[go: up one dir, main page]

DE1942274A1 - Stickmaschine - Google Patents

Stickmaschine

Info

Publication number
DE1942274A1
DE1942274A1 DE19691942274 DE1942274A DE1942274A1 DE 1942274 A1 DE1942274 A1 DE 1942274A1 DE 19691942274 DE19691942274 DE 19691942274 DE 1942274 A DE1942274 A DE 1942274A DE 1942274 A1 DE1942274 A1 DE 1942274A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
embroidery
machine according
embroidery machine
fabric
adjustable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691942274
Other languages
English (en)
Other versions
DE1942274C3 (de
DE1942274B2 (de
Inventor
Rudolf Reich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1942274A priority Critical patent/DE1942274C3/de
Priority to CH1225870A priority patent/CH524707A/de
Priority to US64690A priority patent/US3680505A/en
Priority to AT915272A priority patent/AT318368B/de
Priority to AT752570A priority patent/AT310540B/de
Priority to JP45073125A priority patent/JPS5017905B1/ja
Publication of DE1942274A1 publication Critical patent/DE1942274A1/de
Publication of DE1942274B2 publication Critical patent/DE1942274B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1942274C3 publication Critical patent/DE1942274C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/08Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with horizontal needles
    • D05C9/10Work holders or carriers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/16Arrangements for repeating thread patterns or for changing threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

In der Antwort bitte angeben Unser Zeichen
R/p 6629
Rudolf R e i ch , 545 Neuwied» An der Ringstr. 6 Stickmaschine
Die Erfindung betrifft eine Stickmaschine mit einer Mehrzahl von Über die ganze Breite und Höhe des Stickfeldes reichenden verstellbaren Reihen von auf TrSgern netzartig befestigten Stickwerkzeugen» vorzugsweise zur absatzweisen Bestickung vorwärts bewegter Stoffbahnen in Stofftranaportrichtung.
Bei bekannten Stickmaschinen sind die Stickwerkzeugtrager waagrecht« also in Richtung der eingespannten Stoffcoupons von 9.2o m und/oder 13.2o ■ Länge zuzüglich Einspannrinder angeordnet. Diese waagrechten Träger» die an sich schon die Sicht auf die Stickereifliche und den Zugang zu den Stickwerkzeugen behindern» nüssen wegen ihrer Mehrere Meter betragenden Länge durch senkrecht« stützen so häufig abgestützt werden« das
109811/0799
R/p 6629 -2- 4. Juli 69 B/fce
sie sieb nicht durchbiegen oder schwingen können.
Diese senkrechten stützen behindern nicht nur die Sicht, sondern verhindern die Anbringung von Führungssäulen oder sonstiger Trägerelemente, damit stan ungehindert über die gesamte Stickfläche durchgehend Messer zum Abschneiden der Bobinenfäden zwischen Stoff und Schiffchen entlang der Träger hindurchfahren kann. Außerdem nüssen die Schiffchen aus den Führungen wegen der vorstehenden hinteren Führungskante bei einen Satzwechsel einzeln oder in groser Breite herausgehoben werden.
ι . ■· ■
Bei anderen Stickmaschinen kann sich der Stoff, da er im Bereich des Stickfeldes lediglich an den beiden Seitenrändern der Stoffbahn durch Hadelwinkel oder Nadelleisten in der Breite gespannt gehalten wird, in der Längsrichtung insbesondere durch die aufgebrachte Stickerei ungleich zusammenziehen, so daft sich zwischen den einzelnen aufeinanderfolgenden Stiekfeldern Gassen oder Halbmond· ergeben, wodurch der Wert der Stickerei herabgesetzt oder unbrauchbar gemacht wird.
Bei allen bekannten Stickmaschinen könnt· auch nur «in gleicher Kapport mit gleicher Kadelteilung eingestellt werden, so dal dadurch die Herstellung von v^rschiedenbreiten Stickmustern sich J immer nur im Rahmen der Madelteilung bewegen kann, ünter-Zwischenbreit·» sind unmöglich.
Di··· Stiekmaechiium« wie auch die früher bekannt·», haben alle als Grundmustareinheit den 4/4 Kapport mit «inem franz. Zoll gleich mm 27.07 als Linienmafi·
In der Höh· dagegen let dieser 4/4 Kapport tmb«gren«t.
Mit diese» Kapport4/4 waren all· Stickmaschinen ausgestattet* w» dal der MlUfch· Abstand Mad·! x* *ad«X m 27.07 betrug.
BADOBtGfNAL 109811/Q79Ö
R/p 6629 -3- 4. JUIi 69 BA
Sollten größer· Muster gestickt werden, so muste beispielsweise jede zweite oder dritte usw. Mädel aus der Maschine entfernt werden»
Da die Leistung einer Stickmaschine nach der in einer Zeiteinheit ausgeführten Stiche besessen wird« bedeutet das« da8 bei den meist gebräuchlichen Rapporten von 8/4 (- 2 χ 4/4) gleich 54.14 Β» oder 12/4 («= 3 χ 4/4} gleich breit 81.21 am die Leistung der Stickmaschinen um 50 oder sogar bei 66% fällt.
Der Zweck der Erfindung besteht darin« die Stichleistung bei wechselnden Musterbreiten in der optimalen Ausnutsung von 100% stets konstant gleich hoch zu halten« die Sicht auf die Stickfläche und die Stickwerkseuge und den Zugang asu ihnen zu verbessern« durch das senkrechte Träger-(Fahrstuhl) system den durch die Automation bedingten« z.B. im Rückmelde-Regul* ions-Prozeß bei eine» Schiffchenwechsel« höheren Maschinerihersteliungsaufwand in günstigen wirtschaftlichen Grenzen zu halten« ein stufenloses« absatzweises Besticken von Stoffbahnen ohne Gassen und Halbmonde, d.h. ohne Verserrungen zu ermöglichen« und die Stickmaschine mit einem Grundrapportsystem su versehen« durch welche die Kosten der Stickmaschine erheblich gesenkt werden und die Leistung erhöht wird« ohne das dadurch die Rapportgröle eingeschränkt wird.
Im Gegenteil soll für den neuen Grundrapport ein Maß gewählt werden« welches durch vielfache Teilbarkeit eine Vielzahl von kleineren Rapporten zuläßt. Darüber hinaus soll durch die neue Stickmaschine die Möglichkeit geschaffen werden« Verschiedenheit und Abwechslung von Mustern bedeutend zu erhöhen.
Dies wird gemäl der Erfindung dadurch erreicht« das die Stickwerkzeugträger in der Maschinen-Web-Stoffbahntransportrichtung und zwischen einer oberen am Eingang und einer unteren am Ausgang des Stickfeldes senkrecht zur Stofftransportrichtung im MaschinengestaU fest angeordneten Traverse parallel zur Stofftranaportriehtung seit lieh verstellbar und einstellbar angeordnet sind. Vorsugsweiee sol-
10981 1/0799
R/p 6629 -*^- 4. Juli 69
len die Stickwerkzeugträger bei senkrechter ßtofftransportrichtung senkrecht zwischen den Traversen angeordnet sein.
Dadurchf dad die Stickwerk«eugträger in der Stofftransportrichtung« vorzugsweise senkrecht stehen« können sie selbst« wenn sie Ober die ganze Höhe des Stickfeldes reichen« ohne jede Abstützung auf ihrer Länge schwächer ausgeführt werden« so daß einschließlich des notwendigen Bedienung*- und Beobachtungs-P Zwischenraumes bis zum nächsten seitlichen senkrechten Träger nunmehr die Grundsnustergröee geschaffen wird« ura ohne Versatz des Stickrahmens oder der Stickwerkzeuge die gesamte Stickfische iss Rahmen eines Lochkartendurchlaufes vollfllchig absust&ken. Durch die senkrechte Anordnung der Grundführungen mit den übereinander liegenden Stickstellen und dem Zwischenraum star nächsten senkrechten Grundführung kann man das gesamte Stickfeld bei der Changierung des Stickrahmens und auch die Stickwerkseuge beim Arbeiten gut beobachten.
Ausfälle an den Fäden« Stickwerkzeugen usw. können schnell festgestellt und abgestellt werden.
Durch die senkrechte Anordnung der Stickwerzeugtrager können sich die Stickreihe» der aufeinanderfolgenden Stickfelder innerhalb der Gesamt-Stoffbahn ohne jede seitliche Verschiebung, also gerade ineinander übergehend aneinander anschließen.
Das Fangen« Festhalten und Abschneiden der fäden vor jedem Stoffbahnweitertransport und vor jede» Schiffehen-Sat«wechsel
1038 11/07 99
R/p 6629 -3**· 4. Juli 69
wird durch die senkrecht angeordneten Träger und da· Entlang füluren der Schneidwerkzeuge» Schiffchen-Magazine usw. an diesen Trägern wesentlich verkürzt und vereinfacht, und ein Schiffchenwecheel läfit eich schneller und einfacher durch* führen, da die Schiffchen unter eigener Schwerkraft nach unten aus ihren Führungen herausfallen können.
Zur weiteren Vereinfachung dienen die senkrechten Träger noch ferner zur Anbringung der Saugdüsen an jeder einseinen Stickstelle wie auch der Lagerung eines ßaugrohres lings der senk* rechten Grundf(Ehrungen.
Brf indungsgemlte kann nunmehr Über die senkrechten Träger die Sin- und Ausschaltung von Mädeln und Bohrern zur Erzielung sogenannter Rapportwechselarbeiten vereinfacht und zentral gesteuert ausgeführt werden, ohne daa, wie bisher« zeitraubend und umständlich Madel und Bohrer dazu nicht linear, sondern in der gesamten Stickfläche aus» und wieder eingeschraubt werden muss-en.
Srfindungsgeoäe können weiterhin die einzelnen ßtickstellen innerhalb der betreffenden senkrechten Träger und awar in jeweils gewünschter Höhe euelnander axial verstellt werden.
109811/0799
R/p 6629 -Hr- 4.7.69 B/We
Dadurch ferner« daft die Stickwerkzeugträger zwischen den beiden Quer tr aver «en» also senkrecht zur Stoffbahntraneportrichtung gegeneinander stufenlos einstellbar sind» wird die Musterung umfang- und abwechslungsreicher und vielseitiger.
Dadurch ferner« daß der Grundrapport einen waagerechten oder Linienrapport mit 84nna haben soll« wird eine vielfache Teilbarkeit dieses Linienrapportes durch ganze Zahlen geschaffen« so das im Rahmen dieses Grofirapportes oder seitlichen Nadelabstandes ein Absticken oder Mustern von mehreren Kleinrapporten möglich ist. Dies wird durch eine entsprechende Ausführung der Lochkarte ermöglicht« während es durch die seitliche Verschiebbarkeit der Träger möglich ist« gröflere Rapporte vorzusehen. Die Rapporthöhe richtet sich nach dem Auf- und Abwärtshub der jeweiligen SchiffchengröBe und soll aus Gründen des heute gröftten Stickereischiffchens und der Teilbarkeit bei 108 mm liegen.
Ferner ermöglicht die erfindungsgemäfle Ausbildung der Stickmaschine insbesondere auf Grund der senkrechten Träger die Ausführung der Wechselschaltung zur Herstellung interessanter Musterungen. Dies erreicht man dadurch« daft man die senkrechten Träger zweifarbig stickeniSfit. Hierzu können einaal die Träger im Wechsel sticken« indem beispielsweise die geradzahligen Träger eine Umrandung z.B. von einer Deck* und die ungeraden! igen Träger das Innere der Umrandung in einer anderen Färb· sticken. Zum anderen können auch innerhalb der Träger die einzelnen Stickstellen im Wechsel sticken und schließlich ist auch eine Kombination aus beiden Möglichkeiten möglich.
Dadurch ferner« dal amAnfang und Xnde des Stickfeld·« beweglich gelagert·« mit der Stoffbahn in Eingriff bringbar· Greifvorrichtungen vorgesehen sind« wird ein Verziehen d«s Stoffes« insbesondere unter dem Einfluft des Besticken· verhindert. Zm allgemeinen versieht sich der Stoff im Bereich d«· Stickf«ld··
109811/0799
-τ. 194227 V
R/p 6629 -*-τ 4.7.69 BAe
am stärksten in der Mitte und dieses nimmt nach den fest eingespannten Seiten hin ab» Dadurch ergaben sich in Bereich des Stickfeldes bisher die Halbmonde und an den Enden die Gassen· Dieses wird gewiß der Erfindung dadurch vermieden» dai der Stoff im Bereich des Stickfeldes nicht nur an den.Seiten durch die Nadelwinkel oder Sadelleieten unverrückbar festgehalten wird» sondern dal er dasu am Eingang und Ausgang des Stickfeldes so festgehalten und eingespannt wird» daß er sich nicht verziehen kann und die Ausbildung von Gassen und Halbmonden fortfällt. Diese den Stoff im Bereich des Stickfeldes unverziehbar gespannt haltenden Greifvorrichtungen sollen bevorzugt aus mit Kratzen besetzten Waisen bestehen. Dabei soll jede am Eingang und Ausgang eines Stickfeld«« angeordnete Greifvorrichtung aus drei übereinander liegenden Kratzenwalxen bestehen» die so auf bogen- oder teilkreisfömdgen Abschnitten mit Kraten besetzt sind und durch gegeneinander versetzte Nocken fiber ein Hebelgestänge in ihrer Drehbewegung um wellen gesteuert und Vorzugs* weise durch redern angetrieben werden« dal die Kratzen der einzelnen Abschnitte beim Drehen der Walzen nacheinander sich überschneidend mit der Stoffbahn in Singriff kommen. Dadurch fuhrt jede Waise eines Waisentrios nacheinander die folgenden drei Bewegungsvorglnge durch, nlmlieh Einfahren mit den Kratzen in den stoff» Festhalten des Stoffes mit den Kratzen und Herausfahren aus dem Stoff· Dadurch» dai jede Kratzenwalze diese Drehbewegung in Stoffbahnrichtung ausgelöst durch Nockenwirkung unter der Wirkung einer Feder ausführt und unter der wirkung einer an das Hebegestftnge angreifenden Feder nach Durchführung dieser Drehbewegung in ihre Ausgangsstellung zurückgedreht wird» und die Hocken so gegeneinander versetzt sind« das die Kratzenwalzen nacheinander mit der Stoffbahn in Eingriff kommen« greifen die Kratzenwalzen eines Trios ständig beim Weitertransport nacheinander in die ßtoffbtthn ein und drehen sieh mit deren Vorwärts-
10981 1/Ö799
R/p 6629 -β* Χ 4. Juli 69
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sollen die Kratzenwalzen aus Stoff transport- und Längsstabilisierungswalzen.bestehen, und die Stofftransportkratzenwalzen mit in der Stöfftransportrichtung hakenförmig gekrümmten Nadelhaken und die Längsstabilisierungs-Kratzenwalzen mit entgegen der Stofftransport richtung hakenförmig gekrümmten Nadelhaken besetzt sein« Dabei sollen die Längsstabilisierungskratzenwalzen am Eingang des Stickfeldes in der Mitte zwischen zwei Stofftransportkratzenwalzen angeordnet und zeitweilig beispielsweise durch Hubmagneten ausschaltbar sein. Dadurch wird der Stoff gerade in der Mitte, wo er sich insbesondere unter der wirkung der Bestickung am stärksten verzieht, durch Längsstabilisierungswalzen festgehalten, welche in der gMchen Weise wie die Stoff transportkratzenwalzen abschnittsweise mit Nadelhaken gegeneinander versetzt besetzt sind und durch Nocken in und außer Eingriff mit der Stoffbahn gebracht werden. Im Gegensatz zu den Stofftransportwalzen sollen aber diese Längsstabilisierungskratzenwalzen mit entgegen der Stofftransportrichtung hakenförmig gekrümmten Nadelhaken besetzt sein und nur dann in die Stoffbahn eingreifen, wenn ein Weitertransport der Stoffbahn nicht stattfindet und das Stickfeld stillsteht. Damit die Kratzenwalzen nur in diesem Zeitraum mit der Stoffbahn in Eingriff kommen, sind sie dieaem-Zeifcrem zeitweilig insbesondere durch Hubmagnete ausschaltbar, welche also während des Stofftransportes die Längsstabilisierungs-Kratzenwalzen außer Eingriff mit der Stoffbahn halten und diese erst während des Stillstandes oder besser am Ende und Anfang des Stofftransportes in-bzw. außer Eingriff damit bringen.
Darüber hinaus ist vorgesehen, zusätzlich bei schwierigen Stickmustern mit großem Druck aus der Stickfeldmittel; heraus unter den Längsstabilisierungswalzen noch kleine Greiferstücke mit Hubmagnetbewegungen anzubringen, die jedoch nur so breit sein
109811/07 99
R/p 6629 -
können« wie der freie ungehinderte Zwischenraum von jeweils zwei senkrechten Schiffchengrundführungen beträgt.
Erfolgt der Stoffversatz* dann werden sie in beschriebener Walzentrioanordnung und Bewegung zum Einsatz gebracht. Es ist aber auch denkbar« daβ diese kleinen Greiferstücke mit dem Stoff mitfahren« und nach Beendigung des Versatzes in die Ausgangsstellung zurückgeführt werden.
Dadurch schließlich« daß die Kratzenwalzen über von Hand einstellbare« ratschenartig wirkende Peineinstellvorrichtungen auf der Umlenkwelle für die Stoffbahn angeordnet sind« ist deren Einstellen von Hand nach dem Eingriff der Längsstabilisierungs-Kratzenwalzen möglich« so dal dadurch mit Sicherheit Gassen zwischen den einzelnen Stoffbahnatickabschnitten vermieden werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in,einem AusfUhrungebeispiel dargestellt.
Figur 1 ist ein senkrechter Querschnitt durch die neue Stickmaschine.
Figur 2 zeigt in einem vergrößerten Querschnitt die untere
Schiffchentraverse mit dem Schiffchenantrieb und den anschlieSenden Teil eines Schiffchenführungeträgers.
Figur 3 ist eine Vorderansicht zur Figur 2.
Figur 4 ist eine Teilansicht der Stickaggregate mit Trägern von der Stoffseite.
Figur 5 ist ein senkrechter Schnitt durch Figur 1.
Figur 6 ist ein Querschnitt durch ein Stickaggregat in Höhe der Kadelstange.
109811/0799
R/p 6629 -«β^ 4, Juli 69 Β/ΐίβ
Figur 7 ist «in Querschnitt durch ein Stickaggregat in Höhe der ;.-_.-.■" Bohr«rstange. _ -. - -_.: ■ -:. -.. . \ ;' \ ■"""'. ;..■"- / \- \ ■ ... ■-■-.
figur 8 zeigt scheaatisch mit «ingestrichelte» Rapportsystem die im Stickfeld an beiden Seiten durch Madelwinkel von Traneportketten und oben und unten durch Kratzenwalzen gespannt gehaltene Stoffbahn. ,j - -
Figur 9 ist ein Querschnitt durch das obere Stofftransport-* Kratzenwalzentrio mit Antrieb.
Figur 10 ist ein Querschnitt durch das untere Stofftransport-. Kratzenvalsentrio mit Antrieb.
Figur 11 ist ein Querschnitt durch das Stabilisierung*- Kratzenwalzentrio mit Antrieb und Ausschaltmöglichkeit.
Figur 12 ist ein vergrößerter Querschnitt durch eine Stofftransport- Kratzenwalze.
Figur 13 ist ein vergrößerter Querschnitt durch eine Längsstabilisierungs- Kratzenwalze.
Figur 14 veranschaulicht die Mustermöglichkeiten bei horizontal und vertikal stufenlos einstellbaren Stickeinheiten.
Figur 15 veranschaulicht die Fertigungemöglichkeiten von Fertiger-, Zeugnissen auf der Vollfl&chensticknaschin· bei horizontal und vertikal stufenlos einstellbaren Stickeinheiten.
Die Stickmaschine enthält einen Schiffchenführungstrlger 1» «inen Madelaggregattriger 2 und einen Fadenzuführungstrftger 3»welch« senkrecht angeordnet sind und wobei die zu bestickend« Stoffbahn «wischen de» Schiffchenführungstrlger 1 and dem HadelaggregattrIger 2 von oben nach unten entsprechend den Pfeilen 4 entlang» lluft.
109811/0795
R/p 6629 -W> ' 4. jtoll «f' B/V·
Entsprechend der Stoffbahnbreit· and de» gewlhlten, spits* beschriebenen Rapportsystem bzw. der linearen Rapportbreite sind parallel nebeneinander zwischen einer oberen Schiffchentraverse 5 und einer unteren Sehiffchentraveree 6 die Schiffchenführungstrager 1 senkrecht angeordnet* Die Sehiffchenführungstrlger 1 •ind mittels Bchwalbenechwlnzen 7 und f zwischen der oberen und unteren Schiffchentraveree 5 und & stufenlos einstellbar und ■ittels Spannklauen 9 und Io und Spannschrauben 11 und 12 in jeder Lage- feststellbar. Dadurch ist es »öglich, die Schiffchen* führungstrlger 1 mit jedem gewünschten Seitenabstand entsprechend dem gev&hlten Muster einzustellen.
Auf den Schiffehenführungsträgern 1 sind Schlffchenführungsgehiuse 13 stufenlos gleitend in der Höhe einstellbar. Zu diesen Zweck sind« wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, die Schiffchenführungsgehluse 13 mittels Sehrauben 14 in Llngsschlitzen 15 von seitlichen Planschen 16 der SchiffehenfOhrungstrtger 1 entlang dieser Träger, also in der Höhe einstellbar und feststellbar.
Über die ganze Höhe der SchiffchenftShrungstrlger 1 reichend und durch die SchiffchenführungsgehKuse 13 hindurchgehend sind Schiffchentreiberstangen 17 vorgesehen» welche mit Obertreibern 10 und Untertreibern 19 versehen sind« welche auf der Schiffchentreiberstange 17 stufenlos einstellbar befestigt sind. Dadurch ist es möglich» sowohl die Schiffchenführungsgehtuse 13 als auch die Unter- und Obertreiber 18 und 19 in ihrem gegenseitigen Höhen· abstand stufenlos zu verstellen.
Xn der unteren Schiffchentraverse 6 ist der Schiffchenantrieb angeordnet. Durch diese Schiffchentraveree 6 1st waagerecht eine !felle 20 drehbar gelagert« auf welcher ein Kurbelhebel 21 befestigt 1st. Dieser Kurbelhebel 21 wird Ober eine Zugstange beispielsweise von einer Doppelkurve auf der Bauptantriebswelle
109811/0799
R/p 6629 *-*·"■ 4. Juli 69 B/We
in hin- und hergehende Bewegung versetzt. In der unteren Schiffchen· traverse 6 sind mindestens zwei, vorzugsweise mehrere, beispielsweise fünf solcher Antriebe vorgesehen.
Auf der Außenseite der unteren Schiffchentraverse auf der Seite der Schiffchenführungsgehäuse sind auf den Wellen 20 Kurbelhebel 23 befestigt, welche mit einer über die ganze Länge der Schiffchentraverse 6 reichenden Schiffchenantriebsschiene 24 drehbar verbunden sind. Dadurch wird die Schiffchenantriebsschiene 24 in eine hin- und her- und auf- und abgehende Schwenkbewegung versetzt, wobei die senkrechte Komponente dieser Bewegung das Maß des Schiffchenhubes bestimmt.
Auf der Schiff chenantriebsschisie 24 sind ira Abstand der Schiffchenführungsträger 1 in Schwalbenschwanzführungen geführte Kupplungsstücke 25 angeordnet, welche mittels Klemmstücken 26 in der Längsrichtung der Schiene 24 einstellbar befestigt sind. An den Kupplungsstücken 25 sind Pleuelstangen 27 schwenkbarbefestigt, welche mit den Treiberstangen 17 bei 28 schwenkbar verbunden sind. Dadurch wird den Treiberstangen 17 durch die Schwenkbewegung der Schiffchenantriebsschiene 24 eine auf- und abgehende Bewegung im Maß des Schiffchenhubes erteilt. Dadurch, da6 die die Pleuelstangen 27 tragenden Kupplungsstücke verstellbar und einstellbar auf der Schiene 24 befestigt sind, kann entsprechend der Einstellung der Schiffchenführungsträger 1 entsprechend dem Rapport oder Muster auch der Antrieb der Treiberstangen auf der Schiene 24 verstellt werden.
Zwischen einer oberen Nähwerktraverse 29 und einer unteren Nähwerktraverse 30, die beide an beiden Seiten im Maschinengestell befestigt sind, sind die Stickaggregatträger 2 seitlich verstellbar und einstellbar angeordnet. Dies wird mittels Aufeetzstücken 33 ermöglicht, welche in Schwalbenschwanz- oder Nutenführungen 31, 32 auf den Traversen 29, 30 seitlich verschiebbar gelagert sind. Mittels Klewoetücken 34 und Spannschrauben 35
1098 11 /07 9 9
R/p 6629 -«*■ . 4. Juli 69
sind diese durch die Traversen auf die andere Seite geführten Aufsetzstücke 33 in jeder Lage feststellbar.
Auf jedem seitlich einstellbaren Aufsetzstück 33 ist ein Fußstück 3 6 mittels Schrauben lösbar verbunden. Zwischen dem oberen und unteren Fußstück 3 6 ist für jede aufrechte Stickaggregatreihe . ein Vordergurt 37 und ein Hintergurt 38, die beide zusammen den Stickaggretatträger 2 bilden, mittels Schrauben 39 befestigt. Auf den seitlich einstellbaren Vorder- und Hintergurten 37 und 38 sind Stickaggregate 40 in der Höhe verstellbar befestigt.
Jedes Stickaggregat 40 besteht aus zwei Teilen, und zwar dem Gehäuse 41 und dem Deckel 42, welcher mittels Befestigungsschrauben 43 an dem Gehäuse 41 befestigt ist. Durch die Gehäuse 41 laufen Antriebswellen 44 für die Nadeln, Antriebswellen 45 für die Bohrer und Antriebswellen 46 für die Fadenfänger. Im Deckel 42 sind Nadelstangen 47 mit Nadel 46, Bohrerstange 49 mit Bohrer 50, Fadenftihrerstange 51 mit Fadenführer 52 und Stoffdrtickerstange 53 mit Stoffdrücker 54 gelagert.
Da* Gehäuse 41 ist mittels Schrauben und Längsschlitzen 56 so am Vorder- und Hintergurt 37, 38 befestigt, daß mittels Gewinde eine stufenlose Höhenverstellung der Stickaggregate möglich ist. Dadurch, daß die Aufsetzstücke 33 mit den Fußstücken 36, zwischen welchen die Vorder- und Hintergurte 37, 38 mit den Stickaggregaten 40 befestigt sind, mittels Schwalbenschwanz- oder Nutenführungen 31, 32 auf den feststehenden Traversen 29, 30 seitlich verstellbar sind, lassen sich die Stickaggregate in jeden gewünschten seitlichen Abstand einstellen. Dadurch ferner, daß die Stickaggregate auf den senkrechten Vorder- und Hintergurten 37, 38 in der Höhe verstellbar und einstellbar sind, läßt sich jeder gewünschte Höhenabetand zwischen den Stickaggregaten einstellen.
Von einer herkömmlichen, nicht dargestellten Hauptantriebswelle
109811/0799
R/p 6629 -i^- 4. Juli 69 B/foe
4 194227Λ
wird eine NadelantrM)s - Zugstange 57 in eine Hin- und Herbe*- wegung versetzt. Diese Hin— und Herbewegung wird über Klenanstücke 58 und Gabelhebel 59 auf die Nadelantriebswelle 44 als Pendelbewegung übertragen.
Die Nadelantriebswelle 44 treibt mittels Schlepphebel 60 und Pleuel 61 und Schleppstück 62 die Nadelstange 47 an. Um die Nadelstange 47 wahlweise auskuppeln zu können, ist im Schleppstück 62 eine Klinke 63 angebracht, die in ein Mitnehmerstück
64 eingreif^ wodurch ein Aus- und Einklinken möglich ist.
Um einzelne Stickaggregatträger ausbauen zu können, ist die Nadelantriebswelle 44 im unteren Bereich des FußStückes 3 6 unterbrochen ausgebildet, so daß mittels einer Kupplungsmuffe
65 eine lösbare Verbindung zwischen den beiden Wellenteilen besteht.
Der Bohrantrieb ist entsprechend dem Nadelantrieb ausgebildet, so daß eine besondere Beschreibung hierfür nicht notwendig ist.
Der Stoffdrückerantrieb läuft im phyüjnus des Nadelantriebes wie folgtί
Die Stoffdrückerstange 53 mit Stoffdrücker 54 wird mittels einer Druckfeder gegen den Stoff gedruckt. Die Freigabe dee Stoffes durch den Stoffdrücker wird derart bewirkt, daß das Schleppstück 62 der Nadelstange 47 mit einem Kupplungestück die Stoffdrückerstange 53 beim Rückhub der Nadelstange mitnimmt, nachdem die Nadelspitze den Stoff verlassen hat. Beim Vorhub der Nadelstange 47 wird die Stoffdrückerstange 53 durch ihre Feder wieder auf den Stoff gedrückt, bevor die Nadelspitze den Stoff erreicht.
Um einen Fadenschnitt sicher auszuführen, mus der einzelne Faden, der von jeder Fadenrolle über die Fadenzuleitung durch das öhr
10981170?99
jjS
jjS
R/p 6629 -Jüf- 4. Juli
der Nadel zum Stoff führt, zunächst zuverlässig gefangen und festgehalten werden, damit er sich nach dem Schnitt nicht aus dem Nadelöhr von selbst entfernen kann. Zu diesem Zweck ist für den Fadenschnitt ein Fadenfänger 51 mit einem besonders geformten Schlitz vorgesehen.
Wenn der Stickvorgang beendet ist und nunmehr der Fadenschnitt erfolgen soll, drückt die Fadenfängerwelle 46 über einen Nockenhebel 66 den Fadenfänger 51, 52 entgegender Wirkung einer Druckfeder 67 gegen den Stoff. Durch geeignete Ghangierbewegungen des Stickrahmens, welche über die Lochkarte programmiert und gesteuert sind, wird der abzuechneidene Faden genau in den Schlitz des Fadenfängers (52) geführt, und durch Rückdrehung der Welle 46 zieht der Fadenfänger 51, 52 durch die Kraft der Feder 67 den Faden an eine Saugdüse 68 eines Saugrohres 69. Nun wird durch einen nicht dargestellten Elektromagneten ein Messer 70 über Gelenkhebel 71, die als Parallelogramm angeordnet sind, in Schneidbewegung zum Faden gebracht. Nach erfolgtem Stofftransportversatz und Wiederansticken des Husters nach etwa sechs Stichen wird dieses Fadenende erneut in Schnittposition, gesteuert über die Lochkarte, changiert und abgeschnitten.
Dieses abgeschnittene Fadenrestende wird nun von der Saugdüse 68 erfasst und über das Saugrohr 69 abgesaugt, wobei der Fadenfänger 52 durch die Fadenfängerwalze 51 kurz angelüftet wird. Damit werden keine abgeschnittenen oder abgerissenen Fadenenden im Muster mit verstickt.
um neuartige Musterungen von ein- und ausschaltbaren senkrechten Stickreihen innerhalb des Gesamtstickfeldes oder einzelnen Stickstellen innerhalb der senkrechten Träger auszuführen, können die einzelnen senkrechten Träger von Hand oder mechanisch durch Verschieben der Muffen 65 aus- und eingekuppelt werden. Soll dieses automatiech beispielsweise über die Lochkarte geschehen* so kann
109811/0799
R/p 6629 —J?i-/j6 4. Juli 69 B/We
die in der Zeichnung dargestellte Muffe 65 durch eine entsprechende mechanische oder anders geartete Kupplung ersetzt werden. Das gleiche gilt nun, wenn innerhalb der senkrechten Träger einzelne Stickstellen je nach Mustergestaltung ein- und ausgeschaltet werden sollen« also in· oder außer Betrieb gesetzt werden sollen. Hierfür wird die Klinke 63 von Hand betätigt. Soll dies jedoch automatisch geschehen, so erfolgt die Betätigung der Klinke auf mechanische oder andere Weise, wobei der jeweilige Einsatz von der Lochkarte aus bestimmt bzw. gesteuert wird.
Wie Figur 8 zeigt, wird die Stoffbahn im Stickfeld 72 an den beiden Seitenrändern durch an den beiden Transportketten 73 befestigten Nadelstücken 74 in der Breite gespannt gehalten. Die Transportketten 73, mit den Nadelstücken 74 -sind in ihrem Abstand entsprechend der Stoffbahnbreite einstellbar und werden zweckmäßig, um die Stoffbahn im Stickfeld gespannt zu halten, durch Führungsstücke geführt.
Am Eingang des Stickfeldes sind drei Kratzenwalzentrios 75, 76, 77 antriebsmäßig getrennt voneinander angeordnet und am Ausgang des Stickfeldes ist ein fast über die ganze Breite der Stoffbahn reichendes Kratzenwalzentrio 78 vorgesehen. Die beiden äußeren Kratzenwalzentrios 75, 76 am Eingang des Stickfeldes sind ebenso wie das untere Kratzenwalzentrio 78 Stofftransport- Kratzenwalzen und das mittlere obere Kratzenwalzentrio bildet ein Längsstabilisierungs-Kratzenwalzentrio. Die Stofftransport- Kratzenwalzentrios 75, 76, 77 sind mit in der Stofftraneportrichtung gekrümmten Nadelhäkchen nach Fig. 12 und das Längestabilisierungs-Kratzenwalzentrio 77 mit entgegen der Stofftransportrichtung gekrümmten Nadelhäkchen nach Figur 13 versehen.
Jede Kratzenwalze 79 eines jeden Stofftransport- Kratzenwalzentrio β 75, 76, 77 enthält einen Lagerzapfen 80. Die drei Zapfen eines Trios sind auf einem Halter 81 befestigt, welcher Über
1098 11 /07 99
R/p 6629 -JfS- 4. Juli 69 ΒΛϊ
einen Lagerarm 82 an einer vom Maschinengestell getragenen Traverse 83 befestigt ist. Auf dem Lagerzapfen 80 ist ein Walzenkörper 84 drehbar gelagert« auf dessen Umfang ein Zugband 85 mittels Nieten 86 und Schrauben 87 befestigt ist. Dieses Zugband 85 ist auf einem Teil des Umfanges des Walzenkörpers 84 mit in der Stofftransportrichtung gekrümmten Nadelhäkchen 88 versehen. Durch eine Torsionsfeder 89, welche mit dem einen Ende . bei 90 in dem Walzenkörper 84 und mit dem anderen Ende 91 an einem feststehenden Teil befestigt ist, wird der Walzenkörper 84 mit den Nadelhäkchen im Uhrzeigersinn, d.h. also in der Stofftransportrichtung gedreht« sobald der Walzenkörper durch das Zugband 85 für eine Drehung freigegeben worden itfc.
Jedes Zugband 85 je einer Walze des Kratzenwalzentrios ist an dem Ende 93 eines abgewinkelten Armes 92 eines bei 94 schwenkbar gelagerten Winkelhebels befestigt, dessen anderer Arm 95 unter der wirkung einer Feder 96 entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt wird. In dem Winkelteil des abgewinkelten Armes 92 ist eine Kurvenrolle 97 angeordnet, welche sich unter der Wirkung der Feder 96 gegen eine auf einer oberen Stofftransportkettenumlenkwelle befestigten Kurvenscheibe 98 abstützt. Jede Kurvenscheibe 98 für jede Kratzenwalze eines Kratzenwalzentrios enthält im gleichen Winkelabstand fünf Nocken 99, welche also um 72° gegeneinander versetzt sind. Jede Kurvenscheibe für die andere Kratzenwalze eines Kratzenwalzentrios ist um 24° gegenüber der anderen versetzt, so daß also die Kurvenrollen 97 eines jeden abgewinkelten Araes 92 des Winkelhebels nacheinander um 24° versetzt auf eine Hocke auflaufen, dabei das Zugband anziehen und den mit Nadelhlkchen besetzten Teil in die unwirksame obere Stellung zurückfuhren, in welcher die obere Kratzenwalze des Kratzenwalzentrios in Figur 9 dargestellt ist« Dreht sich die Stofftransportketten-Ualenkwelle 100 im Uhrzeigersinn, so werden die Kratzenwalzen •ines Kratzenwalzentrios nacheinander durch die Nocken 99 in die obere, unwirksame Stellung zurückgedreht und sie drehen eich nacheinander entsprechend der Ausführung der Teile zwischen den
1098 1 1/07 9-9
R/p 6629 -Jitf- 4. Juli 69 B/We
Nocken unter der Wirkung der Torsionsfeder 89 in der Stofftransport richtung« wobei sie mit den Nadelhäkchen in den Stoff eingreifen und ihn in der Stofftransportrichtung gespannt halten. Da die Nocken 99 jeweils um 24° gegeneinander versetzt sind« kommen die Kratzenwalzen eines Trios sich überdeckend nacheinander in Eingriff mit dem Stoff, wie die drei Walzen in Figur 9 zeigen. Wenn die untere Walze ihre in Figur 9 gezeigte Stellung erreicht hat, kommt die oberste Walze mit dem Stoff in Eingriff und die mittlere Walze steht mit ihren Nadelhäkchen mit der Mitte mit der Stoffbahn in Eingriff. Nach einer kurzen Zeit wird die untere Kratzenwalze beim Auflaufen auf eine Nooke 99 in die obere unwirksame Lage zurückgedreht und sie dreht sich dann entsprechend der Nockenausführung weiter. Da die Nadelhäkchen bei den Stofftransport-Kratzenwalzen in der Transportrichtung gekrümmt sind« können sie ohne Beschädigung des Stoffes in die obere Lage zurückgestellt werden. Oa die Nockenscheiben 98 auf der Stofftransportketten- Umlenkwelle befestigt sind« drehen sich die Kratzenwalzen immer nur dann« wenn der Stoff weitertransportiert wird.
Im Gegensatz zu den Stofftransport- Kratzenwalzen sind die Nadelhäkchen bei den Längsstabilisierungs- Kratzenwalzen entgegen der Stofftransportrichtung gekrümmt, wie Figur 13 zeigt. Diese Kratzenwalzen haben lediglich die Aufgabe« die Stoffbahn im Bereich des Stickfeldes vor allen Dingen in der Mitte gespannt zu halten« wo sich der Stoff unter dem Einfluß des Bestickens am stärksten zueaaeenzieht. Die lediglich während des Stillstandes in die Stoffbahn eingreifenden Längsstabilisierungskratzen halten soait in der Längsrichtung die Stoffbahn gespannt und verhindern ein Zusjunnensiehen und damit ein Bilden von Gassen zwischen den einseinen aufeinanderfolgenden Stickfeldern und die Bildung von Halbmonden innerhalb des Stickfeldes.
Damit die Bewegung der Kratzenwalzen mit dem Stofftransport konform läuft« werden sie über die Kurvenscheiben 98, welche auf
10981 -1 /0799-
R/p 6629 -JfT- 4. Juli 69 B/We
der Umlenkwelle 100 befestigt sind, angetrieben. ^-**-*- ' "τ
Damit immer eine der Kratzenwalzen innerhalb eines Kratzenwalzentrios mit dem Stoff direkt in Verbindung steht, führt jede Kratzenwalze versetzt gegenüber der anderen folgende drei Bewegungsabläufe durch: Einfahren, Festhalten und Herausfahren. Diese drei Bewegungsabläufe überschneiden sich an der Grenze miteinander, so daß immer Nadelhäkchen in den Stoff eingreifen.
Pro Umdrehung des Kettenrades führt jede Kratzenwalze fünf Transportbewegungsabschnitte bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch, weil jede sie antreibende Kurvenscheibe 98 fünf Nocken hat. Somit führen die drei Kratzenwalzen eines Trios fünfzehn Transportbewegungen hintereinander aus.
Die Stabilisierungs- Kratzenwalzen 77 nach Figur 8 und nach den Figuren 9 und 11 gleichen im Antrieb den Stofftransport- Kratzenwalzen mit den Ausnahmen, daß die Nadelhäkchen lol entgegen der Stofftransportrichtung gebogen sind, die Torsionsfeder 102 entgegengesetzt zu der nach Figur 12 angeordnet ist, so daß die Walze 84a entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt wird, und daß ferner ein auf den Winkelhebel 91a, 95a einwirkender Hubmagnet 103 anstelle der Kuryenscheiben 98 vorgesehen ist, welcher während des Stofftransportes ein Eingreifen der Nadelhäkchen verhindert und beim Stillstand des Stofftransportes durch einen Schalter in Tätigkeit tritt und die Nadelhäkchen zum Eingreifen in die Stoffbahn veranlasst. Wird der Hubmagnet durch den Schalter eingeschaltet, so wird sein Anker 104, welcher gegen einen Ansatz 105 des Winkelhebels drückt, eingezogen und der Winkelhebel kann eich unter der wirkung der Feder 96a entgegen dem Uhrzeigersinn bewegen. Dadurch greifen die Nadelhäkchen in den Stoff ein und sie werden durch die Torsionsfeder 102 entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt, so daß sie die Stoffbahn während des Stillstandes gespannt halten. Beim Weitertransport schaltet ein Schalter
10981 1/0799
R/p 6629 -Jȣ-\ 4. Juli 69 B/K
den Hubmagnet 103 aus und der Anker 104 drückt den Ansatz 104 entgegen der Wirkung der Feder 96a im Uhrzeigersinn und bringt die Nadelhäkchen 101 außer Eingriff mit der Stoffbahn.
Vorzugsweise sollen die Walzenkörper 84, 84a über Ratschen auf den Lagerzapfen 100, lOOa geführt sein, so daß von Hand ein Nachstellen der Stabilisierungs- Kratzenwalzen entgegen dem Uhrzeigersinn zum weiteren Spannen des Stoffes möglich ist.
Dadurch, daß die Kratzenwalzen nicht direkt durch die Kette, ) sondern durch die auf die Umlenkwellen aufgesetzten Nocken angetrieben werden, wird dadurch ein von den Ketten unabhängiger Antrieb geschaffen. Dies ist wichtig, weil dadurch die Vor- oder Nacheilung des Stoffes gegenüber dem Kettentransport abgefangen bzw. reguliert werden kann.
Dadurch, daß die Stoffbahn ständig, sowohl beim Weitertransport als auch beim Stillstand unter dem Einfluß der in sie eingreifenden Kratzen steht, wird verhindert, daß der Stoff an irgendeiner Stelle zurückspringen kann.
Es ist natürlich möglich, die Transport- und Stabilisierungswalzen jederzeit sowohl in ihrer gegenseitigen Anordnung als auch in ' ihrer Anzahl zu verändern.
Zwischen der oberen Traverse 29 und der unteren Traverse 30 sind hinter den Stickaggregatträgern die Fadenzuführungsträger 3 ebenfalle in Schwalbenschwanz- oder Nutenführungen 106 gleitend und stufenlos einstell- und feststellbar angeordnet, welche mittels Spanhklauen 107 und Spannschrauben loö in jeder gewünschten Lage einstellbar sind. Jede Fadenleiteinheit 109 umfasst je eine Fadenbremse, einen kleinen Fadenleiter imd einen großen Fadenleiter.Als Einheit zusammengefasst sind sie stufenlos verschiebbar auf den Fadenzuführungsträgern 3 in senkrechter Richtung einstell- und feststellbar. Infolgedessen können die Fadenzuführungsträger seitlich und die Fadenleiteinheiten in der Höhenrichtung stufenlos
1098 11/07 99
R/p 6629 "*^0 Λ 4· Juli 69
entsprechend den Schiffchen- und Stickaggregaten eingestellt werden.
110 ist eine Fadenbremse« 111 ein kleiner Fadenleiter» 112 ein großer Fadenleiter*
In der unteren Traverse 29 sind über ihre ganze Länge reichend eine Antriebsstange 113, auf welcher die kleinen Fadenleiter 111 stufenlos einstellbar sind« und eine Antriebestange 114 angeordnet, auf welcher die großen Fadenleiter 112 stufenlos einstellbar sind. Die Antriebsstangen 113 und 114 sind auf Hauptantriebsstangen 115 und 116 gleitend feststellbar.
Somit sind sämtliche Stickwerkzeugträger auf festen Traversen stufenlos einstellbar angeordnet und auf diesen Trägern sind wiederum die Stickwerkzeuge oder Stickwerkzeug/einheiten stufenlos einstellbar, so daß es auf diese Weise möglich ist, mit jede» gewünschten seitlichen und Höhenabstand zu sticken.
Der Grundrapport, also der grundlegende seitliche Abstand der Stickwerkzeuge soll 84 um betragen, während grundsätzlich die Rapporthöhe 108 mn betragen soll. Sollen kleinere Rapporte gestickt werden, so geschieht das durch Steuerung mittels der Lochkarte. Es würde sich dann ein Sticken von einem Kleinrapport im Großrapport ergeben. Soll in einem größeren Rapport gestickt werden, so braucht man die Träger nur entsprechend dem gewünschten Rapport nach einer Seite zu verschieben und entweder die nicht benötigten Träger aus den Traversen herausnehmen oder zur Seit« schieben und stillsetzen. Auf diese Weise wird «ine Stickmaschine geschaffen, welche immer mit großer Leistung stickt. Wesentlich ist, daft bei einem Linien- oder seitlichen Rapport vcn 84 mm «in« vielfach« Teilbarkeit gegeben ist, das heiet also, dal innerhalb dieses Linienrapportes «in« Vielzahl von Kleinrapporten mit ganzen Zahlen möglich ist.
Figur 14 veranschaulicht die Musteraöglichkeiten bei horizontal und vertikal stufenlos einstellbaren Stickeinheiten sowie bei
109811/0799
R/p 6629 -2β" 4. Juli 69
gruppenweise ein-\b*v„ ausschaltbaren Stickeinheiten» Aus dieser Figur ist *a sehen« wi@ kreisförmig· Muster durch Verladern des Abstände» der Stickwerkzeugträger ausgeführt werden können, was erst durch die Erfindung und die einstellbare Anordnung der Stiekwerkseugtrlger zwischen Traversen möglich 1st.
Figur 15 veranschaulicht die Fertigung»Möglichkeiten von Fertigerseugnissen auf der VoIIfliehen»tickicaschine bei horizontal und vertikal stufenlos einstellbaren Stickeinheiten. Hier ist s.B· ein Stickfeld gleich zwei Tischdecken. SEach dea Stickvorgang kann dicht hinter der Stickmaschine abgeschnitten und gesloMt werden.
1&9811/07

Claims (4)

OS 194227*' R/p 6629 -2ΐ- 4. Juli 69 B/We Patentansprüche ' .,-:a|chijMndertv.erden
1. Stickmaschine mit einer Mehrzahl von über die ganze Breite der absatzweise vorwärts bewegten Stoffbahn reichenden und in der Stoffbahntransportrichtung verstellbaren Reihen von auf Trägern befestigten Stickwerkzeugen» dadurch gekennzeichnet, daB die Stickwerkzeugträger (1, 2, 3, 37, 38) in Stoffbahntranaportrichtung und zwischen einer oberen, am Eingang und einer unteren, am Ausgang des Stickfeldes senkrecht zur Stoffbahntransportrichtung im Maschinengestell fest angeordneten Traverse (5, 6, 29, 30) parallel zur Stoffbahntraneportrichtung seitlich verstellbar und einstellbar angeordnet sind.
2. Stickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stickwerkzeugträger (1, 2, 3, 37, 38) bei senkrechter Stoffbahntransportrichtung senkrecht zwischen den Traversen (5,6,29, 30) angeordnet sind.
3. Stickmaschine nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet,
das die seitliche Grundeinstellung der Träger (1, 2, 3, 37, 38) bei einer dem Auf- und Abwärtshub der jeweiligen Schiffchengröße entsprechenden Höhengrundeinstellung der Stickwerkzeuge auf die Träger 84 mm beträgt.
4. Stickmaschine nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daβ die Stickwerkzeugträger (1, 2, 3, 37, 38) an den Traversen (5« 6, 29, 30) in Schwalbenschwanzführungen (7, 8, 31, 32) gegeneinander seitlich verstellbar und durch Klemmvorrichtungen (9, 10, 37, 35) feststellbar angeordnet sind.
5. Stickmaschine nach Anspruch 1-4» dadurch gekennzeichnet, das
der auf zwischen/oberen (5) und der unteren (6) Schiffchentraverse senkrecht angeordneten Schiffchenführungsträgern (1) Schiffchenzuführungsgehäuse (13). stufenlos einstellbar befestigt sind.
109 8 11/07 99
AJU
R/p 6629 -9£;Γ*** 4. Juli 69 B/tfe
6. Stickmaschine nach Anspruch 1.-5, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer über alle Schiffchenffihrungsgehäuee (13) auf einem Träger (1) durchgehenden Schiffchentreib*rstange (17) Obertreiber (18) und üntertreiber (19) der einzelnen Schiffchen stufenlos verstellbar angeordnet sind.
7. Stickmaschine nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der unteren Schiffchentraverse (6) der Schiffchenhauptantrieb angeordnet ist, und die Schiffchentreiberstangen (17) auf einer über die ganze Länge der Traverse (6) reichenden Schiene (24) verstellbar befestigt sind, die von dem Hauptantrieb in hin- und hergehende Bewegungen versetzt wird.
8. Stickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine obere und untere Nähwerks- oder Stickaggregattraverse (29, 30) mit beiden Enden im Gestell befestigt ist, und in der unteren Traverse (30) der Nähwerkhauptantrieb untergebracht ist.
9. Stickmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daft auf den zwischen den beiden Nähwerka- oder Stickaggregattraversen (29, 30) in Führungen (32) verstellbar und einstellbar angeordneten Stickaggregatträgern Stickaggregate (35) stufenlos einstellbar befestigt sind, welche Bfadeln, Stoffdrücker, Bohrerstangen und Bohrer, Fadenfänger und Fadenabsaugdüse enthalten.
10. Stickmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dafi in der unteren Nähwerketraverse (30) über ihre ganze Länge verlaufend Hauptantriebszugstangen (57) für eine Antriebswelle (44) für die Nadelstangen (47), für eine Antriebswelle (44, 51) für die Bohrerstangen (49) und für eine Antriebswelle (46) für die Fadenfänger (51) angeordnet und die Antriebswellen (44, 45, 46) auf den Hauptantriebszugstangen stufenlos einstellbar sind.
11. Stickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da* auf zwischen der oberen und unteren Traverse (29, 30) mittels
1098 1 1/07 99
ÄS
R/p 6629 -KT= 4. JuIi 69 B/We
Schwalbenschwanzführungen (106) stufenlos einstellbaren Fadenzuführungeträgern (3) Fadenleiteinheiten (109) stufenlos einstellbar befestigt sind« welche je eine Fadenbremse (110), einen kleinen Fadenleiter (111) und einen großen Fadenleiter (112) enthalten.
12. Stickmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der unteren Traverse (30) über ihre ganze Länge verlaufende Hauptantriebsstangen (115, 116) für die Antriebsstangen (113, 114), für den großen und kleinen Fadenleiter (112, 110) ite angeordnet und die Antriebsstangen (113, 114) auf den Hauptantriebsstangen (115, 116) stufenlos einstellbar befestigt sind.
13. Stickmaschine nach Anspruch 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Anfang und Ende des Stickfeldes beweglich gelagerte, mit der Stoffbahn in Eingriff bringbare Greifvorrichtungen vorgesehen sind.
14. Stickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Eingang und Ausgang des Stickfeldes angeordneten Greifvorrichtungen aus mit Kratzen (8Θ, lol ) besetzten Walzen (84, 84a) bestehen.
15. Stickmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede am Eingang und Ausgang des Stickfeldes angeordnete Greifvorrichtung aus drei übereinanderliegenden Kratzenwalzen (75-78) besteht, die so abschnittsweise mit Kratzen (88, lol) besetzt sind und durch gegeneinander versetzte Hocken (99) über ein Hebelgestinge (92) in ihrer Drehbewegung um Wellen (80) gesteuert und durch Federn angetrieben werden, so dal die Kratzen der einzelnen Abschnitte bei» Drehen der Waisen nacheinander eich übersehneidend mit der Stoffbahn in Eingriff kommen.
10981 1/0799
R/p 6629 Sfci- 4. Juli 69
16. Stickmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, das die für je eine Kratzenwalze (79) gegeneinander versetzten Nocken (99) auf Kurvenscheiben (98) angeordnet, und die Kurvenscheiben auf der Stofftransport- umlerikwelle (100) für die Stofftransportketten befestigt sind.
17. Stickmaschine nach Anspruch 15 - 16, dadurch gekennzeichnet,
da β die Kratzenwalzen (79) über von Hand einstellbare, ratschen* artig wirkende Feineinstellvorrichtungen auf der Umlerikwelle (100) angeordnet sind.
18. Stickmaschine nach Anspruch 15 - 17, dadurch gekennzeichnet, dafi jede Kurvenscheibe (98) mit fünf in ümfangerichtung gleich weit entfernten Hocken (99) versehen ist, und die drei Kurvenscheiben (90) der drei zusammenwirkenden Kratzenwalzen (79) um 24 auf der Umlenkwelle (100) gegeneinander versetzt angeordnet sind.
19. Stickmaschine nach Anspruch 15 - 18, dadurch gekennzeichnet, das die Kratzenwaisen aus Stoff transport- und Llngsstabilisierungswalzen (75, 76, 77, 78) bestehen, und die Stofftransport- Kratseswalzen (75, 76, 78) mit in der Stofftransportrichtung hakenförmig gekrümmten Nadelhaken (88) und die Llngsstablliaierungs- Kratsenwalzen (77) mit entgegen der Stofftransportrichtung hakenförmig gekrümmten Badelhaken (101) besetzt sind.
20. Stickmaschine nach Anspruch 15 - 19, dadurch gekennzeichnet, dai die L&ngsstabilisierungs- Kratzenwalzen (77) am Eingang des Stickfeldes (42) in der Mitte zwischen zwei Stoff transport- Kratseowalzen (75, 76) angeordnet und zeitweilig beispielsweise durch Hubmagneten (103) aueschaltbar sind.
109811/0799
R/p 6629 -«Γ- 4. Juli 1969 B/We
21. Stickmaschine nach Anspruch 15 - 20/ dadurch gekennzeichnet daß eine Ratschenfeineinstellung aller Kratzenwalzen mit
zentralär Synchronschaltung vorgesehen ist.
22. Stickmaschine nach Anspruch 1 - 22, dadurch gekennzeichnet» daß an jeder Stickstelle eine Absaugdüse vorgesehen ist.
23. Stickmaschine nach Anspruch 1-22, dadurch gekennzeichnet, daβ die Nadeln und Bohrer für einen Rapportwechsel ein- und auskuppelbar sind.
24. Stickmaschine nach Anspruch 1 - 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrapport 84 χ 108 ram beträgt.
1098 1 1 /07 99
L e e r s e i t e
DE1942274A 1969-08-20 1969-08-20 Stickmaschine Expired DE1942274C3 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1942274A DE1942274C3 (de) 1969-08-20 1969-08-20 Stickmaschine
CH1225870A CH524707A (de) 1969-08-20 1970-08-14 Stickmaschine
US64690A US3680505A (en) 1969-08-20 1970-08-18 Embroidery machine
AT915272A AT318368B (de) 1969-08-20 1970-08-19 Stickmaschine zum Endlossticken mit am Eingang und Ausgang des Stickfeldes quer zur Transportrichtung der zu bestickenden Stoffbahn angeordneten Greifvorrichtungen
AT752570A AT310540B (de) 1969-08-20 1970-08-19 Stickmaschine
JP45073125A JPS5017905B1 (de) 1969-08-20 1970-08-20

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1942274A DE1942274C3 (de) 1969-08-20 1969-08-20 Stickmaschine

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1942274A1 true DE1942274A1 (de) 1971-03-11
DE1942274B2 DE1942274B2 (de) 1973-03-15
DE1942274C3 DE1942274C3 (de) 1973-10-04

Family

ID=5743256

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1942274A Expired DE1942274C3 (de) 1969-08-20 1969-08-20 Stickmaschine

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3680505A (de)
JP (1) JPS5017905B1 (de)
AT (2) AT310540B (de)
CH (1) CH524707A (de)
DE (1) DE1942274C3 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2403167C2 (de) * 1973-07-05 1983-08-04 Rudolf 5450 Neuwied Reich Stickmaschine
DE2334134C2 (de) * 1973-07-05 1983-05-05 Rudolf 5450 Neuwied Reich Stickmaschine
DE2344720C3 (de) * 1973-09-05 1981-04-09 Pfaff Industriemaschinen GmbH, 6750 Kaiserlautern Einrichtung an Stickmaschinen zum Klemmen und Schneiden des Nadelfadens
US4051793A (en) * 1976-03-09 1977-10-04 Rudolf Reich Embroidery machine
JPS55154702U (de) * 1979-04-23 1980-11-07
DE4239746C2 (de) * 1992-11-26 2000-06-29 Saurer Sticksysteme Ag Arbon Stickmaschinen-Gestell
DE4241200A1 (de) * 1992-12-08 1994-06-09 Saurer Sticksysteme Ag Arbon Stickmaschine mit Mitten-Antrieb

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE23417C (de) * A. GLASER in Leipzig Vorrichtung zum Einspannen von Decken an Stickmaschinen
DE229586C (de) * 1909-11-05
DE1485519A1 (de) * 1961-10-14 1969-06-19 Zangs Ag Maschf Vorrichtung zum Umsetzen eines in einem Stickrahmen einer Stickmaschine bestickten Stoffeldes einer Stoffbahn
DE1485494B1 (de) * 1964-10-23 1972-05-31 Rudolf Reich Schiffchenstickmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
CH524707A (de) 1972-06-30
DE1942274C3 (de) 1973-10-04
AT318368B (de) 1974-10-10
AT310540B (de) 1973-10-10
US3680505A (en) 1972-08-01
DE1942274B2 (de) 1973-03-15
JPS5017905B1 (de) 1975-06-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69406206T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von den zwei Rändern eines schlauchartig gestrickten Produkts während seiner Herstellung
DE2531734C2 (de) Fadenführung an maschenbildenden Maschinen mit umlaufenden Fadenführern
EP0450120A1 (de) Verfahren und Drehereinrichtung zur Herstellung riffelfester Kanten eines Doppelgewebes auf einer Doppelgreifer-Webmaschine
DE69612200T2 (de) Vorrichtung zum Einbringen von abwechselnd zwischengelegter Schussfäden an einer Häkelgalonmaschine und damit hergestellter Artikel
DE1942274A1 (de) Stickmaschine
DE3823475A1 (de) Maschinenverknuepfte maschenwaren
EP0267509A2 (de) Rundwebmaschine
DE2134022A1 (de) Vorrichtung fur die Zufuhrung von Fullfaden zu einer Wirkmaschine
CH644162A5 (de) Maschine fuer die herstellung flaechenhafter textilien, mit einem um eine schwenkachse schwenkbaren fadenfuehrer oder fadenumlenkorgan und verfahren zum betrieb der maschine.
DE2531705C2 (de) Strickmaschine
DE2642191A1 (de) Vorrichtung zum abziehen und laengenbemessen eines einschussfadens
DE596761C (de)
DE1535328C3 (de) Vorrichtung zur Bildung einer Gewebekante
DE599490C (de) Naehmaschine zum Aufeinanderpikieren von mindestens zwei uebereinanderliegenden Stoffbahnen
DE621544C (de) Strickmaschine mit Stossfingern zur Maschenbildung
DE20143C (de) Einseitige Strickmaschine
DE355318C (de) Maschine zum Stopfen und Ausbessern von Struempfen
DE150038C (de)
DE953552C (de) Vorrichtung zum Stopfen von Strickwaren
DE1939022C3 (de) Florware und Maschine zu ihrer Herstellung
AT18307B (de) Webstuhl zur mechanischen Herstellung von Smyrnateppichen oder ähnlichen geknüpften Geweben.
DE7785C (de) Neuerungen an der lamb'schen Strickmaschine
DE2247050B2 (de) Fadengeber für Nähmaschinen, vorzugsweise für Vielnadel-Doppelsteppstichmaschinen
DE6273C (de) Vorrichtungen am Cotton - Wirkstuhle zum Sticken von Mustern auf Waaren während des Wirkens
DE113690C (de)

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee