DE1074075B - Verfahren zum Regeln der Geschwindigkeit von Forderwagen mit einer Auf haltevorrichtung - Google Patents
Verfahren zum Regeln der Geschwindigkeit von Forderwagen mit einer Auf haltevorrichtungInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/02—Track brakes or retarding apparatus
- B61K7/12—Track brakes or retarding apparatus electrically controlled
-
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- B61—RAILWAYS
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Description
DEUTSCHES
Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist eine Weiterentwicklung einer Aufhaltevorrichtung ; für
Förderwagen, bei der zur Vernichtung der lebendigen Energie der auflaufenden Förderwagen ein Pufferglied
in Form einer schlupffähigen Kupplung vorgesehen ist, die gegebenenfalls unter Einschaltung von
Übertragungsgliedern zwischen einen sich gegen den Förderwagen legenden Anschlag und einen mindestens
..nach Auf treffen auf. den -'Anschlag .laufenden Motor
geschaltet, ist." Nach der Hauptpatentanmeldung ist als Schlupfkupplung eine elektrisch zu betätigende
Kupplung, insbesondere eine Induktionskupplung, vorgesehen.:
Ferner weist - die Vorrichtung eine selbsttätige v ■
Steuervorrichtung· für die Veränderung der Kupp- 1S
lungskraft über den Bremsweg auf, die vorzugsweise vom einlaufenden Förderwagen einschaltbar ist.
Auf Grund von Versuchen wurde erkannt, daß eine ganz erhebliche Herabsetzung der mechanischen Beanspruchung
aller Teile der Aufhaltevorrichtung erzielt werden kann, wenn gemäß der Erfindung der
Anschlag über Motor und Kupplung mit Einlaufen des Wagens zunächst in Vorlaufrichtung bewegt wird
und dann nach einem vorbestimmten Laufweg selbsttätig, z. B. durch Umschalten des Motors, dem Anschlag
eine Bewegungskraft in entgegengesetzter Richtung aufgezwungen wird. Der ankommende Förderwagen
überfährt z. B. beim Einlauf in die Spitzkehre hierzu einen Schienenschalter, der die Antriebsteile
der Aufhaltevorrichtung — Motor und Kupplung — so einschaltet, daß sich der Anschlag in Fahrtrichtung
des Förderwagens bewegt. Die Geschwindigkeit für diese Bewegung wird so bemessen, daß sie in der
Regel geringer ist als die der in die Vorrichtung einlaufenden Förderwagen. Unter dieser Voraussetzung
hat dann nach einer gewissen Laufzeit der Förderwagen den Anschlag eingeholt und schiebt ihn nun
stoßfrei vor sich her. Nach diesem vorbestimmten Laufweg des Anschlags, in dem also üblicherweise
der Förderwagen den Anschlag eingeholt hat, wird dann der Motor umgeschaltet. Er versucht nunmehr,
den Anschlag in entgegengesetzter Richtung zu beschleunigen. Dadurch wird der Förderwagen abgebremst
und schließlich in entgegengesetzter Richtung wieder beschleunigt (Spitzkehre). Die Verwendung
einer elektrischen, insbesondere einer Induktionskupplung hat dabei den Vorteil, daß das Schlupfmoment
der Kupplung mit abnehmender Relativ-Geschwindigkeit ansteigt, so daß eine progressive Bremsung durchgeführt
werden kann.
Weitere Untersuchungen haben gezeigt, daß leere Förderwagen meist härter und damit ruckartiger abgebremst
werden als beladene. Um daher das Auffangen der Förderwagen zu vergleichmäßigen, wird
Verfahren zum Regeln der Geschwindigkeit von Förderwagen
mit einer Auf haltevorrichtung .,-.- ;
Zusatz zur Patentanmeldung7 Sch.23707 11/2Oh.
(Auslegeschrift 1 Ο67'8Ϊ0]
Anmelder:. /:. ,:;
Schlichter mann & Kremer-Baum - ~'\
Aktiengesellschaft für Aufbereitung, 7,
Dortmund
Dipl.-Ing. Rudolf Teuteberg^ Dortmund, ;
und Dipl.-Ing. Werner Nickel, Dortmurrd-Brackel,
sind als Erfinder genannt worden
in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß in an sich bekannter Weise das Gewicht der einlaufenden
Wagen z. B. mit einer Druckdose gemessen wird und daß mittels der von der Meßeinrichtung gewonnenen
Meßwerte die Steuervorrichtung für die selbsttätige Veränderung der Kupplungskraft über den Bremsweg
betätigt wird. Bei einer elektrisch erregten Kupplung kann man beispielsweise die Kupplungskraft durch
Änderung des Erregerstromes leicht einstellen. Jeder einlaufende Wagen kann dann entsprechend seinem
Gesamtgewicht mit der für ihn günstigsten Kraft aufgehalten und wieder beschleunigt werden.
In gleicher Weise kann man auch verfahren, wenn man die unterschiedliche Geschwindigkeit der auflaufenden
Wagen bei der Bremsung berücksichtigen will. An die Stelle der Gewichtsmessung tritt dann
eine Geschwindigkeitsmessung. Es wird dann das Einschalten des Bremsmotors den Laufeigenschaften des
Förderwagens durch Messen seiner Laufgeschwindigkeit angepaßt, so daß auch ein Langsamläufer den
Anschlag mit Sicherheit erreicht, ehe der Motor in die andere Drehrichtung umgeschaltet wird. Dem vom
Förderwagen betätigten Schalter ist dann ein Zeitrelais zugeordnet, das beim Unterschreiten einer bestimmten
Zulaufgeschwindigkeit der Wagen eingeschaltet wird und den vom Förderwagen ausgelösten
Schaltimpuls verzögert.
Bei dem Verfahren nach der Erfindung braucht nicht notwendig die Bewegungskraft in entgegengesetzter Richtung so lange aufrechterhalten zu werden,
bis der Förderwagen abgebremst und in zur Einlauf-
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richtung entgegensetzter Richtung beschleunigt wird; vielmehr kann man auch zum Abbremsen des Wagens
auf eine Soll-Geschwindigkeit die Bremskraft nur so lange aufrechterhalten, bis der Wagen auf diese Soll-Geschwindigkeit
herabgebremst ist. Danach wird der Motor zweckmäßig wiederum selbsttätig umgeschaltet,
und der Anschlag bewegt sich in seine Grundstellung zurück.
Im laufenden Betrieb kann es vorkommen, daß Wagen mit schlechten Laufeigenschaften in der Kurve
oder in der Zungenweiche der Spitzkehre so weit abgebremst werden, daß sie diese nur zögernd oder
gar nicht verlassen. Die Folge davon wäre, daß der Anschlag bereits die Umschaltstellung erreicht hätte,
bevor der Wagen ihn eingeholt hat, bzw. könnte der Anschlag umgeschaltet werden und würde dann im
letzten Abschnitt seines Weges mit voller Kraft auf den stehenden Wagen auftreffen. Um daher einen
sicheren Arbeitsablauf zu gewährleisten, ist es zweckmäßig, in dem Spitzkehrengleis einen Schienenschalter ao
so anzuordnen, daß er den Motor auf Rücklauf erst dann umschalten kann, wenn die Hinterachse des
Förderwagens die Weiche verlassen hat, d. h. der Wagen sich voll im Bewegungsbereich des Anschlages
befindet. In vielen Fällen wird es ferner günstig sein, die Vorlaufgeschwindigkeit des Anschlages kleiner zu
wählen als die Ausstoßgeschwindigkeit. Dies läßt sich besonders einfach mit polumschaltbaren Motoren verwirklichen.
Claims (3)
1. Verfahren zum Regeln der Geschwindigkeit von Förderwagen mit einer Aufhaltevorrichtung,
bei der zur Vernichtung der lebendigen Energie der auflaufenden Förderwagen ein Pufferglied in
Form einer schlupffähigen, elektrisch zu betätigenden Kupplung vorgesehen ist, die gegebenfalls
unter Einschaltung von Übertragungsgliedern zwischen einen sich gegen den Förderwagen legenden
Anschlag und einen mindestens nach Auftreffen auf den Anschlag laufenden Motor geschaltet
ist, wobei ferner nach Patentanmeldung Sch 23707 II/20h für die Veränderung der Kupplungskraft
über den Bremsweg eine selbsttätige Steuervorrichtung vorgesehen ist, die vorzugsweise
vom einlaufenden Förderwagen einschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag über
Motor und Kupplung mit Einlaufen des Wagens zunächst in Einlaufrichtung bewegt wird und daß
ihm nach einem vorbestimmten Laufweg selbsttätig, z. B. durch Umschalten des Motors, eine
Bewegungskraft in entgegengesetzter Richtung aufgezwungen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das Gewicht
der einlaufenden Wagen z. B. mit einer Druckdose gemessen wird und daß mittels der von
der Meßeinrichtung gewonnenen Meßwerte die Steuervorrichtung für die selbsttätige Veränderung
der Kupplungskraft über den Bremswert betätigt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise vor Einlauf
der Wagen deren Geschwindigkeit gemessen wird und daß mittels der von der Meßeinrichtung
gewonnenen Meßwerte die Steuervorrichtung für die selbsttätige Veränderung der Kupplungskraft
über den Bremswert betätigt wird.
:© 909727/15 1.60
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| DE1281479B (de) * | 1962-12-18 | 1968-10-31 | Westfalia Dinnendahl Groeppel | Foerderwagen-Balkenbremse |
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|---|---|---|---|---|
| DE677749C (de) * | 1936-02-18 | 1939-07-01 | Demag Akt Ges | Kettenbahn fuer Foerderwagen |
| DE863819C (de) * | 1942-06-05 | 1953-01-19 | Gutehoffnungshuette Oberhausen | Vorrichtung zum Abbremsen und anschliessenden Wiederbeschleunigen von Foerderwagen, insbesondere im Untertagebetrieb |
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1958
- 1958-03-12 DE DESCH23707A patent/DE1067840B/de active Pending
Also Published As
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