DE1070240B - - Google Patents
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- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 31
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/08—Indicating faults in circuits or apparatus
- H04M3/12—Marking faulty circuits "busy"; Enabling equipment to disengage itself from faulty circuits ; Using redundant circuits; Response of a circuit, apparatus or system to an error
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- Signal Processing (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Umsteuern eines Relais zu zeitlich definierten
Abfragezeitpunkten, in der das umzusteuernde Relais mindestens eine Wicklung, die über eine
bistabile Kippschaltung vorerregbar ist, sowie eine Wicklung, die in einem Abfragestromkreis angeordnet
ist und deren Kraftfluß zum Abfragen kurzzeitig geändert wird, aufweist und die in dem Abfragestromkreis
angeordnete AVicklung des Relais unabhängig von der Vorerregung die eingenommene Lage des umzusteuernden
Relais jeweils bis zu dem nächsten Abfragezeitpunkt aufrecht erhält.
In der Fernmeldetechnik ist häufig die Aufgabe zu lösen, ein Relais durch einen Steuerstrom für eine
seiner beiden Lagen vorzuerregen, den Relaisanker aber nicht sofort in die durch den Steuerstrom gegebene
Lage folgen zu lassen, sondern bis zu einem bestimmten Abfragezeitpunkt verriegelt zu halten. Diese
Aufgabe kann man in bekannter Weise durch ein Relais mit einer Vorerregungswicklung, die in den Steuerstromkreis
eingeschaltet wird, und einer Haltewicklung lösen, deren Kraftfluß die Vorerregung überwiegt
und die zu den Abfragezeitpunkten kurzzeitig abgeschaltet wird. Stehen für die Steuerung des Relais
keine Steuerströme, sondern nur kurzzeitige Steuerspannungen zur Verfügung, so kann die Vorerregung
des zu steuernden Relais über eine mono- oder bistabile Kippschaltung erfolgen. Diese Steuerung hat aber
folgenden Nachteil:
AVenn zu den Abfragezeiten die Erregung in der Haltewicklung kurzzeitig unterbrochen wird, so bewirkt
diese Kraftflußänderung in der Vorerregungswicklung eine Induktionsspannung, die unter Umständen
die Kippschaltung ungewollt umsteuert, so daß die eigentliche, durch die Steuerspannung bewirkte
Einstellung der Kippschaltung und damit die entsprechende Vorerregung zunichte gemacht ist.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die diesen Nachteil
nicht aufweist. Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß mit der Vorerregungswicklung
ein Gleichrichter in Serie und parallel zu ihr und dem Gleichrichter ein Widerstand geschaltet ist und
der Gleichrichter eine solche Polung aufweist, daß er eine Beeinflussung der Kippschaltung durch die beim
Abfragen durch transformatorische Rückwirkung in der Vorerregungswicklung induzierte Spannung verhindert.
Auf diese AVeise lcann gemäß der Erfindung die für die Steuerung des Relais benutzte Kippschaltung nicht
ungewollt umgesteuert werden, und es bleibt in jedem Fall die durch die Steuerspannung bewirkte Einstellung
der Kippschaltung auch während des Abfragen? erhalten.
Schaltungsanordnung zum Umsteuern
eines Relais zu zeitlich definierten
Abfragezeitpunkten
eines Relais zu zeitlich definierten
Abfragezeitpunkten
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Phys. Hans Neuss, München,
ist als Erfinder genannt worden
Es ist zwar bei Relaisüberwachungsschaltungen bereits bekannt, zu der Erregungswicklung eines Relais
einen Gleichrichter parallel zu schalten. Bei dieser Art von Schaltungen hat aber der Gleichrichter nur die
Aufgabe, die Erregung selbst während bestimmter Zeiten zu verhindern. Eine induktive Rückwirkung
auf die andere Relaiswicklung wird dadurch nicht ausgeschaltet.
Einzelheiten der Erfindung gehen aus dem Ausführungsbeispiel hervor.
In der Figur ist z. B. ein polarisiertes Relais A mit den drei AA^icklungen I, II und III. das' durch an den
Klemmen 571 und St2 anliegende kurzzeitige Impulse steuerbar ist, dargestellt. Die Wicklungen I und II des
Relais A sind Vorerregungswicklungen und werden in diesem Beispiel über eine bistabile Kippschaltung
TFl/TF2 je nach deren Lage. d. h. Arbeits- bzw. Ruhelage, abwechselnd erregt, während die Wicklung
III des Relais Λ die Haltewicklung ist. DasKraftfiußverhältnis der Vorerregungswicklungen zu der
Haitewicklung ist so bemessen, daß der Anker ο des Relais A, solange wie das Relais A über seine Wicklung
III erregt ist. in seiner jeweiligen Lage verbleibt und erst, wenn der Abfragekontakt k die Erregung der
Haltewicklung unterbricht, in die jeweils der Vorerregung entsprechenden Lage umsteuerbar ist. Durch
das LTmsteuern des Ankers a in die der Vorerregung jeweils entsprechenden Lage wird dann auch der
Kraftfluß der Haltewicklung vorbereitend umgepolt, damit nach dem kurzzeitigen öffnen des Abfragekontaktes
k auch die Haltewicklung eine die Vorerregung unterstützende Durchflutung erhält.
Die AA7ijkungs\veise der Schaltung ist im einzelnen wie folgt: Im Ruhezustand sperrt z. B. der Transistor
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zum Umsteuern eines Relais zu zeitlich definierten Abfragezeitpunkten,
in der das umzusteuernde Relais mindestens eine Wicklung, die über eine Kippschaltung vorerregbar
ist, sowie eine weitere Wicklung, die in einem Abfragestromkreis angeordnet ist und deren Kraftfluß
zum Abfragen kurzzeitig geändert wird, aufweist und die in dem Abfragestromkreis angeordnete
Wicklung des Relais unabhängig von der Vorerregung die eingenomene Lage des umzusteuernden
Relais jeweils bis zu dem nächsten Abfragezeitpunkt aufrecht erhält, dadurch gekennzeichnet, daß
mit der Vorerregungswicklung (AI, AU) ein Gleichrichter (Grl bzw. Gr3) in Serie und parallel
zu ihr und dem Gleichrichter ein Widerstand (Rl bzw. R4) geschaltet ist und der Gleichrichter
(Grl bzw. Gr3) eine solche Polung aufweist, daß er eine Beeinflussung der Kippschaltung (TF1,
TF2) durch die beim Abfragen durch transformatorische Rückwirkung in der Vorerregungswicklung
(I, II) induzierte Spannung verhindert.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Schaltpunkt
der mit dem Gleichrichter (Grl bzw. Gr3) in Serie geschalteten Vorerregerwicklung (I, II)
über einen weiteren Gleichrichter (Gr2 bzw. Gr4) an eine negative Hilfsstromquelle (U3) angeschaltet
ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Abfragewicklung
(III) in dem Abfragestromkreis noch ein Abfragekontakt (k) und ein von dem Relais (A) zu
betätigender Umschaltkontakt (a) angeordnet ist und der Umschaltkontakt (a) befähigt ist, den Abfragestromkreis
einerseits an den positiven und andererseits an den negativen Pol einer Stromquelle
anzuschalten.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 296 196.
Schweizerische Patentschrift Nr. 296 196.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 687/95 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1070240B true DE1070240B (de) | 1959-12-03 |
Family
ID=595180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1070240D Pending DE1070240B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1070240B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3040806A1 (de) * | 1980-10-30 | 1982-05-13 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Schaltungsanordnung zur um- bzw. weiterschaltung eines bistabilen bzw. mehrfachstabilen relais |
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- DE DENDAT1070240D patent/DE1070240B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3040806A1 (de) * | 1980-10-30 | 1982-05-13 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Schaltungsanordnung zur um- bzw. weiterschaltung eines bistabilen bzw. mehrfachstabilen relais |
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