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DE1070017B - Einrichtung zum Zuführen eines fließfähigen bzw. strömenden Mediums von einer feststehenden Speisequelle aus an beliebige zwischen zwei Punkten liegende Arbeitsstellen, insbesondere Gautschknecht für Papiermaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Zuführen eines fließfähigen bzw. strömenden Mediums von einer feststehenden Speisequelle aus an beliebige zwischen zwei Punkten liegende Arbeitsstellen, insbesondere Gautschknecht für Papiermaschinen

Info

Publication number
DE1070017B
DE1070017B DENDAT1070017D DE1070017DA DE1070017B DE 1070017 B DE1070017 B DE 1070017B DE NDAT1070017 D DENDAT1070017 D DE NDAT1070017D DE 1070017D A DE1070017D A DE 1070017DA DE 1070017 B DE1070017 B DE 1070017B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hose
trolley
nozzle
carriage
spray nozzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1070017D
Other languages
English (en)
Inventor
Norrköping Torsten Sandberg (Schweden)
Original Assignee
J. M. Voith G.m.b.H., Heiidenheim'Brcnz
Publication date
Publication of DE1070017B publication Critical patent/DE1070017B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/34Construction or arrangement of spraying pipes

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

DEUTSCHES
kl. 55 d
INTERNAT. KL. D 21 f
PATENTAMT
V 12865 VII/ 55 d
ANMELDETAG: 3. A U GU S T 1957
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AÜSLEGESCHRIFT: 26. NOVEMBER 1959
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Zuführen eines fließfähigen Mediums wie Flüssigkeit, Gas oder Staub von einer feststehenden Speisequelle aus an beliebige, zwischen zwei um das Maß L voneinander entfernten Punkten liegende Arbeitsstellen mit durch einen Bewegungsmechanismus verfahrbarer Spritzdüse od. dgl. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen Gautschkneeht für Papiermaschinen* also auf eine Einrichtung zum Zuführen von Druckwasser auf die im Entstehen begriffene Papierbahn über deren ganze Bahnbreite.
Der Gautschkneeht hat die Aufgabe, beim Anfahren der Papiermaschine die vom Stoffauflauf in voller Breite auf das Maschinensieb aufströmende Faserstoffsuspension so zu beschneiden, daß zunächst nur ein schmaler, leicht zu handhabender Streifen durch die Maschine geführt werden kann, der dann allmählich auf die volle Bahnbreite gebracht wird. Der Gautschkneeht hat ferner die Aufgabe, beim Auftreten eines Querrisses in der Papierbahn, der fast immer zum Abreißen der ganzen Bahn führt, diesen sofort auf dem Maschinensieb abzuschneiden. Solche Querrisse der Papierbahn treten in der Pressen- oder Trockenpartie auf- und insbesondere auch beim Verlassen einer Saugwalze. Sofern der Abriß nicht auf der Führerseite entsteht, soll der Gautschkneeht hierbei die Papierbahn nur so weit abschneiden, daß ein Führungsstreifen zum Ein- bzw. Durchführen des neuen Anfanges der Bahn in bzw. durch die Pressen- und Trockenpartie bis zur Aufrollmaschine verbleibt. ■ Der Teil zwischen Abriß und neuem Abschnitt fällt als Ausschuß an, so daß es daher das Bestreben eines jeden Papiermachers ist, diese Bahnlänge so klein wie möglich zu halten, um einen guten Wirkungsgrad der Anlage zu erreichen. Es ist deshalb erforderlich, daß das Abtrennen der Papierbahn sobald wie möglich nach Auftreten des Querrisses erfolgt, da jede Verzögerung einen größeren Anfall an Ausschuß und damit eine längere Stillstandsdauer der Papiermaschine zur Beseitigung des Ausschusses bedeutet.
Meist ist der Gautschkneeht als eine über dem Maschinensieb beweglich angeordnete Spritzdüse ausgebildet. Mit der Spritzdüse verbunden ist ein Wasserschlauch, der zu einer außerhalb der Papiermaschine angeordneten feststehenden Speisequelle führt. Mittels der Spritzdüse wird auf die noch feuchte Papierbahn ein scharfer Wasserstrahl gespritzt, der bei einem Überführen der Spritzdüse von einer Papierbahnseite auf die andere, d. h. von der Führer- auf die Antriebsseite der Papiermaschine, die Bahn abtrennt.
Ein Problem, das schon durch viele Vorschläge zu lösen versucht worden ist, besteht dabei in der Wasserzuführung zur Spritzdüse, die ja für jede Arbeits-Einrichtung zum Zuführen eines
fließfähigen bzw. strömenden Mediums von einer feststehenden Speisequelle
aus an beliebige zwischen zwei Punkten liegende Arbeitsstellen, insbesondere Gautschkneeht für Papiermaschinen
Anmelder: J. M. Voith G.m.b.H., Heidenheini/Brenz
Torsten Sandberg,· Norrköping (Schweden), ist als Erfinder genannt worden
stelle der Spritzdüse zwischen Führer- und Antriebsseite einwandfrei gewährleistet sein muß/ohne daß die hierfür erforderlichen Einrichtungen die Übersichtlichkeit an der Maschine und die freie Beweglichkeit des Bedienungspersonals behindern.
So ist es bekannt, die Spritzdüse an einem endlosen, über zwei feststehende Rollen laufenden Seil zu befestigen, welches sich über die ganze Breite der Papiermaschine erstreckt und das über eine Rolle von einem reversierbaren Motor angetrieben wird. Die Zuführung des Wassers zur Spritzdüse erfolgt von einer feststehenden Speisequelle aus in einem Schlauch, der in Halterungen parallel zum Seil über der Papierbahn gelagert ist. Der jeweils über der Papierbahn befindliche Teil des Schlauches wird durch mit dem Schlauch verbundene Gegengewichte in gestrecktem Zustand gehalten, während der andere Teil lose neben der Papiermaschine liegt.
Bei einer anderen bekannten Einrichtung ist über die gesamte Breite der Papierbahn ein um zwei feststehende Führungsrollen laufendes endloses Seil so angeordnet, daß zwei parallel nebeneinander verlaufende Seilstränge entstehen. An jedem Seilstrang ist eine Spritzdüse befestigt, die von je einem Kniehebel getragen wird, der am Maschinengestell schwenkbar befestigt ist. Die Kniegelenkhebel dienen zur Führung je eines Wasserschlauches zu den Spritzdüsen, die yon
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einer neben der Papiermaschine· angeordneten fest? stehenden Speisequelle aus gespeist werden. Die Bewegung der Düsen über die Breite der Papierbahn erfolgt durch einen reversierbaren Motor, der über die eine Führungsrolle das Seil antreibt/ Je nach der Bewegung der Spritzdüsen ändern sich die Stellungen der Kniegelenkhebel, wobei die Länge der Hebel aber immer gleichbleibt, so daß auch die Länge des Wasserschlauches für alle Arbeitsstellungeri ein konstantes Maß behält.
Gemäß der Erfindung wird nun vorgeschlagen, in Richtung der Verbindungsgeraden zwischen, den beiden äußersten Arbeitsstellen einen verfahrbaren Wagen (Schlauchwagen) anzuordnen, auf dem mit einem ' Anwendung der Erfindung möglichen Einsparungen an Ausschuß und unproduktiver Zeit ganz beachtlich. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung wird die Spritzdüse von einem gesonderten Wagen (Düsenwagen) getragen, der auf einer zu der Bahn des Schlauchwagens parallelen Bahn beweglich ist. Durch die starre Befestigung der Spritzdüse am Düsenwagen wird eine genaue Führung der Düse bei der Bewegung über die Papierbahn möglich und ein Pendeln derselben verhindert.
In der Zeichnung ist die Erfindung in drei Ausführungsbeispielen dargestellt und an Hand derselben nachfolgend näher beschrieben. Die Darstellungen sind rein schematisch und die einzelnen Teile teilweise
Ächsenabstand von mindestens der halben Papierbahn- 15 in verzerrtem Maßstab gezeichnet, um Einzelheiten breite L in einer Längsebene zwei Seilrollen an- besser erkennen zu lassen.
geordnet sind, um die eine zweiteilige Schlaufe herumgelegt ist, deren eine Hälfte von einem einerseits an die ortsfeste Speisequelle und andererseits an die Spritzdüse angeschlossenen Schlauch und die andere Hälfte durch ein. Seil, einen Riemen od. dgl. gebildet wird, dessen eines Ende ebenfalls ortsfest ist, während das andere Ende mit dem Ende des Schlauches in Verbindung steht. ■ .
Bei einer solchen Ausführung ist außer der ortsfest verlegten Zuführungsleitung keine hinderliche, sich aufundabrollende Schlauchlänge vorhanden, vielmehr bleibt der die eine Hälfte der genannten Schlaufe bildende Schlauch stets gespannt auf dem Wagen, der im übrigen jeweils nur die Hälfte des Weges zurückzulegen hat, den die Spritzdüse beschreiben soll. Die Verwendung eines Wagens als Träger des Schlauches gibt ferner die Möglichkeit, auch bei Papiermaschinen großer Sieb- bzw. Papierbahnbreite mit nur einer ein
zigen Düse auszukommen, da der Wagen ohne Schwie- 35 Abmessungen besitzen;
Die Fig. 1 bis 4 zeigen eine Ausführung der Erfindung bei Verwendung nur eines Schlauchwagens, und zwar ist in
Fig. 1 die eine Endstellung, in
Fig. 2 die Mittelstellung, in
Fig. 3 die andere Endstellung und in
Fig. 4 ein Schnitt durch Fig. 1 gemäß Linie 4-4 dargestellt.
Die Fig. 5 bis 7 veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel mit einem Schlauchwagen und einem im Verhältnis zu diesem relativ kurz ausgeführten' Düsenwagen. In
Fig. 5 ist die eine Endstellung, in
Fig. 6 die andere Endstellung und in
Fig. 7 ein Schnitt durch die Fig. 5 gemäß der Linie 7-7 dargestellt.
In den Fig. 8 bis 10 ist eine Ausführung dargestellt, bei der Schlauch- und Düsenwagen etwa die gleichen
rigkeit auch über große Breiten geführt werden kann. Der Wägen kann in an sich bekannter Weise mittels eines in sich geschlossenen, über die Bahnbreite hin- und zurückgeführten Seilzuges mittels eines entsprechenden Antriebsmittels (Seilscheibe, Motor) in Bewegung gesetzt werden. Die Seilrollen des Schläuchwagens können als Lauf räder für diesen ausgebildet oder gleichachsig mit diesen Rädern angeordnet werden. Bei Ausbildung je einer gemeinsamen Fig. 8 zeigt die eine Endstellung, Fig. 9 die andere und
Fig. 10 einen Schnitt gemäß der Linie 10-10 in Fig. 8.
Wie aus den Fig. 1 bis 4 hervorgeht, ist über der auf dem Maschinensieb 1 liegenden, noch nicht vollständig . entwässerten Papierbahn 2 eine verfahrbare Spritzdüse 3 angeordnet. Die Spritzdüse 3 ist an eine zweiteilige Schlaufe 4, 5 angeschlossen, die um zwei
Achse für die Seilrollen und Lauf räder bzw. bei einer 45 mit einem Achsabstand von L/2 (halbe Papierbahnstarren Verbindung derselben ist darauf zu achten, breite) in einer Längsebene auf einem Schlauchdaß die Seilrollen und die Laufräder gleichen Durch- wagen 8 angeordnete Seilrollen 6, 7 herumgeführt ist.' messer aufweisen. Die Schlaufe besteht aus einem Schlauch 4, der strich-
Der Schlauchwagen kann einspurig oder aber auch punktiert dargestellt ist, und einem Seil 5, das in doppelspurig ausgebildet werden. Die quer über die 50 Form einer Punkt-Punkt-Strich-Linie eingezeichnet Papiermaschine sich erstreckende Fahrbahn für den ist. Der Schlauch 4 ist bei 10 an eine ortsfeste Speisequelle 9 angeschlossen und von da aus über die Seilrolle 6 zu dem Verbindungsteil 16, an dem die Spritzdüse 3 befestigt ist, geführt. Das Seil 5 ist ebenfalls 55 am Verbindungsteil 16 befestigt und führt über die Seilrolle 7 zum Festpunkt 10. Die Achsen. 11, 12 der Seilrollen 6, 7 sind gleichzeitig ■ die Radachsen des Schlauchwagens 8, an denen über Kugellager Räder
Schlauchwagen wird in einfachster Weise durch entsprechend geformte Profileisen gebildet, wobei diese Fahrbahn zu einem Gehäuse ausgebildet werden kann, •in der die gesamte Einrichtung verdeckt läuft.
Durch die Anordnung des Wagens in einem Gehäuse ist die Einrichtung gegen Spritzwasser geschützt, und die Bahnbildung wird nicht durch herabfallende 13,13' und 14,14' befestigt sind, mittels der der
Schmutzteile ungünstig beeinflußt. Ferner wird durch
das leichte Gleiten des Wagens auf Schienen eine hohe 60 Wagen 8 auf Schienen 17 fahren kann.
Anfahrbeschleunigung und eine hohe Geschwindigkeit Der Schlauchwagen 8 wird über ein schleifenförmig
der Spritzdüse erreicht, da die zu überwindenden. Be- angeordnetes Zugseil 18 bewegt, das mit beiden
harrungskräfte sehr gering sind. Dieser Zeitgewinn Enden an dem Verbindungsteil 16 befestigt und über
ist für das Arbeiten des Gautschknechtes sehr wesent- mehrere Umlenkrollen 19 und eine auf der Antriebs-
lich, da bei den heutigen Maschinengeschwindigkeiten 65 seite der Papiermaschine angeordnete Antriebsscheibe
bis zu 800 m/min bereits in 1 Sekunde etwa 13 m Papier von einer Breite bis zu 8 m nach einem Abriß als Ausschuß verloren sind. Wenn dabei berücksichtigt wird, daß die Abrisse sich manchmal innerhalb kurzer Zeit öfter wiederholen, so sind die durch die 23 geführt ist.
Bei allen Ausführungsformen wird die Spritzdüse durch einen reversierbaren Motor 20 in Bewegung gesetzt, der über ein Getriebe 21 und eine Kupplung die Antriebsscheibe 23 antreibt: Das Einschalten des
Motors 20 erfolgt bei einem Querriß ζ. B. durch eine •den Querriß feststellende, nicht dargestellte Selenzellensteuerung. Durch das angetriebene Zugseil 18 bzw. 218 wird die Spritzdüse 3 schnell über die Papierbahn 2 gezogen. Dabei braucht der Schlauchwagen, wie erwähnt, infolge der Differentialwirkung der Schlaufenanordnung nur immer im Vergleich zur Spritzdüse den halben Weg zurückzulegen.
Die Ausführungsform der Einrichtung gemäß den Fig. 5 bis 7 unterscheidet sich im wesentlichen von der oben beschriebenen durch die Befestigung der Spritzdüse 3 an einem gesonderten Wagen 150 (Düsenwagen) und die Anordnung von zwei Schlaufen nebeneinander. An Stelle des Verbindungsteiles 16 ist der Düsenwagen 150 zwischen den Schlauchhälften 104 und den Seilhälften 105 der Schlaufe eingebaut und vervollständigt die Schläuche 104 und die Seile 105 je zu einer in sich geschlossenen Schlaufe. Der Düsenwagen 150 besteht aus einem zum Teil rohrförmigen Mittelteil,, der mittels der an den Achsen 155, 156 befestigten Räder 153, 153' und 154, 154' verfahrbar ist. Die Räder laufen auf Schienen 152, die parallel und unterhalb der Schienen 17 des Schlauchwagens 8 angeordnet sind. Der Düsenwagen 150 ist in den in sich geschlossenen Seilzug des Zugseiles 18 eingebaut, über das der Düsenwagen 150 in Bewegung gesetzt werden kann.
Die Verwendung des Düsenwagens hat unter anderem den Vorteil, daß die Spritzdüse nicht ständig1 über der Papierbahn verbleiben muß, sondern bei einer relativ kurzen Ausführung desselben in Ruhestellung (eine Endstellung der Spritzdüse) seitlich außerhalb der Papierbahn angeordnet werden kann. Dabei befindet sich der Düsenwagen 150 stets zwischen den Achsen 11, 12 des Schlauchwagens 8.
Bei einem weiteren, in den Fig. 8 bis 10 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Spritzdüse 3 an. den Verbindungsteil der Schlaufe zwischen Seil 205 und Schlauch 204 über ein Rohr angeschlossen, das in Längsrichtung des Schlauchwagens 208 sich über diesen hinaus erstreckt. Das Rohr bildet dabei einen Düsenwagen 250, an dem die Spritzdüse 3 befestigt ist und der mit einer Länge ausgeführt ist, die etwa gleich der des Schlauchwagens 208 ist, d. h. der Achsenabstand des Düsenwagens beträgt Ll 2. Dies hat den Vorteil, daß Düsen- und Schlauchwagen in Ruhestellung beide außerhalb der Papierbahn 2 angeordnet werden können. Der Düsenwagen kann über Räderpaare 253, 254 auf einer Fahrbahn 252 bewegt werden. Die Fahrbahn 252 ist parallel und oberhalb der Fahrbahn 17 angeordnet, auf welcher ein Schlauchwagen 208 verfahrbar ist. Der Schlauchwagen 208 trägt zwei Schlaufen 204, 205, jeweils bestehend aus einem Schlauchteil 204 und einem Seilteil 205. Die Schläuche 204, die als Wasserzuführung zur Spritzdüse 3 dienen, führen von den feststehenden Speisequellen 9 aus über die. Festpunkte 10 und Seilrollen 206 zu Rohren 260, die mit dem rohrförmig ausgebildeten Mittelteil 261 des Düsenwagens 250 in Verbindung stehen, an das auch die Spritzdüse 3 angeschlossen ist. An den Rohren 260 sind ferner die Seile 205 befestigt, die über die Seilrollen 207 zu den Festpunkten 25 führen. Die Räder 213, 213' sind zweckmäßigerweise mit den entsprechenden Seilrollen 206,206' und die Räder 214,214' mit den entsprechenden Seilrollen 207, 207' aus einem Stück hergestellt. Die Bewegung des Düsenwagens 250 wird über das endlose Zugseil 218 herbeigeführt, das an den beiden Enden des Düsenwagens 250 befestigt ist und das über eine Umlenkrolle 219 und eine Antriebsscheibe verläuft, die gegebenenfalls von einem Motor 20 angetrieben wird. ·

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Zuführen eines fließfähigen bzw. strömenden Mediums wie Flüssigkeit, Gas oder Staub von einer feststehenden Speisequelle aus an beliebige, zwischen zwei um das Maß L voneinander entfernten Punkten liegende Arbeitsstellen mit durch einen Bewegungsmechanismus,; z. B. einen in sich geschlossenen angetriebenen Seilzug, verfahrbarer Spritzdüse od. dgl., insbesondere Gautschknecht für Papiermaschinen, gekennzeichnet durch einen in Richtung der Verbindungsgeraden zwischen den beiden äußersten Arbeitsstellen verfahrbaren Wagen (Schlauchwagen 8; 108; 208), auf dem mit einem Achsenabstand von mindestens L/2, vorzugsweise aber gleich L12, in einer Längsebene zwei Seilrollen (6, 7; 206, 207) angeordnet sind, um die eine zweiteilige Schlaufe herumgelegt ist, deren eine Hälfte von einem einerseits an die ortsfeste Speisequelle (9) und andererseits an die Spritzdüse (3) angeschlossenen Schlauch (4; 104; 204) und die andere Hälfte durch ein Seil (5; 105; 205), einen Riemen od. dgl. gebildet wird, dessen eines Endes ebenfalls ortsfest ist, während das andere Ende mit dem Ende des Schlauches (4) in Verbindung steht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüse (3) von einem gesonderten Wagen (Düsenwagen 150; 250) getragen und geführt wird.
3. Einrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenwagen (150) ganz oder teilweise mit seiner Länge in die Schlaufe eingeschaltet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüse (3) an den Verbindungsteil (260) der Schlaufe zwischen Seil (205) und Schlauch (204) über ein Rohr (261) angeschlossen ist, das in Längsrichtung des Schlauchwagens (208) sich über diesen hinaus erstreckt.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (261) das Fahrgestell des Düsenwagens (250) bildet.
6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenwagen (150) im Verhältnis zum Schlauchwagen (108) relativ kurz ausgeführt ist.
7. Einrichtung nach. Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenwagen (250) ungefähr die gleiche Länge wie der Schlauchwagen (208), d.h. die Länge von mindestens L/2, vor-' zugsweise gleich L12, aufweist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenwagen (250) einen Teil eines in sich geschlossenen Seilzuges (218) zum Bewegen der Spritzdüse (3) in die gewünschte Arbeitsstellung bildet.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden des Schlauchwagens (8; 108; 208) zur Führung einer doppelten Schlaufe je ein Paar von in ausreichendem Querabstand voneinander angeordneten Seilrollen (6/6, 7/7; 206/206, 207/207) vorgesehen sind.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilrollen (6, 7; 206, 207) und die Lauf räderpaare (13, 14;
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213, 214) des Schlauchwagens (8; 108; 208) gleichachsig angeordnet sind.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilrollen (6, 7; 206, 207) des Schlauchwagens (8; 108; 208) als Lauf räder für diesen ausgebildet sind. ■·
12.. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrbahnen (17) für den Schlauchwagen (8; 108; 208) und die (152; 252) für den Düsenwagen (150; 250) von einem gemeinsamen Bauteil gebildet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1070017D Einrichtung zum Zuführen eines fließfähigen bzw. strömenden Mediums von einer feststehenden Speisequelle aus an beliebige zwischen zwei Punkten liegende Arbeitsstellen, insbesondere Gautschknecht für Papiermaschinen Pending DE1070017B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1293563B (de) * 1964-12-12 1969-04-24 Voith Gmbh J M Einrichtung zum Zufuehren eines fliessfaehigen Mediums von einer ortsfesten Speisequelle aus zu Arbeitsstellen, die laengs einer Strecke verteilt liegen
WO1991003359A1 (en) * 1989-09-08 1991-03-21 Fibron Machine Corp. An apparatus for cutting a moving paper sheet by means of a water jet

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