IS1 in ihren Ausgangszustand bewirkt, während die andere, 251; die über den Matrizenverstärker 96 über die Verbindungsleitung 0109 gesteuert wird, die verzögerte Rückstellung der Kippschaltungen 152 bis 156 über die Verbindungsleitung 0113 bewirkt. Diese letzte Vorkehrung hat den Zweck, im Falle der Empfangskreisläufe die zweite Speicherung so lange aufrechtzu-
halten, daß die Elektromagnete 172 bis 176 der
negative Spannungsfront an die Rückstellschiene 1407 der Kippkreise der ersten Speicherstufe 14X bis 146. Diese negative Front wird durch die Kondensatoren 1431,1452 abgeleitet (differenziert). Die so erhaltenen 5 Impulse werden einerseits über die Diode 1441 an die Basis des Transistors 1421 und andererseits je über die Diode 1442 an die Basis des Transistors 1422 geführt usw. Diese Impulse bewirken die Freigabe der Transistoren, an welche sie geführt werden. Dadurch
sistor 1812 abgestellt und der Transistor gesperrt. Sein Kollektor wird negativ, was die Diode 1814 sperrt.
Andererseits sendet am Anfang des Sendekreislaufes des Matrizenverstärkers 9± einen negativen Rechteckspannungsschritt, welcher die Diode 1815 sperrt. Die Dioden 1814 und 1815 sind dann beide gesperrt, so daß ein Strom im Basiskreis des Transistors
Schienen der Druckvorrichtung mit Sicherheit über genügend Zeit zu ihrer Einstellung verfugen.
Die Arbeitsweise dieser Speichervorrichtungen wird nachstehend an Hand der Abb. 2 a und 2 b näher beschrieben.
Erste Speicherstufe: Im Falle des Empfanges werden die Impulse aus der Prüfstufe, welche den Tastschritten entsprechen, die man speichern will, den
Kippkreisen 142 bis 146 der ersten Speicherstufe zu- io werden alle Kippkreise 14X bis 146, welche die erste geführt. Diese negativen Impulse gelangen je über Speicherstufe darstellen, gleichzeitig in den Anfangs-Dioden wie 1402 zu der Basis von Transistoren wie zustand zurückgestellt.
1422. Unter dem Einfluß dieser Impulse werden die Beim Aussenden wird die Diode 1811 durch eine
Transistoren freigegeben, und die Kollektoren der ent- Spannung, die fast gleich Null ist und die vom Kolsprechenden Transistoren schlagen von einem nega- 15 lektor des Transistors 1401 geliefert wird, freigegeben, tiven Potential, das etwa dem der Versorgungsspan- Dadurch wird der Strom des Basiskreises im Trannung entspricht, auf ein Potential um, das fast gleich
Null ist. Es folgt daraus eine Erhöhung der Spannung der zugeordneten Transistoren wie 1432. Die
Spannung an den Kollektoren dieser Transistoren, die 20
zuvor fast gleich Null war, nimmt einen stark negativen Wert ein, der etwa der Versorgungsspannung
entspricht.
Die Zustandsänderung der verschiedenen binären
Kippkreise 142 bis 146, wenn ihnen ein Impuls aus der 25 1816 fließt. Dieser wird also frei, und sein Kollektor entsprechenden Prüfeinheit zukommt, ergibt die erste nimmt einen Spannungswert an, der fast gleich Speicherung. Null ist.
Bei der Sendung werden die Kippkreise 142 bis 146 Zu bemerken ist noch, daß die Freigabe des Tran-
durch — im beschriebenen Ausführungsbeispiel nega- sistors 1816, welche unter der doppelten Steuerung tive — Impulse betätigt, die von der Tastatur der 3° einerseits des Matrizenverstärkers 9 und andererseits Tasteinheit 19 ausgesandt werden. Diese Impulse wer- des ersten Sende-Empfangs-Kippkreises M1 erfolgte, den direkt an die Basis der Transistoren wie 1422 zu- unabhängig von dem Kippkreis aufrechterhalten wird, geführt. Das Potential, das fast gleich Null ist und das über
Erste Rückstellvorrichtung: Die Kippkreise der die Diode 1811 an den Transistor geführt wurde, wird ersten Speicherstufe 1^1 bis 14e werden rechtzeitig 35 durch eine gleiche Spannung, die vom Kollektor des durch einen gemeinsamen negativen Impuls, der an Transistors 1816 (der gerade geöffnet wurde) über die die Basis der Transistoren 1421, 1422 angelegt wird, Diode 1813 geliefert wird, ersetzt. Diese Vorkehrung in ihren Anfangszustand zurückgestellt. hat den Zweck, eine genügende Dauer für die Öffnung
Beim Empfang ist die Diode 1831 durch die nega- des Transistors 1816 sicherzustellen. Die positive tive Spannung aus dem Kollektor des Transistors 4° Rechteckspannung, die durch den Kollektor dieses 1521 gesperrt. Die Diode 1832 wird durch eine Span- Transistors 1816 ausgesandt wird, wird an die Diode nung, die etwa gleich Null ist und die vom Kollektor 1824 geführt, was den Strom im Basiskreis des Trandes Matrizenverstärkers 96 geliefert wird, gesperrt sistors 1823 abstellt. Dieser wird also gesperrt, und und widersetzt sich dem Durchfluß eines Basisstromes sein Kollektor gibt eine negative Spannungsfront an Transistor 1833 während des Anfanges des 45 die erste Rückstellschiene 1407 ab, was die Rückstellung der ersten Speicherstufe bewirkt, in derselben Weise, wie schon oben für den Empfang erklärt wurde. Zweite Speicherstufe: Der erste Sende-Empfangs-Kippkreis 14X sowie die Speicherkippkreise 142 bis
Empfangskreislaufes bis zum Zeitpunkt der Aussendung des fünften Prüfimpulses zur Prüfung der empfangenen Tastung. Zu diesem Zeitpunkte wird der Kollektor des Matrizenverstärkers 96 negativ, wo
durch die Diode 1832 gesperrt wird. Die Dioden 1831 5o I4g)e zuvor während des Empfangs- oder Sende- und 1832 sind also gleichzeitig gesperrt, so daß ein kreislaufes gespeichert hatten, kippen bei der Rück-Basisstrom im Transistor 1833 fließt, was diesen stellung auf ihren Anfangszustand zurück. Gleich-Transistor freigibt. Die Spannung am Kollektor zeitig geben sie durch die Kollektoren der Transistoren dieses Transistors fällt also auf etwa Null herab, was 1401, 1432 usw. eine positive Spannung ab. Diese den Transistor 1834 sperrt, dessen Kollektor nega- 55 Spannung wird durch die Kondensatoren 1511, 1512 tiv wird. Durch den Kondensator 1835 wird die differenziert. Es ergibt sich daraus für die entsprechen-Sperrung während einigen tausendstel Sekunden ver- den Stromkreise je ein positiver Impuls, der über die zögert. Diese Verzögerung ist bedingt durch die Be- Dioden 1531, 1532 an die Basis der entsprechenden dingung über eine Mindestdauer zum Abtasten des Transistoren 1501, 1502 geführt wird. Diejenigen von letzten Telegrafierschrittes und zum Speichern des 6o den Kippkreisen W1 bis IS6 der zweiten Speicherstufe, Ergebnisses dieser Prüfung in der ersten Speicher- welche diesen Impuls empfangen, werden umgelegt.
Es folgt daraus, daß die zweite Speicherstufe denselben Zustand einnimmt, den die erste Speicherstufe vor der Rückstellung aufwies.
Zweite Rückstellvorrichtung: Rückstellvorrichtung des zweiten Sende-Empfangs-Kippkreises 15r Am Ende jedes Kreislaufes sendet der Matrizenverstärker 98 durch seinen Kollektor eine negative Rechteckspannung, die an die Basis eines Verstärkertransistors
stufe 146 zu verfügen.
Der Übergang der Spannung des Kollektors des Transistors 1834 auf einen negativen Wert ermöglicht das Fließen eines Stromes im Basiskreis des Tran- 65 sistors 1826. Dieser Transistor wird also freigegeben. Die Spannung seines Kollektors wird fast gleich Null, was die Diode 1822 freigibt, die ihrerseits den Strom im Basiskreis des Transistors 1823 sperrt. Der Tran
sistor wird also gesperrt, und sein Kollektor legt eine 7° 2501 angelegt wird. Der Kollektor dieses Transistors
JL U /
gibt eine positive Rechteckspannung, deren erste Spannung durch den Kondensator 1541 differenziert wird. Der daraus gewonnene Impuls wird über die Diode 1551 an die Basis des Transistors 1521 angelegt, was die Sperrung dieses Transistors 1521 bewirkt und somit die Rückstellung des zweiten Sende-Empfangs-Kippkreises 1O1 besorgt.
Rückstellvorrichtung der Kippkreise 152 bis 15e der zweiten Speicherstufe. Im Augenblick, wo der Matrizenverstärker 96 eine negative Rechteckspannung abgibt, wird diese der Basis des Transistors 2502 zugeführt, der geöffnet wird. Sein Kollektor liefert einen positiven Rechteckimpuls, der auf die Basis des Transistors 2503 weitergegeben wird, dessen Kollektor einen negativen Rechteckimpuls liefert. Die beiden Fronten dieser Rechteckspannung werden von dem Kondensator 2505 differenziert, und die daraus gewonnenen Impulse werden der Basis des Transistors 2504 zugeführt. Dieser ist normalerweise offen, und zwar infolge eines Stromes, der von dem Widerstand 2506 im Basiskreise unterhalten wird. Der erste Impuls, der an die Basis geführt wird, ist negativ und hat keine Auswirkung, da der Transistor 2504 schon, wie gerade bemerkt, vom angelegten Strom gesättigt ist. Der zweite Impuls dagegen, der positiv ist, sperrt den Transistor 2504, dessen Kollektor eine negative Spannung abgibt.
Der Transistor 2504 bleibt so während der Zeit gesperrt, die von dem Wert der Kapazität 2505 und vom Widerstand 2506 über die Zeitkonstante dieser Schaltelemente festgelegt ist. Nach einer durch diese Zeitkonstante bestimmten Zeit wird der Transistor 2504 unter dem Einfluß des Stromes über den Widerstand 2506 an die Basis gelegt, und sein Kollektor liefert eine positive Spannung. Schließlich liefert der Kollektor des Transistors 2504 eine negative Rechteckspannung, deren Dauer durch den Wert der Zeitkonstante der durch den Kondensator 2505 und den Widerstand 2506 gebildeten Einheit bestimmt wird. Die beiden Fronten dieser Rechteckspannung werden durch Kondensatoren wie 1542 abgeleitet. Man erhält daraus zwei Impulse. Der erste, negative Impuls wird durch die Diode 1522 usw. wirkungslos gemacht.
Der zweite fließt über diese Diode zur Basis des Transistors 1502 usw. Es folgt daraus, daß diese gesperrt werden und daß die Kippkreise des zweiten Speicherkreises 152 bis 156 auf ihren Ausgangszustand zurückgestellt werden.

Claims (2)

Patentansprüche.·
1. Elektronischer Fernschreiber zum Aussenden und Empfangen von Start-Stop-Fernschreibzeichen mit η Fernschreibschritten, der eine gemeinsame Zeitbasis für Senden und Empfang, deren Kreislaufdauer einen ersten Wert beim Senden und einen zweiten verschiedenen Wert beim Empfang aufweist, enthält sowie einen Verteiler, eine Speichervorrichtung und Hilfsvorrichtungen und in welchem die vom Verteiler beim Empfang verteilten Signale zuerst in einer ersten Speicherstufe gespeichert werden, um dann in eine zweite Speicher,stufe übertragen zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Sende-Empfangs-Kippvorrichtung eine erste Stufe (14J, die mit dem ersten Speicher (14) kombiniert ist, sowie eine zweite Stufe (1O1), die mit dem zweiten Speicher (15) kombiniert ist, enthält und daß die Rückführung des primären Speichers (14) von einer primären Rückführvorrichtung (18) besorgt wird, die gleichzeitig von der ersten und der zweiten Stufe des Empfangskippkreises gesteuert wird, was sich dadurch auswirkt, daß die Rückführung zu verschiedenen Zeitpunkten innerhalb des Kreislaufes, je nachdem ob es sich um einen Empfangskreislauf oder um einen Sendekreislauf handelt, erfolgen kann.
2. Elektronischer Fernschreiber gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sekundäre Speicher (15) durch eine zweite Rückführvorrichtung (25) zurückgekippt wird, welche die zweite Stufe (IS1) der Sende-Empfangs-Kippvorrichtung sofort zurückruft und welche die anderen Kippkreise der zweiten Speicherstufe mit einer Verzögerung zurückruft, damit die Zustände der zweiten Speicherstufe einwandfrei durch eine mechanische Speicher- und Druckvorrichtung nachgebildet werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DENDAT1075142D Elektronischer Fernschreiber zum Aussenden und Empfangen von Start-Stop-Fernschreibzeichen Pending DE1075142B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1075142B true DE1075142B (de) 1960-02-11

Family

ID=599050

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1075142D Pending DE1075142B (de) Elektronischer Fernschreiber zum Aussenden und Empfangen von Start-Stop-Fernschreibzeichen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1075142B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276081B (de) * 1963-10-02 1968-08-29 Werner Schmidt Kombinierte Sende- und Empfangsschaltung fuer elektronische Fernschreiber zum wechselseitigen Erzeugen und Aussenden oder Empfangen und Auswerten von binaeren Fernschreibcodezeichen
DE1299686B (de) * 1960-09-14 1969-07-24 Evelynes Claude De Sende- und Empfangs-Codierungs- bzw. -Decodierungsschaltung fuer Fernschreibmaschinen

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DE1299686B (de) * 1960-09-14 1969-07-24 Evelynes Claude De Sende- und Empfangs-Codierungs- bzw. -Decodierungsschaltung fuer Fernschreibmaschinen
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