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DE1074809B - Fadenführerwechselvorrichtung für Rundstrickmaschinen - Google Patents

Fadenführerwechselvorrichtung für Rundstrickmaschinen

Info

Publication number
DE1074809B
DE1074809B DENDAT1074809D DE1074809DB DE1074809B DE 1074809 B DE1074809 B DE 1074809B DE NDAT1074809 D DENDAT1074809 D DE NDAT1074809D DE 1074809D B DE1074809D B DE 1074809DB DE 1074809 B DE1074809 B DE 1074809B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
thread
arm
yarn
thread guides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1074809D
Other languages
English (en)
Inventor
Norristown Pa. Walter Larkin (V. St. A.)
Original Assignee
Fidelity Machine Company, Inc., Philadelphia, Pa. (V. St. A.)
Publication date
Publication of DE1074809B publication Critical patent/DE1074809B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

  • Fadenführerwechselvorrichtung für Rundstrickmasdiinen Die Erfindung betrifft eine Fadenführerwechselvorrichtung für Rundstrickmaschinen, bei der die in einem Rahmen nebeneinander angeordneten, um eine gemeinsame Achse drehbaren Fadenführer durch einen Betätigungsnocken in die wirksame oder unwirksame Stellung bewegbar sind, der durch mustergemäßes Verschieben parallel zur Drehachse der Fadenführer mit einem der Fadenführer in Eingriff gebracht wird.
  • Vorrichtungen dieser Art sind in den USA.-Patenten 1624 792 und 1841249 offenbart. Sie bestehen im wesentlichen aus einer Reihe von Fadenführern, welche die einzelnen Garne verschiedener Farbe oder verschiedener Art aufnehmen. Ein Garn, welches durch einen dieser Fadenführer hindurchgeht, läuft zur Einarbeitung in das Erzeugnis zu den Nadeln, während die durch die restlichen Fadenführer hindurchgeführten Garne durch eine geeignete Klemmvorrichtung festgehalten werden, um zu gegebener Zeit das Garn, das gerade verstrickt wird, zu ersetzen. jeder der Fadenführer ist zwischen einer unwirksamen und einer wirksamen Stellung beweglich, in welch letzterer das zugeordnete Garn in der Bahn eines Aufnahmearmes liegt, der, wenn er sich vorwärts bewegt, das neue Garnende aufnimmt und es zusammen mit dem Garnende, welches im Augenblick zu den Nadeln läuft, an eine Knüpfvorrichtung transportiert. Diese Knüpfvorrichtung trennt das auszulegende Garn ab und verbindet das neue Garn mit dem Teil des auszulegenden Garnes, welcher zu den Nadeln geht, so daß dann das neue Garn zur Verarbeitung zu den Nadeln gezogen wird. Das abgetrennte Ende des ausgelegten Garnes wird mit den anderen ausgelegten Garnenden in der Klemmvorrichtung für die nachfolgende Wiederverwendung bei der Strickarbeit festgehalten.
  • Bei einer Fadenführerwechselvorrichtung der angegebenen Art besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß der Betätigungsnocken nur über einen Teil der von der Gesamtheit der nebeneinanderliegenden Fadenführer eingenommenen Breite verschiebbar ist und daß auch der die Fadenführer tragende Rahmen in einer Konsole in Richtung der Drehachse der Fadenführer -so weit verschiebbar ist, daß der Betätigungsnocken mit jedem der Fadenführer in Eingriff gebracht werden kann.
  • Durch diese Ausbildung wird der Vorteil erreicht, daß die Zahl der Fadenführer nicht mehr so beschränkt ist, wie es bei früheren Vorrichtungen der Fall war, wo die Zahl durch die Notwendigkeit begrenzt war, die Querbewegung des Antriebes in einem vernünftigen Bereich zu halten.
  • Vorzugsweise ist nach der Erfindung der Rahmen durch eine Feder in der Konsole in einer Endstellung gehalten _und gegen die Kraft dieser Feder durch einen Winkelhebel verschiebbar, der sich um. einen in der Konsole befestigten'Stift dreht und dessen Arm in B ' ewegungsrichtung des Rahmens schwingt und mit dem Rahmen beweglich verbunden ist, während an seinem anderen Arm eine Steuerstange angreift.
  • In den Zeichnungen, die eine beispielsweise Ausführung der Erfindung darstellen, zeigt Fi g. 1 ein ' e pe - rspektivische, abgebrochene Ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Fig. 4 eine rückwärtige Ansicht der Vorrichtung, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 in Fig. 2, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 in Fig. 4, Fig. 7 einen Schnitt nach Linie 7-7 in ' Fig. 6 und Fig. 8 eine perspektivische, abgebrochene Ansicht, die Einzelheiten der Vorrichtung zeigt.
  • In den Zeichnungen sind die Fadenführer insgesamt durch das Bezugszeichen 1 bezeichnet.. Diese Fadenführe r sind an ihren oberen Enden drehbar auf einer Drehachse 2 angebracht, die - im oberen Teil eines Rahmens 3 befestigt ist. Dieser Rahmen enthält ein Paar L-förrnige Seitenwände 4 bzw. 5, welche starr durch Querstangen 6 und 7 verbunden sind. Die Fadenführer 1 sind zwischen den Seitenwänden 4 und 5 eingeschlossen und bilden eine gerade parallele Reihe in dem Rahmen. Der Rahmen 3 enthält auch einen Querstift 8, welcher einen, Satz Federn 9 trägt, wobeii das untere Ende jeder di ' eser Federn um den Stift 8 herumgewickelt ist, wie es am besten in Pig. 6 gezeigt ist, und wobei ein Ende jeder Feder 9 auf der Stange 7 verankert ist und das andere Ende sich im Eingriff mit einem Flansch 11 auf dem Fadenführer 1 befindet. Die Federn wirken somit einzeln, um die betreffenden Fadenführer 1 in einer oberen, unwirksamen Stellung zu halten, wie Fig. 1 und in ausgezogenen Linien Fig, 6 zeigen, wobei ihre Oberkanten an eine Stange12 anstoßen, die in den unteren und vorderen Enden der Seitenw4nde 4 und 5 des Rahmens 3 gelagert ist. Die Fadenführer sind einzeln um die Drehachse 2 und gegen den Druck der Federn 9 in eine heruntergedrückte, wirksame Stellung verstellbar, die in gebrochenen Linien in Fig. 5 und 6 gezeigt ist. Die Stange 12 trägt in dem vorliegenden Beispiel ein Garnführungsglied 10, durch welches hindurch die Garnenden zu den diesbezüglichen Fadenführern geführt werden.
  • Der Rahmen 3 wird in einer Konsole 13 gehalten, und diese Konsole bildet auch einen Träger für eine Schaltstange 14, welche zur axial gleitenden Bewegung in Seitenplatten 15 und 16 der Konsole angebracht ist. An der Schaltstange 14 ist ein sich nach aufwärts erstreckender Arm 17 festgeklemmt, wie es Fig. 6 zeigt, dessen oberes verdicktes Ende 18 eine Hülse 19 eng umschließt (Fig. 7), die verschiebbar auf einer Welle 21 sitzt, welche in den Seitenplatten 15 und 16 der K onsole gelagert ist, wie es Fig. 3 zeigt. Das verdickte Ende 18 des Armes 17 ist zwischen einem Flansch 22 am einen Ende der Hülse 19 und dem gegenüberliegenden Ende der Nabe 23 eines Nockens 24 eingeschlossen, welcher auf der Hülse gelagert und in seiner Stellung axial zu der letzteren durch das verdickte Ende 25 der Hülse gesichert ist. Der Nocken 24 nimmt normal die Lage ein, in welcher er in Fig. 6 gezeigt ist, und in dieser Lage befindet sich die untere quer abgerundete Kante 26 des Nockens in leichter Berührung mit der oberen Oberfläche des Flansches 11 eines der Fadenführer 1. Wenn der Nocken im Uhrzeigersinne, wie aus Fig. 6 zu sehen, gedreht wird, drückt er den Fadenführer 1 herunter, mit welchem er in dem Augenblick in Berührung steht, wie es in gebrochenen Linien in Fig. 6 angedeutet ist.
  • Die Hülse 19 und mit ihr der Nocken 24 sind in Längsrichtung auf der Welle 21 durch axiale Verstellung der Schaltstange 14 beweglich, welche, wie vorhergehend beschrieben, mit der Hülse und dem Nokken durch den Arm 17 verbunden ist. Wie nachfolgend beschrieben, ist die Stange 14 in dem vorliegenden Beispiel in einem begrenzten axialen Bereich verstellbar, der im allgemeinen dem seitlichen Zwischenraum entspricht, welcher durch fünf der Fadenführer 1 eingenommen ist, so daß in diesem Bewegungsbereich der Nocken 24 in eine ausgerichtete oder wirksame Stellung mit Bezug auf diese fünf Fadenführer gebracht werden kann, Es ist auch, wie nachfolgend beschrieben, ein Mittel vorgesehen, um den Rahmen 3 mit der ganzen Gruppe von zehn Fadenführern axial zu der Schaltstange 14 zu verstellen, um so alle rd adenführer 1 in den Einstellungsbereicb des Nockens 24 zu bringen. Dadurch ist für die Betätigung jedes der zehn Fadenführer 1 des Satzes durch den Nocken 24 gesorgt.
  • Die Hülse 19 und der Nocken 24 sind frei, um sich um die Welle 21 zu drehen, sowie um die Fadenführer 1, wie vorher beschrieben, zu verstellen. Um eine solche Winkelbewegung des Nockens zu bewirken, ist der letztere mit einer verlängerten Öffnung 27 zur Aufnahme eines Stiftes 28 versehen, der sich seitlich von einem Kegelzahnradelement 29 erstreckt, welches an der Welle 21 befestigt ist, wie bei 31 in Fig. 7 gezeigt ist. Wie in Fig. 6 gezeigt, paßt der Stift 28 dicht zwischen die Seiten der geschlitzten Öffnung 27, hat aber Spiel in Längsrichtung der Öff- nung. Am Kegelzahnrad 29 ist ein zweiter Querstift 32 befestigt, dessen äußeres Ende drehbar an einem Lenker 33 befestigt ist. Die Hin- und Herbewegung dieses Lenkers durch Mittel, die keinen Teil der vorliegenden Erfindung bilden, bewirkt ein Schwingen des Kegelzahnrades 29 und der Welle 21, und diese schwingende Bewegung wird durch den Stift 28 auf den Nocken 24 übertragen.
  • Wie in Fig. 5 gezeigt ist, befindet sich das Kegelzahnrad 29 im Eingriff mit einem Kegelritzel 34 an einem Ende einer Hülse 35, wobei die genannte Hülse drehbar auf einem Stift 36 gehalten wird, welcher von der Konsole 13 vorsteht, Die Hülse 35 ist an ihrem entgegengesetzten Ende mit einem Fadenaufnehmerarin 37 verbunden, welcher, wie vorher erläutert, den Fadenführern 1 in der Weise wirksam zugeordnet ist, daß er, wenn er betätigt wird, das Garnende aufnimmt, welches durch die Augenöffnung 38 in dem Ende von irgendeinem der Fadenführer hindurchgeht, der durch den Nocken 24 in die wirksame Stellung verstellt worden ist. Die Betätigung des Armes 37 wird, wie vorher beschrieben, beim Schwingen des Kegelzahnrades 29 über das Kegelritzel 34 und die Hülse 35 bewirkt. Die allgemeine Form des Armes 37 ist am besten in Fig. 2 zu erkennen. In seiner Arbeitsbewegung schwingt dieser Arm in einer Ebene senkrecht zu der Achse des Stiftes 36, Normalerweise nimmt der Arm 37 eine zurückgezogene Stellung ein, die in ausgezogenen Linien in Fig. 2 gezeigt ist, und seine Garnaufnahniebewegung findet von dieser Normalstellung aus im entgegengesetzten Uhrzeigersinne statt. Die Lagebeziehung zwischen dem Aufnahmearm 37 und den Fadenführern 1 ist in Fig. 2 und 5 gezeigt, wobei mit Bezug auf die letztere Figur zu bemerken ist, daß, wenn die Fadenführer sich in der angehobenen unwirksamen Stellung befinden, die Garnenden, welche durch die Augenöffnungen 38 in den Enden der betreffenden Fadenführer hindurchgehen, in einer Stellung gehalten sind, die seitlich von der Schwingungsebene des Armes 37 entfernt ist. Wenn die Fadenführer 1 in ihre wirksame Stellung heruntergedrückt sind, wie vorher beschrieben und wie in gebrochenen Linien in Fig. 5 gezeigt ist, befinden sich die Augenöffnungen 38 der Fadenführer und somit das Garn, welches durch sie hindurchgeht, im wesentlichen in der Schwingungsebene des Armes 37, so daß der Arm 37 bei seiner Bewegung aus der Normalstellung heraus das Garn des niedergedrückten Fadenführers in seinem vertieften äußersten Ende 39 aufnimmt und nach aufwärts führt. Der Arm 37 nimmt ebenfalls das Garn auf, welches in dem Augenblick von einem der Fadenführer 1 zu den Nadeln geht, auf Grund der Tatsache, daß dieses Garn sich von der Augenöffnung 38 des zugeordneten Fadenführers unter und aufwärts über die rückwärtige Fläche eines Schildes 41 erstreckt, welcher in geeigneter Weise in fester Stellung auf dem Stift 36 angebracht ist. Die beiden auf diese Weise durch den Arm 37 bei seiner Drehbewegung aufgenommenen Garne werden durch den Arm zu einer Knüpfvorrichtung gebracht, die allgemein durch das Bezugßzeichen 42 bezeichnet ist und die so wirkt, daß das neue Garn an das Garnende angeknotet wird, welches im Augenblick zu den Nadeln geht, worauf das auszulegende Garn an einem Punkt unter dem Knoten getrennt wird, wobei das freie Ende des abgetrennten Garnes der federbetätigten Klemmvorrich-ZD tun- zugeführt wird, die vorher erwähnt und bei 50 in Fig, 2 gezeigt ist, worin. es mit den anderen Garnenden festgehalten wird, die von den verschiedenen Fadeilführern kommen. Das neue Garn geht dann zu den Nadeln. Eine solche Knüpfvorrichtung und die Art, in welcher ihr die Garnenden durch den Fadenaufnehmerarm 37 zugeführt werden, ist in den erwähnten USA.-Patentschriften offenbart. Da die Einzelheit-en der Knüpfvorrichtung und die zugeordrieten Vorrichtungen keinen Teil der vorliegenden Erfindung bilden, wird die vorhergehende allgemeine Beschreibung genügen.
  • Die Betätigung der Knüpfvorrichtung in zeitlicher Beziehung zu den anderenElementen derFadenführerwechselvorrichtung wird in dem vorliegenden Beie spiel durch eine Schwingwelle 43 bewirkt, die passend in der Konsole 13 gehalten ist, wie Fig. 4 und 5 zeigen, und die an ihrem oberen Ende einen quer .endenden Vorsprung oder Arm 44 besitzt, der wirksam mit dem Knüpfmechanismus über einen Stift 45 und Lenker 46 verbunden ist. Die Welle wird normal in einer angehobenen unwirksarnen Stellung mit Bczug auf ihren nicht gezeigten Antrieb durch einen Arm 40 auf dem Ende der Welle 21 gehalten, und wenn diese Welle durch Betätigung des Rades 29 geschwungen wird, wie vorher beschrieben, wird der Arm 40 heruntergedrückt und erlaubt der Schwingwelle 43 in wirksame Beziehung zu ihrem Antriebsmechanismus zu fallen, wodurch die Knüpfvorrichtung in Gang gesetzt wird. Eine Feder 51 wirkt darauf hin, den Arm 40 in erhöhter wirksamer Stellung zu halten und die Schwingwelle 43 in ihrer normalen, in Fig. 5 gezeigten Stellung zurückzuhalten. - Die Schaltstange 14 und Nocken 24 werden in dem vorerwähnten begrenzten Bereich und mit Bezug zu der Fadenführerreihe 1 mittels eines Schaltstückes 47 verstellt. Dieses Schaltstück ist an dem unteren Ende ,eines Armes 48 befestigt, welcher von einer Hülse 49 herabhängt, die drehbar auf dem Ende der Welle 21 .angebracht ist, welche quer von der Konsolenseitenplatte 15 aus vorsteht. Das Schaltstück 47 besitzt einen Schlitz 52, in welchen ein an einem Ende der Stange 14 angeordneter Fühlstift 53 eingreift, wie es in Fig. 2 und 3 gezeigt ist. An der Hülse 49 ist auch ,ein Hebel 54 befestigt, dessen einer Arm 55 mit einer Stange 56 verbunden ist und dessen anderer Arm 57 an dem oberen Ende einer Verbindungsstange 58 befestigt ist. In einer herkömmlichen Strickmaschineneinrichtung, die eine Garnwechselvorrichtung dieser Gattung benutzt, kann die Stange 56 durch entsprechende Schaltknöpfe einer Musterkette senkrecht hin und her bewegt werden. Die Stellung des Schaltstückes 47 in bezug auf den Fühlstift 53 ist abhängig von der Stellung der von der Musterkette gesteuerten Betäti-.gungsstange 56. Die Stellung der, Schaltstange 14 und ,des Fadenführer-Betätigungsnockens 24 ist wiederum :abhängig von der Stellung des Schaltstückes 47. Auf diese Weise wird die Musterkette mindestens teilweise bestimmen, welcher der Fadenführer 1 zu irgendeiner Zeit mit dem Nocken 24 ausgerichtet liegen soll zwecks Verstellung in die vorher beschrie-'bene heruntergedrückte wirksame Stellung durch den Nocken.
  • Die Verbindungsstange 58 steht mit ihrem unteren Ende in wirksamer Verbindung mit einem Auslösemechanismus, der keinen Teil der vorliegenden Verbindung bildet und welcher den Antrieb des Lenkers 33 steuert. Dieser Auslösemechanismus wirkt normalerweise, um die Wirkung des Lenkers 33 zu verhindern. Wenn aber der Hebel 54 durch Bewegung der Betätigungsstange 56 geschwungen wird, bewirkt er die Betätigung der Schaltstange 21, um das Kegelzahnrad 29 sowie den Nocken 24 zu schwenken, wie vorher beschrieben, mit dem Ergebnis, daß der Fadenführer 1, welcher eine ausgerichtete Stellung mit dem Nocken 24 einnimmt, heruntergedrückt wird sowie mit dem weiteren Ergebnis, daß der Fadenaufnehmerarm 37 betätigt wird, um den neuen Faden der oben beschriebenen Knüpfvorrichtung zuzuführen. Es ist verständlich, daß in jedem Zyklus der vorher beschriebenen Arbeitsweise das Anheben der Betätigungsstange 56 durch einen Schaltknopf der Musterkette, außer unter einem Umstand, eine Verstellung der S chaltstange 14 durch das S chaltstück 47 ergibt, um den Nocken 24 in wirksame Stellung mit Bezug zu einem ausgewählten Fadenführer 1 zu bringen; daß danach der Lenker 33 betätigt wird, um das Kegelzahnrad 29 und den Nocken 24 zu schwingen, um den ausgewählten Fadenführer nach abwärts zu verstellen und um den Fadenaufnehmerarm 37 zu betätigen, um die Garnenden, wie vorher beschrieben, der Knüpfvorrichtung zuzuführen; und daß, sobald dieser Zyklus vollendet worden ist, die Teile-, welche von dein Schaltstück47 befähigt werden, zu einer Normalstellung zurückkehren, welche sie beim Beginn des Zyklus eingenommen haben. Diese Rüekkehrbewegung der Schaltstange 14 bringt auch den Nocken 24 in eine Norinalruhestellung an einem Ende seines Laufbereiches zurück. Der Mechanismus bleibt dann unwirksam, bis der nächste Zyklus durch eine nachfolgende Anhebung der Betätigungsstange56 durch einen Schaltknopf der Musterkette eingeleitet wird.
  • Der eine oben erwähnte Umstand, in dem eine Anhebung der Betätigungsstange 56 durch einen Schaltknopf der Musterkette nicht zu einer Quer>wegung der Schaltstange 14 führt, ist der, wenn die Musterkette die Betätigung des Fadenführers veranlaßt, der in Linie mit dem Nocken liegt, wenn die Teile sich in der normalen Ruhestellung befinden. In einem solchen Falle wird der Füllstift 53 sich im Endteil 60 des Schlitzes 52 befinden und die Bewegung der Betätigungsstange 56 durch den Schaltknopf der Musterkette wird genügen, um den Auslöser zu betätigen, der der Verbindungsstange 58 zug.eordnet ist, wird aber nicht genügen, um den Fühlstift 53 aus dem Ende 6.0 des Schlitzes 52 herauszubewegen. Der Zyklus wird dann zwar eingeleitet werden, aber ohne axiale Bewegung der Schaltstange 14, da sich der Nocken 24 bereits in Linie mit dem ausgewählten Fadenführer befindet.
  • Wie vorher ausgeführt, ist der Bewegungsbereich des 1*,T,.ockens 24 auf einen Bereich beschränkt, der nur fünf der Fadenführer 1 umfaßt.
  • Nach der Erfindung ist ein Mittel vorgesehen, um den Rahmen 3 zu verstellen und mit ihm den ganzen Satz von zehn Fadenführern, um andere ausgewählte fünf der Fadenführer in den Wirkungsbereich des Nockens 24 zu bringen. Dieser Rahmenverstellmechanismus enthält in dem vorliegenden Beispiel einen Arm 61, welcher drehbar auf einem Stift 62 gelagert ist, der an der Konsole 13 befestigt ist. Der Arm 61 hat an seinem oberen Ende einen Kanal 63, welcher einen Stift 64 aufnimmt, der von dem oberen Ende der Seitenwand 4 des Rahmens 3 vorsteht. Der Rahmen 3 ist als eine Einheit in der Konsole 13 in Richtung der Achse der Fadenführerdrehachse 2 verschiebbar. Die Seitenwände 4 und 5 des Rahmens 3 sind an der Drehachse 2 befestigt und die letztere erstreckt sich an jeder Seite über den Rahmen 3 hinaus, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, und ist an jedem Vorsprung mit einer Hülse 65 versehen, welche sich gleitend durch passende Führungen 66 und 67 in den Seitenplatten 15 und 16 der Konsole 13 erstrecken. Auf diese Weise kann der ganze Rahmen von einer Seite der Konsole zur anderen verschoben werden, wobei diese Verschiebung des Rahmens 3 in dem vorliegenden Beispiel durch Flansche 68, 69 auf den Außenenden der Hülsen 65 begrenzt ist, die gegen die Außenseiten der Konsolenseitenplatten 15 und 16 anschlagen. Das Ausmaß der Bewegung des Rahmens 3 ist derart, daß an einem Ende seines Laufes die fünf Fadenführer, welche an die entgegengesetzte Seite des Rahmens angrenzen, in dem vorerwähnten Bewegungsbereich des Nockens 24 ' liegen und daß bei der äußersten Stellung des Rahmens an der anderen Seite der Konsole die fünf anderen Fadenführer 1 in dem Bewegungsbereich des Nockens 24 liegen. Auf diese Weise können durch Verschieben des Rahmens 3 von einer Seite der Konsole 13 zur anderen alle Fadenführer 1 in den Wirkungsbereich des Nockens 24 gebracht werden.
  • Die Verstellung des Rahmens und damit des ganzen Satzes der Fadenführer wird in dem vorliegenden Beispiel mittels eines Armes 71 bewirkt, der von dem Arm 61 vorsteht und mit seinem äußeren Ende gegen eine Steuerstange 72 anliegt, wobei diese Stange 72 von einer Mustertrommel auf und ab bewegt wird, die in zeitlicher Beziehung mit der vorgenannten Musterkette wirkt und Schaltknöpfe trägt, die nach einer vorherbestimmten Zeitregelung die Steuerstange 72 anheben. Der Arm 71 wird gegen das obere Ende der Steuerstange72 gedrückt durch die Wirkung einer Schraubenfeder73, deren eines Ende an einem Stift74 an dem oberen Ende der Seitenwand 4 des Rahmens 3 und deren anderes Ende an einem Stift 75 auf der Seitenplatte 15 der Konsole 13 befestigt ist. Diese Feder 73 übt eine Spannung aus, welche darauf hinwirkt, den Rahmen 3 an der rechten Seite der Konsöle 13 zurückzuhalten, wie Fig. 3 erkennen läßt, oder an der linken Seite nach Fig. 4. In dieser Stellung befindet sich die Steuerstange 72 in einer heruntergedrückten Stellung, und wenn diese Stange durch Eingriff des unteren Endes derselben mit einem Schaltknopf auf der. Mustertrommel emporgehoben wird, schwingt der Arm 61, wie in Fig. 4 gezeigt, nach rechts, und der Rahmen 3 wird über seine Verbindung mit dem vorher beschriebenen Arm 61 gegen den Zug der Feder 73 zu der entgegengesetzten Seite' der K-onsole bewegt.
  • Es istersichtlich, daß die Schaltknöpfe auf der Mustertrommel, welche die Stellung de's Rahmens 3 in der Konsole 13 steuern, alle von der gleichen Höhe sein können, die der Stellung des Rahmens an der rechten Seite der Konsole entspricht, wie aus Fig. 4 zu - sehen ist, und daß unter diesen Umständen der Rahmen 3 eine von zwei abwechselnden Stellungen auf gegenüberliegenden Seiten der Konsole einnehmen wird. Wie vorher erklärt, ist in einer dieser abwechselnden Stellungen der Nocken 24 mit Bezug auf die fünf Fadenführer an einem Ende des Satzes wirksam und in der anderen Stellung ist der Nocken 24 bezüglich der fünf Fadenführer an dem entgegengesetzten Ende des Satzes wirksam. Es ist auch ersichtlich, daß die Schaltknöpfe für die Steuerstange 72 so geformt sein können, daß sie den Rahmen in wirksame Stellungen zwischen den Seitenplatten der Konsole bringen, in welchen irgendeine gewünschte aufeinanderfolgende Gruppe von fünf Fadenführern in dem Wirkungsbereich des Nockens 24 liegt.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung, soweit sie nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, ist in den vorher erwähnten USA.-Patentschriften beschrieben. Die Vorrichtung nach der Erfindung zum Verstellen des Rahmens 3 und damit der Fadenführer in bezug auf den Nocken24 gestattet auf einfache und praktische Weise die Zahl der Fadenführer wesentlich zu erhöhen und dementsprechend die Mustermöglichkeiten zu vergrößern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. 1. Fadenführerwechselvorrichtung für Rundstrickmaschinen, bei der die in einem Rahmen nebeneinander angeordneten, um eine gemeinsame Achse drehbaren Fadenführer durch einen Betätigungsnocken in die wirksame oder unwirksame Stellung bewegbar sind, der durch mustergemäßes Verschieben parallel zur Drehachse der Fadenführer mit einem der Fadenführer in Eingriff gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsnocken (24) nur über einen Teil der von der Gesamtheit der nebeneinanderliegenden Fadenführer (1) eingenommenen Breite verschiebbar ist und daß auch der die Fadenführer tragende Rahmen (3) in einer Konsole (13) in Richtung der Drehachse (2) der Fadenführer so weit verschiebbar ist, daß der Betätigungsnocken (24) mit jedem der Fadenführer (1) in Eingriff gebracht werden kann.
  2. 2. Fadenführerwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3) durch eine Feder (73) in der Konsole (13) in einer Endstellung gehalten wird und gegen die Kraft dieser Feder durch einen Winkelhebel (61, 71) verschiebbar ist, der sich um einen in der Konsole befestigten Stift (62) dreht, und dessen einer Arm (61) in Bewegungsrichtung des Rahmens schwingt und mit dem Rahmen beweglich verbunden ist, während an seinem anderen Arm (71) eine Steuerstange (72) angreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 912 138, 810 800; USA.-Patentschriften Nr. 1841249, 1624792.
DENDAT1074809D Fadenführerwechselvorrichtung für Rundstrickmaschinen Pending DE1074809B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1624792A (en) * 1927-04-12 larkin
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DE810800C (de) * 1943-01-04 1951-08-13 Wildt & Co Ltd Garnwechselgetriebe fuer Strickmaschinen und damit hergestellte Musterware
DE912138C (de) * 1951-06-19 1954-05-24 Hemphill Co Fadenfuehrerwechselvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen

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