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DE1071586B - - Google Patents

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Publication number
DE1071586B
DE1071586B DENDAT1071586D DE1071586DA DE1071586B DE 1071586 B DE1071586 B DE 1071586B DE NDAT1071586 D DENDAT1071586 D DE NDAT1071586D DE 1071586D A DE1071586D A DE 1071586DA DE 1071586 B DE1071586 B DE 1071586B
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DE
Germany
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rotating rod
rotation
guide
conveyor
objects
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1071586D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1071586B publication Critical patent/DE1071586B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/30Details; Auxiliary devices
    • B65G17/48Controlling attitudes of load-carriers during movement
    • B65G17/485Controlling attitudes of load-carriers during movement the load carriers being suspended

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Förderanlage mit Vorrichtung zum Hindurchführen von langen Gegenständen durch eine Bewegungsbahn mit mehreren engen Wendestellen, mit einem Hängeglied von etwa der Länge des lösbar von diesem zu tragenden Gegenstandes, wobei dieses Hängeglied, auch in den Wendestellen, gleichbleibend in der anfänglichen Längsausrichtung geführt wird.
Es sind Fördereinrichtungen für hängend jdurch Farbspritzanlagen in Trocknungsräume zu führende langgestreckte Gegenstände bekannt. Bei den bekannten Förderanlagen werden aber entweder die langen Gegenstände am Ende der Fördervorrichtung um 90° gewendet oder es sind besondere konstruktive und umständliche Maßnahmen erforderlich, wenn die Gegenstände parallel zu ihrer eigenen Achse beim ganzen Verlauf ihrer Bewegung ausgerichtet gehalten werden sollen.
Um das Hängeglied mit dem daran angeordneten langen Gegenstand gleichbleibend in der anfänglichen Längsausrichtung zu führen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß eine mit dem Hängeglied starr verbundene Drehstange an einer an dem Fördermittel fest angeordneten, eine schaltende Drehung der Drehstange gestattenden Schaltvorrichtung befestigt ist, die mit an den Wendestellen vorgesehenen und auf die Drehstange richtend einwirkenden Führungsvorrichtungen zusammenarbeitet. Durch die Verwendung einer mit dem Hängeglied verbundenen Schaltvorrichtung wird es vorteilhafterweise ermöglicht, auf die bei den bekannten Vorrichtungen notwendigen Führungsmittel für die Hängeglieder beim Durchlaufen der übrigen geraden Streckenabschnitte zu verzichten.
Weiterhin ist eine Drehschaltvorrichtung für die Drehstange, wobei ein Haken für eine Fördereinrichtung durch eine Nocke geschaltet wird, sowie eine Konstruktion mit Führungsschienen bekanntgeworden, bei der jedoch mit dieser Umlenkart eine Hemmungsstelle verbunden ist. Diese entfällt nach der Erfindung, so daß eine Anzahl von Gegenständen äußerst nahe beieinander angeordnet werden kann, da die hintere Kante eines jeden Gegenstandes zu Beginn einer Wendung hinübergestoßen und dadurch die Gefahr einer gegenseitigen Behinderung der aufeinanderfolgenden Gegenstände bei jeder Winkeländerung in Richtung der Wanderung der Fördereinrichtung wirksam verhindert wird.
Weitere Ziele und Vorteile dieser Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, in der
Fig. 1 eine srhpmatisrhp SkiV.yp einer Förderanlage zum Farbspritzen von Metallblechplatten darstellt, die die Kennzeichen der Erfindung besitzt;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines Teiles der Förder-Förderanlage zum Hindurchführen von langen Gegenständen durch eine Bewegungsbahn mit engen Wendestellen
Anmelder: Floyd M. Wagoner, Crown Point, Ind., und George L. Manta1 Chicago, III. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau, und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27, Pienzenauerstr. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 31. Oktober 1955
Floyd M. Wagoner, Crown Point. Ind.,
und George L. Manta1 Chicago, 111. (V.St. A.), sind als Erfinder genannt worden
anlage nach Fig. 1 und zeigt eine erste Ausführungsform einer Hängevorrichtung zum Tragen von Gegenständen wesentlicher Länge und zum Aufrechterhalten ihrer Längsausrichtung an einem Endpunkt der Förderanlage während einer 180°-Wendung der Bewegungsrichtung des Gegenstandes;
Fig. 3 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht von Einzelheiten der Schalt-Aufhängevorrichtung zum Tragen der Gegenstände unterhalb der Fördervorrichtung;
Fig. 4 ist eine Draufsicht, die das Führen der Gegenstände während einer 180°-Wendung an der in Fig. 2 dargestellten Wendestelle erläutert;
Fig. 5 ist eine der Fig. 4 ähnliche Draufsicht und zeigt den Dreh- und Führungsvorgang während einer Änderung der Bewegungsrichtung um 90° bei einer anderen Förderstelle.
Insbesondere in Fig. 1 der Zeichnung ist schematisch eine Förderanlage dargestellt, in der die Kennzeichen der Erfindung verwendet sind. Die Förderanlage hat als Fördermittel eine fortlaufend sich bewegende endlose Kette, die oberhalb der Bodenfläche einer Anlage oder Werkstatt angebracht sein kann. Die Fördervor-
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richtung umfaßt eine Ladelinie 10 mit nach vorn gerichteter, durch die Pfeile angezeigter Bewegung zu einem Trockenofen 12, für Farbüberzüge.
Die Ladelinie 10 kann in Querrichtung seitlich zum Ofen verschoben sein, wodurch die Anordnung einer Ladestation an einer geeigneten Stelle möglich wird, die nicht notwendigerweise mit dem Ofen 12 direkt fluchtet. Die Linie 10 kann natürlich auch den Durchgang durch Vorbehandlungsvorrichtungen umfassen, wie beispielsweise einen zweistufigen Waschapparat herkömmlicher Art zum Säubern der Gegenstände, bevor diese erstmalig durch den Ofen laufen, um Fremdmaterialien und Oxyde zu lösen und zu entfernen. Zwei Bahnumlenkstellen ermöglichen eine kurze Querförderung und damit eine seitliche Verschiebung 13 zwischen der Ladelinie 10 und einer Ofeneinlaßlinie 14, die mit dem Ofen 12 linear ausgerichtet ist. Die Förderkette läuft durch den Ofen 12 von der Einlaßlinie 14 zu einer Auslaßlinie 16. Zwei 90°-Wendungen 17 und 17' geben der Fördervorrichtung die Möglichkeit einer wesent- ao liehen Querbewegung und eines Rücklaufes längs einer Kühllinie 18, die im wesentlichen parallel zur Ladelinie 10 liegt.
Eine Reihe Spritzkabinen ist quer ausgerichtet angeordnet, um hintereinander eine Reihe von.Spritzüber- as zügen auf die gegenüberliegenden Seiten der anzustreichenden, von der Fördervorrichtung getragenen Gegenstände aufbringen zu können. Die verschiedenen Kabinen sind untereinander und mit einer Wasserspritzkabine zu einem geschlossenen System verbunden.
Die in Fig. 1 dargestellte Anlage zeigt drei Spritzkabinen 20, 22 und 24, in denen auf den zu streichenden Gegenstand ein Dreischichtenüberzug aufgebracht wird. Ein Beton-Wasserbehälter oder eine Grube 26 verbindet den Boden jeder Spritzkabine mit einer Wasserspritzkabine 28. Im Einklang mit der bekannten Arbeitsweise von Spritzkabinen bietet der dauernde Luftstrom durch die Spritzkabinen nach unten und nach außen durch die Wasserspritzkabinen, verbunden mit einem kontinuierlichen Wasserstrom zum Fortschaffen der überschüssigen sich absetzenden Farbe sichere und zuverlässige Spritzarbeit innerhalb einer geschlossenen Anlage oder Werkstatt, ohne eine Gefahr für das Personal oder Schäden für die in der Nähe liegenden Anlagen darzustellen.
Die Kühllinie 18 verläuft, wie durch Pfeile angezeigt, nach dem Durchlaufen durch die erste Spritzkabine 20 wieder zurück. Während dieses ersten Durchlaufes durch die Kabine 20 wird eine erste Schicht auf eine Seite des Gegenstandes aufgebracht. Beim Verlassen der Spritzkabine wird die Bewegungsrichtung des Gegenstandes in einer 180°-Wendestelle 30 gedreht, so daß der Gegenstand sich dann längs einer entgegengesetzt verlaufenden Bahn durch die gleiche Kabine 20 zum Spritzen seiner gegenüberliegenden Seite bewegt. Eine erste Auslaßlinie 32 führt von der ersten Spritzkabine 20 zu dem Ofen 12. Ein Antrieb M1 etwa ein lVa-PS-Motor, ist an diesem Punkte wegen seiner bequemen Lage und bequemen Bedienung angeordnet. Zwei einander gegenüberliegende Wendungen dienen dazu, die Querbewegung längs einer Verschiebelinie 33 durchzuführen, um ein Fluchten der Förderkette mit einer Ofeneinlaßlinie 34 zu bewirken.
Die Förderkette wird wieder durch die ganze Länge des Ofens 12 geführt und bewirkt eine Umkehrung um 180° an der Wendestelle 36 zum Rücklauf durch den Ofen und Austritt längs einer Auslaßlinie 38 an dem gleichen Ende des Ofens, an dem die Einlaßlinie 34 eingetreten ist. Eine Querverschiebelinie 39 bewirkt die lineare Ausrichtung der Förderkette für den Durch-
gang durch die zweite Spritzkabine 22. Eine 180°- Wendestelle 40 bewirkt die Umkehrung der Richtung zum Rücklauf durch die gleiche Spritzkabine 22. Eine weitere Querverschiebelinie41 bewirkt die lineare Ausrichtung einer zweiten, hinter den Spritzstellen gelegenen Eintrittslinie42 in den Ofen 12. Die Fördervorrichtung läuft wieder in den Ofen 12, kehrt an einer 180°-WendestelIe 44 um und tritt längs einer Auslaßlinie 46 aus, um durch die dritte Spritzkabine 24 zu laufen. Das Umkehren an einer 180°-Wendestelle48 bewirkt den Rücklauf durch die gleiche Spritzkabine 24 zum endgültigen Eintritt in den Ofen 12 längs einer Einlaßlinie 50.
Eine Reihe von 180°-Wendestellen 52, 54 und 56 innerhalb des Ofens 12 zeigt an, wie wiederholte Längsdurchgänge in den Ofen bewirkt werden können, um längere Trockenzeiten zu ermöglichen, wie es beispielsweise zur Durchführung des letzten Trockenvorganges wünschenswert sein kann. Eine letzte Auslaßlinie 58 läuft aus dem Ofen 12 und hat eine Querverschiebelinie 59 mit Winkelabweichung, ähnlich der Linie 13, wodurch die Ausrichtung mit einer an bequemer Stelle angeordneten Entladelinie 60 bewirkt wird. Eine 180°- Wendestelle 61 vollendet den Kreislauf und verbindet die Entladelinie 60 mit der Ladelinie 10.
Wie dargestellt, sind die Lade- und Entladelinien 10 und 60 vorzugsweise parallel und dicht nebeneinander angeordnet, so daß die Lade- und Entladestellen in einem einzigen Arbeitsraum gelegen sein können, damit das Zubringen und das Entfernen der Gegenstände mit einem Mindestmaß an Arbeitskräften bequem gehandhabt werden kann.
Die Art, wie die Gegenstände an der Kettenfördervorrichtung angehängt werden, und die Art, wie die Winkel-Verschiebelinien und 180°-Wendepunkte ausgeführt werden, bilden wesentliche Kennzeichen der Erfindung. AnHand der Fig. 2 bis 4 der Zeichnung wird insbesondere die Art der Aufhängung und die Betriebsweise der Führungsvorrichtung zur Durchführung einer vollen Wendung der Bewegungsrichtung des Gegenstandes ohne irgendeine Änderung seiner Längsausrichtung beschrieben.
Es ist wesentlich, daß die länglichen, von der Förderanlage zu tragenden Gegenstände an der Förderkette in Längsausrichtung mit der Richtung der anfänglichen Kettenbewegung längs der LadelinielO angehängt werden. Zu diesem Zweck ist eine Vorrichtung zum Halten und Aufhängen des Arbeitsstückes vorgesehen, bei der die Gegenstände in Gruppen übereinander innerhalb einer einzigen senkrechten Ebene und in Längsrichtung mit der Förderkette fluchtend aufgehängt sind. In Fig. 2 ist gezeigt, wie zwei Metallblechplatten/' und P' aufgehängt werden. Eine Aufhängestange^ mit im wesentlichen der gleichen Länge wie die Platten bildet ein starres Grundglied, an dem die Platteni3 und P' aufgehängt werden können. Zur Erläuterung ist die Verwendung von Haken 63 dargestellt, die entfernbar durch geeignete in die Platten in der Nähe ihrer oberen Kanten gebohrte Löcher eingeführt werden können. Auf diese Weise können zwei oder mehr Platten an der Aufhängestange 62 in einer senkrechten Reihe und im wesentlichen in einer einzigen Ebene aufgehängt werden.
Eine Drehstange 64 ist starr an der Aufhängestange 62 mittels geeigneter Verbindungsflansche 65 und 66 od. dgl. befestigt und kann eine beliebige passende Länge haben.
Die Drehstange 64 ist mit der Förderkette mittels einer Schaltvorrichtung 68 in Form eines Drehzapfens oder Schalthakens verbunden bzw. daran angehängt.
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Diese Schaltvorrichtungen sind bekannt, und eine Vorrichtung dieser Art wird hier im folgenden erläutert. Wie in Fig. 3 am besten zu erkennen ist, ist die Drehstange 64 mit einer Nockenscheibe 70 mit darin ausgebildeten geeigneten Sperrnuten versehen, durch die Ruhestellungen und zwischenliegende Nockenoberflächen begrenzt werden. Obwohl ein Paar Sperrnuten 72 und 74 unter rechtem Winkel zueinander für Schaltwendungen von 90° dargestellt sind, kann selbstverständlich jede geeignete Anordnung der Nockenoberfläche für beliebige Winkelschaltungen, die gewünscht sein mögen, vorgesehen werden.
Eine zweite Nockenscheibe 76 mit einer darauf ausgebildeten Sperrippe 78 zum Eingriff in die Sperrnuten 72 und 74 der ersten Nockenscheibe 70 ist an dem unteren Ende einer Drehachse 80 befestigt. Die Achse 80 verläuft durch eine geeignete öffnung 82 in der Nockenscheibe 70 und hat an ihrem oberen Ende eine Anschlußfläche 84 zur steifen Verbindung mit einem Glied der Förderkette. Dadurch ist die Drehstange 64 an der Fördervorrichtung in einer Weise angehängt, die eine Schaltdrehung in bezug auf die Bewegungsrichtung der Förderkette nur ermöglicht, wenn ein genügendes Drehmoment auf die Drehstange 64 ausgeübt wird, um ein Übergleiten der Nocken zwischen den Scheiben 70 und 76 der Schaltvorrichtung 68 zu bewirken.
Für die Wirksamkeit ist es wesentlich, daß die Bewegungsrichtung der von der Fördervorrichtung getragenen länglichen Gegenstände ohne irgendwelche Schwing- oder Drehbewegung umgekehrt werden kann, die einen Bewegungsbogen benötigt, der zur Unterbringung der Länge des Gegenstandes ausreicht. Beim Handhaben beispielsweise von Metallblechplatten, wie sie in Fig. 2 dargestellt sind, würde eine starre Aufhängung an der Fördervorrichtung für j ede Umkehrung eine Betriebsbreite benötigen, die größer ist als die Länge der Platten. Bei Industrieplatten mit einer Länge von ungefähr 3,5 m ist es offensichtlich, daß eine Betriebsanlage, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, eine sehr große Anlagenfläche benötigen würde, mit entweder einem Ofen von undurchführbar großer Abmessung oder wenigstens fünf getrennten öfen. Mittels der neuen Drehanordnung, die nunmehr im einzelnen beschrieben wird, ermöglicht die vorliegende Erfindung die Umkehrung der Bewegungsrichtung von Gegenständen praktisch unbegrenzten Längenausmaßes innerhalb eines äußerst kleinen Seitenabstandes. Beispielsweise werden erfindungsgemäß Platten mit einer Länge von ungefähr 3,'5 m leicht und bequem mit der gleichen Leichtigkeit gehandhabt wie kleine Gegenstände von nur etwa 30 cm oder weniger Länge.
Zur Durchführung der Richtungsumkehrung der von der Fördervorrichtung getragenen Gegenstände ohne Änderung ihrer Längsaus richtung wird eine 180°- Wendestelle vorgesehen, die ein Förderkettenritzel 90 (Fig. 2 und 4) zur vollständigen Umkehrung der Förderkette in herkömmlicher Weise umfaßt. Das Kettenritzel 90 ist mit einer Antriebswelle 92 verbunden, die sich nach oben erstreckt und dazu dient, ein Antriebszahnrad 94 zur gleichlaufenden Drehung mit dem Ritzel 90 aufzunehmen, wenn die Förderkette stetig angetrieben wird. Ein Zahnrad 96 wird drehbar von einer Welle 98 getragen und kämmt mit dem Antriebsrad 94. Eine Stoßstange 100 wird von und unter der angetriebenen Welle 98 getragen und dient als Führungsvorrichtung. Die Zahnräder 94 und 96 ergeben eine 1:1-Übersetzung.
Die Stoßstange 100 trägt an ihrem äußeren Ende, auf einer senkrechten Achse drehbar, eine Rolle 102. Die Rolle 102 ist in einer radialen Entfernung von der angetriebenen Welle 98 so angeordnet, daß die Rolle 102 586
vier vollkommene Umdrehungen macht, während die Förderkette eine der Länge der Aufhängestange 62 gleiche Bewegungsstrecke durchmißt. Die Schaltvorrichtungen oder Schalthaken 68 einer Reihe aufeinanderfolgender Werkstückhalter oder Hängeglieder 62 werden von der Förderkette getragen und sind an vorbestimmten Stellen so angeordnet, daß die Drehung der Stoßstange 100 und der von ihr getragenen Rolle 102 immer in einer bestimmten zeitlichen Folge in bezug
ίο auf die aufeinanderfolgenden Werkstückhalter aufrechterhalten wird.
Es ist der Zweck der Stoßstange 100 und der Rolle 102, sicherzustellen, daß die Längsrichtung des Werkstückhalters und der daran angehängten Platten während der Bewegung und der Drehung der Welle 80 um das Kettenritzel90 aufrechterhalten wird. Wie in Fig. 4 am besten zu sehen ist, bewegt sich die Rolle 102 in der durch den Pfeil auf dem Zahnrad 96 angedeuteten Richtung so, daß sie unmittelbar vor der Drehstange 64 liegt, wenn sich die Drehwelle 80 des Schalthakens 68 dem Kettenritzel 90 nähert. Wenn die Welle 80 ihren Bewegungsbogen um das Ritzel 90 beginnt, haben die Drehstange 69 und die darangehängten Platten auch das Bestreben, eine gleichzeitige Drehung als ein ein-
a5 ziger zusammenhängender Bauteil auszuführen. Eine solche Drehung der Drehstange 64 wird durch die Rolle 102 der Stoßstange 100 behindert und verhindert. Auf diese Weise bewirken die Scheiben 70 und 76 ein Übergleiten der Nocken, derart, daß die Drehwelle 80 in bezug auf die Drehstange 64 eine volle 180°-Wendung machen kann.
In Fig. 4 der Zeichnung sind drei aufeinanderfolgende Stellungen der Drehwelle80 an den Punkten^, B, C auf dem Antriebszahnrad 94 angedeutet. Drei entsprechende Stellungen der Rolle 102 sind gleichfalls an den Punkten a, b, c auf dem angetriebenen Zahnrad 96 angedeutet. Es ist aus den in ausgezogenen bzw. gestrichelten Linien angegebenen aufeinanderfolgenden Stellungen der Drehstange 64 ersichtlich, daß die Rolle 102 mit dieser in Berührung bleibt, um so jede Drehung mit der Welle 80 zu verhindern und dadurch das Übergleiten der Nocken des Schalthakenbauteils 68 zu bewirken. Auf diese Weise ist eine Änderung der Bewegungsrichtung der Platten P und P' um 180° bequem innerhalb des kleinen seitlichen Ausmaßes der Breite des Kettenritzels 90 durchführbar, während die gleiche Längsausrichtung der Platten und des Werkstückhalters oder Hängegliedes 62 die ganze Zeit über aufrechterhalten wird.
Die Verwendung einer Rolle mit senkrechter Achse ist ein wirksames Mittel zur Durchführung eines Halteingriffes mit der Drehstange 64 während gleichlaufender bogenförmiger und entgegengesetzt gerichteter Bewegungen der Stoßstange 100 und der Drehstange 64.
Es ist jedoch auch möglich, hierfür eine Stoßstange zu benutzen, die so gestaltet ist, daß sie einen abwärts gerichteten Gabelteil bildet, der die Drehstange 64 an ihren gegenüberliegenden Seiten berühren kann, wodurch die Aufrechterhaltung der Längsausrichtung des Werkstückhalters weiter unterstützt wird, indem seine Zentrierung während der Bewegung des Schalthakens um das Kettenritzel sichergestellt wird.
Die Querverschiebebewegung der Fördervorrichtung mittels eines Paares sich ergänzender entgegengesetzter Winkeldrehungen, wie sie beispielsweise die bei 13, 33, 39, 41 und 59 in Fig. 1 dargestellten Linien zeigen, erfordert die Verwendung einer anderen Art Führungsvorrichtung zum Auf rechterhalten der Längsausrichtung des Werkstückhalters und der aufgehängten Gegenstände infolge der wesentlichen Querentfer-

Claims (4)

nungen, um die es sich dabei handeln kann. In Fig. 5 der Zeichnung ist eine wirksame und einfache Führungsvorrichtung dargestellt, die es ermöglicht, daß die Förderkette eine Bahn mit zwei 90°-Wendungen und einer dazwischenliegenden, im wesentlichen querliegenden Linie durchläuft. Im wesentlichen umfaßt diese Vorrichtung zwei feste Führungsschienen 110 und 112, die so angeordnet sind, daß sie der Drehung der Drehstange 64 und damit des Werkstückhalters über einen geringen Winkel von bis zu ungefähr 45° Widerstand leisten, während die Fördervorrichtung sich quer dazu vorwärts bewegt. Die Führungsschienen sind außerhalb der Förderkette im Bereich jedes der beiden Drehpunkte der Querlinie angeordnet. Wenn die Drehstange 64 durch eine erste 0O0-Wendung zu laufen beginnt, wie es in Fig. 5 von oben nach unten dargestellt ist, so bewirkt die Drehwelle 80 des Schalthakens eine Drehung, die danach trachtet, die daran angehängte Drehstange 64 entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Dicht neben dem oberen 0O0-Drehabschnitt der Fördervorrichtung bewirkt die Führungsschiene 110 eine Berührung mit dem quer nach außen schwingenden Teil der Drehstange 64, womit sie deren Drehung Widerstand leistet und sie begrenzt. Während der Werkstückhalter sich weiter, vorwärts bewegt und das berührende Ende der Drehstange 64 längs der Führungsschiene 110 gleitet, findet ein Übergleiten der Nocken zwischen den Scheiben 70 und 76 des Schalthakens 68 statt. Obwohl hierbei ein gewisses Mitdrehen der Drehstange 64 zugelassen wird, wird eine vollkommene Drehung um 90° verhindert. Wenn sich das vordere Ende der Drehstange 64 der zweiten und entgegengesetzt gerichteten oO0-Wendung der Förderkette nähert, berührt dieses Ende die zweite Führungsschiene 112, die in gleicherweise wie die Führungsschiene 110 angeordnet ist. Während die Drehwelle 80 eine Drehung im Uhrzeigersinn bewirkt, dient die Wirkung der Nocken des Schalthakens 68 während der Zusammenarbeit zwischen der Führungsschiene 112 und der Drehstange 64 der Rückführung des Werkstückhalters in seine ursprüngliche längs ausgerichtete Stellung. Es ist offensichtlich, daß das Ausmaß der Winkeldrehung des Werkstückhalters durch entsprechende Auswahl der Winkelverschiebung zwischen den sperrenden Oberflächen der Nockenscheiben des Schalthakens wirksam vorausbestimmt werden kann. Die Stellung der Führungsschiene 110 und 112 kann durch die Länge der zu handhabenden Gegenstände so vorausbestimmt werden, daß der zugelassene Drehwinkel geringer bleibt als die Nockenentfernung zwischen der längs ausgerichteten Sperrstellung des Schalthakens und der nächsten Sperrstellung bei der Winkeldrehung. Wenn beispielsweise Nockenwinkel von 45° gewählt sind, müssen die Schienen 110 und 112 eine derartige Länge im Verhältnis zu der Länge der Gegenstände haben, daß der größte von der Drehwelle 80 gebildete Winkel bei ihrer Mittelstellung in der 0O0-Wendung der Förderkette und bei der Berührung zwischen dem äußeren Ende der Drehstange 64 und der Führungsschiene keinen größeren Winkel als 45° in bezug auf die Eintrittsbewegungsrichtung der Förderkette vor der Wendung zuläßt. Als weitere Abwandlung kann eine der in Fig. 5 dargestellten Anordnung ähnliche Führungsanordnung auch bei einer 180°-Wendestelle statt der inFig.2und4 dargestellten zahnradbetätigten Stoßstange verwendet werden. Bei der Bauart gemäß Fig. 5 erlauben die Führungsschienen eine gewisse Winkelverschiebung des Werkstückhaltcrs während der Wendung, doch kann diese Drehung auf einen kleinen Winkel innerhalb der Seitenbegrenzungen wirksam beschränkt werden, die durch den Ouerabstand zwischen den beiden einander gegenüberliegenden Führungsschienen bestimmt sind. Patentansprüche-.
1. Förderanlage mit Vorrichtung zum Hindurchführen von langen Gegenständen durch eine Bewegungsbahn mit mehreren engen Wendestellen, mit einem Hängeglied von etwa der Länge des lösbar von diesem zu tragenden Gegenstandes, wobei dieses Hängeglied auch in den Wendestellen gleichbleibend in der anfänglichen Längsausrichtung geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Hängeglied (62) starr verbundene Drehstange (64) an einer an dem Fördermittel fest angeordneten, eine schaltende Drehung der Drehstange gestattenden Schaltvorrichtung (68) befestigt ist, die mit an den Wendestellen vorgesehenen und auf die Drehstange richtend einwirkenden Führungsvorrichtungen (100 mit 102 bzw. 110 mit 112) zusammenarbeitet.
2. Förderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehstange (64) an der Schaltvorrichtung (68) über Nockenscheiben (70, 76) befestigt ist.
3. Förderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung (100, 102) von der Fördervorrichtung synchron im Gegensinn umlaufend angetrieben ist und ihr als Rolle (102) ausgebildetes Führungsteil in aufeinanderfolgender Zusammenarbeit mit jeder Drehstange (64) die Gegenstände an der Wendestelle in ihrer ursprünglichen Längsausrichtung hält.
4. Förderanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Drehstange (64) an aufeinanderfolgenden, lediglich einer Querverschiebung dienenden Bahnumlenkungen ein Paar Führungsglieder (110, 112) fest angeordnet ist, von denen die beiden Enden der Drehstange nacheinander geführt werden, wobei unter Mitwirkung der Nockenscheiben (70, 76) das erste Drehführungsglied (110) eine geringe Winkeldrehung des Gegenstandes erlaubt und das zweite Drehführungsglied (112) die entgegengesetzte Rückdrehung bewirkt, so daß die ursprüngliche Längsausrichtung des Gegenstandes zurückgewonnen wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 1 833 636, 2 672 230, 646, 2 279 686.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 689/384 12.59
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189925B (de) 1961-07-19 1965-03-25 Siemens Ag Vorrichtung zur Verhinderung von Richtungsaenderungen des Foerdergutes beim UEbergang von der Vertikalen in die Horizontale und umgekehrt in Umlauffoerderern
EP0297333A1 (de) * 1987-07-01 1989-01-04 LOUIS SCHIERHOLZ GMBH & CO.KG Spulentransportmittel

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