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DE1069922B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1069922B
DE1069922B DENDAT1069922D DE1069922DA DE1069922B DE 1069922 B DE1069922 B DE 1069922B DE NDAT1069922 D DENDAT1069922 D DE NDAT1069922D DE 1069922D A DE1069922D A DE 1069922DA DE 1069922 B DE1069922 B DE 1069922B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
claw
armature
cover
permanent magnet
milk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069922D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1069922B publication Critical patent/DE1069922B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/041Milk claw

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

DEUTSCHES
AUSL
SCHRIFT 1069 922
K 37703 m/45g
ANMELDETAG: 9. MAI 1959
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER
AUS LEG E SCHRIFT: 26. NOVEMBER 1959
Die Erfindung betrifft eine Verteilerklaue einer Melkmaschine, die die Zuleitungen von den einzelnen Zitzenbechern über einen mittels eines Deckels verschließbaren Milchsammeiraum mit einer Ableitung in einen Melkeimer verbindet. Um den Milchsammelraum reinigen zu können, muß der Deckel abnehmbar mit der Klaue verbunden sein. Zu diesem Zweck ist es bekannt, im Deckel eine Gewindebohrung vorzusehen, in die eine durch eine Bohrung im Boden des Milchsammei raumes hin durchgesteckte Schraube eingreift. In dem Zwischenraum zwischen der Schraube und der Bohrung in der Klaue sowie in der Gewindebohrung und im Gewinde der Schraube bleiben leicht Milchreste haften, die einen Herd für Bakterien bilden. Aus diesem Grunde müssen die Milchreste sehr sorgfältig beseitigt werden, was infolge der Unzugänglichkeit sehr umständlich und zeitraubend ist. Auch ist es bei den bekannten Verteilerklauen nicht gewährleistet, daß auch bei einer sorgfältigen Reinigung alle Milchreste beseitigt werden, so daß die sich durch diese Milchreste bildenden Bakterienherde die frisch gemolkene Milch* infizieren. Auch muß die Bohrung in der Klaue für die Verbindungsschrauben gut abgedichtet werden, was weitere Maßnahmen erfordert, die die Herstellungskosten der Klaue erhöhen und die Handhabung erschweren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile der bekannten Verteilerklauen zu beseitigen. Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zum lösbaren Festhalten des Deckels an der Klaue ein Dauermagnet vorgesehen ist. Dadurch sind für die Verbindung des Deckels mit der Klaue keine Bohrungen und dazugehörigen Dichtungen erforderlich. Auch wird kein zusätzlicher Teil benötigt, der, wie das bei den bekannten Verteilerklauen der Fall ist, beim Auseinandernehmen verlorengehen könnte, so daß die Verteilerklaue nur aus den beiden Teilen, nämlich der Klaue selbst und dem Deckel besteht. Auch wird die Handhabung der Klaue durch die Erfindung wesentlich vereinfacht, da der Deckel von der Klaue lediglich abgehoben werden muß. Dakeine Bohrungen für einen Verbindungsteil erforderlich sind, wird auch die Reinigung der Klaue wesentlich vereinfacht.
Teile des Magneten und des Ankers, die mit der Milch in Berührung kommen, können durch eine Schutzschicht, vorzugsweise durch Hochglanzverchromung, abgedeckt sein. Dadurch wird vermieden, daß die Eisenteile des Dauermagneten und des Ankers von der Milch angegriffen werden. Dieses kann aber auch dadurch vermieden werden, daß der Magnet und der Anker an außerhalb des Milchsammeiraumes befindlichen Teilen angeordnet sind.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
Verteilerklaue einer Melkmaschine
Anmelder: Komet-Melk-Maschinenfabrik Ernst Deimoldf Stuttgart-W, Seidenstr.57
der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigen
Fig. 1 und 2 Schnitte durch zwei verschiedene Ausführungsbeispiele einer Verteilerklaue und des dazugehörigen abgehobenen Deckels.
Die in Fig. 1 dargestellte Verteilerklaue besteht aus der eigentlichen Klauel und einem Deckel 2. Die Klaue 1 weist vier Bohrungen 3 für Stutzen 5 zum Anschließen von in der Zeichnung nicht dargestellten Zuleitungen auf, die einen Milchsammeiraum 6 mit in der Zeichnung nicht dargestellten Zitzenbechern der Melkmaschine verbinden.
Weiterhin ist in der Klaue 1 ein Stutzen 7 für den Anschluß einer in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellten Ableitung vorgesehen, die den Milchsammelraumö mit einem Melkeimer verbindet. Am oberen Rand des Milchsammeiraumes 6 ist ein konischer Sitz 8 für einen Dichtkonus 9 am Deckel 2 vorgesehen. Weiterhin weist der Deckel 2 einen Verschlußteil 10 auf, mit dem durch Drehen des Deckels 2 die mit dem Stutzen 7 verbundene Bohrung 7' verschließbar ist.
Soweit handelt es sich um eine bekannte Verteilerklaue.
Gemäß der Erfindung ist im Deckel 2 in einer Bohrung 11 ein stabförmiger Dauermagnet 12 angeordnet. In der dem Dauermagnet gegenüberliegenden Bodenwandung des Milchsammeiraumes 6 ist in einer äußeren Sackbohrung 13 der Klaue 1 ein scheibenförmiger Anker 14 angeordnet, z. B. mit Paßsitz eingepreßt. Der Milchsammeiraum 6 ist von der Sackbohrung 13 und damit von dem Anker 14 durch eine dünne, den Boden der Sackbohrung 13 bildende Wand 15 getrennt. Hierbei ist die Stärke der Wand 15 so bemessen, daß zwischen dem Magnet 12 und dem Anker 14 eine ausreichend große Anziehungskraft gewährleistet ist, umrden Deckel 2 auf der Klaue 1 fest-
909 650/40

Claims (8)

zuhalten. Die in den Milchsammeiraum 6 hineinragenden Teile des Dauermagnets 12 sind durch eine Hochglanzverchromung abgedeckt, so daß das Material des Dauermagnets von der Milch nicht angegriffen Werderiv kann. ^ Sobald der Deckel 2 auf die Klaue 1 aufgesetzt wird, wird er durch die Anziehungskraft zwischen dem Magnet 12 und dem Anker 14 festgehalten. Diese Anziehungskraft ermöglicht es jedoch ohne weiteres, den Deckel um seine Achse zu drehen, was erforderlich ist, um die Bohrung 7' verschließen zu können. Bei Anwendung einer entsprechenden Zugkraft kann der Deckel 2 ohne weiteres von der Klaue abgehoben werden. Dadurch, daß für die Verbindung zwischen dem Deckel 2 und der Klaue 1 keine Bohrungen erforderlich sind, können beide Teile sehr einfach gereinigt werden, so daß eine einwandfreie. Entfernung aller Milchreste gewährleistet ist. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, sind bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel alle dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 entsprechenden Teile mit gegenüber den Bezugszahlen in Fig. 1 um 100 vergrößerten Bezugszahlen bezeichnet, so daß auf die Beschreibung des vorhergehenden Ausführungsbeispieles Bezug genommen werden kann. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 dadurch, daß an Stelle des stabförmigen Magnets 12 ein ringförmiger Magnet 112 in einer Ringnut 111 in der zylindrischen Außenwand der Klaue 101 angeordnet ist. In dem auf dem oberen Rand der Klaue 1 aufliegenden Rand des Deckels 102 ist ebenfalls in einer ringförmigen Nut 113 ein ringförmiger Anker 114 angeordnet. Dadurch wird erreicht, daß die freie Oberfläche des Dauermagnets 112 und des Ringes 114 sich außerhalb des Milchsammeiraumes 106 befinden. Die nach außen offenen Polflächen des Dauermagnets 112 und die entsprechende Fläche des Ankers 114 können durch eine geeignete Schutzschicht oder durch Ringe abgedeckt sein, die aus einem Material bestehen, das durch die Milch sicher nicht angegriffen wird. Hierbei ist ein Abreiben der Schutzschicht nicht zu befürchten, da infolge des Dichtkegels 109, der fest auf dem Kegelsitz 108 aufsitzen muß, zwischen dem Dauermagnet 112 und dem Anker 114 immer ein geringer Luftspalt besteht. Um bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel den Dauermagnet 12 gegenüber dem Milchsammelraum 6 abzudecken, kann auch eine auf den Dauermagnet aufsetzbare und mit dem Verschlußteil 10 dicht verbundene, z. B. verpreßte, verlötete oder verschweißte Kapsel aus einem gegenüber den Einwirkungen der Milch widerstandsfähigem Material vorgesehen sein. Ji Patentansprüche:
1. Verteilerklaue einer Melkmaschine, die die Zuleitungen von den einzelnen Zitzenbechern über einen mittels eines Deckels verschließbaren Milchsammelraum mit einer Ableitung in einen Melkeimer verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß zum lösbaren Festhalten des Deckels (2, 102) an der Klaue (1, 101) ein Dauermagnet (12, 112) vorgesehen ist.
2. Verteilerklaue nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Klaue (1, 101) und im Deckel (2, 102) ein Dauermagnet (12, 112) und ein dazugehöriger Anker (14, 114) angeordnet sind.
3. Verteilerklaue nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Teile des Magnets und des Ankers, die mit der Milch in Berührung kommen, durch eine Schutzschicht, vorzugsweise durch Hochglanzverchromung, abgedeckt sind.
4. Verteilerklaue nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (112) und der Anker (114) an außerhalb des Milchsammeiraumes (106) befindlichen Teilen angeordnet sind.
5. Verteilerklaue nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (112) und der Anker (114) ringförmig sind und außerhalb eines am Deckel (102) vorgesehenen Dichtkonus (109) und seines an der Klaue (101) vorgesehenen Sitzes (108) angeordnet sind.
6. Verteilerklaue nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein stabförmiger Dauermagnet (12) in einer Bohrung (11) des Deckels (2) und ein scheibenförmiger Anker
(14) im Boden des Milchsammeiraumes (6) angeordnet sind.
7. Verteilerklaue nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (14) in einer Sackbohrung (13) der Klaue (1) angeordnet ist, die vom Milchsammeiraum (6) durch eine dünne, den Boden der Sackbohrung (13) bildende Wand (15) vom Milchsammeiraum (6) getrennt ist.
8. Verteilerklaue nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet und/oder der Anker durch eine Kapsel abgedeckt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1069922D Pending DE1069922B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069922B true DE1069922B (de) 1959-11-26

Family

ID=594922

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069922D Pending DE1069922B (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE1069922B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3029786A (en) * 1960-02-04 1962-04-17 Perfection Mfg Corp Automatic shutoff device for a milking apparatus
US3043615A (en) * 1960-06-13 1962-07-10 Rex P Dannebaum Knot tying apparatus
US3209729A (en) * 1963-04-16 1965-10-05 Zedaker Jack Magnetic horse jump standard

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3029786A (en) * 1960-02-04 1962-04-17 Perfection Mfg Corp Automatic shutoff device for a milking apparatus
US3043615A (en) * 1960-06-13 1962-07-10 Rex P Dannebaum Knot tying apparatus
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