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DE1070063B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1070063B
DE1070063B DENDAT1070063D DE1070063DA DE1070063B DE 1070063 B DE1070063 B DE 1070063B DE NDAT1070063 D DENDAT1070063 D DE NDAT1070063D DE 1070063D A DE1070063D A DE 1070063DA DE 1070063 B DE1070063 B DE 1070063B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
shear
roller
permanent magnet
shaving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1070063D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1070063B publication Critical patent/DE1070063B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/28Drive layout for hair clippers or dry shavers, e.g. providing for electromotive drive

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)

Description

bundesrepub
PATENTAMT
kl 69 12
INTERNAT. KL. B 26b
R 23336XI/69
ANMELDETAG: 14. mai 1958
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 26. november 1959
Elektrische Rasierapparate für Netzanschluß- oder Jiatteriebetrieb sind in verschiedenen Konstruktionen in Gebrauch. Vorzugsweise werden zwei Konstruktionsprinzipien angewendet. Das eine Prinzip arbeitet mit einem Schwingankerantrieb und mit hin- und hergehenden Messern. Das andere Prinzi]) verwendet einen Elektromotor und ein rotierendes Messer. Bei beiden Systemen können verschiedene hin- und hergehende Scherköpfe vom gleichen Motor angetrieben werden, oder es können in dem Scherkopf beim Antrieb durch einen Elektromotor mehrere Kreisbahnen mit Schlitzen und Gegenmessern vorgesehen sein. DieNachteile derartiger Rasierapparate sind durch den Gebrauch liinreichend bekannt, und die Konstruktionen wurden immer weiter verändert und verbessert, um diese Nachteile zu beseitigen. Es liegt aber im Arbeitsprinzip selbst, daß sich die Nachteile auch bei noch so komplizierten Scherkopfanordnungen nicht vollständig beseitigen lassen. Es sind aber auch Rasierapparate mit rotierender Walze, ähnlich dem bekannten Prinzip der Rasenmähmaschine bekannt, bei diesen Geräten werden die einzelnen Haare, ganz unabhängig von ihrem Wuchs, leicht erfaßt; denn durch den walzenförmigen Scherkopf, bei dem das walzenförmige Schermesser gegen die Haut angedrückt wird, werden durch Rotation in Richtung gegen den Haarwuchs die Haare zwangläufig durch das Scherblatt in den Apparat gezogen.
ICs ist an sich bekannt, Elektromotore mit Anker aus Permanentniagnetstahl für die verschiedensten Zwecke zu verwenden. Auch magnetische Getriebe zur Kraftübertragung werden für andere Zwecke bereits ausgenutzt.
Im folgenden wird ein einfacher elektrischer Rasierapparat beschrieben, welcher außerordentlich billig in der Herstellung ist und welcher die Anwendung der Scherwalze durch Kombination dieser bekannten Teile in einfachster Weise ermöglicht. DieAbb. 1 zeigt, daß sich in einem Gehäuse 1 ein Kleinstelektromotor mit einem Anker aus Permanentmagnetstahl befindet. Der Motor liesteht aus einem Joch 3 mit Spule 2 und einem walzenförmigen Rohrkernanker 5, vorzugsweise aus Ferroxdure, Permalloy oder ähnlichen magnetischen Stoffen hergestellt. Der Anker 5 hat radiale, abwechselnd aufmagnetisierte Pole Λ' und .9. Durch die Ausführung als Hohlkeriiwalze kann», die Achse 13. 14 in einfachster Weise mit dem Anker verbunden sein, und in genauso einfacher Weise ist die Lagerung des Ankers auszuführen. Die beiden Pole 3 des Joches haben etwa die gleiche Größe wie ein Pol des Ankers. Zum Anschluß des Gerätes an das Netz ist ein Steckkontakt 11 vorgesehen. Der Anker 5 hat die Länge des Scherkopfes. Der Scherkopf 4 selbst besteht gleichfalls aus einem Hohlkern-Elektrischer Rasierapparat
Anmelder:
Robert Walter Reich,
Freiburg (Breisgau), Rotackerstr.2
Robert Walter Reich, Freiburg (Breisgau),
ist als Erfinder genannt worden
magneten 6 wie der Anker des Motors 5; nur ist der Durchmesser dieses Hohlkerns kleiner. Der Polabstand der aufmagnetisierten Pole ist aber gleich gewählt. Beide Magnethohlkerne wirken zusammen wie ein Zahnradgetriebe. Bei der Rotation des Ankers 5 wird der Hohlkern 6 mitgenommen. Durch entsprechende Wahl der Walzendurchmesser, woraus sich die Polzahl auf dem Anker 5 und auf dem Scherkopfantriebskern 6 ergibt, kanu die Drehzahl des Scherkopfes im Verhältnis zu der Motordrehzahl beliebig gewählt werden. Der Hohlkern des Scherkopfes ist auf eine Achse 9 aufgesetzt, die in Lagern läuft. Diese Lager können fest montiert sein, sie können aber auch an beweglichen abklappbaren seitlichen Alideckklappen angebracht sein. Durch Wegklappen der beiden Halter rechts und links kann man den Scherkopf in einfacher Weise herausnehmen und säubern. Aiit dem Rohrkernanker 6 ist das eigentliche Schermesser 7 gleichfalls in Form eines Rohres mit entsprechenden Scherschlitzeii 8 fest verbunden. Das Schermesser rotiert daher mit dem Antriebsrohrkern. Das Sclierblatt mit Längs- und Querschlitzen wird in an sich bekannter Weise an dem Gehäuse befestigt. Zweckmäßig ist die Ausführung einer Kappe aus Kunststoff, an der das dünne Scherblatt befestigt ist. Während bei bekannten Rasierapparaten bewegliche Teile aus dem eigentlichen Antriebsteil des Gehäuses in den Scherkopf oder in die Scherkopfführung hineinragen und Gummiabdichtungen erforderlich sind, kann bei der erfindungsgemäßen Konstruktion eine völlige Trennung durch einen dünnen Steg aus Kunststoff 10 herbeigeführt werden. Daher können keine abgeschnittenen Haare in das Antriebsteil gelangen, und eine Verunreinigung ist damit ausgeschlossen. Diese Anordnung dient daher vor allem auch dazu, die Betriebssicherheit und die einfache Handhabung in besonderem Maße zu gewährleisten. Weiterhin bietet die Ausführung auch noch den sehr erheblichen Vorteil der Geräuschlosigkeit; auch die Erwärmung selbst bei längerem Gebrauch ist im Gegensatz zu be-
909 650/62

Claims (6)

kannten Apparaten nur sehr geringfügig. Die ganze Anordnung und Ausführung ist sehr einfach, so daß eine wesentlich billigere Herstellung möglich ist als bei bekannten Konstruktionen. Das gleiche Prinzip kann auch für Rasierapparate für Gleichspannungsbetrieb mit Niederspannung angewendet werden. Wie Abb. 2 zeigt, werden in diesem Fall auf die Achse 13, 14 des Motors 12 zwei scheibenförmige Rohrkerne 15 in der gleichen Ausführung, wie zu Abb. 1 beschrieben, als Anker mit aufgesetzt. Diese scheibenförmigen Übertragungsmagnetgetriebeteile werden zweckmäßig an den beiden Enden angeordnet, so daß die Mitnahme der Walze des Scherkopfes durch diese beiden Übertrager erfolgt. Die gesamte übrige Konstruktion braucht nicht geändert zu werden. Da der Strombedarf für den kleinen Gleichstrom-Niederspannungsmotor nur sehr gering ist, kann auch die zur Stromversorgung erforderliche Akkumulatorenbatterie mit im gleichen Gehäuse untergebracht werden. Selbst die Ladeschaltung zum Wiederaufladen dieser Akkumulatorenbatterie hat in dem Gehäuse noch Platz. Es kann aber auch die Form eines Zwischensteckers oder eines Halters mit den eingebauten Schaltteilen für die Wiederladevorrichtung gewählt werden. Auch Universalapparate für Netz- und Batteriebetrieb und für den Anschluß beispielsweise an die Autobatterie lassen sich unter Ausnutzung des beschriebenen Prinzips in sehr einfacher Weise herstellen. Sollen mehrere Scherköpfe nebeneinanderliegend angeordnet werden, so wird das Scherblatt 8 entsprechend Abb. 3 ausgeführt, und es werden mehrere Rohrkernantriebe 6 mit Scherblättern 7 und Achsen 9 angeordnet. Alle Rohrkerne der Scherwalzen werden gleichzeitig von dem Anker 5 bzw. den scheibenförmigen Rohrkernen 15 angetrieben. Es ist lediglich erforderlich, die Scherköpfe entsprechend so anzuordnen, daß ihre Achsen auf dem gleichen Kreisbogen um die Achse 13, 14 des Motors liegen. Bei entsprechender Ausführung läßt sich hierbei eine Form wählen, welche genau der Wölbung der auszurasierenden Hautpartien entspricht. Die Verwendung eines zusätzlichen Scherkopfes zum Schneiden des Haaransatzes an den Schläfen ist hierbei nicht erforderlich, da der Scherkopf mit dem Scherblatt auf dem gesamten, mit Scherschlitzen versehenen Umfang gleichmäßig schneidet. Patentanspr oche:
1. Elektrischer Rasierapparat für Netz und/oder Batteriebetrieb, gekennzeichnet durch die Ver-
Hierzu 1 Blatt
wendung eines an sich bekannten magnetischen Getriebes zur Kraft- und Bewegungsübertragung von dem Gerätemotor (2-5 bzw. 12) auf die Scherwalze (4), die in dem für sich abgeschlossenen Scherkopfteil des Gehäuses (1) angeordnet ist, wobei die Scherwalze (4) einen Walzenkern (6) aus Permanentmagnetstahl mit in gleichem Abstand abwechselnd aufmagnetisierten Polen hat und wobei an dem Walzenkern (6) das als Rohr mit Scherschlitzen (8) ausgebildete Schermesser (7) befestigt ist.
2. Apparat, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmotor ein an sich bekannter Motor mit Walzenanker (5) aus Permanentmagnetstahl mit abwechselnd aufmagnetisierten Polen verwendet ist, wobei der Motor in an sich bekannter Weise in einem abgeschlossenen Teil des Gehäuses (1) gelagert ist (Abb. 1).
3. Apparat nach Anspruch 1, insbesondere mit einem Gleichspannungsmotor als Antriebsmotor, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kraftübertragung vom Motor (12) auf die Scherwalze (4) mindestens ein gesonderter auf der Achse (14) des Motors (12) befestigter mitrotierender, vorzugsweise scheibenförmiger Rohrkern (15) als Magnetgetriebeteil vorgesehen ist (Abb. 2).
4. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Scherwalzen (4) im gleichen Abstand von der Achse (13, 14) des Motorankers (12) angeordnet sind (Abb. 3).
5. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Walzenkernen (6) mehrere scheibenförmige Rohrkerne mit aufmagnetisierten Polen vorhanden sind.
6. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß statt einheitlichen Permanentmagnetstahlwalzen oder Permanentmagnetstahlscheiben Walzen oder Scheiben mit eingesetzten Stiften aus Permanentmagnetstahl verwendet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 676 987, 761 250,
022, 970 895, 1 007 665, 1 009 968;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1 025 299, 1 029 263; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 760 813;
Zeitschrift ETZ (Ausg. A), 1954, S. 299, 300.
Zeichnungen
© 909 650/62 11.59
DENDAT1070063D Pending DE1070063B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1070063B true DE1070063B (de) 1959-11-26

Family

ID=595039

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1070063D Pending DE1070063B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1070063B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1199657B (de) 1962-08-01 1965-08-26 Siemens Elektrogeraete Gmbh Trockenrasiergeraet mit einer Magnetpole tragenden Scherwalze
US4210832A (en) 1975-05-02 1980-07-01 The Gillette Company Electric shavers

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1199657B (de) 1962-08-01 1965-08-26 Siemens Elektrogeraete Gmbh Trockenrasiergeraet mit einer Magnetpole tragenden Scherwalze
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