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DE1072410B - Verfahren zum Herstellen von Speicher anordnungen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Speicher anordnungen

Info

Publication number
DE1072410B
DE1072410B DENDAT1072410D DE1072410DA DE1072410B DE 1072410 B DE1072410 B DE 1072410B DE NDAT1072410 D DENDAT1072410 D DE NDAT1072410D DE 1072410D A DE1072410D A DE 1072410DA DE 1072410 B DE1072410 B DE 1072410B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
matrix
magnetic
individual
cores
levels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1072410D
Other languages
English (en)
Inventor
Ing Friedrich Ohmann München D'pl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1072410B publication Critical patent/DE1072410B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C5/00Details of stores covered by group G11C11/00
    • G11C5/02Disposition of storage elements, e.g. in the form of a matrix array
    • G11C5/04Supports for storage elements, e.g. memory modules; Mounting or fixing of storage elements on such supports
    • G11C5/05Supporting of cores in matrix
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C11/00Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor
    • G11C11/02Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements
    • G11C11/04Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements using storage elements having cylindrical form, e.g. rod, wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)

Description

Für die Speicherung von in einem binären Code vorliegenden Nachrichten sind sogenannte Matrixspeicher bekanntgeworden. Diese Speicher bestehen aus einer Vielzahl nach Art einer Matrix angeordneter Magnetkerne mit zumindest angenähert rechteckiger Hystereseschleife. Jedem einzelnen Element der Information wird beim Speichern ein bestimmter Kern zugeordnet, und je nach dem Inhalt des Informationselementes wird der Magnetkern in die eine oder andere der beiden möglichen Remanenzzustände gebracht.
Die technische Fertigung derartiger Speichermatrizen ist verhältnismäßig kompliziert, zeitraubend und teuer. Außerdem sind die fertigen Matrixebenen mechanisch sehr empfindlich. Im übrigen hat der Ausfall eines einzigen Kernes bzw., wenn eine Ersatzzeile vorgesehen sein sollte, zweier Kerne den Ausfall der ganzen .Matrixebene zur Folge. Es besteht seit langem der Wunsch, die Fertigung derartiger Matrixebenen zu automatisieren. Bis jetzt war es noch nicht möglich, die aus einzelnen Kernen aufgebauten Matrizen automatisch zu fertigen.
Es ist bekannt, Speicherebenen aus ^Platten zu fertigen, die aus einem Ferritmaterial bestehen, das im wesentlichen eine rechteckige Hystereseschleife besitzt. Die einzelnen J5j>eicherzellen innerhalb dieser Ferritplatte werden durch Löcher ^markiert, durch die die Verbindungsdrähte geführt werden. Diese Löcher müssen im übrigen aus magnetischen Gründen sehr klein gehalten werden.
Eine derartige Speichermatrix hat aber unter anderem den Nachteil, daß unter den einzelnen Zellen ein magnetiscfierlNebenschluß zustande kommt, der sich auf die elektrischen- Eigenschaften der Speicherzellen ungünstig auswirkt.
Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die einzelnen Kerne, um sie innerhalb der Matrix örtlich genau festzulegen, durch_ dünne Stege des gleichen Materials wie die Kerne zu einer Platte zj^jre^biryien. Neben dem magnetischen Nebenschluß zwischen den einzelnen Kernen, der nach wie vor vorhanden ist, besitzt diese Ausführung den Nachteil, daß sie mechanisch besonders empfindlich ist.
Es ist darüber hinaus auch bekannt, die Magnet^ kerne einer Speichermatrix in gebohrte Platten aus unmagnetischem Material einzusetzen und zu verleimen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Speicheranordnungen, bei denen die einzelnen nach Art einer Matrix angeordneten Magnetringkerne in ein nicht; magnetisches Material einge^ jjettet und somit in ihrer räumlichen Läge innerhalb der Matrix genau definiert sind, so daß die Verdrahtung automatisch erfolgen kann, und bei denen trotz-Verfahren zum Herstellen
von Speicheranordnungen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München, :
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Friedrich Ohmann, München,
ist als Erfinder genannt worden
dem einjnagnetischer Nebenschluß zwischen den einzelnen Kernen verm^edeji.jyird. Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht darin, daß nach Art einer Matrix eine Vielzahl von Ferritrohireri. in ein unmagnetisches, vorzugsweise isolierendes Material ongegossen wird und daß vö~n dem dadurch entstehenden Block aus unmagnetischem Material und Ferritrohren die einzelnen Matrixebenen abgetrennt, z. B. abgesägt werden.
Bei der Speichermatrix nach der Erfindung werden also ebenso wie bei den übrigen Matrizen diskrete Speicherzellen in Matrixanordnung verwendet. Die Lage der Kerne wird aber nicht durch die Leitungen, sondern mit Hilfe einer isolierenden Vergußmasse in einer Platte gehalten.
Gemäß einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann die Halteplatte gleichfalls die zum Anschluß der Matrix notwendigen Lötösen aufnehmen. Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Matrixanordnung nach der Erfindung. In dieser Figur sind die einzelnen diskreten, ringförmigen Speicherzellen mit 1 bezeichnet. Diese Kerne sind nach Art einer Matrix innerhalb der aus Isolierstoff bestehenden Halteplatte 2 angeordnet. Die Halteplatte 2 trägt außerdem die Lötösen 3, über die die durch die einzelnen Kerne zu ziehenden Leitungen angeschlossen werden können.
Nach der Erfindung wird eine solche Matrixanordnung so hergestellt, daß eine Vielzahl von Ferritrohren nach Art einer Matrix in die Vergußmasse eingcgOssen und von dem hierbei entstehenden Block aus Vergußmasse und Ferritrohren die einzelnen Matrixebenen abgetrennt, z.B. abgesägt werden.
Die Fig. 2 der Zeichnung zeigt hierzu ein Ausführungsbeispiel. Die einzelnen Ferritrohre 4 sind von den Stempeln 5 gehalten und in den Vergußblock 6 nach Art einer Matrix eingegossen. Die einzelnen Stem-
' ' ** .909 70T/159
pel 5 werden durch die Halteebenen 7 so gehalten, daß die Rohre innerhalb des Vergußblockes 6 eine genau definierte Lage einnehmen. Von dem fertigen Block aus Ferritrohren und Vergußmasse werden die einzelnen Ebenen, z.B. die Ebene 8, abgetrennt. Diese Ebenen entsprechen dann den in Fig. 1 dargestellten Ebenen, · . .
Durch die Verwendung von vorzugsweise stranggepreßten Ferritrohren aus einem magnetischen Material rechteckiger Hystereseschleife kann der Ausschuß bei der Fertigung weitgehend herabgedrückt werden, da das eigentliche Ferritmaterial vor dem Einbetten, z. B. Eingießen, hinsichtlich seiner elektrischen bzw. magnetischen Kernwerte geprüft werden kann. Dies ist bei den. bekannten Matrixebenen, die aus einer einzigen Ferritmasse bestehen, nicht möglich.
Dadurch, daß die einzelnen Kerne innerhalb einer Ebene eine genau definierte Lage einnehmen, kann die Verdrahtung sehr einfach maschinell, z. B. mit einer nähmaschiiienartigen Anlage erfolgen. Das zeitraubende Aufziehen der Kerne auf die Leiter kann also1 bei feiner Matrix nach der Erfindung vollkommen wegfallen.
Eine Speichermatrix nach der Erfindung jarmöglicht dann aber auch die Verwendung von gedruckten Schaltungen für die Verdrahtung. Gedruckte Schaltungen können beispielsweise seitlich auf die Ebenen nach der Erfindung aufgesetzt werden, und die einzelnen Leiter werden durch die Bohrung der Kerne hindurch verbunden. Dies kann beispielsweise auch dadurch geschehen, daß in die Bohrung der, einzelnen Kerne, z. B. beim Einbetten in die Isolierstoffplatte, ein Leiterstück eingelegt wird, das dann seitlich verdrahtet, z. B. mit den gegebenenfalls anzubringenden gedruckten Schaltungen verlötet wird.
Als Einbettmasse kommen praktisch alle Stoffe, vorzugsweise Isolierstoffe, in Frage, die eine geringe Permeabilität besitzen. Die Einbettplatte braucht natürlich zwischen den vorzugsweise mit einem gewissen Abstand eingeketteten Kernen nicht kompakt zu sein, sondern es können zwischen den Kernen auch Aussparungen (Lüftungsöffnungen) vorgesehen sein.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von Speicheranordnungen, die aus einer Vielzahl von nach Art einer Matrix angeordneten, in ein nichtmagnetisches Material eingebetteten, ringförmigen Magnetkernen mit zumindest angenähert rechteckförmiger Hystereseschleife bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß nach Art einer Matrix eine Vielzahl von Ferritrohren in ein unmagnetisches, vorzugsweise isolierendes Material eingegossen wird und daß von dem dadurch entstehenden Block aus unmagnetischem Material und Ferritrohren die einzelnen Matrixebenen abgetrennt, z. B. abgesägt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ferritrohre vor und vorzugsweise auch während des Vergießen« auf entsprechend geführte Stempel (Führungsdorne) aufgezogen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als unmagnetisches Material ein spritzbarer Isolierstoff verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenbohrungen und auch die Seitenflächen der durch die Abtrennung der einzelnen Matrixebenen entstehenden Matrixringkerne frei von Einbettmaterial bleiben.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in das unmagnetische und vorzugsweise isolierende Material die zum Anschluß der Matrix notwendigen Lötösen mit eingebettet werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1 111548.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 707/159· 12.
DENDAT1072410D 1957-04-12 Verfahren zum Herstellen von Speicher anordnungen Pending DE1072410B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES0053116 1957-04-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1072410B true DE1072410B (de) 1959-12-31

Family

ID=7489094

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1072410D Pending DE1072410B (de) 1957-04-12 Verfahren zum Herstellen von Speicher anordnungen

Country Status (5)

Country Link
CH (1) CH360419A (de)
DE (1) DE1072410B (de)
FR (1) FR1205412A (de)
GB (1) GB833958A (de)
NL (1) NL226705A (de)

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US3252205A (en) * 1963-02-11 1966-05-24 Gen Dynamics Corp Thermoelectric units
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Also Published As

Publication number Publication date
GB833958A (en) 1960-05-04
NL226705A (de)
CH360419A (de) 1962-02-28
FR1205412A (fr) 1960-02-02

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