DE1073255B - Elektrisch isolierende Dichtung - Google Patents
Elektrisch isolierende DichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L25/00—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00
- F16L25/02—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00 specially adapted for electrically insulating the two pipe ends of the joint from each other
- F16L25/025—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00 specially adapted for electrically insulating the two pipe ends of the joint from each other for joints with sleeve or socket
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16L21/00—Joints with sleeve or socket
- F16L21/02—Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
- F16L21/04—Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings in which sealing rings are compressed by axially-movable members
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine elektrisch isolierende Dichtung für Muffenrohre mit einem zwischen Muffe
und Außenwandung des Einsteckendes zusammengepreßten Dichtungsring.
Derartige Dichtungen sind bekannt und bestehen aus einem die Abschlußkante des Einsteckendes überdeckenden,
einen ringförmigen Hauptteil mit polygonalem Querschnitt aufweisenden Dichtungskörper,
der sich mit einer mantelähnlichen Verlängerung an die Außenfläche des Einsteckendes anlegt.
Ziel der Erfindung ist", diese bekannten Dichtungen so zu verbessern, daß ihre Anbringung und insbesondere
ihr Sitz auf dem Einsteckende so verbessert wird, daß die Verbindung von Einsteckende und Muffenende
sicherer und die Widerstandsfähigkeit derartiger Dichtungen erhöht wird. Dieses Ziel wird gemäß der
Erfindung dadurch erreicht, daß der Hauptteil des Dichtungskörpers dreieckigen Querschnitt mit konvex
gewölbter Außenfläche aufweist und die Verlängerung des Dichtungskörpers in freiem Zustand
einen kegelstumpfförmigen, dünnwandigen, zu seinem freien Ende hin konvergierenden Mantel bildet,
dessen Innendurchmesser an der Basisfläche dem Außendurchmesser des Einsteckendes des Rohres
entspricht.
Die dreieckige, konvex abgerundete Form des Endes der Dichtung erleichtert die Einführung des mit der
Dichtung bestückten Einsteckendes in das Muffenende des Rohres.
Die Konvergenz der inneren und äußeren Fläche der Dichtung zum freien Ende hin ermöglicht es, die
Reibungswiderstände der Rohrteile besser zu überwinden, wobei sich das mantelähnliche Ende der
Dichtung zu seinem freien Ende hin verringert, so daß ein weiches Aufziehen der Dichtung auf das Einsteckende
möglich wird.
Durch die große Kontaktfläche des Mantels und seine leichte, zu seinem freien Ende hin gerichteten
Konvergenz wird ein ausgezeichneter Sitz der Dichtung auf dem Einsteckende erzielt, der einen absolut
dichten Anschluß der Rohre gewährleistet.
Da der Durchmesser der ringförmigen Kante gleich dem Außendurchmesser des Einsteckendes ist, kann
dieses den Mantel der Dichtung an der Kante nicht einreißen. Bei den bekannten Dichtungen, deren die
Außenfläche des Einsteckendes umschließender Mantel nicht zu ihrem freien Ende hin konvergieren, besteht
die Gefahr, daß die Dichtung beim Aufziehen durch das Rohr eingerissen wird.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus der Beschreibung an Hand der Figuren
hervor. Diese zeigen in
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Isolationsdichtung gemäß der Erfindung,
Elektrisch isolierende Dichtung
Anmelder:
Compagnie de Pont-ä-Mousson, S.A., Nancy, Meürthe-et-Moselle (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. H. Bahr
und Dipl.-Phys. E. Betzler, Patentanwälte,
Herne, Freiligrathstr. 19
Beanspruchte Priorität: Frankreich, vom 30. August 1956 und 19. Juli 1957
Jean Poirel, Nancy, Meurthe-et-Moselle (Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Isolierdichtung,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die auf das Einsteckende eines Rohres aufgesetzte Dichtung.
Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Dichtung zwischen dem zylindrischen Einsteckende 1 eines Rohres T1 und
der Muffe 2 eines Rohres T2. Die Muffe 2 ist mit einem ringförmigen, durch einen Zentrierungsbereich 4 verlängerten
Sitz 3 und einer anschließenden Ausnehmung 5 versehen. Auf dem Sitz 3 liegt ein Dichtungsring
aus Kautschuk oder einem anderen elastischen Material, der zwei ringförmige Lippen Qa1 6 b aufweist
und zwischen der Außenfläche des Einsteckendes 1 und dem Zentrierungsbereich 4 einerseits und
der Außenfläche des Einsteckendes 1 und der Innenseite eines Überwurfs 7 andererseits eingespannt ist.
Durch den IJberwurf 7 kann mittels Schraubenbolzen 8
und Muttern 9 der Dichtungsring auf dem Sitz 3 festgepreßt werden.
Gemäß der Erfindung ist das Einsteckende 1 von einem Dichtungskörper B1 umschlossen, der aus einem
isolierenden Material, beispielsweise Polyäthylen, besteht und einen ringförmigen, im allgemeinen dreieckigen
Hauptteil 16 mit konvexer Außenfläche 17 aufweist. Der Hauptteil 16 ist außen in Verlängerung
der Fläche 17 mit einem kegelstumpfförmigen, etwa 0,5 bis 2 mm dicken, konisch zulaufenden Mantel 18
versehen. Die Konizität der Innenfläche 20 (Fig. 2) beträgt in freiem Zustand vorzugsweise etwa 20 bis
30Vo, während die Konizität der Außenfläche 21 in freiem Zustand etwas größer ist und zwischen 30 und
35 «/0 liegt.
909709/260
Die Länge L des Mantels beträgt das Vierfache der Länge des Hauptteiles 16 und das Fünfzehnfache der
mittleren Wandstärke des Mantels. Der Durchmesser A der Ringkante 22, dem Schnittpunkt der Innenfläche
des Mantels 18 und der Basisfläche 23, mit welcher sich der Hauptteil 16 gegen das Einsteckende 1 des
Rohres T1 anlegt, ist gleich dem äußeren Durchmesser
des Einsteckendes. Der Innendurchmesser B des Endes
19 des Mantels 18 ist etwas kleiner als der Durchmesser A. Die Länge e der Basisfläche 23 des Hauptteiles
16 entspricht im wesentlichen der Wandstärke des Rohres.
Das Aufstecken des Dichtungskörpers E1 auf das
Einsteckende des Rohres T1 erfolgt von Hand unter
Weiten des freien Endes 19 des Mantels 18. Infolge des radialen Zuges liegt der Mantel 18 auf dem Rohr T1
elastisch an (Fig. 1 und 3).
Die kegelstumpfförmige Ausbildung der Innenfläche
20 des Mantels 18 ist besonders vorteilhaft, da sie das
Aufziehen der Dichtung E1 auf das Rohr auch bei leicht schwankenden, aber innerhalb der Fabrikationstoleranzen liegenden Durchmessern ermöglicht, da sie
diese Toleranz aufnimmt und durch die Elastizität des Polyäthylens kompensiert.
Die große Kontaktfläche des Mantels 18 gibt einen ausgezeichneten Sitz des Mantels auf dem Rohr, der
noch durch die Kegelstumpfform verbessert wird.
Wenn der Durchmesser A der ringförmigen Kante 22 gleich dem äußeren Durchmesser des Einsteckendes 1
des Rohres T1 ist, kann der Mantel 18 an der Kante
22 nicht einreißen.
Durch die geringe Wandstärke des Mantels 19 und die Abrundung der Außenfläche 17 des Hauptteiles 16
treten bei der Einführung des Einsteckendes 1 in die Muffe 2 keine Schwierigkeiten auf.
Polyäthylen empfiehlt sich als Material wegen seines Herstellungspreises und seiner leichten Verformbarkeit.
Dieses Material verleiht dem dünnen Mantel 18 die erforderliche Nachgiebigkeit und dem Hauptteil 16
die notwendige Starrheit, so daß jede Verformung während der Einführung des Einsteckendes in die
Muffe verhindert wird. Weiterhin ist Polyäthylen ein ausgezeichneter elektrischer Isolator und auf die in
der Leitung vorhandene Flüssigkeit ohne Einfluß.
Polyäthylendichtungen können daher ohne weiteres in Leitungen für Speisewasser eingebaut werden.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das gezeigte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt,
sondern es sind demgegenüber zahlreiche Abänderungen möglich.
Claims (3)
1. Elektrisch isolierende Dichtung für Muffenrohre mit einem elastischen, zwischen Muffe und
Außenwandung des Einsteckendes zweier zu verbindender Rohre zusammengepreßten Dichtungsring
und einem die Abschlußkante des Einsteckendes überdeckenden, einen ringförmigen Hauptteil mit
polygonalem Querschnitt aufweisenden Dichtungskörper aus isolierendem Material, der sich mit
einer mantelähnlichen Verlängerung an die Außenfläche des Einsteckendes anlegt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hauptteil (16) des Dichtungskörpers (E1) dreieckigen Querschnitt mit konvex
gewölbter Außenfläche (17) aufweist und die Verlängerung des Dichtungskörpers (E1) im freien
Zustand einen kegelstumpf förmigen, dünnwandigen, zu seinem freien Ende hin konvergierenden Mantel
(18) bildet, dessen Innendurchmesser (A) an der Basisfläche (23)· dem Außendurchmesser des Einsteckendes
(1) des Rohres (T1) entspricht.
2. Dichtungskörper nach Anspruch, 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innen- und Außenfläche
(20, 21) des Mantels (18) im freien Zustand verschiedene Konizitäten aufweisen, wobei diejenige
der Innenfläche (20) zwischen 20 und 30% und diejenige der Außenfläche (21) um ein geringes
mehr beträgt.
3. Dichtungskörper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Mantels
(18) wenigstens das Vierfache der Breite des ringförmigen Hauptteiles (16) und annähernd das
Fünfzehnfache der mittleren Mantelstärke des Dichtungskörpers (E1) beträgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 672 758, 1 678 892; USA.-Patentschrift Nr. 2 653 834.
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 672 758, 1 678 892; USA.-Patentschrift Nr. 2 653 834.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1073255B true DE1073255B (de) | 1960-01-14 |
Family
ID=597545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1073255D Pending DE1073255B (de) | Elektrisch isolierende Dichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1073255B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2653834A (en) * | 1950-09-21 | 1953-09-29 | Roy C Purkhiser | Insulated pipe union |
| DE1672758U (de) * | 1953-11-07 | 1954-03-04 | Karl Lindeke | Auf das in die rohrmuffe einzufuehrende ende das anschlussrohrstueckes zu setzender schuh aus elastischem stoff, wie gummi, kunststoff od. dgl. |
| DE1678892U (de) * | 1954-03-22 | 1954-07-01 | Gummi Werk Pass & Sohn | Dichtung fuer rohre, insbesondere muffenrohre. |
-
0
- DE DENDAT1073255D patent/DE1073255B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2653834A (en) * | 1950-09-21 | 1953-09-29 | Roy C Purkhiser | Insulated pipe union |
| DE1672758U (de) * | 1953-11-07 | 1954-03-04 | Karl Lindeke | Auf das in die rohrmuffe einzufuehrende ende das anschlussrohrstueckes zu setzender schuh aus elastischem stoff, wie gummi, kunststoff od. dgl. |
| DE1678892U (de) * | 1954-03-22 | 1954-07-01 | Gummi Werk Pass & Sohn | Dichtung fuer rohre, insbesondere muffenrohre. |
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