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DE631229C - Abnehmer fuer selbsttaetige keramische Pressen - Google Patents

Abnehmer fuer selbsttaetige keramische Pressen

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Publication number
DE631229C
DE631229C DEP70750D DEP0070750D DE631229C DE 631229 C DE631229 C DE 631229C DE P70750 D DEP70750 D DE P70750D DE P0070750 D DEP0070750 D DE P0070750D DE 631229 C DE631229 C DE 631229C
Authority
DE
Germany
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pair
attached
double
levers
sliding sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP70750D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DEP69693D priority Critical patent/DE629948C/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP70750D priority patent/DE631229C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE631229C publication Critical patent/DE631229C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/32Discharging presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/04Discharging the shaped articles
    • B28B13/06Removing the shaped articles from moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Abnehmer für selbsttätige keramische Pressen Das Patent 629 948 betrifft einen neuartigen Abnehmer zum Fortnehmen auf selbsttätigen Pressen hergestellter keramischer Preßlinge vom Preßtisch nach ihrem Ausstoßen aus der Matrize.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt eine weitere Ausgestaltung des im Hauptpatent beschriebenen selbsttätigen Abnehmers in der Weise, daß die Preßlinge von dem aus dem Preßtisch zum Teil herausgetretenen Matrizenunterstempel zunächst abgehoben und sodann seitlich fortgeführt werden. Eine solche Betätigung des Abnehmers kommt vor allem dann in Frage, wenn der Preßling mit Vertiefungen versehen ist, in die der Matrizenunterstempel eingreift.
  • Aus den Fig. i und 2 ist die neuartige Ausbildung des selbsttätigen Abnehmers erkenntlich.
  • Der Preßling io ruht auf dem teilweise aus dem Preßtisch i i herausgetretenen Matrizenunterstempel 12 und wird durch das Greiferpaar 13 erfaßt, das ihn von dem Matrizeriunterstempel i2 abhebt und sodann seitwärts wegführt.
  • Wie bei der Ausführung des Abnehmers nach dem Hauptpatent, sind auf einem Paar Führungsschienen i¢ in ihrer Längsrichtung verschiebbare Schlitten 15 und 16 gelagert, die mittels Gleitbacken 17 auf den Führungsschienen i q. so lange festgehalten werden, bis das Greiferpaar 13 den PreBling i o erfaßt und vom Matrizenstempel 12 abhebt. Der Druck der Anpressung der- Gleitbacken 17 an die Führungsschienen 1q. kann mittrls einstellbarer Federn 18 geregelt werden.
  • Auf dem Führungsschienenpaar 1q. ist ferner der mit der ,Schubstange i9 fest verbundene Querarm 2o vermittels der Gleitlager 21 in der Richtung der Bewegung der Schubstange ig verschiebbar gelagert. In der Mitte des Querarmes 2o ist eine Halteplatte 22 befestigt, die das Doppelhebelpaar 23 trägt. Um den Befestigungs- und Drehpunkt des Doppelhebelpaares 23 an der Halteplatte 22 verändern zu können, ist sowohl in dieser als auch in dem Doppelhebelpaar 23 selbst eine Reihe untereinanderliegender Löcher angeordnet, durch die der Befestigungsbolzen 24 wahlweise hindurchgeschoben werden kann., An den Enden besitzt das Doppelhebelpaar 23 Längsschlitze, die die Zapfen 25 und 26 umfassen, die an den Gleithülsen 27 und 28 befestigt sind. Die Gleithülse 27 sitzt auf einem Gleitzapfen 29 und die Gleithülse 28 auf einem Gleitzapfen3o.-_._Die.-beiden Gleitzapfen29 und 30 sind- an dem mit den beiden Schlitten 15 und 16 verbünele4 _ Rahmen 3 i befestig t:-Die Gleithülse 27 hat an ihrem linken Ende-, eine Gabel, die das Querstück 32 umfai3i" An den Enden dieses Querstücks 32 sind Zug=' Stangen 33 angelenkt, deren andere, freie Enden mit den Winkelhebeln 34 und 35 gelenkig verbunden sind. Diese Winkelhebel 34 und 35 sind um zu ihnen lotrecht im Rahmen 31 angeordnete Drehbolzen schwenkbar und haben gabelförmige Enden 36 und 37, die die Zapfen 38 und 39 umfassen. Die Zapfen 38 und 39 sind gelenkig rhit den aus den Flachstabpaaren 40, 41 bzw. 42, 43 und den Verbindungsstücken 44 und 45 gebildeten Gelenkparallelogrammen verbunden, die um dieselben Drehachsen wie die Winkelhebel 34 und 35 in einer zum Matrizentisch i i parallelen Ebene drehbar und außerdem in einer dazu lotrechten Ebene schwenkbar sind.
  • In Fig. i ist einer der in dem Rahmen 31 befestigten Gewindebolzen 46 ersichtlich, um die sowohl die Winkelhebel 34 und 35 als auch die vorerwähnten Gelenkparallelogramme verdrehbar sind. Auf diesen Bolzen 46 sitzen zu diesem Zweck verdrehbare Hülsen 47 und 48, die ihrerseits mit seitlichen Gelenkzapfen 49 und 5o versehen sind, um die die Flachstabpaare 40, 41 bzw. 42, 43 der beiden, Gelenkparallelogramme schwingen können. An den Zwischenstücken 44 und 45 sind die Greifer 13 befestigt und in einer zum Matrizentisch i i parallelen Ebene «um die Gewindeholzen 54 52 verdrehbar angeordnet.
  • Mit den oberen Flachstabpaaren 40, 41 bzw. 42, 43 der Gelenkparallelogramme fest verbunden' sind die Hebelarme 53. und 54, an deren freien Enden die Zugbänder oder -ketten 55 und 56 angreifen, die mit den Enden des Querarmes 57 verbunden sind. Dieser Querarm 57 ist durch die :Bohrung des Ansatzes 58 an der Gleithülse 28 hindurchgeführt und fest mit dieser verbunden. Auf dem freien Ende des in dem Rahmen 31 befestigten Gleitzapfens 30 für diese Gleithülse 28 ist ein Anschlag 59 vorgesehen, der die Bewegung der: Gleithülse nach links begrenzt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: ' Durch die Schubstange ig wird das Querstück 2o. nach" links verschoben und dabei das Ddppelhebelpaar 23 um den an' der Gleithülse 28 befestigten Zapfen 26 als zeitweiligen Festpuükt nach liilks versehwerikt, wobei gleichzeitig eine Drehung dieses Doppelhebelpaa=es 23 um den Bolzen 24 stattfindet, Dadurch wird der an der Gleithülse. 27, befindliche Zapfen 25 zusammen mit dieser und dein doppelarmigen Querstück 32 - eine Strecke nach links verschoben, so daß die Winkelhebel 34 und 35 unter der Wirktrog des an ihrem einen Ende angreifenden Zugstangen-
    .ares 33 gegeneinander verdreht werden.
    t @bzt:e gabelförmigen Enden 36 und 37 nehmen
    ;- ,;bei die Gelenkzapfen 38 und 39 mit und
    ># izhren auf diese Weise die beiden Gelenkparallelogramme und damit auch das Greiferpaar 13 gegeneinander, bis dieses sich mit sanfter Pressung an den Umfang des auf dem Matrizenunterteil i2 ruhenden Preßlings io anlegt und die Gegeneinanderbewegung der Greiferbacken ihr Ende findet. Durch die weiter sich nach links verschiebende Schubstange ig wird nunmehr das Doppelhebelpaar 23' um den an Gleithülse 27 befestigten Zapfen 25 als zeitweiligen Festpunkt nach links verschwenkt; - wobei wiederum gleichzeitig eine Drehung dieses Doppelhebelpaares 23 um den Bolzen 24 stattfindet. Dadurch wird der an der Gleithülse 28 befestigte Zapfen 26 und diese selbst auf dem Gleitzapfen 30 nach links verschoben. Dadurch werden auch die an dem doppelarmigen Querstück 57 befestigten Zugbänder 55 und 56 angezogen, die die Hebelarme 53 und 54 samt den Gelenkparallelogrammen, an denen sie befestigt sind, in einer zum Matrizentisch i i lotrechten Ebene um die Gelenkzapfen 49 und 5o verschwenken, wobei das Abheben des von den Greiferbacken 13 bereits erfaßten Preßlings vom Matrizenunterteil i2 stattfindet.
  • Das Anheben des Preßlings io wird beendet, sobald die Gleithülse 28 gegen den in dem Gleitzapfen 30 vorgesehenen Anschlag 59 stößt. Bei der weiteren, nach links gerichteten Schubbewegung der Schubstange ig vollzieht sich unter Überwindung der durch die Gleitbacken 17 mittels der einstellbaren Federn 18 geregelten Anpressung der Schlitten eis und 16 an die Führungsschienen 14 die Mitnahme des mit ihnen verbundenen Rahmens 3i und damit die- seitliche Wegführung des von dem Greiferpaar 13 erfaßten und angehobenen Preßlings io. Bei der Umkehr der Bewegung der Schubstange ig werden die Schlitten 15 und 16 samt dem- Rahmen 3 1 durch die Anpressung der Gleitbacken 17 an die Führungsschienen 14 zunächst in der Ruhelage gehalten. Es findet dabei ei >l Rechtsschwenken .des Doppelhebelpaares 23 um den Zapfen 25 als zeitweiligen -Festpunkt und -damit die Rückführung der Gleithülse 28 auf dem Gleitzapfen 30 statt, bis - das rechte Ende dieser Gleithülse an das Rahmengestell 31 anschlägt. Dabei senken sich die beiden Gelenkparallelogramme mit den daran befestigten Greifern, bis sich der Preßling auf eine neben dem Matrizentisch aufgestellte Ablage oder Fördervorrichtung u. dgl, aufsetzt. Nach dem Anschlag der Gleithülse 28 an das Rahmengestell 31 wird der Zapfen 26 zum zeitweiligen Festpunkt, worauf nunmehr ein weiteres Verschwenken des unteren Teils des Doppelhebelpaares 23 unter Rückführung der Gleithülse-27 auf dem Gleitzapfen 29 in ihre Ausgangsstellung stattfindet und wobei sich die Greiferbacken 13 unter Freigabe des Preßlings io voneinander entfernen. Schließlich wird durch die weitere Rechtsbewegung der Schubstange i9 die dreifervorrichtung selbst wieder in ihre Anfangsstellung zurückgeführt, worauf bei erneut einsetzendem Linksschub der Schubstange i9 die Erfassung des nächsten inzwischen in der Matrize geformten, auf dem Matrizenunterstempel sitzenden Preßlings und dessen seitliche Wegführung in der vorbeschriebenen Weise wiederholt.
  • Da die Hubstrecke beim Abheben des Preßlings io vom Matrizenunterstempel 12 durch das Greiferpaar 13 im allgemeinen nur gering und der Halbmesser des Kreisbogens ziemlich groß ist, auf dem die Greifer 13 durch die Gelenkparallelogramme bei der Hubbewegung geführt werden, sind Beschädigungen der Ränder des Preßlings beim Abheben vom Matrizenunterstempel durch Anstreifen an diesen nicht zu befürchten. Gegebenenfalls kann der in den Preßling hineinragende Teil des Matrizenunterstempels leicht kegelförmig nach oben verjüngt gehalten sein, was sich auch sonst im allgemeinen für die Herstellung der Preßlinge empfiehlt. Natürlich stünde in besonderen Fällen auch nichts im Wege, die Aufhängung der Greiferbacken in einer besonderen Geradführung zu führen, um den Preßling vom Matrizenunterstempel genau lotrecht zur Ebene des Matrizentisches abzuheben. An Stelle der Gelenkparallelogramme könnten in diesem Falle der Einfachheit halber auch einfache Schwinghebel treten, die in der gleichen vorbeschriebenen Weise wie die Gelenkparallelogramme um ein in dem Rahmen 3i vorgesehenes Kreuzgelenk verdreh- und verschwenkbar sind.
  • Der von den Greifern 13 auf den Preßling io beim Erfassen desselben ausgeübte Druck kann bei dem vorbeschriebenen, selbsttätigen Abnehmer in ebenso einfacher Weise geregelt werden, wie dies bei dem Abnehmer nach dem Hauptpatent der Fall ist, indem die Anpressung der Gleitbacken 17 durch Verstellung der Druckfedern i8 zweckentsprechend gewählt wird. Außerdem werden die auf den Preßling bei seinem Abheben vom Matrizenunterstempel und seiner seitlichen Wegführung ausgeübten Kräfte sowie die richtige Aufeinanderfolge des Erfassens und Abhebens des Preßlings durch die zweckentsprechende Wahl des Drehpunktes geregelt, um den das Doppelhebelpaar 23 bei der Ausführung dieser Arbeitsvorgänge schwingt. Zu diesem Zwecke sind, wie bereits vorbemerkt, sowohl in dem Doppelhebelpaar 23 wie in der Halteplatte 22 eine Anzahl Löcher vorgesehen, die in einer Reihe untereinanderliegen und durch die der Drehbolzen 24 hindurchgeführt werden kann. Der Drehpunkt des Doppelhebelpaares 23 wird so gewählt, daß infolge geeignetem Kräfteverteilung bei der Verschiebung der Schubstange i9 nach links zunächst das Erfassen des Preßlings io, sodann sein Abheben vom Matrizenunterstempel und schließlich seine seitliche Wegführung und das Absetzen auf eine neben dem Matrizentisch befindliche Ablage erfolgt, worauf sich die Rückführung des Abnehmers in die Anfangsstellung vollzieht.

Claims (5)

  1. PATENT ANSYRÜCIIE: i. Abnehmer fürselbsttätige keramische Pressen nach Patent 629 948, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Erfassen der auf dem Matrizenunterstempel (i2) ruhenden Preßlinge- (io) dienende Greiferpaar (i3) an Gelenkparallelogramme angehängt ist, die beim Abnehmen der Preßlinge vom Matrizenunterstempel und nach deren seitlichen Wegführung auch bei deren Absetzen auf eine Ablage lotrecht zur Ebene des Preßtisches um Gelenkzapfen (49,5o) verschwenkbar sind.
  2. 2. Abnehmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkparallelogramme durch Hebel (53, 54), Zugbänder oder -ketten (55, 56) und ein doppelarmiges Querstück (57) mit einer Gleithülse (28) verbunden sind, deren Verschiebung auf einem am Abnehmerrahmen (3i) befestigten Gleitzapfen (3o) das Verschwenken der Gelenkparallelogramme um die Gelenkzapfen (49, 5o) bewirkt.
  3. 3. Abnehmer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der Gleithülse (28) durch ein Doppelhebelpaar (23) gesteuert werden, das um einen Drehbolzen (24) verdrehbar ist.
  4. 4. Abnehmer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das um den Drehbolzen (24) verdrehbare Doppelhebelpaar (23) auch die Bewegungen einer zweiten Gleithülse (27) steuert, die auf einem am Abnehmerrahmen (3i) befestigten Gleitzapfen (29) verschiebbar ist und dabei unter Vermittlung von Zugstangen(33) und Winkelhebeln (34, 35) das Andrücken der Greiferbacken (i3) an die Preßlinge (io) sowie deren Freigabe nach ihrer seitlichen Wegführung vom Preßtiscli bewirkt.
  5. 5. Abnehmer nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Einstellung der Steuerung der Bewegungsvorgänge die Lage des Drehbolzens (24) verändert werden kann, wozu das Doppelhebelpaär(23) mit einer Reihe untereinanderliegender Bolzenlöcher versehen ist, die mit entsprechenden Löchern einer Halteplatte (22) übereinstimmen, die an einem auf den Führungsschienen (i4) durch die Schubstange (i9) verschiebbaren Ouerarm befestigt ist.
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