DE2244862C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L19/00—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
- F16L19/08—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16L19/00—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
- F16L19/06—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts in which radial clamping is obtained by wedging action on non-deformed pipe ends
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- F16L19/00—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
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- F16L19/10—Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe the profile of the ring being altered
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schraubverbindung für das abdichtende Verbinden eines Rohres mit einem
weiteren bzw. mit einem Einschraubteil. Eine bekannte f hraubverbindung weist einen mit Gewinde
versehenen Körper auf, der mit einer sich kegelig zum Innern des Körpers hin verjüngenden Bohrung versehen
ist. Ferner weist diese Schraubverbindung eine auf den Körper auf- bzw. in diesen einschraubbare
Mutier auf, die ebenfalls mit einer kegeligen von dem Körper weg sich verjüngenden Bohrung versehen ist.
welche gegebenenfalls in eine zylindrische Bohrung übergeht, die größer ist als der Außendurchmesser des
Rohres. Darüber hinaus weist die Schraubverbindung einen zwischen Körper und Mutter aufgenommenen
über das Rohr schiebbaren Klemmring auf, der auf seiner Außenfläche an beiden Enden zu den kegeligen
' Bohrungen von Körper und Mutter gleichgerichtet verlaufende Außenkegel besitzt. Dabei ist der Kegelwinkel
des körperseitigen Außenkegels kleiner bemessen als der des mutterseitigen Außenkegels des
Ringes. Des weiteren ist der Ring in seiner Bohrung mit Rillen versehen.
Bei dieser Art von Schraubverbindung (deutsche Patentschrift 894 339 und deutsche Patentschrift
956 187) ist von Nachteil, daß die Kegelwinkel der Bohrungen in Körper und Mutter mit den ihnen zugeordneten
des Ringes übereinstimmen. Hierdurch ist die Fläcnenpressung relativ gering, so daß die Verklammerung
zwischen Rohr und Ring nachteilig beeinflußt wird. Ferner ist dadurch auch die Dichtwirkung
zwischen Ring und insbesondere dem Körper relativ gering. Eine geringe spezifische Flächenpres-
+5 sung macht sich besonders stark beim Auftreten von
Axialschwingungen z. B. durch Druckstöße nachteilig bemerkbar. Eine gute Rohrhalterung und Abdichtung
ist dann auch nicht mehr gewährleistet, wenn die Verbindung wiederholt gelöst und angezogen werden
muß. Des weiteren besteht bei dieser Art der Ausbildung die Gefahr, daß das Rohr infolge der unterschiedlichen
Kegelwinkel des Ringes eingeschnürt wird, da die Anzugskraft nicht begrenzt ist.
Ferner ist es auch bekannt (Prospekt »Walterscheid-Rohrverschraubungen«
Ausgabe 1960), zur Erzielung einer örtlich hohen spezifischen Flächenpressung eine Knickkante in der kegeligen Bohrung
des Körpers und/oder der Mutter vorzusehen, die durch zwei aneinanderstoßende kegelige Bohrungen
mit unterschiedlichen Kegelwinkeln gebildet ist, welche mit dem zugehörigen Außenkegel des Klemm1
rings zusammenwirkt. Dabei ist der Klemmring symmetrisch ausgebildet. Diese Anordnung weist jedoch
den Nachteil auf, daß eine axiale Vorspannung des Klemmrings durch Aufwölben nicht entstehen kann,
we>l in axialer Richtung eine nur relaiiv geringe
Schubkraft erzeugt werden kann.
Darüber hinaus ist es bekannt, die dem Klemmring
zugeordnete Außenkegelfläche im Bereich des Körpers
mit einem Kegelwinkel auszubilden, der größer ist als der Kegelwinkel der kegeligen Bohrung des
Körpers. Dabei ist der größte Durchmesser der Kegelfläche kleiner als der größte Durchmesser der kegeligen
Bohrung des Körpers (deutsches Gebrauchsmuster 1 797 515). Der Nachteil dieser Ausbildung ist
darin begründet, daß infolge der symmetrischen Ausbildung des Klemmringes keine genügend starke
Axialschubkraft erzeugt wird und daß ferner die Berührung zwischen der kegeligen Bohrung des Körpers
und dem Klemmring im Bereich des größten Durchmessers des Klemmrings liegt. Die erzielbare Verformung
ist aus diesem Grunde sehr gering und damit auch die Klemmwirkung.
Bei Schneidringverschraubungen (deutsche Auslegeschrift
1 223 635) ist es bekannt, die zusammenwirkenden Kegelflachen von Mutter und Schneidring so
auszubilden, daß sich beim Anzug der mittlere Teil des Schneidrings in für Schwingungsb. anspruchungen
günstiger Weise nach außen krümmt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schraubverbindung zu schaffen, die eine wirksame Halterung des
Rohres bei hohen Drucken und insbesondere bei Axialschwingungen gewahrleistet und wobei gleichzeitig
ein großer Dichteffekt erzielt wird, d.h. eine hohe spezifische Flächenpressung zu erzielen, ohne
daß eine nachteilige Kerbwirkung der Ringrillen auf das Rohr entsteht. Darüber hinaus soll in weiterei
Ausgestaltung der Erfindung erreicht werden, daß mit steigendem Anzug ein Anwachsen des an de: Mutter
aufzubringenden Drehmomentes dem Monteur anzeigt, daß eine wirksame Verbindung hergestellt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der dem Körper zugeordnete Außenkegel
des Klemmringes eine Kegelfläche besitzt, deren Kegelwinkel größer ist als der Kegelwinkel der kegeligen
Bohrung des Körpers und daß der größte Durchmesser der Kegelfläche etwa gleich oder kleiner ist als
der größte Durchmesser der kegeligen Bohrung des Körpers, daß der Klemmring anschließend an die Kegelfläche
ausgehend von deren größtem Durchmesser zunächst einen gleichen Durchmesser aufweisenden
oder verjüngten Bereich besitzt, der mit einem Übergangsbereich in die Außenumfangsfläche übergeht,
und daß die mutterseitige Kegelfläche des Klemmringes einen Kegelwinkel aufweist, der kleiner ist als der
Kegelwinkel der kegeligen Bohrung der Mutter.
Im Berührungsbereich der körperseitigen Kegelfläche des Klemmringes mit dem daran anschließenden
Bereich entsteht eine Ringkante. Diese Ringkante sorgt für eine erhöhte Flächenpressung im Bereich
unterhalb derselben, so daß die Ringrillen in diesem Bereich in die Oberfläche des Rohres eindringen.
Durch die unterschiedliche Bemessung der Kegelwinkel der mutterseitigen Kegelfläche des Klemmringes
und der kegeligen Bohrung der Mutter entsteht eine linienartige Berührung zwischen beiden, so daß auch
hier eine erhöhte spezifische Belastung der in diesem Einflußbereich liegenden Ringrillen des Klemmringes
gegeben ist.
Durch die Wahl der unterschiedlichen Kegelwinkel des Klemmringes im Bereich von Mutter und Körper
in Verbindung mit den unterschiedlichen Kegelwinkeln der mutterseitigen Kegelfläche des Klemmringes
und der kegeligen Bohrung der Mutter wird eine radial und axial wirkende Vorspannung des Ringes erzielt.
Daraus . osulticrt, daß dieser sich mit seinen Ringrillen im wesentlichen nur im Bereich unter der körperseitigen
Ringkante bzw. im Einflußbereich der Ringkante, die zwischen der Berührung der mutterseitigen Kfcgelfläche
mit der kegeligen Bohrung der Mutter entsteht, einpreßt, während er sich im dazwischenliegenden
Bereich elastisch aufwölbt. Ferner wird durch die körperseitige Ringkante des Klemmringes ein großer
Dichteffekt zwischen Klemmring und Körper hergestellt. Die Vorspannung des Klemmringes bewirkt,
ίο daß eine hohe Flächenpressung und damit wirksame
Dichtung zwischen Körper und Klemmring einerseits und eine gute Verklammerung zwischen Klemmring
und Rohr andererseits auch beim Auttreten von Axialschwingungen gewährleistet ist. Die unxerschiediiche
Bemessung der Kegelwinkel des Klemmringes bewirkt auf Grund des mutterseiüg größeren
Kegelwinkels ein günstiges Verhältnis zwischen Anzug der Schraubverbindung und des an der Mutter
aufzubringenden Drehmomentes.
Durch Anschlag des Übergangsbereiches an die kegelige Körperbohrung wird eine wirksame Begrenzung
des Anzuges gewährleistet und ein unzulässiges Einschnüren des Rohres vermieden, d. h. der Axialweg
des Klemmringes wird begrenzt.
Eine Verfeinerung der Axialwegbegrenzung des Klemmringes wird insbesondere für Wiederholungsmontegen
nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung dadurch erreicht, daß der Ubergangsbereich
eine zweite Kegelfläche ist, die zur ersten körperseitigen Kegelfläche gleichgerichtet verläuft,
jedoch einen Kegelwinkel aufweist, der etwa gleich dem oder größer als der Kegelwinkel der kegeligen
Bohrung des Körpers ist und daß bei lose in den Körper eingelegten Klemmring die zwischen dem
Schnittpunkt des Mantels der kegeligen Bohrung des Körpers und der Stirnseite des Körpers und dem
Schnittpunkt einer gedachten Parallelen zur Längsachse der Schraubverbindung durch den ersten
Schnittpunkt mit der zweiten Kegelfläche des Klernmringes ergebende Strecke etwa gleich dem maximalen
Axialweg des Klemmringes ist.
Die zweite Kegelfläche im körperseitigen Bereich des Klemmringes kommt zur Anlage in der kegeligen
Bohrung des Körpers, wenn etwa der maximale Axialweg durchmessen ist. Durch die Anlage der beiden
Flächen steigt das an der Mutter aufzubringende Drehmoment deutlich an. Ein Anschlag des Klemmringes
und damit eine Begrenzung des Anzugsweges kann auch dadurch erreicht werden, daß der Klemmring
mit einer Anschlagfläche verrehen ist, die an die Stirnfläche des Körpers zur Anlage kommt.
Bei Schneidringverschraubungen ist es bekannt (deutsche Auslegeschrift 1238 734), zur fühlbaren
Anzeige des Anzugs der Überwurfmutter eine konisehe Ringfläche vorzusehen, die an der Bohrungsflächc
des Körpers zur Anlage kommt.
Um zu vermeiden, daß der Klemmring im Bereich seines mutterseitigen Endes zu stark belastet wird, ist
nach der Erfindung vorgesehen, die Bohrung des Klemmringes in Richtung auf ihr mutterseitiges Ende
über eine gering bemessene Strecke erweitert auszubilden. Die spezifisch hohe Belastung der Ringrillen
der Bohrung wird um dieses Maß zurückverlegt.
Besonders günstige Verhältnisse für den Verlauf des Anzugsmomentes an der Mutter, die Abdichtung und die Verklammerung zwischen Klemmring und Rohr ergeben sich dann, wenn etwa gewährleistet ist, daß die erste körpcrseitige Kegelfläche des Klemm-
Besonders günstige Verhältnisse für den Verlauf des Anzugsmomentes an der Mutter, die Abdichtung und die Verklammerung zwischen Klemmring und Rohr ergeben sich dann, wenn etwa gewährleistet ist, daß die erste körpcrseitige Kegelfläche des Klemm-
ringes einen Kcgelwinkel von etwa 30" und die kegelige Bohrung des Körpers einen kegeligen Winkel von
etwa 24° aufweist und/oder daß die kegelige Bohrung der Mutter einen Kegelwinkel von etwa W hat und
der Kegelwinkel der mutterseitigen Kegel-flache des
Klemmringes etwa 75" beträgt.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, wobei
nur eine Anschlußstelle gezeichnet und beschrieben ist. Es zeigt
Fig. 1 die Schraubverbindung im zusammengebauten Zustand, halb Schnitt, halb Ansicht.
Fig. 2 die Einzelteile zur Schraubverbindung gemäß
Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelheit, die die Bemessung und Ausbildung der zweiten körperscitigen Kcgelfäche
des Klemmringes veranschaulicht.
Die Schraubverbindung besteht im wesentlichen aus dem Körper 1, der auf dem Körper 1 aufschraubbaren
Mutter 3 und dem zwischen Körper 1 und Mutter 3 aufgenommenen Klemmring 2. Die Mutter 3
und der Klemmring 2 sind über ein Rohr 10 geschoben,
welches durch den Klemmring 2 nach dem Montagevorgang festgeklemmt gehalten wird. Der
Klemmring 2 hat im wesentlichen drei Aufgaben zu erfüllen, und zwar soll er das Rohr 10 halten, eine
Abdichtung gegenüber dem Rohr 10 und eine Abdichtung gegenüber dem Körper I gewahrleisten.
Der Körper 1 weist einen mittleren mit einem Sechskant versehenen Teil und beidseitig davon einen
mit Außengewinde versehenen Teil auf. Der Körper 1 weist eine zum Inneren des Körpers 1 hin sich verjüngende
kegelige Bohrung 4 auf. Der Kegeiwinkc) β
dieser Bohrung 4 beträgt bevorzugt etwa 24c. An die
kegelige Bohrung 4 schließt sich ein zylindrischer Bohrungsteil 5 an. Dieser geht mit einer Durchmesserstufe
6 in eine weitere zylindrische Bohrung 21 über. Der Durchmesser des Bohrungsteils 5 ist
etwas größer als der Außendurchmesser des Rohres 10.
Der Klemmring 2 besitzt eine Bohrung 17, in der das zu haltende Rohr 10 aufgenommen ist. Die Bohrung
17 ist mit Ringrillen versehen. Der Klemmring 2 weist auf seiner dem Körper 1 zugeordneten Außenseite
eine Kegelflache 11 auf, deren Kegelwinkel α größer ist als der Kegelwinkel β der kegeligen Bohrung
4. Bevorzugt beträgt der Kegelwinkel α etwa 30°. An diese erste Kegelflache 11 schließt sich ein
entgegengerichtet zu dieser verlaufender ebenfalls kegeliger Bereich 12 an. Im Schnittpunkt zwischen
der Kegelflache 11 und diesem Bereich 12 entsteht eine umlaufende Ringkante 22. Der größte Durchmesser
Dl der Kegelflache Il ist jedoch6gleich oder kleiner als der größte Durchmesser Dl der kegeligen
Bohrung 4 des Körpers 1. Im vorliegenden Beispiel ist der Durchmesser Dl geringfügig kleiner als der
Durchmesser D2. Auf den kegeligen Bereich 12 folgt eine zweite Kcgelfäche 13, die so angeordnet ist, daß
eine gedachte Parallele 20 zur Achse der Schraubverbindung durch den Schnittpunkt 18 zwischen der
ίο Stirnseite 7 des Körpers 1 und der Mantelfläche der
kegeligen Bohrung 4 des Körpers 1 zwischen diesem Schnittpunkt 18 und dem Schnittpunkt 19 mit der Kegelfiäche
13 eine Länge X aufweist, die etwa dem maximalen Axialweg des Klemmringcs entspricht
(Fig. 3). Der Kegelwinkel γ der zweiten Kegelflache
13. die als Übergang zum Außenumfang 14 des Klcmmringes 2 dient, beträgt vorzugsweise ebenfalls
wie der der kegeligen Bohrung 4 24°. Nach Durchmessen
der Strecke X kommt die Kegelflache 13 an der Wandung der kegeligen Bohrung 4 bzw. im
Schnittpunkt 18 zur Anlage. Durch die Anlage wird das an der Mutter 3 aufzubringende Drehmoment
wesentlich erhöht, so daß bei Montage angezeigt wird,
daß eine wirksame Verbindung hergestellt ist. Mutterseitig
ist <ier Klemmring 2 mit einer Kegelflache IS versehen, die entgegengerichtet zur ersten körperseitigen
Kegelflache 11 verläuft und die einen Kegelwinkcl
Λ aufweist, der etwa 75° beträgt. Die Mutter 3 weist eine zu dieser Kegelfläche 15 gleichgerichtet
verlaufende kegelige Bohrung 8 auf, deren Kegelwinkel F jedoch größer ist als der der Kegelflache 15 des
Klemmringes 2 und bevorzugt 90° beträgt. Die Bohrung 17 des Klemmringes 2 ist im Bereich des mutterseitigen
Endes kegelig erweitert. Diese kegelige Er-Weiterung 16 erstreckt sich etwa über eine Lange Y
von ein bis zwei Ringrillen. Die Mutter 3 weist im Anschluß an die kegelige Bohrung 8 eine zylindrische
Bohrung 9 auf, mit der sie über das Rohr 10 geschoben ist. Die Mutter 3 ist mit einem innengewinde versehen,
mit dem sie auf das Außengewinde des Körpers 1 aufgeschraubt werden kann.
Funktion
Im zusammengebauten Zustand (Fig. 1) wird der Klemmring 2 zwischen Körper 1 und Mutter 3 eingespannt
gehalten. Das Rohr 10 befindet sich in der Bohrung 17 des Klemmringes, nachdem zunächst die
Mutter 3 aufgeschoben ist. Beim Anziehen der Mutter 3 wird der Klemmring 2 mit seinen Ringrillen in
den Bereich unter der Ringkante 22 und neben dem kegeligen Bereich 16 der Bohrung 17 in die Oberfläche
des Rohres 10 eingedrückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schraubverbindung für das abdichtende Verbinden
eines Rohres mit ein oder mehreren weiteren bzw. mit einem Einschraubteil, bestehend aus
einem'mit Gewinde versehenen Körper, der eine sich kegelig zum Inneren des Körpers hin verjüngende
Bohrung aufweist, einer auf den Körper auf- bzw. in diesen einschraubbaren Mutter, die
ebenfalls eine kegelige von dem Körper weg sich verjüngende Bohrung aufweist, die in eine zylindrische
Bohrung übergeht, die größer ist als der Außendurchmesser des Rohres und aus einem
zwischen Körper und Mutter aufgenommenen über das Rohr schiebbaren Klemmring, der auf
seiner Außenfläche an beiden Enden zu den kegeligen Bohrungen von Mutter und Körper im wesentlichen
gleichgerichtet verlaufende Außenkegelflächen aufweist, wobei der körperseitige
Außenkegel einen kleineren Kegel winkel aufweist
als der mutterseitige Außenkepel des Klemmringes
und die Bohrung des Klem.nringes mit Ringrillen versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der dem Körper (1) zugeordnete Außenkegel des Klemmringes (2) eine Kegelfache
(11) besitzt, deren Kegelwinkel (α) größer ist ais der Kegelwinkel (ß) der kegeligen Bohrung (4)
des Körpers (1) und daß der größte Durchmesser ( D1) der Kegelfläche (11) etwa gleich oder kleiner
ist als der größte Durchmesser (D2) der kegeligen Bohrung (4) des Körpers (1), daß der Klemmring
(2) anschließend an die Kegelfläche (11) ausgehend von deren großem Durchmesser (Dl) zunächst
einen gleichen Durchmesser aufweisenden oder verjüngten Bereich (12) besitzt, der mit einem
Obergangsbereich (13) in die Außenumfangsfläche (14) übergeht, und daß die mutterseitige
Kegelfläche (IS) des Klemmringes (2) einen
Kegelwinkel (ή) aufweist, der kleiner ist als der Kegelwinkel (ε) der kegeligen Bohrung (8) der
Mutter (3).
2. Schraubverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergangsbereich
eine zweite Kegelfläche (13) ist, die zur ersten körperseitigen Kegelfläche (11) gleichgerichtet
verläuft, jedoch einen Kegelwinkel (y) aufweist, der etwa gleich dem oder größer als der Kegelwinkel
(ß) der kegeligen Bohrung (4) des Körpers (l)ist und daß bei lose in den Körper (1) eingelegten
Klemmring (2) die zwischen dem Schnittpunkt (18) des Mantels der kegeligen Bohrung (4) des
Körpers (1) und der Stirnseite (7) des Körpers (1) und dem Schnittpunkt (19) einer gedachten Parallele
(20) zur Längsachse der Schraubverbindung durch den ersten Schnittpunkt (18) mit der zweiten
Kegelfläche (13) des Klemmringes (2) ergebende Strecke (X) etwa gleich dem maximalen
Axialweg des Klemmringes (2) ist.
3. Schraubverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (17) des
Kiemmringes (2) in Richtung auf ihr mutterseitiges Ende über eine gering bemessene Strecke (Y)
erweitert ausgebildet ist (Kegelbohrung bzw. Ansenkung 16).
4. Schraubverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste körperseilige
Kegelfläche (11) des Kiemmringes (2) einen Kcgeiwinkel (α) von etwa 30° und die kegelige Bshrung
(4) des Körpers (1) einen kegeligen Winkel (ß) von etwa 24° aufweist und/oder daß die kegelige
Bohrung (8) der Mutter (3) einen Kegelwinkel (f) von etwa 90° hat und der Kegclwinkel (h)
der mutierseitigen Kugelfläche (IS) des Klemmringes
(2) etwa 75° beträgt.
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