DE1072070B - - Google Patents
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-
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für Nähmaschinen, insbesondere Gruppenstichnähmaschinen
zur selbsttätigen Steuerung des Werkstücktransportes zwischen den einzelnen Bearbeitungsvorgängen an ein
und demselben Werkstück. Es sollen dabei Werkstücke beliebiger Form und Größe bearbeitet werden können,
auf denen die Bearbeitungsstellen in beliebiger Entfernung und Anzahl vorgesehen sind.
Einrichtungen zum selbsttätigen, absatzweisen Bearbeiten einer Anzahl in gleichen Abständen voneinander
und in einer Flucht liegenden Bearbeitungsstellen sind schon bekanntgeworden. So wurde z. B. eine
derartige Einrichtung für eine Knopflochnähmaschine vorgeschlagen, die aus einem Schlitten mit einer Einstellvorrichtung
in Form eines parallel verschiebbaren Gestänges, dessen einzelne Stangen gelenkig miteinander
verbunden sind, besteht. Zum Transport des Werkstückes wird der Schlitten mit dem Werkstück
nach Fertigstellung jeweils eines Knopfloches durch eine Zugfeder absatzweise weiterbefördert. Die Auslösung
der Steuervorgänge erfolgt durch den sich bei der Herstellung des Knopfloches um dieses bewegenden
Kopf der Nähmaschine, der die Stichbildewerkzeuge trägt. Diese bekannte Einrichtung stellt eine
Lösung mit mechanischen Mitteln dar, die nur anwendbar ist bei Werkstücken, auf denen die Bearbeitungsstellen
in gleichen Abständen voneinander auf einer Geraden liegen.
Weiterhin wurde schon eine ähnliche Einrichtung zur Fertigung von Knopflöchern an Schuhoberteilen
vorgeschlagen. Auch hier liegen die Bearbeitungsstellen in gleichen Abständen verhältnismäßig eng nebeneinander
auf einer Fluchtlinie. Die Steuereinrichtung arbeitet mit rein mechanischen Mitteln und ist dementsprechend
außerordentlich kompliziert und nur für die vorgesehene spezielle Anwendung geeignet.
Schließlich sind auch schon Einrichtungen bekannt, mit deren Hilfe auf Werkstücken in Bandform Knopflöcher
anzubringen sind, wobei der Werkstücktransport zwischen den Bearbeitungszyklen selbsttätig gesteuert
wird. Dabei gelangen bei einer der bekannten Ausführungsformen wiederum nur rein mechanische
Steuermittel zur Anwendung, während bei der anderen Ausführungsform die Steuermittel auch teilweise
elektromagnetischer Natur sind. Neben der Beschränkung dieser Einrichtungen auf ihre Anwendung
bei bandförmigen Werkstücken erlauben sie nur sehr beschränkt oder unter erheblichem Aufwand eine
Änderung der einmal festgelegten Abstände der Bearbeitungsstellen.
Andere schon bekanntgewordene Einrichtungen zur selbsttätigen Steuerung enUveder der Werkstückbewegung
oder der Bewegung der Stichbildewerkzeuge befassen sich nur mit der Aufgabe, die zwischen Werk-Einrichtung
für Gruppenstichnähmaschinen
zur selbsttätigen Steuerung
des Werkstücktransportes
Anmelder:
G. M. Pfäff A.-G., Kaiserslautern
G. M. Pfäff A.-G., Kaiserslautern
Günter Myska, Kaiserslautern,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
stück und Stichbildewerkzeugen während eines Bcarbeitungszyklus
stattfindende gegenseitige relative Bewegung zu .steuern.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Einrichtung für Nähmaschinen, insbesondere Gruppcnstichnälimasclnnen
zur selbsttätigen Steuerung des Werkstücktriinsportes zwischen den einzelnen Bearbeitungszyklcn
an Werkstücken beliebiger Form und Größe mit Bearbeitungsstellen beliebiger Entfernung
und Anzahl, zu schaffen. Die Einrichtung soll weiterhin
an allen bekannten Typen von Gruppenstichnähmaschinen leicht und schnell angebracht und wieder
entfernt werden können. Schließlich sollen von einer Steuereinrichtung aus mehrere Nähmaschinen gesteuert
werden können.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch eine Einrichtung, deren mechanischer Teil in an sich bekannter
Weise, aus einem mit einer leicht zu öffnenden Einspannvorrichtung in Form zweier scharnierartig
verbundener, in Arbeitsstellung aufeinander gepreßter Schienen versehenen und in der Werkstückebene
durch Steuereinrichtungen verschiebbaren Wagen zum Einspannen und Führen des bzw. der zu
bearbeitenden Werkstücke besteht sowie einer die Wagenbewegung und damit den Werkstücktransport
steuernden und nach Beendigung des Werkstücktransportes den nächsten Bearbeitungszyklus auslösenden
Einrichtung. Zur Steuerung des Werkstücktransportes ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, mit der Ent-
rnung und Anzahl der einzelnen nacheinander ausführenden
Transportbewegungen zwischen den jveiligen Bearbeitungszyklen beliebig vorwählr
gesteuert werden können. Die Steuerung des agens im rechten Winkel dazu erfolgt durch
ie am Wagen angeordnete Profilschiene, die ausxhselbar
ist und mit Leitrollen zusammenwirkt. e erstgenannte Steuereinrichtung besteht dabei
ι wesentlichen aus einer elektrischen Schaltung mit
iem über ein Relais und einen Arbeitskontakt von iem zwangläufig bewegten Teil der Nähmaschine
.d über dasselbe Relais und einen weiteren Arbeits-■ntakt
in Abhängigkeit vom Werkstücktransport geraerten Vorschubantrieb für den Wagen und einem
Abhängigkeit v.om Werkstücktransport über ein :iteres Relais gesteuerten Impulsgeber zur Ausäung
des nächsten Bearbeitungszyklus der Nähaschine.
Zur Betätigung des Arbeitskontaktes, der zur Schalng
des unter anderem in Abhängigkeit vom Werk-Ltcktransport
den Vorschubmotor steuernden Relais irgesehcn ist. als auch zur Betätigung des Arbeitsmtaktes.
der zur Schaltung des ebenfalls in Ab-.ngigkeit vom Werkstücktransport einen Impuls-
:ber steuernden Relais oder im einfachsten Falle «5 nes als Impulsgeber wirkenden Verzögerungsrelais
>rgesehen ist, können am Wagen längs dessen Schiene ich einer Skala einstellbare Schaltstücke angeordnet
in.
Zur Betätigung der Einschaltmechanismen der Nähaschint· ist ein Elektromagnet vorgesehen, der zur
uslösung des ersten Bearbeitungsvorganges über nen von der Bedienungsperson zu betätigenden
Aaltkontakt kurzzeitig an Spannung gelegt wird id zur Auslösung der jeweils folgenden Bearbeitungsirgängf
vom Impulsgeber geschaltet wird.
Zur Trennung des Stromkreises des Vorschubotors nach Ablauf des gesamten vorgewählten Be-"beitungsprogramms ist am Ende der Schaltstück- :ihe des Wagens ein Schlußschaltstück vorgesehen. Ein als »Ein«- und »Aus«-Schalter ausgebildeter Hauptschalter kann nur in einer Richtung, z. B. in hrzeigerdrehrichtung, gedreht werden und betätigt :i Bewegung in seine »Aus«-Stellung über einen zuitzlich angeordneten Kontakt nochmals das Schalt- 4-5 '.lais des Vorschubmotors, so daß dieses auf seine Ein«-Stellung schaltet.
Zur Trennung des Stromkreises des Vorschubotors nach Ablauf des gesamten vorgewählten Be-"beitungsprogramms ist am Ende der Schaltstück- :ihe des Wagens ein Schlußschaltstück vorgesehen. Ein als »Ein«- und »Aus«-Schalter ausgebildeter Hauptschalter kann nur in einer Richtung, z. B. in hrzeigerdrehrichtung, gedreht werden und betätigt :i Bewegung in seine »Aus«-Stellung über einen zuitzlich angeordneten Kontakt nochmals das Schalt- 4-5 '.lais des Vorschubmotors, so daß dieses auf seine Ein«-Stellung schaltet.
Um die Steuervorrichtung zur Steuerung des Werk- :ücktransportes mehrerer Nähmaschinen ausnutzen
1 können, ist ein Schalter zur gleichzeitigen An- :haltung weiterer, beliebig vieler Elektromagnete zur
uslösung der Einschaltmechanismen entsprechend ielcr Nähmaschinen sowie Antriebsverbindungen vom
'orschubmotor zu den Werkstücktransportwagen ieser Nähmaschinen vorgesehen.
Durch die beschriebenen elektrischen Steuerungsrgane wird der Werkstücktransportwagen zwischen
en einzelnen Bearbeitungsvorgängen bewegt, und war durch ein Zahnrilzel. das vom Vorschubmotor
er Steuervorrichtung angetrieben wird, und eine mit ßo
icse.m Zahnritzel zusammenwirkende Zahnstange. >iese Zahnstange ist auf einer der Schienen der Einjannvorrichtung,
vorzugsweise der oberen Schiene, ngeordnet. Vorteilhafterweise kann auch die Schiene
:lbst über einen Teil ihrer Länge als Zahnstange ausebildet sein. Das Zahnritzel ist über eine Welle, mit
wei Kugelgelenken mit der Welle des Vorschubiotors verbunden und in einem seitlich angeordneten.
;hwenkbaren und unter der Wirkung einer Rückstell- ;der stehenden Lagerungsteil gelagert.
Die Führuugsteile für den Wagen sind auf einer
Grundplatte angeordnet, die bei Nähmaschinen, bei denen während des Bearbeitung! Hßangcs das Werkstück
bewegt wird, dieser Bewegung folgt und die bei
Nähmaschinen mit bewegtem Kopfteil, bei denen also während des Bearbeitungsvor^anjics die Nähwerkzeuge
sich gegenüber dem Werkstück bewegen, fest angeordnet ist.
Die Einspannschienen sind durch si-illic-h angeordnete,
nach hinten geführte Arme miteinander verbunden und bei einer bevorzugten Ausführungsform mit
ebenfalls nach hinten bis nahe an den Bereich der Bearbeitungsstelle
des Werkstückes reichenden, sich dort verjüngenden Druckplatten versehen. In der oberen
dieser Druckplatten können gegebenenfalls zur Unterstützung des durch Zahnritzel und Druckrolle ausgeübten
Anpreßdruckes elektromagnetisch wirkende Spannmittel eingelagert sein. Die obere Druckplatte
muß in einem solchen Falle dann aus unmagnetischem bzw. diamagnetischem Werkstoff bestehen.
Der Rücklauf des Werkstücktransportwagens kann entweder durch Umpolen des nach Abschluß sämtlicher
vorgewählter Bearbeitungsvorgänge selbsttätig den Wagenrücklauf durchführenden Vorschubmotors
oder durch ein sich beim Vorschub spannendes, unter der Wirkung einer Rückstellfeder stehendes Rücklaufseil
erfolgen.
Die untere Druckplatte des Werkstücktransport-λvagens
setzt sich nach vorn in eine Werkstückauflage fort, die gegebenenfalls mit einem aufklappbaren Teil
zur Zugänglichmachung der Schaltstückreihen am Wagen versehen ist. Die Einstellskala für die Schaltstückreihen
am Wagen ist relativ zum Wagen in dessen Längsrichtung zurEinstellung der ersten Bearbeitungsstelle verschiebbar.
Die Grundplatte, auf der die Führungsteile für den Wagen angeordnet sind, ist ihrerseits in einem Bett
geführt, das unter Einfügung von Abstandsstücken in seiner Höhe einstellbar und an beliebige Nähmaschinenbauarten
anpassungsfähig mittels nach unten ragender Tragsäulen an der Tischplatte der mit der
Vorrichtung auszurüstenden Nähmaschine in einfacher Art und Weise angebracht und auch wieder abgenommen
werden kann.
Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch dieselbe erzielten Vorteile ergeben sich aus
der nachstehenden Beschreibung der in den Zeichnungen in ihren Teilen schematisch dargestellten beispielsweisen
Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes und deren Wirkungsweise.
Fig. 1 zeigt die gesamte Einrichtung in schaubildlicher Darstellung; in
Fig. 2 ist das Schaltbild eines beispielsweise wählbaren elektrischen Einrichtungsteiles mit den dieses
beeinflussenden und von diesem beeinflußten Teilen sowohl der Nähmaschine als auch der Steuereinrichtung
dargestellt;
Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht der Einrichtung ebenso wie Fig. 1, jedoch mit abgenommenem
Wagen;
Fig. 4 zeigt die Einrichtung in Richtung der Pfeile X-X in Fig. 1 mit hochgeklappter oberer Schiene;
Fig. 5 zeigt eine Einzelheit in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 6 zeigt eine weitere Einzelheit, und zwar die Profilschiene zur Steuerung in der einen Richtung;
Fig. 7 zeigt den mechanischen Teil der Einrichtung in einer Seitenansicht, und zwar in einer möglichen
Ausführungsform an einer handelsüblichen Knopflochnähmaschine;
Fig. 8 zeigt dieselbe Einrichtung, ebenfalls in Seitenansicht
von der anderen Seite, zum Teil im Schnitt;
Fig. 9 gibt eine Teildraufsicht auf die Einrichtung nach den beiden vorhergehenden Figuren wieder;
Fig. 10 ist eine Teildarstellung aus Fig. 8, ebenso
Fig. 11 eine Teildarstellung aus Fig. 8 in Richtung der Pfeile XVII-XVII;
Fig. 12 zeigt weitere Details der Vorrichtung;
Fig. 13 ist ein Schnitt durch Fig. 12 nach der Linie XIX-XIX,
Fig. 14 ist ein weiterer Schnitt nach der Linie XX-XX.
Bei der in vorliegender Erfindung beispielsweise verwendeten vollautomatischen Knopflochnähmaschine
1 wird das Werkstück während der Bildung eines Knopfloches nur geradlinig hin- und hergeschoben,
die Raupen- und Riegelstiche entstehen durch das Auspendeln der Nadelstange. Das Aufschneiden
des Knopfloches und das Abschneiden des Ober- und Unterfadens besorgt die Maschine.
Sie ist in bekannter Weise mit einer elektrischen Einrichtung versehen, bei welcher durch einen einzigen
Fußschalter 2 (Fig. 1) das Heben und Senken des mit dem Stoffdrückerhebel 3 verbundenen Stoffschieberrahmens
4 und das Einschalten der Maschine 1 erfolgt. Diese elektrische Einrichtung bewirkt, daß
bei betriebsbereiter Nähmaschine 1 deren Stoffschieberrahmen 4 durch den Stoffdrückermagnet 5 (Fig. 7)
in einer angehobenen Stellung zum Einführen eines Werkstückes 10 gehalten wird. Wird nun der Fußschalter
2 gedruckt, so wird de-r Stromkreis des Stoffdrückermagnets
5 unterbrochen, und der Stoff schieberrahmen 4 senkt sich unter der Wirkung einer Feder
auf das Werkstück 10 herab. Beim nachfolgenden Durchdrücken des Fußschalters 2 wird der Einschaltmagnet
6 an Spannung gelegt, sein Anker zieht an und betätigt dabei den Einschalthebel, der mit dem
Schalt- und Bremshebel und der Riemenführung in Wirkverbindung steht, wobei die durch den ständig
umlaufenden Antriebsmotor 7 angetriebenen Riemen 8 auf die Vollscheiben der Maschine 1 übergeführt werden,
womit diese in Gang gesetzt wird.
Damit sich der Stoffschieberrahmen 4 während des Nähvorganges bei entlastetem Fußschalter 2 nicht
heben kann, wird beim Arbeiten der Maschine 1 durch einen Sicherheitskontakt der Stromkreis zum Stoffdrückermagnet
5 unterbrochen.
Nach Ablauf eines Arbeitszyklus wird die Maschine 1 in bekannter Weise selbsttätig stillgesetzt. Zugleich
wird der Sicherheitskontakt geschlossen, der Stoffdrückermagnet
5 zieht an und läßt den Stoffschieberrahmen 4 anheben, wobei die in der Nähmaschine 1
befindliche Fadenabschneidvorrichtung betätigt wird. Danach ist die Maschine für den nächsten Nähvorgang
betriebsfertig.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung des Werkstücktransportes an der Nähmaschine
1 besteht im wesentlichen aus einem Wagen 9 ;-um Einspannen und Führen des Werkstückes 10 und
einem diesem zugeordneten elektrischen Steuergerät 11. Der Wagen 9 weist eine untere Schiene 12 (Fig. 2,
6, 8) und eine obere Schiene 13 auf, die zum Teil als Zahnstange 14 (Fig. 1, 9) ausgebildet ist. Die Schienen
12, 13 bilden mit noch zu beschreibenden Teilen die Einspannvorrichtung für die zu transportierenden
Werkstücke 10. Sie sind .scharnierartig miteinander verbunden und werden in Arbeitsstellung aufeinandergepreßt.
Durch das elektrische Steuergerät 11 (Fig. 1) sind die Transportbewegungen bezüglich Anzahl und
Entfernung beliebig vorwählbar steuerbar. Zur Steuerung
der Transportbewegungen im rechten Winkel zu dieser Steuerrichtung dient eine am Wagen 9 angeordnete
Profilschiene 15, die mit Leitrollen 16 zusammenwirkt. Mit der Zahnstange 14 der oberen Schiene
13 wirkt ein Zahnritzel 17 zusammen, das vom Vorschubmotor 143 des Steuergerätes 11 über eine Welle
18 mit zwei Gelenkstellen 19 und 20 angetrieben wird. Das Zahnritzel 17 übernimmt gleichzeitig die Aufgabe,
den nötigen Anpreßdruck auf die obere Schiene 13
ίο auszuüben. Dafür ist weiterhin eine Druckrolle 21, die
mit dem glatten Teil der oberen Schiene 13 zusammenwirkt, vorgesehen.
Eine an ihrem vorderen Ende mit einer Verschiebenut 22 versehene Welle 23 für die Aufnahme des Zahnritzeis
17 ist in einem seitlich angeordneten und schwenkbaren Lagerungsteil24 gelagert, das unter der
Wirkung einer Rückstellfeder 25 (Fig. 4) steht. Eine. Achse 26 der Druckrolle 21 ist auf der anderen Seite
der Vorrichtung in einem Lagerungsteil 27 gelagert,
so der ebenfalls schwenkbar ist und unter der Wirkung
einer ihm zugeordneten Rückstellfeder steht. Die Lagerungsteile 24, 27 sind an ihren hinteren Enden mit
nach unten gerichteten Gabeln 28, 29 versehen, in welchen Gestänge 30, 31 angelenkt sind, die mit einem
einen Fußtritt 32 (Fig. 1) aufweisenden Hebel 33 und mit diesem drehbaren Hebel 34 verbunden sind. Die
Lagerungsteile 24, 27 sind mit seitlich angebrachten Zapfen 35 (Fig. 9) versehen, mit welchen diese zwischen
zweiteilig ausgeführten Lagerböcken 36, 37 drehbar gelagert sind. Zur Aufnahme von seitlichen
Drücken der Lagerungsteile 24, 27 sind die Lagerböcke 36, 37 mit sich nach vorn erstreckenden Gleitteilen
38, 39 versehen.
Gegenüber dem Zahnritzel 17 und der Druckrolle 21, also unterhalb der unteren Schiene 12, sind Gegendruckrollen
40 und 41 (Fig. 3) um Achsen 42 und 43 drehbar gelagert, die in Lagerungsteilen 44, 45 aufgenommen
sind. Die Achsen 42, 43 sind nach vorne verlängert und tragen leicht drehbare Hülsen 46, 47,
die in Ausnehmungen 48 und 49 von nach unten gerichteten Führungen 50 und 51 des Wagens 9 laufen
(Fig. 8, 12).
Die vorderen Leitrollen 16 (Fig. 3, 6, 8), die mit der vorderen Kante der Profilschiene 15 zusammenwirken,
sind leicht drehbar um Achsen 53, 54 gelagert, die in Verschiebeteilen 55, 56 eingesetzt sind. Diese
sind längsverschiebbar in Lagerungen 57, 58 geführt und an ihren hinteren Enden mit Kugelgelenken 59,
60 und Stiften 61 zum Einhängen von Federn 62 versehen. Die hinteren festen Leitrollen 16, die mit der
hinteren Kante der Profilschiene 15 zusammenwirken, sind um Achsen 63, 64 leicht drehbar angeordnet.
Die zweiteiligen Lagerböcke 36.. 37, die Lagerungsteile
44, 45 und die Lagerungen 57, 58 sind auf Grundplatten 65, 66 angeordnet (Fig. 3).
Kugelgelenke 59, 60 sind an Stangen 67, 68 angebracht, die mit ihren Gewinden 69,70 in Verbindungsteilen
71, 72 eingeschraubt und durch Muttern 73, 74 gesichert sind. Die Verbindungsteile 71, 72 weisen
Bohrungen 75 auf, in welchen Stangen 76 verschiebbar geführt sind, die über Kugelgelenke 77 an den
Gabeln 28, 29 der Lagerungsteile 24, 27 angelenkt sind (Fig. 9).
Die Federn 62 sind mit ihren hinteren Enden in Stiften 77α eingehängt, die in den Grundplatten 65,
66 befestigt sind. Diese sind in Betten 78, 79 geführt, deren Abstand von einer Tischplatte 85 unter Einfügung
von Abstandsstücken 80 durch Verstellung der letzteren veränderlich ist (Fig. 3). Dazu dienen nach
unten ragende Tragsäulen 81, die in Rohren 82 durch
Schrauben 83 feststellbar aufgenommen sind. Die Rohre 82 sind in Platten 84 eingelassen, die an der
Tischplatte 85 durch Schrauben 86 befestigt sind (Fig. 8).
Die mit den Vorrichtungen versehenen, verschiebbaren Grundplatten 65, 66 sind mittels eines Verbindungsteiles
87 (Fig. 3 und 9) miteinander und mit einem die Bewegung des Werkstückes 10 während
dessen Bearbeitungsvorganges mitausführenden Teiles der Maschine verbunden. Bei Nähmaschinen mit be- ίο
wegtem Kopfteil sind die Grundplatten 65, 66 festgelegt,
wobei das Verbindungsteil 87 fortfällt.
Die Schienen 12 und 13 sind durch seitlich angeordnete, nach hinten geführte Arme 92 und 93 gelenkig
miteinander verbunden. Zu diesem Zweck sind die unteren Arme 92 in ihren hinteren Enden gegabelt
und mit Kulissen 94 versehen, in welchen die oberen Arme 93 mit in diesen eingesetzten Bolzen 95 geführt
sind (Fig. 4, 7, 8, 9).
Weiterhin sind Druckplatten 96 und 97 vorgesehen, die mit den Schienen 12, 13 verbunden sind und bis
nahe an den Bereich der Bearbeitungsstelle des Werkstückes 10, sich dort verjüngend, geführt sind. Zur
Unterstützung des vom Zahnritzel 17 und der Druckrolle 21 auf das Werkstück 10 ausgeübten Anpreßdruckes
sind in der oberen Druckplatte 96 elektromagnetisch wirkende Spannmittel 98 eingelagert. Die
obere Druckplatte 96 besteht aus einem unmagnetischen oder diamagnetischen Werkstoff.
Die obere Schiene 13 setzt sich nach oben in zwei 3<>
längs der Schiene verlaufende Führungen 99 und 100 fort, die mit Durchbrüchen 101 und 102 für die
Welle 23 und die Achse 26 vom Zahnritzel 17 und der Druckrolle 21 versehen sind. In den oberen Führungen
99, 100 sind, parallel zu diesen verlaufend, Führungsschienen
103 und 104 (Fig. 5) angeordnet, die unter der der Druckrichtung des Zahnritzels 17 und der
Druckrolle 21 entgegengesetzt gerichteten Federkraft von Federn 105 stehen und durch Anschläge 106 in
ihrer senkrechten Bewegung nach oben begrenzt sind. Die Führungsschienen 103 und 104 sind durch Verbindungsteile
107 und 108 (Fig. 1) miteinander verbunden, gegen die die Federn 105 drücken. Die Führungsschienen
103 und 104 haben die Aufgabe, das Zahnritzel 17 von der Zahnstange 14 abzuheben, wenn
die Lagerungsteile 24, 27 zum Wagenrücklauf nach
oben geschwenkt werden (Fig. 3). Die untere Druckplatte 97 setzt sich nach vorn in eine Werkstückauflage
109 fort, die mit einem aufklappbaren Teil 110 versehen ist, um die noch zu beschreibenden Schaltstückreihen
am Wagen 9 zugänglich zu machen.
Die bereits genannten, nach unten gerichteten Führungen 50 und 51 sind unterhalb der Werkstückauflage
109 (Fig. 8, 12) mit dieser verbunden. Die Ausnehmungen 48 und 49 in diesen laufen in einer nach
unten gerichteten Kurve 111 (Fig. 12) aus, während weitere, nicht dargestellte, nach unten gerichtete Ausnehmungen
mit Abstand der Achsen 42, 43 von der Kurve 111 entfernt liegend in den Führungen 50 und
51 eingearbeitet sind. Diese Kurven 111 und Ausnehmungen 48, 49 ermöglichen die Herausnahme des
Wagens 9 aus den Einspannvorrichtungen.
Die Führung 50 (Fig. 8, 10, 11) besitzt an ihrer unteren Kante eine Leiste 112, die mit einer Zahnung
113 versehen ist, mit welcher eine Klinke 114 zusammenwirkt. Diese ist an einem doppelarmigen, federbelasteten
Hebel 115 ausgebildet, der um eine Achse 116 drehbar ist. Die Achse 116 ist an einem Arm 117
befestigt, der mit der Vorderkante, der Grundplatte 65 verbunden ist. Der andere Arm 118 des Hebels 115
ragt in die Bewegungsbahn eines Auslösehebels 119 hinein, der an einem mit dem Verschiebeteil 55 vi-r
bundenen Winkelträger 120 befestigt ist. Dieser träfet
auf seinem nach vorn abgebogenen Schenkel zwei Arbeitskontakte 121 und 122, die in der Bewegung
bahn von Schaltstücken 123, 124 (Fig. 14) liegen. Diese sind auf einer mit der Führung 51 verbundenen
Leiste 125 verschiebbar und durch Schrauben 126 feststellbar angeordnet.
Die Schaltstücke 123, 124 weisen Zeigermarken 127 auf, die mit einer Skala 128 (Fig. 12, 13, 14) /u
sammenwirken, welche mit einem auf der Leiste· 125 verschiebbaren und feststellbaren Verschiebeteil 129
verbunden ist. Die Skala 128 ist in Rollen 130 geführt, die in Abständen an der Führung 51 angeordnet
sind. Der Verschiebeteil 129 besitzt eine nach unten gerichtete Zeigermarke 131, die mit einer weiteren, an
den Arbeitskontakten 121 und 122 angeordneten Marke 132 zusammenwirkt.
An dem Bett 79 ist eine unter Federwirkung stehende Seiltrommel 133 (Fig. 3) angeordnet, deren
Rücklaufseil 134 mit dem Wagen 9 verbunden ist und das beim Wagenvorschub gespannt wird.
Die Auslösung des Wagenrücklaufes erfolgt beim Hochschwenken der Lagerungsteile 24 und 27 durch
den Auslösehebel 119 (Fig. 8), der durch das Verschiebeteil 55 und die Stangen 67 und 76 betätigt wird
und hierbei mit seiner Klinke 114 außer Eingriff mit der Zahnung 113 kommt.
Der Werkstücktransportwagen 9 ist leicht auswc.cli seibar und kann in einfacher Art und Weise von den
Gegendruckrollen 40, 41 und den mit der Profilschiciie
15 zusammenwirkenden Leitrollen 16 abgehoben weiden, wobei die auf den Verschiebeteilen 55 und 56 an
geordneten Leitrollen 16 unter der Wirkung der Stan gen 67 bzw. 68 und 76 durch Betätigung des Fuf.l
trittes 32 nach vorn geschoben werden und die Profil schiene 15 freigeben.
Zur Ermöglichung von Steuerbewegungen im rechten Winkel zu der durch das elektrische Steuer
gerät 11 ausgeführten Steuerbewegung ist die Prodi
schiene 15 auswechselbar. Soll das Werkstück 10 ge radlinig geführt werden, wird eine Schiene mit gcrad
linig ausgebildetem Profil an den Leitfolien 16 an
liegen. Sind die Bearbeitungsstellen auf dem Werk stück 10 versetzt, wie bei der z. B. in Fig. X am;.-deuteten
Weste, wird die verwendete Proiilschi.nr Ιίί
entsprechende Ausnehmungen 135 ihrer I*t<>1ΐΙI..■ t■ 1.
an der die hinteren Leitrollen 16 anliegen, aufwci- .n
In der Fig. 7 ist verdeutlicht, daß die Wi-IIi- IH ..!·.
Hohlwelle ausgebildet ist, in der eine weiten- W.u.
136, die mit der Gelenkstelle 19 verbunden i*-t. !.mi/·,
verschiebbar aufgenommen und durch Ki-ilnui mnl
Schiebekeil gegen Verdrehung gesicln-n i-.i.
Das Steuergerät 11 (Fig. 1), das iiln-t ili·- Will- IH
mit der Vorrichtung verbunden i-i. ii \m «■■·!!!
liehen eine elektrische Einrichtung. -He n.u-li Μπ.ιΐί
gung eines Anlaßknopfcs 137 (Im;;. '.') im .In· V.n
nähme des ersten Bcarbeilinigs/vl-.lu· 'Im. K .In \ .1.
maschine 1 das genannte vm-gewlililie l'i.is/i.unm
selbsttätig ablaufen 1iii.il uinl .Ιίι- Yali.nilai;.- an
schließend außer Betrieb setzt.
Um die Knopflochnähmaschine 1 mil drin Sii-iu-i
gerät 11 der Einrichtung vei wenden /ti k.niin-n, wir«!
der von dem Schalthebel 130 111 >· · 1 .Im II.I.H HO l>
<im Arbeiten der Nähmaschine! l>ei;iiij;ie i-inp.iliiM-Sicherheitskoiitakt
durch eiin-ii weihten Kontakt 141
vermehrt, die beide nach dein .■Nnla'.-.eii der Näh
maschine 1 geollnet und nach I' ei I is.;*.lelliiiig eines
Knopfloches wieder geschlo·,·,!·!! wenlen.
θ ίο
Das elektrische Steuergerät 11 besteht in seinen die zweckmäßigerweise mit den Gestängen 30, 31 zu
Hauptteilen aus einem von einem Arbeitskontakt 121 verbinden sind.
(Fig. 2) und dem Kontakt 141 wahlweise schaltbaren Weitere, in der Beschreibung der crfindungsge-
Schaltrelais 142 für die Steuerung des Vorschub- mäßen Einrichtung nicht genannte Einzelheiten werden
motors 143 und einem durch einen Arbeitskontakt 122 5 im Verlauf der nun folgenden Wirkungsbeschreibung
gesteuerten Impulsgeber, der, wie in dem dargestell- näher erläutert.
ten Ausführungsbeispiel gezeigt, in seiner einfachsten Der Wcrkstückwagen 9 befindet sich in seiner in
Form als Verzögerungsrelais 194 mit parallel ge- Fig. 1 dargestellten Ausgangsstellung. Durch Drehen
schaltetem Kondensator 195 ausgebildet sein kann. eines nicht weiter dargestellten Schalters werden der
Die Arbeitskontakte 121, 122 liegen, wie bereits be- ίο Antriebsmotor 7 (Fig. 7) und die elektromagnetische
schrieben, in der Bewegungsbahn von Schaltstücken Einrichtung für das Heben und Senken des Stoff-
123, 124, die an dem Wagen 9 verschiebbar ange- schieberrahmens und das Anlassen der Nähmaschine
ordnet sind. an Spannung gelegt. Der Motor 7 treibt über die
Zur Betätigung der Arbeitskontakte 121, 122 kann Riemen 8 die Leerscheiben der Nähmaschine an. Der
auch eine kreisförmige Teilscheibe vorgesehen sein. 15 Stoffschieberrahmcn 4 ist durch den Stoffdrücker-
ebenso eignen sich dazu auf einer vom Vorschub- magnet 5 angehoben worden.
motor 143 angetriebenen Welle angeordnete Schalt- Durch Drehen des Schalters 179 wird nun das
stücke. Schließlich kann zur Vorwahl der Anzahl der Steuergerät 11 für die selbsttätige Steuerung des
Bearbeitungsvorgänge ein vom Werkstücktransport Werkstücktransportes an Spannung gelegt. Gleichunabhängiger Vorwähler vorgesehen sein, der mit 20 zeitig werden auch die elektromagnetischen Spanndem
Impulsgeber zusammenwirkt. mittel 98 eingeschaltet.
Alle genannten Ausführungsformen des Steuer- Die Anlage ist nunmehr betriebsbereit. Nach Untergerätes
haben einen durch den Anlaßknopf 137 zu be- brechen des Stromkreises der elektromagnetischen
betätigenden Schaltkontakt 175 für den Einschalt- Spannmittel 98 werden beim Niedertreten des Fußmagnet
6. 25 trittes 32 über die Gestänge 30, 31 entgegen der
Ein Schalter 179 (Fig. 1, 2), der nur in der durch Wirkung der Federn 25 die Lagerungsteile 24 und 27
den Pfeil 180 angedeuteten Richtung drehbar ist, be- mit der Welle 23 und Achse 26 und durch diese auch
sitzt einen zusätzlichen Kontakt 181, der mit dem der obere Teil des Werkstückwagens 9 (Fig. 4) um die
Schaltrelais 142 in Verbindung steht. Zapfen 35 in den Lagerböcken 36, 37 zum Auflegen
Am Ende der Schaltstückreihe am Wagen 9 ist ein 30 des Werkstückes 10 auf die untere Druckplatte 97
Schlußschaltstück 178 vorgesehen, das nur den hochgeschwenkt. Das Werkstück 10 wird an der Stelle
Arbeitskontakt 121 betätigen kann und zum Abschalten unter den Stoffschieberrahmen 4 der Maschine ge-
des Vorschubmotors 143 nach Ablauf des gesamten schoben, an der das erste Knopfloch genäht werden
Bearbeitungsprogramms dient. soll, wie in Fig. 9 angedeutet. Durch Entlastung des
Der Relaiskontakt 194' des Relais 194 liegt im 35 Fußtrittes 32 wird der obere Teil des Wagens 9 her-Stromkreis
des Einschaltmagnets 6. Der Kondensator abgesenkt und die elektromagnetischen Spannmittel
195 dient dazu, die Einschaltung des Einschalt- 98 an Spannung gelegt. Unter der Wirkung der Rückmagnets
6 für einegewisse Zeitdauer aufrechtzuerhalten, stellfedern 25 und der elektromagnetischen Spann-
Zur Kennzeichnung der jeweiligen Stellung des mittel 98 wird das Werkstück 10 zwischen den Druck-Schaltrelais
142 ist in dessen Stromkreis eine Kon- 40 platten 96, 97 des Wagens 9 eingespannt (Fig. 8). Für
trollampe 189 vorgesehen. Weiterhin weist der leichte Werkstücke, die zum Festspannen keinen
Stromkreis dieses Relais einen Schaltkontakt 191 auf. hohen Anpreßdruck erfordern, können die elektroder
nach eventueller Fehlschaltung von der Be- magnetischen Spannmittel 98 abgeschaltet werden, so
dienungsperson betätigt werden kann und dabei das daß nur die Federn 25 zur Einspannung herangezogen
Schaltrelais 142 um je einen Schaltschritt weiter- 45 werden,
schaltet. Für die Steuerung des Werkstückwagens 9 wird
schaltet. Für die Steuerung des Werkstückwagens 9 wird
Ein zweipoliger Umschalter 193 (Fig. 2) in den ein elektrisches Steuergerät 11 (Fig. 2) verwendet,
Stromkreisen der Arbeitskontakte 121 und 122 dient wobei der Werkstücktransport und die Anzahl der
zur wahlweisen Umschaltung der Steuereinrichtung gewünschten Vorschübe durch Schaltstücke 123, 124,
auf die Kontaktgeber durch Schaltstücke 123, 124 am 50 die parallel zum Werkstückwagen 9 angeordnet sind.
Wagen 9 oder an einer Teilscheibe. gesteuert werden.
Um mit dem erfindungsgemäßen Steuergerät auch Zur Vornahme der Einstellung ist der abklappbare
den Werkstücktransport an mehreren Nähmaschinen Teil 110 der Werkstückauflage 109 des Wagens 9 nach
gleichzeitig steuern zu können, sind weitere, über oben zu klappen, um bequem an die Schaltstücke 123,
einen Schalter 214 anschaltbare Elektromagnete 215 55 124 (Fig. 12 bis 14) heranzukommen. Die Skala 128
usw. vorgesehen, die mit den Einschaltmechanismen wird nun mittels ihres Verschiebeteiles 129 so ver-
der Nähmaschinen in Wirkverbindung stehen. schoben, daß dessen Zeigermarke 131 mit der an den
Der Wagenrücklauf nach Abschluß sämtlicher Be- Arbeitskontakten 121, 122 angeordneten Marke 132
arbeitungsgänge kann auch durch einen umpolbaren übereinstimmt. Der Verschiebeteil 129 wird dann auf
Vorschubmotor 143 erfolgen. Zu diesem Zweck kann 60 der Leiste 125 (Fig. 13) durch die Schraube 126 festein
nicht dargestellter, mit dem Wagen 9 nach Arbeits- geklemmt.
ende in Wirkverbindung tretender Kontakt angebracht Die Zahl der von der Nähanlage auszuführenden
werden, der die Umpolung des Vorschubmotors zum Arbeitszyklen ist von der Anzahl, die einzelnen Be-
Rückwärtslauf veranlaßt. Ein weiterer, nicht dar- arbeitungsabstände untereinander von der Anordnung
iCcstellter Kontakt bewirkt nach erfolgtem Rücklauf 65 der auf der Leiste 125 angeordneten Schaltstücke 123,
d.-is Ausschalten des Antriebsmotors 143 und seine 124 (Fig. 12, 14) abhängig, die zu diesem Zweck mit
Umpolung auf die Vorwärtsschaltung. ihren Zeigermarken 127 längs der Skala 128 zu ver-
IΓί'ιι· das Anheben des oberen Teiles des Werk- schieben sind. Da der erste Bearbeitungsvorgang von
vi üekwagens 9 zur Entnahme des Werkstückes können Hand ausgelöst wird, ist die Zahl der Schaltstücke
nii-lit dargestellte Elektromagnete Verwendung finden, 70 123, 124 stets um eine Einheit geringer als die Anzahl
der auszuführenden Arbeitsverrichtungen. Schließlich
ist mit geringerem Abstand hinter der letzten Schaltstückreihe 123, 124, wie in der Fig. 2 angedeutet, das
Schlußschaltstück 178 anzuordnen.
Nach dem Herunterklappen des Teiles 110 der Werkstückauflage 109 kann die Nähanlage durch Betätigung
des Druckknopfes 137 in Betrieb gesetzt werden.
Das elektrische Steuergerät 11 nach dem in der Fig. 2 dargestellten Schaltplan ist über die Klemmen
224 und 225 an Spannung gelegt. Da der Schalter 179 eingeschaltet wurde, liegt Spannung über die
Leitung 226 am Kontakt 227 des Schaltkontaktes 175, an den Arbeitskontakten 121 und 122 sowie über den
bei nicht arbeitender Nähmaschine geschlossenen Kontakt 141 an der Magnetspule 228 des Schaltrelais
142, schließlich an der Kontaktbahn 229 des Schaltrelais 142. Beim Drehen des Schalters 179 in
seine »Ein«-Stellung hat die Magnetspule 228 des Schaltrelais 142 die Schaltwelle 231 mit dem Schaltkontakt
232 über das Zahnrad 233 und den Hebel 234 mit der Schaltklinke 235 um einen Schritt weitergeschaltet.
Das Schaltrelais 142 steht dann auf seiner »Aus «-Stellung.
Beim Drücken des Anlaßknopfes 137 wurde der Schaltkontakt 175 geschlossen. Der Einschaltmagnet 6
wird an Spannung gelegt. Die Stichbildewerkzeuge beginnen zu arbeiten, wobei der Stoffschieberrahmen 4
über den Stoffdrückerhebel 3 das Werkstück 10 bei der Bildung der ersten Knopflochraupe nach vorn und
dieses beim Nähen der zweiten Raupe nach hinten verschiebt.
Die Vor- und1 Rückbewegungen des Stoffschieberrahmens
4 werden über das Verbindungsteil 87 auf die Lagerungsteile 24 und 27 und damit auch auf die
Grundplatten 65 un'd 66 übertragen, die in den Betten 78, 79 gleiten können. Es ist ersichtlich, daß auch der
Wagen 9 mit dem eingespannten Werkstück 10 die Bewegungen des Stoffschieberrahmens 4 ausführt, wodurch
Verzerrungen des Werkstückes vermieden werden.
Nach dem Anlassen der Nähmaschine 1 hat der Schalthebel 139 mit dem Hebel 140 den Kontakt 141
geöffnet, der Anker der Magnetspule 228 des Schaltrelais 142 fällt ab. Nach Abschluß des Bearbeitungsvorganges schaltet die Nähmaschine 1 ab, der Hebel
140 läßt den Kontakt 141 schließen, wodurch die Magnetspule 228 wieder an Spannung gelegt wird und
damit über den Hebel 234, die Schaltklinke 235, das Zahnrad 233 und über die Schaltwelle 231 den Schaltkontakt
232 in seine »Ein«-Stellung dreht.
Der Stromkreis des Vorschubmotors 143 wird über die Leitungen 226 und 236 geschlossen, er beginnt zu
laufen und treibt die Schnecke 155 das Zahnrad 154 und über die Welle 18 das Zahnritzel 17, das über die
Zahnstange 14 der oberen Schiene 13 den Werkstücktransportwagen 9 verschiebt. Hierbei wird auch, wie
aus der Fig. 6 ersichtlich, eine Steuerung des Wagens im rechten Winkel zur Vorschubrichtung dadurch bewirkt,
daß die Profilschiene 15 durch die in ihr angebrachten Ausnehmungen 135 nach vorn gedrückt
wird, wobei sie sich auf ihrem geradlinigen Teil unter federgespannter, Anlage an den hinteren festen Leitrollen
16 befindet.
Der Vorschubmotor 143 läuft nun so lange, bis die Schaltstücke 123, 124 am Wagen 9 die Arbeitskontakte 121 und 122 kurzzeitig schließen. Beim
Schließen des Kontaktes 121 wird die Magnetspule 237 des Relais 142 an Spannung gelegt. Das Zahnrad
233 wird nun über einen Hebel 238 mit Schaltklinke 239 um einen Schritt weitergedreht und damit der
Schaltkontakt 232 des Schaltrelais 142 wieder in eine »Aus«-Stellung gebracht. Der Stromkreis des Vorschubmotors
143 wird unterbrochen, der Werkstücktransport zum Nähen des zweiten Knopfloches ist beendet.
Kurze Zeit vor dem Schließen des Arbeitskontaktes 121 wurde der Kontakt 122 kurzzeitig geschlossen.
Damit erhält der dem Verzögerungsrelais 194 parallel
geschaltete Kondensator 195 einen Stromstoß. Dieser lädt sich sofort auf und gibt anschließend seine
Ladung an das Relais 194 ab, das seinen dem Schaltkontakt 175 parallel geschalteten Kontakt bis zum
Entladungsende in seiner angezogenen Stellung hält und damit auch den Einschaltmagnet 6 für eine für
das Einschalten der Nähmaschine ausreichend lange Zeit in seiner wirksamen Lage hält.
Die geschilderten Vorgänge wiederholen sich so oft, bis alle Schaltstücke 123, 124 die Arbeitskontakte
121, 122 berührt haben. Nach Abschluß des letzten Rearbeitungsvorganges wird der Kontakt 141 geschlossen.
Der Vorschubmotor 143 läuft also nochmals an. Das Schlußschaltstück 178, das kurz hinter
den letzten Schaltstücken 123, 124 angeordnet ist und nur mit dem Arbeitskontakt 121 zusammenwirkt, gibt
einen letzten Stromstoß auf die Magnetspule 237 des Relais 142, so daß dieses auf seine »Aus«-Stellung
gedreht und der Vorschübmotor 143 abgeschaltet wird.
Anschließend werden die elektromagnetischen Spannmittel 98 spannungslos gemacht und durch Betätigung
des Fußtrittes 32 die obere Hälfte des Wagens 9 zur Entnahme des Werkstückes 10 nach
oben geschwenkt. Wird der Fußtritt 32 ganz durchgetreten, so erfolgt die selbsttätige Zurückführung des
Wagens 9 in seine Ausgangsstellung durch das unter Federwirkung stehende Rücklauf seil 134 (Fig. 3), das
beim Vorschub des Wagens 9 gespannt worden ist.
Das wird durch die mit Kugelgelenken 77 (Fig. 8,
13) an den Gabeln 28, 29 der Lagerungsteile 24, 27 angelenkten Stangen 76 bewirkt, die beim Hochschwenken
der Lagerungsteile 24, 27 in den Bohrungen 75 der Verbindungsteile 71, 72 bis zum Anschlag
gleiten können, welche dann die Schubbewegungen über die Stangen 67, 68 auf die Verschiebeteile
55, 56 übertragen.
Hierbei werden zunächst die vorderen Leitrollen 16 von der Profilschiene 15 gelöst, anschließend wird
der mit dem Verschiebeteil 55 in Verbindung stehende Auslösehebel 119 den Arm 118 der Klinke 114 anheben
und diese außer Eingriff mit der Zähnung 113 bringen (Fig. 8, 10, 11). Das federgespannte Rücklaufseil
134 zieht nunmehr den Wagen 9 in seine Ausgangsstellung.
Bei Drehung des Schalters 179 in dessen »Aus«- stellung wird über den Kontakt 181 die Magnetspule
237 des Relais 142 noch einmal kurz an Spannung gelegt, so daß die Schaltzunge 232 auf die folgende
»Ein«-Stellung geschaltet wird. Der Motor 143 kann
6» jedoch nicht anlaufen, da die Leitung 226 ohne Spannung
ist. Beim Einschalten des Steuergerätes wird dagegen die Magnetspule 228 an Spannung gelegt, so
daß das Schaltrelais 142 in seine »Aus«-Stellung weitergedreht wird. Diese Schaltvorgänge sind notwendig,
da die Magnetspule 228 in Ruhestellung der Nähmaschine ständig an Spannung liegt. Bei Stromunterbrechung
fällt der Anker der Spule ab und würde beim Wiedereinschalten die Schaltzunge 232 des
Relais 142 in dessen »Ein«-Stellung bringen und dadurch sofort den Vorschub auslösen.
Claims (17)
1. Einrichtung für Gruppenstichnähmaschinen zur selbsttätigen Steuerung des Werkstücktransportes
zwischen den einzelnen Bearbeitungszyklen an Werkstücken beliebiger Form und Größe mit
Bearbeitungsstellen beliebiger Entfernung und Anzahl mit einem mit einer leicht zu öffnenden
Einspannvorrichtung in Form zweier scharnierartig verbundener, in Arbeitsstellung aufeinandergepreßter
Schienen versehenen und in der Werkstückebene durch Steuereinrichtungen verschiebbaren
Wagen zum Einspannen und Führen des bzw. der zu bearbeitenden Werkstücke und einer
die Wagenbewegung und damit den Werkstücktransport steuernden und nach Beendigung des
Werkstücktransportes den nächsten Bearbeitungszyklus auslösenden Einrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wagen in der Werkstückebene in Richtung der Schienen und quer dazu durch
Steuereinrichtungen bezüglich Entfernung und Anzahl der Bearbeitungsstellen beliebig vorwählbar
steuerbar ist, wobei die eine Steuereinrichtung im wesentlichen aus einem über ein
Relais und einen Arbeitskontakt von einem zwangläufig bewegten Teil der Nähmaschine und über
dasselbe Relais und einen weiteren Arbeitskontakt in Abhängigkeit vom Werkstücktransport gesteuerten
Vorschubantrieb für den Wagen und einem über einen Arbeitskontakt und ein weiteres
Relais in Abhängigkeit vom Werkstücktransport gesteuerten Impulsgeber zur Auslösung des
nächsten Bearbeitungsvorganges der Nähmaschine besteht und die andere Steuereinrichtung als eine
am Wagen angeordnete, mit Leitrollen zusammenwirkende und auswechselbare Profilschiene ausgebildet
ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl zur Betätigung des
Arbeitskontaktes (121), der zur Schaltung des unter anderem in Abhängigkeit vom Werkstücktransport
den Vorschubmotor (143) steuernden Schaltrelais (142) vorgesehen ist, als auch des
Arbeitskontaktes (122), der zur Schaltung eines ebenfalls in Abhängigkeit vom Werkstücktransport
als Impulsgeber wirkenden Verzögerungsrelais (194) mit parallel geschaltetem Kondensator
(195) vorgesehen ist, am Wagen (9) längs dessen Schienen (12) nach einer Skala (128) einstellbare
Schaltstücke (123, 124) angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen zur Auslösung des ersten Bearbeitungsvorganges
über einen von der Bedienungsperson zu betätigenden Schaltkontakt (175), zur Auslösung eines jeweiligen weiteren
Bearbeitungsvorganges vom Verzögerungsrelais (194) kurzzeitig an Spannung gelegten Einschaltmagnet
(6).
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Vorschubmotor (143)
über dessen Schaltrelais (142) und einen Arbeitskontakt (121) steuernde Reihe von Schaltstücken
(123) am Wagen (9) ein Schlußschaltstück (178) zur Trennung des Stromkreises des Vorschubmotors
(143) nach Abschluß des gesamten vorgewählten Bearbeitungsprogramms aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen nur in einer Richtung drehbaren,
bei Bewegung in seine »Aus«-Stellung das Schaltrelais (142) des Vorschubmotors (143) über
einen zusätzlich angeordneten Kontakt (181) auf dessen »Ein«-Stellung schaltenden, als Ein- und
Ausschalter ausgebildeten Schalter (179).
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Weiterschaltung des
Schaltrelais (142) nach Fehlschaltungen ein von der Bedienungsperson zu betätigender Schaltkontakt
(191) vorgesehen ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter (214) zur gleichzeitigen
Anschaltung weiterer, beliebig vieler Elektromagnete (215) zur Auslösung der Einschaltmechanismen
entsprechend vieler Nähmaschinen sowie entsprechende Antriebsverbindungen vorgesehen sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Schienen (13) der Einspannvorrichtung
über einen Teil ihrer Länge als Zahnstange (14) ausgebildet oder mit einer Zahnstange
versehen ist, die mit einem vom Vorschubmotor (143) der Steuereinrichtung angetriebenen
Zahnritzel (17) im Eingriff steht.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnritzel (17) über eine
Welle (18, 23) mit zwei Gelenkstellen (19, 20) mit der Welle des Vorschubantriebes verbunden ist
und in einem seitlich angeordneten, schwenkbaren und unter der Wirkung einer Rückstellfeder (25)
stehenden Lagerungsteil (24) gelagert ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 8 und 9, gekennnzeichnet durch Grundplatten (65, 66), auf
denen die Führungsteile für den Wagen (9) angeordnet sind, die bei Nähmaschinen mit während
des Bearbeitungsvorganges bewegtem Werkstück dieser Bewegung folgen und bei Nähmaschinen
mit bewegtem Kopfteil fest angeordnet sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (12, 13)
durch seitlich angeordnete, nach hinten geführte Arme (92, 93) miteinander verbunden und mit
ebenfalls nach hinten bis nahe an den Bereich der Bearbeitungsstelle des Werkstückes (10) reichenden,
sich dort verjüngenden Druckplatten (96, 97) versehen sind.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß gegebenenfalls zur Unterstützung
des durch Zahnritzel (17) und Druckrolle (21) ausgeübten Anpreßdruckes in die obere
Druckplatte (96) elektromagnetisch wirkende Spannmittel (98) eingelagert sind und die obere
Druckplatte (96) aus einem unmagnetischen bzw. diamagnetischen Werkstoff besteht.
13. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeichnet durch einen umpolbaren und nach
Abschluß sämtlicher Bearbeitungsvorgänge im umgepolten Zustand selbsttätig den Wagenrücklauf
durchführenden Vorschubmotor (143).
14. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeichnet
durch ein unter Wirkung einer Rückstellfeder stehendes, beim Vorschub sich spannendes Rücklaufseil (134) und eine bei Hochklappen
der oberen Schiene (13) den Rücklauf selbsttätig auslösende Vorrichtung in Form einer
von einem bei Schwenkung des Lagerungsteiles (24) in Tätigkeit tretenden Auslösehebel (119) gesteuerten
Klinke (114), die im Eingriff mit einer an der unteren Führung (50) des Wagens (9) angeordneten
Zahnreihe (113) steht.
15. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sich die untere Druckplatte
(97) nach vorn in eine Werkstückauflage
(109) fortsetzt, die mit einem aufklappbaren Teil
(110) zur Zugänglichmachung der Schaltstückreihen (123, 124) am Wagen (9) versehen ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellskala (128) für die
Schaltstückreihen (123, 124) relativ zum Wagen (9) in dessen Längsrichtung verschiebbar ist.
17. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatten (65,
66) in Betten (78, 79) geführt sind, die unter Einfügung von Abstandsstücken (80) in ihrer Höhe
verstellbar und damit an beliebigen Nähmaschinenbauarten anpassungsfähig mittels nach unten
16
ragender Tragsäulen (81) an der Tischplatte (85) der Nähmaschinen in einfacher Art und Weise anbringbar
und lösbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 745 203, 735 507, 300, 731225, 536232;
deutsche Patentanmeldung Sch 3703 VII / 52 a (bekanntgemacht am 26. 5. 1954);
österreichische Patentschriften Nr. 178 529, 445;
französische Patentschrift Nr. 1 009 243; USA.-Patentschrift Nr. 2 465 232.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
© 909 690/186 12.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1072070B true DE1072070B (de) | 1959-12-24 |
Family
ID=596607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1072070D Pending DE1072070B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1072070B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158800B (de) * | 1962-01-04 | 1963-12-05 | Wolfram Melchior Dipl Kfm | Elektrisch betriebene automatische Naehmaschine |
| DE1242996B (de) | 1957-09-26 | 1967-06-22 | Singer Co | Stichgruppen-Naehmaschine |
| DE1288893B (de) * | 1965-02-23 | 1969-02-06 | Miltenberger Kleiderwerke Inh | Vorrichtung zum absatzweisen Vorschub eines Werkstueckes zur Stichbildestelle einer Knopflochnaehmaschine |
-
0
- DE DENDAT1072070D patent/DE1072070B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242996B (de) | 1957-09-26 | 1967-06-22 | Singer Co | Stichgruppen-Naehmaschine |
| DE1158800B (de) * | 1962-01-04 | 1963-12-05 | Wolfram Melchior Dipl Kfm | Elektrisch betriebene automatische Naehmaschine |
| DE1288893B (de) * | 1965-02-23 | 1969-02-06 | Miltenberger Kleiderwerke Inh | Vorrichtung zum absatzweisen Vorschub eines Werkstueckes zur Stichbildestelle einer Knopflochnaehmaschine |
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