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DE1072193B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1072193B
DE1072193B DENDAT1072193D DE1072193DA DE1072193B DE 1072193 B DE1072193 B DE 1072193B DE NDAT1072193 D DENDAT1072193 D DE NDAT1072193D DE 1072193D A DE1072193D A DE 1072193DA DE 1072193 B DE1072193 B DE 1072193B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bucket
heating
hollow
heating medium
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1072193D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1072193B publication Critical patent/DE1072193B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/04Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
    • B61D9/06Bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein- oder mehrteilige Ladekübel, insbesondere für den Eisenbahntransport.
Es ist bekannt, Schüttgüter in Kübeln ein- oder mehrteiliger Bauart zu befördern, die auf Kübelwagenuntergestelle aufgesetzt werden. Bei tiefen Außentemperaturen kanu es vorkommen, daß eine Vereisung des Ladegutes in sich sowie ein Festfrieren des Ladegutes an der Kübelwandung und bei zwei- und mehrteiligen Kübeln an den Trennfugen der Kübelteile eintritt und dadurch die Entladung der Kübel durch Bildung großer gefrorener Klumpen oder Haften des Gutes an dem Kübel erschwert oder unmöglich-gemacht-wird. Es sind abschließbare Transportbehälter, wie Kisten od. dgl., bekannt, die ent-Aveder mit doppelten wärmeisolierenden Wänden oder mit eingebauten Wärme- oder Kältequellen versehen sind. Doppelte wärmeisolierende Wände sind für offene Ladekübel nicht geeignet, da sie in diesem Fall nicht einmal das Einfrieren verhindern könnten, und eingebaute Wärme- oder Kältequellen sind für Ladekübel vermöge des rauhen Betriebes, dem dieselben insbesondere durch Hebezeugeutladung ausgesetzt sind, unverwendbar und zu teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachsten Mitteln ein Einfrieren oder Vereisen des Schüttgutes in offenen Kübeln zu verhindern oder, falls ein solches bereits eingetreten sein sollte, das Schüttgut derart aufzutauen, daß die Entladung der Kübel ungehindert erfolgen kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe so gelöst, daß an der Kübelwand diese versteifende Hohlgurtungen vorgesehen sind, die von einem von außen zugeführten Heizmittel durchströmt werden. Ivs sind dabei die an sich notwendigen Aussteifungen als Hohlgurtungen ausgeführt, die derart miteinander verbunden sind, daß sie von dem Heizmittel insgesamt durchströmt werden können. Die. Hohlgurtungen weisen Ein- und Auslaßstutzen für das Heizmittel auf. Am Kübeltragwagen kann eine durchgehende Heizleitung gelegt sein, deren Austrittsstutzen lösbar mit den Eintrittsstutzen am Kübel verbunden sind. In den Kübelwagenlängsträgern sind mit Vorteil selbstschließende Ventilstutzen zur Einführung des Heizmittels in das Heizsystem des Kübels angeordnet, die mit der Quelle des Heizmittels verbunden sind. Durch die Errmdung sind ohne aufwendige zusätzliche Mittel, wie Ooppelwände und Einzelheizaggregate,
Eisenbahntransporte geschaffen,
schon durch Aufsetzen auf den
eine zentrale Heizleitung angeschlossen
wie
heizbare Kübel für die beispielsweise Kübel tragwagen an sind.
Im folgenden wird die Erfindung an Mand eines Ausführungsbeispiels mit Hilfe von Zeichnungen näher beschrieben. Die Zeichnungen stellen dar:
Fig. I einen Querschnitt durch eine Kübelhälfte,
Ein- oder mehrteiliger heizbarer
Ladekübel
Anmelder:
Rheinstahl Siegener Eisenbahnbedarf
Aktiengesellschaft, .
Dreis-Tiefenbach (Kr. Siegen)
Dipl.-Ing. Fritz Tittelbach, Siegen,
ist als Erfinder genannt worden
ao Fig. 2 im linken Teil einen Längsschnitt durch einen Kübel, im rechten Teil eine Ansicht des Kübels, Fig. 3 eine Kübelanordnung auf den Kübeltragwagen,
Fig. 4 einen Querschnitt durch ein Anschlußventil im linken Teil in geschlossener und im rechten Teil in geöffneter Stellung.
Der Kübel besteht aus den Seitenblechen 1. den Bodenblechen 2 und den Stirnblechen 3. Er wird durch die unteren Seitenwandhohlgurtungen 4, die oberen Seitenwandhohlgurtungen 5, die Bodenhohlgurtungen 6 und die mit diesen einen Bauteil bildenden Stirnwandverstärkungen7 ausgesteift. DieSeiteuwandhohlgurtungen 4, 5 und die Bodenhohlgurtungen 6 sind durch Hohlrippen 8, 9 miteinander verbunden.
die beim dargestellten Ausführungsbeispiel auf der Innenseite der Seiten- bzw. Bodenbleche angeordnet sind. Der Kübel wird durch Kübelfüße 10 auf den Langträgern der Kübel tragwagen in bekannter Art in der richtigen Lage gehalten. Die Kübelfüße 10 sind untereinander und mit der Hohlrippe 9 durch IIohI-rippenll verbunden, die an der Außenseite des Bodenbleches 2 angeordnet sind. Alle Hohlgurtungen 4, 5. 6, 7, 8, 9. 11 sind untereinander und mit den Kübelfüßen 10 derart verbunden, daß ein I Ieizmittel da.» gesamte aus den (iurtungen gebildete lleizsvstem durchströmen kann. Dadurch, daß die Kübelfüße 10 hohl ausgebildet und dem System angeschlossen sind, wird ein Einfrieren der Füße auf den Auflagern mit Sicherheit vermieden.
Das Heizmittel, beispielsweise Heißluft und (licht
gas od. dgl., kann durch Stutzen 12 an den unteren Seitenwandhohlgurtungen 4 zugeführt werden, die über Kupplungsschläuche 23 an die Heizniitlelleitun
gen angeschlossen werden. Der Anschlußstutzeii 12
909 690/378

Claims (4)

kann jedoch auch an jeder anderen Stelle des Heizsystems angeordnet werden. Es können an beliebiger, geeigneter Stelle des Heizsystems, beispielsweise an den Stirnwandaussteifungen 7, Austrittsöffnungen 13 für das Heizmittel vorgesehen werden. Das Heizmittel 5 kann jedoch auch in geschlossenem Kreislauf umlaufen. Oftmals wird es besonders zweckmäßig sein, das Heizmittel durch geeignete selbstschließende Ventile zuzuführen, die beispielsweise an den Kübelwagenlängsträgern angeordnet sind. Diese Ventile können so ausgebildet sein, daß im doppelwandigen Ventilkörper 14 ein Hohlkolben 15 gleitet, der durch Federn 16 ständig in Verschlußstellung gehalten wird. In der Innenwandung des doppelwandigen Ventilkörpers 14 sind" öffnungen 17 ausgespart, die öffnungen 18 im Hohlkolben 15 entsprechen. Während, wie im linken Teil der Fig. 4 gezeigt, die Federn 16 ihre Hohlkolben in einer Stellung halten, daß sie die Wandung der öffnungen 17 verschließen, wird bei Aufsetzen des Kübels auf die Kübelwagenlangträger der Hohlkolben 15 durch die Kübelfüße 10 nach unten gedrückt, so daß die öffnungen 17, 18 in Ventilkörper und Hohlkolben übereinstimmen und das Heizmittel, wie durch Pfeil 19 angedeutet, in das Heizsystem einströmen as kann. Die Zuführung des Heizmittels kann entweder durch einzelnen Anschluß der Stutzen 12 an beispielsweise ortsfeste Heizmittelanschlüsse erfolgen oder durch Kupplung der Stutzen 12 mit entsprechenden Anschlüssen einer am Kübel tr ag wagen 20 verlegten Leitung 21. Es können die Heizsysteme mehrerer Wagen fortlaufend durch Kupplungen 22 verbunden und an eine beispielsweise ortsfeste Wärmequelle angeschlossen werden. Patentansprüche:
1. Ein- oder mehrteiliger heizbarer 'Ladekübel, insbesondere für den Eisenbahntransport, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kübelwand (1, 2) diese versteifende Hohlgurtungen (4 bis 9, 11) vorgesehen sind, die von einem von außen zugeführten Heizmittel durchströmt werden.
2. Kübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlgurtungen (4 bis 9, 11) derart miteinander verbunden sind, daß sie von einem Heizmittel insgesamt durchströmt werden.
3. Kübel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlgurtungen Ein- und Auslaßstutzen (12, 13) für das Heizmittel aufweisen.
4. Kübel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kübelwagenlängsträgern selbstschließende Ventilstutzen zur Einführung des Heizmittels in das Heizsystem der Kübel angeordnet werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 139 147, 388 228,
>7 076.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 909 690/378 12.
DENDAT1072193D Pending DE1072193B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1072193B true DE1072193B (de) 1959-12-24

Family

ID=596712

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1072193D Pending DE1072193B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1072193B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219401B (de) 1961-12-15 1966-06-16 Hoess Maschb K G Beton-Aufbewahrungs- und Tranportbehaelter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219401B (de) 1961-12-15 1966-06-16 Hoess Maschb K G Beton-Aufbewahrungs- und Tranportbehaelter

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