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DE1070575B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1070575B
DE1070575B DENDAT1070575D DE1070575DA DE1070575B DE 1070575 B DE1070575 B DE 1070575B DE NDAT1070575 D DENDAT1070575 D DE NDAT1070575D DE 1070575D A DE1070575D A DE 1070575DA DE 1070575 B DE1070575 B DE 1070575B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
pulling
carriage
spring
driven
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1070575D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1070575B publication Critical patent/DE1070575B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/16Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
    • B21C1/32Feeding or discharging the material or mandrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

DEUTSCHES
kl. 7 b 3/30
INTERNAT. KL. B 21 c
PATENTAMT
AN M E LDE TAGi
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AU S LEGE SCHRIFT:
K36059Ib/7b
25. oktober 1958 10. dezember 1959
Um die hohe Leistungsfähigkeit moderner Ziehbänke sinnvoll ausnützen zu können, muß dafür Sorge getragen werden, daß das Ziehgut nach beendetem Zug schnell und sicher aus dem Bereich der Bank gebracht und an eine Transporteinrichtung übergeben werden kann, ohne daß es sich verkrümmt oder seine Oberfläche beschädigt wird.
Um das Ziehgut während des Ziehvorganges unterstützen und es nach beendetem Zug aus dem Bereich der Bank bringen zu können, ist es bekannt, in die Be- i'o wegungsbahn des Ziehwagens einragende Schwenkarme vorzusehen, die unmittelbar oder mittelbar durch den Ziehwagen ein- und ausgeschwenkt werden. Bei unmittelbarer Betätigung durch den Ziehwagen werden diese Arme bei hohen Ziehgeschwindigkeiten zwängläufig stark beansprucht bzw. beschädigt. Bei mittelbarer Betätigung der Arme in der Form, daß die Schaltmittel der Verstellmittel für die Arme in Abhängigkeit von der Bewegung des Ziehwagens so gesteuert werden, daß die Arme die Bewegungsbahn des Ziehwagens freigeben, ohne mit ihm in Berührung zu kommen, ergibt sich ein erheblicher baulicher Aufwand an Schalt-, und Steuer mitteln, die zudem störanfällig sind.
So Iiat man beispielsweise vorgeschlagen, an den Tragböcken für die Führungsbahn des Ziehwagens as Parallelogrammgestänge vorzusehen, die Tragarme zum Unterfassen des Ziehgutes aufweisen. Nach beendetem Ziehvorgang werden die Tragarme ausgeschwenkt, so daß das Ziehgut auf einen seitlich der Ziehbank angeordneten Rollgang fallen kann.
Nach einem weiteren bekannten Vorschlag sind in der Nähe des Matrizenbockes an schwenkbaren Hebeln angeordnete Klemmbackenpaare vorgesehen, durch die das Ziehgut, sobald sich der Ziehwagen während des Ziehvorganges in einer gewissen Entfernung vom Ziehbock befindet, erfaßt und in ihnen gleitend unterstützt wird.
Nach beendetem Ziehvorgang werden die Klemmbacken selbsttätig geöffnet, so daß das Ziehgut auf Traganne fällt, die in senkrechter Ebene schwenkbar angeordnet sind und es auf eine Abrollebene ablegen, von der aus es in eine Auffangmulde gelangt.
Beiden Vorschlägen ist der gemeinsame Nachteil zu eigen, daß sie ein umfangreiches Hebelsystem bedingen. Hinzu kommt, daß eine gewisse Fallhöhe für das Ziehgut vorhanden ist, so daß die Gefahr besteht, daß beim Ziehen von dünnwandigen Rohren oder solchen aus Leichtmetall diese gekrümmt bzw. teilweise eingedrückt werden.
Zum Stande der Technik sei weiterhin vermerkt, daß es bei einer Ziehbank bekannt ist, unterhalb des Ziehwagens ein endloses Transportband anzuordnen, durch das das Ziehgut aus dem Bereich der Bank gebracht wird. Auch in diesem Fall ergibt sich eine geAvisse Ziehbank mit senkrechtem und waagerechtem Abtransport des gezogenen Gutes
Anmelder: Th. Kieserling & Albrecht, Solingen, Am Birkenweiher 66
Dr.-Ing. e. h. Carl Hölzer, Solingen, ist als Erfinder genannt worden
Fallhöhe für das Ziehgut mit den vorstehend beschriebenen Nachteilen.
Die Erfindung weist einen anderen Weg,, um das Ziehgut in jedem Fall einwandfrei aus dem Bereich der Ziehbank bringen zu können.
Für diesen Zweck wird nach der Erfindung vorgeschlagen, als Mittel zum Unterstützen und Absenken des Ziehgutes Rollen mit zur Ziehachse senkrechter Achslage vorzusehen, die am Ende unter der Ziehwagenbahn angeordneter und in diese hineinragender Schwinghebel angeordnet sind und durch Verschwenken der Hebel um ihre zu derjenigen der Rollen parallelen Achse unter das Transportniveau von quer zur Ziehachse und unter dieser angeordneten Transportbändern absenkbar sind.
Weil die das Ziehgut unterstützenden Rollen beim Ziehvorgang bis zur Ziehebene angehoben sind, werden sie vom Ziehwagen überfahren. Um Beschädigungen der Rollen bzw. des Wagens zu vermeiden, sind weiterhin nach der Erfindung die Rollen auf Winkelhebeln gelagert, deren einer Arm über eine Feder an ein für alle Hebel gemeinsames Gestänge angreift.
Der Wagen ist an seinen beiden Enden mit entsprechenden Schrägflächen für die Rollen versehen, durch die sie beim Annähern des Wagens abgesenkt werden. Nach dem Durchlauf des Wagens werden sie durch die Kraft der Feder wieder bis zur Ziehebene angehoben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Ziehbankbock in einer Seitenansicht,
Fig. 2 Einzelheiten der Lagerung der Unterstützungsrollen und ihres Verstellmittels.
909 682/161

Claims (4)

1 070675 In jedem Ziehbankbock 1 der Ziehbank ist ein Winkelhebel 2 um den Drehpunkt 2 c drehbar gelagert, dessen Arm 2 a mit zwei Lagerstützen 3 zur Aufnahme der Welle für die Rollen 4 versehen ist, die über eine Kette 5 von dem Elektromotor 6 angetrieben werden. Wird kein Zangenzug angewendet, so kann selbstverständlich der Motor in Fortfall kommen, bzw. die Rollen- können lose laufen. Der Arm 2b weist einen Schlitz 7 auf, in dem ein Stein 8 geführt ist; dieser ist durch den Bolzen 9 mit den Steinen 10 und 11 verbunden, die in der Führung 12 gleiten; diese ist an dem Bock 1 befestigt. Auf der Zugstange 13 ist ein Gleitstück 14 angeordnet, das durch die Feder 15 gegen den Stein 8 gedrückt wird. Die Feder 15 stützt sich weiterhin an dem mittels Gewinde mit der Zugstange 13 verbundenen Widerlager 16 ab. Der beim Ziehvorgang in Pfeilrichtung bewegte Ziehwagen 17 ist mit Schrägflächen 18 und 19 versehen, durch die die Rollen abgesenkt werden. Nach dem Durchlauf des Wagens werden sie wieder durch die Feder 15 bis in ihre dargestellte Arbeitslage angehoben. Unterhalb der Ziehwagenbahn ist ein durch den Motor 21 angetriebenes Transportband 20 zur Aufnahme des Ziehgutes angeordnet, durch das dieses einer (nicht as dargestellten) weiteren Fördereinrichtung bzw. Sammelmulde übergeben wird. Der Funktionsablauf ist wie folgt: Nach beendetem Ziehvorgang wird dasZiehgut22 bekannterweise selbsttätig durch die in Schrägschlitzen des (nicht darge- stellten) Ziehwagens geführten Klemmbacken freigegeben; gleichzeitig werden die Rollen 4 bis unterhalb der Bänder 20 abgesenkt und die Werkstücke 22 auf diese abgelegt; die Bänder übergeben sie einer weiteren Transporteinrichtung bzw. einer Sammelmulde. Das Gestänge 13 wird durch ein (nicht dargestelltes) Elektroverstellgerät hin- und herbewegt; hierdurch werden die Rollen 4 in die jeweilige Arbeitsstellung eingeschwenkt. Die Umlenktrommeln für die Bänder 20 sind auf der Motorseite durch Gelenkwellen mitein- ander verbunden, so daß alle Bänder 20 durch einen gemeinsamen Motor 21 angetrieben werden. Patentans ι·η (u: η Kt
1. Ziehbank mit senkrechtem und waagerechtem Abtransport des gezogenen Gutes, das mittels an einem Schwinghebelsystem angeordneter sowie vom Ziehschlitten bewegungsgesteuerter Tragmittel in Ziehlage unmittelbar untergreifbar, aus dieser absenkbar und schließlich einer angetriebenen Transporteinrichtung übergebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die absenkbaren Tragmittel aus Rollen (4) mit zur Ziehachse senkrechter Achslage bestehen, die am Ende unter der Ziehwagenbahn angeordneter und in diese hineinragender Schwinghebel (2a) sitzen und durch Verschwenken der Hebel (2a) um ihre zu derjenigen der Rollen parallele Achse (2 c) unter das Transportniveau von quer zur Ziehachse und unter dieser angeordneten Transportbändern (20) absenkbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (4) auf Winkelhebeln (2) gelagert sind, deren einer Arm (2 b) über eine Feder (15) an einem für alle Hebel gemeinsamen Gestänge (13) angreift.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (4) angetrieben sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als zweites Widerlager für die Feder (15) ein auf dem Gestänge (13) verschiebbar gelagertes Gleitstück (14) vorgesehen ist, das sich gegen den in einem Schlitz (7) des Armes (2 b) des Winkelhebels (2) geführten Stein (8) abstützt.
In Betracht gezogene Druckschriften,: Deutsche Patentschriften Nr. 951 713, 827 625; britische Patentschrift Nr. 669 162; USA.-Patentschriften Nr. 2 845 171, 2 367 793, 573.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 688/161 12.59
DENDAT1070575D Pending DE1070575B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1070575B true DE1070575B (de) 1959-12-10

Family

ID=595445

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1070575D Pending DE1070575B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1070575B (de)

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