DE187798C - - Google Patents
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
- D04C3/18—Spool carriers for vertical spools
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ Ja 187798 KLASSE 25 b. GRUPPE
ABR. & GEBR. FROWEIN in ELBERFELD.
Gegenstand der Erfindung ist eine Flechtmaschine zur Herstellung gemusterter Geflechte,
die mit besonderen Musterspulen arbeitet, die zur Einbindung ihrer Fäden in das
Geflecht von unten nach oben und umgekehrt durch dieses geführt werden und zugleich
auch eine seitliche Bewegung erfahren kön-. nen, so daß dann die eingeflochtenen Musterfäden
das Geflecht in Schlangenlinien durchsetzen.
Es ist bereits bekannt, bei derartigen Maschinen die Bewegung der Musterspulen
durch das Geflecht hindurch von den wandernden Klöppeln zu veranlassen und die seitliehe
Bewegung der Musterspulen dadurch zu erreichen, daß deren Träger auf einem gemeinsamen,
um den Mittelpunkt der Maschine drehbaren Teller stehen, . der mittels eines geeigneten Getriebes von Hand oder
auch mechanisch hin- und herbewegt werden kann. Bei dieser Einrichtung der Maschine
müssen aber alle Musterspulen gleichartige und gleichzeitige Seitenbewegungen ausführen.
Die damit zu erzielende Mannigfaltigkeit der Musterungen ist deshalb eine geringe, zumal ja auch die Auf- und Abbewegung
der Musterspulen, wie bereits gesagt, von der Bewegung der Flechtklöppel abhängig
ist.
Im Gegensatz zu dieser bekannten Maschine sind nun beim Erfindungsgegenstande
die Musterspulenträger je um eine besondere, : außerhalb der Gangbahn liegende, lotrechte
Achse schwingbar angeordnet, so daß sie und
'35 damit ihre Musterspulen unabhängig voneinander aus der Mittellage nach rechts oder
links ausgeschwungen und so von einer Kreuzungsstelle, zu einer oder mehreren benachbarten
geführt werden können. Dabei wird diese Seitenbewegung der einzelnen Musterspulen durch ein Musterwerk verursacht,
welches auch die Auf- und Abbewegungen der Musterspulen bewirkt, was allerdings bei älteren Maschinen ohne Seitenbewegung
der Musterfäden bekannt ist. Es sind also bei dieser neuen Maschine sämtliche Bewegungen
nur von dem Musterwerk abhängig, und es kann jede Musterspule für sich ohne Rücksicht auf die anderen, wie immer das
Muster es erfordert, eingestellt werden, so daß man weit mannigfaltigere Musterungen
erzeugen kann als mit der älteren Maschine. Außerdem gibt die vorerwähnte, eigenartige
Anordnung der Musterfadenspulen noch die Möglichkeit, weitere Fäden, welche auf der
ganzen Länge des Geflechtes aufliegen, mit dem Geflecht zu verbinden, indem man die
erster en Muster fäden die letzteren überkreuzen
läßt.
Auf den Zeichnungen ist die den Gegenstand der Erfindung bildende Flechtmaschine
beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die allgemeine Anordnung im Grundriß,
Fig. 2 einen lotrechten Schnitt quer durch einen Teller mit Ansicht eines Musterfaden-Spulenträgers,
Fig. 3 einen lotrechten Schnitt nach einer zu Fig. 2 senkrechten Ebene, Fig. 4 einen wagerechten Schnitt nach A-A
der Fig. 2 und Fig. 5 und 6 zwei Warenbilder.
Auf der Gangplatte ι mit den Tellern 2
werden die die Flechtfäden 3 haltenden Klöppel in bekannter Weise durch die Treiber 4 bewegt, wobei die Flechtfäden in
üblicher Weise zur Flechtstelle geführt werden. Die zur Bildung der Figuren auf dem
' Geflecht dienenden Musterfäden 5 werden von Spulen 6 entnommen, welche auf einem Fuß 7
drehbar gehalten sind und mit diesem von einem Haltezapfen 8 unterhalb der Flechtfäden
auf einen solchen 9 oberhalb derselben oder umgekehrt geschoben werden können,
je nachdem der Musterfaden auf der Oberseite oder der Unterseite des Flechtwerkes
liegen soll. Der obere Zapfen 9 ist mittels eines Armes 10 an einem die Gangplatte 1
durchsetzenden, und in der Grundplatte 11 und außerdem in einem oberen Ring 12 drehbar
gelagerten Ständer 13 gehalten, der untere Zapfen 8 dagegen an einem Ständer 14, der
unmittelbar über der Grundplatte 11 durch einen Arm 15 ebenfalls an dem vorgenannten
Ständer 13 befestigt ist. Der Ring 12 wird von Stützen 16 in bestimmtem Abstande von
der Gangplatte 1 und der Grundplatte 11 gehalten.
Zur Überführung der Spule 6 von dem unteren Zapfen 8 auf den oberen. 9 dient eine
Hubstange 17, welche in Augen 18 an dem Ständer 14 geführt und am oberen Ende mit
einem den Zapfen 8 umfassenden Schieber 19 versehen ist. Auf diesem ruht die Spule 6
mit ihrem Fuß 8 und wird durch ihn beim Hochdrücken der Stange 17 empor- und auf
den Zapfen 9 aufgeschoben. Zur Führung der Klöppelfäden bei den Bewegungen des Schiebers 19 sind an diesem Hörner 20 angebracht.
Die Hubstange 17 wird von einem Jacquardzug 21 mittels eines unter der Grundplatte
11 gelagerten Winkelhebels 22 und einer mit diesem verbundenen Traverse 23,
auf welcher sie aufruht, bewegt.
Auf dem oberen Zapfen 9 wird die Spule 6 durch eine Feder 24 gehalten, welche sich beim
Aufschieben auf den Zapfen in eine seitliche Einbuchtung 25 des Spulenfußes 7 einlegt.
Zum Abschieben der Spule.6 von dem oberen Zapfen 9 ist auf dem Ring 12 an einem
Ständer 26 ein Hebel 27 gelagert, der mit einem blattfederartig ausgebildeten Arm 28
auf den Spulenfuß drückt, wenn er durch einen zweiten Jacquardzug 29, der mittels
Winkelhebel 30, Zugstange 31 und Winkelhebel 32 mit ihm verbunden ist, entsprechend
gedreht wird. Durch eine Feder 33 wird dieses Umschaltwerk stets wieder in die Anfangslage
zurückgezogen. Eine zweite an • dem Arm 28 angreifende Feder 34 hält diesen
stets mit dem Zapfen 9 in Berührung.
Wie bereits erwähnt, ist nun die ganze vorbeschriebene Haltevorrichtung für die Musterfadenspule
von dem Ständer 13 getragen, der um einen in der Grundplatte 11 gelagerten
Zapfen drehbar ist, so daß damit die Musterfadenspule um diesen Zapfen schwingen kann.
Die Drehung des Ständers wird durch eine mittels Hebels 35 an dem Ständer 13 angreifende
dritte, von der Jacquardmaschine aus bewegte Zugvorrichtung 36 bewirkt, eine auf den Arm 15 drückende Feder 37 sucht
dabei die ganze Vorrichtung stets in der einen Endlage zu halten. Die Schwingbewegung
aus der einen in die andere Endlage entspricht im gezeichneten Beispiel ungefähr der Breite
eines Gangtellers, so daß der von der Spule 6 ablaufende Musterfaden einmal an einer, dann
aber an der benachbarten Kreuzungsstelle der Gangbahn in das Geflecht eingelegt wird.
Fig. 4 zeigt beispielsweise die Mittelstellung der Vorrichtung. Bei den schwingenden Bewegungen
derselben gleitet die die Bewegungen mitmachende Hubstange 17 in einem entsprechenden
Schlitz 38 der Grundplatte 11. Die Traverse 23 und der untere Teil 28* des
Armes 28 sind der Schwingungsweite der gesamten Vorrichtung entsprechend breit ausgebildet,
so daß in allen Stellungen sowohl die Hubstange 17 mit der Traverse 23, als auch
der Arm 28 mit dem Zapfen 9 in Berührung bleibt.
Fig. 5 der Zeichnung zeigt das Warenbild, welches entsteht, wenn durch entsprechende
Bewegung der drei Jacquardzüge die Musterfadenspulen 6 der Flechtmaschine in der beschriebenen
Weise in regelmäßigen Zwischenräumen gehoben und gesenkt und dabei seitwärts hin- und hergeschwungen werden. Wie
ersichtlich, liegen die Musterfäden streckenweise auf und an den zwischenliegenden
Stellen unter dem Geflecht, die aufliegenden Teile derselben sind jedoch jedesmal um eine
Kreuzungsstelle der Flechtfäden gegeneinander derart versetzt, daß jeder Musterfaden
das Geflecht in einer gebrochenen Linie durchzieht. .
Will man die aufliegenden Teile der Musterfäden um mehrere Kreuzungsstellen
der Flech/tfäden' gegeneinander versetzt erscheinen
lassen, so ist der Spulenträger so anzuordnen und zu gestalten, daß man ihn statt
von einem zum benachbarten Kreuzungspunkt der Gangbahn über mehrere Kreuzungspunkte
schwingen lassen kann.
Wie in der Einleitung erwähnt, können mit Hilfe der beschriebenen Anordnung der
Musterspulen und infolge der dadurch ermöglichten Bewegung der Musterfäden noch weitere Fäden, welche der ganzen Länge nach
auf dem Geflecht aufliegen, mit demselben verbunden werden. Zu diesem Zweck werden
diese zweiten Musterfäden 39, welche von geeignet unter der Grundplatte angeordneten
Spulen abgezogen werden, durch auf der Gangplatte befestigte Fadenführer 40 so über
den Flechtfäden zur Flechtstelle geführt, daß sie stets über den Flechtfäden verbleiben, daß
sie aber von den erstgenannten, von den Spulen 6 ablaufenden Musterfäden bei der
seitlichen Verschiebung derselben in angehobener Stellung überkreuzt werden. Es entsteht
so beispielsweise das Warenbild Fig. 6, aus welchem diese Überkreuzung ersichtlich
ist.
Statt die Fadenführer 40 feststehend zu machen, kann man sie auch hin- und herbewegbar
anordnen und erzielt dadurch die Wirkung, daß auch diese auf dem Geflecht aufliegenden
Zierfaden gebrochene, wellenförmige oder derartige Linien bilden, wobei sie
an geeigneten· Stellen stets von den sie kreuzenden Musterfäden mit dem Geflecht
verbunden werden.
Claims (2)
1. Flechtmaschine zur Herstellung gemusterter Geflechte mit besonderen, von
unten nach oben und umgekehrt durch das Geflecht sowie seitlich bewegbaren Musterspulen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Musterspulenträger je um eine besondere, außerhalb der Gangbahn liegende lotrechte
Achse schwingbar angeordnet sind, deren jede an das die Auf- und Abbewegung der Musterspulen in an sich bekannter Weise
vermittelnde Musterwerk angeschlossen ist.
2. Flechtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb
der Gangbahn feststehende oder seitlich bewegbare Fadenführer auf der Gangplatte
angeordnet sind, deren Fäden auf das Geflecht aufgelegt und von den Musterfäden durch Überkreuzen in das
Geflecht eingebunden werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187798C true DE187798C (de) |
Family
ID=451461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187798D Active DE187798C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187798C (de) |
-
0
- DE DENDAT187798D patent/DE187798C/de active Active
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