DE1179063B - Endarmatur fuer Schlaeuche mit Drahtgeflecht-einlage und Verfahren zur Montage derselben - Google Patents
Endarmatur fuer Schlaeuche mit Drahtgeflecht-einlage und Verfahren zur Montage derselbenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L33/00—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
- F16L33/20—Undivided rings, sleeves, or like members contracted on the hose or expanded inside the hose by means of tools; Arrangements using such members
- F16L33/207—Undivided rings, sleeves, or like members contracted on the hose or expanded inside the hose by means of tools; Arrangements using such members only a sleeve being contracted on the hose
- F16L33/2071—Undivided rings, sleeves, or like members contracted on the hose or expanded inside the hose by means of tools; Arrangements using such members only a sleeve being contracted on the hose the sleeve being a separate connecting member
- F16L33/2073—Undivided rings, sleeves, or like members contracted on the hose or expanded inside the hose by means of tools; Arrangements using such members only a sleeve being contracted on the hose the sleeve being a separate connecting member directly connected to the rigid member
- F16L33/2076—Undivided rings, sleeves, or like members contracted on the hose or expanded inside the hose by means of tools; Arrangements using such members only a sleeve being contracted on the hose the sleeve being a separate connecting member directly connected to the rigid member by plastic deformation
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Description
- Endarmatur für Schläuche mit Drahtgeflechteinlage und Verfahren zur Montage derselben Die Druckfestigkeit von mit Endarmaturen versehenen armierten Hydraulik- und anderen Schlauchleitungen ist wesentlich von der Verbindung der Endarmatur mit den Drahtgeflechteinlagen des Schlauches abhängig.
- Es sind Endarmaturen für Schläuche mit Drahtgeflechtseinlagen bekannt, die aus einem in das Schlauchende eingeführten Nippel und einer um das Schlauchende angeordneten Hülse mit innenliegendem Klemmittel in Form einer Schraubenfeder bestehen, zwischen die das Schlauchende nach der Montage der Armaturenteile durch radial nach innen gerichtete bleibende Verformung der Hülse eingeklemmt ist und zwischen denen eine Kraftschlußverbindung besteht.
- Eine bekannte Ausführung dieser Art sieht einander hintergreifende Vor- und Rücksprünge an Nippel und Hülse vor sowie Ausnehmungen bzw. Vorsprünge an der Innenfläche der Hülse und an der Außenfläche des Nippels im Einspannbereich des Schlauchendes. Daraus ergibt sich bei Herstellung dieser Teile als Drehteile ein erheblicher Materialverschnitt und Bearbeitungsaufwand. Zur Herstellung als Gußteil käme allenfalls der Nippel in Frage, der dann zur Erzielung der erforderlichen Radialdruckfestigkeit dickwandiger als ein glatter Stahlrohrnippel ausgebildet werden müßte.
- Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht in der Behebung vorgenannter Nachteile in der Herstellung einer leicht montierbaren und auch bei hohen Drücken zuverlässigen Schlauchfassung mit bedeutender Material- und Bearbeitungsersparnis. Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Schlauchfassung aus vier Hauptteilen (Nippel, Gewindering, Hülse und Klemmittel) vorgeschlagen, bei der folgende Merkmale gemeinsam angewendet sind: a) Der in das Schlauchende eingeführte Nippelteil ist in an sich bekannter Weise auf seiner ganzen Länge glattzylindrisch; b) an diesen Nippelteil schließt sich ein kurzes Außengewinde von der axialen Länge eines an sich bekannten, darauf aufschraubbaren, an seiner Außenmantelfläche durch radialen Preßdruck mit dem ihn überlappenden Hülsenende verbundenen Gewinderinges an; c) an der glattzylindrisch ausgebildeten Innenfläche der Hülse liegt eine Dreieckseite eines in an sich bekannter Weise im Querschnitt dreieckigen Schraubenfederdrahts an.
- Sämtliche der verwendeten Teile sind einfach sowie billig und ohne nennenswerten Materialverschleiß herzustellen. Das Merkmal a) ist z. B. im Zusammenhang mit Endarmaturen bekannt, bei denen das Klemmittel einstückig mit der Hülseninnenfläche ausgebildet ist; ferner ist die Hülse entweder durch einen einstückig mit ihr verbundenen, radial nach innen gerichteten Bund mit dem Nippel verschraubt oder durch einen einstückig mit dem Nippelbund verbundenen, axial gerichteten Ringkragen mittels radial nach innen gerichteter bleibender Verformung desselben eingeklemmt. Da in jedem Fall die Hülse mit den auf ihrer Innenfläche befindlichen Klemmvorsprüngen und gegebenenfalls mit dem radial nach innen gerichteten Bund oder gegebenenfalls der Nippel mit Bund und Ringkragen als Drehteil herzustellen ist, ergeben sich die oben für diesen Fall geschilderten Nachteile.
- Das Merkmal b) ist z. B. im Zusammenhang mit einer Endarmatur bekannt, bei der das Klemmmittel einstückig mit der Hülse ausgebildet und der in das Schlauchende eingeführte Nippelteil abgestuft ist, wobei der Teil mit dem größeren Durchmesser ein in das Schlauchende eingreifendes Gewinde trägt. Daraus ergeben sich für die Hülse und den Nippel immer noch ein ins Gewicht fallender Bearbeitungsaufwand und durch den Gewindeeingriff des durchmessergrößeren Nippelteils in das Schlauchende eine mögliche Verletzung der Schlauchseele und eine Montageerschwerung.
- Für das Merkmal c) ist z. B. eine bekannte Endarmatur beachtlich, bei der aber keine Ausstützung des Schlauchendes durch einen Nippel vorgesehen und demgemäß ein Gewindering als Zwischenstück zwischen Nippel und Hülse entbehrlich ist; außerdem ist hierbei die Innenfläche der Hülse mit Ausnehmungen zur Aufnahme des Schraubenfederdrahtes vorgesehen, was bei Herstellung der Hülse als Drehteil erhöhten Materialverschnitt und Bearbeitungsaufwand verursacht.
- Ferner ist im Zusammenhang mit Merkmal c) noch eine bekannte Endarmatur zu erwähnen, bei der als Klemmittel ebenfalls eine Schraubenfeder aus im Querschnitt etwa dreieckem Draht verwendet ist, die sich an einen glattzylindrischen Teil der Hülseninnenfläche abstützt. Da jedoch an Stelle des Gewinderinges ein radial nach innen ragender Hülsenbund vorgesehen ist und die Armatur hinsichtlich Einspannung des Schlauchendes einem anderen Prinzip folgt (nämlich an Stelle der Radialquetschung der Hülse eine Radialausweitung des Schlauchendes durch Einschrauben eines durchmessergrößeren Nippels, was unter anderem eine rückwärtige Abstützung des Klemmittels durch einen radialen Hülsenvorsprung erforderlich macht), ergibt sich bei Herstellung der Hülse als Drehteil ein bedeutender Materialverschnitt und für den Nippel ein erhöhter Bearbeitungsaufwand und Montagewiderstand.
- Demgegenüber besteht der Erfindungsgegenstand aus einfach herstellbaren Teilen, bei denen der Aufwand für die Vormontage keine Spezialkenntnisse erfordert, da nach einseitiger Einbördelung der Hülse lediglich der Gewindering und die Feder eingelegt und die Hülse radial verpreßt wird, wonach ein Einschrauben des Nippels erfolgt. Die radiale Pressung der Hülse verhindert eine Änderung der Lage des Gewinderinges und der Feder. Der Aufwand für diese Vormontage bei dem Vorschlag der Erfindung ist aber bedeutend geringer als der Aufwand durch Materialverluste und Spezialbearbeitung bei den vorbekannten Ausführungsformen. Desgleichen ist die Befestigung der erfindungsgemäßen Endarmatur auf dem Schlauchende sehr einfach. Das Schlauchende wird dazu angemantelt, wobei es sich vorteilhaft gezeigt hat, das Schlauchende nicht bis auf die Einlage von der Gummideckschicht zu befreien, sondern sich mit einer zur Egalisierung ausreichenden Abmantelung zu begnügen, da bei vollständiger Abmantelung ein Aufspleißen der Einlage hervorgerufen werden kann. Die teilweise Abmantelung erfolgt etwa auf die Länge der Schraubenfeder. Das so vorbereitete Schlauchende wird dann in die Armatur eingedreht, wozu die manuelle Kraft in der Regel ausreicht. Das Eindrehen soll vorteilhafterweise kurz vor dem Anschlag des Schlauchendes an dem Gewindering enden, damit eine kleine Fuge bleibt, in die das Schlauchmaterial bei der folgenden Radialpressung der Hülse etwas ausweichen kann. Die Radialpressung des Endes der Hülse zwecks bleibender Verformung erfolgt derart, daß sowohl die Schraubenfeder in die Schlaucheinlage gepreßt wird als auch eine Einpressung des freien Endes der Hülse in die Gummideckschicht erfolgt.
- Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise die Erfindung.
- A b b. 1 zeigt die fertigmontierte Armatur mit eingedrehtem Schlauchende im Längsschnitt vor der endgültigen Radialpressung der Hülse. Dabei sind n das Anschlußstück des Nippels, z sein zylindrischer Teil, r der Gewindering, a das Gewinde, h die Hülse, f die Schraubenfeder mit dreieckigem Querschnitt. ,Von dem Schlauch ist bei s die Schlauchseele, bei d die Einlage und bei g die Gummideckschicht gezeigt: A b b. 2 zeigt die Schlauchverbindung nach der endgültigen Radialpressung der Hülse mit den gleichen Bezugszeichen wie A b b. l .
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Endarmatur für Schläuche mit Drahtgeflechteinlage, bestehend aus einem in das Schlauchende eingeführten Nippel und einer um das Schlauchende angeordneten Hülse mit innenliegendem Klemmittel in Form einer Schraubenfeder, zwischen denen das Schlauchende nach Montage der Armaturenteile durch eine radial nach innen gerichtete bleibende Verformung der Hülse eingeklemmt ist und zwischen denen eine Kraftverschlußverbindung besteht, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h die gemeinsame Anwendung folgender Merkmale: a) Der in das Schlauchende eingeführte Nippelteil ist in an sich bekannter Weise auf seiner ganzen Länge glattzylindrisch; b) an diesen Nippelteil schließt sich ein kurzes Außengewinde von der axialen Länge eines an sich bekannten, darauf aufschraubbaren, an seiner Außenmantelfläche durch radialen Preßdruek mit dem ihn überlappenden Hülsende verbundenen Gewinderinges an; c) an der glattzylindrisch ausgebildeten Innenfläche der Hülse liegt eine Dreieckseite des in an sich bekannter Weise im Querschnitt dreieckigen Schraubenfederdrahtes.
- 2. Verfahren zur Montage einer Endarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einschieben des Gewinderinges und der Schraubenfeder in die Hülse diese einem leichten radialen Preßdruck zur Verankerung von Ring und Feder ausgesetzt wird, worauf der Innennippel in den Gewindering eingeschraubt, das vorteilhafterweise nicht vollständig bis auf die Einlage abgemantelte Ende des Schlauches in die Armatur eingedreht und das Ende der Hülse einem radialverformenden Preßdruck ausgesetzt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 853 232; USA.-Patentschriften Nr. 2 799 520, 2 648 123, 2 346 051, 2 333 349, 2 147 356, 2 121 624, 1.901088.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DEF29206A DE1179063B (de) | 1959-08-19 | 1959-08-19 | Endarmatur fuer Schlaeuche mit Drahtgeflecht-einlage und Verfahren zur Montage derselben |
| CH908160A CH383707A (de) | 1959-08-19 | 1960-08-09 | Armatur für Schläuche und Verwendung der Armatur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEF29206A DE1179063B (de) | 1959-08-19 | 1959-08-19 | Endarmatur fuer Schlaeuche mit Drahtgeflecht-einlage und Verfahren zur Montage derselben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1179063B true DE1179063B (de) | 1964-10-01 |
Family
ID=7093203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEF29206A Pending DE1179063B (de) | 1959-08-19 | 1959-08-19 | Endarmatur fuer Schlaeuche mit Drahtgeflecht-einlage und Verfahren zur Montage derselben |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH383707A (de) |
| DE (1) | DE1179063B (de) |
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